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TimoPX

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  1. Die Reaktionszeit meint mit Sicherheit die Zeit, in der beide Komponenten noch reagieren bevor sie ausgehärtet sind. Und wie schon erwähnt wurde, kann das ohne Temperung sogar über die üblichen 24h hinausschießen. Das Erwärmen sorgt im System dafür, dass die Polyaddition des Epoxidharzes schneller abläuft. Die Reaktion ist dann abgeschlossen sobald keine Epoxydgruppen mehr reagieren. Ein 5min-Epoxidharz ist bestimmt reaktiver als ein Infusionsharz-System. Ich kann mir vorstellen, dass dort irgendwelche, die Reaktion beschleunigenden Stoffe mit drin sind.
  2. Werden die Teile bei euch denn nach dem Entformen getempert oder meinst du damit schon das Aushärten des Klebers unter höheren Temperaturen. Nach dem Entformen das Teil in den Ofen zu schieben wäre ja kein Problem.
  3. Natürlich sind das keine Neuigkeiten für mich. Ich habe mit sicherheit auch 5min gerührt. Aber wie du schon sagst muss man echt aufpassen keine Blasen in den Kleber zu rühren! Das Gemisch stand auch bestimmt für 10min in der Harzfalle. Das sind halt ganz neue Mengen, für die man erstmal das Gefühl bekommen muss. Einfach gesagt mit dem Tempferofen. An und für sich keine schlechte Idee, jedoch würde ich andere Materialen bevorzugen um das Ding auch unbeaufsichtigt im Keller stehen zu lassen. Trotzdem müssen die Teile auch so fest werden. Die Temperung sorgt, na klar auch für eine schnellere Aushörtung, aber eigentlich für die Festigkeitssteigerung. Es kann nur besser werden
  4. Das lag mit Sicherheit an der großen Menge Harz die nicht richtig vermischt war. Anders kann ich mir das nicht erklären. Musste gerade noch ein paar Nachbesserungen an der Form vornehmen. Morgen früh wird dann Versuch 2 von hoffentlich weniger als 15 gestartet.
  5. Das war wohl nichts. Komischerweise ist bei der Mischung des Klebers wohl etwas schief gelaufen. Sowas darf nicht passieren. Allerdings waren die Leitungen und der Rest in der Harzfalle steinhart. Ich werde heute die Methode von haui ausprobieren. Die Pumpe bleibt dann bis morgen früh an.
  6. Wird sich morgen früh zeigen. Mein Ofen ist zu klein für die Form;)
  7. Ey! Werde es morgen erst entformen. An manchen Stellen in der Kleber noch verdächtig klebrig. Sicher ist sicher.
  8. N'Abend, weil man dabei eine ähnliche Ausrüstung bräuchte. Die Harzfalle könnte man dabei zwar auch als sog. "Bieberschwanz" auslegen, der aus Saugvließ besteht, aber wirklich billiger käme man dabei auch nicht weg. Und ich denke so könnte es eine saubere Sache werden. Die Pumpe pumpt jetzt seit ner guten Stunde :) Ich bin gespannt was morgen dabei rauskommt. 3h Laufzeit sollten bei einer Topfzeit von 90min reichen. Die Form hat unglaubliche 500g Harz/Härter-Gemisch gezogen! Ein wenig habe ich davon im Becher gelassen um den Hörtungszustand zu prüfen. Es war schon ein toller Moment als der Kleber gleichmäßig die Wände hochkroch! Die Lösung waren im Endeffekt doch die gedrehten Anschlüsse mit Ringleitung im Randbereich (siehe Bilder) Gruß, TimoPX
  9. 15 Versuche kann ich mir nicht leisten, dann ist mein Kapital erschöpft und ich ruiniert
  10. Da kommen pro Teil ja 5€ Stromkosten zusammen Das erste Teil wird mit Sicherheit nicht 1A werden. Davon darf man erst gar nicht ausegehen. Ich bin auch gespannt!
