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Corona und so


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wieviel von den Ü80 (bzw. Ü60) corona fällen waren  alten/pflegeheimbewohner bzw. wieviel davon haben alleine oder bei ihrer familie gewohnt?

gibt es da daten?

der innungsobmann der bestatter in thüringen (oder sachsen?) meinte ja mal, dass sie die altenheim leerräumen.

wenn das überproportional viele sind sollte man vielleicht hier viel viel mehr schützen um die intensivstationen zu entlasten.

 

 

 

aber vermutlich gibt es keine genauen daten, weil das nicht erfasst wird...die gesundheitsämter sind ja nicht vernetzt.

 

 

 

 

 

Edited by gravedigger
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Wow. So eine dämliche Analogie hab ich ja noch nie gelesen. Wenn du säufst wie bisher, werden davon nicht 400 Leute nach einem Monat zum Alkoholiker. Wenn du ungeschützt vögelst, werden davon nicht 40

Ich seh ihn täglich, und er steht schon wieder.

vollkommen richtig!   meine Eltern (70+) haben es hinter sich. meine Mutter Rentnerin, muss sich im Frisörsalon noch Kröten dazuverdienen, geht fleissig auf arbeit. mittwoch 16.12: lockdown.

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vor 24 Minuten hat Steuermann folgendes von sich gegeben:

Daher wäre es schlau, diejenigen, die sich dem Risiko derzeit noch freiwillig aussetzen, nicht noch weiter vor den Kopf zu stoßen.

Ich arbeite in dem Bereich. Daher bin ich wohl so erschüttert über die mangelnde Bereitschaft, sich und die Menschen, mit denen man zu tun hat, zu schützen.

 

Ganz klar ist Aufklärungsarbeit und Transparenz das wichtigste Mittel, um die Unsicherheit möglichst zu beseitigen.

Teils scheint es aber auch einfach nur Überheblichkeit von manchen sog. "Fachkräften" zu sein, nach dem Motto "ich weiß schon, was ich tue".

 

Bis der Impfstoff bei dieser Berufsgruppe ankommt, kann sich ja aber auch manches Im Denken der Skeptiker noch ändern. Derzeit redet man da ja doch eher über ungelegte Eier.

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vor 12 Stunden hat kebab folgendes von sich gegeben:

Corona ist nur die Verschärfung der weltweiten Klassengegensaetze. Der tödliche Kapitalismus haelt sich ja nur noch mit Spinnern, Militär und Aufruestung von Polizei am Leben.

Zeit die Epoche zu beenden und alle Ressourcen allen Menschen zugänglich zu machen. Ob es den Reichen und Herrschenden gefällt ist unwichtig.

Hatten wir schon mal. Hieß DDR. Hat irgendwie nicht so wirklich funktioniert...;-)

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vor 10 Stunden hat Steuermann folgendes von sich gegeben:

Danke für's schlaumeiern. Jetzt erklär Du mir mal, inwiefern nach Deinen Ausführungen eine Impfpflicht für Pfleger den Patienten nützt, denn um die, so behauptet er, ginge es dem Söder. 

 

Genau das hab ich gesagt. Und weil's möglich erscheint, wird schon mal vorsorglich eine Pflicht diskutiert, was Du für sinnvoll hältst? Versteh ich Dich jetzt richtig? Weshalb genau wirfst Du mir mangelnde Befassung mit dem Thema vor? Was bedeutet herinnen?

Ich beziehe mich nicht auf die Impflicht und schon gar nicht auf Söders Aussagen. Eine freiwillige hohe Durchimpfungsrate bei den Pflegekräften hilft den Patienten insofern, dass diese nicht bzw, weniger oft ausfallen. Das ist auch beim medizinischen Personal immens wichtig, da ansonsten die Grundversorgung im medizinischen und auch Pflegebereich zusammenbricht.

siehe aktuelle Situation in Irland.

 

Hier in Ö sind an Krankenhäusern etliche Impfungen Pflicht um überhaupt in dem Bereich arbeiten zu dürfen. Das ist nichts neues und wird seit Jahrzehnten so gemacht.

 

 

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@kebab

:cheers:

so muss das kommen! ich halte die aktuellen strukturen genauso für gescheitert & früher oder später muss die gesellschaft auch mal zur vernunft erzogen werden, die nicht nur in krisenzeiten voll toll wäre, sh. zb. klimaschutz. 

