Alle Inhalte von Rote PV
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Der abgetrennte Wirtschaftsteil
Die Fälle wird es kaum geben, weil die Banken die "Sicherheiten verwerten" werden. Mit anderen Worten werden viele Träume grausam platzen, aber nur selten wird es zu Überschuldung kommen.
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Corona und so
Die Gedanken sind frei...
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Corona und so
Und nicht zu denken, was es bringen würde, wenn beide zwei Masken übereinander tragen würden und gleichzeitig 2 m Abstand hielten. Dann hätten wir ja bereits 240% weniger Ansteckungsgefahr. Also im Grunde wäre dann auch ein Aufenthalt in geschlossenen Räumen mit schlechter Belüftung kein Problem mehr [Das mit den über 100% kannte ich bisher nur vom Wirkungsgrad unserer Heizungsanlage.] Nachtrag zum eigentlichen Problem: Selbst ein Ansteckungsrisiko von unter 10% kann z.B. bei Menschen der Risikogruppe trotz immer geringerer Sterbewahrscheinlichkeit 100% tödlich verlaufen. Dennoch sollten wir nicht in Panik ausbrechen, denn das Leben endet ohnehin in 100% aller Fälle tödlich.
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Corona und so
Ich dachte, die Demo sie abgeblasen worden: https://www.der-postillon.com/2020/08/demo-diktatur.html
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Der abgetrennte Wirtschaftsteil
Ein Berufskollege bzw. Verwandter sagte mal zu mir: "Lieber Schulden als gar kein Geld." Erst musste er hier selbst fast lachen, aber das Lachen blieb ihm dann im Hals stecken. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihn bereits eine beträchtliche Fehlinvestition sein gesamtes Vermögen und am Ende sogar seine berufliche Existenz gekostet. VERschulden ist aktuell extrem billig und die Banken vergeben auch gegenwärtig an solvente Kunden gerne Kredite. Das Problem ist aber immer der Leverage-Effekt. Investiere ich in eine Sache, die sich finanziell rechnet, profitiere ich von den Schulden. Nehme ich für etwas Schulden auf, was sich nicht rechnet, geht es noch schneller und mit noch mehr Schulden in die Insolvenz. Dem Thema ÜBERschuldung würde ich heute nicht mehr Bedeutung zumessen als vor Corona. Die Banken wollen im Gegensatz zur Regierung kein Geld verschenken, weshalb die Kreditvergabe hier eher restriktiv gehandhabt wird. Um sich aber ÜBERschulden zu können, braucht man eine Bank, die einem mehr Kredit einräumt als man Aktiva besitzt bzw. muss hier auch der Schuldendienst die vorhandene finanziellen Möglichkeiten überschreiten. Natürlich können hier Kurzarbeit oder "faktische" Berufsverbote eine ÜBERschuldung auslösen. So hart es aber ist, dürften die meisten nach dem Verkauf des Eigenheims, des geliebten Autos oder was auch immer sogar tendenziell eher noch Geld übrig haben, statt auf etwaigen Restschulden sitzen zu bleiben.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Auch von mir mein herzliches Beileid. Leider werfen aber Raucher bei solchen Postings meist nicht die Kippen weg, sondern es macht ihnen Angst und gegen Angst hilft bei denen meist eine Kippe. Oder anders gesagt, ich war ja selbst Raucher.
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Hauskauf...
Genau so verdienen Handwerker beim Hausbau oft eine Menge Geld. Als wir unser Haus saniert haben, stand da zufällig am Giebel ein Hacken raus. Jedes Mal wenn mir ein Handwerker etwas von "lebenslanger Qualität" erzählen wollte, zeigte ich ihm den Hacken und erklärte ihm, dass ich dort jeden aufhänge, der mit einem Vorschlag daher kommt, wie alles noch teurer wird. Am Ende lag ich fast 10% unter den geplanten Sanierungskosten, was nicht mal der Architekt für möglich gehalten hatte, der die Komplettsanierung mit mir geplant hatte. Meiner Meinung nach sollte man niemals bei der Bausubstanz sparen, aber Anbauteile oder der Innenausbau muss nicht immer in Luxusausführung erfolgen. Wie viele Bauherren haben hier schon eine Menge Geld verbraten und sind dafür in finanzielle Nöte geraten. Bei einem zwangsweisen Hausverkauf interessiert es aber einen potentiellen Erwerber nicht im geringsten was für eine Markise verbaut ist, sondern höchstens ob eine dran ist. Davon abgesehen bin ich davon überzeugt, dass ich in weniger als 30 Jahren meinen Geschmack bereits mehrfach geändert haben werde. Schon heute 15 Jahre nach der Sanierung unseres Hauses überlege ich, dass man doch vieles optisch mal wieder grundlegend umgestalten könnte. Und jetzt bin ich froh, dass ich seinerzeit billig bei Bauhaus eingekauft hatte und daher nicht viel Geld kaputt gemacht habe. Aber ich habe auch etwas Respekt davor, wenn jemand heute bereits davon überzeugt ist, dass ihm etwas bis zu seinem Lebensende oder dem Umzug ins betreute Wohnen absolut gefallen wird. Ok., bei meiner Vespa wird dies bei mir auch nicht anders sein, aber die habe ich jetzt auch schon seit 30 Jahren und fahre sie noch mit der gleichen Begeisterung wie am ersten Tag.
