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Scharnhorst

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Alle Inhalte von Scharnhorst

  1. Ja liebe Kollegen, es geht weiter am Prototyp...:-). Problem ist ja, daß der PHVB ja sowas von garnicht zu dem ganzen Konstrukt paßt. Die Leerlaufgemischschraube kann ich nur bei geöffnetem Lufi antriggern, was natürlich etwas doof ist, aber was soll's. Jetzt muß das drumherum passen. Einen Seilzugkrümmer mit 180° Habe ich ja schon, der Zug wird von unten in das Gehäuse kommen. Ich werde Bohrungen im Gehäuse brauchen, damit ich die Schellen der Gummimuffe öffnen kann und eben noch das Standgas. Für die Bohrungen habe ich schon Gummistopfen besorgt. Heute morgen habe ich erstmal den Gaser durchgeglüht und die drei Schlauchanschlüsse gezogen. Unterdruck für Benzinhahn und Öl brauche ich nicht, Benzinanschluß muß gedreht und verlängert werden. Problem war die Standgasschraube. Letztlich habe ich auf der Fräsmaschine eine 16er Bohrung gesetzt (alles in einem kaputten Gehäuse zur Probe, wenn dann alles paßt, übertrage ich die Änderungen auf mein seltenes NOS-Gehäuse). In die Bohrung eine Gummidurchführung und dann habe ich mir eine neue Standgasschraube aus Edelstahl gedreht, die ich gerade noch so von außen bedienen kann. Es ist nämlich ziemlich eng dort, wenn der Motor eingebaut ist: Für die beiden überflüssigen Anschlüsse habe ich dann Stopfen aus Alu gedreht und eingeklebt: Der Überstand muß innen noch entfernt werden. Und so muß nachher die Position des Schlauchanschlusses von Tank sein: Da muß ich noch einen Adapter drehen aus VA und das ganze verkleben. Längliche Geschichte, den PHVB dort einzupassen, aber es wird. Einen längeren Gaszug brauche ich auch noch (nehme ich aus meinem Ape-Fundus in neu, der wird dann eingepaßt), weil der dann von unten in einem Bogen durch einen Gummidurchlass in den Lufikasten münden soll und von da in den 180° Krümmer. Wenn der Gaser dann soweit versorgt ist, kommt die Getriebe- und Variomontage und der nächste Test im Montageständer. Wenn der positiv ist, kommt der Einbau. Ich habe diese Woche Urlaub und würde gerne Ende der Woche probefahren. Mal schauen, ob das klappt...:-) Gruß Paddy.
  2. Männer, das Ding läuft! Elektrischer Choke war über ein Labornetzteil angesteuert, damit er langsam zu mach, den Anlasser habe ich mit der Batterie der Ape angeschmissen. Da hier MP4 nicht geht, müßt ihr mit der Zip-Datei Vorlieb nehmen. So jetzt halt in aller Ruhe mal die Bohrungen im Lufigehäuse setzen, damit ich im verbauten Zustand an alles relevant rankomme und mit Gummistopfen wieder verschließen. Dann werde ich mal die Vario und das Getriebe montieren und schauen, wie die Malossi Multivar arbeitet. Ich berichte... Gruß Paddy. IMG_5180.zip
  3. Zündung ist abgeblitzt mit der Pistole und das Polrad mit der Bohrmaschine angetrieben. Zündfunke alles da. Dafür, daß da eigentlich in dem Bereich nichts mehr mit dem Original zu tun hat, bin ich ganz zufrieden...:-) Jetzt installiere ich dann mal die Membran, ASS und Gaser. Dann kommt langsam die Inbetriebnahme. Wenn der Gaser dran ist, muß ich noch Bohrungen setzen im Lufi-Gehäuse, um die Rohrschellen der Gummimuffe von außen anziehen zu können und das Standgas einstellen. Das mache ich in aller Ruhe. Gruß Paddy.
