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Pholgix

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  1. Nabend, da ich demnächst auch mal diverse Trichter und nen T5 Lufi ausprobieren will und kein Bock auf das sackteure Plastikgewabbel von Pinasco hatte, hab ich heute mal wieder die Flex und das Schweissgerät bemüht, um mir aus zwei Deckeln auch nen selfmade-Blech-Jumbo-Deckel zu bauen. Damit das Teil in der Sprint nicht anstösst, ist der Deckel nach hinten/Ri Tank abfallend. Nach viel Schnitzerei und Dengelei ist er jetzt erstmal zusammengeheftet. Morgen wird anprobiert und gecheckt ob nix an der Karosserie anstösst:
  2. Ja. Es ist eigentlich wie wenn nur in einem Takt mal kurz die Zündung aussetzen würde, danach ist sofort wieder Zugkraft da. Bis zum nächsten Aussetzer. Die Aussetzer werden scheinbar häufiger mit grösser werdender HD. Allerdings schafft es der Motor trotzdem bis über 9000 zu drehen. @Angeldust & @Hjey Danke für die Tips und Erklärungen! Klingt sehr plausibel! Ja, das würde denke ich zu meinem Symptom passen. Das komische: Wenn ich im warmen Zustand die GSF dyno-Runs mache, ist der erste Lauf über ein paar hundert Meter immer recht gut, danach beginnt die Ruckelei. Sieht dann so aus. Zwei Runs direkt hintereinander: Grundsätzlich läuft der Motor ja sehr gut, wenn er nicht ruckelt. Bedüsung war: Mit dem SIP Road2: 160/BE3 HD 122, ND55/160, Schraube 2.25 U raus. Mit der S-Box3+ ist jetzt 160/BE3 HD 125, ND52/140 drin. Schraube ca. 2.5 U raus. LuFi mit 8/5mm Löcher. Das Abstimmen hat jeweils sehr gut funktioniert und die NGKB8HS hat bei Voll/Teillast ein rehbraunes Gesicht. Die 140er HLKD liegt aber schon da und LuFi ohne Löcher habe ich auch. Wird also ausprobiert, sobald der Regen wieder aufhört. Hätte ja nicht gedacht, dass die beiden Komponenten so einen grossen Einfluss haben! Das erklärt aber evtl. warum das Teil ohne Filter und mit Polini Venturi noch mieserabler lief!
  3. Hi, wie macht sich das denn bemerkbar, wenn die Schwimmerkammer leer gesaugt wird, bzw. der Sprit nicht schnell genug nachfliesst?? Bei mir gibt es bei 3/4 bis Vollgas regelmässig sehr kurze und schlagartige Leistungsunterbrüche. Kerzenbild ist immer rehbraun, auch nach mehreren GSF Dyno-Runs. Ich dachte bisher das sei die mechanische Zündung die im oberen Drehzahlbereich rummuckt, aber so langsam bin ich mir nicht sicher ob das evtl. doch das Leersaugen der Vergaserkammer ist?!? Seit ich die Pipedesign S-Box3+ drauf habe, ist es nämlich im Vergleich zum SIP Road etwas mehr geworden mit dem rumbocken. Hab natürlich die ND/HD aufgerüstet. Zum Setup: Parakit 177 Ich habe so ziemlich alles vom Tank bis zum Spaco SI26 Vergaser (25mm) "optimiert", also alle Kanäle entsprechend grösser gemacht, den Stutzen am Vergaser für den Benzinschlauch frei gemacht, Schlauch mit grossem Durchmesser, SIP Fastflow 2.0. Lediglich die Bohrungen der Tankentlüftung habe ich nicht vergrössert, hat das mal jemand gemacht?
