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Spezialwerkzeug für Motorüberholung


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Moin, 

ob du alle Werkzeuge dringend brauchst, musst letztlich du entscheiden, ich kann sie nur wärmstens empfehlen, macht alles sehr stressfreier...

 

- Werkzeug zum Lagereinziehen (hier im GSF erhältlich)

- Werkzeug zum KuWe ausdrücken, einziehen

- diverse seegerringzangen

- ev. Das Werkzeug zum aufziehen des Lagerung auf die KuWe und abstandsblech

- kältespray (Eisfach tuts auch)

- heißluftfön 

- Schraubensicherung hochfest

- ggf. Loctite füge Welle 

- bremsenreiniger 

- kulukompressor 

- lüra Abzieher/ blockierer

- Eventuell ein trennmesser ( auch der Lagerring lässt sich damit super abziehen) 

- Drehmomentschlüssel 

 

Grüße  :cheers:

 

 

Edited by Dudenhofenssohn
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vor 1 Minute hat nachbrenner folgendes von sich gegeben:

@Dudenhofenssohn

Ach Menno.Du nimmst den ganzen Tread den Spaß.

Kreuzschraubendreher und Ratschenkasten will ich noch Sinnigerweise hinzufügen.Kupplungsabzieher ist auch fein.Bremmstrommelhalter nebst Polradhalter.Fürn Si brauchst auch noch nen Innensechskant.

:wow:ups sorry, soll ich’s löschen?:-D

 

da stand doch „dringend“....

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Polradabzieher, Lürablockierer, heissluftfön
Eisfach. Einen Ratschekasten und verschiedene Schraubendreher mal vorausgesetzt. Der andere Kram, der hier genannt wurde ist schön, aber nicht unbedingt notwendig.

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vor 6 Stunden hat Dudenhofenssohn folgendes von sich gegeben:

das große KuWe Lager sitzt beim Ausbau noch auf der KuWe und will nicht runter, mit nem trennmesser und bisschen Wärme klappt das super, auch der Lagerring lässt sich damit super abziehen

 

Da machst du aber was falsch :-P der grosse Sicherungsring zwischen Lager und Wellendichtring verhindert dir dies doch...

 

Ich denke du brauchst das Trennmesser, um den Innenring Lüraseitig ab der Kuwe zu bekommen...

 

Der TE redet ja von nem PX Motor, bei den Oldiemotoren mit 2mal grossen 62mm Lagern geb ich dir recht, da bleiben die oftmals auf der Kuwe sitzen...

Edited by tbs
  • Thanks 1
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vor 22 Minuten hat Elbratte folgendes von sich gegeben:

Polradabzieher, Lürablockierer, heissluftfön
Eisfach. Einen Ratschekasten und verschiedene Schraubendreher mal vorausgesetzt. Der andere Kram, der hier genannt wurde ist schön, aber nicht unbedingt notwendig.

Sehe ich auch so. Du kannst fast alle Lager mit einer gewindestange und großen Nüssen aus dem ratschenkasten einziehen. Wellen kannst du mit einem großen 2 Arm abziehen auch ausdrücken (holz zur Schonung der dichtfläche verwenden). Die Lager fallen fast von alleine raus wenn du sie erhitzt, ich schlage sie dann mit einer Nuss raus...

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vor 40 Minuten hat tbs folgendes von sich gegeben:

 

Da machst du aber was falsch :-P der grosse Sicherungsring zwischen Lager und Wellendichtring verhindert dir dies doch...

 

Ich denke du brauchst das Trennmesser, um den Innenring Lüraseitig ab der Kuwe zu bekommen...

 

Der TE redet ja von nem PX Motor, bei den Oldiemotoren mit 2mal grossen 62mm Lagern geb ich dir recht, da bleiben die oftmals auf der Kuwe sitzen...

Haste Recht, war Quatsch! Aber ich hatte genau das mal.... war aber bei ner Sprint 

Danke dennoch! :thumbsup:

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vor 51 Minuten hat Elbratte folgendes von sich gegeben:

Polradabzieher, Lürablockierer, heissluftfön
Eisfach. Einen Ratschekasten und verschiedene Schraubendreher mal vorausgesetzt. Der andere Kram, der hier genannt wurde ist schön, aber nicht unbedingt notwendig.