  4. Habe noch etwas gekämpft letzten Samstag. Meine knappe Kiste bezüglich dem axialen Platz unter meinem Eigenbau-Polrad. Das ganze war spitz auf Knopf mit einer alten ZGP und ging gerade so. Mit der vorgesehen ZGP, die offenbar ihre Toleranzen komplett ins Plus ausnutzt, hatte ich Kollision. Erstens saß die ZGP auf meiner speziellen Lagerhülse für das PX-Lager und den zugehörigen Wedi auf und meine Flanschkopfschrauben am Polradtopf saßen am Pickup auf. Mittels Distanzscheibe 0,3 mm die KW noch etwas in Richtung ZGP verschoben als erste Maßnahme. Dan habe ich die Nietköpfe an der ZGP auf dem Teilapparat auf die Höhe der Nietköpfe der anderen ZGP überfräst: Dann mußte ich wohl oder übel die bereits mit Loctite gesicherten Flanschkopfschrauben rausfräsen auf dem Teilapparat (war ein Riesenscheiß), weil zu starkes Erhitzen keine Option wegen den Magneten war: Dann habe ich die Schraubenköpfe um 0,6 mm tiefer gesenkt, wie man auf dem Bild vielleicht sehen kann. Jetzt muß ich halt meinen Konus als Einzelteil durchkochen ohne Gefahr für die Magneten und die Gewindestummel rausdrehen, wenn der Loctite zu Pulver gebacken ist. Dann sollte es reichen. Morgen montiere ich weiter...Loctite wird aber erst verwendet wieder, wenn wirklich alles paßt un der Knetabdruck grünes Licht gibt...Ich Depp konnte halt nicht warten...:-) Gruß Paddy.
  5. Fertig! Mit Endkappen und zwei Griffen. Schwenkbar um jeweils 90 Grad, mit Sito nur senkrecht und 90 Grad zu einer Seite. Und eine aufsteckbare Verlängerung für einen Beuteltank: Die Montage und der Probelauf rücken näher... Gruß Paddy.
  6. Ich bastel mir gerade einen Montageständer aus Restbeständen von Alu-Profilen, die schonmal in Verwendung waren. Ziel ist natürlich schwenkbar und vor allem die Motierbarkeit des Sitos bei senkrechter Position. Ich will den Motor mit dem Sito im original verbauten Zustand in Betrieb nehmen und nicht den Puff so dämlich nach oben gedreht. Ich will wissen, ob alles tut und mein Krümmer dicht ist. Das erste Bild zeigt den ersten Wurf: Geht aber gar nicht mit Puff. Deshalb wird es eher so irgendwie: Muß noch das eine oder andere Profil machen und etwas aussteifen. Noch kleiner Haltewinkel für die vordere Aufnahme, dann sollte das mit dem Puff klappen. Ohne Puff bleibt es in alle Richtungen dann schwenkbar, mit Puff nur noch in eine Richtung und die senkrechte Position. Einen zusätzlichen Galgen für den Sprit kann ich dann auch dran machen, wenn es soweit ist. Wenn das Ding fertig ist, gibt es Bilder. Gruß Paddy.
  7. Jetzt werde ich aber rot... Vielen Dank für die Blumen, liebe Kollegen! Und natürlich berichte danach noch etwas über die Erfahrung mit dem Motor hier weiter. Ich berichte stets über Höhen und Tiefen, auch wenn etwas nicht funktioniert. Es macht halt einfach Spaß, etwas über das vorhandene Portfolio an fertigen Teilen hinaus etwas zu basteln, daß es noch nicht gibt. Auch wenn es nachher keine Rakete ist, aber dafür ein Unikat. Zu dem Sinterteil, ich habe es nicht hochgeladen zur Anfrage im Netz, aber aus der Erfahrung aus meinem Beruf weiß ich, daß man bei normalen Dienstleistern (nicht im großen Netz) bei der Geometrie und dem Gewicht irgendwo so zwischen 200-300 Euro ablandet. Hängt aber auch etwas mit der Maschinenauslastung zusammen, die der Hersteller gerade hat. Bei einem Bauauftrag, wo das Teil gerade geschickt noch reinpaßt, ist der Preis attraktiver. Es hängt auch davon ab, wieviel Stützgeometrie nach dem Bau zu entfernen ist und mein Teil kam ohne aus. Klar sind das Mondpreise im direkten Vergleich zu den massenhaft verfügbaren Standardteilen für einen Schalter oder einen Scooter, aber für ein Unikat ist das schon tragbar aus meiner Sicht. Ist ja Hobby und Hobbys müssen Zeit und Geld kosten...:-) Als Dienstleister wäre ich der falsche, weil ich meine wenige Zeit dann doch eher für meine Projekte verwende. Aber wenn den Apemotor angehe, werde ich selbstverständlich hier berichten, weil das ja ein Schaltmotor ist und bis auf das Diff ja gleich zur normalen SF ist. Auf den freue ich mich schon, mal sehen, ob es nächsten WInter etwas wird. Viele Grüße, Paddy.
