Jump to content

Das große allumfassende E-Auto Topic


Recommended Posts

vor 37 Minuten schrieb PK-HD:

Es bringt jetzt ja aber auch irgendwie nix, wenn jetzt jeder mal erzählt, dass er sich vor 10 Jahren mal so ne Kiste angeschaut und die Gesamtkosten berechnet hat, oder?

Ich mein, wozu gibt's denn ne Förderung vom Staat? Wozu gibt's denn ne Weiterentwicklung in Sachen Batteriemanagement?

Die macht nämlich seltener die Grätsche, wenn sie richtig gemanaged ist.

Das wird dann irgendwie gerne mal ausgeblendet, weil man seine feste Meinung hat und von der grade nicht so recht abweichen will. Weil, man hat sich ja vor 10 Jahren ne Meinung dazu gebildet. Wird sich schon nicht viel geändert haben... :wallbash:

Wenn man mal versucht zwischen glorifizieren und schlechtreden nur die Fakten zu betrachten, käme man vielleicht ein wenig vom Stammtisch weg.

Ich, nur für mich gesprochen, hätte (ohne in der Großstadt zu wohnen) mit 55 km einfache Strecke durchaus nen daily driver in einem E-Auto mit 200 km Reichweite gefunden, denke ich. Selbst im Winter.

So, Thema Reichweite ist für mich schonmal kein Gegenargument mehr.

Preis: Tja, müsste man sicher etwas suchen, aber selbst wenn man nen Neuwagen für um die 17.000 kauft und mit einem VW Polo oder Seat Ibiza oder so vergleicht, die auch mit den kleinsten Motoren in diesem Preissegment anfangen, dann wäre der einzige Wermutstropfen im Vergleich die geringere Reichweite. Obwohl, die hab ich ja schon ausgeschlossen. Also, was wäre jetzt für mich der ausschlaggebende Punkte dagegen?

Die eventuelle Urlaubsfahrt zählt nicht. Die mach ich entweder mit nem Mietwagen oder mit dem Zweitwagen in der Garage.

 

Die Diskussion Erdgas und Wasserstoff oder Methan oder was weiß ich passt ja jetzt nicht unbedingt zum E-Auto-Topic, oder?

Also bitte das Gasgefotze sein lassen.

Danke, tolles Forum. :thumbsup:

 

Du hast Dir die Frage doch schon beantwortet. Wieso sollte man mehr Geld für weniger Auto ausgeben? Ein E-Auto kostet in der Anschaffung mehr als ein vergleichbarer Verbrenner. Dazu kommen noch diverse Einschränkungen wie Reichweite, aufladen, Reisegeschwindigkeit. Wir haben das im Kollegenkreis bereits ausdiskutiert. Deshalb erspare ich mir das hier inkl. diverser Milchmädchenrechnungen :-D

Da kommt man mit ein bisschen Nachdenken auch selbst drauf.

Link to post
Share on other sites
  • Replies 835
  • Created
  • Last Reply

Top Posters In This Topic

Top Posters In This Topic

Popular Posts

Herrlich. 8 pauschalisierende und tendenzielle Wörter in einem Satz. So kommt man argumentativ weiter.

Witzig hier.    Allen Schönrechnern, Selbstbescheißern, Möchtegerngrünen und vermeintlichen Klimarettern sei mal gesagt, dass die Industrie nur ein Einziges Ziel hat.   Wer da nur a

Darf ich hier mal die Grundfrage zum Thema E-Mobilität stellen? Also ich meine damit: "Wozu?" Wenn hier die Antwort ist: Um einen sinnvollen Beitrag zum Stopp einer zunehmenden Klimaveränderung zu lei

Posted Images

Ich sehe das alles pragmatisch:

Fahre einen gebrauchten E-Smart von 2012 und bin sehr zufrieden damit. Der 7 Jahre alte Akku hat gefühlt immer noch die ursprüngliche Kapazität und reicht für 110km. Die 75PS gehn ordentlich vorran.

Mit Heckmotor/Heckantrieb und fast 50/50 Gewichtsverteilung mit niedrigem Schwerpunkt gehts auch flott ums Eck.

Geladen wird zuhause mit 3kW. Das ist Wasserkocherniveau, da bricht nun wirklich kein Stromnetz zusammen.

