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Jörchi

fahrt ihr noch ein motorrad nebenbei ?

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Ich könnte günstig eine Moto Guzzi California Stone bekommen. Die Kiste hat allerdings schon 82.000 Kilometer runter. Begeisterte Guzzi-Fans würden wohl behaupten, eine Karre mit der Laufleistung sei gerade mal "gut eingefahren". Aber ist das wirklich so? Oder ist da zeitnah mit Problemen zu rechnen? Insgesamt wirkt sie gepflegt und scheint keine Defekte zu haben. 

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Hallo Kuchenfreund, 

 

in der Regel werden die Guzzi-Tourer-Modelle von eher älteren Semestern manierlich auf Langstrecken gefahren und selbst gewartet, daher gibt´s bestimmt oder hoffentlich eine Wartungshistorie. Die Kupplung ist bei dieser Laufleistung sicherlich schon einmal getauscht worden.

Wichtig ist aufgrund der Luftkühlung behutsames Warmfahren und der regelmäßige Ölwechsel mit den richtigen Viskositäten.

Bei "Standuhren" werden oft die Simmerringe undicht und Motor/Getriebe-Einheit muss zeit- und kostenintensiv ausgebaut werden.

Schau mal unten an der Kupplungsglocke am tiefsten Punkt nach Öltropfen...

Meiner Meinung nach halten die Guzzen auch nicht länger wie zuverlässige alte Japsen, laufen aber auch dann noch, wenn die Verschleißgrenzen der Technik längst überschritten sind....

 

Ich selbst habe mittlerweile 4 alte Tonti-Guzzen und bin schwer begeistert von den Kisten, deshalb: KAUFEN  ;-)

 

Gruß aus Nordhessen von Franko

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Danke! Der Verkäufer ist schon so'n paar Jahre älter und hat die Kiste als Beinahe-Neufahrzeug gekauft, ich denke mal, der hat sich Mühe mit Wartung, Warmfahren und co. gegeben. Die Laufleistung sieht man der Kiste auch echt nicht an. Das mit der Kupplung werde ich allerdings direkt mal ansprechen, der Tausch ist dank des Längsmotors vermutlich nicht ganz so easy. 

Eine Probefahrt muss natürlich auch noch sein. Die wollte ich am Wochenende nicht machen. Es ist Jahre her, dass ich das letzte Mal auf einem richtigen Motorrad saß, da wollte ich diesen 290-Kilo-Brocken nicht direkt bei Regen und im Dunkeln fahren. 

Trotzdem: 82.000 Kilometer, puh... :whistling:

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keine angst vor vielen km. 

ich hab mir eine r1 mit 50000km gekauft.

fährt einwandfrei.

und kaputt gehen kann auch was bei 20000km

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Mein Onkel ist seit 1978 eingefleischter Guzzi Fahrer und hat immer noch seine California 850 von damals. Die California Stone die er zwischenzeitlich hatte ist wieder verkauft. Er sagt. Es sei kein Vergleich in der Qualität. Die alte Guzzi hat natürlich typisch italienische Probleme wie Elektrik und Chromteile - dafür fährt sie bei -20°C in Norwegen so wie am ersten Tag... an der Stone sind in kürzester Zeit Auspuff durch gewesen, die Chromteile sind Katastrophe (und der Ersatz wohl schlecht und teuerer als für die alte)... irgendwas war noch mit der Batterie, die sitzt hinter diesem seitlichen Deckel und hat da alles weg korrodiert...

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Die Batterie ist unter der Sitzbank bzw. unter dem Tank zwischen den Rahmenrohren eingepfercht und die Isolation der Plus-/Minuskabel schrumpft im Laufe der Zeit, so das am Kabelende am Übergang zu den Polen Kurzschlüsse entstehen können.

Stöber doch einfach mal im guzzi-forum.de rum, da gibt´s genau wie hier jede Menge Tipps... :sigh:

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vor einer Stunde hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

Danke! Der Verkäufer ist schon so'n paar Jahre älter und hat die Kiste als Beinahe-Neufahrzeug gekauft, ich denke mal, der hat sich Mühe mit Wartung, Warmfahren und co. gegeben. Die Laufleistung sieht man der Kiste auch echt nicht an....

 

wieso schreibst du hier noch und warum ist der Hänger nicht am Kraftfahrzeug? bzw. die warme Unterwäsche an????

