Zum Inhalt springen

malloc

Members
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von malloc

  1. @athanasius Danke für den Link, eine gute professionell gefertigte Dichtung ist natürlich optimal. Teste gerade meine selbstgeschnittene (unten), sieht auf den ersten Blick brauchbar aus. Ist aus Elring EWP210: Wenn die der Ölsäule nicht Stand hält, bestelle ich die im Link.
  2. Es ist die Dichtung der Ölpumpe, die im markieren Bereich versagt. Zu dünn? Taugt jedenfalls nicht. Hab brauchbares Dichtungspapier, aber Kontur und zahlreiche Ausstanzungen sind schon kompliziert.
  3. Das Öl sickert sehr langsam (<0,5ml/h) durch die Dichtung im Bereich des Ölpumpen-Zulaufs. Ist mir ein Rätsel, Dichtflächen und Papierdichtung sind augenscheinlich unbeschädigt. Oder ist es doch die Klemmung am Metallröhrchen oben auf dem Pumpengehäuse?!
  4. Nein, nie angefasst, Sicherung ist intakt. Bin einen halben Schritt weiter: gestern Abend Wanne und Ölpumpe, hier war die Dichtung sehr nass, über einen Schlauch mit einem hochgelegten kleinen Ölvorrat verbunden. Erst passierte nichts. Aber über Nacht sind die 5ml Öl in der Wanne gelandet. Weiß bloß noch nicht auf welchem Weg.
  5. Wollte nochmal mein Thema vom letzten Jahr aufwärmen: der Roller stand bis jetzt im Winterlager und hat dort einen beachtlichen Ölfleck aus rotem Zweitaktöl hinterlassen. Demnach sind es keine Zerstäubungsverluste, die nur beim Fahren entstehen können. Der O-Ring des Pumpenantriebs kann’s dann auch nicht sein. Das Rückschlagventil kommt auch nicht in Frage, da der Roller beim ersten Kick ohne besondere Rauchentwicklung startete. Schon bemerkenswert. Was bleibt da noch? Die Dichtung unterm Vergaser ist zu den Rändern etwas zerrupft, aber die eigentlichen Dichtflächen sind intakt und vor allem beidseitig trocken Die Dichtung unter der Wanne ist intakt aber etwas feucht. Neben der Antriebswelle zur Ölpumpe sieht man eine Öllache. Die Dichtung zur Ölpumpe ist wie neu, aber schwimmt in Öl. Mag sein, dass das beim Öffnen passiert ist, vielleicht auch nicht. Hat jemand einen Tipp, wo die Ölquelle am wahrscheinlichsten sitzt?
  6. Ja, das funktioniert noch immer. Das superzähe Öl verbleibt in der Hülse, war auch erst skeptisch.
  7. Ja, in so fern, dass ich das Ventil zerlegt und den Sitz gereinigt habe. Keine neuen Teile eingebaut, die vorhandenen sahen in Ordnung aus. Mit dünnem Luftschlauch auf Funktion geprüft. Ich denke der ist mit dem Original-Setup des SI-Vergasers systembedingt: durch Gasschwingungen im Ansaugkanal wird bei jedem Zweitakter auch Öl zurückgeworfen. Das besondere am SI ist der fehlende Ansaugtrichter, unmittelbar hinterm Vergaser sitzt der Gas-durchgängige Luftfilter. Wenn es Öltröpfchen durchs Metallsieb schaffen, werden sie kaum wieder alle zurückgesaugt werden und landen in der Wanne. Das Video ist "privat"?! Habe mir erst mal das Gummi um die LLG-Schraube bestellt, um den unvermeidlichen Ölverlust besser von ggf weiteren vorhandenen Ölquellen zu trennen.
  8. Wahrscheinlich muss man das so pragmatisch sehen. Greife auch erstmal zur Küchenrolle. Nach 25 km Fahrt konnte ich noch keine neue Pfütze in der Vergaserwanne ausmachen. Jammern auf hohem Niveau.
  9. Ja, da wird die Hand sofort feucht. Und bei der Konstruktion wird bei aufgesetztem Luftfilter nur ein Teil des Öls den Weg zurück in den Vergaser nehmen. Der vergaste Benzinanteil dürfte dagegen wieder angesaugt werden. Kurze Probefahrt reicht auch nicht, um Öl in der trockengeputzten Vergaserwanne zu finden. Ausgiebige Testfahrt wettermäßig z.Z. nicht drin. Zu den anderen Punkten: der Gummistopfen am Ölschlauch-Durchgang der Wanne ist ebenfalls vollkommen trocken. Mein Spritschlauch mag dünnwandig sein, bin aber mit der Qualität zufrieden. Ist noch immer sehr flexibel, findet man bei transparenten Benzinschläuchen selten. Die Innenzüge von Choke und Gas sind etwas krumm, haben aber die richtige Vorspannung.
  10. Vermutlich ist es blowback. Ein paar Minuten im Leerlauf brachte noch kein Ergebnis. Schauen wir morgen mal.