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vor 8 Minuten hat freerider13 folgendes von sich gegeben:

Hatten wir schon mal. Hieß DDR. Hat irgendwie nicht so wirklich funktioniert...;-)

und was genau funktioniert aktuell, also auch schon vor der coronakrise? als hätte das sytem nicht auch seine ganz ganz großen schwächen. :whistling:

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Mal ein etwas anderes Thema. Was ich viel bedenklicher finde, dass es jetzt schon mehrere größere Infektionsgeschen in Alten-/Pflegeheimen gab, nachdem dort geimpft wurde. So z.B. in einer AWO Einrichtung hier bei uns in Bottrop mit 32 Fällen. Die genauen Ursachen sind noch unklar. Gibt aber woh auch ähnlich Fälle in anderen Pflegeheimen, z.B. Warendorf oder Rödinghausen.

 

Selbst mir als Laie ist bekannt, dass der Impfschutz sich erst nach und nach aufbaut, in den ersten Tagen quasi noch gar kein Schutz vorhanden ist, nach rund 10 Tagen dann wohl ein erster nennenswerter Schutz aufgebaut wurde und die volle Wirkung der Impfung erst einige Tage nach der zweiten Injektion eintritt.

 

Warum kommt es jetzt also in Pflegeheimen zu solchen Fällen? Liegt es daran, dass sich zu wenige impfen lassen oder daran, dass viele direkt nach der ersten Spritze denken sie wären ja jetzt safe und die allgemeinen Schutzmaßnahmen vernachlässigen? Oder beides?

 

Wie auch immer, das bedeutet für mich, dass es nicht damit getan ist, den Leuten die Impfung zu verabreichen, sondern das da auch ein ganz großes Defizit an Aufklärung aufgearbeitet werden muß.

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vor 26 Minuten hat Herr Gawasi folgendes von sich gegeben:

Kannste gerne im Wirtschaftstopic diskutieren. 

 

Bloß nicht! Ist ja okay, wenn man in einem Forum, dass ein Stück weit auch Oldtimer zum Thema hat, ein Herz für altes hat. Aber diese verstaubte WG-Küchen-Diskussion "Sozialismus oder Marktwirtschaft" ist doch mal so was von obsolet. :zzz:

 

Davon abgesehen sind Sprüche wie "die Reichen sollen..." und "Regierungen wegrappeln" auch keine Diskussionsgrundlage, sondern Spam. 

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vor 39 Minuten hat Spiderdust folgendes von sich gegeben:

Ich arbeite in dem Bereich. Daher bin ich wohl so erschüttert über die mangelnde Bereitschaft, sich und die Menschen, mit denen man zu tun hat, zu schützen.

 

Ganz klar ist Aufklärungsarbeit und Transparenz das wichtigste Mittel, um die Unsicherheit möglichst zu beseitigen.

Teils scheint es aber auch einfach nur Überheblichkeit von manchen sog. "Fachkräften" zu sein, nach dem Motto "ich weiß schon, was ich tue".

 

Bis der Impfstoff bei dieser Berufsgruppe ankommt, kann sich ja aber auch manches Im Denken der Skeptiker noch ändern. Derzeit redet man da ja doch eher über ungelegte Eier.

Um diese mangelnde Bereitschaft geht es. Mich verwundert auch der Zeitpunkt nicht, zu dem jetzt über eine impfpflicht für bestimmte Gruppen gesprochen wird.

im Moment sind in Bayern ja auch schon die Pflegekräfte und anderes medizinisches Personal dran. Es zeichnet sich ab, dass die impfbereitschaft in Krankenhäusern sehr hoch ist, während sie im Bereich der niedergelassenen Ärzte schon geringer ist, und am geringsten ausgerechnet im Bereich der stationären und mobilen Altenpflege. Mitunter bekommen die das impfangebot förmlich aufgedrängt - lehnen aber dankend ab.

es zeichnet sich eine deutliche Korrelation ab, dass diejenigen sich eher impfen lassen, die tatsächlich - direkt oder indirekt - mit der erkrankung zu tun haben und die Heftigkeit einer Erkrankung anders einschätzen. 
bei den Altenpflegern muss man teils schon eine gewisse Hochnäsigkeit und Arroganz attestieren. Auch beim Pflegedienst meines Vaters, der täglich kommt. Hab’s schon mal beschrieben: Maske baumelt am linken Ohr, „es sterben bloß die alten - ich bekomm das nicht, ich bin vom Fach - die täglichen todeszahlen sind einfach alle die sterben - eine Impfung brauch ich nicht, ich weiß mich ja zu schützen“.

ganz ehrlich: solche Leute will ich nicht im Haus bei meinen Eltern haben, die zur absoluten hochrisikogruppe gehören. Sobald alle Pfleger/innen die Chance zur Impfung erhalten haben ergeht die Losung: „nur noch geimpftes Personal kommt rein.“ basta. Können die das nicht garantieren wird Pflegedienst gewechselt. Fertig.