  4. Hallo, auf der Suche nach dem optimalen Kopf für meine Motoren mit Ziel einer Quetschspalte 1.0 - 1.2 und einer geom. Verdichtung von <12:1 habe ich Zeichnungen diverser Zylinderköpfe angefertigt. Die will ich euch nicht vorenthalten und vielleicht finden sich ja auch noch andere die ihre Erkenntnisse hier einstellen möchten. Die meisten Werte habe ich real mit einer guten Schieblehre ermittelt und die fehlenden, oder schwer zu ermittelnden Werte wie Brennraum-Radius oder minimaler Kolbenbodenradius durch Visio ausgeben lassen. Bitte bedenkt, dass die Messunsicherheit vermutlich bei +-0.1mm liegen wird, da man den Messschieber nur schwer exakt an den verrundeten Kanten ansetzen kann. Ich habe es so genau wie möglich versucht und mehrmals gemessen. Die zwei Nachkommastellen in den Zeichnungen sind Unsinn, liessen sich in Visio aber leider nicht abstellen... Bilder lassen sich in Visio ganz gut skalieren und man kann so relativ gut zumindest die beiden Durchmesser der Quetschfläche ausmessen. Natürlich gibt es auch hier gewisse Fehler, aber um die Wahl des richtigen Kopfes einzugrenzen, sollte das allemal ausreichen. Die Brennraumvolumen wurden mit, für die Klasse üblichen Zündkerzen ausgelitert, wenn nicht anders angegeben. Die Messunsicherheit dürfte wohl auch bei +-0.1-0.2 ccm liegen. Der rosa Kreis stellt den ungefähren Kolbenbodenradius dar, der für eine parallele Quetschspalte notwendig ist. Würde mich freuen wenn weiter Zeichnungen und Infos dazukommen. Das Brennraumvolumen oder die Brennraumtiefe des Polini Alu 177 Kopfes würden mich brennend interessieren! Edit: 24.11.2020 Auf Anregung, werde ich hier die Zylinderkopfzeichnungen und Infos weiterführen 177 ccm Zylinderköpfe MMW f. 177 (Malossi Basis) / Polini 177 (aus Alukit): Parmakit TSV 177 silberne Gussköpfe: Quelle: https://www.germanscooterforum.de/topic/380356-gertax-adventskalender/?tab=comments#comment-1068972419 VMC 177 Zylinderkopf-Skizze von ddog: Quelle: https://www.germanscooterforum.de/topic/348461-best-177-cyl-vmc-stelvio-177-super-g-erfahrungswerte-etc/?do=findComment&comment=1068692126
  5. @vespe61: Das Auslitern ist echt kein Hexenwerk, lies mal ein paar Seiten weiter vorne. Wichtig ist, der Motor/Zylinder muss senkrecht stehen! Einer der wichtigsten Punkte ist m.E. zu wissen was man da zusammenbaut. Dazu gehört für mich immer: korrektes Auslitern, Steuerzeiten bestimmen und neuerdings auch ne Dichtheitsprüfung. Und nat. alles zu protokollieren. Wenn man mal weiss wie, ist das keine grosse Sache und es erspart einem evtl. Löcher im Kolben und hilft die ganze Sache ein wenig besser zu verstehen. Ich denke auch, das Loch im Kolben ist eher ein Kerzenproblem, wobei der korrekte Wärmewert ja auch wieder von der Verdichtung abhängt. Und mit falscher Zündung wirds auch schnell zu heiss. NGK9 erscheint mir recht kalt, damit läuft mein 177er nicht gut (viel Russ im Brennraum). Ideal ist bei mir je nach Wetterlage (Sommer/Winter) die NGK B8ES oder Bosch W3CC , letztere sei wohl minimal kühler und das merke ich auch im Winter (Schlechtere Verbrennung, mehr Russ), da steige ich auf NGK um. Und achte auf das "R" für entstört, die lief in Verbindung mit entstörtem Stecker besch******. https://www.roller-aus-blech.de/vespa-blog/welche-zuendkerze-ist-die-richtige-fuer-meine-vespa/ hast Du sicher 19°? Ich dachte 18° sind vorgeschrieben?! Und man kann sich ja auch schnell mal um 1° vermessen... A porpos SI26 (der ja nur 25mm hat): schonmal geschaut ob der dicht ist? Mein SI26 stand am Gehäuse an und war deshalb nicht dicht-> zu mager. @scoot_a_lot: Du hast bei 64mm Hub ja nochmal 2mm mehr im OT als bei einer 60er Welle. Dein Zylinder muss vermutlich ordentlich hoch, oder? Was strebst Du für Steuerzeiten an? Wenn Du mehr Spielraum haben willst, würde ich nen anderen Kopf nehmen der nicht eintaucht. Ich würde mir mal den neuen und recht günstigen Alu-Polini 177 Kopf mit 8 Löchern anschauen (70€) und auslitern. Habe das Gefühl der hat ein etwas grösseres Volumen, der Kalottendurchmesser ist jedenfalls ganze 5mm grösser. Das Kolbendach vom Polini sieht ähnlich flach aus, QS-Form könnte also passen. Und die Geschichte mit der Kerzenlochwahl finde ich auch witzig. Was zum probieren. Falls grad jemand die Kalottentiefe des Polini zur Hand hat, wäre ich dankbar!