  8. Liebe Kollegen, ich bin ja neu hier und habe nach Franks Hinweis auf T5 Rainer mal hier etwas nach dem guten Mann gesucht. Wenn ich es richtig verstanden habe, weilt der liebe Kollege leider nicht mehr unter uns, das ist traurig. Ich habe auch anhand seiner Beiträge hier gesehen, daß er ein sehr hilfsbereiter und eifriger Kollege war. Und zuguterletzt ist mir als Neuling hier aufgefallen, daß er sich in den Anfängen dieses Beitrages rege dafür interessiert hat. Ich kannte ihn leider nicht wie manch anderer Kollege hier im GSF, aber ich denke aufgrund seiner interessierten Rückmeldungen zu Beginn dieses Beitrags hätte ihn mein Umbau sehr interessiert und er wäre sicher ein leidenschaftlicher Gesprächspartner bei diesem Projekt gewesen... Sehr traurig und schade... Liebe Grüße, Paddy.
  9. Den Stutzen mit runden 150 Gramm habe ich tatsächlich als Musterteil bekommen als Gefallen. Ich hatte ihn zuerst angefragt und mit grob 200 Euro gerechnet. Die Preise sind gefallen in den letzten Jahren. 300 Euro wären meine Schmerzgrenze gewesen, darüber hätte ich mir das Ding irgendwie aus Alu an zwei Samstagen auf der Fräsmaschine und in Handarbeit geschnitzt, wäre dann halt nur funktional gewesen und nict so schön. Aber so war es mir auch recht. Im Netz auch unter https://craftcloud3d.com/de?utm_source=all3dp&utm_campaign=navbar2-de Gruß Paddy.
  10. Vielen Dank, Kollegen für die positiven Rückmeldungen! Einen Wehrmutstropfen hatte ich noch. Bei der ganzen Schweißerei sind mir noch die Flankenspiele der Verzahnungen fast gänzlich abhanden gekommen und es lief etwas schwer. Also habe ich das eingeklebte Lager der Zwischenwelle zerdeppert, den Außenring aufgedremelt mit zwei Neodym-Magneten links und rechts, damit der Schleifstaub gebunden wird und habe die Lagerhülse rausgespindelt. Dann bin ich um jeweils 3 Zehntel verfahren und habe den Sitz etwas größer ausgespindelt: Heute eine neue Lagerhülse passend zu dem neu entstandenen 37,28 mm Loch in der eingeschweißten Aluplatte gedreht, jetzt paßt alles wieder: Das Getriebe läßt sich jetzt auch wieder schön sogar von der ABtriebsseite durchdrehen, obwohl das mit über 9 ins Schnelle geht und der große Wedi am Eingangsrad schon drin ist. Jetzt bin ich zufrieden. Gruß Paddy.
  11. Hallo Kollegen, heute habe ich mal alles montiert und angepaßt. Als erstes habe ich den Wandler ausdistanziert, damit der Riemen parallel läuft: Dann mußte ich noch eine 3 mm Aludistanzplatte fertigen, die mir das Luftfiltergehäuse etwas nach außen bringt. Sonst kommt die Ecke des Luftleitblechs, das mit dem Lufi verschraubt ist, zu nahe an die Lüfterschaufeln: Die Gummimanschette für den Vergaser soll aber an Ort und Stelle bleiben, deshalb die Distanzplatte und auch den Lufi an der Stelle auf 40 mm ausgespindelt: Danach habe ich noch im Bereich ASS, Krümmer etwas wegdremeln müssen an der Zylinderhaube und den neuen Kerzenausschnitt setzen. Ich finde, der Motor ist top geworden. Und meinen ganzen Umbau kann man außer an der Multivar von Malossi überhaupt nicht erkennen: Ich bin soweit zufrieden. Ein Gesamtkunstwerk aus meiner Sicht. Einzig an der Kerze wird es etwas knapp, da brauche ich einen anderen Stecker, sonst wird es zu eng an der Karosse. Jetzt kann ich den Motor wieder zerlegen und langsam mal final aufbauen. Zuerst Motor und Abblitzen, dann Getriebe mit Vario und Riemen. Ich will mir aber dazu eventuell einen Ständer bauen, damit ich den Motor außerhalb in Betrieb nehmen kann. Gruß Paddy.
