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Lacknase

Moderator a.D.
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  1. Würde ich rundum bestätigen. Nur bleibt für mich die Frage, ob der allgemeine Spar- und Konsolidierungswahn (bevorzugt von Staatsvertretern propagiert), der meinem Eindruck nach an vielen Stellen pauschal mit "Effizienzsteigerung" \ironiemode{on} so wie bei der einen oder anderen Bundesanstalt \ironiemode{off} oder "Privatisierung" oder sonstiger "Mittelkürzung" umgesetzt wird, nicht letztlich eine Volksenteignung zu Gunsten derer, die die individuelle Minusbilanz aus der Portokasse "umgelenkter" Gewinne aus solchen Maßnahmen ausgleichen, betrieben wird, tatsächlich ausschließlich auf einer mangelnden Qualitätseinschätzung beruht. Es kommt mir übrigens zugleich so vor, als seien diese letztgenannten Portokassenverwalter, die zumindest ohne signifikante Belastung aus dem Deal rausgehen, nicht mehr als 50% der Bevölkerung. Ich würde nun den Spieß sicher auch nicht umdrehen und Vollkasko für die unteren 10.000 beschließen lassen wollen, aber wenn irgendwann die "Mehrheit" sich z.B. nichtmehr gegenseitig im Dienstleistungstausch auch nur ansatzweise entlohnen kann, weil einfach ein Maurer, der einen Zimmerer zu sich nach Hause bestellen mag, für die halbe Stunde Anfahrt des Kollegen schon 3 Stunden arbeiten muß, dann frage ich mich, ob das alles noch ganz "sauber" und bloß eine Frage der "Einstellung" ist. Über die nächste Zahnarztrechnung, den eventuell nötigen Klinikbesuch der Kinder oder gar den Altenheimaufenthalt möchte ich so gesehen gar nicht mehr nachdenken. Dann kann man sich irgendwann sicher die bereits erwähnten unteren 10.000 nichtmal in der Suppenküche der Heilsarmee nach Feierabend leisten. Just in diesem Sinne - und nur in dem - würde ich wie manni oben für eine Verhältnismäßigkeit der Bezahlung bzw. der Ausstattung und gegen irgendwelche angeblich sozial orientierten Sparmaßnahmen - sei es die angeblich voraussagbare Demographie, die sie diktiert, sei es der "Weltmarkt" - plädieren. Bevorzugt so, daß es auch nicht weh tut, wenn man dem Oppa vor dem Männerheim mal noch 'nen Euro zusteckt. (Zumindest, solange man "private Vorsorge" ebenfalls propagiert.) Dabei schließt eine solche Ausstattung m.E. keineswegs zwingend mit ein, daß jeder auch noch die bereits erwähnten Tage in der DomRep als Kur auf Kassenrezept verschrieben bekommen muß.
  2. Damit hast Du recht. Es geht auch um genau diese Art der kaputten Wertschätzung und -schöpfung. Aber eine Änderung auf dem Gebiet setzt eben auch einen "fairen Zugang" zum (Produktions- und Verkaufs-)Markt voraus. De facto wird doch oft auf Kosten der "kleinen" (pseudo)dereguliert. (Was nicht heißt, daß man das nicht anders machen könnte). Aber welche 2-Mann-Klitsche kann es sich immer erlauben zu sagen, daß billiger halt auch "beschissener" bedeutet? Von Außenständen bei größeren Aufträgen etc. nicht zu reden. "Irgendwas basteln, dicke abkassieren, nix wie weg, um ja die nächste Steuer zahlen zu können." Das muß nicht "faule" Strategie, das kann auch schlicht "Überlebenskonzept" sein. Und gute Dienstleistung etwa, insbesondere kleinerer Betriebe, ist bei uns nix wert. So wie die Schwester, die Omma den Hintern wischt. Das ist m.E. auch eine Gerechtigkeitsfrage, wenn man da zu "sparen" beginnt bzw. der Mehrheit der Leute irgendwann die Mittel fehlen, auf diesem "Markt" auch nur den "Schnuppertarif" zu zahlen.
  3. Jo, Hansi. Es geht doch nix über echte Kerle. Wann stehst Du zur Wahl?
  4. Zur Binnennachfrage bzw. dem "Konsum", von dem da oft die Rede ist, gehören aber auch in erheblichem Maße "Dienstleistungen", Instandsetzungen, Wartungen, Versorgungsleistungen an Wasser und Energie, Transport, Bildung, Betreuung, Beratung etc. - die komplette Infrastruktur eben. Da geht es nicht (allein) darum den dritten Wagen - diesmal einen muranoroten - in der Garage zu haben, dessen Teile schon zu 85% von "internationalen Zulieferern" gefertigt werden. An der Schraube können wir erst wieder drehen, wenn wir unsere Alten, Arbeitslosen, Kinder und Kranken komplett nach China exportiert und von Herrn Ackermann eine Gewinnoption auf das Scheitern ihrer "Existenz" verkauft bekommen haben.
  5. ... war beim Dreh doch garnicht dabei :haeh:
  6. Man kann es auch halbwegs beschreiben: Der senkrechte Strich vom "p" wie vom "a" steht parallel zur Kaskadensicke. Der Oberstrich vom "a" liegt exakt unterhalb einer gedachten Verlängerungslinie der Unterkante des Piaggioemblems. Die "Einmittung" des Schriftzugs in diesen Koordinaten bekommt man, wenn man die Unterstreichung des Schriftzugs "verlängert" denkt. Diese Verlängerung stößt auf die linke untere Ecke des Emblems. (Frontal betrachtet.)
  7. ... schließt offene (Hosen)Läden nie.
