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cisco_kid

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  1. Hallo zusammen, heute nach einiger Zeit und einem 4-wöchigen Krankenhausaufenthalt wieder ein kleines Update: Vielen Dank für eure Ratschläge. Die habe ich alle, bis auf den letzten wegen dem 0effekt der Sicherungsmutter, berücksichtigt. Hier gebe ich dir @citydick zwar Recht, aber die Steigung passt und die NM auch. Dass die muttereigene Sicherung nicht am Gewinde anliegt halte ich für nebensächlich in diesem Fall. Die Kronenmutter habe ich durch eine herkömmliche mit Wellenscheibe ersetzt und mit 65 NM befestigt. Das Fett zwischen WeDi und dem Lager der Hauptwelle habe ich entfernt. ... Ich auch. Weil ich den Roller aber auch häufiger fahren will, habe ich Abstand von zu abgefahrenen Umbauten genommen. ... Der Motor ist inzwischen fertig und bereit zur Montage. Die Vorderachse/Lenksäule ebenfalls. Nach einigen Feinarbeiten an der Karosse, bin ich mittlerweile am lackieren. Zuerst habe ich erneut eine dünne schicht Grundierung (dieses Mal auf Epoxidharzbasis/war ohne Komplikationen auf dem vorhandenen Untergrund möglich) gespritzt. Darauf habe ich die meisten Teile in Gold lackiert, gestern und heute habe ich in zwei Etappen eine Goldflake/2K-Klarlackmischung aufgetragen. Einige Anbauteile wurden in schwarz lackiert. Alles per Kompressor. Wie immer... Stück für Stück. Schöne Grüße an die Community.
  2. Hey Leute. Heute nach langer Zeit ein kleines Update. Vielen Dank Vermutlich weil ich ein Chaot bin und es mir an Erfahrung fehlt. Ich habe den grauen Grund aufgetragen um besser sondieren zu können. Ob das nun so sinnvoll war... wahrscheinlich nicht. Insgesamt geht es aktuell nur langsam weiter. Family, Job usw. fordert mich sehr. Ich freue mich über jeden Tag wo ich etwas Zeit finde weiterzumachen. Heute konnte ich die Motorevision fast fertigstellen: Die Motorhälften wurden (nachdem ich sie abgeklebt/vorbereitet habe) Kunststoffbeschichtet. Leider nicht ganz flächig, weshalb ich nach Abschluss der Revision wahrscheinlich noch aus ästhetischen Gründen mit Hitzelack stellenweise nacharbeiten werde.. Der Motor wurde vollständig neu gelagert (BGM Rev-Kit). Ich konnte die Lager spannungsfrei durch Erhitzen der Motorhälften und das Aufbewahren der Lager im Gefrierfach ohne Komplikationen einsetzen. Sämtliche Wellendichtringe und etwaige Dichtungen wurden durch neue e10 beständige Versionen ersetzt. Die Dichtflächen habe ich vorher alle gereinigt und mit einem dünnen Film Dichtmasse eingestrichen (die WeDis ausgeklammert()). Für das Einschlagen des WeDi Antriebsseitig habe ich einfach das alte KW Lager genutzt. Das ging tatsächlich sehr gut. Der Primärdämpfer ist neu gelagert, die 6 Federn gegen 12 Federn ausgetauscht und mit Stahlnieten verschlossen (i know... das war bereits oben Thema, ich versuche hier die Revision "kurz" zusammenzufassen). Die Hauptwelle ist mittlerweile auf 0.15mm ausdistanziert und hat nun einen kurzen 4. Gang. Es wurde eine neue BGM Lippenwelle, eine neue (Standard RMS) Schaltraste und eine neue SIP Kupplung verbaut. Die Welle konnte ich ebenfalls ohne Verspannung einbauen. Weil die Kupplung etwas größer ist, muss ich noch eine kleine Anpassung am Kupplungsdeckel vornehmen... Weil zuvor eine einfache Mutter zur Befestigung der Kupplung verwendet wurde, habe ich hier nun eine Kronenmutter mit Sicherungsring verwendet. Die Ankerplatte habe ich schwarz lackiert, mit allen 4 O-Ringen (war vorher nicht der Fall) und Newfren Race Bremsbacken eingebaut. Die zwei Ölschrauben habe ich durch Neue mit Magnet ersetzt. Die Überströmkanäle habe ich leicht an den VMC Crono angepasst. Den Zylinder, den Zylinderkopf und Kolben habe ich gereinigt und mit neuen Dichtungen (und nun doch auch neuem Pleuellager) verbaut (12/15Nm). Die Kolbenringe waren einwandfrei und die Laufbahn ebenfalls. Die Stehbolzen habe ich durch Neue (ebenfalls BGM) ersetzt. Den außenliegenden Messingring mit Filz an der Hauptwelle habe ich durch einen braunen WeDi (gleicher Durchmesser) ersetzt. Die originale Zündgrundplatte habe ich nun doch gegen eine Neue ausgetauscht. Die Ursprüngliche hat nur 5 Leitungen und da ich mit einer Batterie arbeiten will, habe ich nun eine mit 7 Leitungen verwendet (BGM HP). Zwischendurch hatte ich auch Zeit dafür die Lenksäule/Schwinge zu revidieren und die Crimaz Scheibenbremse zu verbauen. Die Lenksäule, Trommeln wurden ebenfalls in Schwarz Kunststoffbeschichtet. Zur Revision habe ich das BGM Rev-Kit verwendet. Zum Abdichten der Federaufnahme habe ich zwei passende O-Ringe verwendet. zur Befestigung der Bremsscheibe habe ich (anstelle der Mitgelieferten) Linsenkopfschrauben verwendet (Danke für die Infos hier im Forum). Durch das Ersetzen sämtlicher Lager/WeDis/Bolzen etc. habe ich mittlerweile einen guten/soliden Eindruck von der Vorderachse und keine Sorge mehr was das angeht. Ich werde sehen, wie die sich im Falle einer Vollbremsung verhält (ob die Scheibe an der Aufnahme des Dämpfers reibt oder nicht). Auch hier wurden alle NM berücksichtigt. An der Karosse itself bin ich nicht wesentlich weitergekommen. Ich will nun doch die üblichen Trittleisten montieren (hatte die Idee zwei normalgroße Füße und viele kleine Füße wie die der Umpalumpa aus Metall stanzen zu lassen/ das sprengt aber leider meine Mittel) und habe nun Neue angepasst + überflüssige Löcher mit Metallspachtel verschlossen (vorher erneut die zu verspachtelnden Flächen geschliffen und dann verspachtelt). Zudem habe ich die Holräume mittels Schlauchdüse/Dichtmittel versiegelt. Zudem habe ich die Löcher für die Blinker ausgemessen/gebohrt. Den Tank habe ich mit Aceton entfettet und ebenfalls versiegelt (regelmäßig gedreht/gewendet etc.). Weil bald wieder ein Tag der offenen Tür beim Scooter-Center ansteht (am 18.04.) habe ich auch meine Ciao wieder fit gemacht. Ich freue mich darauf die Leute von den Rheinschaltern mal wieder zu treffen. So viel so gut. Bis hierhin habe ich nicht den Eindruck, dass es so verkehrt ist was ich mache. Ich freue mich darauf die Revision vom Motor bald abschließen zu können und mich um die Karosse zu kümmern/zu lackieren. Grüße aus dem Rheinländ!
  3. Nach rund 48 Stunden Trocknungszeit (danke für die Hinweise, dass die Durchhärtung wichtig ist/bei den aktuellen Temperaturen etwas länger dauern kann), habe ich heute die bereits freigelegten Bauteile leicht angeschliffen und erstmals farblich grundiert. Hierfür habe ich nun doch einen herkömmlichen 1k Haftgrund verwendet. Nur den Tank habe ich mit einem aus vorherigen Projekten übrig gebliebenen Zink-Haftgrund (ebenfalls 1k) lackiert. Gestern habe ich testweise die Klappe vom Handschuhfach grundiert, um zu schauen ob/wie gut der Haftgrund packt = haftet scheinbar gut auf dem angeschliffenen Owatrolgrund (keine Blasen etc. erkennbar/sauberes Antrocknen ohne "Effekt"). Next Step ist nun das Anpassen der Karosse (Löcher schließen die nicht erforderlich sind/bohren bzw. erweitern derer die Wichtig sind - habe für alle Löcher die Leitungen führen Gummis besorgt), spachteln (so viel wie nötig, so wenig wie möglich), füllern. Ebenfalls will ich alle Teile die in Schwarz lackiert oder Kunststoffbeschichtet werden sollen vorbereiten. Der neue Schulterring (mit 1,4mm) ist zwischenzeitlich auch angekommen weshalb ich das Getriebe nun (hoffentlich) auch final Ausdistanzieren kann. Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf den Motor und die Lenksäule bald zusammenbauen zu können. Was die Diskussion um eine passende Kupplung angeht möchte ich mich nicht einreihen. Gut zu wissen, dass ein paar Peeps schlechte Erfahrungen mit der verstärkten Cosa 2 Kupplung von SIP gesammelt haben und "Ja", wenn die Superstrong zum Zeitpunkt meiner Materialbestellung verfügbar gewesen wäre, wäre das wohl auch mein Favorit gewesen (weil ich meist gute Erfahrungen mit BGM Artikeln gesammelt habe). Mir ging es erstrangig um die Übersetzung und die Haltbarkeit. Weil ich bislang keine Erfahrungen mit dieser Kupplung gesammelt habe, werde ich die nun einfach austesten.
