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gravedigger

TÜV auf diversen Fahrzeugen bzw. Teilen

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vor 9 Minuten schrieb PK-HD:

 

 

Briefkopien darf der Prüfer aber nicht mehr als Grundlage für die Eintragung heranziehen.

Die Seite hatte ich auch schon gesehen, scheint aber leider offline zu sein. Bei mir lädt sie jedenfalls leider nicht...

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vor 9 Minuten schrieb Mr.Gnarf:

Die Seite hatte ich auch schon gesehen, scheint aber leider offline zu sein. Bei mir lädt sie jedenfalls leider nicht...

doch, geht!

Lies den ersten Beitrag im Topic!

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Ein Mustergutachten ist leider völlig was anderes als eine Briefkopie oder die Kopie eines Gutachtens. Mir ist kein Vespa Teil bekannt wo es sowas gibt.

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vor 10 Minuten schrieb matzmann:

Ein Mustergutachten ist leider völlig was anderes als eine Briefkopie oder die Kopie eines Gutachtens. Mir ist kein Vespa Teil bekannt wo es sowas gibt.

Eben. Da hast du was falsch verstanden. 

Der Prüfer meine ein Gutachten das er als Arbeitsgrundlage gebrauchen kann. 

Eine Briefkopie reicht heute nicht mehr. 

 

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vor 5 Minuten schrieb Roterzobel:

Eben. Da hast du was falsch verstanden. 

Der Prüfer meine ein Gutachten das er als Arbeitsgrundlage gebrauchen kann. 

Eine Briefkopie reicht heute nicht mehr. 

 

Okay, danke für die Aufklärung. 

 

Ich habe aber gerade auch den richtigen Link zu den Briefkopien gefunden. Ist eh nichts brauchbares für mich dabei.

 

Wenn ich das dann jetzt alles richtig verstanden habe, dann gibt es 1. keine Mustergutachten für mein Vorhaben und 2. reicht eine Briefkopie, die es eh nicht gibt, auch nicht aus.

 

D.h. jetzt für mich, um so eine Eintragung machen zu lassen, brauche ich vermutlich eine Leistungsmessung oder kann ich mir das komplett abschminken und ein legaler Umbau mit mehr Leistung geht gar nicht?

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vor einer Stunde schrieb Mr.Gnarf:

[...]PK80S bj.82 und EZ.87[...] Malossi Zylinder, neue KW, 25mm PHBL direktgesaugt und vermutlich PM40. [...]

 

vor 1 Minute schrieb Mr.Gnarf:

D.h. jetzt für mich, um so eine Eintragung machen zu lassen, brauche ich vermutlich eine Leistungsmessung oder kann ich mir das komplett abschminken und ein legaler Umbau mit mehr Leistung geht gar nicht?

Klar geht das.

Aber an einem Leistungsgutachten führt kein Weg vorbei. Steht aber auch nirgends, dass da dein Name oder Kennzeichen drauf stehen muss.... :whistling:

Wäre halt nicht schlecht, wenn da keine 30 PS bei rausspringen, 15 sind einfach schneller mal eingetragen für den Prüfer.

Die Kurbelwelle ist imo so ne Eintragung die man sich auch sparen kann. Das kann und wird nie kontrolliert.

Zylinder, Vergaser und Auspuff an ner 87er PK eintragen lassen stellt wirklich kein Problem dar.

Aber sprich das am besten mit deinem Prüfer ab. Und die tragen sowas übrigens viel lieber ein wenn das Gerät ne Scheibenbremse hat. ;-)

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vor 8 Stunden schrieb Mr.Gnarf:

D.h. jetzt für mich, um so eine Eintragung machen zu lassen, brauche ich vermutlich eine Leistungsmessung oder kann ich mir das komplett abschminken und ein legaler Umbau mit mehr Leistung geht gar nicht?

Natürlich geht das. 

Wirst aber nicht um eine Leistungsmessung drum rum kommen. 

Von wem die ist ist eigentlich egal. Wenn du einen Prüfstand in der Nähe hast lass einen machen. 

Auch wird wohl eine Geräuschmessung verlangt. 

Vor allem such dir einen Prüfer deines Vertrauens, der auch gewillt ist das abzunehmen und frag ihn was er für Unterlagen oder sonstiges braucht. 