Öffentliche Ladestationen habe ich noch nie benötigt. Schaffe mit der Kiste 95% meiner täglichen Strecken hin und zurück.

Dank Anhängerkupplung mit 420kg auch für kleinere Baumarkt/Grünabfallaktionen zu gebrauchen.

 

Wenn ich mal weiter weg muss nehm ich die olle Transe Quasiwohnmobil.

 

Ob sich das rechnet? Wahrscheinlich nicht (trotz Eigentumsakku), aber wen juckts?

Hauptsache ich habe ein reines Umweltgewissen ;-)

Edited by Vespatreiber
Link to post
Share on other sites
vor 13 Minuten schrieb PK-HD:

Klar, wahrscheinlich gehört immer ein bisschen persönliche Überzeugung auch dazu.

:thumbsup:

Jupp, da zitiere ich gerne einen Bekannten: "Warum sollte man sein Geld nicht für umweltfreundliche(re) Technik ausgeben."

 

Umweltfreundlicher als ein Verbrenner ist das E-Auto auf Dauer schon. Gibt ja noch mehr negative Aspekte wie CO2 und NOX Ausstoß. Wir sind so verblieben, dass er weiterhin elektrisch und ich Diesel fahre :-D

Link to post
Share on other sites
vor 42 Minuten schrieb Champ:

 

Renaul Zoe mit VW Polo zu vergleichen ist jetzt aber auch wieder so Äpfel und Bananen vergleichen. Wenn man von Platzabgebot, Fahrleistungen, Austattung etc. ausgeht, dann wäre das wphl eher so ein Renault Twingo (um auch beim gleichen Hersteller zu bleiben), den es neu für unter 10.000,- € gibt. Dann kommt noch die Leihgebühr für den Akku dazu. 59,- € im Monat, bei max. 7.500 km im Jahr (damit würdest Du bei 100 km pro Arbeitstag aber nicht hinkommen). Der Kaufpreis für den Wagen mit Batterie beträgt 29.000,- €, Garantie auf die Batterie 8 Jahre oder 160.000 km.

du kannst ja auch höhere km vereinbaren.... staffelweise bis 119.-  Flatrate für unbegrenzte km

 

mitm Twingo vergleichen ist auch net so 1:1 ...

dann kannste erstmal Top Ausstattung draurechnen + automatic + Standheizung....

dann gibt's den auch net mehr unter 10K

 

Rita 

Link to post
Share on other sites

Man kann da viel hin und herrechnen, es gibt Unbekannte (wie z.B.: wie lange hält der Akku?) und die E-Autos kosten in der Anschaffung recht viel. Man kann auch hin und herrechnen wie das Recycling des Akkus sich auf die Bilanz auswirkt, woher der Strom kommen soll wenn der Fahrzeugbestand an e-Autos mal eine Größenordnung voin 30 oder 40% des gesamten Fahrzeugbestandes angenommen hat, usw.

 

Ich für meinen Teil werde mir jedenfalls kein E-Auto kaufen. Ich brauch keins, es ist mir zu teuer und ich mag diese Technik auch nicht! Ich fahre weiterhin Verbrenner und ich bin mir sicher, daß diese weder schlechter noch besser für die Umwelt sind als E-Autos. Zudem bin ich der Meinung damit günstiger fahren zu können.

 

 

Link to post
Share on other sites

Was spricht gegen den Vergleich mit dem Polo?

Renault Zoe / VW Polo:

109 PS / 115 PS

225 Nm / 200 Nm

338 l / 351 l Kofferraum

Beide sind 5-sitzer

Beide gibt es mit automatisiertem Getriebe.

Klar, die Höchstgeschwindigkeit ist nicht vergleichbar.

Link to post
Share on other sites

Wir fahren jetzt seit 15 Monaten nen Zoe als Stadtauto und ich muss sagen es geht kaum besser....ich führe gern unsere subjektiven Erfahrungen und Gedanken etwas ungeordnet aus warum! 

 

Was ist das ehrliche Fahrprofil von Eltern? Zur Arbeit, Einkaufen, Kind mal hier mal dorthin und wieder holen, etc.....alles Kurzstreckenmist. Selbst an nem wilden Tag kommt man kaum an 100km hin, da ist Reichweite Würscht. 