  6. Hat mal jemand den Polinikopf ausgelitert, bzw. die Kalottentiefe bestimmt?
  7. 5ccm ist recht viel, damit kommst Du dann ja Richtung 10:1 geom. Verdichtung... Und was nimmst Du da als Ziel für die effektive Verdichtung? Wie hoch ist dein Auslass? Auf Ausdrehen wird es wohl rauslaufen. Wo hast Du das machen lassen? Damit steigt zumindest theoretisch die Klopfneigung aufgrund von Hitzenestern am Rand und die squish velocity nimmt ab. Natürlich müssen fürs Klopfen/Klingeln noch andere Faktoren dazu kommen, z.B. zu hohe Verdichtung, falsche Abstimmung etc.. Allgemein wird beim 2-Takter aber QS 1.0-1.2 mm und maximal 12:1 angestrebt. Und bei Normalhub hat der Parmakit mit 1.2mm schon 11.4:1. Die Verdichtung geht durch das Erhöhen der Quetschkante leider nur wenig runter: Mit 0.1mm Erhöhung der QS erreichst Du bei D=63mm nur ca. 0.3 ccm mehr Volumen. Beim Normalhub habe ich im Mittel 17 ccm ausgelitert. Darauf basierend mal ne einfache Rechnung: Also entweder ist einem die etwas höhere geom. Verdichtung wurscht, oder eben die grössere QS. Oder man dreht die Kalotte vom Kopf aus. Ich denke, ich werde es mal mit QS 1.2 und Originalkopf versuchen und wenn es klingelt weis ich wo ich suchen muss...
  8. Habe heute mal mit dem sehr geilen Tool von Tom's Tuning Tools herumgespielt und die beiden Aluguss-Köpfe darin abgebildet (Genauigkeit der Angaben etwa +-0.1mm). Somit konnte ich das Brennraumvolumen neben auslitern (QS 1.3mm /16ml bzw. 1.1mm/15ml) auch rechnerisch ermitteln. Das passt leider nur so halbwegs ins Bild - aber die kleinen Volumen zwischen Kopf - Zylinderwand und Kolben - Zylinderwand-Kolbenring bildet Tom's Tool nicht ab, somit ist der reale Wert etwas höher. Ob man nun Theorie oder Praxis glauben will, das Problem mit dem Langhuber (60mm) generell ist die Erhöhung der theoretischen Verdichtung. Bei vernünftiger Quetschspalte (1.1-1.2mm) liege ich mit (187+15.5)/15.5 über 13:1! Das Kit ist ja mit Originalhub schon ziemlich an der Grenze von 12:1...Da kommt dann wohl nur Kopf ausdrehen oder ein anderer Kopf in Frage, oder hat da jemand ne andere Lösung? Kennt jemand das Kopfvolumen des neuen Polini Kopfes: SCK Artikel-Nr.: P2110015?? Das ist der Typ "A" mit aufgeheder Quetschspalte: (geliefert Anfang 2018) +0.2mm Fussdichtung: und Typ "B" mit paralleler Quetschspalte: (Geliefert Ende 2018) +0.2mm Fussdichtung: Die Abmessungen sind aus meinen Zeichnungen weiter vorn im Topic. Da man in Tom's Tool die Kalottentiefe nicht angeben kann, musste ich iterativ vorgehen und einige Werte sind deshalb nicht absolut gleich, sollte aber nur einen geringen Einfluss haben. Die angegebenen Werte unterliegen einer gewissen Ungenauigkeit aus Messung und theoretischer Berechnung. Sie sollten deshalb eher als Näherungswerte betrachtet werden. So scheint die Brennraumkalotte z.B. keine echte Kugelabschnittsform zu haben, wie ich mit einer Radiuslehre im Nachinein festgestellt habe. In erster Näherung kann man aber davon ausgehen.
