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GSFWA: Brenner von Ölheizung will nicht, Heizungsprofis vor!


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Servus mitsammen!

Hier weiß doch sicher irgendwer Rat zu meinem Problem:

 

ältere Ölheizung (1991)

von fröhling mit nem Brenner von giersch. Ist zum Winter normal angelaufen, dann Störung. In der Form, dass überhaupt nicht mehr gezündet wird. (Genaue Fehlerbeschreibung kommt gleich.)

 

Naja, Heizungsmonteure sind momentan ja wiiiiiiirklich gut zu bekommen, bis zum giersch Kundendienst durchgefragt, der sagt recht lapidar „das is so oll, das lohnt nicht, neuer Brenner - macht 2000.- Flocken.“

Problem was ich damit hab: das Ding soll nur ein unbewohntes Nebengebäude vor Frost schützen, in 3-4 Jahren kommt da wohl Fernwärme rein oder der Kasten wird sogar abgerissen. Dementsprechend hält sich meine investitionsbereitschaft in Grenzen...

deshalb hab ich mir das genauer angesehen, um da drum rum zu kommen - und ein wenig was festgestellt, was so gar nicht zu den bisherigen Ferndiagnosen passt.

Also:

kundendienst/Monteur vermutete eine defekte ölvorwärmung oder defekten Stellmotor der Lüftung beim starten. Mit zweiterem lag er gar nicht mal so falsch: der hing auf „voll geöffnet“ fest. (Der hat wohl nur „komplett auf“ oder „komplett zu“ als Stellungen.)

ausgebaut, zerlegt, Siehe da: das Ding geht wieder. War wohl verklemmt...

 

aber jetzt kommt das eigentliche:

starte ich jetzt die Heizung, dann kommt erst mal eine längere Wartezeit, denke die ölvorwärmung, weiß es aber nicht genau. Irgendwann setzt sich dann der Stellmotor in Bewegung und öffnet die Klappe. Bei einer bestimmten (offen) Stellung geht dann ein Auslegearm der drehenden Welle auf einen Schalter, der wohl „komplett offen“ signalisieren soll. Jetzt kommt’s aber:

exakt in der Millisekunde, in der der Taster betätigt wird springt die Heizung auf Störung. Der Motor selbst läuft aber weiter und fängt an überzuspringen mit lautem klacken, würde ich dann nicht abschalten würde er sich wohl wieder irgendwann verklemmen.

nach abschalten fährt er wieder normal in die Ausgangsposition zurück...

 

 

jetzt ist meine Frage:

da der Stellmotor offensichtlich funktioniert, ist das ganze überhaupt ein Problem des Brenners? Oder ist da eher im Bereich der Steuerung was im Argen - und mit nem neuen Brenner würd ich bloß Geld zum Fenster rausschmeißen???

was meint ihr?

 

noch die Daten und ein paar foddos:

Brenner ist ein giersch R1-VL-K50 Bj. 1991, Stellmotor ein giersch SA 1-F (auch 1991)


danke schon mal für eure Meinungen und schöne Grüße,

jan

 

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Apropos Regelung: Bei den alten Heizungen war die Regelung immer ein Extrablock. Falls du Langeweile haben solltest, dann würde ich folgendes kontrollieren: - hat die Heizung irgendwie eine

Dieses Topik ist das beste Beispiel dafür, warum dieses Forum so grandios ist.    Vielen Dank an alle Beteiligte!     Groetjes

Doch ja, schon gelesen: testet quasi, ob die Flamme richtig will. Weiß aber jetzt wie gesagt gar nicht, ob meiner diese technik überhaupt hat...

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klingt eher nach Fremdlicht, also die Photozelle defekt. Einfach mal rausziehen und abdunkeln, dann schaun ob er dann den Gebläsemotor startet statt auf Störung zu gehen.

 

BTW Giersch kauft man nicht... Weishaupt ist da meiner Meinung nach das einzig wahre...

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vor 15 Minuten hat MadMox folgendes von sich gegeben:

klingt eher nach Fremdlicht, also die Photozelle defekt. Einfach mal rausziehen und abdunkeln, dann schaun ob er dann den Gebläsemotor startet statt auf Störung zu gehen.