 

Die Diskussion ob die Impfung jetzt auch eine Übertragung verhindert ist für mich da völlig sekundär. 1. ist das schlicht noch nicht raus, kann genau so gut sein dass es schützt. Und 2. sehe ich an einem Menschen der geimpft ist, dass er die ganze Thematik ernst nimmt. Auch in den anderen Bereichen wie Händewaschen, Maske tragen, Abstand - so ein Mensch macht seinen Beruf einfach gewissenhafter.

 

gab hier in Bayern übrigens den ersten Zahnarzt, der all seine knapp 40 Mitarbeiter  „zwangsweise“ durchimpfen hat lassen. Hat nen Termin im impfzentrum ergattert und dann alle Mitarbeiter angeschrieben: Dannunddann ist Termin - wer nicht kommt ist mit sofortiger Wirkung freigestellt. Bei Lohnfortzahlung natürlich erst mal, aber man kann sich denken, was das Ziel wäre... haben sich wohl aber Alle brav impfen lassen.

 

vielleicht eher der bessere Weg es so zu machen als über die Politik.

 

jan

Edited by freerider13
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vor 8 Minuten hat Champ folgendes von sich gegeben:

Warum kommt es jetzt also in Pflegeheimen zu solchen Fällen?

Da muss man wahrscheinlich einfach Mal den Terminplan sehen. 

 

Impfungen kurz vor/nach Weihnachten, Weihnachten alle noch im Kontakt, kein Schutz aufgebaut und zack geht's los, gepusht von der Erkenntnis man wäre immun. 

 

Hier in NIS gab es jetzt ein Heim die Besucher zu Weihnachten nicht getestet haben, erst ab Neujahr, und so haben nun 60+ Bewohner und 30+ Mitarbeiter die Seuche. Einfach durch zuviel Kontakte und fehlende Vorsicht. 

 

 

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vor 4 Minuten hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

 

Bloß nicht! Ist ja okay, wenn man in einem Forum, dass ein Stück weit auch Oldtimer zum Thema hat, ein Herz für altes hat. Aber diese verstaubte WG-Küchen-Diskussion "Sozialismus oder Marktwirtschaft" ist doch mal so was von obsolet. :zzz:

 

Davon abgesehen sind Sprüche wie "die Reichen sollen..." und "Regierungen wegrappeln" auch keine Diskussionsgrundlage, sondern Spam. 

 

 

Dann scheinst du ja langsam zu verstehen, dass beides irgendwie veraltet ist und beide Systeme nicht so ganz funktionieren.

 

Meines Wissens nach, ist ein wirklicher Sozialismus auch noch nie real umgesetzt worden.

Das Kapital wurde immer von unten nach oben verteilt, weil sich eine Minderheit die Taschen vollgemacht hat.

 

Diese alte Bananendiskussion ist dabei nicht wirklich hilfreich.

 

Wie schon geschrieben wurde ist das jetzige System auch gescheitert.

Schon vor Corona lief es auf eine Weltwirtschaftskrise hinaus.

 

Was mich wundert, ist die Tatsache, dass vor Corona anscheinend für fast nichts Geld über war. Jetzt sieht man deutlich, dass noch eine Menge Geld vorhanden ist.

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vor 7 Minuten hat frankfree folgendes von sich gegeben:

 

 

Dann scheinst du ja langsam zu verstehen, dass beides irgendwie veraltet ist und beide Systeme nicht so ganz funktionieren.

 

Meines Wissens nach, ist ein wirklicher Sozialismus auch noch nie real umgesetzt worden.

Das Kapital wurde immer von unten nach oben verteilt, weil sich eine Minderheit die Taschen vollgemacht hat.

 

Diese alte Bananendiskussion ist dabei nicht wirklich hilfreich.

 

Wie schon geschrieben wurde ist das jetzige System auch gescheitert.

Schon vor Corona lief es auf eine Weltwirtschaftskrise hinaus.

 

Was mich wundert, ist die Tatsache, dass vor Corona anscheinend für fast nichts Geld über war. Jetzt sieht man deutlich, dass noch eine Menge Geld vorhanden ist.

