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El Lider Maximo

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  1. Bei Ausgangssetup: 2,14mm = 3,60mm^2 2,66mm = 5,56mm^2 Differenz = 1,96 mm^2 Hauptdüse 138 = 1,50mm^2 Faktor: 1,30 Um auf die 1,8mm zu kommen, müßtest Du die Nadel ganz rausziehen, aber so weit kommt es ja nie.
  2. Wie kriegt der Köstler die Dinger noch zugelassen? Irgendwas läuft doch unkoscher bei der Sache. Alle Bikes mit Zulassung nur mit Tageszulassung auf den Köstler klingt schon irgendwie komisch.
  3. Die KTMs sind aber auch aus Abgasgründen allesamt nur mit ca. 25% ihrer Spitzenleistung zulassungsfähig. KTM entwickelt das hauptsächlich vor dem Hintergrund der Wettbewerbsnutzung weiter, so mein Eindruck.
  4. Kommt man aber nicht hin mit Nadeln, die (zumindest auf den Moppeds) gängigerweise gefahren werden. Höchstes der Gefühle wäre Faktor 1,35 mit einer Nadel mit 1,8mm Spitze (wovon so viel im Mischrohr verschwindet, dass bei vollem Hub immer noch 2,1-2,2mm Durchmesser am Ausgang des Mischrohrs anliegen) und die Grenze, ab denen Faktor 1,0 anliegt, variiert auch gewaltig zwischen ca. 70% Schieberhub und 95% Schieberhub.
  5. Kann ich keinen Fehler entdecken. Solange ich nur den zylindrischen Teil der Nadel aus dem Mischrohr ziehe, ändert sich die freigegebene Fläche nicht. Je kürzer der konische Teil, desto länger fahre ich untenrum mager rum.
  6. Du hast recht. Streiche These 2. Der Faktor ist jedoch nicht ganz so groß, sondern bei 1,3. Nadelspitze halt eher um 2mm Durchmesser am Austritt. Rechenfehler in der Datei ist behoben, war zum Glück nur quantitativ und nicht qualitativ falsch.
  7. Lag aber laut einem, der damals daran mitgearbeitet hat, an einer Marketinguntersuchung, die aufgrund der noch in den Köpfen der Leute steckenden Verteufelung des Zweitakters im damals größten Diesel-PKW-Markt Deutschland festgestellt hat, dass die Leute keinen Zweitakter kaufen würden, egal wie gut er ist. Anfang der 90er, als das Projekt lief, fiel gerade die Mauer und dreckige, stinkende Trabant mit 50er-Jahre-Technik sind plötzlich auch in den Westen eingefallen... Da war der Ruf des Zweitakters mal wieder auf dem absoluten Tiefpunkt.
  8. Buon Giorno meine Damen und Herren, kurz zur Vorgeschichte: Im Rahmen eines CDI-Tauschs von Werksdrosselei wegen Abgasbestimmungen auf eine frei programmierbare Zeeltronic CDI auf einer Aprilia RS 125 (Rotax 122) kam ich dann irgendwann an den Punkt der Versagerneuabstimmung. Nachdem mich die Hauptdüse alleine erwartungsgemäß nicht ans Ziel gebracht hat, begann ich mir Gedanken um Nadel und Mischrohr zu machen. Und da fingen die Verständnisprobleme an. Für mich war immer klar: zwischen ca. 80%-Volllast ist die Hauptdüse verantwortlich zwischen ca. 40-80% ist die Kombination aus Nadel und Mischrohr verantwortlich Geht es nun um Dell'Orto PHBH Vergaser hat vermutlich jeder schon die Erfahrung gemacht, dass das so gar nicht hinhaut, weil die Hauptdüse im Grunde alles oberhalb von 50% Schieberhub beeinflusst. Man liest dann häufig von schlechter Lastbereichtrennung der PHBs... Auf der Aprilia ist nun standardmäßig ein solcher Dell'Orto PHBH 28 drauf mit Bestückung HD 120, Mischrohr BN266, Nadel X25 im zweiten Clip von oben, Nebendüse 62, Schieber 50. Nun begann ich die Hauptdüse anzuheben, bis ich bei 138 raus kam. Oberhalb von halbem Gashub wurde es damit viel zu fett, vorallem im Drehzahlbereich zwischen 6k und 9k, danach lief sie aber sauber. Das BGM Nadelset vom Scooter Center bestehend aus X2, X3, X4, X5, X7, X13, X25, X32, X44 und X61 lag noch rum, genauso Mischrohre AV 262, 264 und 266. AV und BN sind tauschbar, jedoch stehen BN Mischrohre 8mm in den Vergaserdurchlass, während AV nur einen Überstand von 5,5mm haben. Dass der Überstand einen Einfluss hat, wird einem bei Nachdenken auch schnell klar. Also fing ich an, mir eine Tabelle zu basteln, mit der ich mir über die zwischen Mischohr und Nadel freigegebene Fläche einen Rückschluss auf den Durchfluss zusammenreimen kann. Die Tabelle findet Ihr im Anhang. Kleine Erklärung zur Tabelle: Alle Maße in Millimeter (also: Mischrohr 266 = 2,66mm Durchmesser) Überstand Mischrohr (Feld F4): Maß, wie weit das Mischrohr in den Durchlass des Vergasers steht Clip: Position 1-4 von unten. 