Alle Inhalte von 125vnb6
-
Das Große GARTEN Topic
Schaut für mich nach dem klassischen "Baumkrebs" Schadbild aus (aufgebrochenes Gewebe mit Wucherung) Durch Bakterien oder Pilze verursacht. Die Erreger dringen über kleine Rindenschädigungen ein und die Gehölze reagieren mit verstärkter Kallusbildung (Wundgewebe). Je aggressiver umso stärker ist die Kallusbildung und formt unschöne Wucherungen (teils mit beachtlicher Größe) am Stamm oder Astbereich. Wobei der" Baumkrebs" nicht gleichzusetzen ist mit der menschlichen Krebserkrankung, wo Zellen unkontrolliert wachsen und sich im ganzen Körper verteilen! Die Bezeichnung umfasst vielmehr ein allgemeines Schadbild auch aufgrund der wirtschaftlichen Verwertbarkeit. Da in der Regel Gehölze mit "Baumkrebs" einen geringeren Ertrag (Obstbäume) bzw. auch das Stammholz aufgrund des Qualitätsmangels an Wertigkeit verliert, ist es vor allem ein wirtschaftlicher Schaden der entsteht. In der Regel können Gehölze mit Baumkrebs trotzdem ein beachtliches Alter erreichen. Es kann aber leider auch eintreten, dass sie gerodet werden müssen, weil holzzersetzende Pilze am Werk sind, welche die Standsicherheit gefährden bzw. Bruchgefahr besteht. Da durch dieses verstärkte Wundgewebe auch das Kambium des Baumes geschädigt wird, ist oftmalig die umfangreiche Nährstoff- und Wasserversorgung beeinträchtigt und es kommt zum Absterben von Teilen des Gehölzes. Bei Obstbäumen die auf Ertrag ausgerichtet sind bedeutet das meistens die Rodung. In der Forstwirtschaft unterscheidet man dann beim Schadensverursacher (meistens Pilze und Bakterien) auf aggressiv oder weniger aggressiv bzw. Infektionsgefahr an nebenan stockenden Gehölzen, ob gerodet werden muss oder nicht. Im öffentlichen Bereich ist da immer die Verkehrssicherungspflicht der ausschlaggebende Faktor bezüglich Rodung. In deinem Fall würde ich in Anbetracht des Stammumfanges, die kleine "Beule" jetzt als eher gegenstandlos betrachten. Ich war ursprünglich auch der Ansicht es könnte sich ggf. um einen Zitterling (Tremetta foliacea = Pilz) handeln, aber beim Zoomen des Bildes ist mir mehr das aufgesprungene Gewebe ins Auge gestochen, welches einen Krebs vermuten lässt.
-
Das Große GARTEN Topic
Wenn nicht Buchen auf deinem Grundstück stocken, dann sollten die tiefen Temperaturen der nächsten Tage dem Laubfall ein absehbares Ende bereiten! Je milder es im Vorfeld ist, umso länger bleibt das Laub am Gehölz.
-
Das Große GARTEN Topic
Weil ich bei @Blue Baron ein Gebläse sehe! Jetzt ist der Zeitpunkt, wo Restlaub unbedingt von den Rasenflächen entfernt werden sollte, da sonst das Gras ggf. unter dem feuchten Laub erstickt. Vor allen Neuansaaten sind da recht empfindlich, weil der Keimling bzw. das frische Gras noch nicht die Robustheit aufweist, wie ein Bestandsrasen, der auch schon tiefer eingewurzelt ist. Damit beugt man auch indirekt Rasenerkrankungen vor, die dann spätestens im Frühjahr auftreten könnten. Schneeschimmel etc. (hohe Feuchtigkeit und Lichtmangel)
-
Das Große GARTEN Topic
Also bei einer ordentlich gesetzten Natursteinmauer, sollte sich da nichts rühren (wobei ich da immer mit Mörtel nachhelfe). Die seitlichen Ausläufer sind deutlich schwächer ausgeprägt! Es kann schon mal passieren, dass der eine oder andere Stein mit der Zeit ins wackeln kommt und nachgeklopft werden muss, aber da sind dann eher Setzungen schuld. Nach seiner Aussage dürfte ja dann garn nichts gepflanzt werden, das auch nur annähernd Flachwurzeln bildet. Kann sein, dass er ein ähnliches Syndrom hat wie ich bei Bambuspflanzungen. Da lehne ich in der Regel auch die hostbildenden Sorten ab, vor dem Horror der Ausläufer, obwohl die gar keine ausbilden.