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Berufswechsel Ü40 - rein in die Selbstständigkeit
@broncolor In meinem Job sind es eigentlich nur ein paar Looser, welche Kollegen als Konkurrenten betrachten. Anders ist es nur mit "Nicht-Kollegen", die oft für etwas weniger Geld nicht Mal einen Bruchteil der Qualität anbieten. Aber auch hier gibt es natürlich weiß und schwarze Schafe. Und einige Kollegen arbeiten dann sogar "heimlich" mit den weißen Schafen zusammen. Was ich persönlich aber nicht in Ordnung finde, ist halt Wildern, was zu diesem ausgegliederten Thread geführt hatte.
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"Heute is kagge" Topic !
Ich weiß nicht, ob Dir das hilft, aber versucht möglichst viel aus der Zeit zu machen, die ihr habt und weniger über die Zeit nachzudenken, die ihr verlieren werdet. So mache ich dies aktuell auch mit einem Freund, der im Frühling dem Sensenmann von der Schippe gesprungen ist, aber dessen Versuch Lebensqualität gegen Lebenszeit zu tauschen mit einem sehr ungünstigen Wechselkurs quittiert wurde.
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Berufswechsel Ü40 - rein in die Selbstständigkeit
Eigentlich wendet man hier das Düsseldorfer Verfahren an, womit die GewSt quasi pauschal erhoben wird. Ich hatte vor Jahren eine Mandantin als Existenzgründerin, die ein Massagestudio eröffnen wollte. Da ich mich damals als Greenhorn durch eine Krankengymnastikpraxis als Mandat für Anbieter von Massagen generell als kompetent hielt, nahm ich dieses Mandat sofort an. Erst durch den "dezenten" Hinweis mit einer Handbewegung wie bei Robert Lembke würde mir dann klar, dass es hier um eine besondere Form der Entspannung ging. Das Mandat habe ich heute noch und ich muss sagen, dass diese Frau mehr vom Geschäft versteht als mancher Möchtegern.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Bei mir war der Wunsch zum Aufstieg vom Arbeitnehmer zum Selbständigen ein Grund seinerzeit aufzuhören. Zwei Raucherpausen pro Tag im Examen können schnell Mal eine Stunde Zeit und damit Punkte kosten, die über Sieg und Niederlage entscheiden können. Mir hat das Buch von Allen Carr (ehemaliger WP) geholfen. Es war mein dritter Anlauf, der Dank dem Buch dann sofort funktioniert hat. Bereits eine Woche nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, störten mich nicht Mal Raucher am selben Tisch. Nicht für jeden Berufswechsel stellt Rauchen wohl ein Problem dar, aber in manchen Job's könnten die Glimmstängel den Umstieg erheblich erschweren.
