Alle Inhalte von Klingelkasper
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Die Grünen - Wenn einem nichts mehr einfällt ...
Wäre schön wenn Ihr Dumpfbacken euch erstmal über die von euch zitierten drittklassigen Propagandavereine informiert, anstatt den Schwachsinn einfach so für bare Münzen zu nehmen und hier wierderzukäuen weils euch gerade so schön bequem in den Kram passt: http://www.sueddeutsche.de/wissen/klimaskeptiker-wir-brauchen-keine-klimaforscher-1.6518 Soviel Dummheit ist schon nicht mehr lustig, sondern nur noch ekelerregend.
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rally 6v zündgrundplatte - fragen
Moin Jörg, Du bastelst zu wenig SF, sonst wäre Dir manches schon klar. Die Spule ist offensichtlich in Ordnung, da die Birne zwischen blau und gelb brennt, das ist schonmal ein gutes Zeichen Das blaue Kabel ist das Massekabel der Spule mit dem gelben Kabel. Das heißt, dieses blaue Kabel wird von der Lima zum einen Pol des Brelischalters und von dort direkt weiter zur Brelibirne geführt. An den anderen Pol des Brelischalters kommt ein schwarzes Massekabel von der Lima. D.h. der gelbe Stromkreis liegt auf Masse über den Brelischalter. Trittst Du auf die Bremse, läuft die Masse des gelben Stromkreises über die Brelibirne auf Masse statt direkt über das schwarze Kabel des Brelischalters, Breli leuchtet auf. Folgende Sachen würde ich checken: Brelibirne i.O.? Schwarzes Massekabel im Rücklicht i.O.? Verkabelung des Brelischalters i.O? Anschlüsse an der Lima richtig verdrahtet?
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Klingelkasper antwortete auf Klingelkasper's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Hmmm, da wäre der Schaltplan vom GGB+CM-Regler mal interessant, bin laut der Fahrzeugschaltpläne davon ausgegangen das der nur einen Generatoreingang hat, also die beiden G-Anschlüsse direkt miteinander verbunden sind und die Batterieladung über einen von diesem Eingang gespeisten separaten Thyristor erfolgt.
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Klingelkasper antwortete auf Klingelkasper's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Es sind nicht optische Gründe, sondern es geht bei dem Selbstbauregler darum, per Plug and Play die Leistungsausbeute des originalen Lichtmaschinenkonzepts optimal zu nutzen. Mit den B+ Reglertypen ist das nicht zu erreichen, da diese nur Halbwellenregler/-gleichrichter sind. Sie lassen sich zwar relativ leicht ins Bordnetz integrieren, aber weder beim AAB+MG noch beim GGB+CM wird die Batterieladeleistung ausreichend sein um die Zündung, Bremslicht und womöglich noch Blinker im Stadtverkehr zuverlässig zu versorgen. Beim GGB+CM wäre es evtl. bei Verwendung einer 25W-Scheinwerferbirne möglich, aber warum soll man 25Watt fahren, wenn man auch 35Watt haben kann. Klar, man kann die Batterie auch ganz wegrationalisieren, aber Schnarre statt Hupe, einen beim Bremsen abdunkelnden Scheinwerfer, kein Standlicht etc. finde ich nicht wirklich ladylike für die feinen alten Damen. Das muss man sich nicht antun. Der Vorteil der hier angestrebten Lösung mit dem Vollwellenregler ist, das die in den originalen Lichtmaschinen durch den Wechsel auf 12Volt freigesetzten Leistungsgewinne voll genutzt werden können, und zwar ohne das irgendetwas an der Verkabelung zu ändern wäre oder das womöglich gar Spulen auf der Lima gewechselt werden müssten. Da dieser Regler dabei auch noch kaum teurer als die AAB+MG oder GGB+CM-Regler vom Versandhandel werden wird, scheint mir das eine sinnvolle Lösung zu sein. Einen kleinen Haken gibt es aber und das ist der Ruhestrom des Reglers von 1,5mA bei voll geladener Batterie und ausgeschalteter Zündung. Standzeiten bis zu zwei Monaten sind unproblematisch, darüber hinaus sollte man die Sicherung oder das Pluskabel der Batterie abziehen.