  12. Natürlich weiß ich, daß ich in einem Schalterforum bin. Aber ich habe ja nur einen Beitrag okkupiert, der schon gegen diese "große Überschrift" verstoßen hat. Das hat Helma schon verbrochen mit dem abgerissenen Beitrag. Ich bringe das bloß zu Ende und gebe einen Ausblick darauf, daß mir schon noch etwas auf der Schalterebene vorschwebt, aber halt in der Ape. Und halt auch wieder etwas, das noch keiner gemacht hat, hehe... Ich will ja Schaltvespas nicht verunglimpfen, nichts läge mir ferner. Sie sind auch die Mutter meiner Vespa und erst recht die meiner Ape. Ich bin mit mir im Reinen... Viele Grüße, Paddy.
  13. Hallo Kollege, danke für die Rückmeldung. Ich werde bestimmt noch einen "Standard"-SF-Motor nachreichen. Aber der wird nicht in einer Vespa laufen, da mich die Schalterei in der Vespa nicht reizt und mir auch keine Story zu einem Projekt einfallen würde. Für Schaltmotoren kann man ja alles kaufen, was man sich nur denken kann und so ziemlich alles ist ausprobiert. Da fällt mir nichts sinnhaftes ein für meine Belange. Und Tuning steht ja nicht im Vordergrund... Wenn das hier abgeschlossen ist, suche ich mir einen zweiten Ape-Motor, der ja im Prinzip ein Vespamotor ist, und dann schauen wir mal. Mir schwebt ein kompromißloser Traktormotor für die Vierteltonne vor, der mehr Kubik hat als die obligatorischen 130 mit 51 mm Hub. Ein paar Drehzahl-Umbauten gibt es da ja bis hin zu Falc oder eben so wie meiner mit DR 130 als gemütlicher Cruiser. Ich hätte da gerne etwas draufgelegt an Hubraum und Schub von ganz unten. Kombiniert mit möglichst wenig Änderungen nach außen. Mal schauen. Erst mal einen Motor finden und dann sehen wir weiter. Und wenn es interessant wird, werde ich natürlich hier berichten in mittlerweile gewohnter Manier. Der Benchmark ist gesetzt mit meinem aktuellen Motor, der auch bei niedrigen Drehzahlen noch volle Leistung auf die Lima bringt und reinen Gleichstrom erzeugt, weil ich eine sehr umfangreiche elektrische Ausstattung habe. Da wird sicher viel umschweißen und umfräsen dabei sein, daß da alles erfüllt ist, was mir vorschwebt.... Gruß Paddy.
  14. Vielen Dank, liebe Kollegen für die positiven Rückmeldungen! So, heute neben einer Aufspannplatte für den Lufi (der muß im ASS-Bereich auch etwas ausgespindelt werden, damit die Muffe bündig bis zum ASS geschoben werden kann), ist das Röhrchen mit dem runden Einstich fertig, aber noch nicht geklebt. Das mache ich zum Schluß, wenn alles zusammenpaßt. Viele Grüße, Paddy.
  15. Habe meinen ASS aus Alu-Lasersintern bekommen! Gleich mal auf der alten Maho bearbeitet. Morgen noch ein Edelstahlröhrchen mit rundem Einstich drehen und einkleben in den ausgespindelten 29er Durchmesser, damit der PHVB mit Gummimuffe verbunden werden kann. Langsam wird es. Das war das letzte Sonderteil, das mir noch gefehlt hat. Jetzt ist es noch etwas Fleißarbeit, aber das wird vollends... Gruß Paddy.