  11. Ich meine mal gehört zu haben das zu viel auch nicht gut sei. Ich denke das sind auch Erfahrungswerte, die sich nach dem ersten, zweiten Mal ergeben werden. Meinst du als Heizung für die Form zum Herabsetzen der Topfzeit? Nein leider nicht. Aber denkbar wäre in Zukunft eine zusätzliche Glasfaerschicht im unteren Bereich der Form, die feine Heizdrähte enthält. Aber erstmal muss es ohne gehen.
  12. Meinste die sind nicht 100%ig dicht? Sind ja eigentlich auch Anschlüsse aus dem "Überdruckbereich" von daher kann das echt sein. Guter Tipp! Ich habe aber die Befürchtung, nach dem Abklemmen der Kleberleitung, zu viel Harz aus dem System rauszusaugen. Es wird aber wohl darauf hinauslaufen, die Pumpe mindestens die Topfzeit lang laufen zu lassen.
  13. Genau darum gings. Man muss ja am Anfang nicht übertreiben ;) Es befinden sich drei Lagen Kohlefasergewebe in der Form. Das ergibt im Endeffekt ca. 1-1,5mm Wandstärke. Da es sich um ein rein optisches Teil handelt muss das ausreichen. Ein Manometer ist zwischen die Luftleitung geschlossen. Sobald der Sack beim Abklemmen von Harz- und Luftleitung das Vakuum alleine hält, kommt der Kleber durch. Vorher macht das keinen Sinn. Heute Abend weiß ich mehr.
  14. Moin! Montag haben wir versucht den Sack dicht zu bekommen. Haben unter anderem auch versucht die Schläuche direkt reinzulegen. Ich habe mit der Methode allerdings meine Zweifel. Wegen der komplexen Geometrie der kaskade muss zwangsläufig unten im tiefsten Punkt der Kleber injeziert werden. Eine Ringleitung rund um die Form sorgt dafür, dass der Kleber an alles Stellen gleichmäßig nach oben gesogen wird. Das Problem sind die Anschlüsse. Heute Nachmittag werde ich diese entgraten und nochmal ein paar Tests durchführen. Neue Materialien (Haben ne Menge verschwendet :) ) sind bestellt und kommen heute. Der Sack muss halt wirklich das Vakuum halten bevor Kleber durch das Teil laufen wird.
  15. Moin! Nach einem langen Abend gestern sind wir jetzt soweit, dass die Vorbereitungen zur Infusion fertig sind. Das Gewebe wurde nach dem Einpinseln mit PVA-Trennmittel in die Form gelegt. Das war mit der Schwierigste Part, da die Kaskade nur ca. 120 mm breit ist aber dafür 250 mm tief in die Form geht. Das Gewebe neigt dabei immer dazu sich zu verziehen. Um das zu Verhindern haben wir einen Schnitt in das Gewebe gesetzt, der sich aber im unteren Bereich der Kaskade befindet. Dieser Teil wird sowieso später ausgeschnitten. Auf das CFK-Gewebe kam dann eine Schicht Abreißgewebe um später eine Matte Oberfläche, gleichmäßige Oberfläche innerhalb der Kaskade zu haben. Die letzte Schicht ist eine Fließhilfe zur besseren Verteilung des Epoxygemisches. Beim ersten Versuch ob die Vakuumfolie an allen Stellen dicht ist, zeigte sich leider, dass die gedrehten Anschlüsse für die Pumpe an manchen Stellen zu scharfkantig waren und den Sack anschnitten. Montag oder Mittwoch geht es dann darum eine andere Möglichkeit für den Anschluss anzuprobieren. Trotz allem liegt das Gewebe in der Form und wartet auf seinen Kleber! ;) Hier noch ein paar Bilder:
  16. :D Ja, die Räumlichkeiten lassen noch zu wünschen übrig. Das mit der Druckluft zum Entformen ist eine Möglichkeit, stimmt. Jedoch sehe ich bei den Carbonteilen keine Schwierigkeiten. Diese sind viel flexibler als die spröde Ur-Kaskade aus irgendeinem Billigkunststoff. Hinterschnitte sind ja keine Vorhanden und die Entformungsschräge beträgt ca. 4°. Das muss reichen. Die Sicke wird bei der Version erstmal drin bleiben. Finde es nicht so schön eine komplett "gecleante" Kaskade zu haben. Für das Gitter vorne muss noch eine gute Idee gefunden werden. Evtl. werden einfach Schlitze ist das Carbon geschnitten. Heute Abend geht es mit den Vorbereitungen los. Die Harzfalle und die oben genannten Füße für die Pumpe sind fertig. Bilder folgen dann am Sonntag.
