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vor 24 Minuten hat Arthur folgendes von sich gegeben:

...

 

Was wollte er da? ;-)

 

 

Was Sportler da so tun. Einfach nur Sport machen.

 

Aber gut, dass du fragst. Selbstversorger im Appartement in einem Nachbarort von Ischgl, weder Abends noch Mittags in Hütten oder sonstwo eingekehrt. Einfach nur Skifahren. Das hat mir im Hinblick auf die potentielle explosionsartige Verbreitung schon zu denken gegeben. 

 

Edit: mein lachender Smiley oben bezieht sich natürlich nur auf das zweite Zitat.

Edited by milan
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Wow. So eine dämliche Analogie hab ich ja noch nie gelesen. Wenn du säufst wie bisher, werden davon nicht 400 Leute nach einem Monat zum Alkoholiker. Wenn du ungeschützt vögelst, werden davon nicht 40

Das war kein Glück, sondern ist ganz allein den Maßnahmen zu verdanken, die jetzt viele als zu hart und gar überzogen bezeichnen.   Wenn noch 2 oder 4 Wochen gewartet worden wäre, hätten wir

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Da muss ich Arthur recht geben, auch bei mir im Umfeld gibt es viele für die ist es ein mysterium.

Da ich mit vielen Freitzeitsportlern zu tun habe sieht es bei mir anders aus.

2 mal tödlich

2 mal intensivstation

und mehrer entspannte verläufe

 

Da wird es dann klar, dass es kein Fake ist und man wird achtsam.

Um so unverständlicher wie hier der ein oder ander reagiert. Wer aber keinen kennt mag es wirklich als Fake sehen, da genug andere auf Ihn aufpassen

Edited by keiler
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Hier und da liest man heute, die Dosis, die der Einzelne abbekommen hat, sei durchaus mitentscheidend darüber, wie sich der Verlauf gestaltet.

Das ist eine gegenteilige Auskunft zur selben Frage zu Beginn zwischen Februar und April, als es hieß, die Dosis sei eben nicht entscheidend aufgrund der rasenden Vervielfältigung der Viren auf den Schleimhäuten.

 

A) was stimmt denn nun?

B) warum ist die Fragestellung zu Beginn nicht eindeutiger zu beantworten gewesen? Man betont ja stetig, CoVid19 sei lediglich eine Variante der allseits bekannten Coronaviren.

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vor 46 Minuten hat M210 folgendes von sich gegeben:

A) was stimmt denn nun?

B) warum ist die Fragestellung zu Beginn nicht eindeutiger zu beantworten gewesen? Man betont ja stetig, CoVid19 sei lediglich eine Variante der allseits bekannten Coronaviren.

 

A) Man weiß mehr, wird aber noch lange nicht alles wissen.

B) Bei einer geringen Virenlast hat der Körper bei intaktem Immunsystem offenbar gute Chancen rechtzeitig eine Immunantwort zu liefern, bevor sich das Virus rasant verbreitet hat. Eine These besagt, dass der Mundschutz nicht effektiv schützt, aber die Virenlast dadurch bei Infektionen deutlich sinkt. Das wäre eine Erklärung für die vielen Infektionen mit den milden Verläufen, die wir gegenwärtig erleben. Außerdem könnten genau solche Verläufe dazu beitragen, dass immer mehr Menschen zumindest für einige Zeit auch ohne Impfung unbemerkt gegen das Virus immun werden.

 

Die Diskussion um Corona entgleist übrigens aus meiner Sicht deshalb immer wieder, weil viele Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht voneinander trennen können. Wir tragen gegenwärtig einen Mundschutz oder halten entsprechende Abstände ein, was die Situation vom Anfang und heute völlig unvergleichbar macht. Spätestens seit den Sommerferien haben wir aber wohl tendenziell alle wieder mehr Kontakt untereinander bzw. haben auch die Schulen wieder Regelbetrieb, was das aktuelle Geschehen auch wieder beeinflusst. 

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vor 4 Stunden hat Rote PV folgendes von sich gegeben:

Eine These besagt, dass der Mundschutz nicht effektiv schützt, aber die Virenlast dadurch bei Infektionen deutlich sinkt. Das wäre eine Erklärung für die vielen Infektionen mit den milden Verläufen, die wir gegenwärtig erleben. Außerdem könnten genau solche Verläufe dazu beitragen, dass immer mehr Menschen zumindest für einige Zeit auch ohne Impfung unbemerkt gegen das Virus immun werden.