 

Unterstell mir nicht, dass ich deine Gedanken teile ("Dann verstehst du ja langsam..."). Das ist nicht nur falsch, sondern irgendwie auch ziemlich arrogant. 

Ich finde es auch immer so'n bisschen lustig, wenn es heißt, dass ein wirklicher Sozialismus noch nie umgesetzt wurde. Ich denke, man hat schon etliche Versuche unternommen, derartige Systeme zu installieren. Dass die letztendlich allesamt gescheitert sind, liegt am Sozialismus selber, der kann halt nicht funktionieren. Muss man da, über 30 Jahre nach dem Ende der DDR, noch drüber diskutieren? 

Im Gegensatz dazu hat uns die Wettbewerbswirtschaft ja schon einen gewissen Wohlstand gebracht. Krisen gibt es, die sind unvermeidlich, aber werden auch überwunden. 

 

Naja, wie auch immer, viel Spaß beim "Regierungen wegrappeln" im Sommer. Ich kann mir schon vorstellen, wie das laufen wird: Ein paar hundert junge Männer und Frauen mit langen Haaren auf dem Kopf und unter den Armen werden umringt von Wasserwerfern irgendwelche Parolen aus den 70er- und 80er-Jahren skandieren. :zzz:

 

Aber vielleicht könnt ihr dazu ja ein separates Topic eröffnen - wenn es denn unbedingt sein muss. Corona macht schließlich auch vor dem Sozialismus nicht halt, daher kann das unabhängig davon diskutiert werden. ;-)

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vor 21 Minuten hat frankfree folgendes von sich gegeben:

...

Das Kapital wurde immer von unten nach oben verteilt, weil sich eine Minderheit die Taschen vollgemacht hat.

...

Wie schon geschrieben wurde ist das jetzige System auch gescheitert.

Schon vor Corona lief es auf eine Weltwirtschaftskrise hinaus.

 

Au contraire:

Dieses "System" wird mit allen Mitteln am Leben erhalten, bis es gar nicht mehr geht.

Wer das zahlt, ist klar: die unteren 90%.

 

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Boah, wie ein Topic ruckzuck verkommen kann. :repuke:

 

Einzig interessant und damit für die Zukunft unvergessen sind die GSF-Member, die man hier regelrecht neu "kennenlernt". Das ist vor allem dann witzig, wenn man z.B. deren upper class Wohnort (z.B. München) und Lambrettas kennt samt der Historie des vergleichsweise teuren Hobbies, das die Motoretta von ganz früher schon wiedergab. Und jetzt vom Sozialismus brabbeln....

Alter. :laugh:

 

Edited by M210
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vor 35 Minuten hat Champ folgendes von sich gegeben:

 

 

Warum kommt es jetzt also in Pflegeheimen zu solchen Fällen? Liegt es daran, dass sich zu wenige impfen lassen oder daran, dass viele direkt nach der ersten Spritze denken sie wären ja jetzt safe und die allgemeinen Schutzmaßnahmen vernachlässigen? Oder beides?

So weit ich mitbekommen habe ist die impfbereitschaft unter den Pflegeheimbewohnern sehr groß. (Im Gegensatz zu den Mitarbeitern) was -bös gesagt - auch logisch ist: über Langzeitwirkungen machen die sich keine Gedanken mehr. Die können nur gewinnen.

 

die trügerische Sicherheit ist sicher das Hauptproblem. Ist der gleiche Effekt wie ein skitourengeher, der einen lawinenairbag trägt. Da ist oft und recht schnell eine Tendenz erkennbar doch eine gefährlichere Linie am Berg zu wählen, weil man sich mit dem Ding sicherer fühlt...

in den Heimen betrifft das ja dann nicht nur die alten, sondern auch Personal und Besucher. „Ach, jetzt können wir endlich wieder in der Kantine nah zusammensitzen“ oder „ach komm, jetzt darfst du Opa auch wieder knuddeln“...

 

zum Schluss kann ich mir auch vorstellen, dass die mobilen impfteams selbst auch eine gewisse Gefahr darstellen. Immerhin tingeln die von heim zu heim. Ich denk da an den Spätsommer und die reiserückkehrer: da hatten wir im näheren Umkreis -nacheinander und unabhängig voneinander - 3 testzentren, wo jeweils ein Mitarbeiter erkrankt war und sich gerade dort ein Haufen Leute angesteckt hatte.

oder das eine Altenheim in Belgien, wo leider der Nikolaus infiziert war bei seinem Besuch - und nachher 100 Bewohner positiv waren. Das geht halt einfach sauschnell...

