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Das große allumfassende E-Auto Topic


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Herrlich. 8 pauschalisierende und tendenzielle Wörter in einem Satz. So kommt man argumentativ weiter.

Darf ich hier mal die Grundfrage zum Thema E-Mobilität stellen? Also ich meine damit: "Wozu?" Wenn hier die Antwort ist: Um einen sinnvollen Beitrag zum Stopp einer zunehmenden Klimaveränderung zu lei

Witzig hier.    Allen Schönrechnern, Selbstbescheißern, Möchtegerngrünen und vermeintlichen Klimarettern sei mal gesagt, dass die Industrie nur ein Einziges Ziel hat.   Wer da nur a

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Beim "Battery Day" gab es von Tesla leider nicht wie im Vorfeld gemunkelt die große Revolution mit der eine Million Meilen Batterie die auch noch super schnell geladen werden kann und so weiter. Stattdessen ist kontinuierliche Optimierung des Bestehenden in Richtung weniger Kobalt angesagt.

 

https://www.spiegel.de/auto/battery-day-bei-tesla-elons-musks-batterie-show-enttaeuscht-die-investoren-a-90a67746-6536-4a2b-b161-94375ad1a846

 

Kein Sterbenswörtchen von irgendeiner Über-Batterie.

 

 

Nachtrag: Manager-Magazin schreibt

Zitat

Es war zu erwarten, dass der groß angekündigte und mit Spannung erwartete "Battery Day" die Tesla-Fans enttäuschen würde: Bahnbrechende Innovationen für die Fertigung von Autobatterien hatte der E-Autobauer nämlich nicht zu präsentieren. Die Revolution ist vorerst vertagt. Elon Musk verkündete, dass er die drastischen Kostensenkungen, die es zur Etablierung der Elektromobilität im Massenmarkt bräuchte, erst in etwa drei Jahren erwarte. Dann aber, nach der Batterie-Revolution, soll ein Tesla zum Schnäppchenpreis von 25.000 Dollar vorfahren, vollautonom natürlich.

 

Die Geschichte kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder: Bereits im Sommer 2018 hatte Elon Musk einen 25.000-Dollar-Tesla in Aussicht gestellt - für das Jahr 2021 wohlgemerkt. Was sich spätestens jetzt als Zukunftsmusik entpuppt hat. Auch die Anleger zeigen sich angesichts der vagen Verheißungen enttäuscht und lassen die Aktie deutlich fallen.

 

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@gertax, ist doch alles, wie zu erwarten war. Tesla wurde zuletzt als wertvollste Automarke weltweit gehandelt, dass sie das nie war, sollte bei näherem Hinsehen eigentlich jedem klar gewesen sein. Jetzt eben die Kurskorrektur. 

 

Die Millionen-Meilen-Batterie ist eine laufende Machbarkeitsstudie, keiner weiss, ob sie je zur Marktreife kommt. Wär halt richtig cool, mehr nicht. Das war auch vor'm Battery Day ziemlich klar. Sorry, wenn das jemand durch meine Postings falsch aufgefasst hat. 

 

Den Schwermetall-Anteil in Batterien drastisch zu senken kann man aber wohl doch als zumindest mittlere Sensation deuten. :-)

 

Wenn man einerseits mal das Verkaufsgesülze von Elon "Möchtegern-Steve-Jobs" Musk wegnimmt, ebenso wie andererseits die teils extrem hart urteilenden Kommentare der konservativen Motor-Presse, dann stehen da wohl sicherlich immer noch so einige interressante Entwicklungen ins Haus.

 

Wunder hat aber niemand versprochen, nicht mal Mr. Musk. Und dass Timelines revidiert werden müssen, ist doch auch nichts Neues, passiert ständig in allen Tech-Industrien, auch in der konservativen Autobranche. In der (weniger breit aufgestellten und deshalb unflexibleren) progressiven Autobranche isses jetzt natürlich ein Skandal. Oder ein gefundenes Fressen. Je nach Sichtweise. :satisfied:

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Tesla ist immer noch die wertvollste Automarke der Welt. Nur dass das bei Tesla eben darauf basiert was in der Vergangenheit und aktuell versprochen und vollmundig angekündigt wird und nicht - wie vielleicht bei anderen Herstellern - darauf, was bisher erreicht wurde. Dass Tesla so hoch bewertet wird mag auch daran liegen, dass bei anderen Herstellern nicht proaktiv darauf eingegangen wird sondern der Kurswert mehr oder weniger als Ergebnis der bereits geleisteten Arbeit gesehen wird. Es gibt aber sicherlich nicht viele CEOs die das Börsenspiel so gut spielen können wie Elon Musk. Jedoch war das in der Vergangenheit wohl zumindest zeitweise auch bitter nötig um den von Verlust zu Verlust eilenden Hersteller vor der Schließung zu retten.