  4. ...hat definitiv besseres zu tun...
  5. Hehe. Grüße sind unbekannter Weise raus. Sie nimmt das zum Glück ganz entspannt. Yes. Die 177 ccm Version. Ich habe einen guten Eindruck von dem Zylinderkit. Auch im Drehschieberbetrieb. ________________________ Heute nur ein kurzes Update. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Die Schleifarbeiten halten enorm auf. Ich kann alle verstehen, die die Karosse lieber strahlen lassen oder es selber machen. Mittlerweile habe ich jedoch fast alles freigelegt/von den Roststellen befreit (Rostumwandler/Schleifen/war zum Glück nur oberflächlich vorhanden) und bin bis auf die linke Seitenhaube auf keine schwerwiegenden Übel gestoßen. Hier waren zwei der Halter (samt Haubenblech) unter dem Lack weggefault. Ich habe die meisten Teile gestern per Kompressor mit Owatrol grundiert. Die Hohlräume haben eine Salbung per Dachrinnenbürste bekommen. Wenn der Rostschutz morgen vollständig durchgehärtet ist, werde ich die erste farbliche Grundierung auftragen (Zinkgrau). Auf die Lackierarbeiten freue ich mich mitunter am meisten. Ich habe viel Respekt davor und glaube zu wissen wieviel man hier verkehrt machen kann, glaube aber mittlerweile einen guten Überblick zu haben und weiß wie ich vorgehen werde. Zwischenzeitlich sind alle Bestellungen eingegangen und ich hatte etwas Zeit um den Primärdämpfer zu revidieren, das Getriebe zusammenzusetzen und die Überströmer an den Crono anzupassen (auch wenn nur geringfügig). Trotz neuem 4. Gang sind zwei 1mm Schulter-/Distanzringe nicht ausreichend. Mit zwei Fühllehren gemessen komme ich auf ein Spiel von 0,55mm. Ich habe nun einen 1,4 mm Schulterring nachgeordert. Hier ein paar Bilder vom Progress: Sorry, dass dieser Beitrag so chaotisch ist..
  6. In den vergangenen Tagen habe ich die Gabel+Primär zerlegt, angefangen den Lack abzutragen und eine größere Materialbestellung aufgegeben. Das erste Lager der Vorderachse war vollkommen verrostet/fest. Die Buchse ist jedoch unbeschadet. Hier habe ich mich dazu entschieden die Lenksäule zu erhalten und per Rev-Kit (Scooter Center) aufzuarbeiten/ die Crimaz Scheibenbremsen Lösung zu verbauen. Dazu habe ich eine neue Welle die Lenkkopflager (oben + unten), einen hydraulischen Bremshebel (ebenfalls Crimaz) und die Leitung mit passenden Anschlüssen bestellt. Einen BGM Dämpfer/ eine neue Feder habe ich bereits. 5 der 6 Federn des Primärdampfers waren einfach oder sogar mehrfach gebrochen. Weil das Primärrad selbst in Ordnung ist, habe ich mich auch hier für die Revision entschieden. Neben einer BGM Pro Drehschieber Kurbelwelle, dem Motor Revkit, einer neuen Schaltraste, dem BGM Kupplungshebel (zwei O-Ringe/Übermaß), einer verstärkten SIP Cosa 2 Kupplung (mit 22 Zähnen/die BGM sind derzeit nicht lieferbar/ich vermute dass das mit den 68 Zähnen des Primärzahnrades und einem kurzen 4. Gang gut harmoniert), einem neuen vierten Gang (BGM/35 Zähne), Distanzscheiben, einem Seilzugkit, einem Evok LED Scheinwerfer, einem neuen Kabelbaum + Ästen, einem neuen Hauptständer, einem Lenkerinnenrohr-Kit (ebenfalls SIP), einem Batteriefach zum schweißen, gefühlt 1000 Kleinteilen, habe ich per Kleinanzeigen einen gebrauchten E-Starter und ein passendes Polrad erstanden. Unterm Strich habe ich nach dem aktuellem Stand ca. zwei Monatsgehälter an Teilen eingekauft. Das setzt mich ein stückweit unter Zugzwang. Andererseits habe ich mittlerweile viel Spaß an dem Projekt und bin davon überzeugt dass es mir gut tut. Ich bin froh und dankbar dafür, dass meine Lebensgefährtin das alles mitmacht, auch wenn es bedeutet, dass wir in diesem Jahr keinen Urlaub machen können . Da in diesem Jahr sowieso alles etwas chaotisch ist und ich vorraussichtlich im Spätsommer in eine Reha-Klinik gehe, passt das irgendwie. Beim Entfernen vom Lack (überwiegend mit meiner Poliermaschine/Schleifscheiben/immer mit Atemschutzmaske) habe ich bislang keine Cola-Dose o.