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Ewald-R

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Alle Inhalte von Ewald-R

  1. Hallo, die Zeiten von astronomischen Mondpreisen für einfache AC/DC Spannungs/Laderegler sind schon länger vorbei, wenn man vor allem auf unnötige Schimpfworte wie "Originoool" pfeift und nach alternativen Komponenten sucht. Beim regeln an eher schwächeren permaneterregten Magnetzündergeneratoren ist es erungsgemäß am vernünftigsten, wenn man an den positiven Halbwellen vom Wechselstrom zusätzlich einen Akku lädt, dann tritt auch das lästige Flackern bei Regelbeginn von "nur AC-Spannungsbegrenzern" kaum noch auf. Im westentlichen benötigt man dafür so eine ähnliche Standardschaltung mit zwei Thyristoren als steuerbare Leistungsschalter. Leider sind handelsübliche Billigstkomponenten (beispielsweise für 8.- Euro bei iBäääh) überhaupt nicht brauchbar, weil deren Schaltungsaufbau teilweise aus den frühen 80er Jahren übernommen wurde, siehe nur ein abschreckendes Beispiel von vielen. Für wenige Euro mehr und in gleicher Gehäusebauform, gibt es auch "gute Qualität" von Kokusan bei einem seriösen Anbieter. Dieser Vorschlag zeigt einen möglichen Umbau: Gruß Ewald Rosner
  2. Hallo Jürgen, Deine Nachricht habe ich erst jetzt bemerkt! Nimm bitte zur Kenntnis, daß der ohmsche Innenwiderstand von 6 Volt Gleichstromzündspulen erfahrungsgemäß erheblich unter 2 Ohm liegt, deshalb sind die durchschnittlichen Ströme auch höher als bei meinen Aufzeichnungen. Ich wollte damit schreiben, "daß man schon üppige Drehzahlen benötigt um unter 1 Ampere Stromaufnahme zu kommen". Allerdings kann man in diesem Zusammenhang nicht einfach ein herkömmliches Ampermeter in die Zuleitung der Zündspule einfügen, weil dort nur Impulsströme fließen. Dafür muß man noch einen Zwischenstromkreis mit einem großen Ladeelko vorschalten, erst dann kann man die durchschnittlichen Ströme auch annähernd richtig messen. Gleichstrombetriebsart an kleineren Magnetzündergeneratoren ist mit Bleiakkus immer ein zweischneidiges Schwert, je kleiner der verwendete Energiespeicher um so geringer die mögliche Lebenserwartung. Von Deinen angefügten Bildern bin ich nicht sehr überzeugt, da würde ich eher einen handelsüblichen geregelten Brückengleichtrichter von jüngeren Motorrädern verwenden. Wenn sich der Energiehaushalt im Fahrbetrieb nicht ausgleichen kann, dann hilft auf Dauer nur ein Netzladegerät mit moderater Ladespannung, welches beim parken permanent angschlossen wird. Weiters soll man zur Kenntnis nehmen daß herkömmliche Starterbatterien ca. 180 Lade/Entladzyklen und Verbraucherbatterien ungefähr 400 Zyklen bei 80% Entladetiefe überleben. Tiefentladungen und auch sehr schlechten Ladezustand beim parken soll man unbedingt vermeiden!
  3. Es wären schon richtig üppige Motordrehzahlen nötig, um eine 6 Volt Batteriezündung mit 1 Ampere Stromaufnahme zu betreiben. Solche Konstruktionen wirken vor allem bei tiefen Drehzahlen, als grobe Energievernichter!
  4. Egal wie ihr das ganze realisieren wollt, auf "diese Regeln" muß man unbedingt achten!
  5. Wer sein KFZ nur zwei mal im Jahr bewegt, soll einen Erhaltungslader parallelschalten, sonst geht der beste Bleiakku in die ewigen Jagdgründe. Wer auch während Fahrt sehen will ob die Akkuspannung über 13 Volt liegt, kann diese energiesparende Überwachungsschaltung (für ca. 1.- Euro Materialwert) nachbauen.
  6. Über eine getrennte Versorgung (DC-Sense) nach dem Zündschalter (wie von "DON" empfohlen), würde sich der Akku naturgemäß sehr freuen. Das ließe sich auch mit den mittlerweile schon produzierten Leiterplatten noch realisieren! Auch die Fahrradfraktion bastelt in dieser Richtung schon an "ernsthaften technischen Lösungen", allerdings müssen bei der Wahl der Bauteile, auch undbedingt üppige Leerlaufspannungen berücksichtigt werden!
  7. Hallo Ein User aus dem Forum hat mir diesen Tread gemailt und wollte wissen was ich von dieser Lösung halte? Deshalb las ich alle Beiträge und will in diesem Zusammenhang folgende möglichen Probleme erwähnen! 1. Magnetzündergeneratoren unter 150 Watt AC Generatorleistung kommen erfahrungsgemäß nicht wirklich mit dem Energiehaushalt von Bleiakkus klar, wenn beispielsweise dauerhaft das Fahrlicht mit Gleichstrom vom Akku versorgt wird. Ein Bleiakku benötigt mindestens 10 Stunden bis er bei 14,4 Volt Ladeschlußspannung vollgeladen ist, aber ein 12 Volt 6 Ah Brocken ist an 3 Ampere Dauerlast nach spätestens 2 Stunden tiefentladen, wenn keine ausgleichende Ladung erfolgt. Ein Bleiakku soll am besten immer vollgeladen sein und nicht mit 50% Entladetiefe oder noch schlechter vor sich dahinvegitieren. Schwächere Magnetzündergeneratoren erzeugen häufig erst über 3000 Upm brauchbaren Ladestrom und das wirkt sich im Stadtverkehr sehr negativ aus, deshalb ist die Versorgung des Fahrlichtes mit Wechselstrom meistens die bessere Lösung. 2. Bleiakkus miemals mit stillen Verbraucher (wenn auch nur im einstelligen Milliamperebereich) foltern, solche Energiespeicher werden erfahrungsgemäß selten alt! Weil aber bei diesem Projekt mittlerweile auch schon Geld investiert wird, soll es am Ende auch zufriedenstellend funktionieren? In diesem Zusammenhang empfehle ich einen permanenten Erhaltungslader mit 13,4 Volt Konstantspannung, damit bleibt der Energiedurchsatz sehr niedrig und es wird auch so gut wie kein Wasser verbraucht. Damit auch keine nennenswerten elektrischen Energiekosten entstehen, verwendet man am besten moderne 12 Volt Tischnetzteile mit Green Mode Schaltreglern, welche im Leerlauf und bei Teillast nur im lückenden Betrieb arbeiten. Ändert man den Spannungsteiler zum Präzisions Shunt Regler, kann man die Ausgangsspannung auf den gewünschten Wert verbiegen. So ein Erhaltungslader reicht auch für mehrere Roller und Motorräder, denn es fließen auf Dauer nur sehr kleine Ströme. Vor allem kann man mit dieser Methode sogar schlechte Bleiakkus mit hoher Selbstentladung, noch teilweise mehrere Saisonen erfolgreich am Leben erhalten!

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