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GT125

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  1. Kann dir dann gerne helfen. Hab viel dazugelernt. Mit den Standard Vergasereinstellanleitungen bin ich nicht wirklich klar gekommen. Teilweise weil sie schon so abgedroschen formuliert sind, dass die wichtigsten Informationen fehlen, von vornherein nicht ausreichend sind und für mich nicht erklären warum und wieso. Mir fehlen die Erklärungen wraum. Mir fehlen die Tests anhand derer ich rausfinden kann wo es krankt. Motorgeräusch, Temperatur am Luftkanal, Verhalten bei Schieberstellungen etc. Denke ich versuch mich mal an der Zusammenstellung meiner Erfahrungen. Ebenfalls gute Fahrt. Erste lange Ausfahrt ist am Donnerstag nach Italien. Gruß
  2. So die Damen und Herrn. BerntStein hat recht. Nach dem Ausflug von 260 270 280 hab ich die andere Richtung eingeschlagen. 250/70 ist fast nix mehr zu spüren. Nadelstellung, Zündung, Leerlaufdüse passen alle. Beim langsamen Beschleunigen ist selbst bei keiner der Düsen 250 - 280 das Ruckeln aufgetreten. Erst wenn der Schieber auf 1 geht, ging es los. Somit sind HD und PJ definitiv die Hauptverantwortlichen 240/80 wäre jetzt vermutlich die letzte Möglichkeit. Muß aber erst Langstrecke mit 250/70 ausprobieren wie Temp und Kerze aussieht. Also danke mal an dieser Stelle
  3. Ehrlich gesagt versteh ich jetzt nicht was du meinst! Hab soeben unter Berücksichtigung der Summe PJ + HD = 310 von 260 auf 270 und 280 gewechselt. Gleiches Verhalten. Eher sogar stärker. Wenn ich hingegen nur mit geringer Beschleunigung im 3. Gang über diesen Bereich fahre, zieht er ohne Ruckeln durch. Mit geringer Beschleunigung meine ich, den Gasgriff nur knapp über "Drehzahl halten" geüffnet.
  4. Hallo zusammen Mit dieser Mail bitte ich um Unterstützung für folgendes Problem. Setup: Pinasco 125 Motorgehäuse, 177 Quattrini, TMX30 (LD 30, HD 260, PJ60, Nadel C2), Glockenwelle, Reso-Auspuff, Luftfilter direkt am Vergaser Es geht um den Drehzahlbereich (ca. 500 U/min breit) kurz vor Einsetzen des Resonanzbereichs bei ca. 6200 U/min. Fahrsituation: Öffnen des Gasschieber auf Maximum bei ca. 4000 1 und 2. Gang: gleichmäßiger Durchzug bis Enddrehzahl 3. Gang: gleichmäßiger Durchzug bis eben diesem Bereich, dann kurzzeitiges Ruckeln bis Bereich überwunden, dann wieder tadellos gleichmäßíg bis Enddrehzahl. 4. Gang: gleiches Verhalten wie im 3. Gang. Dummerweise befindet sich der Motor dann aber länger in diesem Bereich des Ruckelns und ein weiter beschleunigen ist fast nicht möglich. Nehme ich dann bei dieser Geschwindigkeit den Gasschieber langsam zurück bis auf Gasschieberstellung = Drehzahl verringert sich dieses Ruckeln. Alle Einstellungen wie Leerlaufdüse, Standdrehzahl, Nadelstellung, HD+PJ also Kerzenbild bei Volllast, passen. Was kann das sein? - zu fett für diesen Bereich, sprich HD kleiner und PJ entsprechend größer? - zu mager für diesen Bereich, sprich HD größer und PJ entsprechend kleiner? - ungünstige Resonant im Auspuff oder Ansaugtrakt? Danke für eure Unterstützung
  5. Piaggio hat damals, als sie den Nummernkreis für die in Augsburg und für Augsburg gefertigten Sprints vergeben hat, nicht damit gerechnet, dass sich so viele verkaufen. Später haben sie dann diese Nummern selber nochmals (nämlich 79 sprint Veloce) verwendet. Somit eine Doppelbelegung geschaffen. Alleine die Nummer auf dem Kotflügel links kann ein Indiz für diese Reihe sein. Sprich bei mir ist die Rahmennummer sehr niedrig. 011497. Leider gibt es vermutlich keine Liste, wo eine Zuordnung von Kotflügel und Schildchen aufgeschlüsselt ist.
  6. GT125 antwortete auf GT125's Thema in Technik allgemein
    Weitere Deteils. die erste Farbanalyse vom Lackierbetrieb hat den Code 105/55 ergeben, allerdings mit Farbanpassungen. Eine solche Dose bestellt... definitiv nicht passend. Dann über Vespafarben.de an Thomas vom Tollerroller.de gekommen. Kennzeichenhalter hingeschickt, Farbkarte verglichen, Ergebnis 110. Wie bereits erwähnt, hat es diese Farbe in sich. Selbst auf dem Vergleichsbild mit Farbkarte hätte ich nie gedacht, dass es meine Farbe ist, so ändert sie sich unter Lichteinfall. Dose dann bei Tollerroller.de bestellt inkl. 1k Klarlack matt. Seht selbst. Zustand nach Ende Härtung mit IR-Lampe des Klarlacks. Jetzt kommt noch polieren und dann ist gut. Thomas hat mir erklärt, dass er ständig Farben seiner Restaurationsobjekte vergleicht und abstimmt, und diese mit den heute üblichen Lackherstellern bzgl. Rezeptur optimiert.
