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125vnb6

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Alle Inhalte von 125vnb6

  1. Da gebe ich Dir recht! Das ist seit langem der Grund warum ich eigentlich vorwiegend glatte Dielen bevorzuge. Wobei die Rutschgefahr bei Holzterrassen immer gegeben ist. Speziell im Winter kühlen die Bretter aufgrund der Unterbelüftung deutlich schneller ab, wodurch es bei Nässe zu Glätte kommt. Die Riffelung ist meines Erachtens vorwiegend der schöneren Optik geschuldet. Sie trocknen bei Feuchtigkeit viel langsamer auf und der Schmutz sammelt sich in den Rillen auch deutlich stärker. Vor allem dort, wo die Dielen quer zum Gefälle verlegt werden, muss mit deutlich höheren Auftrocknungszeiten gerechnet werden. Bei glatten Dielen kann das Oberflächenwasser schön abrinnen, wenn auch noch eine Fuge vorhanden ist (Daher auch keine Nut und Federbretter!) Wenn wirklich ordentliche langlebige Holzterrassen geplant werden, dann ist meine persönliche Empfehlung: Unterkonstruktion 100*100 Staffeln und Dielenbretter in einer guten Qualität mit einer Stärke von mindestens 30mm (gehobelt und gefast). Ab dieser Stärke wird eine direkte Verschraubung von oben (Edelstahl) empfohlen und dann verwindet oder stellt sich auch kein Brett mehr auf. Massive Aufständerungen höhenverstellbar von z.B. Pitzl (wie oben schon verlinkt). Und auch da ist bei der Montage darauf zu achten, dass der Holzträger mindestens 5cm über dem Untergrundniveau montiert wird, sodass keine aufsteigende Feuchtigkeit eine vorzeitige Abmorschung bewirken kann! Mir ist schon klar, dass das alles Geld kostet. Aber lieber einmal tiefer in die Tasche greifen, als dann ständig nachzubessern. Gerade bei Holzterrassen und auch Holztreppenanlagen ist eine Ausbesserung oftmalig nur sehr schwer möglich bzw. kommt meistens einem Neuaufbau gleich!
  2. Ja! Diese kleinen Häufchen sind durch die Aktivität von Regenwürmern hervorgerufen.
  3. Wie schaut denn dein soziales Umfeld aus ? Dementsprechend würde ich persönlich die Absicherungsbrüstung bzw. den Treppenbau gestalten. Bei Kleinkindern bzw. gebrechlichen Personen im engeren Umfeld eine deutlich massivere bzw. stabilere Ausführung! Grundsätzlich sind solche Sachen halt auch immer davon abhängig was du bereit bist für deine Terrasse auszugeben. Edelstahlelemente mit entsprechender Abspannung haben ihren Preis. Das betrifft aber auch eine solide Brüstung in Holz mit entsprechenden witterungsbeständigen Seilen (Taue). Nachdem die Seiten eh mit Posten eingesäumt sind, welche über eine ordentliche Auflage verfügen, sehe ich bezüglich Befestigung keine Probleme. https://www.pitzl-connectors.com/produkte/produktliste/pfostentraeger Ich an deiner Stelle hätte sicherlich eine andere Art der Aufständerung bei den Pfostenträger (z.B. Pitzl statt dem U-Profilen ) und eine deutlich stärkere Unterkonstruktion in qualitativ hochwertigen Holz (schaut für mich nach druckimprägnierter Fichte oder Douglasie aus?) gewählt. Auch von Nut und Federbrettern bin ich im Terrassenbau jetzt nicht wirklich ein Freund. Die Schwachstelle ist nach ein paar Jahren die Feder, die meistens bei diesen Brettern reißt. Ich nehme an, du wirst den Stauraum unter der Terrasse nutzen und daher die Nut- und Feder Variante bei den Deckhölzern?