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Berufswechsel Ü40 - rein in die Selbstständigkeit
Wird sofort erledigt Vor zwei Jahren hat bei mir eine Frau angerufen und wollte unbedingt eine Beratung für ihr Start-up. Auch wollte sie einen Businessplan erstellen lassen. Normalerweise nehme ich aus Zeitmangel keine neue Arbeit an, aber die Stimme klang seltsam und die Frau hat sich irgendwie so "Business Talk"-mäßig angehört. Auch klang ihre Stimme nicht nach dem typischen Alter eines Existenzgründers, obwohl sie sich bewusst lässig auszudrücken versuchte. Aus Neugier gab ich ihr also einen Termin und ich war total überrascht als eine rüstige Dame weit jenseits der 70 ins Büro kam. Ihre Geschäftsidee bestand darin, dass sie "älteren" Menschen, also älter als sie selbst, Besorgungen gegen ein Taschengeld erledigen wollte. Da das Taschengeld dann aber wohl wirklich so lächerlich wenig war, dass sie selbst bei Ansatz der Fahrtkostenpauschale ein fettes Minus gemacht hätte (sie wollte die Besorgungen sogar mit dem ÖPNV erledigen) erklärte ich ihr, dass es wohl eher Liebhaberei oder Nachbarschaftshilfe, statt die Gründung eines Start-up's sei. Und das Thema Businessplan war dann auch vom Tisch
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Berufswechsel Ü40 - rein in die Selbstständigkeit
Du glaubst nicht wie oft "Markteintrittsbarieren" von Existenzgründern unterschätzt werden. Und neben den durch Gesetze ordentlich geregelten, gibt es sogar teilweise handfeste Auseinandersetzungen um Marktanteile. Und hier ist es nicht nur die Prostitution, sondern selbst Heimlieferdienste, Hausmeisterdienste (Handwerker ohne Meistertitel) und ähnliche Branchen liefern sich hier teilweise tätliche Auseinandersetzungen. Viele Existenzgründunger sind jedenfalls oft ziemlich naiv und wenn ihnen das ganze nach ein paar Jahren "plötzlich" richtig um die Ohren fliegt, tut es dann doppelt weh.
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Berufswechsel Ü40 - rein in die Selbstständigkeit
Wo ist dann Dein Problem? Solange Du keinen Berufswechsel zum selbständigen Buchführungshelfer anstrebst, ist doch alles in Butter. Und falls doch, wird Dir hier keiner wegen der Abwerbung, sondern wegen unerlaubter Hilfestellung in Steuersachen den Gar ausmachen. Oder wer macht die UStVA, wer richtet neue Buchhaltungen ein und wer erstellt die Jahresabschlüsse Vom Arbeitnehmer zum Wilderer werden, ist zwar ein Berufswechsel, aber kaum das eigentlich Topic, weshalb die anderen hier zu Recht gelangweilt sind.
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YOUNGTIMER, KLASSIKER VON MORGEN.
Ich habe meinen Kangoo für knapp über 100 EUR beim BGV versichert (Youngtimer). Das ganze läuft ohne SF-Klasse, aber es muss ein Alltagsfahrzeug dort versichert sein (Zweitwagen / Auto der Ehefrau genügt). Es sind 5.000 km vereinbart, die ich Dank Vespa und Fahrrad nicht ganz ausnutze. Kasko war für mich als Laternenparker nicht versicherbar. Meine Vespa habe ich dort auch für 29,- versichert und sobald ich ein Gutachten habe, werde ich hier auch eine Kasko abschließen.
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Berufswechsel Ü40 - rein in die Selbstständigkeit
Kunden und Ganoven sind doch oft das Gleiche Unser Job ist es doch aber, die verirrten Seelen wieder auf den Pfad der Tugend zurückzuführen, damit sie nicht in ihrer Gier leichtfertig ihre Existenz verspielen. Im Grunde doch eine lohnenswerte Aufgabe, die auch viele Jobs retten kann.
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Berufswechsel Ü40 - rein in die Selbstständigkeit
Jetzt sind wir wieder beim Thema Berufswechsel Was glaubst Du was passiert, wenn bei uns einer "wildert"? Ein missglückter Abwerbeversuch, ein Anruf beim entsprechenden Ansprechpartner der Kammer und eine Existenzgründung endet mit einer Unterlassungsklage und Berufswechsel. Bei der Kammer arbeiten u.a. Juristen, die die Spielregeln streng überwachen. Also nix mit Grauzone Keine Ahnung, wie das in anderen Branchen abläuft, aber einer kann immer die Klappe nicht halten und die Geschichte wird dann teuer.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Zum Thema Hofladen & Co. hat Steuermann hier aus der Praxis offenbar schon ähnliche Fälle wie ich erlebt. Nicht immer, aber häufig wollen Menschen sich "selbst verwirklichen" und eröffnen dann wie in einem "Herzkinofilm" einen Hofladen (Hofladen als Synonym für Cafe, Teeladen oder irgendwas anderes, was sie nicht können, aber gerne tun würden). In der Realität bedeutet hier aber "Mittelmaß" sehr schnell zu wenig, um zu überleben. Wir reden hier ja nicht von Branchen, wo jeder Neueinsteiger automatisch so viel verdient, dass er davon wirklich leben kann. Vielmehr sind es eher die Besten, die damit "überleben" können. Ich will es mal anders ausdrücken. Das Thema Selbstverwirklichung finde ich persönlich absolut bewundernswert. Wenn ich aber Existenzgründer vor mir sitzen habe, die ihre Zukunft durch eine rosarote Brille sehen, aber im Gegenzug keine kaufmännischen Grundkenntnisse mitbringen, bekomme ich schnell ein mulmiges Gefühl. Dafür habe ich hier einfach schon zu viele davon scheitern sehen.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Ich weiß und Du hast natürlich grundsätzlich vollkommen Recht. Wenn ein Bio-Hoflanden genug Geld abwirft, dass man nicht jeden Abend stundenlang wach liegt, weil man nicht weiß wovon man leben soll, kann man auch mit dem Mittelmaß durchaus glücklich werden. Gerade Corona hat hier aber für viele die Karten neu gemischt. Wer mit wenig bisher zufrieden überleben konnte, steht heute mehr denn je vor der Frage, ob er mit noch weniger überhaupt seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Mir ist klar, dass sich so ein Umstieg immer solange gut "anfühlt", wie das Geld reicht. Einkommen ist aber in vielen Berufen eben keine feste Größe und man sollte daher die mögliche Bandbreite nicht ganz aus den Augen verlieren.