  16. Hallo Frank, danke für die Rückmeldung! Hmm, ob es sich im Alltag bewährt, man weiß es nicht. Das ganze Scootergeraffel, das ich verbaue, kann sicher mehr ab, als der DR in dem Motor bringen wird. Der Riemen ist vermutlich noch das schwächste Glied in der Reihe. Der stammt aus einem Derby und ist von den Abmaßen her nicht überdimensioniert. Technisch ist das Ding eigentlich im wesentlichen auf die Technik eines Scooters reduziert, hat also weniger bewegliche Teile als das Originalgetriebe der PK XL Automatik. Sehr simpel eigentlich mein Konstrukt. Technisch aufwendig ist es nur, weil ich das Ziel habe, daß das alles im Ori-Kleid der Automatik läuft. Ein weiteres Unikum ist sicherlich mein selber gebautes Polrad, damit ich eine normale SF-Kurbelwelle mit 20er Konus fahren kann und der dazu konstruierte Varioadapter für die Malossi Multivar. Das gibt es so nirgends. Alle Automaten, ob die PK oder ein Scooter haben einen langen Wellenstumpf, wo alles am Stück draufgeht. Von der Leistung her denke ich, wird der DR etwas mehr machen als auf meiner Ape mit Drehschieber, aber trotzdem moderat bleiben mit einer flachen Drehmomentkurve schon ab niedrigen Drehzahlen, ideal für mein Vorhaben. Ich denke, viel mehr wie 6-7 PS werden es nicht sein. Langt mir völlig, Tuning steht nicht im Vordergrund. Und naja, was "Sinnvolles" ist Ansichtssache. Das nächste "Sinnvolle" für mich und meine Ansprüche wäre einer Special aus dem Jahre 74 das Schalten abzugewöhnen. Wenn mir mal eine über den Weg läuft. Einen Schaltmotor tunen wie schon 48.000 andere vor mir ist mir zu langweilig. Wenn mir ein volltändiger Ape-Motor samt Diff über den Weg läuft, würde es mich noch reizen, einen großen DR für eine PX drauf zu bauen inklusive aller notwendigen Änderungen, damit das Ding unauffällig läuft. EInfach so zum Spaß. So, aber nun zum Abschluß des Getriebes: Eine Schmiernut für das Lager gefräst, die Nadelhülse ingeklebt und eine Bestandsscheibe aus dem PK-Getriebe auf 15,05 ausgedreht als Anlaufscheibe. Mein Getriebe ist fertig soweit. Jetzt bau ich den Motor zusammen und schaue, ob alles soweit paßt. Dann kann ich den Riemen ausdistanzieren und irgendwann mal das erste Mal hoffentlich starten. Gruß Paddy.
  17. Also die Damen, wie versprochen: Zentrierhülse aus Kunststoff und Lagerhülse aus Stahl gedreht: Zentrierhülse mit 2K-Kitt belegt und den Deckel montiert (Nadelhülse war natürlich gezogen): Nach dem Aushärten sah es dann so im Deckel aus: Danach den neuen Sitz aufgefangen: Mit einem 20er Fräser mal drüber gehobelt, dann sah man die Exzentrizität: Danach mit dem aufgefangenen Mittelpunkt die neue Lagerhülse passend ausgespindelt auf einen Schiebesitz: Neue Lagerhülse gesteckt (saugend): Dann mal die Wandlerwelle montiert: Läuft jetzt seidenweich, dann gleich mal nur so zur Besseren Vorstellung den Wandler auch draufgemacht: So, jetzt paßt alles und das Getriebe ist bis auf zwei drei Anlaufscheiben fertig. "Geht nicht" sind die anderen... Gruß Paddy.
  18. Hallo Marco, es steht eigentlich nur das große Kugellager am Eingangsrad etwas schief. Das ist eine unglückliche Addition von Abweichungen durch Schweißen nach der Bearbeitung, das Überfräsen der Dichtfläche des Gehäuses nach dem Schweißen und vielleicht etwas ungleich verteilter 2K-Kleber an der Lagerhülse. Ich habe heute das Nadellager im Getriebedeckel wieder gezogen und einen Knetabdruck gemacht. Das Zentrum meiner Wandlerwelle liegt ungefähr 0,4 mm aus dem Zentrum der Nadelhülse. Ich drehe am Montag eine Kunststoffhülse, steck die mit 2K-Kit ab und kann so die neue Mitte auffangen, wenn der Kitt trocken ist. Ich berichte mit Bildern, dann wird es klarer. Der Rest paßt soweit, alles bella. Wie gesat, ist halt der Preis für die radikale Umarbeitung des Getriebgehäuses. Spurlos geht das in Summe nicht an der ganzen Peripherie vorüber. Es ist aber eigentlich weniger passiert, als ich befürchtet habe... Heute die Entlüftungsschraube gesetzt. Voila, der vermutlich einzige Automatikmotor mit einer Entlüftung vom Schaltmotor: Gefällt mir...:-) Schöner spielen mit der 70 Jahre alten Fräsmaschine... Gruß Paddy.
