carli

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  1. Hallo,Gemeinde Da meine Ape beim Kauf nicht wirklich komplett war, würde ich gerne mal eine(wenn es geht) Originale Ape AC 1T anschauen.Leider kenne ich keinen Besitzer.Es wäre super nett auf diesem Weg bei jemanden vorbei schauen zu können. Die Entfernung spielt eigendlich keine Rolle. Gerade was alles mit der Pritsche zu tun hat gibt noch Rätsel auf(Holme,Lampen- Aufhängung,Kotflügelbefestigung). Also meldet euch doch bitte. Es wäre vielleicht ja auch mal super zu wissen wieviele AC 1T in Deutschland noch so existieren. Man könnte eine, ich denke, kleine Liste anfertigen hier in dem Forum mit seinem Forumsname und ich weiß nicht ob es erlaubt ist, der Stadt wo die Ape steht. Gruß Udo
  2. Hallo vespacar p2 Ich hatte mal gelesen das es den Rückwärtsgang schon mit der AC1 serienmäßig gab. Aber deine Erklärung würde ja perfekt zu meinem Zustand an der Ape passen.Danke Gruß Udo
  3. Hallo linamera, Erstmal danke für deinen Willkommensgruß.Mit dem Diff ist es schon wirklich merkwürdig. Wenn die Ape Bauj.1956 wäre, könnte ich das ja verstehen. Piaggio hat ja öfter mal alte Bauteile verbaut. Ich vermute es ist von einer Ape B. Das Diff ist vom Gehäuse nicht vorbereitet eine Schaltwelle oder ähnliches aufzunehmen. Es wird auch keiner das alte Diff nach Jahren eingebaut haben.Erstmal gingen die sowieso nie kaputt und sich die Arbeit machen auch noch die Antriebswelle in den Motor zu wechseln, dass wäre ja mehr als blöd. Mal schauen vielleicht gibt es ja noch eine Antwort. Gruß Udo
  4. Hallo Ape-Gemeinde, ich fange mal an über das Zerlegen der Ape zu berichten. Zuerst habe ich die Ape 2-3 Wochen immer wieder in Rostlöser „gebadet“. Das meiste ließ sich dann auseinanderschrauben. Probleme machten die Radbremszylinder. Auch die habe ich erst einmal in Rostlöser im Ultraschall gebadet. Der Linke ließ sich danach mit einer Fettpresse lösen (man glaubt nicht wie viel Druck die Presse aufbaut). Den „Kolben“ des rechten RbZ. habe ich mit einem Hammer und einer Eisenstange von einer Seite rausgetrieben (Glück gehabt!). Anschließend habe ich die Zylinder leicht honen lassen. Ein Bekannter dreht mir die vier Kolben mit 0,04 mm Spiel neu. Die Bremsstange ließ sich nur mit viel Hitze gängig machen. Die beiden Schaltstangen des Lenkers waren wie fest geschweißt. Beide musste ich mit oben erwähnter Eisenstange raustreiben. Der Motor war fest. Zuerst habe ich den Zylinderkopf noch im eingebauten Zustand des Motors abgeschraubt. Den Zylinder konnte ich Gott sei Dank ca. 3cm anheben. Habe dann zwischen Zylinder und Motorgehäuse zwei Harthölzer gelegt und anschließend den Kolben mit Hammer und Holzklotz vorsichtig nach unten rausgetrieben. Anschließend wollte ich den Motor vom Differential abziehen, was einfach nicht ging. Ich bin schier verzweifelt. Laut Sprengzeichnung müsste er einfach abzuziehen sein. Der Motor ließ sich ca. 3-4cm rausziehen und dann war es wie ein fester Anschlag. Nach etlichen Stunden kam zufällig mein Sohn dazu, nahm einen Schraubendreher und bewegte durch den Schlitz im Diff. diese dünne Metallhülse, die um die Antriebswelle sitzt und schon ließ sich der Motor leicht abziehen (typisch). Aus welchen Gründen auch immer ist ein Diff. ohne Rückwärtsgang verbaut. Motornummer und Fahrgestellnummer passen aber zusammen. Das Diff. habe ich gegen eines mit Rückwärtsgang getauscht (Jürgen sei Dank). Leider ist die Antriebswelle für das alte Diff. länger und hat auch noch ein Zahnrad aufgeschraubt. Da ich den Motor sowieso überhole, kommt halt die passende Welle rein. Weiß jemand, ob das normal war, dass bei einer Ape Bauj. 1958 solch ein altes Diff. verbaut wurde? So jetzt kommen alle Blechteile zum Strahlen. Ich habe noch die Hohlräume aufgetrennt, damit der Strahler ganze Arbeit leisten kann. Dabei wurde mir auch klar, warum ich diverse Kabel und Züge nicht aus ihren Kanälen rausbekommen habe. Auch die waren zum Teil ver- und durchgerostet. Habe für das Rausziehen so eine kleine Abflussreinigungsspirale benutzt. So, ich hoffe es geht jetzt nur noch aufwärts, werde die Wintermonate dazu benutzen fehlende Teile zu besorgen und einzelne Baugruppen instandzusetzen. Gruß Udo
  5. Hallo Villavespa Laut Fahrgestellnummer ist die Ape Bauj.1958 .In welchem Monat der Wechsel zur AC2 war ist mir nicht bekannt. Grüße Udo
  6. Hallo Ape-Gemeinde Habe eine Ape AC 1 Bauj. 1958 erworben die komplett restauriert werden muss. Die Pritsche fehlt und die Hauptfarbe der Ape ist braun (Rost). Es musste aber genau dieses Baujahr sein und natürlich eine AC 1. Also bitte nicht über den Zustand lachen. Seit einiger Zeit versuche ich Informationen über die Ape zu bekommen und habe festgestellt, dass es nur wenig Spezielles zu der AC 1 gibt. Mein Traumkontakt Jürgen K. konnte mir schon bei einigen Fragen weiterhelfen und mir die fehlende Pritsche, sowie diverse Ersatzteile besorgen. Er brachte mich auch auf die Idee hier diesen Thread einzustellen. Ich hatte mir vorgestellt in Etappen über Schwierigkeiten beim Auseinanderbauen, Instandsetzen einzelner Bauteile und überhaupt den Werdegang der Restaurierung zu dokumentieren. Auch werde ich sicherlich noch etliche Fragen haben. Zu meiner Person: Dieses „Projekt“ ist nicht mein Erstes, nur der Bericht in einem Forum ist absolutes Neuland für mich. Als Letztes habe ich eine Vespa Faro Basso Bauj. 1954 restauriert. Meine Frage ist nun, ob überhaupt Interesse bei euch besteht? Gruß Udo In Folge die ersten erschreckenden Bilder