Espresso2013
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Vespa P200E von 81, 10 PS Wiederaufbau mit Problemen Bedüsung?
Hallo Hank, vielen Dank für deine Anwort. Das mit der Bedüsung werde ich ausprobieren. Die von Dir angegebenen Werte für Düse und Mischrohr habe ich noch in meiner Bastelkiste liegen. Ob der Luftfilter Löcher hat, habe ich noch nicht geschaut. Selbst habe ich dort zumindest keine hineingebohrt. Ist es sinnvoll das zu machen? Gelesen habe ich das an verschiedenen Stellen schon einmal, bin mir aber über die Auswirkungen nicht ganz im klaren, da in diesem Zusammenhang auch schon von "Klemmern" berichtet wurde. Eines hab ich noch festgestellt, Wenn der Motor im ersten Gang, etwas über den normalen Schaltpunkt zum zweiten Gang hinaus hochgedreht wird, fängt er an, leicht zu sprotzen und räuchert etwas. Werden die Gänge normal ausgefahren räuchert überhaupt nichts. Ist das normal? Gewöhnlich lässt man ja den Gang nicht soweit ausdrehen. Ich werde weiter Berichten, wenn ich das mit den Löchern überprüft habe. Werde aber wahrscheinlich vor Sonntag nicht dazu kommen,. Viele Grüße Jens
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Vespa P200E von 81, 10 PS Wiederaufbau mit Problemen Bedüsung?
Hallo Leute vom GSF, nach längerer Abstinenz bin ich wieder zurück zur Vespa gekehrt. Mein Name ist Jens und ich komme aus Niedersachen. Angefangen mit einer Fuffi, habe ich mich im letzten Winter mit dem Neuaufbau einer P200E von 1981 beschäftigt. Bei den Testfahrten im letzten Jahr war ein herausspringen der Gänge, ein sehr schlechtes Startverhalten, sowie eine Endgeschwindigkeit von ca. 85 km/H, sowie ein gelegentliches Rasseln / Klingen im Teillastbereich, sowie beim Beschleunigen festzustellen. Das "Rasseln" klang ähnlich, wie ein vibrierender Deckel vom Handschuhfach. Der Motor wurde gespalten. Ersetzt wurden - Schaltkreuz - Gehäusedichtung - Anschlagdämpfer für den Kickstarter - Neuer Kolben, da der alte deutliche "Reibspuren" aufwies. Der obere Kolbenring war vollkommen festgebacken, der Untere ließ sich bewegen, jedoch sehr schwierig, nahezu klebrig. - Im Zylinder war Aluminiumantrag, der mit Ätznatron entfernt wurde. Der Zylinder wurde mit dem neuen Kolben (und Ringen) weiterverwendet. Warum die Kolbenringe festgebacken sind, habe ich leider nicht herausgefunden. - Die Zündung wurde auf 23 Grad eingestellt und abgeblitzt. - CDI (Originalteil) nebst Zündkabel und Stecker sind ebenfalls gegen Neuteile ersetzt worden. - Der Vergaser (inkl. aller Düsen) gereinigt und neu abgedichtet. Die Schwimmernadel wurde ebenfalls ersetzt. - Nach der Grundeinstellung des Vergasers LL 1,5 Umdrehungen raus und Gasschieberanschlagsschraube einige wenige Umdrehungen rein. Sprang der Motor nach dem zweiten Kick an. Nach der Einfahrphase des neuen Kolbens wurde bei Fahrten mit Vollgas die Endgeschwindigkeit von ca. 85 km/H (GPS) gemessen. Das Beschleunigungs- und gelegentliche Teillast"rasseln" ist geblieben. Die Gänge lassen sich sauber schalten und das Startverhalten ist hervorragend. Der Simmerring / Wellendichtring an der Lichtmaschinenseite wurde wegen Undichtigkeit getauscht. Daraufhin habe ich den Vergaser nach SI Anleitung (Punkt höchster Drehzahl suchen etc.) eingestellt. Die LL Schraube ist nun ca. 1 1/4 Umdrehungen herausgedreht. Die Endgeschwindigkeit liegt bei ca. 90 km/h. Leider gibt es häufig ein "Rasseln" im Teillastbereich und beim voll Beschleunigen. Nun zu den Fragen: Welche Möglichkeiten gibt es das mit dem "Rasseln" in den Griff zu kriegen? Hat die LL Schraube Einfluss auf die Endgeschwindigkeit? Soll ich es noch mal mit einer fetteren Einstellung versuchen? Sind die richtigen Düsen verbaut? Montiert ist: HD 118, Leerlaufdüse 50/120, Mischrohr BE4, Hauptluftdüse 190 bei der 10 PS Version. Ach noch etwas. Die Kompression habe ich bei warmgefahrenem Motor gemessen. Sie liegt bei 9,5 BAR. Vielen Dank fürs Lesen. Ich hoffe jemand weiß rat und kann mir weiterhelfen. Ich habe Momentan richtig Angst, durch Überhitzung ein Loch in den Kolben zu brennen oder einen Klemmer zu erleiden. Viele Grüße Jens