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Scheiße gebaut bei Rollerreparatur
Mal ein Frage in die Rund bzw. besonders an die bayerischen Kollegen? Hat einer von Euch am Wochenende Benzin in den Gulli laufen lassen https://www.sueddeutsche.de/bayern/karlstadt-explosion-roller-toiletten-unterfranken-1.5000751 Jedenfalls für alle von uns eine deutliche Warnung, dass wir bei Reparaturen wohl künftig noch vorsichtiger sein sollten, besonders wenn hier Benzin auslaufen könnte.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Kennst Du Kollegen, die als Angestellte ihren Job machen? Bei mir waren es vorallem angestellte Kollegen, die mich unbewusst davon überzeugt haben, dass ich so etwas gar nicht will. Die ganzen neuen Vorschriften verschwinden ja nicht plötzlich, wenn Du in die zweite Reihe gehst. Du musst dann nach wie vor alles befolgen und Dein "künftiger Chef" wird Dir dann genau erklären, welches Detail Du wie penibel beachten musst, auch wenn dann im Zweifel jede Helferin sofort erkennen könnte, dass das eine oder andere praxisfremd ist. Oder anders gesagt gibst Du dann mit der Aufgabe der Freiberuflichkeit auch ein Stück Deiner Freiheit auf, die es Dir heute erlaubt das eine oder andere mit gesundem Augenmaß umzusetzen. An Deiner Stelle würde ich eher den Vorschlag des Kollegen Steuermann überdenken und z.B. eine Kollegin mit kleinen Kindern zeitweise in der Praxis anstellen, die dann vielleicht irgendwann sogar die Praxis komplett übernehmen könnte. Du hättest mehr Zeit für Vespas und in zehn Jahren könntest Du mit dem Verkauf der Praxis noch ein paar Euro gut machen. Wenn das ganze passt, hättest Du außerdem sogar die Chance auf Wunsch das eine oder andere Mal Urlaubs- oder Krankheitsvertretung zu machen bzw. zeitweise Deine alten Patienten zu versorgen und auf diese Weise mitzubekommen, wie es denen im Lauf der Zeit ergangen ist.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Bei mir hat es sogar schon etwas früher angefangen. Irgendwann kommt halt die Phase, wo "Mein Haus, mein Auto, meine Vespa" nicht mehr unser Selbst zu definieren in der Lage ist. Wir erleben vielleicht, wie die Eltern ihr Haus gegen ein betreutes Wohnen tauschen, wir erleben, dass ältere Menschen den Führerschein freiwillig abgeben und was bleibt dann von dem, was uns bisher wichtig war. Wir haben vielleicht bereits ein paar Schäfchen im Trockenen und der eine oder andere nimmt diese Sicherheit zum Anlass einen Berufswechsel anzustreben. Fakt ist aber, dass wir in unseren jetzigen Job tendenziell mehr Zeit investiert haben als uns für ein neuer Job bleiben wird und wir keine zwanzig mehr sind bzw. nicht mehr die Power mitbringen werden im gleichen Tempo wie damals unsere Position in einem neuen Job zu erstreiten. Ein Grund, warum hier zwangsläufig von Lebensqualität oder der Relation zwischen Gehalt und Arbeitszeit gesprochen wird. Denn sind wir mal ehrlich, in einem neuen Job werden wir nur schwerlich ein Mittelmaß überschreiten können oder uns notfalls sogar mit noch weniger begnügen müssen. Es gibt Fälle und Berufswechsel, wo dies nicht so krass sein muss bzw. wo das bisher Erreichte mit in die Waagschale geworfen werden kann. Soll der neue Job aber wirklich zu deutlicher weniger Stress führen, ist der Grad hier finanziell starke Einschnitte hinzunehmen schon schmal. Ich persönlich könnte mir daher mittelfristig eher eine zeitliche Reduktion meines Jobs vorstellen. Der Nachteil wäre aber, dass mir dann wieder die massenhafte praktische Erfahrung in den sich ständig ergebenden Neuerungen fehlen würde bzw. ich mich hier mehr spezialisieren müsste, damit ich den Bereich, den ich fortführe auch wirklich mit viel Erfahrung ausfüllen kann. Der Vorteil wäre aber, dass ich hier eher linear Arbeitszeit und Einkommen im gleichen Umfang verringern könnte. Aber noch fühle ich mich jung genug, um noch einige Jahre im gleichen Tempo mitzuhalten.