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Steuermann

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  1. Steuermann antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
  2. Steuermann antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
    ..und bitte wo geht's hier zum Ponyhof?
  3. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Das war der kategorische Imperativ, richtig? Handle stets so, dass Du zusehen kannst, wie die anderen tun was Du willst..
  4. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Eine denkbare Schlussfolgerung wäre ja, dass ich jetzt, wo ich infiziert bin, die Maske endlich absetzen kann. Die Kosten ja Geld und davon hab ich nicht genug. Ich sollte vielleicht losgehen und die Herdenimmunität ein wenig vorantreiben. Nicht, dass mir noch einer vorwirft, ich wollte das Virus allein für mich behalten. Ganz schön viele Ich's in dem Text. Ganz klar, wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um und die eigentliche Gefahr sind die Menschen da draußen und wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Dummerweise bin ich mit einer völlig anderen soziologischen Prägung in die Welt gestartet und muss jetzt schnell umlernen. Umschrödern, sozusagen..
  5. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Keine Ahnung, ob Du das lustig findest, aber was daran jetzt ist, verstehe ich gerade nicht. Ich hab ja Verständnis, wenn man den Unterschied zwischen Chemo und Bestrahlung nicht kennt und die Auswirkungen Letzterer aufs Immunsystem daher nicht versteht. Ich kann vielleicht auch noch den Impuls verstehen, eine "Ich kenn da wen, die kommt mit Krebs und Covid gleichzeitig ganz toll prima klar"-Geschichte rauszuhauen, auch wenn man mit der Dame aus Deiner Geschichte nochmal sprechen sollte, wenn sie sich erstmal infiziert hat und nach der Bestrahlung gerade leider fast keine Leukozyten mehr da sind. Wo's bei mir aber echt aufhört, ist, wenn sich jemand möglicherweise nicht ganz zu Unrecht Sorgen um Leben und Gesundheit seiner Familie macht, es für nötig zu halten, ihm eine Klugscheißer-Diskussion über die Wirksamkeit von FFP-Masken oder die unerträgliche Grundrechtsverletzung einer Maskenpflicht anzuheften. Die Annahme, das sei irgendwie belustigend oder genau der richtige Zeitpunkt für Sticheleien weckt bei mir die Erinnerung an Charaktereigenschaften von emphathielosen Arschlöchern. Für Solche hätte ich Euch beide aber nicht gehalten, insofern erspar mir bitte die Diskussion darüber, was meiner Frau einfällt, vor die Tür zu gehen und ihr Kind zum Arzt zu begleiten, wo doch draußen Menschen völlig zu Recht ihre Freiheit ohne Maske ausleben müssen und Ratschläge, wie wir unser Leben danach gestalten sollen sind bestimmt wahnsinnig nett gemeint, aber ich möchte bitte mindestens so lange darauf verzichten, bis hinreichend sicher ist, dass es danach weitergeht.
  6. Ach, ich finde, man muss auch gönnen können. Irgendwie macht mir Intelligenz keine große Angst, nur Macht macht mir Sorgen. Die kann ja mit Menschen geradezu Schreckliches anstellen. Aber solange die KI Strom braucht mach ich mir jedenfalls für Deutschland keine allzu große Sorgen vor einer Weiterentwicklung..
  7. Ich mach da in letzter öfter mal den Live-Test und stelle die Frage meines Kunden direkt und live weiter an die KI und frage dann, ob ihn das zufrieden stellt. Oft lachen wir herzhaft und lösen dann das Problem lieber selbst. Mein Verdacht ist, solange die KI gezwungen ist, von Menschen zu lernen, wird sie von Minute zu Minute dümmer. Könnte aber auch sein, dass wir davon gar nichts mitbekommen. Vielleicht läuft auch alles ganz anders als beim Terminator und wir sind irgendwann ganz froh, dass Politik nur noch von KI gemacht wird..
