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Vergaser statt Versace: wie funktioniert ein Vespamotor


Steffi84

Empfohlene Beiträge

Würde für den soliden Einstieg in die Materie immer noch "Zweitakt-Motoren Tuning" (Christian Rieck) und "Zweitakt-Motoren Tuning Teil 2" (Roy Bacon) empfehlen, beide im Rieck Verlag erschienen. 

 

Von den Grundlagen über Aufbau und Funktion der Motorenkomponenten und deren Zusammenspiel bis hin zum Strassen-Tuning, für Einsteiger alles gründlich und schlüssig/ begreiflich erklärt. Dabei auch mal recht unterhaltsam geschrieben.

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Wobei: Wenn man sich speziell mit Vespa-Kram beschäftigt, wäre eine etwas spezifischere Darstellung schon nicht schlecht. So Sachen wie Kurbelwellendrehschieber, Ziehkeilgetriebe und der komische Fallstromvergaser sind ja doch eher ungewöhnlich und an anderen Motoren kaum zu finden. Gibt's da echt keine Website, auf der das so'n bisschen erklärt wird? 

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Am 24.7.2020 um 13:17 hat T5Rainer folgendes von sich gegeben:

Das olle H.J. Schneider Vespa-Buch (KLICK) wäre wohl zum Einstieg recht geeignet.

 

zum nachschlagen als reparaturleitfaden super, aber nicht am stück lesbar. und es wird wenig erklärt. der erste teil von rieck war spannender zu lesen, allerdings nur wenn es richtung tuning gehen soll.

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zum nachschlagen als reparaturleitfaden super, aber nicht am stück lesbar. und es wird wenig erklärt. der erste teil von rieck war spannender zu lesen, allerdings nur wenn es richtung tuning gehen soll.
Wenn man ganz neu einsteigt, dann ist das Buch vom Rieck eher nix.
Ich hab mir damals das Schneider Buch gekauft, um erstmal den Aufbau des Motors zu verstehen und zu wissen, wo was sitzt. Und wie man ihn zerlegt und zisammenbaut. Mit dem Rieck kann man anfangen, wenn man sich halbwegs mit dem Aufbau des Motors vertraut gemacht hat. Sonst liest sich das Buch richtig langweilig und bietet keinen Mehrwert.
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Na, eine gewisse Ahnung, wie der eigene Zweitakter, welcher auch immer, aussieht sollte man schon haben. Da ist der Rieck natürlich nicht Vespa-/Lammy-spezifisch. 

 

Aber @Steffi84 ging's ja um die Funktionsweise. Bei mir war's damals genauso, erst die PX150 gekauft und einfach gefahren, währenddessen mit PX-Explosionszeichnungen und dem Rieck den Motor verstanden und erst dann mit dem Schneider in der Hand zerlegt. Das war dann schon ein Genuss mit vielen Aha-Momenten. Erst zerpflücken, dann verstehen wär für mich nix gewesen, soviel war seit der Sache mit dem Radio klar. Und der Uhr. Und dem Plattenspieler... :rotwerd: Andere mögen's natürlich besser draufgehabt haben.

 

Der Rieck fängt aber schon bei Null an, erst das Prinzip des Viertakters, daraus abgeleitet das Prinzip des Zweitakters und dann die einzelnen Baugruppen...  Ziehkeilgetriebe usw. gar nicht erst gelesen, sondern gleich mit Bleistift durchgestrichen, wichtiges mit Gelbstift markiert. Das eigentliche Tuning wird erst am Ende kurz aber konkret behandelt, wenn man weiss, was man da tut.

 

Vieles ist offensichtlich dem komplexen Ingenieur-Schinken von Blair entnommen, aber begreiflich runtergekocht und dazu auf deutsch. 

 

Für's echte O-Tuning würde ich eher den Bönsch ("Der schnellaufende Zweitaktmotor") empfehlen, da geht's dann z.B. auch um solche Bereiche wie mechanische Verbrauchsoptimierung, etc. Aber gerade darum geht's hier ja eben nicht. Der Rieck passt schon für quasi alle mechanischen, physikalischen und die paar chemischen Grundlagen, bringt die Gesamt-Dynamik im ganzen wunderbar rüber. "Langweilige" Stellen überspringen oder aufsparen ist auch kein Problem, man kann prima hin- und herblättern.