 

Danke für die "Neue Sachlichkeit" :thumbsup:

 

Muss zu dieser These allerdings einiges anmerken, so sieht's hierzu aktuell aus:

 

Was Du beschreibst, entspricht in etwa der Verabreichung von intakten, "lebenden", vermehrungsfähigen Viren, also einem so genannten Lebendimpfstoff (wobei Viren streng genommen keine Lebensform sind) in Minimal-Dosierung und deshalb in etwa vergleichbar mit der Schluckimpfung gegen Polioviren/Kinderlähmung. Bei einigen (wenigen) Virenarten (z.B. auch Tuberkulose, Pocken (alles keine Coronaviren)) kann das als kontrollierter/vorhersagbarer Vorgang gut funktionieren, bei den meisten anderen Viren allerdings nicht. Bei SARS-CoV-2 laufen natürlich auch entsprechende Studien, aber bisher deutet nichts darauf hin, dass dies der richtige Weg ist, u.A. weil die Krankheitsverläufe absolut nicht kontrollierbar sind, die Folgen zu unkalkulierbar (wie auch, man kennt ja noch nicht mal alle potentiellen Folgen), das Restrisiko ist also immer zu hoch, egal welcher Patient. Es bleibt russisches Roulette, mal mit mehr, mal mit weniger Kugeln, je nach Bevölkerungsgruppe.

 

Selbstversuche á la Minimalinfektion durch Maske sind aus augenblicklicher wissenschaftlicher Sicht also definitiv denkbar ungeeignet. Jede einzelne Infektion mit SARS-CoV-2 (dem Virus) gilt heute aus allgemein-medizinischer Sicht erstmal per se als unberechenbar, egal ob das Risiko des Einzelnen für Covid-19 (die Krankheit) oder deren Folgen statistisch gesehen grösser oder kleiner ist. Corona (die Pandemie) ist immer noch ein Arsch.

 

Da gibt es weitaus vielversprechendere Forschungsansätze, z.B. im Bereich der Impfung mit Antigenen (haben sie bei Trump gemacht, wobei der allerdings schon infiziert und erkrankt war, also war's kein Schutz, sondern Therapie) oder mit Virentrümmern oder speziellen Nukleinsäuren. Mit einem allgemeinverfügbaren, sicheren, wirksamen Impfstoff wird laut WHO immer noch frühestens für 2021 gerechnet, was in der Virologie eine absolute Sensation wäre, wenn man bedenkt, dass ein Impfstoff normalerweise 15-20 Jahre bis zur Marktreife braucht. Da wird also an allen Ecken und Enden ordentlich reingeklotzt.

 

 

Zitat

 

Die Diskussion um Corona entgleist übrigens aus meiner Sicht deshalb immer wieder, weil viele Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nicht voneinander trennen können. 

 

Habe eher den klaren Eindruck, dass die mit Abstand meisten hier am Stand heute interessiert sind. Um sich heute zu schützen, aber auch, um das morgen besser einschätzen zu können.

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vor 11 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Habe eher den klaren Eindruck, dass die mit Abstand meisten hier am Stand heute interessiert sind. Um sich heute zu schützen, aber auch, um das morgen besser einschätzen zu können.

 

Ich finde die Rückschau immer wieder auch faszinierend immer dann, wenn kopfschüttelnd kommentiert wird, wie seinerzeit gehandelt wurde. Allein um sich die Ohnmacht und Ängste aufzuzeigen und sich mal ehrlich zu fragen, was man je nach Kenntnisständen zu welchem Zeitpunkt selbst entschieden hätte als KanzlerIn o.ä.

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vor 3 Stunden hat M210 folgendes von sich gegeben:

wenn kopfschüttelnd kommentiert wird, wie seinerzeit gehandelt wurde

Du, ganz ehrlich, das macht mich ein bisschen sauer.

Denn man konnte auch seinerzeit schon ganz schön den Kopf schütteln über die Sorglosigkeit, mit der damals auf Durchseuchung und Herdenimmunität und das ach so hervorragend vorbereitete Deutschland gesetzt wurde.

