Liebe Vespafreunde, ich habe ein sehr seltsames Problem bei meiner PX125 (177 Polini, 24SI). Und zwar ließ ich die Vespa über Nacht mit offenem Benzinhahn und offenem Choke stehen (vorher hatte die Vespa keinerlei Probleme). Als ich sie dann am nächsten morgen starten wollte, klemmte irgendwas. Den Kickstarter konnte ich nur etwa bis zur Mitte kicken, danach rührte sich nichts mehr. Mein Kollege vermutete, dass sich im Kurbelwellengehäuse Benzin angesammelt hat, und sich so der Kolben nicht ganz durchdrehen ließ. Doch leider war dem nicht so. Nachdem die Zündkerze draußen war (braun-schwarz gefärbt), blockierte der Motor weiterhin. Dann baute ich den Zylinderkopf ab, sprühte etwas Kriechöl in den Zylinder und wechselte das Getriebeöl. Ich habe den Zylinder abgebaut und stellte fest, dass er nicht beschädigt war, der Motor blockierte aber noch immer. Nun probierte ich das Lüfterrad hin und her zubewegen. Sehr schwer ließ es sich in die entgegengesetzte Richtung drehen. Nach längerem Probieren konnte man manchmal den Kickstarter betätigen. Nach dem zweiten Kicken blockierte er wieder; Lüfterrad zurückbewegt: Kickstarter hat sich wieder kicken lassen. Ein Kollege hat mir dann empfohlen, doppelt so viel Öl in den Tank hineinzugeben, also tat ich das. Nun kickte ich sie mit eingeschaltener Zündung an. Sofort angesprungen, nach ca 1-2 Sekunden hörte man laute metallische Geräusche; habe den Motor sofort abgestellt. Nach diesem Vorfall ließ sich der Kickstarter immer bis zum Anschlag betätigen, jedoch sprang der Motor seit jeher nicht mehr an. Meinem Gefühl nach ist der Wiederstand beim Kicken geringer, wie zuvor (als sie noch ohne Probleme lief). Könnte es sein, dass die Kurbelwelle nicht genug abdichtet? Weiß jemand eventuell, was die Vespa wieder zum Laufen bringt, oder was das Problem / die Ursache sein könnte? Ich freue mich über jede Antwort (: Vielen Dank im Voraus, Dominik