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polini 130 zylinderfuss abgebrochen
Tonne. Auch wenn er nach Durchhonen der Laufbahn wohl noch laufen würde, ist das Risiko von baldigen Kolben- und anderen Schäden hoch.
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GS 150 Fragen
Sorry für die unklare Ausdrucksweise. GS150, feel the difference :
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GS 150 Fragen
In dem Zusammenhang bitte auch darauf achten, das der originale GS150-Entlüfter mit dem Röhrchen unten dran verbaut ist. Mit dem normalen Entlüfter der anderen Vespen saut es da selbst bei korrekter Füllmenge auf längeren Fahrten raus. Ich lehne den Roller stark auf die linke Seite und fülle 150ml Öl + 5ml Molyduval VM auf. Bei Erstbefüllung mache ich meist 10-20ml mehr rein, da das Hauptwellen-/Kickergehäuse bei Neuaufbau noch trocken liegt. Ich wechsele nach 50km um (selbst bei sauberstem Arbeiten vorhandenen) Montagedreck rauszuholen. Dann noch mal nach 250km für die Entfernung der anfangs erhöhten Spänebefrachtung, wenn bestimmte Neuteile (Kupplung/Schaltkreuz/Zahnräder) verbaut wurden. Magnetische Ablasschraube ist m.E. Pflichtprogramm!
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Klingelkasper antwortete auf Klingelkasper's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Ich denke die Bauteile und Gehäuse sollten wir in jedem Fall gesammelt bestellen um die Staffelpreise mitzunehmen. Selbstlöten erfordert auf jeden Fall das Vorhandensein von Leiterplattenreiniger und Platinenschutzlack, das ist absolutes Muss. Einige Regler kann ich auf Wunsch auch fertig gelötet weggeben, wenns nicht allzu viele davon sind.
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Klingelkasper antwortete auf Klingelkasper's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Mpff. Watt ne Fummelei und gleichzeitig noch der Eagle-Crashkurs, weia.. aber die Platinen sind jetzt in einem von Lohnfertigern akzeptierten Format: Jetzt kann´s losgehen . Ich schiebe einfach mal die Fertigung von (je nach Kosten) ca. 10-20 Platinen an. Wie sähe es denn eigentlich mit den Gehäusen aus? Will die jeder selber bohren (sollte schon halbwegs exakt sein) oder lieber outsourcen?
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Die Grünen - Wenn einem nichts mehr einfällt ...
Diese Horste. So ein verlogener Dreck. Die Grünen machen ja mittlerweile fröhlich in sog. "grüner" Industriepolitik. D.h. damit man sich es nicht mit den Lobbyistenverbänden versaut, haut man eben nicht auf die (ökologisch bei derem "Stand der Technik" beschissen dastehende) heimische Autoindustrie, sondern dahin wo´s nicht wehtut, in die Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen. Hauptsächtlich importierte Fahrzeuge, die zu einem hohen Anteil von Jugendlichen und Menschen mit geringem Einkommen bewegt werden (also Leute ohne Lobby). Wie peinlich ist bitte sowas? Bei mir läuft sicherheitshalber alles mit regulärem großem Kennzeichen. Da läuft man unter Motorrad und wird sich sowas so schnell nicht bieten lassen müssen.
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Getriebe
Habe nochmal die Kataloge gewälzt, könnte evtl. auch GS160 sein, obwohl mich wundert, das von den GS160-Experten noch keiner angeschlagen hat
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Getriebe
Klingt ein bischen wie Motovespa 150S. Eventuell must Du im Spanientopic nochmal nachfragen, da sollte die geballte Kompetenz zum Thema vorhanden sein.
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Getriebe
12-16-20-24, Primärrad 67 Zähne.
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Getriebe
Wenn das 58er Zahnrad stirnseitig eine Ratschenverzahnung für den Kicker hat, dann GS150.
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Wie viele Motoren habt ihr diese Saison gebaut?
