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Cannabisfreigabe! Pro oder Kontra?


Beatnik66
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vor 6 Minuten hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Begründet werden kann dies durch das im Jahre 1961 aufgesetzte Einheitsabkommen über Betäubungsmittel, dem insgesamt 186 Staaten beigetreten sind. In diesem Abkommen wurde Cannabis als besonders gefährliche und abhängig machende Droge klassifiziert, die über keinerlei therapeutischen Nutzen verfügt.

 

Quelle Internet weil ich es nicht besser hätte beschreiben können.

 

Das kann ich aufgrund eigener mit Klienten gemachter Erfahrungen nur unterstreichen. 

 

Kannst du diese Meinung auch beweisen?

MS und Krebspatienten bekommen das seit Jahren.

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Hier geht es nicht um therapeutische Zwecke. Dafür bin ich zu wenig Fachmann. Unbestritten ist sicherlich das THC bei bestimmten Krankheiten Linderung verschaffen kann. Hier geht es augenscheinlich um eine generelle Legalisierung und Entkriminalisierung als solches.

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@Jogi67 Natürlich erlebst du berufsbedingt nur die Abgründe, die auch mit Cannabiskonsum zu tun haben und das prägt nachvollziehbar deine Ansicht zum Thema. 

 

Wenn man aber mal die Zahl der Cannabiskonsumenten (zzgl. Dunkelziffer) ins Verhältnis zu Gefängnisinsassen setzt, lässt sich der Schluss von "Haschgiftkonsum = Knastkarriere" kaum aufrechterhalten.

 

Es gibt reichlich beruflich arrivierte "Leistungsträger der Gesellschaft", die abends gerne mal zur Entspannung einen durchziehen statt sich eine gesellschaftlich eher akzeptierte halbe Flasche Wein reinzuschütten. 

 

 

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Das mag durchaus so sein wie du es beschreibst. Leider kann ich nur aus meiner 30 jährigen Berufserfahrung etwas zum Thema beitragen. Und die Erfahrungen sind durchaus sehr negativ. Häufiger oder übermäßiger Kanabiskonsum verändert dem Menschen. Seine Lernfähigkeit,  Konzentration und Aufmerksamkeit leiden sehr darunter. Das Kurzzeitgedächtnis leidet, Panikattacken und Psychosen sind an der Tagesordnung. Zumindest bei den Menschen mit denen ich es täglich zu tun habe. Das Haschisch von heute haut vielfach mehr rein als das von vor ein paar Jahren. 

 

Was wäre schlecht an einer Legalisierung? 

Das es die Hemmschwelle runter setzt um es auszuprobieren. Das ist allerdings nur meine persönliche Meinung. In meinen Augen ist es eine scheiß Droge genau wie Alkohol. 

 

Wer behutsam und kontrolliert damit umgehen kann meinetwegen. 

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Nachtrag:

Vor 5 Tagen war ich Wachhabender im Nachtdienst. Ein Gefangener von '81 hatte einen Schlaganfall. Er konsumierte nach eigenen Angaben 4 bis 5 Gramm Canabis täglich. Ich war hin und hergerissen ob ich einen RTW rufen sollte.  Er saß am Tisch, rauchte eine Zigarette und war normal ansprechbar. Da er verwaschen sprach alarmierte ich den Rettungsdienst. Ende vom Lied, er wurde eine Stunde später operiert und ist dem Tod von der Schippe gesprungen. Nach eigenen Angaben hätte er nie einen RTW gerufen wenn er Zuhause gewesen wäre. 

 

Das aber nur am Rande 

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vor 11 Minuten hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Wer behutsam und kontrolliert damit umgehen kann meinetwegen. 

 

Genau.

 

Da muss man aber erst mal hin kommen.

Und ein generelles Verbot hilft da nicht.

 

Eine Legalisierung aller Drogen würde die Zahl der Drogentoten drastisch senken.

 

Zu deinen Erfahrungen im Job.

Glaubst du nicht, dass die Leute eher am Rad drehen, weil sie eingesperrt sind?

 

 

 

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vor 3 Minuten hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Nachtrag:

Vor 5 Tagen war ich Wachhabender im Nachtdienst. Ein Gefangener von '81 hatte einen Schlaganfall. Er konsumierte nach eigenen Angaben 4 bis 5 Gramm Canabis täglich. Ich war hin und hergerissen ob ich einen RTW rufen sollte.  Er saß am Tisch, rauchte eine Zigarette und war normal ansprechbar. Da er verwaschen sprach alarmierte ich den Rettungsdienst. Ende vom Lied, er wurde eine Stunde später operiert und ist dem Tod von der Schippe gesprungen. Nach eigenen Angaben hätte er nie einen RTW gerufen wenn er Zuhause gewesen wäre. 