1 ist also die fetteste Stellung, 4 die magerste. "Schiebernegativlänge": Eigenkreation, klingt wichtig. Bezeichnet das Maß von der Auflage des Nadelclips bis zur Unterkante des Gasschiebers Nadelmaße: Gemäß Dell'Orto-Maßtabelle, die Länge jedoch nicht als Gesamtlänge sondern vom untersten Nadelclip bis zur Spitze der Nadel. Der zylindrische Teil in Spalte I ist gerechnet aus der "Schiebernegativlänge", der Gesamtlänge der Nadel und des konischen Teils aus der Dell'Orto-Maßtabelle Gedanken zur Rechnung: Über den Hub und den Überstand des Mischrohrs berechne ich eine freie Nadellänge, sprich das Maß, wie viel der Nadel im Durchlass umströmt wird. Durch den Überstand des Mischrohrs wird bis zu einem gewissen Hub die Nadel gar nicht direkt in den Luftstrom gehalten, weil der Hub noch kleiner ist, als der Überstand des Mischrohrs. In Abhängigkeit von der freien Nadellänge rechne ich den Nadeldurchmesser an der Oberkante des Mischrohrs aus. Deshalb hat auch die Länge des Mischrohrs einen Einfluss: Ein kürzeres Mischrohr verschiebt den wirksamen Durchmesser der Nadel bei gleichem Schieberhub nach unten. Der Motor läuft fetter, obwohl das Mischrohr den gleichen Durchmesser hat! Aus der Fläche des Mischrohrs und dem Nadeldurchmesser als Funktion des Hubs rechne ich mir die freigegebene Fläche zwischen Mischrohr und Nadel aus. Bedienung der Tabelle: Ausgangswerte eingeben. In meinem Fall also Schieberhub 28mm, Mischrohr 2,66, Überstand Mischrohr 8, Clip 2, Schiebernegativlänge (ich liebe das Wort) 17mm, Nadel X25 Ausgangswerte mit dem Button "Bezugswerte festlegen" speichern. Die Werte werden über ein Mini-Macro einfach als Fixwerte zum Vergleich ins Off kopiert. In den Zeilen 32-36 sind die Bezugswerte dargestellt. Im Feld I37 habe ich für das rechts dargestellte Diagramm eine Auswahl hinterlegt, mit der ich zum Vergleich andere Nadeln über den Schieberhub darstellen kann. Die Felder F2 bis F7 sind frei wählbar, nachdem die Bezugswerte festgelegt wurden. Die Tabelle "Fläche über Hub (mm^2)" zeigt die Fläche zwischen Mischrohr und Nadel über den Hub je nach Nadeltyp. Gelb hinterlegt sind Abweichungen ±2% vom Bezugswert, fetter ist grün, magerer ist rot. Die Tabelle "Fläche über Hub (%)" zeigt die prozentuale Veränderung ggü. den Bezugswerten. Beispiele für Rechnungen: Wähle ich nun beispielsweise in I37 die Nadel X25 aus, bekomme ich zunächst zwei deckungsgleiche Linien im Diagramm. Setze ich nun den Nadelclip in Feld F5 von 2 auf 4, sprich die magerste Stellung, zeigt mir das Diagramm, dass ich damit lediglich den Bereich des Anfettens nach hinten verschiebe, während alles unter 60% Schieberhub davon unbeeindruckt bleibt. Deckt sich auch mit meiner Erfahrung, erstes Lächeln machte sich breit. Gehe ich mit dem Mischrohrüberstand von 8 auf 5,5mm runter (entspricht dem Wechsel von BN auf AV Mischrohr mit gleichem Durchmesser), läuft alles fetter. Um ein ähnliches Verhalten wie zu Ausgangs zu bekommen, gehe ich mit der X2 Nadel in der magersten Stufe mit dem AV266 Mischrohr ins Rennen. Die Linien laufen im Diagramm dann praktisch deckungsgleich. Die prozentuale Auswertung zeigt mir, dass ich zwischen 60% und 80% damit magerer fahre, danach praktisch deckungsgleich zum Ausgangswert. Und in der Realität ist der Unterschied beim Fahren auch nicht spürbar. Zweites Lächeln macht sich breit, weil ich mir da dachte, dass meine Rechnung irgendwie Realitätsbezug haben muss... ... und nun zu meinen gedanklichen Schwierigkeiten mit dem Thema Nadel, Mischrohr, Hauptdüse und wie das alles zusammen passt. 