  9. Hi, Habe gestern mal meine Primär zerlegt. Hab sicher 3 Stück 3mm Durchschläge abgebrochen. Dann zwei konische verwendet und das ging super für die ersten paar Milimeter! Die sind stabiler. Wenn die Nieten dann rutschen weiter mit dem normalen 3mm Durchschlag: Die zwei auf Halde liegenden Reparaturkits hab ich dann mal genauer angeschaut. Muss man ja immer im vespabereich wenn nicht original...und selbst dann... Dabei ist mir folgendes aufgefallen: 1. DRT Reparaturkit verstärkt (6 gelbe grosse Federn+6 kleine kürzere) Die kleinen Federn sind deutlich kürzer als die originalen der 200er und klemmen nicht zwischen den Anschlägen. -->Scheppert das nicht? Oder macht sonstwie Probleme? -->taugen die gelben DRT Federn überhaupt? Links DRT (L=32mm), rechts mutmasslich original (L=30mm) Die Abdeckscheiben passen super! 2. PA Reparaturkit Die PA Abdeckscheibe steht übel ab, weil die Scheiben falsch gepresst wurden! So ein Schrott. Die ausgeschlagenen Nieten hatten einen grösseren Durchmesser als die von DRT und PA (beide ca. 2.95mm) --> ist das normal, dass die sich beim Pressen so stark ausdehnen? Oder sind das falsche Nieten? Edit: ja, die Dehnen sich natürlich aus beim Stauchen... Um eine grobe Ahnung von der Federsteifigkeit zu bekommen, habe ich die originalen, die PA und die DRT einfach mal im Schraubstock eingespannt und die Längen (entspannt/gepresst) verglichen: DRT vs mutm. Original: DRT vs. PA: Die Idee: Ist eine der Federn härter als die andere, muss die Längenänderung ungleich sein, da die Kraft in beiden Federn die selbe ist: F1 = C1*delta_L1 = C2 * delta_L2 --> DRT /original: C1/C2=5/5.75=0.877/1 --> DRT wäre also um 12.3% weicher als die originale, wenn ich keinen Denkfehler habe !?! Und auch 16.7% weicher als die PA mit 5/6=0.833/1?!? Möglicherweise soll das ja so sein und die kürzeren Federn sind dafür deutlich härter als original? Durch die kurze Länge greift die erst nach einer gewissen verdrehung der Primär...wäre dann ne Art progressive federung... Hat da jemand ne Idee?
  10. Mein Tausch-Kit kam heute an. Die Zylinderlaufbahn ist 1a! Parmakit Nr. 57490.00 ....ECV-TSV Booster Diesmal Kolbenmass "A" statt "B" Es ist wieder der dreiteilige Auslass. Kopf ist der Gusskopf, die Kopfform wie gehabt mit paralleler QS : (im Unterschied zum Kopf mit aufgehender QS) Ich hab auf meinem Sprintmotor mit recht kurzen Einlasszeiten 112°/49° (bearbeitete Originalwelle), Kopf mit aufgehender QS = 1.2mm (0.2 FuDi+1.2KoDi) = ca. 11.4:1 ausgelitert, --> knappe 14 PS am Prüfstand (mech. Zündung, 25er Si und SIP Road 2). Ich weiss nicht, wie gross die Auswirkungen einer längeren Einlasszeit in PS sind, aber es wird sicher etwas mehr werden wenn Du bei 123/63° liegst - dazu dann noch den PD S-Box 3 plus, dann geht es hoffentlich in Richtung 20 PS!. Ich werds bald wissen, wenn ich meinen PX Motor mit Pinasco LH fertig habe: Zylinder bleibt erstmal original. Derzeit 116°/60° Einlass. Da könnte man wohl noch höher, will aber Schritt für Schritt hoch. Mit 2.0mm FuDi und 0.8mm KoDi habe ich 123°/175° VA26° und QS 1.3/2.3mm (Kopf mit aufgehender QS) und 12.4:1 ermittelt. Problem: Würde eigentlich gerne weiter runter mit der QS, so Richtung 1.1mm, dann wird die Verdichtung aber noch höher! Bei QS 0.9 habe ich 13.4:1 gemessen. Werde die Tage nich den anderen Kopf mit paralleler QS auslitern, mal sehen was dabei raus kommt. Ich vermute aber nicht viel anderes Evtl. werde ich also den Kopf ausdrehen lassen. Oder wie macht ihr das?
  11. Ausserdem ist die Reklamation / Umtausch eine längere Geschichte und evtl. bleibt man auf dem Porto von 17 EUR sitzen! Kleiner Erfahrungsbericht zum www.motoricambisoviero.it: https://www.motoricambisoviero.it/catalog/-Kit-Modifica-Cilindro-Alluminio-Motore-Parmakit-NEW-AGE-Vespa-125-150-PX-PE Habe mein Kit am 17.10.2018 bestellt, wegen einem Lunker in der Laufbahn reklamiert und auch anstandslos die Zusage (2.11.) für einen Tausch bekommen. Nach einigem hin und her wegen Portokosten und Rücksendeschein auf eigene Kosten am 9.11. versendet. Bis 16.11. keine Antwort oder Feedback. Dann wieder dreimal per Email nachgefragt und gestern am 30.11. nach einem Telefonat die Emailzusage bekommen, dass ich einen neuen bekomme. Der wurde heute 1.12. auch versendet und wird dann wohl (wie beim letzten) noch 4-5 Tage unterwegs sein. Er Spricht kein englisch, obwohl die Emails das vermuten lassen. Er übersetzt mit einem translator, den er dann auch ins Telefon vorlesen lässt - hat soweit ganz gut funktioniert. Alles in allem ein netter Kontakt aber vermutlich etwas unorganisiert. Im Zuge der Abwicklung habe ich gefagt, ob ich die alte Gusskopf-Brennraumform (aufgehende QS) bekommen könnte, meinte er, es gäbe die neue Version 2018 (parallele QS). Habe noch gefragt ob ich die Version mit einteiligem Auslass haben könne. Bin gespannt was ankommt... Edith: Auch bei Grandsport gibts gemäss dem Link oben nur dein dreiteiligen Auslass...
