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Cannabisfreigabe! Pro oder Kontra?


Beatnik66
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vor 15 Stunden hat sidewalksurfer folgendes von sich gegeben:

Gab es nicht den Konsens, dass Politik und Religion im Forum nix gut sind? Weil absehbar ist, dass es außer Streit sowieso kein Ergebnis gibt... :lookaround:

 

Kurz dazu: Finde, wir liegen hier im Forum auf einer interessanten Ebene - Allgemeine Gesellschaftspolitik ja, explizite Parteipolitik nein. Wir sind nunmal älter geworden und haben ein anderes Bewusstsein entwickelt, sollten also auch aktuelle Themen sachlich  und auf unsere Weise respektvoll diskutieren können. Wir kennen uns doch...

 

Im Friedefreudeeierkuchen-VO fahren Sie eine andere Schiene. Wohl auch deshalb sind die da und wir hier... ;-)

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vor 9 Stunden hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

 

Wie kommst du denn auf die Idee? Klar, wenn man Cannabis legalisieren würde, könnte man natürlich die Frage aufwerfen, warum man das nicht auch mit anderen Stoffen tut, die einen relativ risikoarmen Konsum ermöglichen. Aber JEDE Droge? Auch die harten? Es gibt ja so'n paar Substanzen, mit denen es ziemlich fix Richtung Schwerstabhängigkeit und Verelendung geht. Heroin z.B. sollte nun wirklich nicht legal für jedermann zu kaufen sein. 

 

Als erstes steht die Qualitätskontrolle.

Die meisten Drogentoten gibt es, weil die Reinheit der Drogen stark schwankt und es deshalb zur Überdosierung kommen kann.

 

Außerdem wird der falsche kriminalisiert.

Der Konsument.

 

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/drogen-portugal-sieht-liberale-drogenpolitik-als-erfolg-an

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Schwieriges Thema…aus eigener Erfahrung weiß ich das Kiffen in jungen Jahren sehr Antriebslos macht und mir nur einen schlechten Hauptschulabschluss brachte :sigh:

Nach drei Jahren Lehre als KFZ Mechaniker dann rausgeflogen weil Kiffen mich auch faul machte…

 

Ich finde Kiffen für junge Erwachsene gefährlich bzgl ihrer Entwicklung usw.

Beruflich arbeite ich mit Erwachsenen die eine Drogenindizierte Psychose bekommen haben….alle vom Kiffen…die haben kein Spaß mehr am Leben und werden  alle im Wohnheim für psychisch Kranke landen…

Klar hab ich auch mal nen jungen Studenten bei dem die Psychose wieder weg geht und der weiter Studieren kann… aber das ist die Ausnahme!

 

Ich bin aktuell dagegen es zu legalisieren, könnte zu große Anreize haben es zu machen.

In Holland gibt es auch das erste Altersheim für Heroinabhängige und beim letzten Besuch in Holland war ich überrascht wie stark dort die Crack und Heroin Szene zugenommen hat.

Also Positives Beispiel ist Holland nicht unbedingt :sigh:

 

Ja ich habe Beruflich viel damit zu tun, kenne aber auch das Problem Kiffen von jungen Menschen auch aus anderen Bekanntenkreisen.

 

Alkohol ist zwar auch Scheiße, aber in jungen Jahren nicht so prägend..denke ich.

 

 

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Laut Statistik kommt jeder dritte Jugendliche mit Cannabis in Kontakt. Also braucht es viel mehr Aufklärung in den Schulen wie schädlich es im jugendlichen Alter ist. 

Das ist aber kein Grund es Erwachsenen zu verbieten.

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und den selben Kindern soll man dann mit 16 die Erlaubnis geben zu wählen?
Das muss mir erst mal einer erklären. In der Politik ist das gut, in der Gesundheit ist das schlecht.

Auf der einen Seite sind sie vernünftig und der Verantwortung bewusst und auf der andern Seite wissen sie nicht was sie tun.

