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vor 3 Minuten schrieb powerracer:

nach erneuter Prüfung die Welle plötzlich nicht mehr lief.

Schlag war wieder ü 3/100:-(

 

Kann ich bestätigen.

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Ein Bild sagt mehr wie tausend Worte.

 

Da hier (im M200 Topic) danach gefragt wurde,

was sich beim Verringern der Überdeckung im Bereich des Hubzapfens tun kann.

 

Es ist schon bei einer genügend grossen Überdeckung zu sehen,

wie das Material vom Gefüge her deutlich weniger Wiederstand gegen die Einpresskraft bietet.

 

Hier mal eine Berechnung der Gefügeveränderung bei eingepresstem HZ.

In dieser Version ist zwar auch ein zentral verpresster Wellenstumpf in die Berechnung eingeflossen.

Dies hat aber auf die Gefügeveränderung an der "Überdeckung" aussen an der Wange im Bereich des HZ keinen Einfluss.

 

Die Berechnung führte mir freundlicherweise @BerntSteindurch,

und ich hab sein O.K. diese zu veröffentlichen.

 

Bernd, danke nochmals dafür:cheers:

 

pr

20160112_235948_resized.jpg

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Zur Revision selbst,

bevor ein neues Pleuel verpresst wird,

alle Teile, sprich HZ, Pleuelfuss und Pleuelkopf vermessen.

 

Bei den Nadeln der Pleuellager kann davon ausgegangen werden,

das diese maßlich passen.

 

Bei einem auf "0" gefertigten HZ muss das Pleuelauge 3/100 ins plus geschliffen sein.

Diese 3/100 werden benötigt um dem Schmierfilm Platz zu gewähren.

Werden diese 3/100 unterschritten,

ist ein früher Pleuelschaden vorprogrammiert.

Das gleiche Spiel von 3/100 gilt für das obere Pleuelauge.

 

Vor dem verpressen des HZ ist es wichtig,

an den Fasen am Übergang zum Ø des HZ einen ganz kleinen R zu polieren.

Hier kann es passieren das schon Material "ausgeschabt" wird.

Die HZ sind teils grobschlächtig am Schleifbock angefast!:-(

 

Ein absolut winkliges Ansetzen beim Einpressen des HZ ist ganz wichtig.

Ich nehm dazu Führungsbuchsen, diese können aus Alu sein.

Die Buchsen sind innen 1-2/100 grösser gefertigt wie der HZ,

also z.B. 20,02mm.

Die Länge der Buchse reicht mit 25-30mm locker.

Die Bohrung und die Planfläche sollen zueinander laufen,

d.h. in einer Aufspannung gefertigt sein.

 

Mit keinem anderen Hilfsmittel,

z.B. Winkel, Prisma usw. kann der HZ genauer angesetzt werden,:thumbsup:

 

pr

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vor einer Stunde schrieb powerracer:

Bei den Nadeln der Pleuellager kann davon ausgegangen werden,

das diese maßlich passen.

 

Bei einem auf "0" gefertigten HZ muss das Pleuelauge 3/100 ins plus geschliffen sein.

Diese 3/100 werden benötigt um dem Schmierfilm Platz zu gewähren.

Werden diese 3/100 unterschritten,

ist ein früher Pleuelschaden vorprogrammiert.

Das gleiche Spiel von 3/100 gilt für das obere Pleuelauge.

 

Dazu ein Zitat aus der entspr. INA-FAG Broschüre für Hubzapfen- und Kolbenbolzen-Nadelkränze:

 

"Radiale Lagerluft

Die radiale Lagerluft kann durch Sortieren der Nadelsorte bestimmt werden, siehe Tabelle Sortierungsplan Kurbelzapfenlagerungen und Kolbenbolzenlagerungen, Seite 8. Vereinfachend sind dazu die Mittelwerte der Nadelsorten einsetzbar.
Beispiel zur Bestimmung der radialen Lagerluft durch den Mittelwert der Nadelsorte:
■ Nadelsorte 0 –2, Mittelwert –1.

 

Für Kurbelzapfenlagerungen

Die radiale Lagerluft hängt ab von der Drehzahl, der Steifigkeit und der Genauigkeit der Kurbelwellenteile.

 

Achtung!

Mindestwerte der radialen Lagerluft nach Tabelle Radiale Lagerluft –
Mindestwerte, nicht unterschreiten!
Toleranzbereich von 0,015 mm nicht überschreiten!
Bei sehr hohen Drehzahlen (zum Beispiel in Rennsport-Motoren)
bitte bei uns rückfragen!


Für Kolbenbolzenlagerungen
Die radiale Lagerluft muss mindestens 0,002 mm betragen und darf 0,012 mm nicht überschreiten."

 

 

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vor einer Stunde schrieb T5Rainer:

Beispiel zur Bestimmung der radialen Lagerluft durch den Mittelwert der Nadelsorte:
■ Nadelsorte 0 –2, Mittelwert –1.

0-2 sind meines Wissens my werte 

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