ä. gefunden. Es ist eine Heidenarbeit und macht unglaublich viel Dreck... Ich bin froh wenn dieser Schritt geschafft ist. Aus meiner Sicht wirkt die Basis solide (schaut euch gerne die Bilder an und schreibt eure Meinung). Es wurden in der Vergangenheit einige Schweißarbeiten verrichtet, das schaut für mich jedoch gut aus. Die verschweißten Bleche sind allesamt aus starkem Material (Trittbleche/Heck/Mittel-Steg). Ich glaube jedoch mittlerweile zu verstehen, warum so viel Füller aufgetragen wurde: die Flächen sind nahezu alle leicht vermackt. Nicht in dem Ausmaß, dass es die Stabilität beeinträchtigt, aber unschön. Nachdem ich den Lack irgendwann abgetragen habe, werde ich versuchen die kleinen Dellen auszugleichen, Änderungen testweise vormontieren (Blinker etc.) und Anpassungen vornehmen, wenn erforderlich schweißen und erst dann mit den Vorbereitungen zum Lackieren (grundieren/füllern/schleifen etc.) beginnen. Fassungen für die Blinker will ich aus Epoxidknete erstellen. Außerdem will ich an geeigneten Stellen mit Nietmuttern arbeiten. Hier noch ein paar Bilder vom Progress:
  7. Vielen Dank für die Info. Das ist wirklich nicht ohne... Aber besonders hier will ich auf Nummer Sicher gehen.
  8. Moin in die Runde, ich freue mich sehr über eure Beiträge und den Input! Am vergangenen Sonntag ist der Startschuss für das Projekt gefallen (indem ich zunächst die Garage aufgeräumt habe ;)). Ich will mir keinen Stress machen, nun aber kontinuierlich am Ball bleiben/immer wenn Zeit und Muse vorhanden ist daran arbeiten. Aktuell ist die Vespa komplett zerlegt. Bzgl. dem Rahmen teile ich die Meinung von @Cpt.Howdy und will versuchen die vorhandene Substanz aufzuarbeiten, auch wenn ich nicht gleich der Auffassung bin 0 Kompromisse eingehen zu müssen. Ich bin kein Experte und will das Projekt ohne große Beihilfe in Eigenregie verwirklichen. Das schließt aus meiner Sicht ein "perfektes" Ergebnis mit 0 Kompromissen aus. Wichtig ist für mich, dass es solide- (inkl. vernünftiger Dokumentation), in der Funktion einwandfrei und optisch cool wird. Noch weiß ich nicht was sich unter der Lackschicht/dem Füllspachtel verbirgt. Bei all dem miesen Erwachen in der Vergangenheit, würde mich eine Coladose nicht überraschen. Aufgeben halte ich aber für falsch. Mit das wichtigste an diesem Projekt ist für mich, aus der offenkundig miesen Basis etwas gutes zu schaffen. Dabei will ich überwiegend mit dem arbeiten, was der Roller hergibt. Das bedeutet nicht, dass ich keine neuen Teile verbauen will (und ja @kuchenfreund @weissbierjojo ich würde gerne eine PK-Gabel verbauen). Ich habe die Lenksäule zwar gestern bereits ausgebaut, aber noch nicht vermessen. Ich würde mich freuen wenn es hier irgendeine unkomplizierte Lösung gibt, die mein Budget nicht sprengt. Zunächst ein paar Erkenntnisse aus dem Abbau: Nicht alles an dem Roller ist schlecht. Die Peripherie nebst Getriebe und Lenksäule scheint stimmig zu sein. Viele Kleinteile kann ich beim Wiederaufbau (nach Reinigung/Aufarbeitung versteht sich) wiederverwenden. Die defekten/nicht