Wie immer und überall schimmert die Doppelmoral mal mehr und mal weniger durch. Ätzend.

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vor 18 Stunden hat sidewalksurfer folgendes von sich gegeben:

Gab es nicht den Konsens, dass Politik und Religion im Forum nix gut sind? Weil absehbar ist, dass es außer Streit sowieso kein Ergebnis gibt... :lookaround:

 

Dann wäre aber wohl der Großteil der Themen, die aktuell hier im Blabla diskutiert werden, raus. Irgendwie ist doch alles politisch. Energiewende ist ein großes politisches Thema, bei Corona geht's überwiegend um Entscheidungen, die die Politik trifft, Geschwindigkeitsbeschränkung, Elektroautos, u.s.w.. Selbst so Themen wie Führerscheinregelungen sind letztendlich politisch und wo mit unserem Hobby (alte Karren / Verbrennungsmotoren) die Reise hingeht, liegt zu großen Teilen in Händen der Politik.

 

 

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vor 5 Stunden hat frankfree folgendes von sich gegeben:

 

Als erstes steht die Qualitätskontrolle.

Die meisten Drogentoten gibt es, weil die Reinheit der Drogen stark schwankt und es deshalb zur Überdosierung kommen kann.

 

Außerdem wird der falsche kriminalisiert.

Der Konsument.

 

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/drogen-portugal-sieht-liberale-drogenpolitik-als-erfolg-an

 

In dem Artikel steht, dass es in Portugal "eine Ordnungswidrigkeit wie Falschparken" sei, Drogen zu besitzen. Das ist nicht ganz richtig. Wer dort mit einer eigenbedarfsüblichen Menge erwischt wird, muss vor einem Beratungskomitee, bestehend aus Juristen, Suchtmedizinern und Sozialarbeitern vorstellig werden. Dort muss man sein Konsumverhalten beschreiben, dann wird ab geschätzt, wie hoch die Gefährdung ist und ein Präventionskonzept entwickelt. Ich bin mir sicher, wenn man nicht zu dem Termin mit dem Komitee kommt oder sich nicht an die Maßnahmen hält, die einem dort angeraten werden, werden Sanktionen verhängt. Das ist für Leute, die akut suchtgefährdet sind, sicher hilfreich, aber mit "legal" hat das nicht allzu viel zu tun. Und im Gegensatz zum Falschparken ist es eben nicht damit getan, einen Zwanni an die Stadtkasse zu überweisen. 

 

Todesfälle durch Überdosierungen können einerseits mit schwankendem Wirkstoffgehalt zusammen hängen. Anderseits kommt es auch vor, dass Süchtige mit zunehmender Konsumdauer eine Toleranz gegenüber der Substanz entwickeln. Irgendwann liegen die Dosis, die sie brauchen, um einen Rausch zu spüren, und die letale Dosis, ziemlich nah beieinander. 

 

Was deine Idee, alle Drogen freizugeben, angeht: Es gibt Substanzen, die kann man, wenn man jung ist, körperlich fit ist, und keine psychischen Probleme mit sich rumträgt, ruhig mal ausprobieren.

Es gibt aber auch Drogen, die sind dermaßen gefährlich, dass sie niemand nehmen sollte, und die müssen einfach verboten bleiben. Heroin zum Beispiel verursacht schon nachdem es wenige Male genommen wurde, eine extreme Abhängigkeit. Manche Leute kommen nie wieder davon los, und müssen bis an ihr Lebensende mit Ersatzstoffen versorgt werden. Andere vermissen, wenn sie clean sind, den Kick so sehr, dass sie anderen Süchten verfallen und zum Beispiel alkoholkrank werden. Amy Whinehouse dürfte es wohl so gegangen sein. 

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Am 22.10.2021 um 21:04 hat schindol broer folgendes von sich gegeben:


Doch, kann Rita nur zustimmen!