Das eine ist schlichte Arroganz, gegenüber einer unbekannten Gefahr mit Untätigkeit zu reagieren und zum anderen heißt so etwas im Strafrecht Eventual-Vorsatz, denn Strafrichter schütteln auch immer erst hinterher, also nach der Tat, den Kopf. Das ist dort völlig normal und wenig anstößig.

Die Definition lautet

"Der Täter handelt vorsätzlich, wenn er den Eintritt des tatbestandlichen Erfolges als möglich und nicht ganz fernliegend erkennt und damit in der Weise einverstanden ist, dass er die Tatbestandsverwirklichung billigend in Kauf nimmt oder sich um des erstrebten Zieles willen wenigstens mit ihr abfindet, mag ihm auch der Erfolgeintritt an sich unerwünscht sein."

Das war und ist ja wohl sowas von erfüllt.

 

Ich fand es damals schon unfassbar, wie man angesichts völliger Kenntnislosigkeit darauf vertrauen kann, es werde schon eine passende Immunantwort geben und deswegen brauche man einen "kontrollierten" Ausbruch der Krankheit.

Das Kopfschütteln darüber jetzt als Besserwisserei abzukanzeln halte ich für einen Versuch der Strafvereitelung und Verschiebung der Verantwortlichkeiten.

Genauso unfassbar finde ich das Argument, man habe damals wirtschaftliche Folgen gegen Gesundheitsrisiken abzuwägen versucht.

Die Formel lautet kurz Geld gegen Leben.

Was bitte ist daran akzeptabel?

Wie zur Hölle ist das heute schon wieder salonfähig geworden?

 

 

Edited by Steuermann
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vor 2 Stunden hat Steuermann folgendes von sich gegeben:

Die Formel lautet kurz Geld gegen Leben.

Was bitte ist daran akzeptabel?

Wie zur Hölle ist das heute schon wieder salonfähig geworden?

 

Schäuble hat es doch mal klar gesagt, dass die Würde des Menschen, aber nicht so sehr das Leben des Menschen zu schützen sei. Es sind solche Sätze, die man schnell vergisst, aber die einem einen guten Einblick geben, warum manche Maßnahmen erst auf den zweiten Blick verständlich sind. 

 

Fährt jemand von Euch mit dem ÖPNV? Die Schulen haben wieder Regelbetrieb und Busse und Bahnen sind wieder richtig überfüllt. Und dann sind angeblich die Jüngeren Schuld daran, dass sich Corona wieder stärker ausbreitet. Geld regiert die Welt und nicht der Verstand.

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vor 16 Minuten hat Rote PV folgendes von sich gegeben:

 

Schäuble hat es doch mal klar gesagt, dass die Würde des Menschen, aber nicht so sehr das Leben des Menschen zu schützen sei. Es sind solche Sätze, die man schnell vergisst, aber die einem einen guten Einblick geben, warum manche Maßnahmen erst auf den zweiten Blick verständlich sind. 

 

 

Genau gesagt hat Herr Schäuble im Interview mit dem Tagesspiegel: 

 

"Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetz gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Diese ist unantastbar, schließe aber nicht aus, dass wir sterben müssen."

 

Man muss sich alles im kompletten Zusammenhang einmal durchlesen, das macht schon Sinn.  

 

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Ich habe es nüchtern gelesen :-D

 

Passiert mir auch schon mal, dass ich nach 2-3 Flaschen Bier hier Blödsinn schreibe. Am nächsten Tag ärgere ich mich auch...:rotwerd:

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vor 13 Stunden hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

 

Genau gesagt hat Herr Schäuble im Interview mit dem Tagesspiegel: 

 

"Wenn es überhaupt einen absoluten Wert in unserem Grundgesetz gibt, dann ist das die Würde des Menschen. Diese ist unantastbar, schließe aber nicht aus, dass wir sterben müssen."

 

Man muss sich alles im kompletten Zusammenhang einmal durchlesen, das macht schon Sinn.  

