Eigentlich leider relativ einfach. Grundsätzliche Funktionsweise AKW in stark verinfachter Form: Die Brennelemente heizen sich durch diese tolle Radioaktivität gegenseitig auf. Je mehr Brennelemente drin sind, desto schneller geht dem. Dazwischen ist Wasser, was gleichzeitig erhitzt wird und die Brennelemente kühlt. Das erhitze Wasser wird dann zur Stromerzeugung genutzt. Fehlt das Wasser nun oder ist kein Kreislauf mehr da, erhitzen sich die Brennelemente immer weiter, bis sie anfangen zu schmelzen und wie Kerzenwachs auf den Boden tropfen. anschließend hast du eine große breiige Masse, die sich immer weiter erhitzt und nicht mehr gekühlt werden kann, da ins Innere der Masse kein Kühlwasser mehr eindringen kann. Voila, die Kernschmelze. Zur zweiten Frage keine Ahnung. Zu Hiroshima und Tschernobyl: Die Hiroshima-Bombe war wohl verglichen mit Tschernobyl so strahlentechnisch quasi gar nix. Zum anderen ist das Plutonium in der Bombe ja direkt explodiert. Die Reste kann man weg fahren und die kontaminierten Dinge reinigen. In Tschernobyl hast du das ganze Uran aber noch am Ort, und das strahlt weiter fröhlich vor sich hin. In dem Zusammenhang eine andere Frage: Bei dem Tsunami habe ich komplette Häuser inklusive Anbau als ganzes wegschwimmen sehen auf den Fernsehbildern. Auch wurde ein Mann auf dem offenen Meer vom Dach seines Hauses gerettet. Wie geht denn dem? Wie bauen die Japaner ihre Häuser? Haben die kein Fundament, mit dem sie verbunden sind wegen der Erdbebensicherheit?