Dann klappt das. 

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@PK-HD & @Roterzobel: Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten. Das hört sich ja schon mal ganz gut an! :-)

 

Kennt denn jemand zufällig einen Leistungsprüfstand für Roller in der nähe von Paderborn oder noch besser ggf. einen Thread in dem man Leistungsdiagramme für eine PK80 findet? Eine Anfrage bei www.schnellemotorräder.de habe ich schon gestartet, allerdings möchten diese keine 2-Takter und Roller messen. 

Edited by Mr.Gnarf
PB --> Paderborn

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vor 45 Minuten schrieb Mr.Gnarf:

@PK-HD & @Roterzobel: Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten. Das hört sich ja schon mal ganz gut an! :-)

 

Kennt denn jemand zufällig einen Leistungsprüfstand für Roller in der nähe von Paderborn oder noch besser ggf. einen Thread in dem man Leistungsdiagramme für eine PK80 findet? Eine Anfrage bei www.schnellemotorräder.de habe ich schon gestartet, allerdings möchten diese keine 2-Takter und Roller messen. 

 

Philipp Heil ist ums Eck:
https://klassische-schaltroller-ersatzteile.business.site/

 

  • Thanks 1

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vor einer Stunde schrieb Mr.Gnarf:

Perfekt, das hilft mir sehr weiter! Danke euch!

 

Super Forum hier! :cheers::thumbsup:

Wer halbwegs nett kommuniziert bekommt hier immer Hilfe. :cheers:

 

Danke, tolles Forum. :thumbsup:

:-D

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Mal eine Frage in die Runde. Habt Ihr auch schon mal was davon gehört, dass eine Abnahme in Bayern teilweise von den Zulassungsstellen in Hessen nicht eingetragen wurde. Ich bekam diese "Info" beiläufig von einem Rollerteileversender, der vor TÜV-Abnahmen in benachbarten Bundesländern warnte.

 

Natürlich habe ich mich dann sofort bei unserer Zulassungsstelle erkundigt und mir wurde dann von deren Seite zumindest mündlich bestätigt, dass man sich bei ihnen rechtskonform verhalten würde und somit "Abnahmen" (oder wie das heißt), egal in welchem Bundesland diese erfolgt sind, auch eintragen würden.

 

Falls an diesen Gerüchten etwas dran sein sollte, wirft dies natürlich einen ziemlich schwarzen Schatten auf alle daran Beteiligten. Im Internet konnte ich dann auch einen Hinweis finden, dass es wohl tatsächlich solche Fälle bereits gegeben haben könnte: https://www.caferacer-forum.de/viewtopic.php?t=14961

 

Fakt ist aber wohl, dass der TÜV egal wo er ansässig ist, auch dessen Feststellungen von jeder Zulassungsbehörde in Deutschland akzeptiert werden müssen (Zulassungsbehörde kann ja nicht technisch prüfen). Alles andere sind aus meiner Sicht mafiöse Strukturen, denen man im Zweifel sogar per Strafanzeige konsequent das Geschäft verderben muss.

 

Das andere Problem, von dem wohl nicht nur ich aktuell betroffen bin, ist der Typus Prüfingenieur, der es als seine ausschließliche Aufgabe betrachtet, Angaben von einem Schriftstück in das andere zu übertragen, ohne dabei das eigene Hirn anstrengen zu müssen. Überspitzt gesagt hätte es bei diesen Prüfingenieuren wohl genügt, wenn die eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker absolviert und einen Schreibmaschinenkurs besucht hätten ;-) 

 

Aber hier mal eine weiter Frage in die Runde. Mir wurde jetzt Anfang dieser Woche mein Vorhaben, einen anderen Auspuff zu montieren, mit der "Umschreibung" ausgeredet, dass hierfür Prüfungen notwendig seien, die im "vierstelligen Bereich" liegen würden. Ich habe mir hier jetzt überlegt, dass zwar ein Prüfer frei entscheiden kann, in welchem Umfang eine derartige Prüfung erfolgen muss, aber wenn er hier eine Methode wählt, die objektiv betrachtet überzogen wäre (evtl. Gutachten über Angemessenheit der Methodenwahl einer anderen "Krähe"), müsste es doch auch möglich sein, diese Prüfstelle im Nachgang hinsichtlich der überhöhten Kosten wieder in Regress zu nehmen. 