  4. Mal wieder etwas für die Technik-Fraktion unter uns Hobbygärtner! Nachdem bei mir im Dezember meine erste Kranfällung ansteht, hab auch ich wieder in meine Sicherheit investiert! 1.) Kommunikationssystem für meinen Protos - Kletterhelm mit Geräuschunterdrückung. Damit habe ich eine ständige Funk-Verbindung zum Kranführer. Das hat den Vorteil, dass das Absetzen in die Baumkrone besser gesteuert werden kann bzw. beim Anschlagen der Stämme und dem Absetzschnitten du auch immer nachkorrigieren und einweisen kannst. Wer die Geräuschkulisse eines Ladekranes im Betrieb kennt, der weiß wie schwierig die Kommunikation bei laufenden Aggregaten ist. H Der Vorteil von den BT-COM Geräten ist, dass mehrere Teilnehmer (in meinem Fall bis zu vier Personen) gleichzeitig miteinander kommunizieren können. Im Gegensatz zu den reinen Funksystemen, wo immer nur abwechselnd zwischen den Teilnehmern kommuniziert werden kann. Es gibt da verschiedene Anbieter und Systeme am Markt. Ich habe mich, nachdem ich bereits einen Protos Kletterhelm besitze, aus Kompatibilitätsgründen gleich auch für das selbige Kommunikationssystem entschieden. Heute auch das erste Mal getestet und bin sehr zufrieden, da die Reichweite mit knapp 200 Metern einiges an Spielraum offen lässt und die Bedienung widererwartend relativ einfach ist. 2.) neuer Klettergurt von Edelrid (TreeRex) mit zwei Seilbrücken und Brustgeschirr. Der neue Gurt war ebenfalls zwingend notwendig, da mein alter TreeUp - Klettergurt über kein Brustgeschirr verfügt und sich da auch kein zertifiziertes einbinden lässt. Der Personentransport am Kran unterliegt eigenen sicherheitstechnischen Vorgaben (ähnlich wie beim Industrieklettern) und somit musste ich in den sauren finanziellen Apfel beißen und mir da ebenfalls ein neues System aufbauen. Hatte aber auch den Vorteil, ich konnte jetzt gezielt Taschen und diverse Materialhaken nachrüsten und das System komplett auf Fällung ausrichten. Somit habe ich ständig zwei Gurte griffbereit und muss nicht jedes mal umbauen. Warum Kranfällung wenn auch SKT ausreicht? Hat bei mir den simplen Grund, da ich grundsätzlich alleine arbeite. In der SKT (Seilklettertechnik) ist aber die Vorgabe, dass immer mindestens zwei Mann (ausgebildete Kletterer) auf einer Baustelle sind. In der Baumpflege setzte ich mich über diese Vorgaben hinweg, da komme ich in der Regel im Baum alleine zu recht. Bei Fällungen bist du allerdings alleine relativ hilflos, weil dir einfach der zweite Mann am Boden fehlt. Speziell bei der Rigging Technik (kontrolliertes Stamm abtragen und Abseilen) ist der zweite Mann zwingend erforderlich. Bei einer Kranfällung spare ich mir das alles, da mich der Kranführer in der Krone absetzt. Ich dann Stämme anschlage und kappe und der Kran hebt sie mir dann kontrolliert zu Boden. Wobei bei mir die Kranfällung mit einem Dreiachs - Lkw mit Palfinger Kran und Lasthaken anstelle der Schaufel), welcher auf 24m auslegen kann (bei der Auslage hebt er ca. noch 500kg). Hat den Vorteil, dass mir der Fuhrwerker dann auch gleich das Schnittgut entsorgen kann. ....wenn es dann im Dezember soweit ist, stellen ich ein paar Fotos von der hoffentlich geglückten Fällung ein.
