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Das PX LUSSO Bremsbacken Topic


Uriel
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vor 12 Stunden hat sähkö folgendes von sich gegeben:

So isses, @ikearoller. Zusätzlich könnte man die Hälfte von der Fläche, die auf der auflaufenden Bremsbacke entfernt wird, an der gespiegelten und gegenüberliegenden Seite abnehmen – in Ikearollers schematischer Zeichnung auf etwa 7 Uhr. 
 

Wenn Hairr GravDiggah @gravedigger seine Dingsbumshexe mal für die Kippler adaptieren könnte, würde ich mir ein Exemplar gönnen wollen tun. Idealerweise passend für‘n Dremel, da nicht jeder Garagenhonk ne Handfräse baysitzt. Harry, wie wär‘s?

 

Das wär mal was, ’ne Hexe die in beiden Welten eingesetzt werden kann für ’n Dremel, da wär ich auch dabei.

 

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Glaubt Ihr, daß die Bremsenentwickler alle auf den Bäumen schlafen? Belege kürzen könnten die auch, wenn es  denn wirklich besser wäre

 

Bei Bremsen wird kinetische Energie in Wärme umgewandelt und an die Umgebungsluft abgegeben. Wenn die Auflagefläche der Beläge zu klein ist, wird sie zu warm und kann keine Energie mehr aufnehmen. Der Reibkoeffizient verringert sich, wir haben Bremsfading.

Trommelbremsen haben das konstruktionsbedingte Problem, daß zwei gewölbte Flächen aneinandergepreßt werden. Kleinste geometrische Abweichungen führen bereits zu einer deutlich Verringerung der Reibfläche. Durch das kürzen der Beläge wird die Auflagefläche auf dem verbleibenden Teil verbessert. Das führt so lange zu besseren Verzögerungswerten, bis man im Sommer den Großglockner runterfährt und die Bremse überhitzt.

Ein Nachteil der Trommelbremse gegenüber der Scheibenbremse sind die innenliegenden Reibflächen, die nicht direkt vom Fahrtwind gekühlt werden. Deshalb brauchen sie deutlich größere Reibflächen um die gleiche Dauerbremsleistung zu erreichen. Kurzzeitig ist eine gut eingestellte und eingeschliffene Trommelbremse der Scheibenbremse überlegen. Deshalb scheint es so, als verbesserte sich die Bremsleistung durch das kürzen der Beläge.

 

Der richtige Weg ist das saubere einschleifen der Beläge. Die oben beschriebene Methode mit Schleifpapier in der Bremstrommel funktioniert für eine erste Grobanpassung. Die Dicke von Schleifpapier und Doppelklebeband sorgen dann aber dafür, daß es am ende doch nicht ganz paßt. Das ist aber besser als gar nichts zu machen. Für mich hat es sich bewehrt, die Bremsbelege mit Kreide weiß zu machen, die Trommel aufzusetzen und bei ganz leicht gezogener Bremse von Hand zu drehen. Die Stellen, an denen die Kreide abgeschliffen wurde sind zu hoch und müssen nachgearbeitet werden. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis beim Drehen der Trommel die Kreide auf der gesamten Fläche beider Beläge gleichmäßig abgeschliffen ist.

Fragt mal einen älteren LKW-Mechaniker; der solte das noch kennen.

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vor 41 Minuten hat Heidekönig folgendes von sich gegeben:

Für mich hat es sich bewehrt, die Bremsbelege mit Kreide weiß zu machen, die Trommel aufzusetzen und bei ganz leicht gezogener Bremse von Hand zu drehen. Die Stellen, an denen die Kreide abgeschliffen wurde sind zu hoch und müssen nachgearbeitet werden. Diesen Vorgang wiederholt man so lange, bis beim Drehen der Trommel die Kreide auf der gesamten Fläche beider Beläge gleichmäßig abgeschliffen ist.

Bingo! So habe ich das bislang auch gemacht und sehr gute Ergebnisse erzielt. Mühselig, aber zahlt sich aus!

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vor einer Stunde hat Tanatos folgendes von sich gegeben:

und wie wird von Hand der perfekte Radius geformt?

Indem man an den Stellen, an denen die Kreide durch die Bremstrommel weggeschliffen wurde mit einer kleinen Feile (Schlüsselfeile) was vom Belag wegfeilt. Solange bzw. so oft bis die Kreide grossflächig abgeschliffen wird. 

 

Funktioniert in der Praxis sehr gut!

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Am 8.11.2019 um 13:44 hat anatomus folgendes von sich gegeben:

Ich habe die NEWFREN Pro Race hier, baue ich demnächst ein (ist aber eher Bestandteil meines Winterprojekts). Rückmeldung folgt.

Die gab es nur direkt aus Italien, auch nicht teurer.