 

Das aber nur am Rande 

 

Sorry das ich lache.:-D

Aber wer fünf Gramm am Tag rauchen kann, während er inhaftiert ist, muss irgendwas richtig machen.

 

Ob es Sinn macht, fünf Gramm am Tag zu rauchen sei mal dahin gestellt.:muah:

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vor 4 Minuten hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Vor seiner Inhaftierung, er war erst seit 10 Tagen in der Obhut der Justiz. Nur zum Verständnis. 

 

Alles klar.

Dann habe ich das falsch verstanden.

 

 

Aber mal ehrlich. Fünf Gramm am Tag erscheint mir doch sehr unrealistisch.

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vor 12 Minuten hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Warum? 5 Gramm ist eher normal bei Süchtigen. Was glaubst du was Alkoholiker sich jeden Tag so reinschrauben?

 

Dann kenne ich keine Süchtigen.:muah:

 

Wer fünf Gramm am Tag raucht, hat die Droge nicht verstanden.

 

 

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vor einer Stunde hat frankfree folgendes von sich gegeben:

 

Eine Legalisierung aller Drogen würde die Zahl der Drogentoten drastisch senken.

 

 

Wie kommst du denn auf die Idee? Klar, wenn man Cannabis legalisieren würde, könnte man natürlich die Frage aufwerfen, warum man das nicht auch mit anderen Stoffen tut, die einen relativ risikoarmen Konsum ermöglichen. Aber JEDE Droge? Auch die harten? Es gibt ja so'n paar Substanzen, mit denen es ziemlich fix Richtung Schwerstabhängigkeit und Verelendung geht. Heroin z.B. sollte nun wirklich nicht legal für jedermann zu kaufen sein. 

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vor 6 Stunden hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Begründet werden kann dies durch das im Jahre 1961 aufgesetzte Einheitsabkommen über Betäubungsmittel, dem insgesamt 186 Staaten beigetreten sind. In diesem Abkommen wurde Cannabis als besonders gefährliche und abhängig machende Droge klassifiziert, die über keinerlei therapeutischen Nutzen verfügt.

 

Quelle Internet weil ich es nicht besser hätte beschreiben können.

 

Das kann ich aufgrund eigener mit Klienten gemachter Erfahrungen nur unterstreichen. 

Und dass die Kriminalisierung auf das Betreiben von Hearst und Co in den USA(Reefer Madness) zurückgeht, damit Jahrzehnte in der Forschung hinsichtlich dem eventuellen Nutzen in der Schmerztherapie und anderen Therapien verschwendet wurden und das Verbot nicht kam, weil es Fakten gab, die diese Thesen untermauern, sondern vielleicht (von den USA gesteuert) politisch gewollt war, um pharmazeutische Alternativen zu pushen? 

 

Das klingt etwas nach: Das ist verboten, das muss gefährlich sein.

Wo ich bei dir bin: Gras ist übelst stark geworden. Für mich eine Folge des Schwarzmarkts, der einen Wettbewerb um Kunden und das "krasseste" Zeug hervor gebracht hat.

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vor 5 Stunden hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Nachtrag:

Vor 5 Tagen war ich Wachhabender im Nachtdienst. Ein Gefangener von '81 hatte einen Schlaganfall. Er konsumierte nach eigenen Angaben 4 bis 5 Gramm Canabis täglich. Ich war hin und hergerissen ob ich einen RTW rufen sollte.  Er saß am Tisch, rauchte eine Zigarette und war normal ansprechbar. Da er verwaschen sprach alarmierte ich den Rettungsdienst. Ende vom Lied, er wurde eine Stunde später operiert und ist dem Tod von der Schippe gesprungen. Nach eigenen Angaben hätte er nie einen RTW gerufen wenn er Zuhause gewesen wäre. 

 

Das aber nur am Rande 

Was bedeutet das? Ist das wie der Gefangene von Alcatraz? Oder einer der 81er?

 

Wenn ich rauche und mich ungesund ernähre, steigt mein Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu bekommen. Soweit klar. Aber willst du mir, ohne die Krankengeschichte des Herren zu kennen, erzählen, dass es einen nachweisbaren, also wissenschaftlich belegbaren Zusammenhang zwischen dem Konsum von THC und Schlaganfälle gibt? Schwierig, weil es kaum Forschungen dazu gibt.

 

 

Edited by bischof
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Hallo und guten morgen,

 

Ich bin ehemaliger Dsa im Drogensuchtbereich.

