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reusendrescher

Moderator a.D.
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Alle Inhalte von reusendrescher

  1. Du hast wirklich schon alles durch.... wo kommt man denn heutzutage noch an Pech ran?
  2. Wenn Du auch "normale" Reparaturen/Service ausführst würde Wolfenbüttel wirklich ein großes Loch im GSF-Werkstätten-Register füllen....?
  3. Ich musste da weg. Es hätte mich sonst umgebracht... Aber für den Preis bekommst Du auch kein Belgisches Weiß mit selbstbestimmten Charakter (leicht bis schwer) und Alkoholgehalt. Unser Mittelklasse-Braukessel entspricht hier etwa 6 normal-entspannten Abenden (10-12 Halbe) in der Hafen-Spelunke meines Vertrauens. Oder 3 Abende zusammen mit meinem Bruder. Und so wurden wir dann Unternehmer...
  4. Ist wie mit allem, vom Marmelade-Kocher bis zur Grossbrauerei sind die Übergänge fließend. Die hier angesprochenen Kleinanlagen sind aber schon ziemliche Komplettpakete, neben dem von @Gugelhupf genannten Kleinkram kommen dann noch Flaschen (mit Verkorkungswerkzeug falls keine Bügelverschlüsse) oder Cornelius-Fässer (Edelstahl, 19 L) dazu. Messkolben für die Stammwürze, dann noch Alkometer, beides einfach in eine Probe tauchen, nicht wirklich teuer. Die Grundrezepturen für verschiedenste Biere (Unter- und Obergäriges) mit Hopfen, Malz und so kann man komplett kaufen, die Rezepturen dann entsprechend anpassen. Nur der eigentliche Brauprozess (Temperaturen, Länge der einzelnen Schritte) sollten möglichst genau eingehalten werden. Beim direkten Kontakt mit dem Zeug ist gute Hygiene gefragt. Mit anderen Worten: Brauen kann jeder. Bei Normal-Verbrauch amortisieren sich die Dinger auch nach einer Weile. Wer's einfach mal probieren will, kann auch mit 2 Bottichen und einem 25 L-Bierkit anfangen, Anschaffung komplett mit alles so um €100-200. Wenn man sich nicht vollkommen unfähig anstellt, dann wird man auch hier erstmal sehr angenehm überrascht.
  5. reusendrescher antwortete auf Gartenkrallegold's Thema in Blabla
    Ganz klar Lammy. Umgangssprachlich von bösen Zungen hinter vorgehaltener Hand auch mal "Schiebkarre" genannt.
  6. reusendrescher antwortete auf Beatnik66's Thema in Blabla
    Naja, habe jetzt nicht so die ganz große Erfahrung mit Motorsport-Events, aber wenn ich mich z.B. an die Moto-GP in Brno oder Schumi auf dem Nürburgring erinnere... da ließe sich pauschal erstmal so gar nichts regulieren. Komplettes rund-um-die-Uhr Kamikaze-Programm für große Teile des Publikums, saufen und gröhlen bis 06.00, danach saufen und gröhlen. Sind natürlich nur (damals sehr unterhaltsame) Anekdoten, keine Ahnung, wie repräsentativ, aber ist genug, um mich persönlich in einer Pandemie-Situation erstmal sehr skeptisch zu stimmen. Die andere Sache ist der offensichtliche Versuch, eigene zukünftige Fehler durch den Hinweis auf bereits begangene Fehler anderer im Voraus zu legitimieren. Schottland ist gerade stocksauer... Davon aber natürlich kein Wort, und das ist für einen glorifizierten Shopping-Kanal ja auch absolut legitim. Solange da für Donington nicht ein hieb- und stichfestes Konzept inkl. An- und Abfahrt zur Diskussion vorgelegt wird, sind die im "Artikel" zitierten Aussagen doch eh nur hohl und leer. Sehe da eindeutig die Veranstalter in der Verantwortung, egal ob UEFA, FIA, CTS Eventim oder sonstwer, auch wenn die Veranstalter, z.B. indirekt durch den Partner Red Bull und seinen Reklame-Kanal ServusTV, den schwarzen Peter auf die (ohnehin auf der Insel komplett überforderte) Politik abzuwälzen versuchen. In England gibt es noch sehr viel mehr und ungezügeltere neue und alte Medien, die Resultate sprechen für sich selbst.