1. Schaut man sich unsere Vergaser an, wird deutlich, dass die Nadel niemals das Mischrohr komplett verlässt. Wie kommt dann die immer wieder zu findende Aussage zustande, dass die Hauptdüse der einzig bestimmende Faktor bei Volllast ist? Die Nadel und das Mischrohr müssen doch bei Volllast immer noch einen Einfluss haben, weil alles, was durch die Hauptdüse geht, auch an Nadel und Mischrohr vorbei muss?! 2. Die Fläche, die bei 100% Schieberhub zwischen Nadel und Mischrohr freigegeben wird, ist durchweg kleiner, als die Durchlassfläche der Hauptdüse. In meinem Fall um Faktor 2 und mehr. Funktioniert die Vorstellung, dass Nadel und Mischrohr sich anteilig aus einem Reservoir bedienen, dessen Füllstand durch die Hauptdüse bestimmt wird und dadurch durch Verändern der Hauptdüse auch die Menge des durch Nadel und Mischrohr weitergegeben Gemischs verändert wird? Sozusagen: Die Gesamtmenge ist das "Produkt" aus Mischrohr, Nadel und Hauptdüse? EDIT: Nach berechtigtem Einwand von Rainer gestrichen und erledigt. Tabelle korrigiert. Ich bin soweit mit der Tabelle zufrieden, weil ich damit einen Überblick darüber bekommen habe, was ich an der Bedüsung noch ändern muss, um das gewünschte Bild zu erreichen. Resultat war nämlich, dass ich mit dem Mischrohr AV264 auf eine X32 Nadel in der zweiten Kerbe von unten mit einer 133er (!) Hauptdüse bin. Läuft damit obenraus unverändert zur 138er Hauptdüse mit X25 Nadel und BN266 Mischrohr, aber untenraus sauber. Interessanterweise ist das Produkt aus den Flächen der endgültigen Bedüsung um 0,003mm^4 größer (entspricht 0,9%) 0,13mm^4 kleiner (entspricht 4%), als das mit der Anfangsbedüsung. Irgendwie fühle ich mich in meinen Thesen dadurch bestätigt. Abgastemperatur blieb bei Volllast ebenfalls unverändert, jedoch läuft der Bock plötzlich untenraus sauber. Wie beurteilt Ihr diese Thesen? Danke und Grüße, Max Nadeltabelle_DellOrto_v2.xls Nadeltabelle_DellOrto_v2.xls
  9. Abgesehen davon, dass die TPH Gabel wirklich Schund ist, denke ich, dass bei Dir entweder der Reifen Mist ist, Steuersatz komplett durch ist oder sonstwas nicht stimmt, wenn es SO schlimm ist. Mit meinem TPH 125 fahre ich auch mit 110 km/h noch ziemlich entspannt durch langgezogene Kurven, solange die Straße eben ist.
  10. Das ist mir auch schon passiert, an praktisch jedem Gefährt mit Kickstarter. Auch besonders gut: Vertraue niemals einem zwielichtigen 18 jährigen, von dem man ein Moped kauft. In dem Fall war es eine Cagiva Mito 125 für meine Frau. Als wir zu Hause ankamen und ich so neben dem Motorrad kniete, schweifte mein Blick über die Mutter auf der Schwingenachse. Beziehungsweise den Ort, an dem die Mutter eigentlich hätte sein sollen. Mir wurde ganz anders als ich sah, dass die Mutter fehlte, die Steckachse sich bereits auf den Weg in die Freiheit gemacht hatte und meine Frau damit gerade 60 km unterwegs war.
  11. Ich möcht das auf ein Mopped stecken, woran ich ne programmierbare Zündung laufen habe (Zeeltronic). Darüber kann ich auch Powerjet in Abhängigkeit von Drehzahl und Gasschieberposition ansteuern, so dass ich in erster Linie was elektrisches brauche :)
  12. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Welcher Vergaser unter dem Mikuni Powerjet seinen Dienst tut, ist ja dem Powerjet erst mal egal. Ach, was hab ich dieses Forum vermisst :)
  13. Die Suche hat mich leider nicht richtig weiter gebracht: Hat von Euch jemand Erfahrung mit einer Powerjet-Nachrüstung auf den PWKs? Wo gibt's sowas? Könnte ich eventuell Teile von Koso dafür verwenden? Hintergrund: Es gibt keinen 36er Koso PWK mit Powerjet und von Keihin selbst finde ich mit Powerjet leider gar nichts :( Danke und Grüße, Max
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