-
Das Große GARTEN Topic
Leider kenne ich mich, was die örtlichen Gegebenheiten in Friesland betrifft nicht wirklich aus! Vielleicht als kleine Orientierungshilfe https://www.em-gartenwelten.de/friesenwaelle/friesenwall-pflanzen/ (da gefällt mir die Kombination mit den strukturierten Koniferen ganz gut, wobei ich mir auch eine gemischte Blüte in Kombination mit Apfel- bzw. Kartoffelrose gut vorstellen könnte.) Vom Kirschlorbeer, Glanzmispel etc. würde ich eher abraten wenn es extrem windet . ist. Es ist die Kombination aus Wind und Kälte, die den Pflanzen aufgrund ihrer Verdunstung über das Blatt zu schaffen machen (sowohl in der warmen Jahreszeit, aber noch härter im Winter). Gräser kämen landschaftlich natürlich auch in Frage (sowie es @butze angedeutet hat). Kann man auch schön mit Blütenstauden kombinieren und ergeben eine harmonische Richtung. Aber auch da wäre ich vorsichtig, da die hohen Gräser (ab ca. 1,2m bis 2,5m) bei extremen Winden gerne mal knicken und dann zerfledert ausschauen. Bezüglich der Wildrosen müsstest du Dir wegen deinem Wall jetzt meines Erachtens nicht wirklich Gedanken machen, das es dabei zu Deformation deines Friesenwall kommt kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Sind eigentlich die idealen Stabilatoren von Böschungen, da sie sowohl Tiefen- als auch Flachwuzeln ausbilden. Vor allem sehr anfällig aufgrund der großen Wedeln Miscanthus sinensis `Große Fontäne´ (Chinaschilf) Cortaderia sellona (Pampagras) Die brechen dann regelrecht auseinander Ansonsten wird die Bepflanzung davon abhängen was du dir unter Sichtschutz vorstellst. Da hat ja der Eine oder Andere auch eine komplett entgegengesetzte Auffassung. Die Bepflanzungen kann sich auch durchaus an der Architektur der Umgebung ausrichten bzw. sollte einwenig abgeglichen sein. bzw. handelt es sich da ggf. gar um einen "Wall" der Deiche absichert? Dann könnte ich mir vorstellen, dass es diesbezüglich sogar Bepflanzungsrichtlinien gibt.
-
Das Große GARTEN Topic
Mach das ! Ansonsten wäre die Ansage von @Blue Baron auch mit meiner Auffassung konform! Es geht darum mit welchen finanziellen und zeitlichen Aufwand du das ganze bewerkstelligen möchtest? Vielleicht auch noch ein kleiner Tipp zum Planieren. Da verwendet man nicht den Standart Rechen (Eisen), sondern einen Planierrechen (Holz mit Kunststoffzinken). In der Regel einen mit 70cm Arbeitsbreite, dait kann man optimal planieren. Bei größeren Flächen können kleinere Unebenheiten auch wunderbar mit einem Rasenmäher mit größerer Schnittbreite kaschiert werden (so um die 52 cm). Je größer da die Spurbreite ist umso besser. Bei einer kleinen Schnittbreite kommen die Unebenheiten optisch deutlich stärker heraus. Wenn du da auf eine Schnitthöhe von ca. 5cm gehst, dann siehst du die Unebenheiten kaum. Bei Unebenheiten die aufgrund von Wurzelauftrieben bzw. Dickenwachstum entstehen wirst um das Angleichen (Auffüllen nicht herum kommen).
-
Das Große GARTEN Topic
Dazu müsstest du ein Bild von gesamten Habitus machen, dann kann man entscheiden wie man ggf. schnitttechnisch vorgeht um die Pflanze wieder neu zu formen. In der Regel musst du um Verzweigungen zu erreichen immer einkürzen, da du dann zwei Triebe bekommst und im Folgejahr schneidest du den Jahresaustrieb erneut an. So setzt du von unten den Habitus der Pflanze neu auf. Je nachdem wie viele Stoßtriebe ausgebildet wurden, kann es aber auch sein, dass ggf. der eine oder andere komplett weichen muss, da ansonsten der Aufbau der Pflanze nicht passt bzw. dann auch zu dicht wird. Hast du entsprechende Verzweigung erreicht, dann gilt es Kreuzungen herauszuschneiden bzw. auf Seitentriebe abzuleiten.