 

Reicht schon mit den ganzen Besoffenen (kannst bei uns jeden Tag in der Zeitung lesen) und den einfach so unfähigen Verkehrsteilnehmern, da braucht man echt nicht noch ’ne Sorte oder aber ’ne Mischung mit den bereits vorhandenen...

Es liegt an der Person, ob sie untauglich am Straßenverkehr teilnimmt und nicht an der Droge.

 

Zudem macht die Droge das Gift. Kann man das ganze kontrollieren, kann man die zugepanschten (giftigen und Süchtig machenden) Stoffe eleminieren, die Polizei kann sich auf andere Aufgaben konzentrieren

 

...wer das Zeug kaufen will, kommt dran...legal oder illegal.

Zudem wurde das Zeug ursprünglich nur verboten, weil die Leute nach der Prohibition nicht arbeitslos werden wollten.

 

Und zu guter letzt wir können das ganze besteuern.

 

Ich bin kein Kiffer, ich vertrage es nicht.

Trotzdem bin ich fürs legalisieren. Ich sehe Alkohol und Tabletten als wesentlich gefährlichere Drogen an.

Edited by Kon Kalle
Wurstfinger am Handy
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vor 4 Stunden hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

 

In dem Artikel steht, dass es in Portugal "eine Ordnungswidrigkeit wie Falschparken" sei, Drogen zu besitzen. Das ist nicht ganz richtig. Wer dort mit einer eigenbedarfsüblichen Menge erwischt wird, muss vor einem Beratungskomitee, bestehend aus Juristen, Suchtmedizinern und Sozialarbeitern vorstellig werden. Dort muss man sein Konsumverhalten beschreiben, dann wird ab geschätzt, wie hoch die Gefährdung ist und ein Präventionskonzept entwickelt. Ich bin mir sicher, wenn man nicht zu dem Termin mit dem Komitee kommt oder sich nicht an die Maßnahmen hält, die einem dort angeraten werden, werden Sanktionen verhängt. Das ist für Leute, die akut suchtgefährdet sind, sicher hilfreich, aber mit "legal" hat das nicht allzu viel zu tun. Und im Gegensatz zum Falschparken ist es eben nicht damit getan, einen Zwanni an die Stadtkasse zu überweisen. 

 

Todesfälle durch Überdosierungen können einerseits mit schwankendem Wirkstoffgehalt zusammen hängen. Anderseits kommt es auch vor, dass Süchtige mit zunehmender Konsumdauer eine Toleranz gegenüber der Substanz entwickeln. Irgendwann liegen die Dosis, die sie brauchen, um einen Rausch zu spüren, und die letale Dosis, ziemlich nah beieinander. 

 

Was deine Idee, alle Drogen freizugeben, angeht: Es gibt Substanzen, die kann man, wenn man jung ist, körperlich fit ist, und keine psychischen Probleme mit sich rumträgt, ruhig mal ausprobieren.

Es gibt aber auch Drogen, die sind dermaßen gefährlich, dass sie niemand nehmen sollte, und die müssen einfach verboten bleiben. Heroin zum Beispiel verursacht schon nachdem es wenige Male genommen wurde, eine extreme Abhängigkeit. Manche Leute kommen nie wieder davon los, und müssen bis an ihr Lebensende mit Ersatzstoffen versorgt werden. Andere vermissen, wenn sie clean sind, den Kick so sehr, dass sie anderen Süchten verfallen und zum Beispiel alkoholkrank werden. Amy Whinehouse dürfte es wohl so gegangen sein. 

 

Sorry, aber ich denke wir kommen hier nicht zusammen.

Das liest sich, als hättest du deine Informationen aus der Bild Zeitung, Anfang der Neunziger.

 

Wenn selbst Politiker darüber nachdenken, ob die Jahrzehnte lange Drogenpolitik vielleicht nichts erreicht hat, weil sie sinnlos ist, dann kann man behaupten, dass das Thema in der Gesellschaft angekommen ist.