brauchbaren Teile habe ich beim Ausbau notiert (z.B. Gummis/Konter für Blechschrauben etc.). Die brauchbaren Teile habe ich in Zipperbeuteln verpackt und beschriftet. Der Dämpfer hinten ist dicht, hat aber einige Reiber. Hier bin ich gespannt, ob die Substanz am Rahmen gut/schlecht ist. Das wird aber auch erst sichtbar, wenn der Lack entfernt wurde. Die Trittleisten waren marode und die Abschlusselemente aus Kunstsoff (sind beim ausbohren der Nieten sofort zerborsten) - hier versuche ich eine passende Alternative für die herkömmlichen Trittleisten zu finden. Weil ich heute auch den Motor in seine Bestandteile zerlegt habe, will ich hier ein paar Facts und Ideen dazu nennen: Es war eine Kupplung mit 20 Zähnen (Schrägverzahnt) + 4 Lamellen verbaut (keine Kronenmutter?!). Das Primärrad hat 68 Zähne. An den Zahnrädern der Hauptwelle habe ich folgende Anzahl Zähne gezählt: 1. Gang 58, 2. Gang 42, 3. Gang 38, 4. Gang 36. Der "Tannenbaum" hat: 12, 13, 17, 21 Zähne. Das Primärrad rasselt für meine laienhaften Ohren etwas sehr, weshalb ich vermute, dass hier eine oder mehrere Federn gebrochen sind. Es gab keinen/kaum Abrieb. Die Zähne sehen alle unbeschädigt aus. Das Schaltkreuz hingegen hat deutliche Blessuren und der vierte Gang in der Aufnahme des Schaltkreuzes auch. Das Kickstarterritzel/die Gummis etc. sahen einwandfrei aus. Die Lager auch (kommen selbstverständlich trotzdem neu). Die Wellendichtringe waren augenscheinlich dicht, hätten aber bestimmt nicht mehr lange ihren Zweck erfüllt. Die originale Piaggio Kurbelwelle sieht ebenfalls gut aus. Die könnte man so m.E. ohne schlechtes Gewissen wieder verbauen. Dennoch würde ich gerne eine robuste Drehschieber/Rennwelle verbauen. Was ich mir davon verspreche? Eine höhere Haltbarkeit bei höherer Leistung. Die gleiche Erwartung hätte ich auch an eine neue Kupplung. Hier würde ich eine mit 22 Zähnen aussuchen. Gerne würde ich die Überströmer an den Crono anpassen (der sieht btw. in Sachen Laufbahn noch immer aus wie neu). Um das in vollem Umfang machen zu können, müsste jedoch das Alu am Block aufgeschweisst werden (sonst wäre das m.E. zu dünnwändig), weshalb ich hier nur minimal Material abtragen werde. Das Kolbenbolzenlager und die Kolbenringe werde ich nicht erneuern, weil die bislang nur wenige Kilometer gelaufen haben. Die Clips, Dichtungen und Stehbolzen werden erneuert. Die Motorlager (Schwinge + Dämpfer) sind einwandfrei/nicht porös/kein Versatz. Vergasertechnisch will ich beim Drehschieber/SI bleiben. Die LiMa macht ebenfalls einen guten Job weshalb die bleiben darf. Ich werde aber die Augen/Ohren offen halten, wenn auf dem Gebrauchtteilemarkt ein E-Starter und ein passendes Polrad angeboten wird. Den Rahmen und die Kabel/Leitungen werde ich im Vorhinein dafür vorbereiten, sodass ein Einbau ohne großen Aufwand möglich ist. Den Schalter hierfür würde ich auf dem Handschuhfach platzieren. Hier habe ich mich für folgende entschieden: Germany Motorsports LED Mini Motorrad Blinker Micro Stripe e-geprüft vorn + hinten Verkleidungsblinker universal (Leicht getönt, 2 Paar) : Amazon.de: Auto & Motorrad Allerdings muss ich im Drybuild noch eine Lösung zur Montage finden... Nicht wenn es nach meinem Nachbarn geht... Ich habe davon keine Ahnung und bin gespannt. Diesen Part machen wir gemeinsam. So wirds gemacht. Allerdings erstmal an anderer Stelle. Befasse mich jedenfalls aktuell mit der Materie. Die nächsten Schritte: Materialbestellungen aufgeben und den Lack entfernen.