Stimmt schon, aber wenn man sich ewig an den Lagern abquält, diese sich ggf. verkeilen oder stramm reingehen, die dichtflächen und lagersitze vermackt und was sonst noch so passiert... ., dann lernt man halt so das ein oder andere Werkzeug lieben, klar geht auch ohne, ich will’s nicht mehr ohne machen

jeder Jeck schraubt anders :cheers:

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so ne 200€ Billigpresse ist das nonplusultra, ist schonend für den Block und die Nerven. Generell sind ja Kräfte allesamt mimi, wenn man die Lager ins Gehäuse fügt, Problem ist eher, dass man eben diese Kräfte mit dem Hammer nicht gleichmässig einbringt, und deshalb den Motor schrottet, resp. iwo sich verpeilt beim Kloppen und dann ist der Wedisitz im Eimer, der Daumen und/oder die Moral...

 

Ich hab mir seit dem Küchenumbau den Alten Backofen zur Seite gelegt, ganzes Gehäuse bei 230 Umluft rein, Lager fallen einfach so raus, resp. rein. beim Einbau kann man diese optional vorher noch etwas frieren lassen. Ist auch fast geräuschfrei das mit dem Backofen. Sowohl Presse und erst recht auch der Hammer sind um 01:00 in der Früh nicht so gern gesehen/gehört...

 

Aber eben, jeder so wie er will...

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Ich würde es mal so formulieren: wenn Du keine Ahnung hast, was Dich auf dem Weg zu allen Lagern und zurück erwartet, dann brauchst Du vor allem jemanden, der es schon mal gemacht hat und Dich dabei unterstützt. Der hat dann i. d. R. auch das notwendige Werkzeug. Man kann das meiste zwar improvisieren, aber man richtet oft mehr Schaden an, als man behebt. Und aus "dringend" wird eine langwierige Nummer. Ich vermute mal, dass Du auch nicht die Erfahrung hast, zu erkennen, was neben den Lagern sonst noch zu tauschen oder zu beachten ist. Stichworte wären hier Aus- und Einbauspiel, Verschleißgrenze. 

Weißt Du denn, was außer den Lagern sonst noch benötigt wird, für die Motorrevision?

Vielleicht bringt es Dich eher weiter, wenn Du im Forum  jemanden zum "betreuten Schrauben" in Deiner Nähe suchst. Und Steuerzeiten messen und Zündung einstellen lernst Du auch noch. Ein Sixpack kalt stellen und lernen. 

Viel Erfolg! 

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so ne 200€ Billigpresse ist das nonplusultra, ist schonend für den Block und die Nerven. Generell sind ja Kräfte allesamt mimi, wenn man die Lager ins Gehäuse fügt, Problem ist eher, dass man eben diese Kräfte mit dem Hammer nicht gleichmässig einbringt, und deshalb den Motor schrottet, resp. iwo sich verpeilt beim Kloppen und dann ist der Wedisitz im Eimer, der Daumen und/oder die Moral...

 

Ich hab mir seit dem Küchenumbau den Alten Backofen zur Seite gelegt, ganzes Gehäuse bei 230 Umluft rein, Lager fallen einfach so raus, resp. rein. beim Einbau kann man diese optional vorher noch etwas frieren lassen. Ist auch fast geräuschfrei das mit dem Backofen. Sowohl Presse und erst recht auch der Hammer sind um 01:00 in der Früh nicht so gern gesehen/gehört...

 

Aber eben, jeder so wie er will...

230 Grad? Büschen viel, meine ich. 120 reichen locker. Weiss zwar nicht, ob 230 Grad dem Material schaden. Aber zumindest ist es Unsinn und je weiter die Lagersitze geweitet sind, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich die Lager beim Einsetzen verkanten .