-
Welche(n) Aufkleber habt ihr auf Eurer Kiste?
- Das Große GARTEN Topic
@Quickshifter mach mir bitte ein Foto von der instand zusetzenden Fläche und gib mir die m² an, dann kann ich Dir eine Empfehlung auf deine Bedürfnisse zusammenstellen. Das mit dem Abschälen und unterfüttern der Bestandsgrasnarbe würde ich mir an deiner Stelle nicht antun! Wenn du nicht öffentlich die Fotos einstellen möchtest, dann gerne auch per PN oder wir telefonieren mal bezüglich der G´schicht!- Das Große GARTEN Topic
Vergiss es! Wenn du da nicht auch ein Ausgleichsmaterial einbringst, dann kannst du die Aktion mit der "Mickey Mouse Walze" vergessen. Da lacht der Boden nur darüber! Du musst Dir bei solchen Aktionen immer überlegen, wieviel Gewicht bringt die Walze mit 60 kg Gesamtgewicht dann tatsächlich punktuell pro cm² Rasenfläche bei einer Breite von 60 cm auf. Dann bist bei ca. 6kg und damit richtest bei einem Bestandrasen nicht wirklich was aus, wenn der Untergrund "fest bzw. lehmig" ist. Allerdings haben all zu schwere Walzen wieder den Nachteil, dass der Boden extrem verdichtet wird. Somit sind solche Aktionen auch wieder kontaproduktiv. Es wird Dir nicht erspart bleiben die Unebenheiten auszugleichen und dann kannst zwecks leichter Verfestigung mit der Walze drüber gehen und abwalzen. Dafür sind solche Produkte ausgelegt.- Das Große GARTEN Topic
Kann ich mir nicht wirklich vorstellen, da du bei einem Ansuchen um Rodung (auch bei abgestorbenen Bäumen) grundsätzlich zu einer Ersatzpflanzung verpflichtet wirst (es gibt da aber auch Ausnahmen). Bei abgestorbenen Bäumen erfolgt diese in der Regel im Verhältnis 1:1. Bei gesunden richtet sich die Anzahl der Ersatzpflanzungen nachdem Stammdurchmesser. Somit hättest du nichts gewonnen. Solche extremen Maßnahmen werden in der Schadensbeurteilung fast einer illegalen Rodung gleichgestellt, weil auf diese läuft es im Endeffekt dann raus. Das heißt auch das verhängte Bußgeld wird da eine dementsprechende Höhe erreicht haben. In diesem Fall, ist mir zu Ohren gekommen, dass angeblich ein überbotener Mitbewerber (es waren damals mehrere Filialen im unmittelbaren Landkreis ausgeschrieben) sich in Anbetracht der erbrachten Leistung verarscht gefühlt hat und dieses zur Anzeige brachte. Bei der Ersatzpflanzung wurde jetzt auch der Standort optimiert. Somit ist gewährleistet, dass das Lichtraumprofil zum öffentlichen Gut (Gehweg und Fahrbahn) nicht all zu schnell beeinträchtigt ist. Die Eiche hätte ich jetzt nicht unbedingt als Ersatzpflanzungsbaum gewählt (Eichenprozessinonsspinner), da sich in unmittelbarer Nähe ein kleiner Gastgarten und auch Spielplatz befindet.- Das Große GARTEN Topic
voriges Jahr im Jänner habe ich Fotos von einem unfachmännischen Radikalrückschnitt an Ahornbäumen reingestellt, mit dem Vermerk, dass die spätesten in den nächsten zwei Jahren gerodet werden müssen. Jänner 2020 Davor (stattliche, gesunde Ahornbäume) Es hat keine zwei Jahre gedauert und bevor die Altlasten gerodet werden dürfen, musste bereits die Ersatzpflanzung getätigt werden. (Eichen). Einige bei denen bereits im Folgejahr massive Schäden ersichtlich waren, wurden bereits im Frühjahr 2021 entfernt. November 2021: Ich schätze mal der Austausch der Bäume (STU 20/25) hat pro Baum inkl. Pflanzung so knapp € 2.000.-- gekostet, dazu kommt noch die Rodung und Entsorgung der restlichen Fragmente (auch so knapp € 2.500.