  7. reusendrescher antwortete auf Beatnik66's Thema in Blabla
    Soll das jetzt Journalismus sein? Schon wieder so ein selbsterklärtes Opfer. Schön seine wissenschaftlich fundierte Begründung für Lockerungen auf allen Ebenen: "Ich lebe von der Atmosphäre an den Rennstrecken und kann es kaum erwarten, dieses Gefühl wiederzubekommen." ServusTV als offizielles Sprachrohr und Eigentum von Red Bull muss diese Botschaft natürlich verteilen, deren Marketing-Strategie lebt ja im Wesentlichen von breit inszenierten Massen-Events. Und irgendwo auf FB drehen wieder 1000 Leute durch, nur, weil jemand, dem es wirtschaftlich alles andere als schlecht geht, unbedingt Brause verkaufen will.
  8. reusendrescher antwortete auf Beatnik66's Thema in Blabla
    Gut. Dann lassen wir's einfach mal als "unglücklich formuliert" stehen.
  9. reusendrescher antwortete auf Beatnik66's Thema in Blabla
    @bischof Du hast sehr wohl einen klaren, wenn auch nur theoretischen, Zusammenhang zwischen @kuchenfreund und einzelnen subversiven Elementen im Stadion aufgebaut. Dein spezieller Freund aus Düsseldorf hat gestern Abend in einem anderen Zusammenhang eine ganz ähnliche Nummer gebracht (Beitrag entfernt). Dass ungerechtfertigte Nazi-Vergleiche ehrverletzend und rufschädigend sind, da sind wir uns wohl einig, oder? Fertig hier, zur Verlängerung gerne PN oder ins HST.
  10. reusendrescher antwortete auf Beatnik66's Thema in Blabla
    Jetzt ist hier schon zum 2. Mal in zwei Tagen jemand (von verschiedenen Mitgliedern) so mir nichts dir nichts in die rechtsextremistische Ecke verortet wird, einfach nur mal eben so, auf bloßen subjektiven Verdacht. Das ist genau diese "das wird man doch wohl noch sagen dürfen"-Haltung, die einem dann allerdings aus der anderen Ecke natürlich sehr sauer aufstoßen würde. Bitte Ball flach halten, bis wirklich mal ein Nazi vorbeikommt. Danke!
  11. @Gugelhupf: Hier hat der Grainfather über Jahre den Markt für Maischrohranlagen dominiert, wegen der Anschaffungskosten aber auch relativ klein gehalten. Der neuseeländische/australische Brewzilla (Made in China, ja) bietet da jetzt ein deutlich attraktiveres Preis-Leistungsverhältnis für "jedermann". Qualität stimmt auch. Grainfather ist eben (wahlweise) komplett App-gesteuert, quasi der Thermomix unter den Brau-Automaten, aber man will ja schon gerne noch selbst mitbrauen... und bis auf die „fehlende“ volldigitale Steuerung tun sich die Geräte untereinander nicht viel, unterschiedliche Vor- und Nachteile (nichts gravierendes) gleichen sich in etwa aus. Da war die Entscheidung dann letztlich doch ziemlich leicht. Der Mundschenk wird hier leider nicht vertrieben, wie würdest Du ihn denn insgesamt beurteilen (Bedienungsfreundlichkeit, Brauresultat…)? (und wenn hier noch mehr Leute Interesse am Thema haben, könnte ein Brau-Topic vielleicht unterhaltsam werden?)