 

Los, kaufen.. marsch, marsch!

:cheers:

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Also ich sag mal, mit billigem Chrom kann ich leben, so viel Blingbling ist an der Stone, glaub ich, eh nicht dran. Das mit der Elektrik muss man natürlich im Auge behalten. Wichtig ist mir, dass Motor und co. solide sind. 

 

Im Guzzi-Forum werde ich mal stöbern. Franko, welches ist denn am besten? 

 

Und klar, wenn ich sie kaufe, poste ich gerne Bilder. :cheers:

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www.guzzi-forum.de ist mein Favorit, da werden Sie geholfen...;-)

 

Anbei ein Foto meiner California II ( mit Anton :inlove: )

 

 

 

 

 

20181014_131959.jpg

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Kumpel hat auch ne Cali mit vielen km, der Haufen läuft irgendwie immer. Also Zuverlässigkeit sollte nicht das Problem bei diesem italienischen Produkt sein.

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vor 11 Stunden hat franko folgendes von sich gegeben:

Bei "Standuhren" werden oft die Simmerringe undicht und Motor/Getriebe-Einheit muss zeit- und kostenintensiv ausgebaut werden.

Schau mal unten an der Kupplungsglocke am tiefsten Punkt nach Öltropfen...

 

Wo das Thema hier gerade diskuttiert wird... ;-)

Gilt das auch für die etwas neueren Kisten??

Bei meinem Schwiegervater steht ne Guzzi California 3 oder 1000i - ich bin da nicht so sicher - seit einigen Jahren gelangweilt in der Garage rum.

Standuhr deluxe. Viele km hat die nicht.

Da ist immer mal die Überlegung, daß ich mich mit der Kiste mal auseinandersetze. Wäre eigentlich ein Projekt für den Winter...

Batterie ist ausgebaut, mehr aber auch nicht.

Ich würde da erstmal den Tank leer machen und neu befüllen, Öl wechseln und dann mal schauen, ob das Ding was tut. Vor ner Testfahrt wohl auch Bremsflüssigkeit tauschen und die Reifen anschauen - wenn es denn soweit kommen würde.

Ich glaube, das ist schon eine mit Einspritzung. Gibt es da was zu beachten, oder einfach mal versuchen, den Eimer zu starten und dann ggf. Fehlersuche betreiben? Oder besser vorher was zerlegen und reinigen?

Was ist mit dem Kardan bzw. Getriebe?

 

Viele Grüße,

Alex

Edited by AAAB507

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vor 2 Stunden hat franko folgendes von sich gegeben:

www.guzzi-forum.de ist mein Favorit, da werden Sie geholfen...;-)

 

Anbei ein Foto meiner California II ( mit Anton :inlove: )

 

 

 

 

 

20181014_131959.jpg

Frechheit!
Der Hont kann wohl nicht lesen?!?

Sag ihm er soll seine Schüssel da weg fahren bevor der Eigentümer seinen Stellplatz befahren will.

Wo sind wir denn hier?

 

Danke, tolles Forum.:thumbsup:

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vor 11 Stunden hat AAAB507 folgendes von sich gegeben:

Ich glaube, das ist schon eine mit Einspritzung. Gibt es da was zu beachten, oder einfach mal versuchen, den Eimer zu starten und dann ggf. Fehlersuche betreiben? Oder besser vorher was zerlegen und reinigen?

Was ist mit dem Kardan bzw. Getriebe?

Was solls zu beachten geben? Hahn zu und orgeln bis Öldruck da ist und dann starten.

Je nachdem wie lange sie steht würde ich die Öle wechseln..

 

Alles keine Raketentechnik :cheers:

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vor 15 Minuten hat Kon Kalle folgendes von sich gegeben:

Was solls zu beachten geben? Hahn zu und orgeln bis Öldruck da ist und dann starten.

Je nachdem wie lange sie steht würde ich die Öle wechseln..

Sowas wollte ich hören! :thumbsup:

Das Ding steht auch "erst" so 6-7 Jahre schätze ich. Und wurde davor regelmäßig zur Wartung / Inspektion gegeben.

Ich habe nur keine Lust den Ventiltrieb, die Einspritzung oder sonst was zu schrotten, wenn da was Standardmäßig immer festrottet und sich ein Schaden durch vorher prüfen vermeiden läßt. Nur wo anfangen ist eben mein Thema.