 

jan

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vor 10 Stunden hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

 

Bloß nicht! Ist ja okay, wenn man in einem Forum, dass ein Stück weit auch Oldtimer zum Thema hat, ein Herz für altes hat. Aber diese verstaubte WG-Küchen-Diskussion "Sozialismus oder Marktwirtschaft" ist doch mal so was von obsolet. :zzz:


Warum denn so schwarz/weiß? Und dann gleich jeden wohl durchaus konstruktiv gemeinten Lösungsansatz (für Dich selbst) in die unterste Schublade treten und abschließen?


Mal abgesehen davon, dass die m.W. sogar grundgesetzlich verankerte “Soziale Marktwirtschaft” (also die Verbindung von beiden) mal eine absolute Erfolgsstory war... 

 

Dass sie nun seit der frühen Kohl-Ära zunehmend in die Tonne gekloppt wurde, kann man so hinnehmen. Oder eben als Herausforderung begreifen.

 

Flächendeckend Staatliche Krankenhäuser, genossenschaftliche Banken , genossenschaftlicher Einzelhandel und genossenschaftlicher Wohnungsbau, kommunale Pflegeheime, Abwassersysteme, Verkehrsverbunde, gelungene Wiedereingliederungen in die Gesellschaft und Förderprogramme in der Bildung, etc. waren doch mal eine Supersache und es war auch wirtschaftlich tragbar (wir reden immer noch von der Bundesrepublik, nicht von der DDR).
 

Heute sehen große Teile der Bevölkerung dagegen erstmal nur, dass deren eigene Pro-Kopf-Verschuldung über den Staatshaushalt steigt und steigt (und steigt) und fragen sich, wo ihr Geld bleibt, war doch früher nicht so?
 

Und das ist doch durchaus legitim?

 

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vor 41 Minuten hat freerider13 folgendes von sich gegeben:

.... sehe ich an einem Menschen der geimpft ist, dass er die ganze Thematik ernst nimmt. Auch in den anderen Bereichen wie Händewaschen, Maske tragen, Abstand - so ein Mensch macht seinen Beruf einfach gewissenhafter....

 

Wenn er das von sich aus macht: ja

 

Wenn er gezwungen wird: klares nein    im Gegenteil, wenn jemand sich nur impfen lässt um seinen Job (auf den er angewiesen ist) nicht zu verlieren, kann es sogar sein, das er aus Trotz, bewußt oder unbewußt, seinen Job mit noch weniger Verantwortungsbewusstsein "abspult"

 

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vor 14 Minuten hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

 

 

Im Gegensatz dazu hat uns die Wettbewerbswirtschaft ja schon einen gewissen Wohlstand gebracht. Krisen gibt es, die sind unvermeidlich, aber werden auch überwunden. 

 

Naja, wie auch immer, viel Spaß beim "Regierungen wegrappeln" im Sommer. Ich kann mir schon vorstellen, wie das laufen wird: Ein paar hundert junge Männer und Frauen mit langen Haaren auf dem Kopf und unter den Armen werden umringt von Wasserwerfern irgendwelche Parolen aus den 70er- und 80er-Jahren skandieren. :zzz:

 

nach meinem empfinden ist dieser wohlstand, den du zu vergöttern scheinst, leider nur einigen wenigen auf dieser welt vorbehalten. befindet man sich IN der blase, ist s gut. das prinzip ausbeutung armer länder/regionen ermöglicht es doch erst, dass wir so schön "schwimmen“ können. und die größte. krisen sind hausgemacht, ist leider so. wie du da dann noch rumdiskriminierst (langhaarige blabla bla s...) zeigt, dass an dir kein denkender verloren gegangen ist, wünsche dir viel spaß mit den kommenden überwindbaren krisen. 

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vor einer Stunde hat Champ folgendes von sich gegeben:

Mal ein etwas anderes Thema. Was ich viel bedenklicher finde, dass es jetzt schon mehrere größere Infektionsgeschen in Alten-/Pflegeheimen gab, nachdem dort geimpft wurde. So z.B. in einer AWO Einrichtung hier bei uns in Bottrop mit 32 Fällen. Die genauen Ursachen sind noch unklar. Gibt aber woh auch ähnlich Fälle in anderen Pflegeheimen, z.B. Warendorf oder Rödinghausen.