Dem Auto ist es egal ob der Motor warm oder kalt ist, der Energiebedarf = Dreckausstoss ist immer konstant der aus dem Strommix - beim Verbrennen im Winter funktioniert keine Abgasreinigung im Kurzstreckenbetrieb und es ist ne Dreckschleuder. 

Ich fahr z. Z., da unser Womo noch nicht da ist, zwangsweise alles mit Strom und auch mal 200km einfach flott und später wieder zurück, geht auch gut...als alleiniges Auto wäre es aber wohl zu einschränken. 

Billiger ist es wohl nicht, obwohl wir nen Gebrauchten mit Kaufbatterie und 3500km auf der Uhr für 22,5k€ gekauft haben. Der Grundgedanke war neben der Kaltfahrthematik aber halt auch die Tatsache, dass wenn keiner anfängt sowas zu nutzen, nichts weiter voran kommt...es wird in der Zukunft sicherlich eine Teil der Mobilität elektrisch sein - ja auch eine Wasserstoffkiste ist elektrisch und hat auch ne ordentliche Batterie drin, weil so ne Zelle die ersten 10 Minuten keinen Strom, liefert - und da hilft es nix wenn alle den Kopf in den Sand zu stecken, sonst würden wir heute noch auf Bäumen sitzen.... 

 

Alles nur subjektiv und ich bin mir klar das die Ökobilanz von so ner Batterie (noch?) nicht toll ist, aber wie gesagt, ohne Nutzung wenig Fortschritt.

 

 Gruß 

Jan

 

PS: Es gibt in der Zwischenzeit schon einige Zoes mit mehr als 100tkm und noch 85% Kapazität und recht viele Teslas mit ner als 250tkm und auch noch 80%....

Edited by jan69
  • Thanks 4
Link to post
Share on other sites

Wenn man wirklich etwas für die Umwelt tun wollte, müßte man dafür sorgen, daß wir alle kleinere Autos mit weniger Leistung (aber Verbrenner natürlich) fahren und das die Geschwindigkeiten auf Fernstraßen vergleichmäßigt werden.

Und mit dem Geld aus unseren Umweltabgaben müßten nach und nach die brennenden Kohleflöze in China, Indien usw. gelöscht werden.

Link to post
Share on other sites
vor 1 Minute schrieb PK-HD:

Wieso werden bei solchen Fahrzeugen die Kapazitäten der Akkus in kWh und nicht wie sonst üblich in Ah angegeben?

weil die nicht alle mit 12V sind....

 

12V Taxi Batterie (100Ah) = 1,2 Kwh

Batterie vom Niu M1

48V 29Ah  >> 1,272 kwh

Batterie vom Niu n1

60V 29Ah  >> 1,740 kwh

Batterie vom Niu n1 GT 2* 2,1kwh >> das 3,5 fache der Taxi Batterie

 

Batterie vom Zoe 40kwh

ca 400V 100Ah

 

Rita

 

  • Thanks 1
Link to post
Share on other sites
vor 14 Minuten schrieb PK-HD:

Wieso werden bei solchen Fahrzeugen die Kapazitäten der Akkus in kWh und nicht wie sonst üblich in Ah angegeben?

Die Angabe der Ah ist für eine vollständige Angabe der Akku-Kapazität nicht ausreichend. Die Angabe von Ah-Stunden macht nur Sinn im Zusammenhang mit einer definierten Spannung (für eine einzelne Zelle, einen Akku oder ein System). Bei den klassischen Bleibatterien sind das eben 12 V Akkuspannung. Da die Fahrbatterien je nach Typ unterschiedliche System-Spannungen haben, wird sinnvollerweise die gespeicherte Energie in kWh angegeben.

 

Oder kurz: Mehr Spannung, mehr Energie. :thumbsup:
 

*Rita war schneller.

