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Mit dem Rauchen aufhören


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18 Jahre habe ich geraucht, anfangs wenig, auch mal ein paar Wochen gar nicht. Ab 18 dann zwischen 15-20 Kippen pro Tag, auch schon mal 40 Luckies oder mehr (Party, Urlaub, Krise)

 

Ich habe immer gerne geraucht, irgendwann aber überlegt es mal etwas ein zu schränken, ist ja nicht ganz so gesund. Resultat, ich habe tagsüber nicht mehr geraucht. Erste Kippe gab es, nachdem ich den Arbeitgeber verlassen hatte. Konsum in Summe änderte sich aber wenig. Die obligatorische Packung Luckies war irgendwie trotzdem morgens immer leer ...

 

Vor 15 Jahren wurde meine erste Tochter geboren. Ich wollte nicht, dass sie mit Nikotin/Rauch aufwächst. Irgendwie habe ich Zigaretten als Schwäche empfunden und beschlossen, sobald sie zu Hause ist aufzuhören. Sie kam allerdings einen Tag zu früh nach Hause, so dass ich noch eine Packung, die die letzte sein sollte, nicht vernichtet hatte.

 

Was tun ? Schenke ich sie meiner Schwiegermutter oder den stadtbekannten Penner in der Fussgängerzone ?!? Klar, natürlich dem Penner, der hat zum einen weniger Geld und zum anderen finde ich den nach wie vor (deutlich) sympathischer.

 

Das ist jetzt alles etwa 15 Jahre her, ich bereue nichts, ich vermisse nichts. Möchte mir nicht vorstellen, wie es mir heute ginge, hätte ich weiter geraucht.

 

Ein Arzt sagte mir mal, es sei einfach mit dem Rauchen auf zu hören. Einfach keine Kippen mehr kaufen, stimmt !

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Lustige Erinnerung, wie ging es weiter? Bis Herbst 2013 hab ich mich wirklich bei 8-10 Zigaretten im Jahr gehalten, das waren so besondere Anlässe wie nach einem guten Essen in der Hafentaverne im Url

Dampfen ist Kokolores genauso wie Nikotinkaugummies. Der Nikotinentzug dauert 2-3 Tage dann ist das durch. Das hält man aus. Das, was es schwer macht, ist das Belohnungszentrum im Gehirn. Ei

Ganz genau. Wille ist das A und O!   habe vor über 20 Jahren aufgehört nach 10 Jahren qualmen.    Alles was es an Ersatz gibt ist nur eine Ausrede.    Ziel setzen ab Zeitpunkt

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Ich habe meine letzte volle Schachtel Kippen noch ungefähr ein Jahr lang im Auto spazieren gefahren. Danach flog sie raus. Die letzte leergerauchte Schachtel liegt noch heute in meiner Werkstatt aufm Regal,  :-D

Edited by *Wolfgang*
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Ich hab nach 15 Jahren zugunsten der Familienplanung aufgehört. Von heute auf morgen. Die letzte Kippe gab es am 12.12.2010. Die ersten zwei Wochen waren hart aber danach ging es immer besser.

Sobald man den inneren Gewohnheits-Schweinehund erstmal besiegt hat, läuft das fast von selbst.

 

Da finde ich es persönlich noch schwieriger vom Snickers loszukommen. Und da hat mein Konsum nicht mal was mit dem Rauchen aufhören zu tun. :sigh:

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Habe vor drei Jahren aufgehört und ich war leidenschaftliche Raucherin. Mein Bruder und ich haben zeitgleich aufgehört, er versprach es unserer Mama am Sterbebett - ich nicht! Ich hatte mir geschworen, niemals eine militante Nichtraucherin zu werden, aber tatsächlich kann ich es heute nicht mehr riechen. Jedoch würde ich niemals jemand deshalb verurteilen oder angreifen. Meine beide Elternteile haben mehrere Jahrzehnte geraucht und beide hatten vor Ewigkeiten aufgehört. Beide erkrankten trotzdem an Lungenkrebs - mein Dad überlebte es und ist sogar (zur Zeit) krebsfrei, weil man ihn im Frühstadium operieren konnte. Ich habe mittlerweile viele Menschen erlebt, die daran erkrankt sind - die meisten waren Raucher. Wenn man sieht, was es mit einem macht, schreckt es mich heute tatsächlich ab. Die Bilder und Geschichten taten es, als ich rauchte, nicht. Ich habe durch das Nichtmehrrauchen mehr zugenommen und wäre lieber Raucherin-
Fett vs. Lungenkrebs. 
Ich versuchte in den letzten drei Jahren sogar wieder anzufangen, aber mir wird sofort schlecht. Ich krieg dann keine Luft mehr. 
Gleichzeitig wird es einem heute ja schon durch die Preise vermiest. Ich bin in den 80ern aufgewachsen. Meine Eltern machten aus unserem weißen W130, auf dem Weg in den Urlaub, eine Räucherkammer. Gott sei dank ist das heute mit Kindern im Auto verboten! 
Was mich tatsächlich abschreckt, und das auch schon früher tat, ist, wenn jemand mit Kindern an der Hand oder im Kinderwagen raucht. - Sowas muss wahrlich nicht sein!