--) dann sind mir bei so € 22.500.-(für 10 Bäume ohne weitere Betreuungmaßnahmen) , die diese sinnlose Aktion gekostet hat. Ein fachgemäßer ordentlicher Pflegeschnitt hätte vor zwei Jahren so knapp € 200-250 pro Baum gekostet. Wäre in Summe so knapp €2.500 und in einen Tag erledigt gewesen. Die Verkehrssicherheit hätte dann wieder voraussichtlich für die nächsten Fünf Jahre bestanden. Hier nochmal der Grund des Übels im Vergleich. Radikales Rücksetzen der Krone auf die Hauptäste, Schnittstellen von knapp 20 cm. Stoßtriebbildung im Folgejahr ohne wirklicher Anbindung an das Altholz. Ihr seht, es macht schon Sinn sich eines Fachunternehmens im Bezug Baumpflege zu bedienen und nicht irgendwelche pseudo Dienstleister, die von ihrer Tätigkeit nicht wirklich eine Ahnung haben. Der Schaden der verursacht wurde ist deutlich höher anzusetzen, da der Altbestand bereits gute 15 Jahre Wachstum hinter sich hatte. Da würde im Zuge eines Baumwertermittlungsverfahrens mit Sicherheit der Faktor 10-20 multipliziert werden!- DAS OLDIE-SCHLÜSSEL TOPIC
Mir ist es genauso ergangen, allerdings bei dem Nachbaurohlingen aus Landsberg. Das ist einfach Mist. Dann bei @Rita nachgefragt und den passenden Zadi-Rohling erhalten. Wobei sich Rita auch die Mühe gemacht hätte an passende Neiman Rohlinge zu kommen. War mir aber egal, da es sich nur um den Ersatzschlüssel handelt. @Rita- Das Große GARTEN Topic
Grundsätzlich kann alles was gefällt und standortbedingt dort auch wächst gepflanzt werden. Die Frage die sich aber für Dich stellt, kann man dadurch die momentane Nutzung der Fläche durch den Nachwuchs unterbinden, sodass deine restlichen befestigten Flächen sauber bleiben? Wenn das so ein Nadelöhr ist, wo gerne abgekürzt wird, dann fürchte ich, hat auch eine staudenartige Auspflanzung wenig Sinn, da die für Kinder jetzt nicht unbedingt ein Hindernis wäre um ihre Gewohnheiten zu ändern. Ich gehe mal davon aus, dass die jetzige Feuchtigkeit auch im Entwässerungsgefälles der Wegeflächen begründet ist, somit wird der Reststreifen immer etwas feuchter sein. Wenn dort auch noch der Untergrund verdichtet ist, dann kann die Fläche bei der momentanen Witterung nur noch schwer abtrocknen. Ich würde da eventuell Kleinststräucher (max. 60-80cm) im Kiesbeet bevorzugen. Somit hättest du deine Kiesfläche und die Gattin eine grüne Abpflanzung. Durch den Kies wäre die Fläche drainagiert. Bepflanzung könnte auch kombiniert werden mit Gräser oder ähnlichen. Wichtig wäre halt, dass für eventuelle Platzregen eine Art Versickerungsmulde gewährleistet ist. Daher solltest du ggü. der Wegefläche ein wenig tiefer liegen. Mulch statt Kies würde ich auch nicht unbedingt bevorzuge, da sich der Rindenmulch gerne mal "verspielt" und du den dann ebenfalls auf deiner Wegefläche hast. .....muss dieser Streifen im Winter für Schneeräumung herhalten ?- Das Große GARTEN Topic
Das ist nicht immer ganz so einfach und objektiv zu beantworten. Es ist für mich aber immer klar gewesen, dass ich einem Unternehmen den Vorzug gebe dessen Kernkompetenz die Entwicklung von Garten- und Forstgeräten ist. In der Regel haben diese Betriebe eine eigene Entwicklungsabteilung und Qualitätssicherung. Oftmalig hat man sich auch Unternehmungen zugekauft und auf deren Kernkompetenz aufgebaut. Siehe Stihl und Husqvarna bei den Kleinmähern bzw. auch die Kooperation von John Deere und Sabo im Mäherbereich. Da kann