  8. Wozu pur? Aber womöglich ginge es. Zumindest die Trägerflüssigkeit beim Molyduval VM ist Öl, und der Molybdänkram setzt sich selbst bei längerem Stillstand kaum ab und verklumpt nicht, verstopft also auch keine Schmierbohrungen. Zu Castrol: Schonmal was von Patenten gehört? Das würde Castrol am Ende noch teurer machen, wenn man da patentierte Technologie XY integrierte. Wenn wir eh schon bei den Preisen sind: 100ml Molyduval kosten 1,86 EUR und auf 250ml Getriebeöl langen 25 ml. Also Pi mal Daumen 44 Cent pro Getriebeölfüllung. Dafür könnte man es auch einfach ausprobieren, oder? Reducto kostet im 50ml-Getriebe-"Konzentrat-Pack 12 EUR ... :uargh: :wasntme:
  9. ... übernimmt das für mich.
  10. Kommt auf Deinen Oberarm an. Normalerweise nicht, wenn Du es so machst, wie Klingelkasper schrieb. Zur Not aber einfach eine(n) Bekannte(n) bitten, da mal eben mitzuhebeln.
  11. ... puzzled noch heute an den Resten ihrer ersten Gayburtstagsparty rum.
  12. Fuc(k) whom?
  13. ... verwechselt das wohl mit den Flatterwochen.
  14. ... wirft mit Phosphorsternchen um sich.
  15. Dennoch bedingt das eine das andere. Man müßte nicht das "Lebensrisiko" auf die (dann, wenn man es aus finanzpolitischer Sicht "tun muß",) Schwächsten in dem Maße abwälzen, wie das gegenwärtig geschieht. Wenn da "die Gesellschaft" als solche ein wenig "solidarischer" wäre, hätte die Politik vielleicht auch ein bischen weniger Arbeit. (Egal, ob da jetzt "Kündigungsschutz für Mütter mit Kindern" oder die "Reichensteuer" diskutiert wird.) Vieles ließe sich sicherlich auch ohne Gerichte und bürokratische Auflagen im zivielen Miteinander noch halbwegs würdig regeln. Andererseits: wie will man in einer "Gesellschaft" solidarische Prinzipien etablieren, wenn man (politische) Antworten auf nationale wie globale Wirtschaftsfragen z.B. mit einer Rhetorik des "Entscheidungskampfes" bewirbt (rechts wie links). Also: wo ist jetzt genau die Grenze, die man zwischen der gesellschaftlichen und der politischen Problematik ziehen könnte?
  16. ... reiht sich in selbiges ein.
  17. Lacknase antwortete auf GONZO 73's Thema in Grüße
    Und der Fahrer wird vom Gaul-Leiter zum Sau(l)-Leiter?
  18. ... ist zu lahm, wie schon damals inna Bundesliga (drinne).
  19. ... checkt's immer noch nicht.
  20. ... wurde deshalb nie ins Uni-Team gaywählt.
  21. ... überschätzt den einen oder anderen Beitrag hier.
  22. ... kann der Isa sagen, daß meine Mutter schon seit 10 jahren tot ist, und man/frau über solche Sachen keine Witze macht, wenn man nicht zugleich mit in Kauf hinein nehmen möchte, zur sozialen Randgruppe zu mutieren.
  23. Hätte man. Aber was erwartest Du? Diese Beschreibung offenbart, daß Du einen Motor hast. Mehr nicht. Alles andere ist "möglich" oder Konjunktiv. Ein solcher Frageansatz ist aus diversen Gründen etwas problematisch: 1.) gibt es unterschiedliche Vorstellungen von "Tuning" an sich. Dem einen sind Steuerzeiten und Querschnitte egal, Hauptsache dicker Zylinder, brüllend lauter, offener Gaser und englischer Auspuff, andere wollen eine wenn nicht perfekte, so doch ausgewogene Kombination mit komplett selbst entworfenen "Prototypen"-Teilen hinbekommen. Abstufungen und Mischungen solcher Vorhabenskonzepte sind in nahezu beliebiger Zahl denkbar. 2.) sind die Zielsetzungen dabei ganz verschieden. Mancher mag einfach bei Touren auch am Alpensteilpaß bergauf noch 95 fahren (können), koste es, was es wolle, andere wollen schlicht - weil sie den Roller überwiegend im (städtischen) Alltagsverkehr bewegen - mindestens gleichwertige Alternativen zu den in guter Qualität zunehmend schwer verfügbaren Originalverschleißteilen. 3.) sind die Möglichkeiten zur Realisierung nicht bei jedem im gleichen Maß gegeben. Der eine kann Alublöcke Argon/Helium-schweißen und aufspindeln (lassen), der andere nicht. Der eine gibt den letzten Euro für den Roller aus, für den anderen ist es ein "billiges" Fahrzeug, wo eigentlich schon beim Reifenwechsel nach 5.000km die Grenze der wirtschaftlichen "Belastbarkeit" erreicht ist. 4.) hat nicht jeder Regale voll von originalen GS-Motor-Teilen rumliegen, um auch mal "einen zweiten Versuch wagen" zu können, wenn an irgendeiner Stelle etwas nicht so klappt, wie es soll. Wenn Du also konkretere Tips haben möchtest, solltest Du vielleicht einfach einmal Dein Vorhaben bzw. die Zielsetzung auf obige (exemplarische) Punkte bezugnehmend ein wenig konkretisieren. Was darf das ganze dann kosten? Was kannst Du selbst machen? Welche "Leistungsdimensionen" möchtest Du erreichen? Muß es auch länger als Quartermile-Distanz halten? etc. etc.
  24. ... vermißt nichts.

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