Edited by Dieta
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Dampfen ist Kokolores genauso wie Nikotinkaugummies. Der Nikotinentzug dauert

2-3 Tage dann ist das durch. Das hält man aus. Das, was es schwer macht, ist das

Belohnungszentrum im Gehirn. Eine Kippe triggert das an und genau da setzt Champix

an. Ich hab mit 13 angefangen und geraucht bis 52. Hat 300.- im Monat gekostet, muss

man sich mal vorstellen. Und was bekommt man dafür? Nix! Nicht mal einen ordentlichen

Rausch. Champix gibts nur auf Privatrezept und die möglichen Nebenwirkungen sollte

man tunlichst ignorieren. Aber die Dinger wirken. Und dazu das hier ansehen, jeden Tag

ein Kapitel. 

 

 

 

Ich hab 2018 aufgehört. Seitdem gehts mir gesundheitlich wesentlich besser und von

dem Geld schieb ich mir jedes Jahr eine neue Karre in die Garage.  

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vor einer Stunde hat Schanzer folgendes von sich gegeben:

Ich hab nach 15 Jahren zugunsten der Familienplanung aufgehört. Von heute auf morgen. Die letzte Kippe gab es am 12.12.2010. 

Hey Ohura, super das du das gepackt hast. Im Nachhinein ist es nur ein kleiner Schritt, damals musstest du ne Klippe runter

Edited by SaltNPepper
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ich habe das glück gehabt 2006 im kroatienurlaub nichtraucher zu werden - seither 4 zigaretten geraucht, war zum glück sehr einfach aufzuhören 

 

aber die zeit als raucher war auch schön :-)

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Am 1.2.2021 um 22:09 hat Arthur folgendes von sich gegeben:

Dampfen ist Kokolores genauso wie Nikotinkaugummies. Der Nikotinentzug dauert

2-3 Tage dann ist das durch. Das hält man aus. Das, was es schwer macht, ist das

Belohnungszentrum im Gehirn. Eine Kippe triggert das an und genau da setzt Champix

an. Ich hab mit 13 angefangen und geraucht bis 52. Hat 300.- im Monat gekostet, muss

man sich mal vorstellen. Und was bekommt man dafür? Nix! Nicht mal einen ordentlichen

Rausch. Champix gibts nur auf Privatrezept und die möglichen Nebenwirkungen sollte

man tunlichst ignorieren. Aber die Dinger wirken. Und dazu das hier ansehen, jeden Tag

ein Kapitel. 

 

 

 

Ich hab 2018 aufgehört. Seitdem gehts mir gesundheitlich wesentlich besser und von

dem Geld schieb ich mir jedes Jahr eine neue Karre in die Garage.  

Gut investiert :thumbsup:

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vor 45 Minuten hat Rollerbube folgendes von sich gegeben:

Weiß eigentlich einer was dran ist an der Geschichte das sich der Körper / die Lunge nach 10 Jahren regeneriert hat?

 

https://www.t-online.de/gesundheit/gesund-leben/id_58354428/rauchen-aufhoeren-so-erholt-sich-der-koerper-nach-dem-rauchstopp.html#:~:text=Bereits nach 24 Stunden erholt sich der Körper&text=Puls und Blutdruck sinken auf,Kohlenmonoxid im Blut auf Normalwerte.

 

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vor 18 Stunden hat Rollerbube folgendes von sich gegeben:

Weiß eigentlich einer was dran ist an der Geschichte das sich der Körper / die Lunge nach 10 Jahren regeneriert hat?