 

Die Prüfer haben verständlicherweise Angst, Verantwortung für eine Abnahme zu übernehmen, die nicht nach Schema-F verläuft. Und solange sich keiner wehrt, kommen sie mit dieser Masche auch ganz bequem durch. Was aber, wenn jetzt Ungemacht seitens der Kunden mit Regressforderungen drohen würde ;-) So lange sich die Prüfer in Sicherheit wiegen, können sie uns das Leben schwer machen, aber manchmal muss man auch nur von der Defensiven in die Offensive wechseln.

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Alter Verwalter du willst wohl aufräumen.

 

Ganz kurz, Einzelgenehmigungen sind Ländersache und damit verläuft eine Klage und ähnliches schon in die Leere, die zuständige Länderbehörde muß nichts anerkennen.

 

Wie ich in deinem Bananen Eintragungs post schon angeschnitten habe, eine ordnungsgemäße Prüfung wird überall anerkannt, aber die liegt Preislich in dem oben genannten Rahmen. 50% wenn nicht mehr der „Einzelabnahmen“ an „Szene“ Fahrzeugen werden nicht korrekt durchgeführt. Durch die Freigabe des 21 schauen die Strassenverkehrsämter jetzt noch genauer hin und die ersten Verlautbarungen aus Baden-Würtemberg lassen schlimmes befürchten. Und ja das ist mein Dschungel, da kenn ich mich ein wenig aus.

 

Antwort auf deine Frage ja einzelne Bundesländer lehnen mangelhafte Gutachten ab. Das liegt aber nicht daran das sie in einem anderen Bundesland erstellt sind, sondern daran das sie mangelhaft sind.

 

Und ganz ehrlich was willst du machen? Den Prüfer zu einer Abnahme zwingen? Brauchst du nicht, der macht dir jede Abnahme die du willst solange du bezahlst, aber ob das Ergebnis positiv ist steht in den Sternen. 

Edited by matzmann
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vor 13 Minuten schrieb Rote PV:

Aber hier mal eine weiter Frage in die Runde. Mir wurde jetzt Anfang dieser Woche mein Vorhaben, einen anderen Auspuff zu montieren, mit der "Umschreibung" ausgeredet, dass hierfür Prüfungen notwendig seien, die im "vierstelligen Bereich" liegen würden. Ich habe mir hier jetzt überlegt, dass zwar ein Prüfer frei entscheiden kann, in welchem Umfang eine derartige Prüfung erfolgen muss, aber wenn er hier eine Methode wählt, die objektiv betrachtet überzogen wäre (evtl. Gutachten über Angemessenheit der Methodenwahl einer anderen "Krähe"), müsste es doch auch möglich sein, diese Prüfstelle im Nachgang hinsichtlich der überhöhten Kosten wieder in Regress zu nehmen. 

 

Die Prüfer haben verständlicherweise Angst, Verantwortung für eine Abnahme zu übernehmen, die nicht nach Schema-F verläuft. Und solange sich keiner wehrt, kommen sie mit dieser Masche auch ganz bequem durch. Was aber, wenn jetzt Ungemacht seitens der Kunden mit Regressforderungen drohen würde ;-) So lange sich die Prüfer in Sicherheit wiegen, können sie uns das Leben schwer machen, aber manchmal muss man auch nur von der Defensiven in die Offensive wechseln.

 

ich glaube nicht dass ein prüfer da frei wählen kann, auch wenn du dir das so überlegt hast. 

bei einem baujahr vor 89 müssen zumindest Geräusch- und Leistung ermittelt werden. das bewegt sich aber eher im bereich um die 150-300 € . die methode ist da genau vorgegeben.

ab 89 muss dann zusätzlich ein abgasgutachten erstellt werden, nicht zu verwechseln mit einer einfachen AU, dass wiederum kostet nach meinem wissensstand im vierstelligen bereich. ohne garantie der eintragung versteht sich.