 

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Haste Recht, war Quatsch! Aber ich hatte genau das mal.... war aber bei ner Sprint 
Danke dennoch! :thumbsup:

Nö, war kein Quatsch!
Die allerersten PXen hatten nämlich auch noch die zwei großen Lager. War im Prinzip der Block aus der TS...
Ist in den Shops als „PX erste Serie“ bezeichnet.
;-)

Daher wäre das Baujahr des Motors interessant, um den es hier überhaupt geht...

Jan


Gesendet von iPhone mit Tapatalk
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Das Kupplungshaltewerkzeug kannst Du auch als Lüfterradhalter benutzen. Du musst nur den Kickstarter abschrauben, dann passt es auch an das Lüfterrad. 1 Spezialwerkzeug weniger.

 

Ohne Polradabzieher kannst Du gleich mit dem Sixpack Bier anfangen :satisfied:

 

 

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Am 21.5.2020 um 15:33 hat Elbratte folgendes von sich gegeben:

230 Grad? Büschen viel, meine ich. 120 reichen locker. Weiss zwar nicht, ob 230 Grad dem Material schaden. Aber zumindest ist es Unsinn und je weiter die Lagersitze geweitet sind, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich die Lager beim Einsetzen verkanten .

 

Also der Ofen ist auf 230°C oder einfach dasselbe wie wenn du Brot bukest eingestellt, am besten in den kalten Ofen, dann hats genug Zeit durchzuheizen, und es gibt keine Spannungsrisse infolge der Temperaturunterschiede. Dem Alu ist das egal, es sei denn du schreckst das Material ab. Wenn du den heißen braten aus dem Ofen nimmst, kühlt er eh relativ schnell ab. Da  hast bei 200+ etwas weniger stress... Bei lauen 120 ist das Gehäuse im nu kalt und di musst wieder prügeln... Hab das alles durch...

 

Und verkannten tuts dir so oder so, wen du schief ansetzts.

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Und die Gummilager von Schwinge und Federbein können das ab?

 

HIER bei FAG heißt es unter Punkt 3.2:

 

Sind bei zylindrischen Sitzen feste Passungen auf der Welle vorgeschrieben, so wärmt man meist die Lager zur Montage an. Eine ausreichende Aufweitung erzielt man bei 80 bis 100 °C. Beim An wärmen der Lager muß die Temperatur genau kontrolliert werden.Sie darf keinesfalls über 120 °C steigen. Erwärmt man die Lager nämlich höher, so besteht Gefahr, daß sich das Gefüge der Lagerteile verändert; dabei fällt die Härte ab und die Maße ändern sich. Für Lager mit Massivkäfigen aus glasfaserverstärktem Polyamid gelten die gleichen Temperaturgrenzen wie für die anderen Wälzlager. Lager mit Deckscheiben, Bild 37a und mit Dichtscheiben, Bild 37b sind bereits mit Fett gefüllt. Sie dürfen beim Einbau bis maximal 80 °C angewärmt werden; jedoch nicht im Ölbad.

 

Weil der Ofen auf 230°C eingeschaltet ist, heißt das nicht, das auch das Gehäuse so heiss ist (das dauert schließlich), aber man kommt doch leicht über die 120°C (die auch bei SKF angegeben sind).

Edited by CDI
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Er will ja nicht die Lager bei 230 Grad aufheizen, sondern das Gehäuse. Die Lager, die dabei noch im Gehäuse sitzen, kommen ja sowieso raus. 

Silentgummis ist natürlich noch mal ein anderes Thema. 

 

Aber für den Themenstarter scheint es auch gar nicht mehr sooo dringend zu sein. 

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vor 7 Minuten hat DocMed folgendes von sich gegeben:

Die Lager, die dabei noch im Gehäuse sitzen, kommen ja sowieso raus. 

 

Exactamente :thumbsup:

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  • 8 months later...
Am 24.5.2020 um 00:04 hat DocMed folgendes von sich gegeben:

Silentgummis ist natürlich noch mal ein anderes Thema. 

 

:wow: das stimmt, ich sollte mal messen, wie warm es effektiv in der Region wird... gummimässig angeschmürzelt hats jetzt etz ehrlich gesagt noch nie, aber eventuell, wird dem etwas älteren, verhärteten Silentgummi schon der rest gegeben und er zersetzt sich... 

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