  5. @vespaoldies Umpflanzen ist nicht das Thema, dafür wäre jetzt der optimale Zeitpunkt! Die Kunst besteht darin, dass du es schaffst einen ordentlichen Ballen zu graben ! Das ist ein klassischer 14-16cm Stammumfang, wenn ich das richtig deute. Da sollte der Ballen in etwa einen Durchmesser von 60-80cm haben (ca. 70 bis 90 kg). In der Tiefe ungefähr 50-60 cm, da die Linde in der Regel ein Herzwurzelsystem ausbildet. Normalerweise ist die "Normballengröße" bei diesem Stammumfang ca. 45-50cm, allerdings wäre er bei der Größe bereits 3 mal verschult worden um ein kompaktes Wurzelwerk auszubilden. Bei dir ist das nicht erfolgt, somit musst du etwas größer ballieren um einen halbwegs intakten Ballen zu bekommen. als kleines Beispiel: vor drei Wochen habe ich einen Rettungsversuch gestartet bei einem ca. 80 Jahre alten Bonsai (Ilex-Stechpalme). Da war der Durchmesser des Ballen ca. 80cm und 60cm tief. Gewicht ca. bei 100kg ! Gegraben habe ich knapp 2 Stunden und ca. 1 Std. um das Wurzelwerk fachgerecht nachzuschneiden bzw. zu versorgen (Drahtballen mit Ballentuch) In meiner gewerblichen Funktion habe ich oft die Anfrage, ob man so etwas nicht versetzen könnte. Es scheitert dann in der Regel immer an den Kosten, denn die stehen in keinem Verhältnis zu einer kompletten Neupflanzung. So eine Aktion zahlt sich in der Regel nur bei wirklich "wertvollen" Gehölzbestand aus. Bei sogenannten Pioniergehölzen würde ich mir persönlich diesen Aufriss nicht antun!
  6. @Style Ist auf dem Foto nicht erkennbar, da sind noch einzelne Pflanzgruppen zwischen den Steinen. Der Sinn dieses Rotators ist aber mehr die dunklen Steine runter zu kühlen im Hochsommer. Da hatte ich dort Temperaturen von knapp 70° bei praller Sonneneinstrahlung und die Ziergräser waren nahe daran die Kretsche zu machen. Es war auch lange Zeit unklar (Kunde/Architekt) wie der vordere Bereich schlussendlich gestaltet wird und in solchen Fällen setzte ich immer lieber einen Regner mehr und bin auf der sicheren Seite. Der Aufwand da nachträglich Abänderungen bzw. Erweiterungen zu tätigen steht in keinem Verhältnis. Sollte sich im heraus stellen, dass zu viel Wasser aufgebracht wird, dann kann ich den Regner immer noch mit einer Blindkappe stilllegen.
  7. @M210...aber @AAAB507 hat gar nicht so unrecht! Man kann durchaus auch mal bauliche Elemente berücksichtigen. Ich habe heuer Bambus-Fertigelemente mit Edelstahlrahmen und immergrünen Euonymus fortunei -Fertigelementen (Spindelstrauch) kombiniert.
  8. Ich bin gestern beim Testbericht anschauen einer Kettensäge ebenfalls über eine Dokumentation gestolpert, die mich schwer beeindruckt hat. Wenn Leute in diesem Alter in vollster Zufriedenheit im Einklang mit der Natur leben, dann merkt man schon stark, dass sich einiges im Leben nicht wirklich zum Positiven verlagert hat.
  9. @Senior Pommezzda hast Du Dir ja einiges vorgenommen für die nächsten 30 Jahre ! Da musst jetzt sowieso langfristig denken, daher spielt es überhaupt keine Rolle ob jetzt noch im Herbst eine großartige Bodenverbesserung vorgenommen wurde! Ich würde mir bei dem Projekt aber auch Gedanken bezüglich Regenwasserspeicherung bzw. Brunnenaktivierung machen.
  10. @Senior Pommezz gehe ich recht in der Annahme, dass du die restliche Grünfläche zu einer Blumenwiese umgestaltest oder ist da mehr geplant?