 

sicher gibt es prüfer die den aufwand und die verantwortung bei bestimmten abnahmen scheuen, evtl sind sie aber auch nicht befugt so eine abnahme durchzuführen....wie dem auch sei, es gibt aber auch genug prüfer die keine angst vor solchen abnahmen haben, die werden dann aber wenn sie dich nicht persönlich kennen, immer den offiziellen weg gehen um sich rechtlich abzusichern. Die muss man halt finden und dann am besten nicht mit regressforderungen in die defensive drängen nur weil man den preis für überzogen hält.

wo anders fragen und wenn die genauso viel wollen wirds wohl stimmen, die preise macht der computer je nach leistung.

 

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vor 36 Minuten schrieb Rote PV:

 

Fakt ist aber wohl, dass der TÜV egal wo er ansässig ist, auch dessen Feststellungen von jeder Zulassungsbehörde in Deutschland akzeptiert werden müssen (Zulassungsbehörde kann ja nicht technisch prüfen). Alles andere sind aus meiner Sicht mafiöse Strukturen, denen man im Zweifel sogar per Strafanzeige konsequent das Geschäft verderben muss.

 

 

Und genau damit würdest du der Szene einen Bärendienst erweisen, es könnte nämlich dabei herauskommen das wir überall hessische Verhältnisse kriegen. Denn wenn man da etwas bewanderter ist findet man heraus das es überspitzt gesagt nur in Hessen korrekt läuft.

Edited by matzmann

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vor 31 Minuten schrieb matzmann:

... es könnte nämlich dabei herauskommen das wir überall hessische Verhältnisse kriegen...

Mal bloß nicht den Teufel mit der Zentralstelle an die Wand. :wallbash:

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Ich habe wohl zu laut gedacht, was mir aber oft passiert ;-)

 

Wenn ich was hasse, sind dies Willkür und Leute, die glauben aufgrund ihrer Position alles machen zu dürfen. Wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt oder so ähnlich. Ich bin es aber auch vom Job gewohnt, mir von keiner Behörde etwas gefallen zu lassen.

 

Wie das gegenwärtig hinsichtlich der Einzelabnahmen bezüglich der Bundesländer gesetzlich geregelt ist, entzieht sich meiner Kenntnis. 

 

@Matzmann 

Vielleicht kannst Du uns hier mit einer Rechtsquelle dienen.

 

Ich persönlich bezweifle, dass solche Vorschriften verfassungskonform sein können. Dies würde ja dazu führen, dass die Niederlassungsfreiheit (siehe auch EU-Recht) in einer gewissen Weise eingeengt würde und außerdem bringt man damit ja irgendwo zum Ausdruck, dass man den TÜV der anderen Bundesländer für zu lasch erachtet. Wollen die Hessen etwa irgendwann TÜVZoll-Schranken bauen und nur noch Fahrzeuge passieren lassen, die auch vom hessischen TÜV als unbedenklich eingestuft wurden. Es gibt Gesetzesbrecher, die gegen Gesetze verstoßen, aber die Schlimmsten aus meiner Sicht sind diejenigen, die mit dem Erlass von unzulässigen Gesetzen  und Vorschriften selbst gegen geltendes Recht verstoßen.

 

So wie es übrigens aussieht, könnten sich die Preise für Abnahmen wohl bald deutlich verringern bzw. scheint hier bald mehr Liberalisierung in Sicht zu sein, was dann auch die Haltung einiger TÜV-Prüfer beeinflussen könnte:

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/bundesrat-kippt-21-stvzo-monopol/

 

Vielleicht muss ich einfach auch nur etwas Geduld haben bis dann eben jeder Prüfer solche Abnahmen durchführen kann und der TÜV in dieser Situation auch lernen muss, die Kirche im Zweifel im Dorf zu lassen, falls es nicht tatsächlich um eine Verkehrsgefährdung, sondern eben nur um Formalismus geht. Es gibt sicherlich Fälle, wo hinsichtlich einer Verkehrsgefährdung gründlich geprüft oder wohl auch definitiv eine Abnahme verweigert werden muss! Umgekehrt wird es aber auch zahlreiche Fälle geben, wo man mit dem gesunden Menschenverstand selbst ohne Ingenieurstudium erkennen könnte, dass eine Veränderung keine Auswirkung hat, die bis auf die zweite oder dritte Nachkommastelle genau nachgemessen werden müsste.