  11. Also der Übergang Ölschlauch zu Ölröhrchen vor der Wanne ist dicht. Da ist auch eine kleine Schelle drum. Oder meinst du den Gummistopfen um den Benzinschlauch nahe der Ölpumpe? Sieht auch ordentlich aus.
  12. Das gebogene Ölröhrchen ist bis zum Pumpendeckel absolut trocken. Dennoch sieht es nach einer Ölquelle in der Wanne aus. Danke für den Hinweis mit dem Gummistopfen. Wieder mal ne Bestellung fällig. Aber was passiert mit dem Öl / Benzin bei steigendem Pegel? Nimmt das der Vergaser auf? Putze jetzt die Wanne so gut es von oben geht und drehe anschließend eine Runde: vielleicht sieht man was.
  13. Danke für die Hinweise! Die Ölpumpe hatte ich damals bereits nach der Anleitung im Forum überholt. Da sind auch neue Papierdichtungen drin. Leider versäumt, die Dichtflächen exakt zu prüfen. Blowback wäre doof, da wäre ja nichts zu machen, oder? Jedenfalls nicht ausgeschlossen, siehe zwei Fotos im Bereich der Luftschraube. Das Öl kommt anscheinend nicht zwischen Wanne und Motor raus, sondern sammelt sich in der Wanne und tritt an der Bohrung der Leerlaufgemischschraube aus. Vielleicht ist der Deckel der Ölpumpe undicht.
  14. Anfang diesen Jahres hatte ich eine ehemalige, verbastelte PX80 zu einer zuverlässig fahrenden PX125 technisch restauriert. Ein größeres Malheur (festgegangenes Lager) wurde hier ausführlich behandelt. Seit dem hat der Roller pannenfrei in verschiedenen Händen einiges an Kilometern abgespult. Ein „Schönheitsfehler“ ist aber ein geringer Ölverlust. Der roten Farbe nach, unverbranntes Zweitaktöl. Tropft nach dem Fahren für einige Zeit an der tiefsten Stelle des Motors ab. Scheint irgendwo zwischen Vergaserwanne und Motor durchzudrücken. Nach einiger Standzeit kommt nichts mehr nach. Der Bereich Vergaser / Ölpumpe ist ja recht unübersichtlich. Frage: gibt es im Forum einen systematischen Leitfaden das Leck zu finden? Hatte schon mal was von Abdrücken gelesen, kann’s mir aber nicht richtig vorstellen.
  15. Wenn man den Schwimmer verbiegt, ändert man ja nichts an der Kennlinie. Man verschiebt die nur. Schwimmer nach unten heißt, das Poti hat zusätzlich Weg nach unten: wenn der Schwimmer bei leerem Tank unten aufsetzt, zeigt die Nadel noch eine Restmenge an. Sehr ungünstig. Wenn du nicht liegenbleiben willst, besser noch oben biegen.
  16. Mit einem Parallelwiderstand kann man den Maximalwiderstand des Potis schon anpassen, dabei verbiegt man allerdings die Kennlinie. Mit anderen Worten: zu Anfang leert sich der Tank scheinbar langsamer, zum Schluss schneller. Kann man mit leben, vielleicht besser als wenn mit 1/4 vollen Tank die Nadel schon auf „Leer“ steht.
  17. Zur Sprit-Lagerfähigkeit: mir ist ein kleines, verrottetes Kajütboot aus den 70ern zugelaufen, welches ich gerade restauriere. Im Edelstahltank waren noch 70l Benzin. Nachweislich seit über 30 Jahren nicht mehr genutzt. Also es geht hier nicht um drei Monate, sondern >30 Jahre (!) Fachgerecht entsorgen wäre sehr teuer geworden. Wegkippen keine Option. Das roch nicht mehr nach Benzin sondern eher wie Petroleum oder Pinselreiniger. Also in 5l-Häppchen meinem alten Audi V6 zugeführt und die Dosis langsam gesteigert. Der Leerlauf bei kaltem Motor war wirklich übel. Musste den mit dem Gaspedal vorm Absterben bewahren. Aber nach 5 min Fahrt spürte man keinen Unterschied mehr, auch der Leerlauf war ok. Nehme an, das die für den Kaltlauf wichtigen leichten Bestandteile des Benzins fehlten. Bei warmen Motor scheint das egal. Bei der Leistung fiel mir nichts auf, da hat der V6 eh mehr als genug. Ich denke drei Monate sind keine Silbe wert.
  18. Eine Zylinderkopftemperatur von 200 Grad und eine Abgastemperatur von 650 Grad sind unbedenklich. Ist die Frage ob du das vernünftig messen kannst. Zur AGT wurde ja schon etwas gesagt.