 

:thumbsup:

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Am ‎08‎.‎11‎.‎2019 um 09:26 hat Heidekönig folgendes von sich gegeben:

Glaubt Ihr, daß die Bremsenentwickler alle auf den Bäumen schlafen? Belege kürzen könnten die auch, wenn es  denn wirklich besser wäre

 

Ich würde es als Bremsbelaghersteller für die Vespa das auch nicht machen. Da wäre mir das zu unsicher, ob die Jungs, die das einbauen, das mit der kurzen ablaufenden und der vollständig belegten auflaufenden Backe auch verstehen. Einmal verwechselt und da dürfte fast nix mehr bremsen.

 

Die unterschiedlich langen Beläge habe ich bisher nur an Bremsen gesehen (früher mein Renault R4), die nicht auf die falsche Seite eingebaut werden konnte.

 

/ V

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  • 3 months later...
Am 8.11.2019 um 13:44 hat anatomus folgendes von sich gegeben:

Ich habe die NEWFREN Pro Race hier, baue ich demnächst ein (ist aber eher Bestandteil meines Winterprojekts). Rückmeldung folgt.

Die gab es nur direkt aus Italien, auch nicht teurer.

 

So - nach ersten Testfahrten kann ich sagen, dass ich wirklich zufrieden bin. Vorher waren Originalbeläge verbaut - allerdings auch mit einem alten Bremszug. Beide Trommeln sind gebraucht, wurden nicht ersetzt.

 

Ich habe nun einen klar definierten Bremspunkt (nicht schwammig), Bremse ist sehr gut dosierbar und mit guter Bremswirkung, vorne wie hinten.

IMG_9554.jpg

Edited by anatomus
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  • 2 weeks later...

Unabhängig von Bearbeitungsmöglichkeiten:

 

Wer hat die SIP Performance gekauft und ausprobiert? Konnte hierzu hier nirgends was finden aber irgendjemand wird die Dinger doch probiert haben?

Alternativ natürlich auch auf den Oldie LF´s

Edited by weissbierjojo
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vor 4 Stunden hat weissbierjojo folgendes von sich gegeben:

Unabhängig von Bearbeitungsmöglichkeiten:

 

Wer hat die SIP Performance gekauft und ausprobiert? Konnte hierzu hier nirgends was finden aber irgendjemand wird die Dinger doch probiert haben?

Alternativ natürlich auch auf den Oldie LF´s

 

Nur in 8" - da sind sie aber sehr gut! 

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vor 2 Stunden hat Renntröte folgendes von sich gegeben:

 

Die BGM Backen habe ich gerade verbaut, bin damit aber noch nicht gefahren. Von der Verarbeitung sahen die jedenfalls richtig gut aus.

 

In deren Beschreibung stehen Zahlen bezüglich der "technischen Daten", aber nicht, ob die Dinger härter oder weicher als Originalbeläge sind. SIP weißt eindeutig auf "Performance" Beläge hin, die eine, ein wenig weichere, Mischung haben. 

Bin aber auch auf Erfahrungsberichte gespannt.

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  • 2 months later...
Am 27.2.2020 um 11:04 hat weissbierjojo folgendes von sich gegeben:

 

In deren Beschreibung stehen Zahlen bezüglich der "technischen Daten", aber nicht, ob die Dinger härter oder weicher als Originalbeläge sind. SIP weißt eindeutig auf "Performance" Beläge hin, die eine, ein wenig weichere, Mischung haben. 

Bin aber auch auf Erfahrungsberichte gespannt.

 

Beim "Fingernageltest" sind die BGM Beläge zumindest gefühlt weicher als die Newfren Antiaqua die ich daneben liegen hatte.

 

Bin inzwischen auch die erste Testrunde gefahren. Die Beläge packen gut und haben einen gut Druckpunkt.

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Hab direkt von Malossi auf BGM in einer GS160 gewechselt und im direkten Vergleich packen die neuen nur angefasten BGM Beläge nochmals etwas besser als die schon eingeschliffenen Malossi. Hab die Malossi jetzt aber in einem anderen Roller und kann auch nicht direkt klagen. Wenn Neukauf, dann momentan für mich aber BGM. 

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  • 2 weeks later...

So jetzt möchte ich auch nochmal ein Feedback abgeben! :rotwerd:

 

Ich habe die Malossi in einer PX LUSSO Trommelbremse in meiner GT160 durch die BGM Beläge/Bremsbacken ersetzt.

- Die Malossi hatten nach 2000 gefahrenen km ein schlechtes Tragbild.

- Die BGM passen perfekt und seit der dritten Bremsung kann man das Vorderrad zum blockieren bringen! :inlove:

  Die Bremsleistung ist deutlich besser.

 

:cheers:

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