  19. So, rausgekommen ist, daß ich in jedem Fall eine Nadelhülse etwas versetzen muß, und zwar die auf der Getriebedeckelseite für meine selber gemachte Wandlerwelle. Das Eingangsrad läuft nach dem ganzen Umbau ein paar Winkelbruchteilgrade schief und der Lagerzapfen trifft nicht die Mitte des Lagers. Mache ich nächste Woche und dokumentiere mit Bildern. Das ist der Preis für eine derartig radikale Umgestaltung eines Getriebes. Zwischenzeitlich setze ich mal eine Entlüftung. Ich habe mir die Piaggio-Standard-Entlüftungsschraube bestellt und werde sie an geeigneter Stelle setzen. Natürlich haben die Kollegen aus Pontedera ein M7 verwendet. Ich lach mich kaputt.... Jetzt machen wir das morgen mal rein und sehen mal, was sonst noch an Kleinkram zu erledigen ist am Samstag...Getriebedeckeldichtung muß noch etwas angepaßt werden, die BGM-Vollwange werde ich jetzt mal final stecken und schauen, wo ich ablande, etc.. Gruß Paddy. Gruß Paddy.
  20. Hallo Kollegen, bin gerade am Getriebe richten für den Zusammenbau und zum finalen Ausdistanzieren. Das Getriebe läuft etwas zäh. Deshalb muß ich vielleicht nochmal beschreiben, was ich dort so alles getrieben habe. Ich habe ja in dem Bereich, wo die Fliehkraftkupplung und das Eingangsrad sitzt, riesig ausgespindelt und eine Aluglocke eingeschweißt, weil ich die ganzen Zahnräder um 38 mm in Richtung Hinterrad verschieben mußte. So. Die Positione der Räder zueinander habe ich aus dem unversehrten Getriebdeckel rausgemessen und nach der ganzen Umarbeitungsorgie wieder aufs Getriebe übertragen. Dabei waren dann schon ein paar Punkte durch das Schweißen etwas verschoben, die ich als Anhaltspunkt verwenden mußte. Jetzt stimmt das halt alles nicht mehr aufs Hundertstel. Achsabstände sind 2-3 Zehntel geändert, die Positione auch und der Getriebedeckel ist halt gleich geblieben. Ich habe dann die Fräsmaschine als Koordinatenmeßmaschine mißraucht und mal gemessen, wo die Abweichungen den so liegen: Letztlich kommt halt raus, das meine Wellen alle leicht schief laufen. Nicht tragisch, eher in einem zu erwartenden Maß, wenn man bedenkt, daß dort kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Jetzt muß ich in die beiden Kula-Sitze etwas mehr Luft am Innenring geben, damit die eine Schiefstellung erlauben. Für die Funktion ist so eine Schiefstellung von Winkelbruchteilen kein Problem und Nadallager können das ja. Rillenkugellager halt eher nicht so. Also mißbrauche ich die Fräsmaschine gerade als Drehbank, um die Lagersitze mit Leinwand um 1-2 Hundertstel zu verkleinern. Dann schauen wir mal, was rauskommt, Den Rest müssen sich die beiden Kulas selber an Lagerluft einarbeiten, die sie halt im Neuzustand nicht in dem Maß haben. Schauen wir mal, was rauskommt und was ich noch alles machen muß, damit das läuft. Meine selber angefertigte Bronzelagerung auf der selber gemachten Wandlerwelle ist auch zu genau. Bei der kleinsten Schiefstellung klemmt es. Da müssen sich die neuen Komponenten noch etwas landwirtschaftlich einarbeiten, damit alles smooth läuft... Gruß Paddy.
  21. Hallo die Damen, ich habe heute unter anderem mal die Kurbelgehäusedichtung geschnitten. Weil ich einen Dichtungssatz gekauft habe, von dem ich die wenigsten Dichtungen benutzen kann, konnte ich mal zum Vergleich die originale drauf legen. Dann erkennt man deutlich, was alles notwendig war, umzuschweißen. Die Fußfläche liegt tiefer, der Fuß ist größer ausgespindelt. Das Gehäuse natürlich wegen der BGM-Vollwange auch auf 88,3 oder so. Am größten ist der Unterschied aber in dem Bereich, den ich für die Standard-Scootermembran umgeschweißt und gefräst habe: Jetzt die Löcher noch stanzen, dann wäre das auch fertig. Viele Grüße, Paddy.