 

BTW Giersch kauft man nicht... Weishaupt ist da meiner Meinung nach das einzig wahre...

Danke dir! Werd morgen mal photozelle testen - weiß aber gar nicht, ob der eine hat...

btw und zu meiner Entschuldigung:

als das ding angeschafft wurde war ich zarte 13 - meine Oma hat mir da grad aufm Friedhof das Moped fahren beigebracht...:satisfied:

isch kann da also nix für - muss aber mit dem Zeugs leben!;-)

 

jan

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vor 1 Minute hat hiro LRSC folgendes von sich gegeben:

Fremdlicht, Fotozelle?:blink: Was macht der Brenner damit. 

Doch ja, schon gelesen:

testet quasi, ob die Flamme richtig will. Weiß aber jetzt wie gesagt gar nicht, ob meiner diese technik überhaupt hat...:rotwerd:

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normalerweise bevor die Photozelle anschlägt, sollte das Gebläse die Brennkammer mit Luft spülen.

anschließend fängt die Zündung an zu zünden.

Öl wird eingespritzt

und wenn dann nach ein paar Sekunden keine Flamme vorhanden ist, dann wird mit der PZ unterbrochen.

 

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Klarstellung:

 

nein, es läuft GAR NIX!

vielleicht hab ich das Eingangs zu wenig betont...

Es werden nur bestimmte „Wartezeiten“ eingehalten, vom Zeitraum her vermute ich, dass es die ölvorwärmung ist. Weiß es aber nicht sicher.

danach dreht der Stellmotor - mit Betätigung des „offen“ Schalters ist aber sofort Störung und Schluss.

 

kein Gebläse, keine Zündung, kein gar nix. Ein rein „elektrischer“ Prozess.

 

hab ich’s jetzt brauchbar beschrieben?:rotwerd:

 

jan

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vor einer Stunde hat gs-gani folgendes von sich gegeben:

normalerweise bevor die Photozelle anschlägt, sollte das Gebläse die Brennkammer mit Luft spülen.

anschließend fängt die Zündung an zu zünden.

Öl wird eingespritzt

und wenn dann nach ein paar Sekunden keine Flamme vorhanden ist, dann wird mit der PZ unterbrochen.

 

Dann kann’s ja eigentlich nicht die PZ sein bei mir, oder?:dontgetit:

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Doch, die prüft vorab ob es schon brennt, wenn es brennt ohne Anforderung, dann ist entweder die Zelle kaputt oder es brennt, dann ist was anderes kaputt. Sicherheitsbauteil eben. Also sollte vorher kein Signal ankommen und wenn die Zelle eine Flamme erkennt, dann eben schon. Das sollte aber erst nach einem gewissen Zyklus so sein:

 

Ölvorwärmen

Klappe auf

Prüfen ob Flammenwächter aus ist, wenn nein Störung

Vorbelüften

Vorzünden

Ölmagnetventil auf

Nachzünden

Prüfen ob jetzt Flamme da ist, wenn nein Störung

 

Wenn dann nach einer Weile der Kessel heiß genug ist, nimmt der Regler die Anforderung weg, dann geht er aus. Regler ist die Kesselsteuerung oben.

 

Edith sagt, es ist doch eher die Luftklappe, wenn ich mir deine vorigen Texte alle durchlese. Bei der Photzelle müsste er zumindest noch Vorbelüften, also den Gebläsemotor starten.

Luftklappe am besten einmal komplett tauschen gegen ein Gebrauchtteil...

Edited by MadMox
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vor 34 Minuten hat MadMox folgendes von sich gegeben:

Doch, die prüft vorab ob es schon brennt, wenn es brennt ohne Anforderung, dann ist entweder die Zelle kaputt oder es brennt, dann ist was anderes kaputt. Sicherheitsbauteil eben. Also sollte vorher kein Signal ankommen und wenn die Zelle eine Flamme erkennt, dann eben schon. Das sollte aber erst nach einem gewissen Zyklus so sein:

 

Ölvorwärmen

Klappe auf

Prüfen ob Flammenwächter aus ist, wenn nein Störung

Vorbelüften

Vorzünden

Ölmagnetventil auf

Nachzünden

Prüfen ob jetzt Flamme da ist, wenn nein Störung

 

Wenn dann nach einer Weile der Kessel heiß genug ist, nimmt der Regler die Anforderung weg, dann geht er aus. Regler ist die Kesselsteuerung oben.

