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Was passiert wenn man ohne Getriebeöl fährt...?
Liebe Vespistis! Ich muss mal bei Euch mein Herz erleichtern. Bin voll angenervt von der Story. Alles begann Ende letzten Jahres. Habe im Oktober beschlossen mir eine Vespa zuzulegen und wurde dann auch fündig. Es war eine Babyblaue VBB150 Baujahr 1961, italienisches Modell. Also, nach Hause damit, angemeldet und los gings. Nun machte die Lady aber von Anfang an gewisse Zicken: Gabel vorne war einfach nur hin (Spiel, Geräusche, Durchschlagender Erfolg usw.), der Motor lief zwar gut, siffte aber ziemlich und es gab auch Zündaussetzter und Elektrikprobleme. Lange Rede, kurzer Sinn, hab die Vespe kurzerhand zu einem befreundeten Schrauber gegeben, die das Ding mal durchsieht. Hätte es auch selber gemacht, aber hatte damals wenig Zeit und vor allem von Vespen keine Ahnung. Wollte einfach mal einen Status Quo haben, den ich dann nur erhalten muss. Der hat dann auch folgendes gemacht: Motor komplett abgedichtet, alle Lager neu, komlett neue Kupplung, Gabel überholt, alles überprüft usw. Soweit so gut. Als ich das Ding nun im Februar abholte, lief sie auch einwandfrei. Nur nach etwas Alltagsfahren fiel mir auf, daß die Kupplung sehr schwer zu dosieren war. Man durfte nur ganz wenig gas geben und wie mir Rohen Eiern einkuppeln. Ansonsten rupfte und hüpfte der Roller wie verrückt. (Hatte damals auch hier gepostet). Irgendwann war das aber dann besser. Und sie hatte ein gewisses Warmstartproblem. :uargh: Nun gut. Jetzt geht´s erst richtig los. Wollte nämlich letztes Wochenende einen kleinen Ausritt aufs Land wagen und hab der Vespa mich und meine Freundin aufgeladen und los gings. Lief auch schön. Nur irgendwann machte der 3. und 4. Gang überaus laute Geräusche beim Gasgeben (das Geräusch ist schwer zu beschreiben, es war einfach nur laut). Im 1. und 2. war alles ok. Also, vorsichtig heimgefahren, rumtelefoniert, überlegt. Ich dachte mir, lässte mal das Getriebeöl ab, und schaust, ob da irgendwelche Späne oder so drin ist. Gesagt getan, Ablasschraube geöffnet und siehe da - nichts passiert. Nicht mal der kleinste Tropfen kam raus. Erstmal schock, dann Getriebeöl aufgefüllt - Vespa lief wieder super. Nur der Warmstart klappt nun noch viel schlechter. Nun überlegt, woher könnte der Ölverlust kommen. Siffen tat sie eigentlich nach der Reparatur nicht mehr - ich weiß auch jetzt warum: Der Heini hat gar kein Getriebeöl rein! Ich bin die ganze Zeit (ca. 600 km) ohne gefahren. Das erklärt auch, die rupfende Kupplung. Die Kupplung rupft zwar jetzt - mit Getriebeöl - immer noch, denke aber das liegt eher daran, daß sie einfach inzwischen verglüht ist von der Fahrzeit ohne Öl. Nun bin ich natürlich am Boden zerstört. Am liebsten würd ich das Teil ihm vor die Tür stellen. Aber das bringt leider nix, da er zur Zeit wenig Zeit hat und auch nix dran machen kann. Ich muss also selber weiterkommen. ( Nun meine Frage: Was kann passieren, wenn man ohne Getriebeöl fährt? Welche Lager könnten beschädigt / Heißgelaufen sein und wie kann das mit dem schlechten Warmstartverhalten bzw. Kupplungsrupfen zusammenhängen? Vielen Dank und viele Grüße Berni
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Gesucht: Kupplungserfahrungen
Hi Giovanni! Also wenns richtig kalt ist (unter 0 Grad) dann merk ich es noch ein kleines bisschen, aber zu vorher kein Vergleich! Wenn es über 0 hat, dann ist echt alles gut, auch beim oder bzw. nach Kaltstart. Frag mich nicht wieso, aber ich bin froh, daß es so ist! Viele Grüße - Berni :grins:
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Gesucht: Kupplungserfahrungen
Hallo Zusammen! Whow! Danke für die vielen Erfahrungen. Ist schön wenn man merkt, daß man mit Problemen nicht allein auf der Welt ist... Bei mir hat sich das Kupplungsproblem übrigens von alleine erledigt! Hab die Kiste einmal schön warm gefahren und siehe da, seit dem lässt sich die Kupplung superweich bedienen. Meine Theorie ist, daß die neuen Beläge wohl noch nicht genug mit Öl eingesaut waren. Wie die Kupplung nun verbaut wurde und ob da was gebogen wurde kann ich leider nicht sage, da sie nicht von mir, sondern aus Zeitgründen vom Schrauber meines Vertrauens verbaut wurde. Trotzdem Danke für die Beiträge. Viele Grüße - Berni PS: Vespa fahr´n is einfach nur Geil!
