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schlagartig fehlender Kraftschluss


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vor 15 Stunden hat hacki folgendes von sich gegeben:

 

 

die ist dort, um bei der Montage ein ´mitdrehen´ der Kuwe zu verhindern...

 

ok : ich korrigiere mich dann dahingehend: die überträgt/hällt keine Kraft im Betrieb...

 

mittlerweile muss man jetzt für Jeden mitdenken, wenn die eigenen Ausführungen nicht 110 % idiotensicher ausgeführt werden ?!

ein wenig Mitdenken befarf es hier schon...

 

manches erschließt sich von selbst... würde Man(n) meinen...

 

kann aber sicher über die Suche gefunden werden bei Bedarf :cheers:

Eigentlich mach ich nicht mehr mit bei den Diskussionen um die keile - jeder hat da seine eigene Meinung…ich lass dir auch gern deine.

 

ich bin der Meinung, der Kulu Keil wird im Betrieb belastet.

 

logisch gedacht:

ein mitdrehen der KuWe kann er doch gar nicht verhindern - ich Dreh die Mutter ja direkt auf die KuWe.

für ein verdrehen der Kupplung auf der KuWe oder Montage der Kupplung in richtiger Position (wie beim Lüra) ist er auch nutzlos - der Kulu ist es schließlich scheissegal wo sie sitzt.

bleibt also nur die Funktion, im Fahrbetrieb Kräfte aufzunehmen…;-)

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vor 7 Minuten hat freerider13 folgendes von sich gegeben:

Eigentlich mach ich nicht mehr mit bei den Diskussionen um die keile - jeder hat da seine eigene Meinung…ich lass dir auch gern deine.

 

ich bin der Meinung, der Kulu Keil wird im Betrieb belastet.

 

logisch gedacht:

ein mitdrehen der KuWe kann er doch gar nicht verhindern - ich Dreh die Mutter ja direkt auf die KuWe.

für ein verdrehen der Kupplung auf der KuWe oder Montage der Kupplung in richtiger Position (wie beim Lüra) ist er auch nutzlos - der Kulu ist es schließlich scheissegal wo sie sitzt.

bleibt also nur die Funktion, im Fahrbetrieb Kräfte aufzunehmen…;-)

 

Hab von Maschinenbau keine Ahnung. Aber als Laie mal die Frage: Wäre eine Verzahnung wie zwischen der Hauptwelle und Bremstrommel dann nicht besser?

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vor 1 Minute hat vespisti99 folgendes von sich gegeben:

 

Hab von Maschinenbau keine Ahnung. Aber als Laie mal die Frage: Wäre eine Verzahnung wie zwischen der Hauptwelle und Bremstrommel dann nicht besser?

Naja, theoretisch denkbar. Aber wenn dann mal was ist sind gleich KuWe und Kupplung am arsch. So muss nur ein 50 Cent Teil getauscht werden mit Glück…

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Also für mich war der Sinn des Keils immer der, ein Mitdrehen der Kurbelwelle beim Öffnen oder Anziehen der Mutter zu verhindern. Da man ja die Kupplung festhält kann es sein, dass die Kurbelwelle mit Mutter durchrutscht bevor das erforderliche Drehmoment erreicht ist. Genauso beim Öffnen. Hatte genau diesen Fall  als es mir auch mal den Keil zerlegt hat und ich am Strassenrand versucht hab die Kupplungsmutter zu öffnen. Keine Chance, nur mit nem Schlagschrauber ging es dann weil Lüfterrad oder Kolben blockieren in diesem Fall keine gute Idee wäre.

 

Finde die Erklärung mit dem defekten Keil für die Symptome des TE schon recht plausiebel.

Edited by Cpt.Howdy
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vor 20 Minuten hat Cpt.Howdy folgendes von sich gegeben:

Also für mich war der Sinn des Keils immer der, ein Mitdrehen der Kurbelwelle beim Öffnen oder Anziehen der Mutter zu verhindern. Da man ja die Kupplung festhält kann es sein, dass die Kurbelwelle mit Mutter durchrutscht bevor das erforderliche Drehmoment erreicht ist. Genauso beim Öffnen. Hatte genau diesen Fall  als es mir auch mal den Keil zerlegt hat und ich am Strassenrand versucht hab die Kupplungsmutter zu öffnen. Keine Chance, nur mit nem Schlagschrauber ging es dann weil Lüfterrad oder Kolben blockieren in diesem Fall keine gute Idee wäre.

 

Finde die Erklärung mit dem defekten Keil für die Symptome des TE schon recht plausiebel.