  12. Da hast Du vollkommen Recht. Ich hätte sehr gerne einen Prüfstand daheim, aber da fehlts leider an Platz und Mitteln Werde mir aber demnächst mal die Geschichte mit dem GSFdyno anschauen.
  13. So hier die Umsetzung: Achtung: Die hier gezeigte UT Position basiert auf Langhub 60mm, mit 2mm Fussdichtung unter dem Zylinderfuss. Bearbeitung seitl. Überströmer: Schwarz markiert die Kante des Zylinderfensters im UT, rot ist das was weg kommt. Ausser den rot markierten Bereichen wurde die Kante am Kolbenbolzen angeschrägt und verrundet. Die trägt ja nicht. Vom Verstärkungssteg innen muss man praktischerweise gar nicht viel wegnehmen, um das Fenster zu vergrössern. Somit wird die Stabilität m.E. nicht sehr beeinflusst. Insgesamt habe ich alles schön verrundet, um einer Rissbildung vorzubeugen. Linke Seite wurde verbreitert, an der rechten macht es keinen Sinn, da von der Laufbahn verdeckt: Etwas Steg (roter Pfeil) bleibt übrig, das Boostportfenster habe ich ca 3mm nach oben gezogen (gelbe Pfeile, den nicht beschichteten Rand entfernt), um die Fläche im UT etwas zu vergrössern: Sieht dann im UT so aus: Durch die Verrundung am KoBo-Loch sinken nicht nur die Strömungswiderstände, man gewinnt auch effektiv etwas Querschnitt, wenn man das 3-dimensional betrachtet Vorher und nachher die Kanten auf Papier gedrückt und nachgezeichnet: Das ist zwar etwas grob, zeigt aber beim überschlägigen Rechnen, dass die Querschnittsflächen sich doch signifikant vergrössert haben, obwohl nicht viel Material weggenommen wurde: ÜS-Fenster: Vorher ca. 30x7=210mm^2, NEU ca. 9x33=297mm^2 (bzw. 10x33=330mm^2) => Vergrösserung um mindestens 41% (eher mehr wegen Verrundung) Boostport: Vorher 13x20=260mm^2, NEU ca. 16x20=320mm^2 => Vergrösserung um 23% Aus der Portmap errechnen sich grob die Querschnitte in der Zylinderwand (Rundungen wurden überschlägig abgezogen): Fläche ÜS < 410mm^2 Fläche BP < 290mm^2 Die Flächen im zylinderfuss und in der Zylinderwand sollten in erster Näherung etwa gleich gross sein. Ergo: Am Boostport macht eine weitere Vergrösserung m.E. nicht viel Sinn. Am ÜS-Ausschnitt ist die Fläche schwierig zu messen. Mit der Erweiterung oben komme ich aber sicher etwas mehr in die Nähe der Fensterfläche im Zylinder. Bei all dem muss nat. noch der Zeitverlauf berücksichtigt werden, denn nur im UT sind ja die Querschnitte oberhalb des Kolbendachs ganz geöffnet, sobald der Kolben wieder etwas hoch fährt, verringert sich der Querschnitt in der Zylinderwand ruckzuck, während die Fenster unten am Fuss grösser werden...aus diesem Grund werde ich am Kolben oder Zylinder nicht weiter herum fräsen. Hier der Zustand wenn das Kolbendach die ÜS gerade so verschlossen hat: Da will man doch fast die Bewegungsgleichungen aufstellen und die Simulation anwerfen, um zu schauen wie sich die Querschnitte oben und unten über der Zeit bzw. den Kurbelwinkel verändern...