 

Edith sagt, es ist doch eher die Luftklappe, wenn ich mir deine vorigen Texte alle durchlese. Bei der Photzelle müsste er zumindest noch Vorbelüften, also den Gebläsemotor starten.

Luftklappe am besten einmal komplett tauschen gegen ein Gebrauchtteil...

Ja, genau - danke dir.

bei mir hört es exakt bei Punkt 2 bereits auf.

also meinst du Stellmotor tauschen? 
Oder könnte es eben doch ein anderes Steuerelement sein? (Der Stellmotor funktioniert ja an sich...)

 

danke dir,

 

jan

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Ich hatte das Wichtigste vergessen:

 

An der Heizung funktioniert alles mit 230V!

Und das kann tödlich enden!

 

Zum Problem:

Vielleicht hast du bessere Originalunterlagen?

Laut Schaltplan Stellmotorhersteller TF kann eigentlich nur die Flammenüberwachung die Störlampe einschalten.

Gierke hat in der mir vorliegenden Anleitung den TF aber anders beschaltet und vom Schalter des Stellmotors geht eine Meldeleitung zurück zum TF. Es ist aber nicht ersichtlich, was das TF damit macht. Evtl. kann es auch die Störlampe einschalten.

 

Bleiben somit der Mikroschalter, die Flammenüberwachung und das TF als Schuldige übrig.

Den Mikroschalter kann man im stromlosen Zustand und bei abgezogenem Stecker MEHRFACH testen. Ich halte ihn für wahrscheinlich, weil er den Motor ausschalten soll (die Feder schließt die Klappe dann wieder, nicht der Motor (wenn ich das richtig sehe...).

Der Test des Flammenwächters ist in den Unterlagen beschrieben. Oftmals kann man ihn auch im Wartezustand oder zumindest während der Ölvorwärmung testen, indem man die Photozelle heraus zieht und abwechselnd mit einer stärkeren Taschenlampe beleuchtet. Oftmals hört man dann ein Relais klicken.

Am TF darf man nichts machen, da es ein Sicherheitsbauteil ist. Evtl. hilft ein Gebrauchtgerät (zB weil jemand seinen Kessel von Öl auf Gas umgestellt hat/ umstellen mußte.

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Mein Kollege hat auch Jahrelang an so einem ähnlichen Elend rumgefrixkelt. Schlussendlich haben wir nach kurzer Recherche einen fast nagelneuen Brenner von Elco für ganz schmales Geld erworben, welcher nun schon das 6 Jahr ohne Fehler läuft. Vorher 5 Jahre gebastel. 

Ebay Kleinanzeigen und von einem Fernwärmeumrüster den neuen alten Brenner abschwatzen, Abfahrt. Er werfen gerade soviele Leute ihre Ölbrenner in die Tonne wegen der Umwelt... 

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Sooo, noch mal ein wenig rumgespielt:

photozelle ist es schon mal nicht. Rausgezogen, Lichtdicht abgeklebt, gleiches Fehlerbild.

hab noch mal ein wenig am Taster vom Stellmotor getestet:

In der „Wartezeit“ bis der Stellmotor anfängt sich zu bewegen kann ich den Taster betätigen wie ich will - da kommt keine Störung.

betätige ich den Taster, sobal der Motor sich bewegt, kommt sofort Störung. Der Motor läuft aber unbeirrt weiter. Lasse ich den Taster in diesem Moment wieder los ist auch die Störung wieder weg. Halt so lange, bis der Motor in der Exposition „offen“ angekommen ist und den Taster dauerhaft gedrückt hält und weiterklackert. Dann ist natürlich dauerhaft Störung.