  9. Hi zusammen, ich will hier meine Projektidee zu einem "Charlie and the chocolate factory" bzw. "Willy Wonka tribute" Roller abbilden + Motiv und technische Ideen beschreiben. In erster Linie, um mir selber einen besseren Überblick zu verschaffen, aber natürlich auch, um mich mit euch auszutauschen. Motiv: Die Idee entstand in einer aktuell schwierigen Lebensphase. Über die Jahre habe ich eine Angststörung entwickelt, die mehr oder weniger mein Leben dominiert. Gepaart mit familiären/beruflichen Problemen und lt. behandelnden Ärzten einer schweren depressiven Episode versuche ich nun meine Zeit u.a. Dingen zu widmen, die mir gut tun/mir wichtig sind. Whatever... wahrscheinlich ist das hier im Forum fehl am Platz. Andererseits ist's auch nichts für das man sich schämen sollte denke ich. Jedenfalls versuche ich hier eine daraus entstandene Projektidee in Worte zu fassen. In Kindheitstagen bin ich beim stöbern im Videoregal meines Vaters über den Film "Quadrophenia" gestolpert. Auch wenn mir ein paar Aspekte des Streifens nicht gut gefallen haben, war ich von den Rollern und der Musik geflasht. Daraus entwickelte sich eine Vorliebe für klassische Roller und die Ska/Soul Musik. Meine erste Vespa war eine PK50 die über Jahre im Garten der Nachbarn meiner Großeltern stand. Weil die komplett überwuchert/vergammelt war, der Senior generell nichts mehr damit anfangen konnte, habe ich die für damals 50 schmale Mark abkaufen können und die DIY restauriert. Um die Mietkaution für meine erste Wohnung stemmen zu können, habe ich sie schweren Herzens abgeben müssen. Nach Abschluss der Lehre habe ich mir eine orangene V50 zugelegt, die einem falschen Freund zum Opfer gefallen ist. Danach war für einige Jahre der Traum vom eigenen Blechroller ausgeträumt. 2023 war ich durch meine berufliche Entwicklung so "liquide", dass ich einen Motorradführerschein machen konnte, um damit Roller- und dazu etwas flotter fahren zu können. Die "Liebe auf den ersten Blick" ist mir hier leider zum Verhängnis geworden. Ein augenscheinlich seriöser älterer Herr aus Aachen hat mir seine 150 Super unter der Angabe falscher Fakten für einen deutlich zu hohen Preis verkauft. Ich habe übereilt gehandelt und blind vertraut, ohne mir damals Rat zu suchen oder mich intensiver mit dem Zustand des Rollers zu beschäftigen. Mit der Zeit habe ich hier durch das Forum und mittlerweile den Anschluss an die "Rheinschalter" aus Köln so viel Know-How angeeignet, um den Roller in einen passablen technischen Zustand zu versetzen. Dennoch hängt diese Historie über dem Roller wie ein schlechtes Omen. Ich habe nun lange Zeit versucht den Roller zu verkaufen. Bei klarer Offenlegung aller Fakten (das ist für mich selbstverständlich) kann ich keinen Preis erzielen der ausreicht, um mir eine z.B. straßentaugliche PX zuzulegen, die meinen Vorstellungen entspricht... außerdem habe ich kein Interesse daran weiter "Lehrgeld" zu zahlen und will im Gegenteil zu allen Überlegungen in der Vergangenheit genau diesen Roller halten/waren/zu schätzen lernen und das in erster Linie selber schaffen. Schließlich kann der Roller nichts dafür! P.S.: mir ist klar dass es sich faktisch nur um einen unbeseelten Gegenstand handelt. Zumindest Objektiv. Aber irgendwie ist es doch immer das was man daraus macht und NEIN. Wenn ich mir so manch einen Roller auf den Meetings anschaue, ist das doch weit mehr als nur ein Blechhaufen! Warum "Charlie und die Schokoladenfabrik"? Die 1971er Fassung mit Gene Wilder war einer meiner Lieblingsstreifen in meiner Kindheit. Ich fand die Vorstellung Willy Wonka zu beerben und die Schokoladenfabrik fortzuführen faszinierend. In meiner jugendlichen Rebellion habe ich dann die Hip-Hop Jugendkultur und Graffiti entdeckt und "Wonka27" (dabei ist die 27 unsere damalige Hausnummer/alleinstellungsmerkmal und irgendwie meine persönliche Glückszahl) als Synonym/Namen gewählt. Das sollte mein wichtigstes Interesse überhaupt werden und wird von mir auch heute (je nach Verfassung) fortgeführt. Basics: Bei dem Roller