  14. Habe mal in anderen Topics ein wenig gestöbert, aber nichts Hilfreiches gefunden. Ich denke ich werde den Kolbenausschnitt ein wenig erweitern...nur minimal, um die Kolbenstabilität nicht zu sehr zu beeinflussen und trotzdem etwas mehr Querschnitt zu haben. Der Verstärkungswulst innen um den Ausschnitt hat ja sicher seinen Sinn und den will ich darum nicht ganz entfernen. Außerdem werde ich die scharfe Kante (etwa beim Kolbenbolzen) die da in die Strömung steht vorsichtig verrunden.
  15. Mir ist auf bei der Montage meines Parmakit auf LH Welle gestern abend aufgefallen, dass das sich ergebende Fenster aus Zylinderausschnitt und Kolbenausschnitt im UT ohne Dichtung (Bild) schon recht klein ist. Bei angestrebten 175/122 müsste ich grob 2mm unterlegen. Damit wird das Fenster dann nochmal kleiner im UT, wenn ich das richtig deute... Das ist zwar nur für nen kurzen Moment so, aber eben genau dann, wenn die Einlässe im Zylinder ganz offen sind. Sollte man das nicht etwas anpassen? Ist das empfehlenswert bezügl. Kolbenfestigkeit? Wenigstens die strömungsbehindernde scharfe Kante am Kolben verrunden? Gibts da Erfahrungen? ...Andererseits verweilt der Kolben im UT relativ gesehen ja ne ganze Weile, der Zeitquerschnitt ist damit grösser als in der Position, wenn der Kolben den ÜS halb verdeckt, oder? In dem Beitrag unten auf Seite 1 gehts ebenfalls darum, ob man die Fenster des Kolbens etwas anpassen könnte. Wurde aber nie beantwortet...sonst habe ich nichts in der Suche gefunden...
  16. ok, dann hab ich mich getäuscht. Habe eben erst gelesen, dass fuffbuff nen einteiligen von August zu haben scheint? Dann bin ich gespannt was ich als Ersatz bekomme. Ich frag mich aber auch was mir lieber ist...Zum Bearbeiten ist der Einteilige vermutlich besser, aber die Fläche ist ja eher kleiner, bzw. die Abstützung der Ringe bei breitgezogenem Auslass schlechter, oder?
  17. Heute mal rein Interesse halber den Parmakolben mit nem sicher 8 Jahre alten mutmasslichen Polini und einem neueren Polini (Asso) verglichen: Der alte Polini und der Parmkolben sind prakisch die selben Kolben, bis auf die komischen seitlichen Löcher im Polini (deren Sinn mir immer noch nicht erschlossen hat...). Allerdings: Gussringe am Polini, Stahlringe am Parma. Soweit ich mich erinnere, kann man Stahlringe nicht in einen Gusszylinder stecken, oder? links Polini , rechts Parmakit: Bauhöhe, Kompressionshöhe, Fensterausschnitte, KoBo-Höhe = identisch! Gleiche Nummer: 988 Auch der Parma und der neuere Polini (Asso) sind sich sehr ähnlich: Bauhöhe, Kompressionshöhe, Fensterausschnitte seitlich, KoBo-Höhe = identisch!
  18. Rudimentär vorhanden würde ich sagen. Hab meinen Zylinder mit dem Lunker reklamiert und er ist bereit ihn zurückzunehmen. Hat aber auch ne Woche gedauert bis er reagiert hat. Fragt sich wer nun die Portokosten übernimmt?! Ich vermute das zu klären wird nochmal ne Woche dauern....gut dass ichs nicht eilig habe! Was heisst denn Rücksendeschein auf englisch? Oder besser italienisch? Mein Eindruck nach den letzten Meldungen hier ist, dass seit Sommer keine einteiligen Auslässe mehr von dem kommen...