 

Ich weiß nicht mal, ob die nen manuellen Benzinhahn hat. Muss mir das alles mal anschauen. Aber im Zweifel kommt man ja geschickt an die Zündkerzen zum Rausnehmen... :-)

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Nun auch ich da ich ja 2 stk der Mandello Mädels (LM2 mit 1000ccm und telaio rosso V11) habe:

Motor im großen und ganzen unproblematisch da massiv überdimensioniert.

Problemstellen zeitweise sind die Kw dichtungen vorne und hinten die von zeit zu siffen beginnen und dann tropfts bei der kupplungsglocke raus.

Elektrik ist bei gott net so schlecht wie oftmals angemerkt.

Die EFI-maps sind meines Erachtens eine mittelschwere Katastrophe weil unausgegoren (dafür gibts aber gute software)

Falls man net touren fahren will gehört die Schwungscheibe sowie die Nocke (bei den sportnocken gibts haushohe unterschiede dh vorher hier posten oder auch gerne PN)  raus, und die Ventile haben ducati 2V-ähnlich scherzartikelgröße!

Kardan ist falls niemals jemand die finger drin hatte vollkommen unkompliziert und sollte aber mit hochqualitativen Öl (Motul!!) befüllt werden , ebenso schadet es bei der kupplung net da sie sich bei den guzzis deutlich höher dreht als bei den üblichen transversal mopeds.

Getriebe korrekt ausdistanzieren hilft das man bessere und va präzisere Schaltvorgänge erreicht da die originale distanzierung oftmals eher agrarmaschinenniveau hat.

Falls das ding gekauft wird unbedingt guzziology kaufen das stellt das standardwerk dar und wurde über mehrere Jahrzehnte geschrieben und dh immer wieder upgedatet.

Für weitere fragen stehe ich gerne zur verfügung.

 

rlg

Christian

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Ich fahre eine R1100S

Es ist meine dritte R11S, jedesmal wenn ich eine andere BMW hatte, dachte ich immer an die R11S, nun bleibt die im Haus. Bis ich keinen Bock mehr auf Motorrad fahren habe. 

So mag ich BMW und KTM. 

Paar Bilder noch von meinen EX BMWs

 

So bin ich gerade dabei mir eine T5 aufzubauen. 

 

Servus

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Bild 010.JPG

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Ich mache alles selbst bis hin zum ABS entlüften. Ventile einstellen. 

Am Motor war noch nie was, aber an  die Innereien des Motors oder Getriebe lasse ich andere ran. 

Die ersten 2 Fotos sind von der aktuellen R11S

Edited by Grubi_67

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@franko

 

Nein meine Guzzi ist wie viele der damaligen Baujahre eine Sphinx, dh:

Original war Relativ alles von der Lemans2 aber Motor sowie Endgetriebe von der 1000er Sp da diese lt Info in einigen Baujahren GG Laufbuchsen hatte und nicht mehr die fragwürdige Hartchrom-beschichtung (lt m.W. kam Nigusil ja erst später).

In Original gab es ein sehr Ähnliches Rundmotor LM1000er Modell in den US.

Wobei meine dicke Dame wie ich annehme den Agostini Lm´s recht ähnlich war da der damalige Erbauer (P. Horvath) in frühen Jahren bei Agostini arbeitete.

 

Wobei an den Motorrad nunmehr schon seit Längerem von mir etliche Modifikationen durchgeführt werden und es daher eher eine stilleben ist:muah::

 

Edit: Hab die Modifikationen wieder gelöscht wem es interessiert kann mich ja gern kontaktieren.

 

Das 1000er Us LM modell hieß übrigens CX100

 

rlg

 

Christian

Edited by Yamawudri
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Am 20.11.2019 um 07:16 hat Werner Amort folgendes von sich gegeben:

Endlich mal was neueres wos nix zu schrauben gibt:laugh:IMG-20191119-WA0009.thumb.jpg.7946237ad0307c67687007986cd2a622.jpg

 

 

Hallo

ich hatte eine R1200R LC mit Quickshifter und allem was es dazu gab.

Mir war tot langweilig, kaum kuppeln notwendig und rein gar nix was alte Bastler wie mich erfreuen würde :-)

Viel Spaß mit dem Bikes und keine kostspieligen unangemeldeten Reparaturen wünsche ich Dir

 

Servus 

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