handelt es sich um eine Vespa VBC 150 Super von 1966. Allerdings als "Frankenstein-Edition". Vermutlich ist es eine indonesische Restauration, die ihren Weg über Tschechien nach Deutschland gefunden hat. Zumindest habe ich neben einer damals aktuellen und mängelfreien TÜV-Prüfbescheinigung (absolut unwahrscheinlich, dass der damalige Besitzer die legal erworben hat) ein tschechisches Datenblatt erhalten. Nach dem entfernen eines Stickers auf dem Beinschild vorne ist der Lack am Sticker haften geblieben. Darunter fand ich eine relativ dicke Schicht Füllspachtel (habe bis aufs Blech alles entfernt und danach beilackiert). Die Liste von Mängeln zum Zeitpunkt des Kaufes ist lang und Füller ist dabei wirklich das geringste Übel. Um bei den heute wichtigen Basics zu bleiben hier ein paar technische Daten in Stichpunkten: PX150 Motor (Nummerngleich, ist eingetragen, Überströmer auf irgendeinen Zylinder aus der Vergangenheit angepasst - nicht sonderlich fein gearbeitet, aber dicht - keine Risse etc.) mit 177ccm VMC Crono, Piaggio Standard KW, Piaggio Standard Zündgrundplatte (kontaktlos) mit Standard Pol-/Lüfterrad, 24.24 SI Vergaser (ovalisiert, Durchmesser vom Zulauf erhöht, neuer Dichtsatz, neue Feder, SC Gasschieber, Venturi, Auer Luftbox, aktuell gut abgestimmt, ist eingetragen etc.), BGM MRB BigBox V1 (ist kryptisch eingetragen - Auspuff MRB), SIP kurzhub Gaszugrolle, BGM Sport Reifen (mit Schlauch verwendet - vorne wie hinten 10Zoll - ist eingetragen), BGM Dämpfer F16 vorne, BGM Pro Stoßdämpferfeder vorne, SIP Digitaltacho (alle Funktionen ausgereizt), DIY Tankanzeige, BGM Spannungsregler, BGM LED Lenkerendenblinker. Ebenfalls sind eingetragen: 14kw, 115km/h. Mängel/Störfaktoren: Konstellation der Vorderachse - Ich habe bislang keine passenden Bremsbeläge gefunden. Die aktuell Verbauten sind intakt, jedoch wurden sie (vermutlich im Zuge einer Indo-Restauration) angepasst (am Teil zum Stehbolzen geschliffen). Die Bremsleistung ist gut, allerdings gefällt mir die Vorstellung nicht, dass die Bauteile nicht zusammen harmonieren. Besonders nicht bei der Vorderachse (Sorge um Ausfall/nicht ordnungsgemäße Funktion/Blockade bei der Fahrt). Zudem wirkt die Welle nicht "korrekt" gelagert. Die Mutter unter der Fettkappe kann nicht mit den vorgesehenen NM befestigt werden, da ansonsten die Welle nicht dreht/blockiert/das Fett ist frisch (wenn das überhaupt relevant ist). Die Lenkerendenblinker sind ohne Blinkerrohr verbaut/die Kabel vom Vorwiderstand scheuern sich regelmäßig auf. Generell sind mir die Blinker zu unscheinbar/undeutlich. Der Kupplungshebel (mit einem O-Dichtring) ist wiederholt undicht (zwar nur minimal/trotzdem doof). Die Kupplung ist generell sehr weich und die Anzahl der Zähne bislang unklar/vermutlich zu kurz übersetzt. Der erste Gang ist nahezu überflüssig. Im Dritten ist bei hoher Drehzahl eine Geschwindigkeit von 70/80km/h durchaus zu erreichen. Im Vierten hingegen ist kaum mehr eine Steigerung möglich (V-Max ist 93km/h - per GPS). Dabei klingt der Motor für mich "gesund", die Leistung ist gut/sportlich/für einen Drehschieber recht "bissig" (ok - hier fehlt mir allerdings der Vergleich für eine hochwertigere Aussage). Schaltung "hakelt" im Stand. "Gewusst wie" ist das kein Problem, aber nervig. Scheinwerfer bzw. Streuglas ohne Abblendfunktion (wurde vom TÜV angesprochen aber nicht bemängelt). Der Lack ist von geringer Qualität. Darunter vermute ich viel Füller und unbekannte Mängel. Das Blech wirkt auf mich insgesamt intakt (kein Rost erkennbar). PX Handschuhfach - ist letztlich Ok, weil ich nicht besonders viel Wert auf Originalität lege. Andererseits wäre es m.E. gut, wenn die Kanten bündig zum Beinschild abschließen würden. Aktuell können Kleinteile durch einen Spalt fallen (trotz Gummi). Hauptständer hängt durch. ___________ Was soll passieren? Technische Änderungen: Eine Motorrevision: Neu Lagern, Getriebe ausdistanzieren, Schaltklaue erneuern, KW gegen eine robuste 57mm hub KW austauschen, insgesamt abdichten + Öl. Kupplung gegen eine