 

 

Ich glaube zwischenzeitlich dürften die meisten stark genug sein, um die Wahrheit oder mehr Wahrhaftigkeit zu ertragen. Hier mal ein Podcast:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/philosophie-spezial/was-uns-corona-lehrt-100.html

Hier der Podcast "Über Werte reden" und am besten bei 31:30 einsteigen.

Reinhard Merkel war Mitglied im Ethikrat und "plaudert" hier über die Hintergründe des Lockdown bzw. warum es wohl tendenziell keinen zweiten flächendeckenden Lockdown mehr geben wird.

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vor 47 Minuten hat Jogi67 folgendes von sich gegeben:

Ich habe es nüchtern gelesen :-D

 

Passiert mir auch schon mal, dass ich nach 2-3 Flaschen Bier hier Blödsinn schreibe. Am nächsten Tag ärgere ich mich auch...:rotwerd:

 

Fiese Unterstellung, M210 könnte nach einer solchen Dosis schon betrunken sein. Da tau ich ihm mehr zu.:cheers:

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vor 3 Stunden hat Rote PV folgendes von sich gegeben:

 

Ich glaube zwischenzeitlich dürften die meisten stark genug sein, um die Wahrheit oder mehr Wahrhaftigkeit zu ertragen. Hier mal ein Podcast:

https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/philosophie-spezial/was-uns-corona-lehrt-100.html

Hier der Podcast "Über Werte reden" und am besten bei 31:30 einsteigen.

Reinhard Merkel war Mitglied im Ethikrat und "plaudert" hier über die Hintergründe des Lockdown bzw. warum es wohl tendenziell keinen zweiten flächendeckenden Lockdown mehr geben wird.

 

1.) Definiere bitte mal die Begriffe "Die Wahrheit" oder "Wahrhaftigkeit" aus Deiner Sicht. Sehr grosse Worte. In diesem Zusammenhang wohl besser "Wahrheit" mit "Meinung" ersetzen und "Wahrhaftigkeit" mit "Wahrheitsgehalt". So könnte man es vielleicht diskutieren. Wenn Dir daran zur Abwechslung mal gelegen sein sollte. :sly:

 

2.) Der Podcast ist über 4 Monate alt, was aktuelles wäre sicherlich interessanter. (Gestern/Heute/Morgen trennen ;-)). 

 

3.) Mit der These der regionalen statt nationalen Massnahmen war er damals schon relativ spät dran, das hatten wir hier schon geschlagene 2 Monate vorher (März/April) im allgemeinen Konsenz für gut befunden: Klar, wenn die "Entspannten" alles kippen, muss der ganze Laden zu. Ansonsten eben da durchfegen, wo's nötig ist. Was sonst?

 

Mal ganz abgesehen davon, dass das längst politisch beschlossen wurde und in die Tat umgesetzt wird. Manchmal wohl etwas chaotisch, eben gerade keine einheitlichen Regelungen. Kommen aber vielleicht noch.

 

 

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Vergiss es. Auf fragen geht er nicht richtig ein.

Er ist mehr so der Typ fmp.  Hauptsächlich viel Sermon auf so vielen Plattformen wie möglich verteilen...

Hat halt mit einem Forum wenig zu tun. 

 

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vor einer Stunde hat Rote PV folgendes von sich gegeben:

Reinhard Merkel war Mitglied im Ethikrat

Ach ja, Herr Merkel.. Klarer Beweis für "das Sein bestimmt das Bewusstsein". In erster Linie ist er mal Strafrechtsprofessor. Hab bei ihm meinen großen Schein gemacht und mich schon damals über manche Ansicht gewundert.

"Vermieden werden musste nicht das Sterben, sondern die Triage, also die unerträgliche Entscheidung des Arztes über Leben und Tod." Ein Jurist mag so denken dürfen. Bei einem Arzt würde ich mir eine andere Haltung wünschen. Und bei einem Gesundheitsminister oder einem Virologen auch..

Wenn mir bei einem Krieg im Lazarett nur die Ärzte leid tun, finde ich das seltsam.

Manche mögen hier wieder "damit müssen wir jetzt leben" für die Kernaussage halten. Für mich ist es eher "Wir haben mindestens einen Monat zu spät gehandelt." (Markus Gabriel bei 00:12:24).