1,5 x GS150, 2 x SF . Einer davon völlig neu aufgebaut (Fremdmotor). Ein weiterer SF-Motor kommt noch an die Reihe, ein Bosch-Elestart, der Elestarten und 50ccm behalten soll. Mal sehen ob ich ein 50er-Orituning-Topic hier finde...
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Seitenklappengummi
www.doepper-profile.de hat ein schmales Kantengummi im Angebot, dat gibbets bei denen auch in Rot. Suche mal nach dem schmalsten Kantenprofil bei denen auf der Seite, das isses dann. Ist hier auf dem Bild in schwarz zu sehen, allerdings sinnvollerweise auf der Kante der Öffnung installiert, sieht man im geschlossenen Zustand nicht. Das Gummi auf die Klappenkante zu montieren sieht m.E, weder besonders vorteilhaft aus, noch dichtet es sonderlich gut ab. Aber jeder wie er mag....
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Klingelkasper antwortete auf Klingelkasper's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Hab das mal flugs korrigiert . Der eine oder andere Schlaufuchs dürfte ja evtl. auch mit einem Schuss ins Blaue Erfolg gehabt haben... Ich sitze gerade dran und versuche das Layout in ein von den Lohnfertigern akzeptiertes Datenformat(Eagle) zu bringen. Über eine Poolfertigung steht dann kostengünstiger Zugriff auf fertige Platinen zur Verfügung, wenn man ein wenig Zeitfenster einplant. 8 Stück passen auf eine 100x160mm Platine, über 8 hinaus kann es dann nur noch billiger werden. Mal sehen ob ich das mit dem Eagle-Krams hinkriege.
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Scoot RS Anti-Dive-Scheibenbremse
Ist eher ein Konstruktionsfehler an diesen Sätteln, sind zwar immer noch die Asiaten schuld, aber nicht unbedingt diejenigen, die diese Bremssättel hergestellt haben . Der Führungsbolzen ragt mit seinem Ende in einen Hohlraum und bildet damit ein sog. "Belüftungselement", sprich eine spezielle Art von Korrosionskeimzelle. Der in den Hohlraum ragende Teil des Bolzens muss früher oder später zwangsläufig korrodieren bzw. es lagern sich Alukorrosionsproukte vom Sattel an das Bolzenende an, da reicht schon etwas längere Lagerung oder womöglich Überseetransport locker für aus. Wenn sich die Bremsbeläge abnutzen klemmt er dann irgendwann. Da hilft nur den Elektrolyt (Wasser aus Luftfeuchtigkeit) mit Schmierstoffen (ich hab Pentosil genommen) fernzuhalten, sprich regelmäßige Wartung.
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Scoot RS Anti-Dive-Scheibenbremse
Mit dem Unterdruck will ich mal nicht ganz von der Hand weisen, aber der bewirkt allein sicher nicht die Schiefstellung. Das Loch habe ich übrigens nur gebohrt um von der Seite Zugang zu haben und den Führungsbolzen des Schwimmrahmens auspressen zu können. Danach habe ich das Loch mit einer Schraube wieder verschlossen. Bei mir wars definitv Gammel der da blockiert hat, Verschleiß oder Fertigungsmängel können aber bestimmt auch Ursachen sein.
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Scoot RS Anti-Dive-Scheibenbremse
Mmmh, wenn ich das auf dem Bild der vorherigen Seite richtig interpretiere sind das Nissin-Schwimmsättel. Da blockiert gerne mal der Führungsbolzen, der in dem zylindrischen Teil hinter der Entlüfterschraube (Bild auf Seite 2)läuft. Das macht sich dann über deutlich schräg abgebremste Beläge bemerkbar. Meist läuft der Bolzen auf seinem ersten 1mm Weg noch gut und das Gespacke geht erst los, wenn die Beläge weiter runter sind. Zerlegen, prüfen, ggf. schmieren hat bei mir geholfen (Husqvarna TE350, gleicher Bremssattel). Ich musste dafür ein Loch in die Stirnseite dieses besagten zylindrischen Führungsteils bohren, um das Ganze zerlegt zu bekommen, da der Führingsbolzen des Schwimmrahmens sich zwar noch auf dem 1mm bewegte, danach tat sich aber wie oben beschrieben nix mehr wg. Gammel. Seit dieser kleinen Maßnahme ist es wieder gut. Bremst auch gleich viel besser.