  19. Daran habe ich schon zig mal gedacht bei der Aktion Ich vermute, dass schon 2mm QS einen deutlichen Unterschied machen... Habe eben erst gesehen, was wheelspin dort geschrieben hat. Hatte mich damals gewundert, was der Link zum Polini EVO Thread soll... Jetzt is klar Sieht gut aus! Die Methode taugt bei Köpfen, die nicht versenkt sind, sicher gut! Vor allem hat man mit der Methode "Einblick" und die Kerze ist berücksichtigt, das gefällt mir! Probier ich bei Gelegenheit mal aus. Aber auch bei der Methode stellt sich die Frage nach Messfehlern: Je nachdem wie viel Fett man oberhalb der Kolbenringe in den Spalt zwischen Kolben und Zylinder schmotzt, fehlt hier auch wieder ein kleines Volumen: Mein Kolben hat oben D=62.64 mm, der Feuersteg ist 3mm hoch, damit hat der Spalt bei Zylindern mit D=63 immerhin ein Volumen von 0.11ml (PI/4)*(63.0^2-62.64^2)*3/1000...Und wie genau schafft man es schon, bei einem Runden Kolbendach den Kolben genau genug 5mm unterhalb der ZOK zu positionieren? Schon 0.1mm Höhendifferenz ergeben 0.3 ml Volumendifferenz! (annähernd: PI*63^2/4*0.1/1000). Bei dem Parmakopf, der im Zylinder versenkt ist, wird mit der Glasplatten-Methode am Rand vermutlich ein Fehler entstehen, weil die Glasplatte ja nicht bei D=63 aufliegt, sondern auf dem kleinen Absatz am äussersten Rand der Quetschfläche mit Di=61.2mm, das Spaltvolumen fehlt hier also auch wieder. Müsste man ausprobieren was das ausmacht... Wie auch immer, die Geschichte war sehr lehrreich für mich und hat mir gezeigt, dass die Methode mit montiertem Zylinder und darinsteckendem Kolben auf dem Tisch völlig ausreicht. Macht man 3-4 Messungen hat man ein Gefühl für Messfehler und gleichzeitig etwas Statistik. Ich geh dann davon aus, dass ich wegen wahrscheinlicher Lufteinschlüssen eher auf der sicheren Seite bin. Die geometrische Verdichtung ist sowieso nur ein theoretischer Wert, der die Höhe des offenen Auslasskanals und das unbekannten Füllungsverhalten nicht berücksichtigt! Bei der Berechnung der effektiven Verdichtung mit z.B. 35mm Auslasshöhe (109ml+17ml)/17ml = 7.4:1 machen Messfehler von 0.2ml ja nochmal viel mehr aus...aber auch das ist graue Theorie. Am Ende macht der Fahrversuch kluch @scoot_a_lot: Schonmal die Zylinderlaufbahn Deiner 3 Kits genauer betrachtet und auf Lunker und Fehlstellen in der Beschichtung untersucht? Hab den Lunker in meinem Zylinder mal bei Motoricambisoviero reklamiert. Bin gespannt was da raus kommt.
  20. ...ich check das bei Gelegenheit auch nochmal. So, heute nochmal die vermaledeite Ausliterei in Angriff genommen um da zu ner Lösung zu kommen! Danke an Hjey , der den entscheidenden Impuls geliefert hat: Wozu am zusammengebauten Motor messen?! Das Einzige was interessiert, ist das Kopfvolumen, wenn der Kolben einen Abstand von z.B. QS 1.2mm von der Quetschfläche des Zylinderkopfes hat! Auf dem Tisch lassen sich Lufblasen viel besser "herausschütteln"... Vorgehen: - Zylinder und Kopf mit etwas Fett auf der Dichtfläche und zwei Stehbolzen lediglich handfest (!) zusammenschrauben - Kolben auf dem Kobendach mit einem "Abstandshalter" versehen (kleines Stück Lötzinn mit 1.0mm bzw.1.2mm aus Quetschspaltenmessung mit Sekundenkleber fixiert) - Kolben mit Ringen und Fett drumrum in die Laufbuchse auf Anschlag rein - Zylinder senkrecht auf dem Tisch, vorsichtig befüllt bis Rand Kerzenloch, dann den Zylinder um 45° geneigt, es blubbert, dann weiter befüllt. Habe diverse Flüssigkeiten wie Petroleum, Volsynth. 