der Kunde damit rechnen, dass er ein wirklich durchdachtes Gerät erhält. Gibt natürlich überall Sonntagsmodelle die nicht ganz so der Renner sind. Ich tue mir halt schwer, an Produkten und Unternehmungen Gefallen zu finden, deren Kernkompetenz Reinigungsmaschinen oder Handwerksmaschinen waren. Da hier oftmalig einfach Produkte weltweit zugekauft, leicht abgeändert und farblich angepasst werden. Hier geht es in der Regel um Vergrößerung von Marktanteilen über den etablierten Firmennamen. Dieser Markt ist in den letzten Jahren massiv gewachsen und der wird halt von mehreren Bewerbern intensiv umworben.- Das Große GARTEN Topic
Ja, kann aber auch mit wenigen Handgriffen zum Bläser umgerüstet (umgesteckt) werden!- Das Große GARTEN Topic
Beim Saughäcksler kann ich es Dir nicht sagen, da er erst seit heuer am Markt ist. Ich habe aber kürzlich einem Nachbarn das BGA 57 (mit AK Akkus) besorgt und war ebenfalls sehr angetan bezüglich Lautstärke und Leistung. BGA 57 ist ähnliche Liga wie obiges SHA 56. Solltest du größere Flächen zum Reinigen haben ist ggf. ein zweiter Akku notwendig oder gleich das Set mit einem AK30 ausstatten lassen. Anhand der Blaskraft siehst du ja selbst den deutlichen Unterschied zu den Profigeräten. Während Stihl noch vor Jahren vorwiegend für den Profibereich produzierte, ist man zwischenzeitlich bei einer Auslastung von 50%:50% angekommen. Die Akku Geräte bzw. Rasenmäher werden vorwiegend in Tirol vom Tochterunternehmen Viking (jetzt Stihl Tirol GmbH) entwickelt und produziert. Anhand der Produktionsaufteilung sieht man schon, dass Stihl den Privatkunden für sich gewinnen möchte (und bereits gewonnen hat). Dementsprechend technisch ausgereift sind diese Geräte. .....aber wie gesagt, es gibt auch andere Mitbewerber die sich nicht verstecken müssen und die auch die komplette Palette abdecken.- Das Große GARTEN Topic
Mal wieder etwas technisches. Nachdem jedes Jahr im Herbst die Emotionen bezüglich Laubbläser in die Höhe gehen, will ich Euch meine im Einsatz befindlichen Geräte, deren Vor- bzw. Nachteile und auch die Preisgestaltungen etwas näher bringen. Die Thematik ist nicht ganz unbegründet, da oftmalig der Laubbläser nur dafür eingesetzt wird um Verunreinigungen (Laub etc.) von den eigenen Flächen (Gehwegen etc.) auf die des Nachbarn oder auf die Straße zu blasen, vor allem dann wenn der Laubfall nicht unbedingt vom eigenen Baumbestand kommt, sondern aus der unmittelbaren Umgebung (Straßenbäume bzw. Bestandsgehölze der Nachbarn). Somit gestaltet sich da ein regelrechtes Gebläse-Bashing. Wenn dann noch konventionelle Gebläse mit Verbrenner im Einsatz kommen, dann auch mit der entsprechenden Lärmbelästigung durch den permanenten Gaswechsel. Wenn da ein wenig rücksichtsvoller umgegangen würde, dann könnte auch viel Konfliktpotential eingespart werden. Ich persönlich halte mich auch als gewerblicher Anwender beim Verbrenner an die Ruheschutzbestimmungen bzw. betanke schon seit Ewigkeiten meine Geräte mit Acrylatgemischen bzw. habe innerstädtisch fast ausschließlich Akku Geräte im Einsatz. Ich habe mich aufgrund der Nähe eines kommunalen Verkäufers auf die Marke Stihl festgelegt. Es gibt aber deutlich mehr Mitbewerber die in ähnlicher Qualität ihre Produkte anbieten. Nachdem die Akku-Technologie doch viel Geld kostet, macht es aber Sinn sich im Vorfeld festzulegen und dieser Produktlinie dann den Vorzug