  11. @freibier mag durchaus sein, dass in der biologischen Landwirtschaft diese Vorgehensweise anwendet wird. Allerdings ist ja dort die Situation auch etwas anders gelagert. Bin mir auch nicht wirklich sicher, ob beim nur oberflächlichen Aufstreuen die volle Wirkungsweise erzielt werden kann. Im Gartenbau schau ich schon, dass ich "Biomasse" (z.B. Kompost) auch wirklich in den Boden einarbeiten. Entweder durch einstechen oder halt auch einfräsen.
  12. @PK-HD ...im Frühjahr nachdem vertikutieren kannst die betroffenen Stellen auch noch zusätzlich kalken, damit reduzierst du eine erneute Moosbildung.
  13. @Senior Pommezz Siehst, jetzt habe ich Gründüngung mit biologischen Dünger verwechselt! Aber trotzdem! Das Zeitfenster im November für Aussaat und Schnitt (nach den ersten Frösten) bzw. Untergrabung ist meines Erachtens zu kurz und gelingt nicht mehr. Die Keimfaktoren zur Aussaat sind einfach jetzt nicht mehr wirklich gegeben. Außer du hast einen Herbst der sich bis in den Dezember rein verlagert!
  14. Macht in der Ruhephase der Pflanzen wenig Sinn! Damit sich die Gründüngung umsetzt und für Pflanzen verfügbar wird benötigt es neben Wasser auch die entsprechenden Temperatur. Das wird in der Regel ab Oktober nicht mehr wirklich erreicht. Die Gründung ist auch eher Stickstoff betont und somit eigentlich vorwiegend für das Wachstum ausgerichtet, wäre in dieser Jahreszeit für Pflanzen ebenfalls kontraproduktiv. Heuer hätte man sicherlich aufgrund des warmen Oktobers etwas länger P und K betont düngen können, aber jetzt im November macht es eigentlich keinen wirklich Sinn mehr. Solange kein Niederschlag erfolgt würde ich die Neuauspflanzungen mindestens alle 1-2 Wochen ordentlich einwässern (ca. 30-50 Liter pro Pflanze). Bei solchen Temperatur und niederschlagsarmen Monaten wie heuer im Oktober eher in Richtung wöchentlich. .......ganz wichtig bei "immergrünen" Pflanzen (Eibe, Kirschlorbeer, Glanzmispel etc.) Bei den Gehölzen geht es vorwiegend darum, dass der Wurzelbereich nicht zu sehr austrocknet und vorhandene Faserwurzeln absterben. Ganz wichtig bei frisch gegrabener Ballenware aus der Baumschule.
  15. Wichtige Maßnahme in der herbstlichen Rasenpflege ist auch das regelmäßige Entfernen des Laubes. Nur so ist halbwegs gewährleistet, dass die Flächen auch halbwegs abtrocknen können. Hierbei macht der oft umstrittene Laubbläser wirklich Sinn!
  16. Das ist dem Saatgut geschuldet! Die Mischungen im Bereich der Ziergräser sind aufgrund ihrer verwendeten Sorten deutlich anfälliger ggü. den robusteren Blumenwiesenmischungen.