Kann ich nicht viel zu sagen. Ich habe nach dem Rauchen Aufhören Asthma bekommen:-(

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vor 10 Minuten hat Allrounder folgendes von sich gegeben:

Kann ich nicht viel zu sagen. Ich habe nach dem Rauchen Aufhören Asthma bekommen:-(

Das ist natürlich total bekloppt. :wallbash:

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Nachbarin hatte Zungenkrebs. Ewig übelste Schmerzen nicht witzig. Morphium hats nicht gerichtet.

 

ich hab Freitag abend gesehen, dass nurmehr 1 Zigarette da ist, und überlegt, ob ich nochmal welche kaufe.

Samstags frühs letzte geraucht und fertich.

Bis nachmittags nochmal hingelegt und vorbei. Mir gings mit der qualmerei nichtmehr so richtig gut. Würde schon ganz gern rauchen sonst.

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vor 1 Stunde hat BerntStein folgendes von sich gegeben:

Nachbarin hatte Zungenkrebs. Ewig übelste Schmerzen nicht witzig. Morphium hats nicht gerichtet.

 

ich hab Freitag abend gesehen, dass nurmehr 1 Zigarette da ist, und überlegt, ob ich nochmal welche kaufe.

Samstags frühs letzte geraucht und fertich.

Bis nachmittags nochmal hingelegt und vorbei. Mir gings mit der qualmerei nichtmehr so richtig gut. Würde schon ganz gern rauchen sonst.

 

Lass es sein, rauche nicht weiter! Tust Dir sleber den größten Gefallen damit.

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klar mache ich das nur für mich selber.

Die ganzen Arschgeigen, die mich da vorher voll lamentiert haben, können mir allesamt den Buckel runterrutschen.

 

Am ersten Abend habe ich z.b. tatsächlich  ersatzweise Erdnüsse gefuttert. (mach ich eh gern)

Anschiss !   logisch, weil Erdnüsse ja mit dem vielen Salz ungesund sind....

danach Gewichtszunahme auch aus anderen Gründen...muss ich nich erwähnen wer mich da so gemobbt hat. (180cm  zeitweise 90 Kilo)

Zack Hausverbot.

Das hat schon Bremsspuren in meinem Kreis hinterlassen, dass ich klar sehe, wer da n Schuss Pulver wert ist. 

Verzettelt man sich auch nimmer so mit diesen Gschaftlhubern, die selber nix auf die Reihe kriegen, aber daherreden.

 

 

 

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Als ich mit Rauchen aufgehört habe, habe ich in ziemlich genau 4 Monaten 28kg zugenommen. War echt heftig. Bin seither nie wieder zu meinem Raucher gewicht gelangt. Gut ich war jetzt eh noch nie wirklich schlank, 187cm bei aktuell 97kg. Aber 121kg war nicht gut. 

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Am 25.11.2005 um 21:27 hat spice folgendes von sich gegeben:

Im März dieses Jahres hatte ich eine ca. zweiwöchige Bronchitis. Während der hab ich nach 15 Jahren zu rauchen aufgehört. Obwohl ich bei ca. 25 Zigaretten pro Tag (beim fortgehen mehr) war und früher auch bei Krankheit, Kater etc. fest gepofelt hab.

Im Vollsuff rauch ich vielleicht 1-2, hab aber sonst kein Verlangen mehr danach. Und ich bereus am nächsten Tag mit üblem Sodbrennen.

Aber sag niemals nie, mein Ex-Chef hatte auch nach 10 Jahren wieder angefangen.

 

 

Lustige Erinnerung, wie ging es weiter? Bis Herbst 2013 hab ich mich wirklich bei 8-10 Zigaretten im Jahr gehalten, das waren so besondere Anlässe wie nach einem guten Essen in der Hafentaverne im Urlaub, oder wenn wieder eine Tätowierung fertig geworden ist. Dazu auch gesnust beim fortgehen und so.

