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xde378

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  1. Hm, sieht nur von Weitem so aus. Klar, schlecht ist er jetzt nicht unbedingt, aber das Beinschild ist wellig/verknittert - wohl mal umgefallen. Die hintere untere Strebe ist durch Ständerschlag gebrochen und muss gerichtet werden und 5 Bohrlöcher schweissen. Ich weiß noch gar nicht ob überhaupt lackieren, welche Farbe usw. Hab zwar geschrieben: kompletter Neuaufbau - das geht aber z.B. auch mit Blechteilen wie sie jetzt sind ;) Erst muss sie mal laufen!
  2. ZÜNDSCHLOSS Um alle Stellglieder des Zündschlüssels und die Raststellungen 0,1,2 wieder einwandfrei gangbar zu machen empfiehlt es sich das Ganze einmal komplett zu zerlegen, reinigen, neu fetten und wieder zusammen zu bauen. Zuerst den Zündschlüssel einstecken. Die Sicherungsscheibe abgezogen, hat man alle Einzelteile eigentlich schon da. -> Vorsicht: Steht mit der großen Feder dahinter unter Spannung. Sollte nun doch alles auseinandergesprungen sein, sind wegen des steckenden Schlüssels zumindest die Stellglieder des Schlosses noch alle da wo sie hingehören ;) Alles restlos reinigen, Gleitflächen mit Stahlwolle auffrischen, Stellglieder samt innenliegender Feder mit Zylinderspray pflegen und alle restlichen, beweglichen Teile gut fetten. Reihenfolge: - "Grundplatte" - Schlüssel-Rückholfeder (Motor an) (auf dem ersten Bild schon eingeklipst) - Mitnehmerscheibe - dreieckiges Kontaktstück - Spannfeder - Abdeckscheibe - von der anderen Seite dann das Schloss durch - Sicherungsscheibe
  3. EDIT: TACHO JUSTIEREN Um zu checken, ob die gezählte Strecke auch mit der angezeigten Geschwindigkeit übereinstimmt, kann relativ einfach mit einem Akkuschrauber und einer Stoppuhr überprüft werden: - Tachowelle montieren und die andere Seite in den Akkuschrauber spannen - Nun die "Geschwindigkeit" so lange anpassen, bis man das Gefühl dafür hat, dass sie sich bei genau 48kmh hält je konstanter umso genauer die Prüfung - 48 deswegen, weil bei exakt 1 Minute 800 Meter drauf sein sollen (48kmh:60min) und weil 48 auch eine realistische permanent gefahrene Geschwindigkeit ist sowie 1 Minute für einen guten Schnitt - eine zweite Person startet nun eine Stoppuhr im fliegenden Start bei exaktem Erreichen eines vollen Kilometers - ist die Minute um, sofort den Akkuschrauber stoppen Sind nun exakt 800m drauf, sitzt die Nadel richtig. Bleibt das 100m Zählwerk zwischen 7 und 8 stehen (750m), zeigt der Tacho zu wenig an. Wie dann was geändert werden muss, dürfte jedem selber klar sein... Auf diese Weise ist aber NUR das KM/H <-> KM Verhältnis im Tacho richtig! Ob die angezeigte Geschwindigkeit dann auch die tatsächliche ist, hängt von Radumfang, usw. ab! Kleinere Räder kommen bei z.B. 1000 Tachowellen Umdrehungen nicht so weit (man stelle sich 10cm kleine Räder vor) - bei 1km auf dem Tacho demnach tatsächlich weniger zurückgelegt, bzw. Tacho zeigt mehr an als tatsächlich gefahren. ...und umgekehrt. Dies dann mit GPS Apps oder sonst wie prüfen.
  4. Trotzdem... Nimm mal nen kleinen 4kant Bit, oder wenn sowas nicht im Sortiment, nen kleinen Schlitz Bit. Vorher hinten in den 4kant des Tachos stecken, ob er greift. Dann mit nem Akkuschrauber langsam loslegen ob sich die Nadel hebt, dann langsam immer mehr Power. Je nachdem liegt der Fehler in dieser Richtung oder eben in die andere Richtung.