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Wann die Midlife-Crises einsetzt, dürfte auch eine Frage der inneren Einstellung sein. Ich habe gerade so das Gefühl, dass ich angesichts des im kommenden Jahr anstehenden runden Geburtstags (wir sind meines Wissen fast gleich alt) allmählich wirklich bald die Lebensmitte überschreiten werde. Denn mal ehrlich, bei der mickerigen Rente werde ich es denen heimzahlen und versuchen ein dreistelliges Alter zu erreichen
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Es gab mal ein Unternehmen, welches in der "Luftfahrtbranche" ebenfalls sehr erfolgreich war. Aber auch dieses Unternehmen wurde dann irgendwann gezwungen sein Geld auf dem Boden und nicht mehr mit Produkten in der Luft zu verdienen. Ein Mitarbeiter dieses Unternehmens träumte sein Leben lang von Fluggeräten, die ohne Tragflächen bzw. mit einem Rotor fliegen sollten. Das Schicksal meinte es aber nicht gut mit ihm und so machte er aus der Not eine Tugend und entwarf zwei- und dreirädrige Fahrzeuge. Was ich damit sagen will ist, dass jetzt der Zeitpunkt ist, wo es um das wirtschaftliche Überleben geht und somit die Frage was man machen möchte, vor der Frage zurücktreten muss, womit man aktuell seine Brötchen verdienen kann. Kreativität ist daher heute mehr gefragt denn je. Überlege Dir, was Deine Kernkompetenzen sind und überlege dann im zweiten Schritt, was Du mit diesen künftig am Markt anbieten kannst, um damit Umsatz zu generieren. Wenn die Krise sich wieder dem Ende zuneigt, hast Du dann vielleicht die Chance wieder in den Bereich zurückzukehren, wo Du bisher ein viertel Jahrhundert erfolgreich am Markt bestehen konntest.
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Berufswechsel Ü40 - Der Business-Scheiße den Rücken kehren
Vor dieser Frage stehen derzeit viele. Bist Du denn aber noch für einen Nine-to-Five-Job "kompatible"? Davon abgesehen währt nichts ewig und selbst eine Krise ungeahnten Ausmaßes wird irgendwann vorüber sein. Neben dem Übergangsgeld wirst Du vermutlich bald auf den vereinfachten Zugang zur Hilfe für die Existenzsicherung angewiesen sein. Aber auch diese unangenehme Phase wird wohl kaum ewig dauern. Ich kann Deine Situation gut nachvollziehen. Die letzten beiden Monate waren bei mir auch mit meine Schlechtesten seit ich selbständig bin bzw. floss mehr Geld ab als rein kam. Aber bereits diesen Monat haben sich die dunklen Gewitterwolken bereits wieder etwas aufgelockert und ich bin zuversichtlich, dass es selbst nach dem einen oder anderen Rückschlag dennoch wieder langsam bergauf geht. Gegen "Depression" hilft bei mir immer sämtliche monatlichen Belastungen auf ein Minimum zu reduzieren. Natürlich muss man dann im kommenden Jahr wieder vieles nachbezahlen, aber rein psychologisch tut es oft gut, wenn vom Krankenkassenbeitrag bis zu den Steuervorauszahlungen alles auf ein absolutes Minimum herabgesetzt wird. Vielleicht kannst Du auch größere anstehende jährliche Versicherungsprämien auf monatlich umstellen oder mit der Bank über einen Betriebsmittelkredit verhandeln, um die Zeit zu gewinnen, die es braucht um die Krise zu überwinden. Dennoch sprich das Problem in jeden Fall auch mal mit Deinem Steuerberater durch.