  19. Die Tankanzeigen-Reparatur ist rund drei Wochen her und die Dämpfung noch immer perfekt. Denke mal das war das richtige Vorgehen. Wer es probieren will, man braucht ca drei Stunden. Holz- und dicke, ringförmige Pappschablonen zum Schutz des Acrylglas herstellen. Instrument ausbauen und aufbördeln. Habe das mit dem etwas seltsamen Zangenwerkzeug mit dem roten Griff in ca 20min hinbekommen. Wer nichts passenden hat wird viel länger brauchen. Der Ring ist überraschend steif. Tankuhr ausbauen. Die mit Lack gesicherte Messingschraube am Lager rausdrehen. Das oben im Thread gezeigte Töpfchen mit einem kleinen Uhrmacher-Schraubendreher oder ähnlichem mit dem zähen Öl befüllen. Man braucht nicht mal das Volumen eines Stecknadelkopfs. Schraube wieder rein soweit die vorher drin war, sieht man am Lack. Sichern. Zubördeln nach dieser Anleitung:https://www.kr26.de/gn-0430-gauge-rings-49.html Dazu braucht man die vorbereiteten Schablonen, eine solide Metallplatte in etwa der Größe des Instruments, kleine Schraubzwinge und eine kleine Wasserrohrzange. Das Bördeln allein braucht ca eine 3/4h. Man kann den alten Ring wiederverwenden, falls gewünscht. Wer, wie oben geschrieben, eine Maschine hat, schafft es vermutlich in einem Bruchteil der Zeit.
  20. 2.000.000 cSt. Dämpfung ist immer noch perfekt.
  21. Ohne Dämpfung schlägt das Instrument ohne Verzögerung auf die Sollposition an der DC-Quelle. Leichtes Klopfen lässt die Nadel tanzen. Mit Dämpfung, egal ob das intakte Original oder das jetzt reparierte mit dem zähen Silikonöl, passiert beim Klopfen gegen das Instrument gar nichts. Ich schaue mir das noch eine Woche an. Wenn es dann noch immer geht, wäre das eine funktionierende Reparaturmaßnahme. Wer mag, kann mir eine PM schicken, würde 1ml oder 2ml Öl in eine Spritze packen und für 4€ per Maxibrief verschicken. Reicht für mindestens 20 Instrumente.
  22. Ok, dann traue ich mich mal mit 1:70 auf die Strecke und besorge mir Vollsynthetisches Öl. Fahre z.Z. noch halbsynthetisch, hatte mal gehört dass das zum Einfahren eines GG-Zylinders geeigneter wäre.
  23. 1:100 im Leerlauf ist sicher ok, aber 1:75 bei gemäßigter Fahrt auch? Wie oben geschrieben, den Ölverbrauch bei 5000U/min aus dem Piaggio Werkstattheft erreiche ich nicht. Habe jetzt eine gebrauchte angebliche Originalpumpe für die 125er, zwei Kerben. Die Maße entsprechen dem India-Nachbauteil. Alle Ölpumpenräder haben 7,0mm auf der hohen Seite. Das ein-Kerben 80er 6,3mm auf der flachen Seite. Der 2-Kerben Indien-Nachbau 5,6mm, das 125er Gebrauchtteil 5,5mm. Letzteres möchte ich nicht einbauen, hat einen leichten Grat an den Zähnen der Unterseite. Der Anschliff der 5mm Welle ist auf 3,8mm auch überall gleich. Frage an die Experten: gibt es noch eine „Stellschraube“ den Öldurchsatz leicht zu steigern?
  24. Das Öl kam heute an und gleich getestet. Sieht aus wie halbfester UHU-Kleber. Habe damit ein Töpfchen gefüllt und das Messwerk zusammengesetzt. Es benötigt für einen Ausschlag ca 10s, dämpft also etwas weniger als Original (15s). Genügt vollauf zur Vibrationsdämpfung. Frage ist nur, ob das Öl im Dämpfer bleibt. Melde mich dazu später wieder.
  25. Ja, die ist technisch identisch. Genau so eine hatte ich mir für Studienzwecke bestellt, war halt billig. Das Silikonöl ist im Zulauf, voraussichtlich Freitag werde ich berichten, ob das funktioniert.

Wichtige Information

Diese Website nutzt Cookies und vergleichbare Funktionen zur Verarbeitung von Endgeräteinformationen und personenbezogenen Daten. Die Verarbeitung dient der Einbindung von Inhalten, externen Diensten und Elementen Dritter. Je nach Funktion werden dabei Daten an Dritte weitergegeben. Einige dieser Verfahren sind technisch unerlässlich, andere kommen nur mit Ihrer Zustimmung zum Einsatz, eine Anpassung ist in den die Cookie-Einstellungen möglich. Für Details siehe die Datenschutzerklärung

Account

Navigation

Suche

Suche

Configure browser push notifications

Chrome (Android)
  1. Tap the lock icon next to the address bar.
  2. Tap Permissions → Notifications.
  3. Adjust your preference.
Chrome (Desktop)
  1. Click the padlock icon in the address bar.
  2. Select Site settings.
  3. Find Notifications and adjust your preference.