2T Öl, Wasser ausprobiert und auch mal ein wenig mit Klopfen probiert Ergebnis: - Wasser und Petroleum schieben die Luftblasen unter der sehr engen Quetschspalte und den sonstigen Spalten zwar schön raus, dafür versickert aber zuviel in den dünnen Spalten und am Kolbenring vorbei - trotz Fett! - 2T Öl ist zähflüssiger und haut deshalb nicht so schnell ab, da bleiben aber teilweise kleine Blässchen in der Quetschspalte hängen, da bin ich mir sicher. Habe es dann mit Klopfen/rütteln probiert, dann sackte der Stand etwas ab (ca.0.3ml) ...da wurden dann wohl die dünnen Spalte zwischen Kolben und Zylinder (rechn. ca. 0.11ml), die Spalte zwischen Ringen und Kolben, sowie der Spalt, der beim Versenken des Kopfes entsteht, teilweise gefüllt. Aus Letzterem (rein rechnerisch ca. 0.02 ml, ohne die Fase am Kopfrand zu berücksichtigen) bekommt man die Luft eigentlich sowieso nicht ganz raus. Am Kolben mit Klopfen vielleicht schon, irgendwann läuft die Sosse aber auch am Kolbenring vorbei! Zum Schluss bin ich dann doch beim 2T Öl als probates Mittel geblieben, das erschien mir am genauesten. Hab auch mal den Kolben minimal hoch und runter geschoben, da weis man dann halt aber auch nie, was sich an Öl an den Ringen vorbei verdünnisiert... Hab zudem auch mal mit ner Spritze mit 0.2ml Auflösung herumprobiert. Wichtig ist auf jedenfall: Senkrecht stehend befüllen, damit die QS möglichst luftfrei ist, dann um 45° kippen und weiter befüllen. Beim nächsten Versuch zerlegen und ausputzen, da verbleiben sicher 0.1ml drin! Ich würde ausserdem eher langsam Öl einfüllen, damit sinkt vielleicht die Wahrscheinlichkeit "eingeklemmter" Luftblasen. Nach mindestens 8 Messungen, war dann für mich klar, egal wie, mit 0.5ml Unsicherheit wird man leben müssen! Ne Bürette ist somit auch eher unsinnig, weil Drehen am Nonius...Man müsste erstmal die grossen Messfehler ausmerzen... Letztenendes komme ich mit dem Kopf mit paraller QS (15mm tief)auf: QS 1.0mm: Werte zwischen: 16.2 und 16.8 ml/ccm QS 1.2mm: Werte zwischen 16.6 und 17.4 ml/ccm macht also ca. 11.7:1 bis 11.2:1, also alles im Lot! jeweils Kerzenloch halb befüllt. Ich vermute der andere Gusskopf mit aufgehender QS wird ähnlich sein. Das Gute: Das Volumen wird immer etwas grösser sein als gemessen weil noch irgendwo Luft drin sitzt! Man ist also mit der Verdichtung immer etwas niedriger und auf der sichern Seite (Voraussetzung: Fett zur Abdichtung und 2T Öl zum Messen) Ach ja, eine Kerze NGK B9ES ( Volumen variiert je nach Wärmewert ) im Kerzenloch, lässt sich mit nur 0.3ml befüllen. Kerzenloch halb voll passt also auch nicht so ganz...
  21. ...Oder deine drei Kits vergleichen.
  22. Vergiss das Ausdrehen. Missverständnis aufgrund Messfehler. Das ist interessant. Ohne jegliche Dichtung habe ich bei beiden Kits maximal 0.2mm QS! Von wann ist Dein Kit? Wie hast Du die QS gemessen?
  23. Von wann ist Dein Parmakit? Wie hast Du damals ausgelitert? Motor im Rahmen oder auf der Werkbank senkrecht und hin und her begwegt?
  24. Danke für die Info, Du meinst den blau eloxierten Kopf? Wäre interessant, ob sie die die heutigen CNC Köpfe ebenfalls mit der parallelen Quetschspalte fertigen, oder ob die blauen Köpfe durch die Gussköpfe ersetzt werden. Vielleicht ist das ja auch der Grund für den extrem günstigen Preis?! Guss ist günstiger. Also auf meinen beiden Kits von Motosovdings steht ebenfalls TSV09. Ist der Zylinder mit den Nebenauslässen nicht einfach die Weiterentwicklung von dem ohne?
  25. Hab eben nochmal das Hirn bemüht...und wieder Mal festgestellt, das man doch alles sehr genau anschauen muss!! Leider muss ich sagen, dass sich bei meinen Werten oben schon wieder ein Messfehler (und kein kleiner) eingeschlichen hat, weil dort garantiert noch Luftblasen drin waren! Ich werde das demnächst berichtigen. Sorry für die Falschinfos! Fazit: Auslitern kann man nur, wenn man den Motor ausgebaut auf dem Tisch stehen hat und ihn beim Füllen mit der Zylinderachse in einem Winkel zwischen min 85° und 50° hin und her bewegt! Anderenfalls bleiben sicher Luftblasen im Brennraum zurück. Den kompletten Roller bekommt man gar nicht so weit hochgebockt! Ausserdem empfiehlt es sich (wie wheelspin angemerkt hat) eine Flüssigkeit mit geringer Viskosität (sehr flüssig) zu verwenden, damit die Luftbläschen schnell "rausschlüpfen". (Rosa symbolisieren zurückbleibende Luftblässchen in der jeweiligen Stellung) Das erklärt nun auch, warum ich bei meiner ersten Messung 17ml (ausgebauter Zustand, Kit 04/2018 mit 10.8°QS) statt 16ml herausbekommen habe...Es ist also anzunehmen, dass die Verdichtung doch noch etwas niedriger ist als 12:1 und eher Richtung 11:1 geht!

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