Mein Gedankengang:

 

beim Lüra hast du ja die konische Fläche. Die Mutter drückt damit das Lüra AUF die Welle. Ist diese Fläche schon leicht beschädigt reicht das nicht mehr um es zu halten und der Keil schert ab. Deshalb ist da einschliefen auch so wichtig. Selber schon mehrfach gehabt.


an der KuWe Seite hab ich das ja aber alles nicht. Die ist nur aufgesteckt. Das Drehmoment wirkt nur auf die auflagefläche  der Mutter und auf die etwa gleich große gegenüberliegende Fläche. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das ausreicht…

Edited by freerider13
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vor 2 Stunden hat Cpt.Howdy folgendes von sich gegeben:

Also für mich war der Sinn des Keils immer der, ein Mitdrehen der Kurbelwelle beim Öffnen oder Anziehen der Mutter zu verhindern. Da man ja die Kupplung festhält kann es sein, dass die Kurbelwelle mit Mutter durchrutscht bevor das erforderliche Drehmoment erreicht ist. Genauso beim Öffnen. Hatte genau diesen Fall  als es mir auch mal den Keil zerlegt hat und ich am Strassenrand versucht hab die Kupplungsmutter zu öffnen. Keine Chance, nur mit nem Schlagschrauber ging es dann weil Lüfterrad oder Kolben blockieren in diesem Fall keine gute Idee wäre.

 

Finde die Erklärung mit dem defekten Keil für die Symptome des TE schon recht plausiebel.

 

 

Genau so schaut es aus... beim geringsten Defekt des Gewindes kann mann die Kulu nicht mehr ohne Keil anziehen bzw lösen...

 

Und da die Kulu 100 % ohne Keil funktioniert ist die 'Theorie' für dessen Notwendigkeit zum Fahren/Kraft aufnehmen bei Betrieb obsolet.

Das hällt ausschließlich über die Flächenpressung... Darum auch das rel hohe Notwendige Befestigungsmonent

 

Fahre in .2 Karren seit Jahren ohne Keil... 1 x aus Versehen und der 2. Zum Test ob dad beim 1. Zufall war, das es hällt... hällt... auch mehr als Serienleistung

 

In diesem Sinne

 

 Bin ich jetzt hier raus:cheers:

Edited by hacki
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Legt man den Keil in die Nut der Kupplung, hat dieser häufig leichtes Spiel (wenn auch nur einige Hundertstel). Würde der Keil der entscheidende Aspekt sein die Kraft zu übertragen, so wäre die Kupplung auf der KuWe mit diesen Hundertsteln immer am wandern. Wie lange das dann nur Hundertstel wären und wie schnell es dann Zehntel würden … -  und dann ein Millimeter … und am Ende wäre alles völlig ausgeschlagen. 
 

So ein Keil hält niemals auf Dauer diese Kräfte aus. 

Edited by Goof
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Irgend ein Maschinenbauer muss diese Befestigungsart bei der Konstruktion gewählt haben. Und normalerweise wird da nicht herum probiert (ist schließlich seit 1948 so). Also werfe ich die Verwendung der Scheibenfeder nochmal als Klartext hier rein und verweise dann auf einen Alle-Jahre-Wieder-Post.

 

"... Die Scheibenfeder trägt durch Formschluss an ihren Flanken. Sie wirkt dadurch als Mitnehmer und überträgt das Drehmoment der Welle auf das anzutreibende Bauteil (im Falle einer Antriebswelle) oder das Drehmoment des antreibenden Bauteils auf die anzutreibende Welle (im Falle einer Abtriebswelle). ..."

 

 

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vor 14 Minuten hat vespisti99 folgendes von sich gegeben:

Irgend ein Maschinenbauer muss diese Befestigungsart bei der Konstruktion gewählt haben. Und normalerweise wird da nicht herum probiert (ist schließlich seit 1948 so). Also werfe ich die Verwendung der Scheibenfeder nochmal als Klartext hier rein und verweise dann auf einen Alle-Jahre-Wieder-Post.

 

"... Die Scheibenfeder trägt durch Formschluss an ihren Flanken. Sie wirkt dadurch als Mitnehmer und überträgt das Drehmoment der Welle auf das anzutreibende Bauteil (im Falle einer Antriebswelle) oder das Drehmoment des antreibenden Bauteils auf die anzutreibende Welle (im Falle einer Abtriebswelle). ..."

 

 


 

nur ist sie nicht formschlüssig in den allermeisten Fällen … 

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vor 22 Minuten hat vespisti99 folgendes von sich gegeben:

Irgend ein Maschinenbauer muss diese Befestigungsart bei der Konstruktion gewählt haben. Und normalerweise wird da nicht herum probiert (ist schließlich seit 1948 so). Also werfe ich die Verwendung der Scheibenfeder nochmal als Klartext hier rein und verweise dann auf einen Alle-Jahre-Wieder-Post.

 

"... Die Scheibenfeder trägt durch Formschluss an ihren Flanken. Sie wirkt dadurch als Mitnehmer und überträgt das Drehmoment der Welle auf das anzutreibende Bauteil (im Falle einer Antriebswelle) oder das Drehmoment des antreibenden Bauteils auf die anzutreibende Welle (im Falle einer Abtriebswelle). ..."