  17. Hallo Vespafreunde, es wird mal wieder Zeit sich dem Thema "Carbon" zu widmen und vielversprechendere Verfahren anzuwenden. Das Handlaminieren hat bei den Vespa-Backen letztes Jahr nicht den gewünschten Erfolg gebracht und führte nur zu Blasenbildung an komplzierteren Formenausprägungen. Aus diesem Grund habe ich mich jetzt zusammen mit meinem Bruder entschieden, die ganze Sache professioneller anzugehen und Teile mittels "Vakuuminfusion" herzustellen. Die Vespabacken wird es erstmal! nicht geben. Dafür sind wir gerade dabei eine Kaskade der PX aus Carbon herzustellen. Die Rede ist dabei nicht von aufgelegtem Carbon auf Blech- oder Kunststoffteile sondern zwei- bis dreichschichtiges Echtcarbon. Das Projekt möchte ich an dieser Stelle dokumentieren um auch euch daran teilhaben zu lassen. Bisher sieht der aktuelle Stand so aus: Anfangs wurde eine PX Kaskade mit abgerundeten Kanten gekauft, die dann an jeder Seite mittels PMMA bis auf eine ebene Grundfläche "verlängert" wurde. Die Teile wurden dann verspachtelt und feingeschliffen. Das erste Ergebnis ist hier zu sehen: Daraufhin wurde das jetzige Urmodell der Kaskade grundiert und mit 2-K Klarlack lackiert. Nach dem Lackieren sah die Kaskade so aus: Um die Negativform herzustellen wurde ein Kasten angefertigt, der -um das jetzt auf einer Platte befestigte Urmodell- zu umschließen. Beide Teile wurden verschraubt und sahen danach so aus: Die erste Schicht auf die später die Gewebelagen kommen stellt eine Formenharzschicht dar. Das Urmodell und ca. 3cm des Kastens wurden damit ausreichend bestrichen: Nach dem leichten anhärten des Formenharzes konnten Glasfaserschnipsel aufgestreut werden, die als Kupplungsschicht für den Aufbau mit Glasfasergewebe dienen. Der Aufbau der Form im inneren des Kasten ist in den nächsten Bildern zu sehen: Der spannenste Moment war dann das Herauslösen des Urmodells aus dem Holzkasten. Sollten irgendwo Luftblasen oder zu dünn aufgetragener Kleber sein, ist alles für die Katz! Aber zum Glück lief alles gut und die Kaskade lies sich, wenn auch nur sehr schwer, herauslösen! Die Form ist jetzt soweit fertig. Es müssen noch wie auf den Bilder zu sehen die Trennmittelreste entfernt und der Rand oben poliert und gesäubert werden. Soweit zur Form. Jetzt kann es in der kommenden Woche losgehen einen ersten Testlauf mit oben genannten Verfahren durchzuführen. Die Materialien liegen schon hier und warten darauf verarbeitet zu werden ;) Allerdings fehlen noch Kleinigkeiten um zu starten. In Arbeit sind gerade noch Standfüße für die Vakuumpumpe. Diese werden bis morgen fertig sein. Eine Harzfalle zur Abscheidung des Klebers bei der Harzinfusion ist auch noch nicht ganz fertig. Ansonsten steht der Carbon-Kaskade nichts im Weg und ich freue mich schon über neue Ergebnisse zu berichten :) Bis dahin, Timo
  18. Habe jetzt welche! Danke
  19. Moin! Natürlich erstatte ich dir die versankosten! Bekommst gleich eine PN. Ich möchte ersteinmal zwei Modelle zur Erstellung einer vernünftigen Form erzeugen. Eins mit, eins ohne sicke und etwas breiter.