Die Natur hat uns lange genug mit H5N1 und Schweinepest vorgewarnt. War das wirklich so überraschend, dass einmal ein Virus überspringt? Wenn Virologen, Gesundheitsämter, Krisenstäbe genau für diesen Fall beschäftigt und bezahlt worden sind, um dann im Ernstfall mit einer schnellen Entscheidung überfordert zu sein, haben sie dann einen guten Job gemacht?

Stell Dir vor, Dein Auto rast auf eine Brücke zu und Du sagst nur: "Jetzt wollen wir erstmal herausfinden, wie schlimm es wird..", würdest Du Dich dadurch für den Ethik-Rat qualifizieren?

 

Die Reihenfolge der Aussagen des Gesundheitsministers war:

1. Wir sind bestens vorbereitet.

2. Die Situation ist für uns alle neu.

Andersherum hätt ich's richtig gefunden..

 

 

Edited by Steuermann
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vor 25 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

 :sly:

 

Wir werden uns doch wohl zumindest darin einig sein, dass man heute über Infektionsketten und Verlauf von Corona-Erkrankungen mehr weiß als damals. Die Bilder aus Italien oder Frankreich und auch die persönliche Wahrnehmung einiger hinsichtlich der Gefährlichkeit des Virus stammen aus einer Zeit, wo wir noch sehr wenig über diese Variante des Virus wussten.

 

Über Ethik oder ethische Entscheidungen machten sich aber schon die Philosophen der Antike Gedanken. Wahrheit ist wohl eine Utopie, die wir tendenziell nie erlangen werden. Wahrhaftigkeit könnte man als den Versuch umschreiben, die Wahrheit zu finden. Bei einer Meinung würden dann im Gegensatz dazu auch mal fahrlässig unreflektierte Ansichten anderer in die Meinungsbildung miteinfließen.

 

Aber mal eine andere Frage, hast Du den Podcast bzw. die angegebene Stelle überhaupt angehört? Es geht doch hier um etwas völlig anderes als die Frage nach einem flächendeckenden oder lokalen Lockdown. Und hier sind wir dann an dem Punkt zwischen Meinung oder Wahrhaftigkeit bzw. dem Bemühen, der Wahrheit möglichst nahe auf die Spur zu kommen.

 

@heizer Beantworte Dir doch mal selbst die Frage, warum man zwei Posts an die selbe Person hintereinander verschickt. Dann hast Du endlich die ersehnte Antwort auf Deine Frage.

 

 

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vor 15 Minuten hat Steuermann folgendes von sich gegeben:

Bei einem Arzt würde ich mir eine andere Haltung wünschen. Und bei einem Gesundheitsminister oder einem Virologen auch..

 

Deine Überzeugung schätze und teile ich vollkommen. Ich habe aber nicht den Eindruck, dass unsere Realität an diesen Maßstäben ausgerichtet ist. Warum gibt es das IQWiG, welches Gutachten verfasst, in welchen Fällen es überspitzt gesagt wirtschaftlich sinnvoll ist, Menschenleben zu retten oder "der Natur ihren Lauf zu lassen". Und dieses Institut ist Grundlage für die Leitlinien, welche Leistungen von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden (G-BA). Gerne erinnere ich hier an die Dreifachimpfung gegen Grippe, bei der rund 25.000 Menschen verstarben.

 

Warum soll es jetzt bei Corona anders sein?

Edited by Rote PV
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vor 3 Stunden hat Rote PV folgendes von sich gegeben:

 

Wir werden uns doch wohl zumindest darin einig sein, dass man heute über Infektionsketten und Verlauf von Corona-Erkrankungen mehr weiß als damals. Die Bilder aus Italien oder Frankreich und auch die persönliche Wahrnehmung einiger hinsichtlich der Gefährlichkeit des Virus stammen aus einer Zeit, wo wir noch sehr wenig über diese Variante des Virus wussten.

 

 

 

Nö, nicht wirklich. Die wesentlichen Fortschritte sind:

 

1.) Erkennung der Verbreitung des Virus als Aerosol (nicht nur durch Tröpfchen). Das war jetzt nichts Gutes. 

 

2.) Verbesserte Therapieansätze, die allerdings immer noch keinen massgeblichen Schutz vor schweren Verläufen oder Exitus bieten.