 

was meint ihr: Stellmotor oder doch Steuerung? 
Frage so genau, weil ich zwar mehrere gebraucht als Ersatz gefunden habe - aber bei einem ist dann der richtige Stellmotor drauf, beim nächsten dann der richtige TF, etc. Und mehrere gebrauchtbrenner möchte ich ja hier auch nich unbedingt rumfliegen haben...:rotwerd:

 

danke schon mal,

jan

 

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Ich würde auch einmal in die Kleinanzeigen gucken. Mein Brenner von 85 war auch kürzlich kaputt. Da ich aber nächstes Jahr auf Gas plus thermie umsteigen, wollte ich keinen neuen mehr kaufen. In den Kleinanzeigen habe ich dann einen Brenner von 2012 für 150€ bekommen, da ebenfalls umgerüstet wurde. Da würde ich mir langes basteln und teile tauschen sparen.

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vor 56 Minuten hat der_michi folgendes von sich gegeben:

Ich würde auch einmal in die Kleinanzeigen gucken. Mein Brenner von 85 war auch kürzlich kaputt. Da ich aber nächstes Jahr auf Gas plus thermie umsteigen, wollte ich keinen neuen mehr kaufen. In den Kleinanzeigen habe ich dann einen Brenner von 2012 für 150€ bekommen, da ebenfalls umgerüstet wurde. Da würde ich mir langes basteln und teile tauschen sparen.

Da schau ich ja, danke dir!:cheers:

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Wichtig wäre halt auch, wenn du einen anderen drauf baust, also egal wo der vorher drauf war, muss zwingend die Einstellung neu gemacht werden. Mit Abgasmessgerät und so...

 

Ist wie Vergaser einstellen, einen Vergaser auf einen anderen Roller steckt auch keiner ohne Einstellen drauf...

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vor 1 Stunde hat MadMox folgendes von sich gegeben:

Wichtig wäre halt auch, wenn du einen anderen drauf baust, also egal wo der vorher drauf war, muss zwingend die Einstellung neu gemacht werden. Mit Abgasmessgerät und so...

 

Ist wie Vergaser einstellen, einen Vergaser auf einen anderen Roller steckt auch keiner ohne Einstellen drauf...

Das ist eh klar. Ich verwende das Ding aber nur zum teiletausch - also in dem Fall zB. Stellmotor gegen Stellmotor.

der kennt nur „voll auf“ und geht mittels Feder wieder auf null. Von Bauteilen wo ich was einstellen muss lass ich die Finger...;-)

 

aber deshalb ja auch die Frage: welches Bauteil isses denn jetzt nun?:lookaround:

 

jan

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Hatte eben noch einmal Zeit und bin zu einem neuen Ergebnis gekommen:

Strom kommt über den Hauptschalter, die Sicherung, den Sicherheitstemperaturbegrenzer, geht auf eine Steckerleiste und kommt von da zurück zu einem Thermostaten.

Wenn dieser sagt:"Es ist zu kalt, mach Feuer!" dann geht der Strom zur Steckerleiste zurück, zur Steckerleiste vom TF.

Dort leuchtet dann ein Lämpchen und die Ölvorwärmung (kurz vor der Düse, wo später das Öl rausspritzen soll) wärmt (bis der Brenner normalerweise nach dem Heizvorgang wieder ausgeht).

Wenn das Öl warm genug ist, dann geht der Strom über die Steckerleiste zum Motor, der die Klappe öffnet.

Wenn der Motor die Klappe geöffnet hat, dann ist der Mikroschalter geschaltet und setzt das TF unter Strom.

Und da bekommst du gleich deinen Fehler.

Sicherung ist OK.

Überhitzung liegt nicht vor.

Unterspannung auch nicht.

Der Sicherheitsthermostat ist nicht verriegelt (dann wäre alles stromlos).

Ölvorwärmer schaltet durch.

Klappenschalter schaltet durch.

Flammenwächter bekommt kein Falschlicht.

Theoretisch könnte die Kupplung Motor-Pumpe defekt sein, aber unwahrscheinlich.

Also ist entweder das TF defekt oder der Motor (bzw. sein Kondensator). Ich weiß nicht, ob das TF die 230V des Motors abschaltet, wenn sich dieser nicht dreht, sonst könnte man am Zuleitungskabel messen. Und ich weiß nicht wie sicher und leicht man dem Motor einmal 230V zuführen könnte, um zu sehen, ob dieser noch läuft...

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