zugeben. Das BG56 und das BGA85 habe ich Euch ja schon mal vorgestellt. In der Zwischenzeit sind diese Geräte bereits überholt und neue am Markt. Bei den Akku Modellen wurde das BGA85 durch das BGA86 ersetzt und seit ca. 2 Jahren um die Modelle BGA100 und BGA200 erweitert. BGA 85 und 86 ist aus der Profi-Serie mit den AP-Akkus. Der Akku wird in das Gerät gesteckt oder über einen Adapterbuchse mittels Stecker am Gurt verbunden. Bei den BGA100 und BGA200 wird extern angespeist über Adapterkabel/Stecker und Gurt bzw. Akkurucksack. Um das BGA200 vernünftig zu betreiben, ist allerdings ein tragbarer Akkurucksack von Nöten. Mit den normalen AP300 Akku kommst du sonst in der höchsten Stufe auf knapp 10-12 Minuten Einsatz. War für mich der Grund, dass ich mir das BGA100 genommen habe, da ich dadurch mein vorhandenes Akku System verwenden kann (Laufleistung mit AP300 ca. 20-24 Minuten auf der höchsten Blasstufe allerdings mit reduzierter Blaskraft -4N) Preisangaben UPE des Erzeugers BG 56 (Verbrenner) ..... € 350.--......Blaskraft 13 N.........Gewicht betankt: ca. 4,8 kg BGA 85.....€ 300.--.......Blaskraft 10 N.........Gewicht mit 300 Akku (€ 300) ca. 5 kg ...........€ 600.-- BGA 86.....€ 300.--.......Blaskraft 15 N.........Gewicht mit 300 Akku ca. 4,6 kg .......................€ 600.-- BGA 100...€ 469.--.......Blaskraft 17 N.........Gewicht 2,5kg !...............+Akku € 300+Gürtetasche und Kabel € 200.-- ......ergibt knapp € 969.--! Bei mir sind alle Blasgeräte mit einer Flachdüse ausgestattet. Damit lässt sich teils feuchtes Laub im Herbst am Besten entfernen. BGA 200 (nicht in meiner Gerätschaft) Blaskraft 21 N ! .....Gewicht 3,2 kg ......€ 583.-- (ohne Akku und Anschlussgarnitur) Fazit BGA 100 (Neuanschaffung): Extrem leises Blasgerät und somit absolut empfehlenswert für den innerstädtischen Bereich. Aufgrund der 60% Leistungssteigerung ggü. meinem Vorgängermodell BGA 85 ist auch feuchtes Laub kein Thema. Das reduzierte Gewicht von 2,5 kg und die Kompaktheit (deutlich kleiner) in Kombination mit dem Akku in der Gürteltasche, stellt auch eine wesentliche Erleichterung im längerem Einsatz dar. Ein Akku (AP300) reicht bei mir in der Regel aus, um Gärten mit ca. 600m² vollständig zu säubern. Hängt aber immer auch vom Feuchtigkeitszustand des Blasgutes ab. Dreistufen-Leistungsschalter für verschiedene Blaskräfte und Boosterfunktion ermöglichen einen effizienten Einsatz. Wermutstropfen: hoher Anschaffungspreis mit den zusätzlich benötigten Zubehör! Weil letztens auch die Emotionen bezüglich Rasenpflege ein wenig hoch gegangen sind. Ich persönlich halte es bei der eigenen Grundstückspflege so, dass die Rasenflächen laufend vom Laub befreit werden (entweder Mäher oder Gebläse). Gleiches gilt auch für die Reinhaltung meiner unmittelbaren Wegeflächen, wobei ich da kehre. In den Sträuchergruppen wird das Laub bis ins Frühjahr belassen um der Tierwelt Unterschlupf zu bieten bzw. dient als Frostschutz für Stauden und Zwiebeln. Im Frühjahr erfolgt dann eine Endreinigung und eine frische "Mulchung" der Strauch- und Staudenflächen. In der gewerblichen Anwendung ist der Laubbläser allerdings mein ständiger Begleiter geworden, da der größte Teil meiner Kundschaft im Zuge des Herbstgartenservice einfach einen penibel gereinigten Garten verlangt und du mit dem maschinellen Einsatz deutlich schneller operierst, als wenn das ganze von Hand erledigt