 

3.) Die möglichen Folgen einer Covid-19 Erkrankung sind immer noch nicht erschöpfend erforscht, die bisherigen Studien dazu geben allerdings keinen Anlass zur Entwarnung, in manchen Fällen (potentieller Befall aller innerer Organe mit bleibenden Schäden, auch Hirn usw, chronische Ermattung über (bis jetzt) Monate uvm.), eher im Gegenteil.

 

4.) z.B. bei der Suche nach Impfstoffen wurden riesige Baustellen aufgemacht. Mal sehen, wann überhaupt Richtfest ist.

 

Ausserdem: Unter den gleichen Umständen stecken sich die Leute immer noch auf die gleiche Weise an. Da hat sich nichts geändert, Mensch und vor allem Virus sind immer noch die gleichen. Bergamo kann heute immer noch genauso überall passieren, wenn die Umstände auch nur ähnlich sind. Und in Deutschland passiert doch immer noch jede Woche irgendwo ein neues Heinsberg (=Superspreader-Event).

 

Will's aber bestimmt nicht schwarzmalen, ganz im Gegenteil, jeder Schritt nach vorn hilft allen und hinterher isses eh vorbei. Aber jetzt einfach Cheerleader-mässig alles wegzulächeln wäre doch angesichts der tatsächlichen aktuellen Lage ziemlich naiv.

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vor 2 Stunden hat Rote PV folgendes von sich gegeben:

 

 

 

@heizer Beantworte Dir doch mal selbst die Frage, warum man zwei Posts an die selbe Person hintereinander verschickt. Dann hast Du endlich die ersehnte Antwort auf Deine Frage.

 

 

 

Na weil du ein alter schwurbler bist  ;-)

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vor 3 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Verbesserte Therapieansätze, die allerdings immer noch keinen massgeblichen Schutz vor schweren Verläufen oder Exitus bieten.

 

Was verstehst Du eigentlich unter "keinen massgeblichen Schutz"? Aktuell haben wir trotz hoher Infektionszahlen keine Übersterblichkeit und zum Glück auch kaum Patienten auf den Corona-Stationen. Ich würde dies bereits als einen Erfolg werten.

 

Corona hat sicherlich noch lange nicht seinen Schrecken verloren. Das Verrückte ist aber, dass die meisten z.B. vor der Grippe fast gar keine Angst mehr haben, obwohl auch diese tödlich enden oder Langzeitfolgen mit sich bringen kann. Aber auch bei Corona ist bereits bei den meisten ein Gewöhnungseffekt eingetreten, was man an der Nachlässigkeit hinsichtlich der Maßnahmen wohl unterstellen kann.

 

Bezüglich meinem Einwurf hinsichtlich des BMI wollte ich auf zwei Dinge aufmerksam machen. Jeder von uns weiß genau, dass ein hoher BMI nicht gesundheitsschädlich sein muss, aber das Risiko von teilweise schweren Krankheitsverläufen auch ohne Corona oft mit sich bringen kann. Diese Tatsache wird aber meist mit einem Schulterzucken quittiert. Zu Beginn der Pandemie hatte jeder seinen persönlichen BMI. Nur sehr wenige haben aber die Corona-Zeit zum Anlass genommen, hier ihr persönliches Risiko für eine Infektion zu verringern. Mit anderen Worten tragen zwar jetzt viele Masken, aber dennoch ist die Bereitschaft alles zu unternehmen, um selbst nicht krank oder umgekehrt für andere zur Gefahr zu werden, dann doch ziemlich begrenzt.

 

Hinsichtlich Frankreich und Italien gibt es übrigens zu Deutschland einen großen Unterschied. Schon Mal was vom "bise" gehört? Zufällig ist diese Begrüßung besonders in den Ländern üblich, die am schwersten von Corona betroffen waren und betroffen sind. Ob dies jetzt meinerseits nur reine Spekulation bleibt oder sich irgendwann als Ursache bestätigt, wird sich irgendwann noch zeigen.

 

vor 39 Minuten hat heizer folgendes von sich gegeben:

 

Na weil du ein alter schwurbler bist  ;-)

 

Also wenn es noch immer an Dir kratzt, können wir das ja mal im Heulsusen Topic durchschwrubeln ;-)

Einfacher geht´s aber so :cheers:

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