  7. GT125 erstellte Thema in Technik allgemein
    An dieser Stelle möchte ich meine jüngsten Erfahrungen mit Lack auf Wasserbasis aus der Dose schildern. Zum weiteren Erfahrungsaustausch und um einfach die Angst vor Wasserfarben zu nehmen. Am Beispiel des Farbcodes 110 (Vespa Sprint 150 Deutschland). Vorweg: nach langen Irrwegen ist für mich dieser Farbton der erste Effektlack anno 1965. Von Silbergrau über grün und Blaustich kann hier je nach Lichtverhältnissen ein komplett falscher Eindruck entstehen zu den in den gängigen Foren und Produktseiten geposteten Bildern. Zum Projekt: Meine Aufgabe bestand darin, zwei Backen in O-Lack widerherzustellen und das neu eingesetzte Bodenblech an das Beinschild farblich anzupassen. Egal ob abschleifen der falschen Farben an den Backen oder am neuen Bodenblech. Keine gröbere Körnung verwenden als 320 nass. Die endstehenden Riefen wären nur mit ordentlich Spachtel auszugleichen. Grundiert habe ich mit einer 1k Grundierung Roststopper von Würth. Geht auch bei nicht optimalen Temperaturen und bei 2-3 Lagen ist auch genügend Auftrag vorhanden um mit 800 Naß eine ordentliche Oberfläche zu generieren. diese ist notwendig, da der Wasserlack in sehr dünnen Schichten aufgetragen schon so ergiebig ist, dass jede Riefe sichtbar wird. also nicht versuchen mehr davon aufzutragen. Im Nassen zustand fällt das noch nicht so auf, jedoch nach dem Ablüften treten sie dann zutage. Das Ablüften kann auch bei 5°C erfolgen. Mit einem Heißluftfön auf ca. 35°C eingestellt geht das sehr zufriedenstellend. Bei Zimmertemperatur dauert das Ablüften ca. 15 Minuten. Dann kann schon mit einer 1k Lack (matt oder glänzend) aus der Dose versiegelt werden. Auch hier ca 15 Minuten ablüften lassen und im Idealfall mit einer IR-lampe (aus dem Laden, wo es auch blutdruckmessgeräte und Stützstrümpfe gibt) 20 Minuten bestrahlen. Dann kann das Bauteil bereits verbaut werden. Wovor ich ursprünglich bammel hatte, dass der Lack extrem flüssig und somit schwierig aufzutragen ist, hat sich nicht eingestellt. die Sprühköpfe an den Dosen sind inzwischen so ausgereift, dass sie genügend gut an eine Amateur-Pistole ran reichen können. Also keine Angst
  8. Hallo zusammen. Abschließend für meine Posts hier: Ja. Die Lackierung ist tatsächlich die 110. Sowohl TollerRoller als auch ein Lackierversuch mit einer 1969 er Lackrezeptur gibt Gewissheit. Diese Farbe hat es echt in sich. Je nach Einfallswinkel des Lichts und Umgebung gehen die Wahrnehmungen von silber über blaustich bis hin zu grünstich. Zu sehen ist die Farbkarte von Thomas (übrigens sehr gute Adresse bzgl. Originalfarben) auf dem Halter für das Nummernschild. Ganz ehrlich. Wenn ich nicht wüßte, daß das mein Halter ist würde ich wieder sagen das das nicht meine Farbe ist. Die Gleichspannungshupe öffnet ja die besten Voraussetzungen für eine ordentliche Verschaltung mit SIP Elektrischen Tacho. also danke derweil an dieser Stelle. Nach Fertigstellung gibt es dann weitere Infos. Gruß
  9. Im Vespa Testbericht von 1965, der hier mal veröffentlicht wurde, steht, dass eine 6V Gleichstrom Hupe verbaut ist. Stimmt das? Und wenn ja, wie sieht da die Aufteilung im rechten Schalter am Lenker aus? Weil Licht sollte nach wie vor am Wechselstrom hängen, oder?
  10. In Anlehung an meine Anfrage von gestern Seite 13, habt ihr da schon mal was rausgefunden, welcher "bläuliche" 110er Farbcode es dann tatsächlich ist?
  11. Hallo in die Runde. Ich bräuchte eure Hilfe. Habe eine Sprint 150 Augsburg VLB1T 350649 auf dem Blech-Typenschild und VLB1T 011497 auf dem Rahmen. So wie es scheint, muss sie eine der ersten für Deutschland (Augsburg) produzierten sein. Bj65! Ich habe nun zwei kleine Fragen: 1. hinter der Rahmennummer im Radlauf hinten links steht "IGM38830M. Was sagt diese Nummer aus? 2. Die Farbe. Mal abgesehen davon, dass die Lackmessung meines Lackierers die Farbnummer grigio mettalliazzo 15005 ausspuckte (also der Vespa Farbcode 105/55), habe ich dennoch mal die Original Farbe 110 (lt. Liste Vespafarben.de) anmischen lassen. Diese war definitiv viel zu silbrig. Vielleicht lag es auch daran, dass die Rezeptur vom Jahr 69 stammte. Die tatsächliche Farbe ist schwer zu beschreiben. Grau metallik mit leichtem Blaustich ev. etwas grünlich. Was mich aber mit der Farbe 110 stutzig macht ist die Grundierung. die ist nämlich definitiv nicht grigio (grau) wie in der Vespafarben.de-Liste, sondern eher nocciola oder dieses rosso opac. Ist euch was bekannt, dass die frühen Vespas ev noch in der azzurro met 15067 mit nocciola Grundierung lackiert wurden? Gruß

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