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Klingelkasper antwortete auf Klingelkasper's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Platinenlayouts zum Download, Bestückungspläne, Bestückungsliste und eine Reglerversion für die anderen 6V-Vespaoldies oben am Ende des ersten Beitrags eingefügt. Wer auf eigene Faust loslegen will, sollte damit erstmal alle Infos zum Nachbauen haben.
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Klingelkasper antwortete auf Klingelkasper's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Ersteinmal schönen Dank für die Hinweise, ich bin für Input immer dankbar. Nach meinen Erfahrungen ist ein Regler nicht nötig, wenn man die richtigen Leuchtmittel drinhat. Klar gibt es Unwägbarkeiten, aber deren Einfluss kann man im Zaum halten wenn man folgendes beachtet: a) Leuchtmittel sollten ausschließlich von namhaften Hersteller verwendet werden (keine Billigware!), und b) bevor man anfängt auf 12Volt zu gehen, sollte man die 6Volt-Elektrik in möglichst einwandfreien Zustand versetzen. Dieser Umbau vollbringt keine Wunder, marode Kabel oder Kontakte reparieren sich dadurch leider nicht von selbst, ebensowenig wie sich schwache Polräder dadurch von selbst wieder aufmagnetisieren. Ich bin kein ausgebildeter Elektroingenieur und kann bei Diskussionen auf der theoretischen Ebene sicher nicht mithalten. Bei mir hat sich das einfach in der Praxis mehrfach bewährt. Das der 12V-Betrieb auch ohne Spannungsregler auf den alten 6V-Limas gut funktioniert, hat sich nicht nur auf meiner und auf der GS von Thomas bewahrheitet, sondern auch mit meiner V50(133). Die dort verbaute 6Volt-Kontaktzünder-Lima f. 2-fach-Blinker habe ich auf folgende Konfiguration umgestellt: Grünes Kabel (ex 6V-20W) treibt 12V 21W Standlicht + 12V 5W Rücklicht. Gelbes Kabel (ex Blinrelais 6V ca. 25W) treibt 12V 35W/35W Scheinwerferbirne und Schnarre. Das Ganze funzt auch dort sensationell gut ohne Spannungsregler, seit ca. 3000 km ohne Fehl und Tadel, obwohl der 133er ordentlich Drehzahl macht. Licht ebenfalls fantastisch.! Bin nur ca. 5km ohne Batterieregelung gefahren, dank eines Spannungsanzeigeinstruments im Lenker wusste ich ja sofort, daß das so nicht gutgehen wird. Mit dem Licht und Batteriespulen zusammenschalten habe ich auch schon gehört, allerdings bin ich mir nicht sicher, wie der Wirkungsgrad bei niedrigeren Drehzahlen ist und die Batterie dann noch gut genug geladen wird. Ausserdem fürchte ich das ein Teil der User mit dem Umklemmen der Ladespule, Beachten der korrekten Wicklungsrichtung sowie den Änderungen an der Verkabelung überfordert wird. Deshalb wollte ich das Ganze so einfach und nah am Original wie möglich gestalten. Prinzipiell ist m.E. diese Art der 12V-Umrüstung an allen 6V-Oldies möglich, wobei für das jeweilige Modell gezielt die passende Konfiguration an Verbrauchern ermittelt werden muss. Die Modell ohne Batterie sollten jedoch ohne Probleme durch Birnenumstecken umrüstbar sein, war ja auch bei meiner V50 so. Vielleicht sollte man dafür ein separates Topic eröffnen.