 

Leute wollen sich berauschen!

Das ist Fakt.

 

Kennst du geile Partys wo man Sprudel trinkt?

Ein Run ohne Bier?

 

Eine drogenfreie Gesellschaft ist eine Illusion.

 

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Lies meine Beiträge doch bitte, bevor du an ihnen rumkrittelst. Nein ich habe meine Informationen nicht "aus der Bildzeitung Anfang der Neunziger". 

Portugal hat eine Drogenpolitik, die mehr auf Prävention und Aufklärung, als auf Strafen setzt, und ist damit sehr erfolgreich. Aber das Land ist kein Druffi-Paradies. Zwischen "nicht strafbar" und "erlaubt" kann zum Teil ein Riesen-Unterschied bestehen. 

Hier ist unter anderem die Sache mit der Kommission beschrieben: https://www.google.com/amp/s/www.zeit.de/amp/wissen/gesundheit/2019-05/drogenpolitik-therapie-entkriminalisierung-drogenkonsum-portugal

 

Ansonsten: Wie es zu Überdosierungen kommt, und was der Unterschied zwischen harten und weichen Drogen ist, ist jetzt auch nichts, was ausschließlich in der Bild-Zeitung steht. 

 

Nein, ich war noch nie auf einer guten Party, auf der ausschließlich Sprudel getrunken wurde. Ich habe allerdings auch nie behauptet, dass Abstinenz das einzig Wahre ist. Wenn die ehemalige Drogenbeauftragte Marlene Mortler sagt, Cannabis sei nicht erlaubt "weil es eine illegale Droge ist. Punkt." dann ist das natürlich Unsinn. Aber alles legal zu machen, damit jeder sich, egal wo mit, die Birne zerschießen kann, ist sicher auch falsch. 

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Sag mal @Beatnik66, wenn Du ein Topic eröffnest, schaffst Du es noch irgendwann mal, über ein paar über den Hausflur gerufene Halbsätze und Links hinaus beizutragen? Wie z. B. in Deinem Tunneltopic, kommen wesentliche Beiträge stets von anderen; außer Likes und unterirdischem Dazwischenposten sieht man wenig bis nichts gehaltvolles von demjenigen, der die Diskussion einst anstieß. 

 

Wie schon zig andere Dir gegenüber angemerkt haben, unterscheidet sich das GSF maßgeblich von der kaum nachweisbaren Hirntätigkeit der Instaklick- und Facefuck-Style Beiträge. Das Gros der regelmäßig Beitragenden bringt sich aktiv und engagiert ein, abgesehen davon, sind alle mehr oder weniger im Kernthema Schaltroller aktiv. Womit wir beim Umstand sind, dass der @Beatnik66 ein 99,9%iger Laberaccount ist, und das wenig bis gar nicht auf originelle Weise kompensiert.

 

Die Frage ist: Was willst Du eigentlich mit derlei Topics anstoßen, wenn Du effektiv nichts beizutragen hast?

Edited by sähkö
Tja.
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@Beatnik66, jemand, der in einem Rollerforum, man muss ja kein Schrauberling sein, nicht einmal voller Stolz seine Vespa mit sich drauf zeigen möchte, wo Du doch, wie ich auch, sonst so extrovertiert Deine Vorlieben zeigst, muss sich die Fragen dazu, und warum er denn hier ist, gefallen lassen. 
Stattdessen ignorierst Du immer mehr Kritik und ziehst Dein Ding durch. Hauptsache gelabert, gespamt und am Ende eskaliert. 
 

Edited by Dieta
@
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Um mal wieder zum Topic zurück zu kommen: Ich habe vor gut zwei Jahrzehnten ehrenamtlich die Arbeit der Grünen Hilfe unterstützt. In Bayern. Ein immer wieder kehrender Fall sah so aus: Junge Leute, gerade volljährig und im ersten Job, waren irgendwo und irgendwie in eine Kontrolle geraten. Oder bei nem Festival von langhaarigen Zivilfahndern im Bob-Marley-Shirt hopps genommen worden. Ja, kein Scheiss. So war das.
 