  8. Steuermann antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
  9. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Und mehr als eine (und weil Du mich bewusst falsch verstehen willst auch eher dümmliche) Stichelei ist es dann auch schon gar nicht. Es sei denn, Du weist mir nach, dass ich die Untersuchung kritisiert habe. Rechtliche Zweifel an dem Zwang zur Untersuchung habe ich sehr wohl, weil sie Eltern ohne Anhaltspunkt unter den Generalverdacht der Kindeswohlgefährdung stellt, was unter dem Gesichtspunkt effektiver Gefahrenabwehr aber eben noch vertretbar ist. Sehr wohl aber kann ich im Gegenzug bei einem staatlichen Eingriff zum Zweck der Abwehr einer nur vermuteten Gefahr, gegründet auf einen Verdacht, erwarten, dass mich dieser nicht in eine ganz konkrete Gefahr, in diesem Fall sogar einer konkreten Gesundheitsschädigung, bringt. Wenn Ihr jetzt auch findest, dass das nicht allzu schwer zu verstehen ist, dann haltet bitte einfach die Fresse mit diesen als Diskussion getarnten billigen Angriffen. Ich möchte ehrlich gesagt mit Personen, die andere zur Rechtfertigung dafür, dass Sie gerne vor Infizierten und von Infizierten geschützt werden wollen, drängen aus kulturellen und intellektuellen Gründen nichts zu tun haben. Ich hab meinen Teil getan, um einer Verbreitung der Krankheit so gut ich kann entgegenzuwirken und bin mit mir daher im Reinen. Leugner, Nivellierer und reine Spaß-Provokateure mögen bitte von jeglicher Kontaktaufnahme absehen. Ich hab grad wirklich zu wenig Kapazität für solches Gekasper.
  10. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    manchmal berauscht es mich einfach, mit wem man sich diesen kostbaren Planeten doch so teilen muss.
  11. Steuermann antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
    Damit kannst Du immer noch prima Innensenator werden. Oder war's da andersrum? Pimmel-Gate-Affäre mit Pimmel-Andy war schon ein Brüller: Angeblich soll er in Bürgerschaftssitzungen immer noch angewiesen werden, mal nicht so steif zu sein..
  12. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Danke Dir. Unsere Hausärztin macht das noch so: Patienten mit Erkältungssymptomen müssen draußen warten. Hab noch keinen gehört, der sich beschwert hätte. Ich hoffe, für Mitlesende ist es okay, wenn wir uns selbst eine Quarantäne verordnen und nicht Arbeiten oder Einkaufen gehen und auch nicht nach Wacken fahren. Nicht dass sich noch jemand beschwert, wir würden die natürliche Herdenimmunität behindern. Falls natürlich jemand gern sein Immunsystem trainieren und angesteckt werden möchte, kann er sich gern melden..
  13. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Allerdings. hab ich nicht bezweifelt. Hab ich schon von der Möglichkeit des räumlichen Trennens oder des draußen wartens gesprochen?
  14. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    So, jetzt ist's aber wirklich gut. Wie schon geschrieben: 1. Wir mussten zu einer Untersuchung, um die wir nicht gebeten haben. 2. Wir hatten keine Krankheitssymptome und als einzige eine Maske getragen. 3. Es ist unmöglich einen Säugling mit einer Maske wirksam zu schützen und der hat uns die Infektion mit nach Hause gebracht. 4. Der Ärztin war bekannt, dass meine Frau Risikopatientin ist und trotzdem hat sie uns für zweieinhalb Stunden mit lauter Kranken ins Wartezimmer gepfercht und uns das draußen Warten verwehrt. 5. Glaub mir, nach ner Chemo und laufender Bestrahlung möchtest Du keine "natürliche" Coronainfektion haben, weil irgendwelche Arschgeigen sich zu fein sind, ne Maske zu tragen. Wenn ich jetzt nochmal solchen Scheiß wie "natürliche Infektion" höre oder "Verhöhnen von Opfern", dann platzt mir der Arsch.
  15. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Hatte ich schon erwähnt, dass wir zu einer verpflichtenden Zwangsuntersuchung mit einem bis dahin gesunden Kind hin mussten? Nachdem mir das draußen warten verwehrt worden ist, haben Frau und ich natürlich Maske getragen und es mag sein, dass eine FFP2 Maske auch teilweise filtriert und damit mein Risiko senken kann. Im Wesentlichen aber schützt sie die anderen vor meinen Aerosolen. D.h. als einziger im Raum eine Maske tragen ist physikalisch eher Dünnfug, wenn man sich selbst schützen möchte. Verweigerung des Untersuchungstermins wäre da schon effektiver gewesen. Ich fürchte auch. Und in meinen Augen scheitern daher alle Versuche, Probleme zu lösen, die nur global gelöst werden können. Wenn es für manche schon zu viel verlangt war, auf Apres Ski oder den Karneval zu verzichten, um Menschenleben zu retten, wie willste da ne Pandemie verhindern. Denn diese Möglichkeit hat durchaus, wenn auch nur eher theoretisch, bestanden und da frag ich mich, ob gerade Leute, die mit der Erkrankung oder Langzeitfolgen so ihre Erfahrungen haben, es nicht auch gut finden müssten, wenn wir die weitere Verbreitung wenigstens eindämmen könnten. Ein gutes Argument gegen eine partielle Maskenpflicht im Öffentlichen oder auch nur Gesundheitsbereich hab ich weiterhin noch nicht gehört. Ebensowenig ein gutes Argument für die Abschaffung der Maskenpflicht. War das mit der psychologischen Angst vor Umsatzeinbrüchen im Einzelhandel wirklich als gute Begründung gemeint?
