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Ausschalten von Verbrauchern durch Kurzschluss
Hallo zusammen! Ich habe von einem Vespa-Freak gehört, dass erst bei Vespas ab 1960 sich öffnende Kontakte verwendet wurden. Bei älteren Vespas wurden ganz konventionelle "Schliesser" eingesetzt. Kann das jemand bestätigen? Falls das wahr ist, könnte jemand, der schon beide Vespa-Typen restauriert hat, vielleicht weitere Hinweise über praktische Vorteile dieser elektrische Verkabelung liefern. Gruss Samuel
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Ausschalten von Verbrauchern durch Kurzschluss
Hallo Max! Bei meiner Vespa (eine GS 160, Baujahr 1963, ohne Batterie) geschieht auch die Zuschaltung des Lichtes (sowohl Parklicht als auch Scheinwerfer) durch Öffnen eines Kontaktes. Dies ist jedoch nicht so offensichtlich, da man sich erst die Funktionsweise des Schalters an der rechten Lenkstange klar machen muss (in der Praxis durch Messen der Widerstände zwischen den Anschlüssen bei allen möglichen Schalterstellungen). Das bedeutet auch, dass, wenn überhaupt keine Verbraucher angeschlossen sind (also keine Hupe, kein Bremslicht, kein Scheinwerfer und kein Parklicht), sämtliche Spannung, die an den Spulen unter dem Polrad erzeugt wird, durch Kurzschluss über die Karosserie "vernichtet" wird. Ob das Sinn macht, weiss ich nicht. Ich blicke bei der Konstruktion der Elektrik noch nicht ganz durch. Gruss Sam
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Ausschalten von Verbrauchern durch Kurzschluss
Lieber Herr Zatacke! Danke für Deine Antwort! Ich bin jedoch nicht mehr so überzeugt, dass der Gebrauch von weniger Kabel dieses Konstruktionsprinzip favorisiert. Ich habe nämlich eine andere Idee bekommen, warum die Elektrik gerade mit sich öffnenden Kontakten konstruiert wurde. Eine Verschmutzung der Kontakte ist dann nämlich sicherheitstechnisch kein grosses Problem. Im schlechtesten Falle geht einfach das Licht an. Aussderdem ist der Kontakt für die Hupe kaum verschmutzungsanfällig, da er sowieso fast immer geschlossen ist. Gruss Samuel
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Ausschalten von Verbrauchern durch Kurzschluss
Hallo zusammen! Bei der Restauration meiner Vespa (ohne Batterie) habe ich festgestellt, dass das Einschalten aller Verbraucher (Hupe, Bremslicht und übrige Lampen) durch ein Unterbrechen von Schaltern (und nicht - wie man naiverweise meinen könnte - durch ein Schliessen von Schaltern) geschieht. Ich habe das Schaltbild der Vespa mal aufgezeichnet und mich vergewissert, dass dem tatsächlich so ist. Dabei habe ich auch festegestellt, dass bei Nichtgebrauch aller Verbraucher (d.h. keine Hupe und keine Lichter an) die Spannung, die an den Spulen erzeugt wird, einfach kurzgeschlossen ist. Nun meine Frage: Warum ist die Elektrik gerade so konstruiert, dass man die Verbraucher einschaltet, indem man entsprechende Schalter aufbricht? Hat das irgendwelche Vorteile? Braucht man so vielleicht weniger Kabel?
samuel
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