  22. Ich hau mich weg, liebe Kollegen...:-) Der absolut bescheuertste Aufwand für eine Schaltwippe, die nur die Funktion hat, den Schaltgriff über die Züge festzuhalten. Jetzt sauber entgratet und gestrahlt. Zum Schluß kommt halt echt noch eine Abdeckung drüber... Aber ich warte zur Zeit noch auf andere Teile, deshalb konnte ich mich an dieser Stelle so verkünsteln, ohne Zeit zu verlieren, hehe. Viele Grüße, Paddy.
  23. So etwas für zwischendurch, ich warte noch auf Teile, deshalb kann "Mann" sich etwas verkünsteln. Ich will den Motor ja weitestgehend so gestalten, daß er Plug and Play zu einem Originalmotor ist. Nun hat eine PK Atomatik eine schaltbaren Leerlauf, der bei meinem neuen Motor entfällt, weil der an die Funktionalitäten eines Scooters angelehnt ist. Das heißt, ich habe das Problem, daß ich unter dem Getriebe dann zwei Schaltzüge hätte, die keine Funktion mehr haben und noch dazu meinem Schaltgriff oben einen Freiheitsgrad lassen würden. Deshalb habe ich beschlossen, eine feste Schaltwipe zu machen und zu verbauen. Werden an der die Züge eingehängt und gespannt, sind die Züge aufgeräumt und der Schaltgriff oben verdrehfest. Alles reversibel: Männer fräsen und drehen sich so etwas aus dem Vollen aus Edelstahl: Die "Schaltwelle" ist nur eingeklebt. Die Schaltwippe ist noch nicht entgratet. Aber das ist jetzt doch mal eine elegante Lösung. Warum aus dem Vollen aus Edelstahl? Einfach so zum Spaß, weil es geht, wenn man will...:-). Sieht nachher keine Sau, vor allem, weil eine Abdeckung drüber ist. Aber ich weiß, daß diese Schaltwippe aus VA da ist...Das reicht... Gruß Paddy.
  24. Achso, noch was. Starterkranz hat jetzt an der kritischen Stelle ca. 0,8 mm Luft. Kurbelwelle mit zweimal 0,3 mm ausdistanziert und meinen selbstgemachten Flansch um 0,6 bis 0,7 abgedreht. Keine Ahnung, ob man das jetzt sieht, aber ihr müßt es mir einfach glauben. Knappe Kiste, aber es geht. Jetzt muß ich langsam die ganzen Lager reinmachen und die Wandlerwelle dazu ausdistanzieren. Dann müssen die Aufmaße am Varioadapter abgedreht werden, dann wäre das fertig. Als nächstes steht eine Kurbelgehäusedichtung an, die ich machen muß. Durch meine Umarbeiten für die Standardmembran hat sich das etwas geändert. Material habe ich schon da. Nächste Woche werde ich nach Feierabend noch ein paar Hindernisse aus dem Weg räumen. Es ist wirklich noch einen Haufen Kleinscheiß, der unheimlich wichtig ist aber im Detail. Da noch einen Dorn drehen, damit man den Außendurchmesser einer Distanzscheibe reduzieren kann, da noch irgendein Spezialteil, das gedreht werden muß, dessen Maße man aber erst ermitteln kann, wenn irgendein andere Käse finalisiert ist... Das hält auf. Das ist eben das, was so ein Umbau so anders macht als das ganze andere sonstige SF-Zeug.... Viele Grüße, Paddy.
  25. Hallo Kollegen, heute das letzte Teil gemacht, das es für meinen Spezialmotor für kein Geld der Welt zu kaufen gibt. Den Krümmer vom DR 130 auf den Sito plus für eine Automatik. Basis war der SIP-Edelstahlkrümmer für die Automatik und ein Edelstahlrohrbogen Mit Knet fixiert und angepunktet: Zwei VA-Schrauben noch auf der Sitoseite eingeschweißt für die leichtere Montage: Und so sieht es dann aus: Könnte ein schönerer Übergang sein, aber bei der Automatik ist dieser Knick normalerweise im Zylinder bereits integriert...:-) Was solls. Jetzt nur noch Kleinkram an Anpassungen, die sich aber schon noch etwas ziehen. Ich halte euch auf dem Laufenden, Gruß Paddy.

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