 

Meiner Meinung nach ist die Millionen Meilen Batterie Teil einer Marketingstrategie. Das gehört zum Geschäft ebenso wie das Polarisieren der Massen. Und die Senkung des Schwermetall-Anteils in Batterien ist eine Selbstverständlichkeit an welcher alle arbeiten, ja sogar arbeiten müssen. Nichtsdestotrotz erreicht man mit (ernst gemeinten) ambitionierten Zielen im Endeffekt meist mehr als wenn man nur auf Nummer sicher spielt und sich gar nicht erst aus der Deckung traut.

 

Sicherlich hat Tesla ein paar Highlights zu bieten, unbestritten. In anderen Bereichen tut man aber - ob aus Kalkül oder Unvermögen sei dahingestellt - nur das Allernötigste. Und wer sich vorstellen kann vielleicht irgendwann einmal einen Tesla zu kaufen (und da zähle ich mich dazu), sollte sich im Klaren darüber sein, dass man eine Betaversion eines Autos bekommt, das noch dazu im letzten ADAC Test die höchsten Ladeverluste aller E-Fahrzeuge aufwies (ca 25%!). Und dass Dinge wie grausam schief eingesetzte Türen (Spaltmaße) und nach (verhältnismäßig) wenigen Kilometern auftretende Klappergeräusche (die im e-Fahrzeug deutlich störender sind als beim Fahrzeug mit Verbrennungsmotor) nicht mit over die air updates behoben werden können.

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Nun ja, was soll man dazu sagen? Alle, egal ob VW, Tesla, oder wer auch immer, sind auf Verkauf getriggert. Versprochen wird viel, am liebsten das, was die Leute hören wollen oder Versprechungen, mit welchen Aufmerksamkeit erreicht wird. "Klappern gehört zum Handwerk", das war schon vor hundert Jahren so, und hat sich bis heute nicht geändert.

 

Insofern also nix neues. Wenn Tesla also zu den "wertvollsten Automarken" gehört, dann sicher zu einem Teil durch vorweisbare Ergebnisse, nicht zuletzt aber auch durch ihren schillernden und nicht eben auf den Mund gefallenen Vortänzer sowie Versprechungen aller Art. Erst mal abwarten was in den nächsten Jahren davon übrig bleibt und ob sich die Marke wirklich etabliert. Es gab in der Vergangenheit schon immer Marken welche hochgelobt wurden und wie Schmitt`s Katze abgingen, nach wenigen Jahren waren sie am Ende und fertig mit der Welt.

Edited by *Wolfgang*
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Tesla ist an der Börse mehr wert als Volkswagen, Daimler und BMW zusammen.

 

Und der wertvollste Autohersteller den es gibt. 

 

Auf der Welt.

 

Kommt mir so vor als würden in der Bewertung schon ziemlich viele Hoffnungen und Erwartungen für die Zukunft drin stecken.

 

Ich glaube zwischenzeitlich ist Tesla wieder hinter Toyota zurückgefallen nachdem die Aufnahme in den S&P 500 verwehrt wurde. Aber "Leichtgewichte wie Daimler und BMW" hat Tesla schon lange hinter sich gelassen.

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Am 23.9.2020 um 23:22 hat gertax folgendes von sich gegeben:

Tesla ist immer noch die wertvollste Automarke der Welt. Nur dass das bei Tesla eben darauf basiert was in der Vergangenheit und aktuell versprochen und vollmundig angekündigt wird und nicht - wie vielleicht bei anderen Herstellern - darauf, was bisher erreicht wurde. Dass Tesla so hoch bewertet wird mag auch daran liegen, dass bei anderen Herstellern nicht proaktiv darauf eingegangen wird sondern der Kurswert mehr oder weniger als Ergebnis der bereits geleisteten Arbeit gesehen wird. Es gibt aber sicherlich nicht viele CEOs die das Börsenspiel so gut spielen können wie Elon Musk. Jedoch war das in der Vergangenheit wohl zumindest zeitweise auch bitter nötig um den von Verlust zu Verlust eilenden Hersteller vor der Schließung zu retten.