hochwertige neue austauschen/Übersetzung anpassen. Revision der Vorderachse oder ggf. Austausch gegen SF/Umbau auf Scheibenbremse. Auf Batteriebetrieb umrüsten: Halterung unter linker Seitenhaube montieren ggf. Kabelbaum erneuern - Option für E-Starter schaffen. Blinkerlösung finden: Vorne evtl. TÜV taugliche Mini-LED-Blinker mit Kabelführung durch Kantenschutz am Beinschild montieren oder unterhalb vom Lenker (nach vorne gerichtet). Nummernschildhalter mit integrierten Blinkern hinten montieren. Blinkerrohr nachrüsten, um bewegungsunabhängige Spiegel an den Lenkerenden befestigen zu können. Hauptständer austauschen. Passende Lösung für Scheinwerfer finden... Optische Änderungen: Hier sollte wohl der größte Textteil entstehen. Weil bislang jedoch "nur" die Themenidee existiert hier ein Versuch meine Vorstellung zu beschreiben und erstmal weniger den Fokus auf die Frage nach dem "Wie" zu schieben: Die Karosserie soll im Hauptton "Willy Wonka - Violett mit Metallflakes" werden + mit schwarzen Elementen (Folieneffekt!? - ich weiß nicht ob das die richtige Bezeichnung ist - frakturiert) gelayert werden. Dabei soll ein goldender "Wonka27" Schriftzug (im Calligraphie/Pinstripe Stil - nicht identisch zum originalen Schrifttyp) den linken oder rechten Teil des Beinschildes (vermutlich links - in Fahrtrichtung) zieren. Darunter würde ich in einem umrandeten Quadrat ein Motiv aus dem Film im Comicstil umsetzen (evtl. hier ein Portrait von Willy Wonka als Cartoon im Fabriksetting). Das Handschuhfach soll nicht mit Motiven versehen werden, da ich dort gerne wieder eine Tasche für Kleinkram anbringen würde. Auf der rechten Seitenhaube sollen zwei umrandete Quadrate (nicht gerade angeordnet) mit comicartigen Motiven aus dem Film entstehen (evtl. die Umpa-Lumpa bei der Arbeit und Charlie, wie er das goldene Ticket erhält). Die linke Haube soll einen farblichen Stilbruch darstellen: Eine aufgerissene Tafel Schokolade im Stil eines "Wonka-Bar" (hier am liebsten mit dem original Schrifttyp + Farbe). Die Quadrate würde ich vom aktuellen Stand mit Pinsel/Lackstiften gestalten (damit habe ich gute Erfahrungen gemacht und bin "sicher" - habe in der Vergangenheit diverse Materialien auf diese Weise gestaltet). Schön wäre natürlich meine Skills in Sachen Airbrush zu vertiefen - das könnte mich jedoch überfordern. Die technische Ausstattung dafür ist vorhanden. Gerne würde ich Felgen/Bremstrommeln/Motorhälften schwarz beschichten. Pulver ist ja in aller Munde. Mein Nachbar (Landwirt) schwört hingegen auf die Kunststoffbeschichtung von Metallen. Fände ich rein optisch auch sehr interessant. Generell würde ich Anbau-/Kleinteile in schwarz halten wollen. Schrauben und andere metallische Kleinteile hingegen würden mir in Gold gut gefallen (eloxiert). Timeline: Dieses Projekt ist aktuell pure Fiktion und absolut vage (bis auf das Vorhandensein des Rollers/der Werkzeuge/der Garage). Ich würde das Projekt gerne bis 2027 umgesetzt haben. _________________ Wie zu Beginn von diesem Textklotz schon angerissen: Ich will hier vordergründig die Idee festhalten, damit ich sie nicht vergesse/die Idee etwas sortiert bekomme. Ich habe mich von der Vorstellung verabschiedet den Roller abzugeben und befasse mich damit, wie ich aus meiner Sicht etwas cooles daraus machen könnte. Ich erwarte nicht, dass irgendwer die Muse hat mein Gedankenchaos zu lesen oder sich damit näher befasst. Wenn ich mit der Umsetzung starte, werde ich das hier dokumentieren. Zum Abschluss ein aktuelles Foto von der Frankenstein VBC:
  10. Peinlich aber wahr.. der Kolben wurde verkehrtherum eingebaut. Ist mir persönlich bislang nie passiert und wahrscheinlich deshalb bei der ersten Durchsicht nicht aufgefallen. Hab jetzt testweise eine 72er HD verbaut und naja. Es rennt! Auf den ersten Eindruck sogar richtig gut! Passend dazu ist heute das Versicherungskennzeichen im Briefkasten gewesen. Freue mich auf eine erste Dorfrundfahrt am Wochenende B) Beste Grüße an die Community <3

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