 

In all den Jahren habe ich in all den jahren kaum Leute kennengelernt die durch THC auf harte Drogen gekommen wären, da zu 99% andere Faktoren wie Familie etc und einfach halt leider wahrscheinlich auch Pech mit Neugier gepaart dazu kommen.

Es gibt dazu aber zumindest in Österreich bzw wien hinreichend Studien im Gesundheitsministeroum bzw Drogenkoordination.

Ich kenne die Situation in californien Recht gut und finde das es dort eigentlich bis auf die widerlicge krankschreibungswerbung an allen Ecken und Enden von attestatausstellenden Ärzten eigentlich ganz gut läuft.

Was mich immer an der Illegalität störte das man bis auf einige mehr oder minder gute (außer Strafe stellen) Regelungen Menschen aufgrund eines Joints relativ massiv die Zukunft verbauen kann/konnte.

Bzgl der 5gr/täglich will ich nicht viel sagen außer das eine 1/4 Milka-Tafel zu rauchen net grad wenig ist am Tag ist.

Das das Zeug net einfachst für Leute mit schweren Erkrankungen zugänglich ist befinde ich eigentlich als Schande für eine bigotte scheinheilige Gesellschaft die sich mit solchen verboten im Biedermeierspiegel selbst belächeln kann ob seiner vermeintlich hehren Moral.

Weiters kann ich nur humma kavula bestätigen in all den Jahren meines Lebens habe ich nie eingekiffte agressive Leute gesehen die Probleme gemacht hätten.

Leider habe ich aber selber schon auch Fälle gesehen bei denen bei starkem THC Konsum nennen wir es einmal die psychische Aufmerksamkeit in Richtung Lethargie ging die sich selbst in alle Winkel des Lebens zog, gibt's aber bei Couch potatoes wohl auch.

 

Den Aspekt den ich schon ganz gerne erwähnt hätte ist das starkes Gras doch ein nicht unbeträchtliches psychoserisiko (liegt nur unerheblich weg von LSD und nein von Alkohol kenne ich keine Psychosen  anfangsstadium und ist auch einer der wenigen Gründe wieso ich mich über die "legalize" Fraktion zeitweise etwas ein bissl ärgere) in sich trägt und man diesen Fakt mEa net einfach mit Warnaufklebern Rechnung tragen sollte, sondern gegebenfalls schon zumindest mit deklarierung von THC content.

Und zur Info ich bin kein THC Konsument hat mich aber auch in meinem privaten umfeld nie gestört außer bei extrem weichgekifften ist aber bei Alkohol ebenso.

 

Rlg Christian

 

Edited by Yamawudri
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Ich bin ja bekennender Nicht-Kiffer. Mir fällt es ja schon nüchtern schwer genug, mir beim Dünnschiss-Faseln nicht immer so schlau vorzukommen. Trotzdem bin ich voll und ganz für Legalisierung. 

Zum einen war es mir schon immer suspekt, wenn der Staat mich vor mir selbst schützen wollte. Keine Ahnung, wie die ganzen "Selbstschädigungsdelikte" mit der allgemeinen Handlungsfreiheit (Art. 2 (1) GG)  in Einklang zu bringen sein sollen. 

Zum anderen würde ich mir schon gerne ein paar von diesen wunderschönen Allround-Pflanzen, ob jetzt mit oder ohne THC, in den Garten stellen, ohne befürchten zu müssen, dass morgens um 6 eine Hundertschaft Vermummter mein Haus durchkämmt.

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Ich bin dafür es so zu lassen wie es ist: illegal

aber auf Rezept kann man es in der Apotheke kaufen

 

Wenn es unbedingt legalisiert werden muss (wo ich keinen Sinn drin sehe): dann Altersfreigabe definitiv erst ab 21!!

Das Zeug macht die Kinder in ihrem Wachstum einfach nur blöd

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vor 1 Stunde hat Steuermann folgendes von sich gegeben:

..........., wenn der Staat mich vor mir selbst schützen wollte.

 

Ja, der Staat der kann das, und noch viel mehr.

Aber, er schafft es nicht die anderen vor dir zu schützen. :alien:

 

 

PS: Nicht persönlich gemeint. Soll im übertragenen Sinne nur meinen, dass Kontrolle zwar gut ist, besser allerdings wäre Vertrauen.

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vor 12 Stunden hat Dieta folgendes von sich gegeben:


 

Snoop Dogg ist kein Hipster! 
 

 

:-D 

Pornstar :wheeeha:

 

 

Hab mich gestern aufgrund der beiden Suchttopics gefragt, was wäre mit unserer Gesellschaft, wenn Alkohol die verbotene Substanz und Cannabis die legale wäre?

 

Vielleicht um einen Tick weniger aggro?

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