  17. Die Rotspitzigkeit im Rasen ist in den letzten Jahren massiv angestiegen und das hat meines Erachtens mehrere Gründe: Es haben sich sich die klimatischen Bedingungen eindeutig zu Gunsten des Pilzes verändert. Die feucht warmen Perioden die das Wachstum bzw. die Ausbreitung des Pilzes beschleunigen sind deutlich länger. Normalerweise stirbt der Pilz ja bei niederen Temperaturen ab (ca. unter 5°). Hatten wir bis dato aber nicht somit konnte er sich auch im Oktober noch hervorragend verbreiten. In deinem Fall ist ja auch (bzw. war) eine Bewässerungsanlage aktiv. Auch da musst du bei Auftreten dementsprechend reagieren und die Bewässerungsdauer bzw. Zeiten entsprechend reduzieren, da du ansonsten die Pilzausbreitung ebenfalls unbewusst beschleunigst. Schwere Böden begünstigen die Situation ebenfalls. Bezüglich Dünger ! Die biologischen Dünger sind auf Langzeitwirkung ausgelegt und haben daher in solchen Fällen eine deutlich "geringere" Wirkung. Die Herbstdüngung ist grundsätzlich Phosphor/Kali betont und der für die Bekämpfung des Pilzes notwendige Stickstoff im Dünger reduziert (meistens so um die 5-7%) Damit du den Pilz erfolgreich bekämpfen kannst, benötigts du bei den N/P/K Düngern einen mit hohem Stickstoffgehalt (ca. 20%) und wenn möglich rasch verfügbar! Das heißt, du kommst nicht um den Einsatz mineralischer Dünger hinweg, wenn du einen raschen sichtbaren Erfolg haben möchtest! Jetzt im Spätherbst aber nicht mehr Stickstoff betont düngen! Das muss von April bis September erfolgen! Zustand der Schneidegarnitur deines Rasenmähers (bzw. Mähroboter). Man kann es nicht oft genug sagen, aber die Verbreitung des Pilzes erfolgt natürlich auch über diese Maschinen. Daher Mähen nur im trockenen Zustand und mit scharfem Messer oder Klinge. Vor allem im Herbst muss das Intervall auf den späten Nachmittag verlegt werden.
  18. Da musst du unterscheiden zwischen Wurzelauftrieben oder Vermehrung aufgrund der Samen. Auf schlecht durchlüfteten Böden reagiert die Buche mit einer starken Verflachung des Wurzelsystems und es kommt ggf. zu diesen Wurzelauftrieben bzw. auch wenn zu "seicht" gesetzt wurde, dann ist ebenfalls mit Ausläufern zu rechnen.
  19. ....so gefallen mir persönlich Natursteinmauern am Besten. Unterschiedliche Stein- und Fugenformate
  20. @Sebi1111 Wenn du willst schick mir deine Telefonnummer, dann können wir uns kurzschließen! @M210 hat da ganz recht! Da gehört schon einiges zu beachten, wenn du 6 reihig aufsetzt ! Mit Versatz meinst du sicher die Ausrichtung der Steine in horizontaler Ebene (Frontansicht). Du musst bei der Höhe aber auch einen vertikalen Anlauf einplanen (bei Böschungsabfangung) bzw. aufgrund der Druckbelastung auch den Unterbau dementsprechend ordentlich dimensionieren. Wenn gerade aufgesetzt wird, dann benötigst du unbedingt ein Bindemittel zwischen den einzelnen Steinen. Ich kann aus deiner Beschreibung nicht ganz erkennen ob als Mauer oder zur Böschungsbefestigung die Steine geschlichtet werden.
  21. Durch Zufall hatte ich gestern das Thema auf einer Baustelle. Da wollte der Kunde als Kontrast zur Eibe eine Blutbuchenhecke in rot, der GALA-Bauer hat ihm allerdings eine normale Rotbuchenhecke in grün gesetzt. Im Angebot stand aber Blutbuche. Die Dreistheit des Galabauers im Gespräch war dann die Behauptung, dass sich die Hecke in den Folgejahren nach der Pflanzung rötlich färben wird. (...da hat er wahrscheinlich die Herbstfärbung gemeint ) Ich musste ja bereits schmunzeln beim Firmennamen "Alibaba" und an Märchen aus 1001 Nacht denken. Daher wenn ihr eine Pflanzung in Auftrag gebt oder bestellt immer die vollständige botanische Nomenklatur