  20. Hallo Jungs! Nach etwas längerer Pause, bedingt durch das Schreiben meiner Bachelorarbeit, melde ich mich mal wieder zurück. Es soll weiter im Programm gehen. Wäre es evtl. möglich, dass mir jemand einen Satz PX Seitenbacken (Innenverschluss) zur Vermessung zuschickt (ausleiht)? Ich möchte zwei verschiedene CAD-Modelle erstellen. Leider bin ich nicht mehr im Besitz meiner PX, sodass es schwierig wird die richtigen Maße zu finden. Grüße TimoPX
  21. :) bestimmt! Chrom würde zu diesem Stil aber auch wirklich nicht passen...
  22. Da schaut aber einer genauer hin ;) Stört mich auch noch ein wenig. Wenn die PX aus ihrem Winterschlaf erwacht, wird das mit das erste sein was noch gemacht werden muss. Der Motor gefällt mir so ganz gut, zumal es noch alltagstauglich bleiben soll. Und Wert habe ich auch darauf gelegt einen original Auspuff zu behalten. Finde die riesigen tröten zu extrem. Geschmackssache...
  23. Freut mich, das es gefällt. Der Kantenschutz ist aus Kunststoff. Wollte einen Matt-schwarzen und den gab es nunmal nur so. Die Montage war knifflig aber letzten Endes ging's dann doch:)
  24. Da habt ihr wohl recht :) Bei so viel Bildern kommt man schonmal durcheinander...
  25. Guten Abend, der Winter kommt und die Saison ist zu Ende...Eigentlich die falsche Zeit ein Restaurationsprojekt vorzustellen ;) Dennoch möchte ich euch das Projekt meines Kollegen vorstellen. Parallel zu meiner Restauration einer PX 177 hat er sich dafür entschieden ein Smallframe Modell von Grund auf zu restaurieren. Es handelt sich um eine schwarze V 50n Special Baujahr 1978. Der Rahmen sowie Anbauteile wurden abgebeizt und abgeschliffen, teilweise jedoch auch gestrahlt. Anbei wurden die Löcher für den Reserveradhalter verschweißt und verzinnt. Anschließend wurde der Rahmen in tiefschwarz professionell in einem Lackierfachbetrieb lackiert. Der Motor wurde komplett überholt und alle Alugussteile glasperlengestrahlt. Im Motor wurden neue Lager, Simmeringe, Dichtungen und ein neuer Kolben verbaut. Auch der Vergaser wurde komplett gereinigt (ultraschall), teilweise neu bedüst und abgedichtet. Die Zündanlage ist auch komplett neu. Der Motor hat einen originalen 50ccm Zylinder, dessen Verdichtung jedoch etwas erhöht wurde und die Kanäle bearbeitet wurden. Nach Tacho läuft sie somit 60 km/h. Fast alle Schrauben wurden durch neue ersetzt oder aufgearbeitet. Die komplette Bremsanlage, die Bowdenzüge, Radlager Radlager etc. wurden auch erneuert. Der Achsschenkel vorne, die Gabel und der Dämpfer wurden in einem anthrazit silbernen Farbton lackiert. Weiterhin wurde die komplette Elektrik, die Weißwandreifen, Chromteile, Trittleisten etc. erneuert. Die Vespa verfügt auch über einen Schalter, der sowohl die Funktion der Blinker, des Licht- und Killschalters und der Hupe zulässt. Ich denke Bilder sagen mehr als Worte. Folgend in chronologischer Reihenfolge ein paar Umbaubilder: Grüße, TimoPX

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