  16. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Das ist ja auch das Missverständnis der FDP-Politiker bei der Kondompflicht. Die Tüte soll nicht den Freier vor der Nutte schützen, sondern die Nutte vor dem FDP-Politiker, ääh, dem Freier. So hab ich's ja auch den Senioren im Supermarkt erklärt. Wenn alle mitmachen klappt's. Sobald ein Idiot ausschert geht's schief. Die richtige Entscheidung hat also mit Freiheit oder Verschwörung nicht viel zu tun. Das kannste den ganzen Ichsen und Egomanen da draußen aber nicht beibringen, dass es NUR EINMAL nicht um einen selbst, sondern die anderen geht. Kommt einer mit ner Zigarette in den Fahrstuhl und sagt "Ihr könnt ja raus gehen." Also, weil ich ne Maske tragen kann, ist es zuviel verlangt, die gesunden Kinder von den kranken Kindern zu trennen? Wirklich, diese Täter-Opfer-Umkehr kann ich nicht nachvollziehen. Die Frage stellen, heißt sie zu beantworten. Deswegen steht seine Schaukel auch ganz nah an der Hauswand, damit er auf solche Argumente im Leben bestens vorbereitet ist. Tschuldige, aber wer so für Infektionen argumentiert, sollte ohne Approbation durch die Welt laufen. So schwer ist es nicht, zu verstehen, dass jeder Wirt auch eine Brutstätte für Mutationen und eben auch ein Multiplikator ist. Wenn man das Argument überspitzt, zerlegt es sich selbst. Es gibt wirklich Ärzte, die sowas argumentieren. Mit denen verschwende ich dann keine weitere Sekunde meiner Lebenszeit. Davon haben mir eindeutig zuviele Mitbürger eine Portion zuviel abbekommen. Das hab ich den Angehörigen auch gesagt, nachdem ihre Verwandtschaft gerade in Kühllastern abtransportiert wurde. Weißt ja, wenn einer stirbt, ist's eine Tragödie, wenn viele sterben ist's nur Statistik.
  17. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Keine Sorge, ich hatte schon vorher eine recht rigorose Haltung und bin immer noch überzeugt, dass die Pandemie bei rechtzeitigen Maßnahmen hätte verhindert werden können. Das Argument lautet also, wer jetzt stirbt, tut dies unvermeidbar, weil das hochrangige Grundrecht auf Maskenfreiheit nun mal überwiegt? Schon interessant, dass die Grundrechte in der Diskussion nur zur Abwehr von Schutzmaßnahmen eingebracht worden sind. Bei den einzigen Juristen, die so argumentiert haben, (überwiegend FDP soweit ich mich erinnere), frage ich mich, warum die eigentlich noch nicht gegen die Kondompflicht bei sexuellen Dienstleistungen geklagt haben. In ihren Nebenjobs in den Vorständen sind sie von diesem Grundrechtseingriff doch bestimmt überdurchschnittlich häufig betroffen. Ich war immer der Meinung, das Gesundheitssystem sei kein Selbstzweck sondern diene der Gesundheit und wenn ich die Medizinmänner und -frauen in meiner Familie richtig verstehe, ist die beste Behandlung die, die durch Prävention vermieden wurde. Ich glaube auch als Arzt lässt es einen nicht unbeeindruckt, wenn dann ein Bankkaufmann die Leitlinien festlegt. Nach deren Fachzeitschriften soll sich übrigens abzeichnen, dass Covid keine Atemwegserkrankung sondern eine Gefäßerkrankung auslöst und dass Long Covid mutmaßlich auf einer chronischen Autoimmunreaktion gegen die Blutgefäßinnenwand beruht. Folge der Dauerentzündung sind dann Vernarbungen und Verlust der Flexibilität der Blutgefäße und zwar nicht nur links oder rechts, sondern im ganzen Körper. Damit sollte klar sein, was das für die Coronargefäße und das Infarktrisiko bedeutet. (Folge bei mir in der näheren Familie: mehrere Beinahe-Herzinfarkte, fünf provisorische Stents und dauerhafte extreme Blutdrucksprünge mit regelmäßigen Ohnmachtsanfällen). Trotzdem gibt es für Normalsterbliche derzeit nur symptombezogene Therapie. Wenn Du dann noch gesagt