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    • Was hast du denn mit deinen Gewichten ?   Das Auspressen erfolgt durch unterlegen zwischen die Wangen und durchpressen des Gewichtes. Ja wenn sich das ganze verkantet und die Gasse nicht fluchtet hat man ein f****** Problem.   Bei deinen originalgewichten die ich eigentlich bestellt hatte in nicht eingepresst war zum Glück eine Bohrung der Wangen viel größer dass ich zufällig beim Auspressen erwischt habe und es so keinerlei Probleme gab. Die eine Bohrung hat nur ein untermaß von 12 soweit ich es richtig in in Erinnerung habe. Dieses habe ich dann zur Sicherheit mit loctite mittelfest eingeklebt.   Ansonsten ist die Welle bei der Bearbeitung in einem drei backenfutter an der Fräsmaschine eingespannt gewesen, das Bild hast du ja schon gepostet.   Das ganze wurde dann in einen arbeitsgang durchgefahren so dass eine fluchtige Gasse entsteht und ein auspressen der gut angefassten vhm-gewichten möglich ist.   Ganz doof bin ich nämlich auch nicht !
    • Um das Thema wieder ein wenig aufzufrischen. Da ich ja sehr viele Wellen zur Revision, Pleuel umpressen usw. bekomme, möchte ich mal einen Kritikpunkt an die doch "riesen Flut von neuen Wellenherstellern" richten.   Meine Herrschaften denkt doch bitte daran, das z.B. eine Glockenwelle mit extremer Materialzerspanung um den Pleuelfuß herum auch mal auseinander gepresst werden soll!! Lasst doch bitte je Seite wenigsten's 4,5-5mm Auflagefläche stehen, der Werker wird es Euch danken!   Bei manchen Konstruktionen einfach ein Unding, da es absolut unmöglich ist mit der Zwischenplatte die obere Wange um das Pleuel herum abzustützen!   Ich trau mich wetten, das von diesen Herrschaften die diese Konstruktionen verbrochen haben kein einziger jemals eine Kurbelwelle auseinander gepresst hat. Das zieht sich aber leider bezogen auf sämtliche "Premium- Wellenhersteller" durch.   Die 30-40g die hier im HZ Bereich eingespart werden reissen es nicht raus, da ja sowieso von Gut und Böse gewuchtet wird. Wenn schon Schwermetall eingesetzt wird, dann bitte ein paar Gramm mehr.   Ich lobe mir da die Piaggio Konstrukteure die hier in den bewussten Bereichen Hilfszapfen mit anschmieden lassen, planflächig bearbeitet um hier die Zwischenplatte ordentlich abstützen zu können   Wenn man gewillt ist, lässt sich das aber anders locker lösen,   pr
    • Genau so habe ich mir das vorgestellt    Hallo Michael,   Also erstmal habe ich bei dir keine anfertigung bestellt, denn genau mit dieser Welle habt ihr in Facebook Werbung als Simonini Welle gemacht. Man möchte dann ja glauben dass dies ein getestetes und erprobtes standardprodukt ist.   Und über eine Schwächung weil dieses 130er Pleuel verbaut ist wurde ich vorab nicht informiert, ich wusste nicht einmal das keine anlaufscheiben verbaut sind, darum geht es mir aber ja auch gar nicht.   Aber was soll's, mit dem kleine Pleuel hält die Welle ja auch nur minimal mehr aus    Außerdem verdrehst du schon wieder Tatsachen, ich habe die Welle im Neuzustand gerichtet mit einem 500g Hammer bevor ich meine Bearbeitung begonnen habe.   Und um die erste Welle die ich misshandeln musste um bei der Österreich-Tour überhaupt mitfahren zu können geht es wohl hier doch kaum. Das Ziel war die Tour zu überstehen und das habe ich erreicht, die Welle ist jetzt ein Brief beschwerer und nicht mehr.   Was soll das heißen ihr habe die Welle gerichtet ? Keine einzige Welle ist jemals wieder zu euch zurückgekommen !   Und dann auch noch die verdrehte 60mm Welle, ich bin gespannt wie lange es die mitmachen wird...   Grüße Andy             
    • Stimmt, ist 2 mm breiter als normal, also knapp 17mm von Primatist gefertigt   Wie würdest du die Gewichte entfernen ohne die Welle zu zerlegen, das müsste ich noch wissen?
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