Neben diversen anderen Problemen war plötzlich der Führerschein weg. Obwohl die gar nicht am Steuer gesessen hatten. Oder drei, vier Tage nach nem Joint am Steuer gesessen hatten. Also komplett fahrtüchtig, aber halt mit Restwert. Dann folgten regelmäßige Urinkontrollen und irgendwann die entwürdigende, oft auch erniedrigende MPU. Mit viel Glück gab es dann Monate später den Schein zurück. (Und das auf dem Land, wo die Fahrt zum ersten Arbeitgeber oft nur mit dem PKW halbwegs vernünftig zu meistern ist.)  

 

Wie gesagt, das alles, ohne irgendwie eine Gefährdung gewesen zu sein. Niemanden gefährdet und trotzdem drastisch bestraft. Tja, und dann liest Du am nächsten Tag in der Zeitung, dass der CSU-Landrat mit 1,8 Promille nen Unfall gebaut hast. Du hörst das bedauernde „Ja, mei …“ und siehst den Landrat kurz darauf schon wieder durch die Gegend zuckeln. Eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit. Wird Zeit, dass sich was ändert…

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ich hab die beiträge jetzt nur mal überflogen, weiss jetzt nicht ob schon jemand angesprochen hat. zum thema unfälle sollten die lieber mal schauen das die leute ihr beschissenes handy beim fahren aus der hand legen. nicht nur das das schon unzählige unfälle gegeben hat, sondern was da für ein stuß zusammen gefahren wird, wahnsinn.

zurück zum thema cannabis..klares ja.

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2019

Polizeilich erfasste Unfälle insgesamt: 2 685 661

 

darunter Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden: 573 799

davon waren alkoholisiert: 14 070

unter Einfluss anderer berauschender Mittel (z.B. Drogen, Rauschgift) standen: 2 392

 

Jetzt meine Frage: wer ist eigentlich die Risikogruppe? :-D

 

Spaß beiseite: die Statistik zeigt, dass "Drogen" nicht der Grund sind, warum der Straßenverkehr zunehmend gefährlicher wird.

 

PRO Legalisierung.

 

Nachzulesen hier: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Publikationen/Downloads-Verkehrsunfaelle/unfaelle-alkohol-5462404197004.pdf?__blob=publicationFile

 

 

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vor 11 Stunden hat Ferenki folgendes von sich gegeben:

2019

Polizeilich erfasste Unfälle insgesamt: 2 685 661

 

darunter Straßenverkehrsunfällen mit Personenschaden: 573 799

davon waren alkoholisiert: 14 070

unter Einfluss anderer berauschender Mittel (z.B. Drogen, Rauschgift) standen: 2 392

 

Jetzt meine Frage: wer ist eigentlich die Risikogruppe? :-D

 

Spaß beiseite: die Statistik zeigt, dass "Drogen" nicht der Grund sind, warum der Straßenverkehr zunehmend gefährlicher wird.

 

PRO Legalisierung.

 

Nachzulesen hier: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Verkehrsunfaelle/Publikationen/Downloads-Verkehrsunfaelle/unfaelle-alkohol-5462404197004.pdf?__blob=publicationFile

 

 

 

Ohne eigene Wertung:

 

Die Statistik lässt sich auch anders interpretieren. Nämlich dahingehend, dass mit legalen "Drogen" mehr passiert als mit illegalen. Mit der Folge, dass es bei Legalisierung auch zu mehr Unfällen kommt, da es auch mehr Konsumenten geben wird. Im Ergebnis geben die Zahlen schon deshalb nix her, da die Sachverhalte, aus welchen sie abgeleitet werden nicht vergleichbar (legal/illegal) sind bzw. die tatsächlichen "Nutzerzahlen" unbekannt/unberücksichtigt bleiben.