angeben. Nur so ist man sicher, dass man die Pflanze bekommt, welche man auch bestellt hat. Die eindeutige Zuordnung erfolgt einzig durch den kompletten botanischen Namen und kann sonst leider zu Irritationen führen! Man darf nicht vergessen, dass die deutschen Pflanzennamen sich regional oftmalig deutlich unterscheiden bzw. anders abgeleitet wurden. klassisches Beispiel der unterschiedlichen deutschen Bezeichnung bei den Sommerblumen: Geranie .......Deutschland = Pelargonie (Österreich) Wobei die Bezeichnung Pelargonie eigentlich die "richtigere" Bezeichnung ist, da sie den Pflanznamen beinhaltet (Pelargonium). Während sich Geranie von der Familienbezeichnung der Storchschnabelgewächse ableitet (Geraniaceae) und eigentlich ein Überbegriff ist. In der Botanik erfolgt die binäre Nomenklatur nach: Ordnung........Familie......Gattung.....Art/Sorte für den Gärtner bzw. in der Baumschule dann ausschlaggebend. Gattung ................Art/Sorte
  22. @M210 Da musst du aufpassen! Die Hainbuche (Carpinus betulus) gehört zu den Birkengewächsen. Da ist die Bezeichnung Buche eigentlich irreführend, da komplett andere Familie als die Buchengewächse. Hainbuchen gibt es nur in grüner Belaubung! Bei der Rotbuche (Fagus sylvatica) ist ebenfalls der Name irreführend weil man davon ausgeht, dass die rötliches Laub haben sollte. Stimmt aber nicht, denn die hat grünes Laub. Hier leitet sich das "Rot" von der Färbung des Holzes ab! Nur die sogenannte Blutbuche (Fagus sylvatica `Purpurea´) hat rotes Laub. Diese Gehölze werden gerne mal verwechselt!
  23. Ich würde nur dann Empfehlungen aussprechen, wenn ich auch in der Lage wäre sie richtig zu schreiben!
  24. Ich verwende Lac-Balsam, allerdings ist das Produkt in Fachkreisen nicht ganz unumstritten. Es wird bei mir grundsätzlich nur der äußere Rand eingestrichen und wenn die Schnittfläche extrem nachblutet, dann lasse ich sie ablüften und gehe erst ein bis zwei Tage später drauf. Mit den ganzen Baumwachsen war ich nicht so zufrieden, da die nach kurzer Zeit bereits aufbrechen und rissig werden. Das dauert beim Lac-Balsam deutlich länger. Außerdem haftet er deutlich besser. Betrifft leider auch die Kleidung. . Mir ist mal so ein Kübel im Auto beim in die Kurve legen umgekippt und ausgeronnen. Der Rücksitz war für ewig versaut! Ich setze den Wundverschluss aber wirklich nur bei größeren Schnittflächen ein (ab ca. 8-10cm) und auch da gilt, dass die Aufbringung bei deutlichen Plusgraden erfolgt.
  25. Aus fachlicher Sicht muss ich Dir von der Aktion abraten. Solltest du trotzdem zur Säge greifen und den Eingriff wagen, dann das Schneidewerkzeug unbedingt desinfizieren (betrifft auch die Schneidegarnitur einer Kettensäge) und setze den Schnitt leicht schräg an, sodass Niederschlagswasser abrinnt und die Schnittfläche besser abtrocknet. An der äußeren Kambiumzone trag einen Wundverschluss auf. Nicht bei Frost bzw. wenn Feuchtigkeit vorherrscht schneiden. Die Schnittstelle sollte unbedingt schön abtrocknen können. Ein sauberer glatter Schnitt ist ebenfalls wichtig und setzt scharfes Werkzeug voraus. Bezüglich Größe des Baumes sollte halt schon klar sein, dass die Platane (auch bei Kopfschnitt) nicht zu den Kleinbäumen zählt und der Dickenwachstum von Stamm und Hauptäste sehr wohl noch ordentlich zulegen wird. Die letzte Schirmplatane die ich geschnitten habe, hatte den stattlichen Stammumfang von knapp 300 cm, da war ich zwei Tage im Baum um den wieder in Fasson zu bringen. .......soll nicht heißen, dass ich nicht auch schon mal unfachmännisch vorgegangen bin. Ging oftmals ganz gut, aber auch öfters in die Hose

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