Edited by Roggi
Link to post
Share on other sites
vor 3 Stunden schrieb thisnotes4u:

Gibt es eigentlich Lösungsvorschläge für das Laden in der Stadt? Also ich meine jetzt so in klassischen Stadtvierteln mit 3-4 geschossigen Mietwohnungsbauten, wo die Leute (also ich z.B. :satisfied:) ihr Auto auf den Anwohnerparkplätzen auf öffentlichem Grund stehen haben, und das auch mal 200 m weg von der Wohnung. Da muss die Kabeltrommel dann schon recht fett sein, das Kabel stolper- und vandalensicher verlegt und der Stecker ans Auto geschlossen sein, damit den kein Spaßvogel zieht... :dontgetit:

Vielleicht öffentliche Bodensteckdosen alle 5 m am Bordstein zum Gehweg? Kabelloses Laden über Induktionsschleifen im Asphalt? Oder so ähnlich wie Carrerabahn, dann braucht man auch keine Akkus :-P

 

Da bleibt wohl nur langsames Laden in Parkhäusern und auf Parkplätzen. "Schnell"aden an Tankstellen? Es gibt sogar Konzepte für ein autonomes "Ladeauto". alternativ: Auto bei Bedarf mieten? Oder gleich ein Auto autonom kommen lassen wenn man eins braucht? Inklusive autonom nach Hause fahren lassen wenn man getrunken hat?

 

Den Heimweg von der Kneipe stell ich mir gefährlich vor, wenn aus jedem der 4 Stockwerke Kabel auf die Straße zu den Autos gelegt wurden :-D 

 

----------------

 

Wieviele kWh verbrauchen eure E-Autos denn tatsächlich pro 100km? Die e-Smarts zum mieten liegen da so zwischen 17 und 19 kWh / 100km. Also schon deutlich über der Angabe von größeren e-Autos wie i3 und Leaf mit 12-14 oder so in dem Dreh.

Link to post
Share on other sites
vor 29 Minuten schrieb gertax:

 

Da bleibt wohl nur langsames Laden in Parkhäusern und auf Parkplätzen. "Schnell"aden an Tankstellen? Es gibt sogar Konzepte für ein autonomes "Ladeauto". alternativ: Auto bei Bedarf mieten? Oder gleich ein Auto autonom kommen lassen wenn man eins braucht? Inklusive autonom nach Hause fahren lassen wenn man getrunken hat?

 

Den Heimweg von der Kneipe stell ich mir gefährlich vor, wenn aus jedem der 4 Stockwerke Kabel auf die Straße zu den Autos gelegt wurden :-D 

 

 

Die einzig sinnvolle Lösung für den innerstädtischen Bereich wäre imho ein regierungsgesteuertes (egal ob bundes-, landes-, oder komunal) Programm, nachdem  Ladestationen vor den Häusern an der Straße installiert werden, finanziert aus einem Mix von Hausbesitzern und Öffentlichen Töpfen (Steuern, Prämien, whatever), wobei die Hausbesitzer, von deren Häusern der Strom kommt, pro kWh einen gewissen Betrag "verdienen". Aufstellung und Wartung läge bei den Hausbesitzern.

Wie man das genau umsetzt und wie die finanziellen Anreize für die Hausbesitzer genau ausfallen müssen, kann ich nicht sagen. Dafür gibt es entsprechende Experten. Und ob die Politik sowas hinbekommt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Abgesehen davon, halte ich presönlich die Idee, voll auf die Elektrifizierung des Individualverkehrs zu setzen für ein Hirngespinnst.

Und dank innovativer Konzepte wie Power2Fuel und TailormadeFuels zusammen mit modernen Katalysatorentwicklungen ist das für eine sinnvolle CO2 Bilanz und saubere Stadtluft auch gar nicht unbedingt nötig oder gar sinnvoll, wenn man die anderen (Umwelt-)probleme der EFahrzeuge mit in Betracht zieht, wie Lithium-Gewinnung, Recycling usw.

 

Ich persönlich denke, die kurz und langfristig sinnvollste Lösung wird ein gesunder Mix aus Elektromobilität und sauberem Verbrennungsmotor* (ja, das ist aus technischer Sicht absolut möglich) sein. Wie das im Details aussehen wird, wird eine Aufgabe für Politik und Ingenieure sein, wobei ich bei ersteren die größeren Defizite sehe. Auf allen Seiten des politischen Spektrums.

 

* übrigens imho absolut auch mit Motoren mit Diesel-Brennverfahren...

Edited by Brosi
  • Like 1
Link to post
Share on other sites
vor 1 Stunde schrieb Roggi:

Die Angabe der Ah ist für eine vollständige Angabe der Akku-Kapazität nicht ausreichend.