 

Das Argument, welches sich häufig, auch hier, liest, dass (evtl. schädlicherer) Alkohol ja auch legal sei, erschließt sich mir übrigens nicht wirklich aus sich heraus. Ein (potentieller) Fehler an einer Stelle ist keine gute Begründung für einen (möglichen) weiteren an anderer Stelle. Nach dem Motto: Zwei Volksdrogen sind besser als eine? Es sei denn, man fordert tatsächlich ein "Recht auf Rausch - egal durch welches Rauschmittel".

 

Was mich an der aktuellen politischen Diskussion und dem wiederkehrenden Verweis auf die Niederlanden etwas wundert, ist, dass - soweit man der Süddeutschen glauben schenkt, in den NL gerade ein Umdenken stattfindet (stattfinden soll). Die NL saufen wohl in übelster Bandenkriminalität ab und werden der Sache nicht mehr Herr. Als ein wichtiger Grund, insbesondere für die Macht der Drogenbanden/Kartelle, wird überwiegend wohl auch im liberalen Umgang mit den Drogen, auch im Bereich Cannabis gesehen. Es soll wohl eine Kehrtwende geplant sein. Letzter Artikel hierzu vom 05.10.2021, leider hinter Bezahlschranke:

 

Klick

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vor 14 Minuten hat milan folgendes von sich gegeben:

 

Ohne eigene Wertung:

 

Die Statistik lässt sich auch anders interpretieren. Nämlich dahingehend, dass mit legalen "Drogen" mehr passiert als mit illegalen.

 

Ich meinte das auch ironisch. Die meisten Unfälle werden nämlich von Nüchternen verursacht. Also nochmal: wer ist die Problemgruppe? :-D

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vor 2 Stunden hat milan folgendes von sich gegeben:

Die Statistik lässt sich auch anders interpretieren. Nämlich dahingehend, dass mit legalen "Drogen" mehr passiert als mit illegalen. Mit der Folge, dass es bei Legalisierung auch zu mehr Unfällen kommt, da es auch mehr Konsumenten geben wird

Genau da liegt der Denkfehler. Es wird sich nämlich genau nichts ändern, da Hans Meier aus Bottrop ja jetzt nicht das Kiffen anfängt, nur weil es legal ist...

 

Das Problem in Holland ist anders gelagert. Dort wurde THC legalisiert, aber keiner hat sich Gedanken darüber gemacht, wo das Zeugs herkommen soll. Also bleiben die bisherigen Lieferketten bestehen, mit all den Nachteilen eines kriminellen Drogenhandels ohne Gewissen.

 

Wenn die Legalisierung bedeutet, dass auch Anbau und Handel legal und unter Aufsicht möglich sind, dann fällt der ganze harte-Drogen-Scheiß zwar nicht weg, wird aber zumindest nicht zunehmen. 

Edited by Skawoogie
umformuliert
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nachdem hier ja einige Knowhow-Träger :-D unterwegs sind, frag ich mal, für einen Freund natürlich.

 

Er ist seit ein paar Jahren Ex-Raucher und kann natürlich auch die Sportzigaretten nicht mehr konsumieren, weil die ja mit Tabak angerührt werden und entsprechend Nikotin beinhalten, vor welchem er panische Angst hat, weil das ja zu einem Tabakrückfall führen würde.

 

Gibt es statt Tabak irgendein Rauchzeugs ohne Nikotin zum Mischen der Sportzigarette, mit welchen kein Rückfall zu erwarten ist und wo man nicht gleich :repuke:?

Es geht rein um Gras, ein-zweimal im Monat.

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vor 12 Minuten hat Lupo1 folgendes von sich gegeben:

vor welchem er panische Angst hat

Bin auch Ex-Raucher... also Angst hatte ich da nie, eher ekel... Und wenn seit ein paar Jahren, sehe ich da keine Bedenken das er seine Sportzigan normal dreht!

 

 

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