 

 

Wenn wir schon darüber diskutieren, dann bitte auch in der richtigen Auslegung bzw. Formulierung.
Der Maschinenbaulehrling nennt dazu:
- Die Passfeder (als das lange bzw. ovale Teil das über die ganze Fläche seiner Läge trägt) dient zur Kraftübertragung.
image.thumb.png.cf36c33ef60ffe1318f5c34f263c5491.png
Insofern richtig und auch im Wikipedia ordentlich beschrieben.

-Die Scheibenfeder (also das abgeschnittene Kreissegment) dient zur Markierung von Winkelpositionen z. B. in einem Kegelsitz wie bei der Vespa.
image.thumb.png.e0ef8f184da20c412e4841fe2d77d128.png 
Hier sind die Wikipediaeinträge leider nicht korrekt.

-Kelgelsitz, da spare ich mir das Tippen, weil es hier schon steht:
Kegelsitzverbindungen  | MDESIGN (inggo.com)
image.thumb.png.99340101eb1699ab8ea3bd7db453f3a2.png

 

Fazit: Hätte der Kegelsitz nicht die Wirkung der Kraftschlüssigen Verbindung hätten wir keinen am Lüra sondern eine stumpfe Welle mit einer Passfeder ;-)

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vor 2 Stunden hat vespisti99 folgendes von sich gegeben:

Irgend ein Maschinenbauer muss diese Befestigungsart bei der Konstruktion gewählt haben. Und normalerweise wird da nicht herum probiert (ist schließlich seit 1948 so). Also werfe ich die Verwendung der Scheibenfeder nochmal als Klartext hier rein und verweise dann auf einen Alle-Jahre-Wieder-Post.

 

"... Die Scheibenfeder trägt durch Formschluss an ihren Flanken. Sie wirkt dadurch als Mitnehmer und überträgt das Drehmoment der Welle auf das anzutreibende Bauteil (im Falle einer Antriebswelle) oder das Drehmoment des antreibenden Bauteils auf die anzutreibende Welle (im Falle einer Abtriebswelle). ..."

 

 

Spannend, für was ich im Lockdown alles Zeit hatte...

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vor 3 Stunden hat agent.seven folgendes von sich gegeben:

Wenn wir schon darüber diskutieren, dann bitte auch in der richtigen Auslegung bzw. Formulierung.
Der Maschinenbaulehrling nennt dazu:
- Die Passfeder (als das lange bzw. ovale Teil das über die ganze Fläche seiner Läge trägt) dient zur Kraftübertragung.
image.thumb.png.cf36c33ef60ffe1318f5c34f263c5491.png
Insofern richtig und auch im Wikipedia ordentlich beschrieben.

-Die Scheibenfeder (also das abgeschnittene Kreissegment) dient zur Markierung von Winkelpositionen z. B. in einem Kegelsitz wie bei der Vespa.
image.thumb.png.e0ef8f184da20c412e4841fe2d77d128.png 
Hier sind die Wikipediaeinträge leider nicht korrekt.

-Kelgelsitz, da spare ich mir das Tippen, weil es hier schon steht:
Kegelsitzverbindungen  | MDESIGN (inggo.com)
image.thumb.png.99340101eb1699ab8ea3bd7db453f3a2.png

 

Fazit: Hätte der Kegelsitz nicht die Wirkung der Kraftschlüssigen Verbindung hätten wir keinen am Lüra sondern eine stumpfe Welle mit einer Passfeder ;-)

Ok. Beim Lüra haben wir also einen Kegelsitz mit scheibenfeder. Macht ja Sinn.

 

aber warum haben wir jetzt eine scheibenfeder an der Kulu, obwohl wir dort weder einen kegelsitz noch einen zu bestimmenden Winkel haben?🤔

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vor 16 Minuten hat zimbo folgendes von sich gegeben:

MONTAGEHILFE.... steht weiter oben!

Schon - aber wozu zum Schluss? Ich brauch bei der Kulu doch keine bestimmte Position auf der KuWe? Und festziehen bis das montagewerkzeug die Kulu halten kann - das hat noch immer funktioniert.

 

oder knallt ihr die Mutter immer direkt mitm schlagschrauber fest?🤔

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vor 7 Stunden hat freerider13 folgendes von sich gegeben:

 Und festziehen bis das montagewerkzeug die Kulu halten kann - das hat noch immer funktioniert.

 

 

Und genau das kann problematisch werden, du hälst die Kupplung fest, drehst aber die Mutter auf der drehbaren Welle. Ohne den Keil KANN es sein das die Welle in der Kupplung durchdreht bevor das nötige Drehmoment erreicht ist und dann hilft nur noch der Schlagschrauber, genauso beim Öffnen. Die Feder ist also hier auch nur Montagehilfe (keine Positionierhilfe) 

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