 

Selbst mir als Laie ist bekannt, dass der Impfschutz sich erst nach und nach aufbaut, in den ersten Tagen quasi noch gar kein Schutz vorhanden ist, nach rund 10 Tagen dann wohl ein erster nennenswerter Schutz aufgebaut wurde und die volle Wirkung der Impfung erst einige Tage nach der zweiten Injektion eintritt.

 

Warum kommt es jetzt also in Pflegeheimen zu solchen Fällen? Liegt es daran, dass sich zu wenige impfen lassen oder daran, dass viele direkt nach der ersten Spritze denken sie wären ja jetzt safe und die allgemeinen Schutzmaßnahmen vernachlässigen? Oder beides?

 

Wie auch immer, das bedeutet für mich, dass es nicht damit getan ist, den Leuten die Impfung zu verabreichen, sondern das da auch ein ganz großes Defizit an Aufklärung aufgearbeitet werden muß.

evtl. hat die impfkolonne die viren mitgebracht.

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vor 6 Minuten hat Champ folgendes von sich gegeben:

 

Wenn er das von sich aus macht: ja

 

Wenn er gezwungen wird: klares nein    im Gegenteil, wenn jemand sich nur impfen lässt um seinen Job (auf den er angewiesen ist) nicht zu verlieren, kann es sogar sein, das er aus Trotz, bewußt oder unbewußt, seinen Job mit noch weniger Verantwortungsbewusstsein "abspult"

 

Das ist korrekt, diese Gefahr besteht. In dem Fall hilft natürlich nur die Überwachung und Aufsicht am Arbeitsplatz, dass die Regeln auch weiterhin eingehalten werden. Beim obigen Beispiel der zahnarztpraxis wäre das möglich, bei einem mobilen Pflegedienst natürlich eher nicht. Deshalb sehe ich das ganze als Regelung über den Arbeitgeber auch als sinnvoller an als eine gesetzliche Pflicht.

 

schlussendlich wäre es natürlich am besten wenn Final raus wäre, dass die Impfung auch die Übertragung verhindert.

da kann ich sagen: nach ersten Studien schaut das gar nicht schlecht aus, aber die Datenlage ist da noch zu dünn, um finale Rückschlüsse zu ziehen. Noch. Kann sich bald ändern...

 

jan

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vor 18 Minuten hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

 

Unterstell mir nicht, dass ich deine Gedanken teile ("Dann verstehst du ja langsam..."). Das ist nicht nur falsch, sondern irgendwie auch ziemlich arrogant. 

Ich finde es auch immer so'n bisschen lustig, wenn es heißt, dass ein wirklicher Sozialismus noch nie umgesetzt wurde. Ich denke, man hat schon etliche Versuche unternommen, derartige Systeme zu installieren. Dass die letztendlich allesamt gescheitert sind, liegt am Sozialismus selber, der kann halt nicht funktionieren. Muss man da, über 30 Jahre nach dem Ende der DDR, noch drüber diskutieren? 

Im Gegensatz dazu hat uns die Wettbewerbswirtschaft ja schon einen gewissen Wohlstand gebracht. Krisen gibt es, die sind unvermeidlich, aber werden auch überwunden. 

 

Naja, wie auch immer, viel Spaß beim "Regierungen wegrappeln" im Sommer. Ich kann mir schon vorstellen, wie das laufen wird: Ein paar hundert junge Männer und Frauen mit langen Haaren auf dem Kopf und unter den Armen werden umringt von Wasserwerfern irgendwelche Parolen aus den 70er- und 80er-Jahren skandieren. :zzz:

 

Aber vielleicht könnt ihr dazu ja ein separates Topic eröffnen - wenn es denn unbedingt sein muss. Corona macht schließlich auch vor dem Sozialismus nicht halt, daher kann das unabhängig davon diskutiert werden. 

 

 

Und das ist jetzt keine arrogante Unterstellung?

Ich habe nichts von Regierungen "wegrappeln" geschrieben.

Schon das Wort ist Unsinn.

 

Wir werden Änderungen am System vornehmen müssen!

 

Vor Jahren sind die Leute, die ein Grundeinkommen vorgeschlagen haben, auch als absolute Spinner abgetan worden.

Heute sieht das schon etwas anders aus.

 

Und das du denkst, das schon zig Mal versucht wurde solch ein System zu "installieren" ist schön, nur leider falsch.

 

Warum sollte man nicht versuchen, das Beste aus beiden Systemen miteinander zu verbinden?

 

Die Liberalisierung des Energiesektors hat auch nicht die gewünschten Preissenkungen gebracht.

Komisch, oder?

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