 

Dann Ende 2013 Hund gestorben, in der Arbeit gekündigt worden und noch einen Haufen Mist im Leben passiert, wieder angefangen und bald wieder auf einem Packerl am Tag gewesen. Im August 2014 wieder aufgehört, und dann aber bald drauf wieder schleichend angefangen. Zuerst nur Abends nach der Arbeit 2-3 am heimischen Balkon, dann schon die Zigaretten ins Auto gelegt, falls ich länger arbeiten muss, und so weiter. Ich hab dann immer erst zwischen 10 und 12 die erste geraucht, vorher schmeckts nicht, aber sonst wieder Vollgas Raucher. Zwischen 2015 und 2020 dann immer wieder Mal für ein paar Monate aufgehört, aber immer rückfällig geworden. Wobei es mir immer schlechter bekam, und auch das Brimborium - habe ich genug Zigaretten für den Abend/Wochenende? Wo ist die nächste Trafik? Habe ich Tschick und Feuer dabei wenn ich ausser Haus gehe? Bei längeren Autofahrten immer stehenbleiben zum Rauchen, oder wo ist der nächste Raucherplatz? Mir gings dann schon echt auf die Nerven.

 

Der letzte Anlauf war vor 9 Monaten und 21 Tagen, und seither keine einzige mehr. Die aktuelle Freundin ist auch Nichtraucher, was es nochmal leichter macht, meine Exen haben alle geraucht. Ich habe eingesehen, das Genussrauchen wie früher schaffe ich nicht mehr - es geht nur ganz oder gar nicht.

 

Mal sehen was ich in 15 Jahren wieder dazu posten werde. :laugh:

 

 

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Am 1.2.2021 um 22:09 hat Arthur folgendes von sich gegeben:

 

 

 

 

Danke dafür. 

Als Raucher ins Bett und als Nichtraucher aufstehen. Morgens einfach nicht wieder anfangen. Bis jetzt scheint's als wär das der Durchbruch gewesen. 

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vor einer Stunde hat Steuermann folgendes von sich gegeben:

Danke dafür. 

Als Raucher ins Bett und als Nichtraucher aufstehen. Morgens einfach nicht wieder anfangen. Bis jetzt scheint's als wär das der Durchbruch gewesen. 

 

Ich hab nachts um halb 2 die letzte geraucht und am nächsten Mittag die noch halb

volle Schachtel verschenkt. Wollte nicht mehr fremd bestimmt sein.... 

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Momentan lauf ich noch mit nem Strohhalm durch die Gegend, um die Rituale beizubehalten und ich lass es mir nicht nehmen, bei jeder Gelegenheit zu erwähnen, dass ich jetzt erstmal schnell noch ein Lakritzbonbon knabbern muss oder draussen ein wenig frische Luft durch ein Plastikröhrchen inhalieren muss. Aber Entzugserscheinungen entgegen jeder Erwartung gleich Null. Im Gegenteil, mir wird grad schlecht, wenn ich an Zigarettenrauch denke. Dabei isses erst der zweite Tag ohne. 

Nach dreiundreißig Jahren ohne jegliche Nikotinpause eigentlich ganz geil. 

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Das wird noch besser wenn du merkst, dass das Thema durch ist.

Das beste, was ich seit langem getan habe. Außer dem Simonini

und Killer Case in meiner DL. ;-)

 

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Hab das Video nicht geguckt.... was passiert denn da?

Hier jetzt seit knapp 6 Wochen ohne Kippchen....immer noch simpel. Denke zu 99% nicht mehr daran.

Das 1% kommt nur, wenn hier die Corona-Homeschooling-Homeoffice Hölle ausbricht....aber selbst dann hab ich das % im Griff...

 

Ach ja..... bisher auch noch kein Kg zugenommen....

Edited by dorkisbored
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Mal n fetten Glückwunsch an alle die es geschafft haben und an alle die gerade dabei sind, gutes durchhalten! 

Habe vor ziemlich genau 2 Jahren aufgehört. Von jetzt auf gleich. Hatte eine Erkältung und wollte "schneller" wieder gesund werden. Dann waren es 3 Tage, dann vier, fünf und dann 2 Jahre! 

War aber echt komisch das erste mal auf ein treffen wo ja das erste ist, Fluppe an und Bier in die Hand. War dann eben nur das Bier, ging auch! 

Keine Gewichtszunahme und den Rauch rieche ich tatsächlich immer noch gerne! Habe zwischendrin mal Bock, aber keinen richtigen Zwang das ich "müsste". 
Bin auf jeden Fall mega glücklich darüber, ist schon deutlich entspannter! 
Muss aber auch ehrlich sagen das eine gemütliche Zigarette schon cool war, hab es auch irgendwo gerne gemacht. 

Weitermachen 

 

VM

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