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Gesucht: Kupplungserfahrungen
Hallo Zusammen! Habe ein Problem mit meiner VBB 150 (Baujahr 1961). Kupplung wurde komplett gewechselt. Und nun: Entweder ich lass die Kupplung im Standgas schon kurz einschleifen und gebe dann erst Gas, dann klappts ganz gut, aber wenn ich z. B. am Berg anfahren muss oder wenn wir zu zweit drauf sind und ich also etwas mehr gas geben muss, dann ruckt die Kupplung sofort ganz ein und die Vespa hüpft wie verrückt weil ich natürlich versuche die Kupplung zu dosieren... ( Grieg vor allem immer einen Schrei von meiner Sozia zu hören weil Sie fast hinten runter fällt... Da es bevor die Kupplung gewechselt wurde auch schon so war, dachte ich schon, ich bin zu doof zum Vespa fahren? :uargh: Was auch komisch ist, wenn ich eingekuppelt habe (hörbar vor allem im Leerlauf), scheppert irgendwas im Motor. Beim Auskuppeln ist alles gut. Bin für alle Kupplungserfahrungen dankbar. Schreibt doch einfach mal, wie sich Eure Kupplung so dosieren lässt und im Alltagsverkehr so anfühlt. Ich würde halt nur gerne wissen, ob das so gehört oder eben nicht. Wäre super. Danke! Grüße - Berni
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Hilfe! VBB 150 geht immer wieder aus...
Hi! Ist das "Tankdeckel-Luftloch" der "Riss" im Tankdeckelgummi...??? :uargh: Das mit Kerze und Stecker werde ich heute tun. Danke schonmal. Grüße aus Nämberch - Berni
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Hilfe! VBB 150 geht immer wieder aus...
Hallo ersma! Hab seit kurzem eine VBB 150 im originalzustand (auch Motor, Zündung....) und als es noch ein bisserl wärmer war (12 Grad) ging auch alles sehr gut. Mit zunehmender Kälte, macht sie jedoch mucken. Heißt: Springt morgens (heute bei 2 Grad) ganz gut nach 5-6 Kicks an und fährt schön. An der ersten Ampel (ca. 3-4 minuten Fahrzeit) gehts noch. An der nächsten (nach ca. 8 minuten Fahrzeit) muss ich sie dann schon mit Gas am Leben halten und irgendwann geht sie dann, meist beim Losfahren, einfach aus. Ankicken ist dann nicht mehr. Nur anschieben geht mit Müh und Not noch. Und bei der nächsten Ampel das gleiche Spiel. Standgas hab ich schon ein bisschen höher gedreht, bringt aber meiner Meinung nach nix. Irgendwie nervt das. Hat jemand einen Tipp was ich mal überprüfen könnte? Hat die originale, schrottige Zündkerzenklemme dran. Könnte das der Grund sein? Oder ist es einfach zu kalt? Danke schonmal Viele Grüße - Berni
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VBB1T Elektrik ? Hupe oder Schnarre ? Batterie oder nicht ?
Hi Lacknase + AbronMar Gute Idee. Ich hab´s gleich mal getestet. Leider ohne Erfolg (wie zu erwarten war). Ich denke aber, die Schaltung passt, nur die Leistung ist eben zu gering. Wahrscheinlich auch, weil der Gleichrichter zu hoch ausgelegt ist. Das mit den 40 Volt stimmt. Ich hab grad nachgeschaut. Obwohl der Conrad-Heini mir das Ding passend für 6 Volt verkauft hat. Das Licht wird zwar schwächer, aber die Hupe gibt keinen Ton von sich. Meine Theorie ist ja folgende: Die VBB1T´s wurden serienmäßig mit Batterie und Muschelhupe ausgeliefert. Leider hat das mit der Gleichrichtung und der Ladung der Bakterie damals nicht so richtig funktioniert. Deshalb wurden nachträglich viele Wespen auf ohne Batterie und somit auch Wechselschnarre umgerüstet. So auch meine. Die Hupe braucht anscheinend wirklich die Power der Batterie. Deshalb wurden die VBB2T´s auch dann wieder ohne Batterie und mit Schnarre gebaut. Könnte man das so erklären? Ich muss also nur einen neuen Gleichrichter und eine Batterie einbauen und alles ist gut oder? Viele schraubige Grüße - Berni
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VBB1T Elektrik ? Hupe oder Schnarre ? Batterie oder nicht ?