  12. Reine Notwehr bei unseren Preisen.... In der Kneipe bist Du mittlerweile bei ca. €8,- pro Halbem "Love in a Canoo", der gute Stoff ist nochmal deutlich drüber. Beim Schwarzbrauen bist Du dann runter auf €0,50 und hast jede Möglichkeit, Dein Gebräu saisonal auszuwählen und nach Gusto zu gestalten und zu veredeln (von Maibock bis Weihnachts-Export). Sowas wie die Meltdown-Plörre bekommt man damit gar nicht hin (bei ansonsten allem Respekt für den Veranstalter und sein Team). Ist hier also tatsächlich immer noch ziemlich weit verbreitet, aber meistens nur auf Hobbybasis, max. Kapazität normalerweise um die 50 L alle 14 Tage. Geht auch mehr ums Komponieren und Zaubern und ab und zu ist dann großzügige Verköstigung zusammen mit Freunden und Kollegen, das geht dann so reihum. Dieses Modell (Brewzilla) krempelt hier gerade den Homebrew-Markt auf Links, nach einer Bierprobe vor kurzem sind wir dann schwach geworden, die Plastik-Bottiche (auch ok, aber ziemlich feinfühliger/empfindlicher, weil rein manueller, Brauprozess) sind jetzt endgültig auf den Dachboden verbannt. Ach ja, mit einem entsprechenden Deckel kann man dann auch schwarzbrennen, aber das kann dann bei Erwischung natürlich richtig Ärger mit der Drogenbehörde geben. Fliegenpilz und Tollkirsche im Bier scheiden für die Allermeisten, entgegen den alten (ländlichen!) Traditionen, aus dem gleichen Grund aus. Und so wird es jetzt eben erstmal ein schönes Rotbier.
  13. (Edit: aus "Heute ist geil, weil..." extrahiert) ....gerade der neue Braukessel geliefert wurde! Gleich noch Hopfen, Gerstenmalz und Hefe holen, dann geht's los mit der ersten Charge Rotbier.
  14. reusendrescher antwortete auf Beatnik66's Thema in Blabla
    @Skawoogie: Veto, Sport ist es für die 25 Leute auf dem Feld und die 10 Verantwortlichen am Spiefeldrand. Für die Millionen Zuschauer ist es Singen, Bier, Pöbeln, Jubeln, Tanzen, Frustsaufen und vieles mehr. Beispiel: Das Sommermärchen 2006. Ausgelassenes Feiern vor allem von Leuten, die allgemein nicht als Fußball-affin durchgehen. Aber es waren diese Leute, die Schwarz-Rot-Gold z.B. in Form von Hula-Girlanden wieder salonfähig gemacht und 'Schland als entspannte Heimat neu definiert haben. Kultureller Impakt teilweise bis heute spürbar, weit abseits der Spieler und Trainer von damals und heute. Wie es aussieht, wenn man versucht, diese Kultur zentral zu steuern hat der DFB mit seinem ultracool-durchdesignten-Business-Hipster- „Die Mannschaft“-Griff-ins-Klo anschaulich vorgeführt. Da ist die Kultur dann mal aktiv gegen die „Vereins“-Politik angegangen. Die eiskalte Message: Euer Sport, unsere Kultur. Bitte weiterhin schön trennen! Nichts Neues unter der Sonne, also.
  15. reusendrescher antwortete auf Beatnik66's Thema in Blabla
    Und mal von der anderen Seite betrachtet, die Art, wie die einsamen Herrscher an der Spitze von FIFA und IOC vor allem in den letzten Jahrzehnten den Despoten dieser Welt dahin kriechen, wo die Sonne niemals scheint… Der Fisch stinkt (entsprechend) vom Kopf- bis runter zu UEFA und, wie immer wieder demonstriert, auch dem DFB. Vereinspolitik ist eben auch nur Politik, was denn sonst. Nur in diesen Fällen leider undemokratisch und ohne nachvollziehbare Vorbildfunktion für die Massen. Und jetzt der paradoxale Appell aus diesen Herrscherkasten, die Politik doch bitte außen vor zu lassen- wer darauf heute noch einsteigt ist doch selbst schuld. Fussball ist eben Kultur, und wo Kultur ist, da ist eben immer auch Politik. Kann man ausblenden, ändert aber nichts dran.