 

Meiner Meinung nach ist die Millionen Meilen Batterie Teil einer Marketingstrategie. Das gehört zum Geschäft ebenso wie das Polarisieren der Massen. Und die Senkung des Schwermetall-Anteils in Batterien ist eine Selbstverständlichkeit an welcher alle arbeiten, ja sogar arbeiten müssen. Nichtsdestotrotz erreicht man mit (ernst gemeinten) ambitionierten Zielen im Endeffekt meist mehr als wenn man nur auf Nummer sicher spielt und sich gar nicht erst aus der Deckung traut.

 

Sicherlich hat Tesla ein paar Highlights zu bieten, unbestritten. In anderen Bereichen tut man aber - ob aus Kalkül oder Unvermögen sei dahingestellt - nur das Allernötigste. Und wer sich vorstellen kann vielleicht irgendwann einmal einen Tesla zu kaufen (und da zähle ich mich dazu), sollte sich im Klaren darüber sein, dass man eine Betaversion eines Autos bekommt, das noch dazu im letzten ADAC Test die höchsten Ladeverluste aller E-Fahrzeuge aufwies (ca 25%!). Und dass Dinge wie grausam schief eingesetzte Türen (Spaltmaße) und nach (verhältnismäßig) wenigen Kilometern auftretende Klappergeräusche (die im e-Fahrzeug deutlich störender sind als beim Fahrzeug mit Verbrennungsmotor) nicht mit over die air updates behoben werden können.

 

Also als Pottler fast man sowat in kurze Worte... Der Types und die Djunke is voll der Blender !

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vor 7 Stunden hat sukram folgendes von sich gegeben:

Also als Pottler fast man sowat in kurze Worte... Der Types und die Djunke is voll der Blender !

 

:-D:thumbsup:

 

Ich glaube das ist hier nicht der Fall, da ist - neben der heißen Luft - schon ein großer Wille was zu erschaffen und die Welt zu verändern dahinter. Und es fahren ja sowohl Autos auf der Straße wie auch Shuttles ins All fliegen. Mir kommt es so vor als wäre die Komplexität der Automobilindustrie im Vorfeld unterschätzt worden. Da gibt es schon ein paar mehr Stellhebel als bei einem Softwareprodukt (paypal).

 

Für den (möchtegern) Hersteller von elektrischen LKW trifft dein Satz aber wahrscheinlich ziemlich genau ins Schwarze!

https://www.gruenderszene.de/automotive-mobility/nikola-trucks-betrugsvorwuerfe

https://www.focus.de/finanzen/boerse/die-vorwuerfe-im-check-nikola-chef-tritt-zurueck_id_12432288.html

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Gewohnte Sachlichkeit! Schön, @gertax :inlove:

 

Nachdem das Topic insgesamt aber mehr zum E-Auto Bashing neigt, wäre es vielleicht ganz interessant, den Vergleich mit der vorherrschenden Alternative zu ziehen. 

 

Findet sich jemand, der ein Plädoyer für eine (realistische) umweltverträgliche Zukunft des Viertakters wagt? Der CO2 Ausstoss wäre von besonderem Interesse, weils da ja wohl gerade in puncto Erderhitzung am meisten drückt.

 

Nein, keine Scheinheiligkeit, weiss nicht viel drüber und lerne gern dazu. :-) Würde mich über einen Benziner mit besserer Umweltbilanz als ein E-Auto echt freuen... Läuft da also was, um die dauerhaft konkurrenzfähig sauber zu bekommen? Sonst ist eh irgendwann Schluss mit den Dingern (in Kalifornien z.B. ab 2035 keine Neuzulassungen mehr, andere wollen nachziehen. Das dürfte gerade die deutsche Industrie ziemlich unter Druck setzen).

 

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vor einer Stunde hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Findet sich jemand, der ein Plädoyer für eine (realistische) umweltverträgliche Zukunft des Viertakters wagt? Der CO2 Ausstoss wäre von besonderem Interesse, weils da ja wohl gerade in puncto Erderhitzung am meisten drückt.

 

Nein, keine Scheinheiligkeit, weiss nicht viel drüber und lerne gern dazu. :-) Würde mich über einen Benziner mit besserer Umweltbilanz als ein E-Auto echt freuen... 