wird. Wobei es bei mir eine Mischtätigkeit ist, halb maschinell und halb händisch. Ich würde sagen, dass die Zeitersparnis durch die Zuhilfenahme eines Blasgerätes bei einem Garten von ca. 600m² in etwa 1,5 bis 2 Std beträgt und sich somit auch in der Endabrechnung für den Kunden bemerkbar macht. Nachdem der größte unmittelbare Störfaktor bei den "Laubbläsern" der Lärmpegel ist, bist du als gewerblicher Anbieter einfach dazu verpflichtet diesen auch so gering wie möglich zu halten und das klappt mit den Akku-Geräten eigentlich ganz gut. Seit dem ich diese Geräte im Einsatz habe, ist noch keine einzige Beschwerde an mich herangetragen worden. Beim Einsatz der Verbrenner war ich fast wöchentlich mit dem einen oder anderen Nachbarn konfrontiert. Feinstaub ist natürlich auch so eine Sache wo man durchaus ein wenig sensibler reagieren kann. Wenn bereits im Vorfeld erkennbar ist, dass auf Flächen viel Feinmaterial aufliegt dann sollte durchaus dem Besen mal Vorzug gegeben werden und nicht dem Blasgerät! Es ist oftmalig auch die falsche Auffassung vertreten, dass der gewerbliche Anwender keinen Ruheschutzbestimmungen unterliegt. Das ist nur bedingt richtig. Die Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes regelt das in der Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung klar und eindeutig! Somit gilt für den gewerblichen Einsatz von Laubbläser und Laubsauger an Werktagen von 9:00 bis 13:00 und von 15:00 bis 17:00. Ausnahme das Gerät trägt das Umweltzeichen der EU (Euroblume bzw. EU-Ecolabel). Mir ist aber kein einziger Laubbläser (sowohl Akku als auch Verbrenner) mit solch einer Kennzeichnung bekannt! Ihr seht schon, der Laubbläser zählt sicher zu den polarisierendsten Gartengeräten. Daher sollte sein Einsatz wirklich mit Bedacht gewählt werden. Für mich persönlich ist er in der gewerblichen Anwendung aufgrund der Zeitersparnis eine große Unterstützung und schwer wegzudenken. Privat könnte ich durchaus aufgrund der geringen Gartengröße verzichten. Da er aber vorhanden ist, kommt er auch im privaten gelegentlich zum Einsatz. Bei Neuanschaffungen unabhängig ob Akku oder Verbrennungsmotor ist mir aber immer wichtig, dass das neue Gerät ggü. der alten Maschine leiser ist. Da nehme ich auch gelegentlich einen Leistungsverlust in Kauf. War nicht immer so und ist sicherlich auch meinem Alter geschuldet!- Das Große GARTEN Topic
Der Herbst ist eigentlich die bevorzugte Zeit für Auspflanzungen. Die Pflanzen sind in der Regel bereits in der Vegetationsruhe es erfolgt keine bis kaum Verdunstung über das Laub, somit optimale Pflanzbedingungen. Immergrüne Pflanzen sollten halt bei entsprechender Trockenheit über den Winter regelmäßig gegossen werden. Containerware kann sowieso das ganze Jahr über gesetzt werden! Kleine Ergänzung zur Pflanzanleitung vom der Baumschule Praskac! Wenn ihr Ballenware geliefert bekommt, dann schaut gleich mal nach ob Wurzelwerk durch das Ballen stechen massiv beschädigt ist. Das kann man auch ganz gut trotz Ballentuch erkennen. Wenn ja, dann ggf. Wurzeln mit scharfer Gartenschere nachschneiden. Gleiches gilt auch für die Krone! In der Regel erfolgt in der Baumschule bereits bei "gegrabenen" Pflanzen ein entsprechender Rückschnitt. Wenn nicht dann ebenfalls zur Schere greifen. Gleiches gilt auch für Beschädigungen im Zuge des Transportes. Diese Maßnahmen lassen sich am Besten vor der Pflanzung