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Geschlossene - auch schlauchlos - Felgen: Toleranzen bei der Zentrierung der Räder


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Mich beschäftigt gerade die Frage nach ‚Toleranzen‘ bei der Zentrierung von Vorder- und Hinterrad bei geschlossenen Felgen - im Speziellen bei Verwendung der „Felge Schlauchlos Umrüstfelge 8" auf 10" geschlossen

 

Gut möglich, dass andere sich dazu schon schlau gemacht haben und Interessantes beitragen können - das wäre hilfreich! Danke!

 

Gibt es Unterschiede bei den originalen 8“ und 10“ Stahlfelgen? (Wandstärke, Bohrungsmaße?)

 

Gibt es Unterschiede bei den Tubeless / Schlauchlos Felgen für die Wideframe 8“ Zoll und 10“ Modelle? - zB. Passgenauigkeit ?

 

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Hintergrund meiner Fragen:

Bei der erstmaligen Montage der „Felge Schlauchlos für Vespa GS … VGL1T “ musste ich feststellen, dass die Zentrierung der Felge nicht so stramm sitzt wie bei der zuvor montierten 10“ Zoll Pascoli-Felge.


Der Vergleich mit einer Originalfelge von meiner Vespa 150 VGL1T (Bj. 57) hatte dann ein ähnliches Ergebnis zur Folge. 

 

Ich habe die Messergebnisse mal notiert und Fotos gemacht (siehe weiter unten).

 

Verhält es sich nun bei den 8“ Zoll TL Alufelgen ebenfalls so oder sitzen die straffer auf der Aufnahme als mein 10“ Zoll Exemplar hier: Ich kann das deutlich sicht- und hörbar hin- und herschieben!

 

Im Übrigen betrifft dies bei mir hier sowohl die Mittelsektion als auch die Bohrungen für die M8-Muttern mit Schaft (und auch bei den Muttern gibt es Unterschiede zwischen Original und Nachbau)

 

Gibt es Möglichkeiten, das Spiel zu verkleinern? 

zB.

  • Muttern entsprechend hartverchromen?
  • 3 od. 5 Schweißpunkte auf die Mittelsektion der Alufelge setzen und nachdrehen? (hatte ich in einem anderen Topic aufgeschnappt) 

 

Den Ist-Zustand empfinde ich gerade als sehr unbefriedigend / frustrierend - welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? 

 

Habt Ihr gute Lösungen? Oder seh ich womöglich Probleme, wo gar keine sind? 

 

 


meine Messergebnisse:

 

Mutter M8 mm für geschlossene Felge (Piaggio 19411)

 

ø Schaft Original: 10.29 mm 

ø Schaft Repro: 9.96 mm

 

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Geschlossene Felge 10“

 

ø Loch Schraube VGL1 original:

10.8 mm

ø Loch Schraube Alufelge: 

11.14 mm

 


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Zentrierung der Bremstrommelaufnahme

 

ø 51.91 bzw. 51.92 mm

(4x gemessen bei original und Repro, Vorne sowie hinten)

 

 

Zentrierung bei Felge 10“

 

ø original VGL1: 51.82 mm

ø Alufelge: 52.10 mm

 

 

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Exkurs zur Länge der Muttern

Die Länge der M8-Schaftmuttern ist in diesem Fall wohl nicht ein Problem (?), denn mit verbautem Sprengring reicht der Schaft der Mutter auch bei der Kombination  „Originalfelge und Originalmutter“ -so wie ich das hier erkennen kann- nicht signifikant bis in die Bremstrommel.

 

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Ein Foto in einem gsf-Beitrag 

(von Wheelspin - https://www.germanscooterforum.de/topic/325776-wir-basteln-eine-acma-v55-125ccm-150ccm/?page=5#comment-1068523008 

hatte mir zuerst suggeriert, das müsse eigentlich auch bei mir so sein, um die Bremstrommel ggf. (mit) zu fixieren / zu zentrieren? 

 

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Die Bremstrommel bei mir hier hat Bohrungen von ø 11.00 mm - das ergibt für mich also nicht wirklich Sinn im Kontext ‚Zentrierung‘.

 

So wie ich das nun konstruktiv bei der Bremstrommel verstehe:

Die beiden kleinen Schrauben fixieren die Bremstrommel auf der Aufnahme, die Mittelsektion übernimmt die Zentrierung. Und bei ausreichend angezogener Schraubverbindung (4 x M8 mit xx Nm) ist die Verbindung dann ausreichend gegen die Scherkräfte bei Bremsen gesichert - Interpretiere ich das richtig?

 

 

Anmerkung: 

Bitte nach Möglichkeit keine Diskussion hier über die Sinnhaftigkeit von Schlauchlosfelgen bei historischen Fahrzeugen im Allgemeinen.

 

Falls sich jmd. ernsthaft dafür interessiert, warum ich das Thema ‚Schlauch’ so gerne loswerden möchte, der kann mich bitte per PN anschreiben. 
 

Vielen Dank für die Unterstützung und herzlichen Gruß ! 

 

 

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