bekommst, es gebe kein Medikament dagegen, dann ist das eine glatte Lüge, denn die Wahrheit lautet doch "Paxlovid ist in Deinem Fall zu teuer". Brauchbares Argument, ich werd halt nur nicht gern für blöd verkauft. Möglicherweise wird Dir die Orthopädin am Ende nicht helfen können und da frage ich mich, ob Du nicht ganz besonders schon richtig fühlen müsstest, dass eine Grundrechtsabwägung zwischen "psychologischen Auswirkungen" von Schutzmaßnahmen und "Recht auf körperliche Unversehrtheit" nicht vertretbar gegen eine Maskenpflicht für Besucher im Gesundheitswesen und in öffentlichen Gebäuden ausfallen kann. Wenn die Maskenpflicht im privaten Raum und privatwirtschaftlichen Großveranstaltungen fällt, soll's mir recht sein. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. Schließlich sind wir dank einiger Virologen mit ihren Theorien über Herdenimmunität monatelang in die falsche Richtung galoppiert und nu ist's eben zu spät. Vom Schmidt-Chanasit frag ich mich ohnehin, ob er nicht vielleicht aus den falschen Kanälen bezahlt wird, wenn er jetzt noch die Entwicklung einer gefährlicheren Variante als unwahrscheinlich ausschließt. Von ihm hätte ich eher das Eingeständnis des Versagens mit seiner Strategie der Herdenimmunität erwartet. Aber wenn ich zu einer Pflichtuntersuchung gezwungen werde, weil Eltern unter Generalverdacht stehen, das Kindeswohl zu gefährden, dann finde ich weder eine Maskenpflicht noch die räumliche Trennung von gesunden und kranken Kindern zu viel verlangt. Und komm mir bitte nicht mit dem unsinnigen "Hinterher ist man immer schlauer"-Argument. Das hat mich bei beruflichen Fehlern noch nie gerettet, denn es ist die ureigenste Aufgabe der Fachleute, vorher schlauer zu sein.
  18. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Danke Dir. Hoffe, wir haben niemanden angesteckt, denn Test gemacht haben wir ja natürlich erst beim Auftreten von Symptomen. Am meisten Sorgen macht man sich ja ums Kind. Kannst ja nich impfen und helfen kannst Du selbst kaum. Nach Infektion ist das Thema Impfauffrischung für mich ja erstmal passé, aber danach hätt ich dann schon gern was angepasstes... Wie gesagt, laut Abwasserbelastung sollen wir auch weit von einem Ende der Pandemie entfernt sein. Aber RKI und Hausärzte scheinen dem Rat von Trump gefolgt zu sein: Wenn die Inzidenz zu hoch ist, dann testet halt weniger..
  19. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    kannste bestimmt verstehen: Ich schon. Alle drei Tests auf schlag so dermaßen positiv und offiziell wäre es jetzt kein Problem arbeiten, einkaufen, feiern zu gehen. Noch vor zwei Jahren mussten wir trotz negativem Test in Quarantäne, weil wir im gleichen Arrondissement wie Bordeaux waren (worüber ich mich ausdrücklich nicht beklage, das war ja sinnvoll, weil das Testergebnis ja falsch negativ hätte sein können)... Der Blick der Ärztin allein, als wir ne Krankschreibung wollten, hat Bände gesprochen..
  20. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Kann mir das nur so erklären, dass die Funktionsfähigkeit des (Gesundheits-)Systems wichtiger ist, als die Menschen darin. Oder gibt es irgendeinen beachtenswerten Grund, weshalb sogar in Arztpraxen die Maskenpflicht komplett abgeschafft ist? Meine Frau gehört nunmal zu ner Risikogruppe und wenn sie und Kleinkind über Tage jenseits der 40 Grad rumfiebern und das nur weil Du gesetzlich verpflichtet bist, Dein Kind untersuchen zu lassen, ob es auch wirklich gesund ist, ärgert's einen dann schon.. Wenn selbst Mediziner Hygienemaßnahmen für überflüssig halten, weiß ich nicht recht, ob wir uns als Gesellschaft nicht eigentlich längst schon die nächste Pandemie redlich verdient haben..