durchführen, da kommt man an jede Stelle vom Boden aus optimal hin. Es wird gerne mal vergessen Konkurrenztriebe zu entfernen. Wichtig in deinem Fall! 1.) Containerballen leicht "anreißen" ....Stichwort Wurzel Topfsyndrom 2.) Erdreich aufbessern durch Zugabe von Kompost etc. 3.) Gießrand formen (Baumscheibe) 4.) Schrägpfahl setzen Gießrand kann begradigt werden nach Einwurzelung (ca. 1-2 Jahre). Die Baumbefestigung ebenfalls. Da gilt als Faustformel für nicht imprägnierte Hölzer "sobald sie abgemorscht sind" kannst du sie entfernen.- Das Große GARTEN Topic
Erster Rasenschnitt (nach 8 Tagen) und Freigabe zum Betreten und Bespielen! Schöne satte Grünfärbung, keine Trockenstellen und gute Einwurzelung in den Unterboden.- NSU Quickly ... nicht zu frisieren
125vnb6 antwortete auf volker's Thema in Mofas und Mopeds (Piaggio/Motovespa/Peugeot/Motobecane/Velosolex etc bis 1990)Doch! Gibt einen Parma-Kit wo die Leistung von 1,3 PS auf brachiale 1,7 PS angehoben wird! https://nsu-quickly.de/motor/zylinder/5857/zylinder-mit-kolben-1-7-ps In Kombination mit Vergaser- und Ritzelwechsel bringt das schon etwas! Ich habe bei meiner Urquickly noch den Vergaser der Exportmodelle verbaut https://nsu-quickly.de/motor/vergaser/vergaser-ohne-startvorrichtung/448/startvergaser-kpl.-1/12/127?c=170- Das Große GARTEN Topic
Bei der Aussaat unterliegt du den Keimfaktoren (Wärme, Wasser und Licht) und bist vom Zeitfenster ein wenig gebunden. Der Rollrasen wird geschält solange der Boden offen ist. In den letzten Jahren wurde bis Anfang Dezember noch geliefert. Im Frühjahr wäre ich beim Rollrasen noch vorsichtig, da auch der den Stressfaktoren "Winter" unterliegt. Da sind die ersten Lieferungen im März relativ gelbstichig. Wer da die Möglichkeit hat ein wenig zu zuwarten ist qualitativ sicherlich besser dran. Ab April sind in der Regel die Kulturmaßnahmen der Produzenten abgeschlossen und du bekommst schöne Ware.- Das Große GARTEN Topic
Mit dem erzeuge eine krümelige Feinstruktur des Bodens. Ich stelle den auf die tiefste Stufe und fahre ein paar Mal über die umgestochenen Flächen. Die restliche lose Grasnarbe wird dann abgerechnet. Bevor dann der Rollrasen gelegt wird, kommt noch eine Bodenverbesserung (Düngen, Hornspäne etc.) Nachteil: geht furchtbar auf die Maschine (Keilriemen und Messersatz) Die normale Vorgangsweise wäre einfräsen! Wobei es bereits Versuche gab die funktionierten. Da wurde der Rollrasen einfach über den Bestandsrasen gelegt (vorher kurz gemäht) und hat auch eingewurzelt. Habe ich mir aber noch nicht getraut anzuwenden.- Das Große GARTEN Topic
...damit ihr einen Vergleich habt. zw. Vorher und Nachher so haben die Flächen heuer im Februar ausgeschaut- Das Große GARTEN Topic
....solche Arbeiten nehmen die meiste Zeit in Anspruch und da ist auch der größte Verschnitt zum Ansetzen. Einschneiden von Bestandswege bzw. Rundungen. Vor allem schaut immer das die Resteverwertung nicht zu klein ausfällt. Da diese "Fetzen in der Regel nur sehr schwer anwachsen und auch dementsprechend öfters gewässert werden müssen. - Das Große GARTEN Topic
Wichtige Information
Diese Website nutzt Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben. Einige dieser Verfahren sind technisch unerlässlich, andere kommen nur mit Ihrer Zustimmung zum Einsatz, eine Anpassung ist in den die Cookie-Einstellungen möglich. Für Details siehe die Datenschutzerklärung