 

Bewusste Verwirrung bzw. Marketing. Der Kunde denkt dann, ah schau mal der i3 120 hat ja sogar mehr als der Tesla Model S 90 D

 

 

Link to post
Share on other sites
vor 6 Stunden schrieb rider:

 

Bewusste Verwirrung bzw. Marketing. Der Kunde denkt dann, ah schau mal der i3 120 hat ja sogar mehr als der Tesla Model S 90 D

 

 

Weiß nicht.

Grundsätzlich sollte ja eine höhere Spannung angestrebt werden, z.B. um die Kabelquerschnitte zu verringern.

Vielleicht bekommen das nicht alle Hersteller gleichermaßen hin.

Ich denke, am Ende des Tages, wird man sich auf einen Wert einigen.

Link to post
Share on other sites

Ich bin total interessiert an Autos mit E-Antrieb. Leider finde ich die meisten von Design regelrecht bizarr mit einem missionarisch üblen Drang zum Modernen, wobei die meisten aktuellen Autos auch irgendwie alle gleich innerhalb ihrer Kategorie aussehen. 

 

Was kaum öffentlich im Zusammenhang diskutiert wird, ist eine Batterie auf Basis von Graphen. 

 

Man an findet auch nicht viel dazu, oder ich finde nix.

https://www.heise.de/tr/artikel/Erste-Batterie-auf-Graphen-Basis-2403258.html

 

Vanadium ist wohl auch ein Thema.

 

Und wohl auch was mit Glas

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/neue-batterie-glas-dreimal-besser-lithium-ionen-akkus/

 

 

 

 

Edited by Revolverheld
Link to post
Share on other sites
vor 11 Stunden schrieb PK-HD:

Was spricht gegen den Vergleich mit dem Polo?

 

Weil VW halt deutlich teurer ist als andere Fahrzeuge.

 

 

vor 13 Stunden schrieb Rita:

selbst mit dem Zoe mit dem kleinen 24er Acku sind bei zurückhaltender Fahrweise 300km möglich....

kriegt halt net jeder hin

 

 

Auch konventionelle Autos mit Verbrennungsmotor, egal ob Diesel oder Benzin, können bei entsprechender Fahrweise mit deutlich weniger Treibstoff bewegt werden, als die meisten Fahrzeuge im Normalbetrieb so verbrauchen. Ich denke aber, dass den Normalverbraucher weniger interessiert, was im Optimalfall möglich ist, sondern was im realen Alltagsbetrieb tatsächlich möglich ist.

Welcher Neuwagenkäufer in Deutschland möchte denn heute noch auf Heizung, Klimanalage und viele sonstige elektrische Helferlein, von Fensterheber bis Sitzverstellung verzichten?

 

Es mag sein, das die Pioniere auf diesem Gebiet, da mit einem gewissen Enthusiasmus dran gehen, wohlüberlegt mit Heizung und Klima umgehen, etc. Wenn aber die breite Masse der Durchschnittskonsumenten vom gut ausgestatteten Mittelklassewagen auf Elektroauto umsteigen soll, dann gehe ich mal davon aus, das es genug Käufer gibt, die die Erwartungshaltung haben, dass die Klimaanlage den Karren bei 30° auf 18° runterkühlt und wenn es friert will man trotz Sitz-, Lenkrad- und Frontscheibenheizung in der kompletten Karre 26° haben.

 

Auch die Fahrweise wird sich bei den meisten Autofahrern wohl kaum ändern. Wer in 20, 30 oder 40 Jahren nicht gelernt hat vorrausschauend zu fahren, wird es wohl nur deswegen nicht auf einmal schlagartig tun, weil statt Verbrenner jetzt ein Elektromotor für den Vortrieb sorgt.

Link to post
Share on other sites

wenns Navi anzeigt noch 72 km zum Ziel

und der Bordcomputer vermeldet, daß noch 56 km Reichweite drin sind....

 

muß man entweder Fuß vom Gas..... oder noch ne Ladestation aufm Weg raussuchen....

 

habe ich bei der ersten überführungsfahrt mitm e-NV200 auch gehabt....

tempo 100 gefahren .... fehlten ca 15km zum geplanten Etappenziel

erstmal Heizung aus... fehlten nur noch 5......

hinterm nächsten Laster in den Windschatten ....Tempo 91.... paßt (RW +3)

 

Rita

 

während er an der Säule nuckelte ... Heizung aufgedreht... karre schön mollig warm gemacht

Link to post
Share on other sites
vor 3 Stunden schrieb PK-HD:

Weiß nicht.