  21. Steuermann antwortete auf sidewalksurfer's Thema in Blabla
    Mal ne Frage an die Fachleute: Hat sich da eigentlich noch was in Sachen Impfstoffanpassung getan? Meine letzte (4.) Impfung war im Oktober mit Comirnaty für BA4. Nachdem wir es nun bis vor wenigen Tagen geschafft haben, uns abzuschirmen und nicht zu infizieren, hab ich das nicht mehr verfolgt und finde kaum noch was im Netz. Bei den Mutationen hat sich wohl dagegen einiges getan, nur scheint es keine Sau mehr zu interessieren. Mit einem gesunden Kind sind wir zur Pflichtuntersuchung mit lauter kranken Kindern und Eltern für Stunden ins Wartezimmer verfrachtet worden und da hat's uns letztlich doch noch erwischt. Nur was für eine Variante werden wir nicht erfahren, denn inzwischen sagen Dir ja sogar die Haus- und Kinderärzte, das sei jetzt sowas wie die Grippe. Mir scheint, die melden das nicht mal mehr ans RKI, weshalb überall die Inzidenzen sinken wogegen die Viruslast im Abwasser (lt. Wasserverbandsmitarbeiter) stetig steigt. Scheint als rauscht das gerade durchs Land, aber da das Gesundheitssystem ja offiziell nicht mehr überlastet ist, interessierts keinen mehr. Hab auch äußerst irritiert festgestellt, dass die Supermärkte, Tankstellen, Postschalter sogar den Spuckschutz abgebaut haben. Kann mir jemand erklären, ob da irgendeine Strategie oder auch nur ein schlauer Gedanke dahintersteckt? P.S.: Muss schon sagen, von einem Impfschutz hatte ich mir mehr versprochen. Also wenn das hier gerade ein milder Verlauf ist, dann bin ich doch froh, wenn ich den schweren Verlauf nicht kennenlernen muss.
  22. Ich hätte da so einen Busfahrer in der Familie, der immer, wenn er neben sich jemanden mit Handy am Steuer sieht, hupt und ein kleines Stück weit anfährt, aber nur, wenn die Ampel noch rot ist, sonst macht das ja keinen Spaß, zuzusehen, wie der andere in die Kreuzung rauscht.. Ist zum Glück bisher für unbeteiligte immer noch gut gegangen. Ich vermeide es lieber, über diese Humorform weiter nachzudenken. Aber effektiv ist es wohl..
  23. Auch wenn ich Dir nur ungern widerspreche, aber hierzu ein ganz klares Nein. Bei meinem damals hieß es nur tauglich, ABC-Abwehr, Schnauze halten. Hab versucht, wenigstens zu den Sanis zu kommen, bin ich auch: Poststelle, täglich die selbe Briefmarke zählen, einmal monatlich ein Fax für den Stabsapotheker abholen, ansonsten Fußball und Saufen. Schade um die Lebenszeit, schade ums Steuergeld, mehr nicht. Von Pflichtdienst halt ich mal so gar nix. Wie wär's erstmal nicht die Mittel für diejenigen zu kürzen, die es freiwillig machen wollen? Beides gleichzeitig zu fordern kriegt mal wieder nur die Politik zusammen. Deine oben genannten Ursachen kriegste mit befristeter Zwangsarbeit für die Melkkühe unserer Gesellschaft, die ohnehin schon alle Altlasten werden ausbaden dürfen, jedenfalls auch nicht abgeräumt.
  24. Keine Sorge, auch da rennen wir grad auf ein Chaos zu. Auskunft Finanzamt: "Nu sind wir erstmal alle mit der rückwirkenden Neuberechnung der Zinsen beschäftigt und wenn wir dann die ganzen Coronahilfen fertig haben, kümmern wir uns um die Energiepauschalen für Aushilfen, die vorher noch nie eine Steuererklärung abgegeben haben, verschicken die Erinnerungen an die Grundsteuererklärungen und dann, ja dann sind wieder eure Steuererklärungen dran." War alles vorhersehbar, großteils auch vermeidbar. Tja, für fast alle Jobs musst Du Dich qualifizieren. Aber in die höchsten Posten der Verwaltung wirst Du gewählt. Deshalb reagiert man dort ja auch so schmallippig auf die Einführung eines Bürgerrats.

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