Hi Jungs! Erstmal Danke für die Antworten. Ich möchte eben Muschelhupenoptik UND Hupenklang. Die Schnarre klingt meiner Meinung nach ziemlich kläglich. Ich hätte mich ja eigentlich schon damit abgefunden, aber irgendwie wurmt es mich, daß ich das nicht hinbekomme. Aaalso, der Gleichrichter ist so ein Viereckiges Teil mit 2x Anschlüsse Wechselstrom (also Eingang) und 2x Anschlüsse Gleichstrom (also Ausgang, beschriftet mit + und -). Angeblich geht er bis 25 Ampere. Nummer...??? Ich hab einfach die beiden Kabel an denen eigentlich die Schnarre hängt an die Wechselstromanschlüsse geklemmt und die Gleichstromanschlüsse mit der Hupe verbunden. Hätte ich einen Anschluss des Wechselstromeingangs auf Masse (Rollerblech) legen müssen??? Aber wie wird dann die Hupe geschalten? Hupe Funktioniert. Hab ich an 6V-Batterie getestet. Ob der Schalter "schliesser oder öffner" ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aber in den Schaltplänen sieht es so aus, als wenn immer Strom an der Hupe anliegt und erst bei Schaltung die Masse geschlossen wird. Müsste also ein Öffner sein. Obwohl der Bremslichschalter ja bei den Vbb´s ein Schliesser ist...? Da kenn ich mich ehrlich gesagt nicht genug aus. Wie funktioniert eigentlich grundsätzlich ein "Öffner"? Ich geb die Hoffnung noch nicht auf... Danke und cruisige Grüße - Berni
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VBB1T Elektrik ? Hupe oder Schnarre ? Batterie oder nicht ?
Hi Mocale! Danke für den Link. Den Thread hab ich auch schon gefunden, bin aber eben nicht so richtig schlau daraus geworden. Am besten gefiel mir noch der Beitrag von Gravedigger: "der regler funzt nur mit batterie>siehe schaltplan. am eingang C muss batterie plus geschalten werden, sonst läuft das ding nicht an und das wird wieder schwieriger mit dem schaltplan. musst halt einen kleinen regler aus einer diode und einem kondensator selber bauen. das ganze dann direkt in die zuleitung zu hupe." Heißt das, ich kann die Muschelhupe nur verwenden, wenn ich eine Bakterie habe? Wir haben heute schon versucht, zusätzlich zu dem Conrad-Gleichrichter einen Kondensator zur Stabilisierung der Spannung zu verbauen. Aber wie gesagt, tut leider keinen Muks. Hab grade rausgefunden, daß es wohl einen Gleichrichter im in meiner Vespa geben muss, da sie ja mal mit Batterie lief. Frage ist nur, ob er vielleicht vom Vorbesitzer abgeklemmt wurde und anstatt der Gleichspannungshupe dann eine Schnarre eingebaut wurde...??? Deshalb meine Frage, ob denn Batteriefahrzeuge grundsätzlich schon mit Muschelhupe ausgeliefert wurden... Ratlose Grüße - Berni :plemplem:
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VBB1T Elektrik ? Hupe oder Schnarre ? Batterie oder nicht ?
Hallöchen! Ersmal Hallo! Super Forum, was ich bis jetzt so lesen konnte! Bin seit kurzem stolzer Besitzer einer VBB1T (Bj. 1961 im Original Baby-Blau) und tu jetzt schon seit mehreren Tagen wegen der Hupe rum. Nun zu meinem kleinen Prob (hab auch die Suche schon bis zum TILT bemüht, bin zwar jetzt schlauer aber ich weiß noch immer nicht, was ich wissen will) Problem: Ich hab eine Wechselstromschnarre an meiner Vespa, (6 Volt, Prägung CA) welche (die Vespa) von Original- Batterie auf nicht Batterie umgebaut wurde. Ich würde aber gerne eine Muschelhupe (Gleichstrom) betreiben. Frage 1: Wie wurde die Vespa Original ausgeliefert? Mit Hupe oder Schnarre? Gibts Unterschiede bei mit oder ohne Batterie (Batterie=Hupe, ohne=Schnarre) oder so? Frage 2: Hab schon irgendwie mitbekommen, daß ich einen Gleichrichter brauche. Den hab ich auch beim Conrad gekauft, und an die Hupe drangemacht. Leider tut sie keinen Mucks wenn ich die Kabel die eigentlich an die Schnarre gehören an den Gleichrichter anschließe. Woran kanns liegen? Die Schaltung passt. Und die Kontakte sind auch in Ordnung. Ich hab irgendwo gelesen, man muss den Schalter der Hupe umbauen? Aber wie genau, hab ich nicht gescheckt. Ich hab auch schon die diversen Schaltpläne studiert und bin irgendwie nicht so richtig aus dem System Schlau geworden. Hat das Teil jetzt einen Gleichrichter schon drin? Die Zündung funktioniert doch nur über Gleichstrom der je nach Drehzahl unterbrochen ist - dachte ich... Wieso überhaupt Wechselstrom. Na ja, Fragen über Fragen. Vielleicht kann ja jemand etwas Licht ins Dunkel bringen. Vielen Dank schonmal und viele Grüße Berni aus Nürnberg