Grundsätzlich sollte ja eine höhere Spannung angestrebt werden, z.B. um die Kabelquerschnitte zu verringern.

Vielleicht bekommen das nicht alle Hersteller gleichermaßen hin.

Ich denke, am Ende des Tages, wird man sich auf einen Wert einigen.

aktuell sind Spannungen um 400V üblich...

Porsche peilt da 800an

selbst bei 800V System könnte an bestehenden Säulen geladen werden...

2 400V Blocks beim fahren in Reihe........ die beim Laden eben paralel geschaltet werden

 

Rita

Link to post
Share on other sites

Witzig hier. :inlove:

 

Allen Schönrechnern, Selbstbescheißern, Möchtegerngrünen und vermeintlichen Klimarettern sei mal gesagt, dass die Industrie nur ein Einziges Ziel hat.

 

Wer da nur ansatzweise denkt, dass irgendwas besser wird, wird wohl ganz böse auf dem Holzweg sein und warscheinlich mit seiner Milchmädchenschönrechnung noch böser auf die Fresse fallen.

 

Was wird beispielsweise wohl seitens der Politik passieren, wenn massig Kohle durch die Mineralölsteuer wegfällt? Wird dann der Strompreis dahingehend angepasst? Kostet Kaffeekochen, auf die klassische Weise (mit Filter und frisch gemahlenen Bohnen) dann 2€ für Energie, 1€ an Nestlé fürs Wasser, plus Kaffee und Filter? War sonst nicht immer der Kaffee an sich das teure Element bei der Sache?

 

Wenn man sich mal anschaut, wie man bereits bei ganz normalen Verbrennerfahrzeugen in Sachen Qualität, Verbrauch, Ersatzteil-und Werkstattkosten beschissen und belogen wird (nein, ich rede da nicht vom "Dieselskandal") und wie dreist da ganz bewusst Kosten für den Endkunden generiert werden, warum sollte man glauben, dass da mit "E" irgendwas besser wird?

 

Wieviele Handyakkus o.Ä. könnte man eigentlich statt einem durchschnittlichen Kfz-Akku herstellen?

 

Wenn man mal ausführlich drüber nachdenkt, dann kommt man darauf, dass der worst case (WurstKäse) wohl der vorher schon beschriebene Konsumidiot ist, der bei jeder sich bieteneden Gelegenheit was neues kauft und meint, durch ne Elektrobude besonders 'grün' zu sein.

 

Wer nicht nachdenkt und sich nicht einschränkt, läd sich mehr Schuld auf, als der, der bewusst wenig, oder nur das Nötigste nutzt. Klar, man kann auch im Wald hocken und Beeren oder Wurzeln fressen...macht aber kaum einer und auch da würde es irgendwann voll werden, wenn das zum grünen Trend würde. :-D

 

Zu den Stammtischparolen schiebe ich mal die Begriffe 'Scheinheiligkeit' , 'Doppelmoral' und 'Naivität' ein.

 

 

Bittedankewiedersehen.

 

 

 

  • Like 2
  • Thanks 3
  • Haha 1
Link to post
Share on other sites

Danke! Den Begriff "Stammtischparolen" finde ich hier ohnehin fehlplatziert. Letztendlich ist es doch so, dass man unter dem Deckmantel des Umweltschutzes mit aller Gewalt versucht, eine Technologie, nach der eine tendenziell eher geringe Nachfrage besteht, in einen zu Recht skeptischen Markt zu drücken. 

 

Wenn man das kritisch sieht, ist man noch lange kein ewiggestriger Proll, der sich am Stammtisch das Hirn zu Brei säuft. 

Fragen wie: "Wie sieht es mit der Reichweite aus?"

"Wie umweltfreundlich ist das wirklich?"

"Führt ein verschlissener Akku zum wirtschaftlichen Totalschaden?"

oder

"Bleibt Autofahren dann noch bezahlbar?" 

müssen erlaubt sein.  

  • Like 1
Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.




×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.
By using the GSF you accept our Privacy Policy and our Guidelines.