 

Mir ist bewusst, dass nicht alle Prüfingenieure ihren Job verfehlt haben. Nach einer Odysseey mit einem Hardcore-Prüfer bei der Dekra war ich glücklich endlich beim TÜV auf "normale" Prüfer gestoßen zu sein und jetzt wo es mal um mehr als nur eine defekte Glühbirne geht, habe ich irgendwie ein Déjà-vu. Ich möchte aber nicht verschweigen, dass ich gegenwärtig noch sehr zuversichtlich bin, dass ich vermutlich gegenwärtig vielleicht doch einen TÜV-Prüfer gefunden habe, der mit offen Augen und mit klaren Sachverstand erkennen wird, das ich nichts unmögliches will. Und falls dem so ist, werden dann wohl künftig auch alle unsere Fahrzeuge nur noch dort zur HU/AU gebracht.

Edited by Rote PV

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vor 22 Minuten schrieb Rote PV:

 

 

So wie es übrigens aussieht, könnten sich die Preise für Abnahmen wohl bald deutlich verringern bzw. scheint hier bald mehr Liberalisierung in Sicht zu sein, was dann auch die Haltung einiger TÜV-Prüfer beeinflussen könnte:

https://www.auto-motor-und-sport.de/verkehr/bundesrat-kippt-21-stvzo-monopol/

 

Vielleicht muss ich einfach auch nur etwas Geduld haben bis dann eben jeder Prüfer solche Abnahmen durchführen kann und der TÜV in dieser Situation auch lernen muss, die Kirche im Zweifel im Dorf zu lassen, falls es nicht tatsächlich um eine Verkehrsgefährdung, sondern eben nur um Formalismus geht. Es gibt sicherlich Fälle, wo hinsichtlich einer Verkehrsgefährdung gründlich geprüft oder wohl auch definitiv eine Abnahme verweigert werden muss! Umgekehrt wird es aber auch zahlreiche Fälle geben, wo man mit dem gesunden Menschenverstand selbst ohne Ingenieurstudium erkennen könnte, dass eine Veränderung keine Auswirkung hat, die bis auf die zweite oder dritte Nachkommastelle genau nachgemessen werden müsste.

 

 

 

nicht wirklich ne neuigkeit. kurzfristig ne dolle sache, nach der grossen goldgräberstimmung kommt dann das böse (hessische) erwachen.

versteh jetzt auch net warum du wegen ner banane so nen wind machst, entweder fahren ohne eintragen weils eh keinen interessiert oder eben die erforderlichen gutachten bezahlen und eintragen lassen. simple as that.

Edited by Cpt.Howdy

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Soviel schreiben kann ich nicht, also kurz

 

Wir haben Glück das es noch so ist wie es ist, durch das Geschreie nach der Öffnung des 21 und durch solche Idee wie „ich Klage gegen die Willkür“ steuern wir aber in ganz Deutschland auf Hessische Verhältnisse zu. Ist ja aber genau das was willst, dann gibts keine Willkür mehr, es geht dann einfach in keinem Bundesland mehr zum bezahlbaren Preis.

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Mach dir doch nicht so einen Stress wegen einer popeligen Banane. 

Wie schon in deinem anderen Post geschrieben, wenn du keinen Prüfer findest der dir das auf dem kleinen Dienstweg für einen schmalen Kurs einträgt,bleibt dir nur der teure. 

Das heißt Geräuschmessung ca 175€ zudem evtl. noch eine Leistungsmessung und die normalen Prüfgebühren, alles zusammen 300 bis 500 €. 

Ohne Garantie das die Banane auch am Ende in den Papieren steht. 

Der Weg zu einem Dienstleister steht dir noch offen(z. b. WORB 5) und wirfst dem einen Haufen Kohle in den Rachen. 

Dann seid ihr beide Glücklich, du hast die Eintragung und der andere deine Kohle. 

Oder du sparst dir den ganzen Stress und lässt dir die passende Nummer auf die Banane gravieren. 

Ich will dich nicht zu irgendwas illegalen anstiften, nur so würde ich es machen. 

 

Edited by Roterzobel

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Verhältnisse, wie sie offenbar bei den hessischen Zulassungsstellen existieren, sind aus meiner Sicht reine Willkür. Vielleicht bin ich wirklich zu wenig in der Materie drinnen, um das ganze richtig zu verstehen. Aber vielleicht ist auch das der Grund, warum ich das ganze nicht nachvollziehen will und kann.