  5. TACHO Vorerst mal keine Zeit für den Dynastarter. Brauch dazu erst noch ordentliche Schaltpläne! Gang- und Gasgriffe erstmal gangbar machen. Das Fett so trocken, die gingen nur mit zwei Handen zum drehen! Dazu Scheinwerfer und Tacho mal raus. Diesen gleich mal auf beleuchtet umgebaut! - alten ranzigen und rostigen Chromrahmen vorsichtig aufbördeln - Rahmen, Glas (verkratztes, gesplittertes und vergilbtes Plastik) und Dichtung abnehmen - Tachonadel über den Anschlag heben für Ermittlung Nullstellung - Klebeband an dieser Stelle anbringen und mit Edding diese Position markieren - Tuch auf Tachoblatt legen und mit ner Speisegabel die Tachonadel runter heben/wiegen - Tachoblatt und Zählwerk kann nun entnommen werden Dem leeren Gehäuse kann nun eine Lampe eingesetzt werden. Dies kann frei nach jedem Geschmack geschehen. Ich lege Wert auf eine gleichmäßige und original aussehende Optik. Auch wenn ich noch keinen originalen Specialtacho mit Licht gesehen habe. Weiß jedoch, dass es Gehäuse mit Fassung gibt! Probierte es mit mehreren Fassungen, Lampengrößen und Helligkeiten. Beste Lösung: Bajonett Lampenfassung für T5 Glassockellampe 1,2W mit 2,8mm Flachsteckeranschlüssen -> Im eingebauten Zustand des Tachos kann ALLES getauscht werden! Bauartbedingt ist es ohne Anpassung nicht möglich eine gleichmäßige Ausleuchtung herzustellen. Die Lampe zeichnet sich "punktuell" zu stark ab. Sieht mit aufgelegtem Tachoblatt kagge aus! Nun etwas erfinderisch mit Alufolie nen Reflektor und ein Blenddach gebaut. Diese an der oberen Kante übergelegt. So wird alles mit aufgelegtem Tachoblatt eingeklemmt und bleibt fixiert. Bei 10-20 & 70-80 kommt nun mehr, bei 40-50 weniger Licht an. Auch das Zählwerk ist nicht zu hell oder zu dunkel. Das Foto zeigt leichte Helligkeitsverläufe, ist in Wirklichkeit aber schön gleichmäßig. Tachonadel noch unter Erwärmung gerade gebogen und leicht angespitzt (einfach der Optik halber). Um jetzt nicht wieder die hässliche Glasabdeckung montieren zu müssen, diese ließ sich auch mit polieren nicht mehr instand setzen, sowie den rostigen Rahmen [den nur Patina-Liebhaber wieder verbauen; bei mir werden soweit es geht NUR Originalteile wiederverwendet], den ich aber nur noch in die Tonne geworfen habe, orderte ich den günstigsten Special Tacho, der lieferbar war. Von diesem kann nun der Chromrahmen, das Glas/Plastik und der Unterleggummi verwendet werden. Unterm Strich: Original Gehäuse, Zählwerk, Tachoblatt, Nadel, Dichtung zwischen Tachoblatt und Glas (der bei Repros nicht dabei ist). Einbaufertig mit neuem Rahmen, Glas und Unterleggummi.
  6. Hallo zusammen, in diesem Thread möchte ich Euch den Fortschritt meiner Restauration beschreiben sowie mit Bildern veranschaulicht vorstellen. Von groben Übersichten bis zu genau beschriebenen und bebilderten Details. Vielleicht hilft das ja auch dem einen oder anderen, der von manchen Stellen einiger "selteneren" Teilen/Bereiche Ansichten oder Bilder benötigt. Bin selber oft froh, wenn Bilder gezeigt werden als seitenweise drüber geschrieben wird - man sich aber trotzdem nichts vorstellen kann... Beginnen möchte ich mit der Vorstellung der Substanz: Eine Elestart (daher der Name) V5B2T, Baujahr '74, gut 12000km V5A3M Motor mit 3Gang und Dynastartanlage Weitestgehend, rostfreie Grundsubstanz - bis auf das Batterie Bodenblech. Verkabelung bis auf die Batteriekabel original. Die selteneren Anbauteile einer Elestart inklusive. Zündung war jedoch in Einzelteilen separat (Grundplatte und Anker) mit abgezwickten Kabeln. Nagelneuer Originaltank von Piaggio mit dem Preisschild 132DM lose unter der Sitzbank liegend ;) Zwei neue Varta 6V 11A Batterien bestellt, befüllt und eingebaut = Sämtliche Elektronik funktioniert :) Zündung, Startrelais, Blinker, Beleuchtung, Kontrollleuchte, Bremslicht! Dynastart Anlage jedoch noch nicht fertiggestellt. Noch ungetestet... Ein paar Dinge und Probleme habe ich hier schon angefragt. Weitere Unklarheiten werde ich wohl auch separat beschreiben, da hier sonst die Übersicht verloren geht! Mein Plan mit der Vespa: - Dynastarter komplettieren - hoffen, dass ich bald den Motor zum ersten Mal höre, ansonsten anschieben - wenn sie läuft, urteile ich was mit dem Motor geschieht (zerlegen und neu lagern sowieso) evtl. 75er DR... Details jetzt noch völlig unbekannt - mit neuem Motor nochmals probieren - alles gut? Dann vollständige Zerlegung und kompletter Neuaufbau Los geht's:
  7. Heute war es soweit. Sämtliche Kabel durchgemessen: alles funktioniert Neue Batterien: 2x Varta 6V 11A voll geladen Zündschloss funktioniert und betätigt auch das Startrelais. Somit kommen auch 12V am Dynastarter an Kabel schwarz "nero". Bei Zündung Stufe 2 "Motor starten" entsteht sogar ein Magnetfeld. So dass es die lose übergelegten Sprengringe der Schrauben des Lüfterrades anzieht (Bild). Drehen tut sich die Spule allerdings nicht. Der Versuch, die Vespa mit dem 2. Gang zu starten funktioniert einwandfrei. Sie läuft zwar nicht ideal (Vergaser nicht 100% eingestellt usw.), aber sie läuft. Hat ja auch mit dem Starten nix zu tun... Aufgefallen ist mir allerdings auch, dass die Kontrollleuchte nicht erlischt. Der Dyna leitet demnach auch keinen Lichtmaschinenstrom an den Regler - der übrigens auch funktioniert (Labornetzteil). Ich weiß, es ist schwierig da was drüber zu sagen, Glaskugel usw :) Trotzdem wäre ich über jeden Ratschlag und Hilfe sehr dankbar! Schaltung: Der Strom von "Motor an" kommt vom Startrelais schwarzes Kabel "nero". Dieser geht erst durch 4 Spulen und dann zur Stromschiene auf der Rückseite der Grundplatte/ auch Plus Kohle. Dann wieder zurück durch die anderen 4 Spulen um dann über gelb "giallo" auf Masse im Regler Kontakt "DF". Blau "blu" ist dann der Lichtmaschinenstrom, der die Kontrolllampe durch 12V Gegenstrom erlischt (typische Generator Kontrollleuchten Funktion wie auch in jedem Auto). Zudem schaltet dieses blau am Kontakt "D+" eine Spule im Regler, die dann 12V auf Kontakt "B+" schaltet, der dann die Batterie lädt "rosso".
  8. Okay, klingt schon einleuchtend. Dachte mir nur, weil die Nachbauten alle mit einem zweiten, eben Minuskabel ausgestattet sind, vielleicht aus dem Grund, dass es da Probleme geben könnte und dies neuerdings auch mit nem Kabel nach innen gelegt und am Seilzuganschlag mit angeschraubt wird. Werde es aber dann original belassen und so auch probieren. Danke!
  9. Hallo zusammen, ich frage mich, wie die originalen Blinker Masse beziehen. Sie werden ja "nur" mit der Schraube wie auf dem Bild auf die zwei ineinander liegenden Schaltrohre geschraubt (das innere). Wenn diese nun sauber gemacht und mit Fett eingeschmiert sind, dürfte eine 100%ige Berührung auf den Lenkkopf nicht gegeben sein!? Grüße Mike
  10. Klingt schon mal ganz gut! Vielen Dank hierfür. Ne, ist ne 3 Gang Dazu fehlt mir leider jegliche Information. Hab das ehrlich gesagt zum ersten Mal gehört. Wenn der Dyna allerdings den 75er locker packt, wäre es ja nicht nötig. Erst wenn ich auf noch mehr Leistung ginge. Trotzdem: Gibts da was passendes für die Vespa?
  11. Hy! Danke schon mal für Deine Antwort! Verträgt sich das denn mit der Aussage aus dem Wiki? Ich müsste ja dann nicht permanent auf 100% aufreissen... 60-65 wären für mich völlig ok!
  12. Hallo Leute, ich würde gerne mal Eure Meinung dazu hören. Hab ne Elestart Bj. 74 gekauft. Das Ding ist bis jetzt bis zu jedem kleinsten Teil original. Ich werde sie demnächst komplett in alle Einzelteile zerlegen und neu aufbauen. Mehr wie ein 75er ist nach dem, was ich bis jetzt gelesen habe eh nicht drin, wegen der Kompression des größeren Kolbens. Größer soll der Dynastarter dann nicht mehr packen... Was würdet ihr mir empfehlen? Habe mir vorgestellt, dass sie schon so 60 laufen sollte... Besten Dank! Mike
  13. Hallo! Möchte gerne meine Tachobeleuchtung vorstellen, trotz des hohen Alters dieses Threads Eine Lampenfassung von VW/Audi mit Bajonett Verriegelung mit ner 3W Glassockel Lampe. So kann die Lampe auch im eingebauten Zustand des Tachos durch den abgenommenen Scheinwerfer entriegelt und ausgetauscht werden. Position ist vorgegeben, da ist so ein kleiner Ring eingestanzt. Habe schon Special Tachos gesehen, wo an dieser Stelle eine originale Lampenfassung ist! Die punktuelle Beleuchtung nach "oben" wurde durch ein kleines Dach abgeschwächt. Eine stärkere Beleuchtung (Reflektor) nach unten zu 10 bzw 80 wurde ebenfalls aus Alufolie angefertigt. Ein winziger Falz klemmt alles zwischen dem aufgelegtem Tachoblatt ein und hält das. Macht sich nachts echt schön! Grüße Mike
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