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12V-Steckumbau f. GS150/160 (und andere Oldies)
Nachdem das in einem anderen Topic hochgekocht ist, hier nochmal alles zusammengefasst. Ihr kennt das alle. Trotz fitter Elektrik und scheinbar "hell" brennender Scheinwerferbirne wirds spätestens auf nächtlicher Landstraße irgendwie ungemütlich mit den 6V 25W . Wechsel auf eine andere Lima war mir persönlich immer ein zu großer Eingriff in die originale Substanz. Ich (wie vor mir schon andere) habe deshalb ein wenig auf anderen Wegen rumgetüftelt und die Lösung ist so einfach, preiswert und gut ausgefallen dass ich euch das nicht vorenthalten möchte. Ich bin jedenfalls vom Ergebnis schwer begeistert. Die Sache ist prinzipiell simpel: Die alten Limas sind schon 12Volt-Limas, man muss sie nur mit 12V betreiben, das ist (fast) schon das ganze Geheimnis. Wers nicht glaubt, kann gerne nachmessen, Messbereich Volt AC (Wechselspannung). Das gelbe Kabel der Lima abklemmen, eine Prüfspitze ans gelbe Kabel hängen, die andere an Masse, Motor starten und Gas geben. Da kommen dann so ca. 30Volt und mehr raus, das reicht. Bei den GSen gibt es zwei getrennte Stromkreise auf der Lima, Licht- und Batterieladekreis, ich fange mal mit dem Licht an: Teil 1: Lichtstromkreis auf 12 Volt umstellen: Die Spannung die sich im Lichtstromkreis einstellt wird bei den alten Lichtmaschinen durch die Widerstände der anhängenden Verbraucher und deren Stromaufnahme bestimmt, man justiert quasi den Lichtstromkreis der GS auf 12V unter Last indem man ungefähr folgende 12V-Birnen reinsteckt: Scheinwerfer: 12V 35/35W Rüli: 12V 5W oder 12V 1,2W LED Tacho 12V 0,6W oder 12V 2W Das wars schon. Schön und gut, aber warum gehen bei 12V auf einmal 35 Watt am Scheinwerfer und bei 6Volt nur 25 Watt? Wo kommen die 10 Watt her? Bei 12V fliesst trotz höherer Leistung an der Birne ein kleinerer Strom, das macht den Unterschied. Die Verlustleistung die ein Widerstand in Wärme umsetzt steigt mit dem Quadrat des Stromes der durch ihn fliesst. Diesen Effekt machen wir uns hier aufs Angenehmste zu nutze, indem wir bei 12V an sämtlichen Übergangswiderständen im Lichtnetz (min. 13(!) nur auf dem Weg vom Zündschalter zur SW-Birne bei GSen) und in den Lichtspulen 2/3 der Verlustleistung einsparen. Diese eingesparte Verlustleistung schickt man zur Scheinwerferbirne, fertig. Bei mir hat das wahre Wunder vollbracht. Unglaublich gutes Licht seitdem Welche der genannten Leuchtmittel Ihr braucht hängt vom Zustand eurer Elektrik ab, generell sollte die Elektrik aber fit sein als Voraussetzung für den Umbau. Bei meiner GS150 (Elektrik fit, Polrad (neuere Type) nicht aufmagnetisiert) ist die 35Watt-Birne in Kombi mit 1,2W-LED und 0,6W Tacho nach 150km durchgebrannt. Seit weiteren 500km fahre ich jetzt die 35W-Birne mit 2W Tachobirne und 1,2W-LED und sie hält bisher . Es kann aber auch sein, dass Ihr eine 40/45W-Birne braucht. Das muss jeder selbst ausprobieren 35/35W - 5W - 0,6W sollte aber eine ganz gute Ausgangsbasis sein. Die Erfahrungen damit kann man ja in diesem Topic bündeln. Teil 2: Batteriestromkreis auf 12 Volt umstellen: Gestartet habe ich den Versuch, indem ich einfach Batterie, Zündspule, Brelibirne und Standlichtbirne gegen 12Volt-Teile getauscht habe, hat auch