 

Die StVZO wurde dazu geschaffen, dass Fahrzeuge einen bestimmten Sicherheitsstandard aufweisen. Auf diese Weise kann z.B. vermieden werden, dass gefährliche Nachbauteile in Fahrzeugen verbaut werden, welche die Verkehrssicherheit gefährden würden. Auch müssen Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Papiere zumindest so genau den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen, dass eine Kontrolle der Fahrerlaubnisklasse oder des entsprechenden Versicherungsschutzes leicht nachprüfbar ist (gilt anlog für Kfz-Steuer).

 

Ob jetzt aber ein Leichtkraftrad 5 oder 10 kW Leistung besitzt bzw. 61 km/h oder 130 km/h fährt, hat ja grundsätzlich erst mal keine Bedeutung. Hier taucht eher die Frage auf, ob die Karosserie und die Bremsen für den jeweiligen Ausbau geeignet sind. Es sollten doch aber die vielen getunten Fahrzeuge auf unseren Straßen eindeutig beweisen, was möglich ist und was nicht. Kein Arzt würde doch bei einem Husten erst mal umständlich unter dem Mikroskop die Erreger prüfen, bevor er zum Rezeptblock greift. Das haben andere vor ihm schon x-fach untersucht und in Studien veröffentlicht. Warum verfügen aber offenbar Prüfingenieure nicht über ein Fachwissen, welches man sich allgemein durch das Studium entsprechender Literatur aneignen könnte. Es ist so als wenn der Patient dem Arzt eine Studie über Husten-Viren vorlegen müsste, um am Ende einen Hustensaft verschrieben zu bekommen.

 

Sicherlich spielen die Prüfingenieure mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von rund 50.000 EUR nicht in der Top-Liga der Ingenieurswissenschaften, aber auch jeder Kfz-Mechaniker muss sich heute ständig mit vielerlei Veränderungen und Weiterentwicklungen auch nach Feierabend beschäftigen. Noch leide ich selbst nicht unter dem Stockholm-Syndrom, weshalb sich mein Mitleid für diesen Berufsstand dann doch in Grenzen hält.

 

Nachtrag:

Jetzt habe ich vergessen zu erklären, warum ich nicht einfach den Auspuff draufschrauben will. Auch ich war mal jung, aber dann wollte ich einen Roller, der so schnell fährt, wie es in den Papieren steht. Deshalb ist jetzt der PV-Motor verbaut und eingetragen. Wir leben hier in einer Stadt, wo die Straßen zu allen möglichen Zeiten verstopft sind. Kein Wunder also, dass hier auch viele Roller unterwegs sind. Und sehr oft werde ich selbst mit 125ccm von Rollern mit Versicherungskennzeichen überholt. Die Fälle, wo hier dann Fahrzeuge samt Fahrer aus dem Verkehr gezogen werden, häufen sich teilweise. Es ist hier einfach nicht der richtige Ort, um hier zu pokern ;-)

Edited by Rote PV

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vor 5 Minuten schrieb Rote PV:

Verhältnisse, wie sie offenbar bei den hessischen Zulassungsstellen existieren, sind aus meiner Sicht reine Willkür. Vielleicht bin ich wirklich zu wenig in der Materie drinnen, um das ganze richtig zu verstehen. Aber vielleicht ist auch das der Grund, warum ich das ganze nicht nachvollziehen will und kann.

 

 

Absolut nicht! Die zentralstelle stellt sicher, daß alle Gutachten den gleichen Qualitätsstandards genügen und absolut konform mit den Gesetzen sind. Dazu gehört auch eine vollständige Dokumentation.

 

Das ist aber grade das, was die meisten ja nicht so gerne wollen. Der Proüfer, der Kraft seines Sachverstandes entscheidet das es schon so passt auch wenn der Auslegungsspielraum etwas überzogen ist, das Geräusch mal wohlwollend geschätzt wurde usw ist damit nämlich Geschichte. Dafür ist aber alles 100% regelkonform. Wenn jeder Heini dem die Auskunft der örtlichen Prüfstelle nicht passt mit Klage droht werden wir bundesweit genau da hinkommen.

