ich hatte das Thema auch mal bei einem Alfa Alu-Block mit einem vom Vorgänger abgerissenen M8 Stehbolzen. Der Rest saß so tief im Sackloch , daß der Vorgänger flux einen Kürzeren in die noch vorhandenen Restgewindegänge einsetzte .. Auf Dauer hat sich aber der Stehbolzen herausgearbeitet und durch die Bewegung das Sackloch gleich mal aufgeweitet und das Restgewinde vernichtet. Also wollte ich den Schaden mit einen Gewindeeinsatz reparieren. Jedoch beim Messen der Sacklochtiefe dieses mit drei Stehbolzen befestigten Motorlagers, fielen mir dann die unterschiedlichen Maße auf. Da steckte also noch 5 mm Restbolzen drin.
Dennoch versuchte ich ihn mit einer Kern-Bohrung und einem konischen Linksausdreher heraus zu bekommen. Dabei brach das "kwalitähts"-Werkzeug ab.
Jetzt hatte ich den Mist. Weicher Alu Block mit Stahlstehbolzenrest, mit abgebrochenem gehärtetem Linksausdreherspitze in der Sacklochtiefe .
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Die Lösung war : Dremel gekauft und ein Säckchen kleiner Diamant-Kugelschleifer ( teuer) und dann das ganze wie beim Zahnarzt ( mit ähnlicher Geräuschentwicklung ) feinst zerspant und ausgeblasen.
Dabei ging der Herr Drehmel wegen Überlastung hopps, den ich aber dann umgehend dem Herrn Hagebau zurückgab.
Das Loch war natürlich für einen M8 Bolzen nun zu groß geworden, also schnitt ich ein M10 rein und fertigte einen Stufenbolzen aus einer M10 Gewindestange, die ich in einer Bohrmaschine eingespannt, auf 8 mm herunter drehte
Das Ganze hat mich mehrere Abende gekostet aber war letzlich erfolgreich