sofort funktioniert, aber direkt nachdem ich vom Hof runtergefahren bin war gleich beim ersten Beschleunigungsvorgang die Spannung an der Batterie über 16 Volt, selbst Fahren mit Standlicht hat die Spannung nicht wesentlich runtergebracht. Logischerweise hätte die Gelbatterie das nicht lange überlebt und ein Säureakku wäre ruckzuck übergekocht. Bei den GSen ist original ja lediglich die schiere Größe der Batterie der Ersatz für den nicht vorhandenen Regler. Einen 12Volt10Ah-Batterieklotz fand ich unzumutbar, daher war Eigeninitiative angesagt. Ich habe eine modifizierte Schaltung von www.motelek.net verwendet als Basis für einen Regler, der 1 zu 1 den vorhandenen Gleichrichter ersetzt: Von 12A können wir natürlich nur träumen, dafür hält aber der Regler in dieser Konfiguration vmtl. ewig. Die im Regler verwendeten Schottky-Dioden weisen weniger Verlustleistung auf als die üblichen Brückengleichrichter -> weniger Wärme, mehr Ladeleistung. Dazu kommen noch die veringerten Verluste im Ladeanker dank 12V (wie oben beim Licht beschrieben). Bei mir stehen bei geladener Batterie bereits ab ca. 2500 rpm konstant 13,9 V an. Für den Umbau des Batteriekreises 150GS braucht man: 12V GS-Regler, ersetzt den Gleichrichter, reine Bauteil- und Materialkosten in Einzelfertigung inkl. Kleinkram ca. 35€ 12V-Zündspule (MZ o.ä.) 12V-4W-Standlichtbirne 12V-18W Brelibirne oder 12V-LED 12V-4,5Ah Bleigelakku Panasonic ca. 34€ (Conrad 20 07 75-44 ). Der Akku besteht aus zwei 6Volt Einzelakkus mit je B x T x H 70 x 48 x102mm , die kann man trennen und passend für den (GS150-) Batteriehalter in 102 x 48 x 140mm wieder zusammengesetzen. Für Roller mit Blinkern kommt noch dazu: Blinkrelais 12V (bevorzugt elektronisch wg. des geringeren Eigenverbrauchs) 12V-18W Blinkersoffitte (2x) Orihupe kann drin bleiben. Ist schön laut. Hier die Einbausituation bei der GS150. Seit dem Umbau passen z.B. selbst die sperrigsten Ölflaschen in die Backe. Derzeit fährt den 12V-Umbau ausser mir noch karlakolummna auf GS150 spazieren. Von dort war bisher auch nur Positives zu hören. Einen fertig aufgebauten Regler bekommt Dr. Paulaner zum Testen, damit wäre dann eine 160GS und zugleich auch eine Karre mit Blinkern am Start, die habens ja besonders nötig. Das will auch ausprobiert sein, obwohl ich da guter Dinge bin. Die Reglerplatinen habe ich in ausreichender Stückzahl bereits anfertigen lassen, bisher haben Bedarf angemeldet: Dr. Paulaner 1x (fertiger Prototyp für Test auf GS4) LAPaint + Marcelleswallace 4x (Bausatz) Lupo1 1x (Bausatz) sammy_davis_jr 2x vanhellsing 1x fos 1x BerndK 1x Chase Gioberti 1x noskoni (per PM) 4x dermarc 2x (bietet evtl. Lötservice an) gattinator 2x vespaoldies 1x centro-studi 1x + 1x Bausatz Lotterbube 2x meisterbo 1x sqooter.com 2x Hoffmannfahrer 1x (Bausatz) Lacknase 1x Vespa Gl 1x Cirlu 2x (Bausatz) Alex160 1x + 1x Platine Chemistry 2x Andi! 2x (evtl. Bausatz) Nakkl 1x Es sind noch Platinen verfügbar, wer noch möchte, bitte hier im Topic melden! Ich bin natürlich dankbar für jeden, der sich die Platine selbst zusammenlöten kann und das Teil als Bausatz nimmt. Selbstverständlich wird es noch eine ausführliche Anleitung zum Aufbau geben. Ich kann gegen einen kleinen Obulus die Teile auch fertig aufbauen, das ist allerdings dann mit