 

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das doch super. endlich gibts keine diskussionen mehr wo man was eintragen kann und es ist endlich auch so wie in österreich oder in der schweiz.

voll gut.

 

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vor 48 Minuten schrieb skoot:

 

Absolut nicht! Die zentralstelle stellt sicher, daß alle Gutachten den gleichen Qualitätsstandards genügen und absolut konform mit den Gesetzen sind. Dazu gehört auch eine vollständige Dokumentation.

 

 

Es kann keine Zentralstelle geben, welche Qualitätsstandards festlegt und in keinem Fall darf die Zulassungsstelle eines Bundesland darüber entscheiden, welche Prüfstellen "richtig" prüfen. Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass der Fahrzeugbereich jetzt von außen betrachtet eine Art "Entwicklungsland" darstellt.

 

Wir haben im Medizinbereich Leitlinien, die sich ständig weiterentwickeln, im Wirtschaftsbereich bestimmt der IWD, welche Regeln anzuwenden sind, damit ein Abschluss testiert werden kann oder im Bereich Elektro ist es der Verband der Elektroingenieure, welche hier die Vorgaben aufstellen und ständig aktualisieren.

 

Erst wenn einheitliche Richtlinien für alle vorliegen und öffentlich bekannt sind, entsteht dann umgekehrt auch für uns als Betroffene die Möglichkeit die Sinnhaftigkeit einzelner Normen zu hinterfragen. Jetzt landen wir bei einem Prüfer, der Nein sagt oder mit der 1.000-EUR-Keule um die Ecke kommt und auf die Fragen nach dem warum nur grinst und uns zu verstehen gibt, dass es eben so ist, weil er eben das Diplom an der Wand hängen hat.

 

Mir ist bewusst, dass Transparenz und weniger Willkür auch einiges unmöglich macht, was heute kein Problem wäre. Wenn es hier aber vernünftige Gründe gibt, warum nicht.

 

Mal ein typisches Beispiel für sinnlose Vorschriften sind doch "blinde Scheinwerfer". Es ist verboten, diese aufzupolieren. Der Grund besteht aber nicht in Sicherheitsbedenken, sondern darin, dass durch das Polieren ein paar μ Kunststoffglasstärke abpoliert werden und das Scheinwerferglas dann um diesen minimalen Abrieb von dem abweicht, was irgendwann mal als Typgenehmigung geprüft wurde. Wer seinen Scheinwerfer jedoch jedes Wochenende und nicht gezielt poliert, ist umgekehrt wieder auf der sicheren Seite. Was hier abläuft hat nichts mit Ingenieurwissenschaft, sondern mit sturer Bürokratie zu tun. Umgekehrt würde es doch mehr Sinn machen, wenn Prüfer bei polierten Schweinwerfern lediglich prüfen würden, ob Licht ordnungsgemäß austritt. BTW, wird das Thema der polierten Schweinwerfern dann richtig krass, wenn man erst mal mitbekommen hat, dass ein Prüfer gar nicht feststellen kann, ob ein Scheinwerfer aufpoliert wurde oder ob der Kunde vielleicht einen intakten Scheinwerfer vom Schrottplatz als Ersatz montiert hat. 

 

Ein weiteres Problem ist aus meiner Sicht die "veraltete" technische Ausstattung. Für die HU/AU steht alles bereit, aber warum kann nicht der Kollege Computer auch kostengünstig die Geräusch- und Leistungsmessung übernehmen. Solche Anlagen würden natürlich etwas Geld kosten, aber wie viele Anlagen würde man hier tatsächlich brauchen, wenn sich mehrere Prüfstellen solche Anlagen teilen würden. Als die ersten MRT-Geräte verfügbar waren, waren es nur bestimmte Versorungszentren, die sich solche Geräte finanziert hatten. Heute sind sowohl die Wartezeiten wie auch die Kosten für deren Aufnahmen extrem gesunken. 

 

Aber ich höre jetzt lieber auf. Habe jetzt gerade mitbekommen, dass nun quasi jede Prüfstelle eine Abnahme durchführen dürfte, die meisten es aber noch nicht können und ohne Papier zum Abschreiben noch immer an den TÜV verweisen. Freie Marktwirtschaft funktioniert anders ;-)

Edited by Rote PV

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