  16. In den frühen 70'ern war's in der britischen Racing-Szene wohl mal ca. eine Saison lang der ganz heisse Scheiss, Dichtungen aus Cornflakes-Packungen nachzuschneiden, die grobe Seite mit Kerzenwachs zu beträufeln und dann auf den heissen Zylinder zu drücken, damit sie sich dann im Betrieb durch Verdampfung schön knochentrocken und luftdicht festbrennt ... So ein raketenwissenschaftlicher Mehraufwand muss doch einfach noch ein paar Pferde mehr produzieren, logisch. Nee, einfetten zum Aufkleben und gut ist, Tanatos-Style.
  17. Rollernde wäre deshalb spezifischer, vgl. mit engl. "Scootering" (ein Wort, das extra erfunden werden musste) statt "Scooting": der Fokus liegt explizit auf dem Fahrzeug (und der speziellen Kultur drumrum), und nur indirekt auf der Handlung.
  18. Plädiere für "Liebes Rollerpack", das sollte alle gleichermaßen erreichen und umfassen, ohne dass sich irgendjemand zu wichtig nimmt.
  19. reusendrescher antwortete auf FlorianD's Thema in Blabla
    Bei uns im Pausenraum stehen diese 90'er Klassiker, Stokke Peel, der Vater eines Bekannten hat sich den tatsächlich beim Apfelsinen-Schälen ausgedacht. Aber sowas von bequem.
  20. @LAN-Opfer: Während es hier weiter in die Tiefe geht, mal eine kurze Zwischenfrage: ist das Thema jetzt endgültig für Dich mit "PX in Oldie" gesetzt? Ansonsten wäre auch O-Tuning oder Stecktuning bei vielen Oldiemotoren noch Eisdielen-affin. Auch da gibt es eine Fülle von Möglichkeiten. Und wenn Du Dampf willst, ist der Radius ja egal, Du willst einen guten Tourenmotor (im Prinzip ein kräftiger Allrounder mit "für Strecke" gesetzter Nenndrehzahl). Gerne detaillierte Updates zu Deinen Überlegungen (oder Fragen) da könnte man dann zielgerichtet ansetzen. Aber der erwähnte Malle Sport mit Tourentopf und passender Bedüsung auf PX ist da schon so etwas wie der verlässliche Goldstandard für Wenigschrauber. Spaßmachen wird er für Deine Ansprüche auch, das würde wohl zwangsläufig nicht lange bei der Alb bleiben.
  21. Stimmt. Deshalb wird's ja auch nirgendwo breiter diskutiert.
  22. Und das schöne bei der ganzen Sache: von uns alten Säcken erwartet doch sowieso hoffentlich niemand ernsthaft, dass wir uns da allesamt reibungslos an neue Gesellschafts-Normen anpassen, wenn es in die Richtung kippen sollte. Das muss die junge Generation unter sich ausmachen, und die sind ja gut auf dem Weg. Genauso, wie wir damals auch mehr oder weniger diskret auf die Alten abgeführt haben, wenn uns deren archaische Denke nicht gepasst hat. Und sie haben's trotzdem überlebt. Locker bleiben.
  23. @Barnosch, dann mal rein objektiv. Es wurde nach dem Initiator der Aktion gefragt. Den gibt es nicht. Es kommen aktuelle und historische gesellschafts-kulturelle Strömungen und Gegenströmungen zum tragen, das Gesamtgefüge und die Dynamik der Situation lässt sich deshalb nicht ansatzweise so komprimiert erfassen, wie es der Fragende gerne hätte. Die Gesellschaft als Ganzes befindet sich im anscheinend notwendigen Diskurs (sonst würde es nicht solche Wellen schlagen). Subjektive Folgefrage: warum muss in Deutschland eigentlich immer einer schuld sein? Anderswo wird Verantwortung gerne als gemeinschaftliche Aufgabe verstanden.
  24. Als rein deutsche Produktion ist das hier nicht schlecht:

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