etwas Wartezeit verbunden. PS: Wer den Umbau macht und stolzer Besitzer meiner 6V-LED-Rülis und Brelis ist, bekommt diese LEDs von mir auf Wunsch gegen einen kleinen Unkostenbeitrag auf 12V umgerüstet. Hier die Details: Platinendaten für die Fertigung (Eagle .brd-Datei und Excellon Bohrdatei) zum Download folgen später Bauanleitung für den Regler: Erscheint hier sobald ich den Prototyp für Dr. Paulaner gelötet habe. Bestückungsliste: T1: FZT753, Gehäuse SOT-223 (SMD) T2: BC 817-25, Gehäuse SOT-23 (SMD) THY1, THY2: BT151-650R, Gehäuse: TO-220 D3, D4, D5, D6: MBR20200CT, Gehäuse: TO-220 D1, D2: LL4004G SMD C1: MKP 0,033µF 250VDC/180VAC WIMA MKP1F023302C00 C2: ELKO 22µF 35V SMD Panasonic EEEFK1V220R C3: ELKO 330µF 10V SMD Panasonic EEEFK1A331P P1: Trimmer 150 Ohm SMD IP67, Vishay Typ TSM4 YJ Klemme 4-polig Platinenmontage 7,5x20mm RM 5mm Widerstände: 270 Ohm-Widerstände: 0,6W-Metallfilm 1% Alle weiteren Widerstände (3x 470 Ohm, 2x 1kOhm, 1x 150 Ohm): 0,2W Metallfilm 1% SMD, BC-Components, Typ MMU0102 Montagematerial: Gehäuse: Alu-Druckguss 50x50x30mm, Hammond Manufacturing (.z.B. Conrad 54 16 13) 4 Gummipuffer selbstklebend (Conrad 52 58 47) 3 Isolierbuchsen IB3 (Conrad 18 91 11) O-Ring 58x1,5mm als Deckeldichtung Kabeldurchführung Gummi Befestigungsmaterial f. Dioden und Thyristoren (je 6x): Isolierplättchen Keratherm TO 220 (Conrad 18 90 66) Isolierbuchsen IB6 (Conrad 18 91 46) Senkschrauben M3 x 8 + Muttern oder passende Blindnieten Sicherungshalter für KFZ-Flachstecksicherung Für die Verwendung als 12V-Halbwellenregler für die anderen Vespa Oldies mit Batterie kann man die Platinen ebenfalls verwenden. Man lässt lediglich THY2, D3,D5, D6 sowie auf der Unterseite D2 und den zugehörigen 270 Ohm-Widerstand weg. Dazu noch die Brücke B1 einsetzen und zwei zusätzliche Befestigungsbohrungen einbringen. Statt der 4-poligen Klemme eine 3-polige verwenden. Diese Halbwellenversion ist natürlich deutlich billiger.:
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GS3 Elektrik ? Spulen zu schwach
Klingelkasper antwortete auf Hoschi Berlin's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Hoschi, bist Du sicher, daß der Betieb der das Polrad aufmagnetisiert hat auch die entsprechende Kompetenz und die passenden Vorrichtungen hat? Allein schon deren Vorschlag "alte Magnete ausbohren und neue einpressen" lässt mich da ein wenig zweifeln. Ich habe mal ein Polrad beim Erwin magnetisieren lassen, der wohl die Originalvorrichtung dafür besitzt. Hat prima geklappt. Ich weiß nicht, ob der Erwin das noch macht, kann Dir bei Interesse aber mal die Adresse vom Erwin per PM senden. Ich mache zu dem Thema heute abend ein neues Topic auf wo ich das alles nochmal versuche für den Laien halbwegs verständlich zu erklären. Ein wenig Geduld bitte noch.
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GS3 Elektrik ? Spulen zu schwach
Klingelkasper antwortete auf Hoschi Berlin's Thema in Vespa Rally, Sprint, VNA, VNB, VBB, V125, etc.Funzt bei allen Vespas mit Batteriezündung. Also VS2-VS5 und deutsche GS160. Bei den italienischen 160ern gabs ja glaube ich auch Magnetzünder ohne Bakterie. Aber auch bei denen kann man das Licht auf ähnliche Weise wie oben beschrieben auf 12Volt umstellen, müsste ich mal auf den Schaltplan gucken.