 

Der CO2 Ausstoß von allen Verbrennungsmotoren beträgt 0g (NULL Gramm) wenn diese mit synthetischen Kraftstoffen betrieben werden und die Kraftstoffe mittels regenerativer Energien hergestellt werden. (Link E-Fuels).

 

Und das Beste daran, das funktioniert auch mit der Bestandsflotte! Quasi -sofern genügend E-Fuels verfügbar sind - ab morgen.

 

Nachteil ist der Wirkungsgrad in der Herstellung von aktuell ca. 13%. (ob da dann nochmal der Fahrzeug / Motorwirkungsgrad dazukommt habe ich auf die Schnelle nicht gefunden).

 

Zum Vergleich und aus dem Kopf (Größenordnung sollte aber grob stimmen):

E-Fahrzeug: ~70% der eingesetzten el. Energie kommen auf der Straße an

Brennstoffzelle (und aus Gründen der Speicherung rückverstromter Wasserstoff für E-Fahrzeuge): ~40% der eingesetzten el. Energie kommen auf der Straße an

 

-------------------

Weiterhin kann man mit vergleichsweise moderaten Anpassungen Wasserstoff statt Diesel oder Benzin im Viertaktmotor verbrennen und damit ähnliche Wirkungsgrade wie bei Dieselmotoren erzielen. Nachdem keine Kohlenstoffe im Sprit sind kommt auch kein CO2 raus (außer in homöopathischen Dosen durch das Verlustöl). Wasserstoffverbrennungsmotor

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Gedanken dazu: prima Punkt Energieeffizienz. Die war ja eigentlich immer der Motor des Fortschritts, seit die Dampfmaschine die Wassermühle abgelöst hat. Beim Verbrenner angekommen war dann wohl eine zeitlang noch die Frage, ob Alkohol oder Benzin, wobei der Alkohol wohl einfach in der Herstellung etwas energieaufwändiger war. Seit 100 Jahren steht's dann irgendwie doch ziemlich still. Erst jetzt scheint wieder Bewegung in die Sache zu kommen, Energieeffizienz (auch bei der Kraftstoffherstellung) ist scheinbar erst jetzt wieder das wichtigste Kriterium. Wurde wohl langsam Zeit...

 

Aber setzt da jemand wirklich im grösseren Massstab drauf? VW hat ja sein gut ausgereiftes LPG-Projekt nach anfänglichem Hype einfach wieder einpennen lassen. Die Kunden von damals fühlen sich auch belogen (-> "Tankstellennetz wird überhaupt kein Problem sein! Das ist alles gerade im Ausbau.").

 

Deswegen nochmal die Frage in die Runde: Passiert da jetzt irgendwas, das man als Verbraucher ernstnehmen kann?

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vor 32 Minuten hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Aber setzt da jemand wirklich im grösseren Massstab drauf? VW hat ja sein gut ausgereiftes LPG-Projekt nach anfänglichem Hype einfach wieder einpennen lassen. Die Kunden von damals fühlen sich auch belogen (-> "Tankstellennetz wird überhaupt kein Problem sein! Das ist alles gerade im Ausbau.").

 

Deswegen nochmal die Frage in die Runde: Passiert da jetzt irgendwas, das man als Verbraucher ernstnehmen kann?

 

Porsche forscht beispielsweise an synthetischen Kraftstoffen. Nachdem das Thema nun dort schon mehrere Jahre hochgehalten wird, scheint mir das ernstzunehmend. Und es scheint auch schlüssig dass das bei einem Sportwagenhersteller gelandet ist. Der Markt ist eher eine Nische, und die Emotionalität durch das (verbrennungsmotorische) Fahrgeräusch spielt dort eben eine wesentliche Rolle.

 

Aus der Industrie wurde schon vor Jahren eindringlich und immer wieder ein ganzheitlicher und technologieoffener Ansatz gefordert. In der Regel dann auf drei Säulen (E-Fahrzeuge, Wasserstoff, E-Fuels) basierend. Nachdem sich die Bundesregierung dieses Jahr zu einer Wasserstoffstrategie durchgerungen hat, könnte ich mir bei gleichbleibend hoher Entscheidungsfreude in weiteren 10 Jahren dann eine Strategie zu E-Fuels vorstellen.

 

PS: ich kenne Leute die sind super happy mit ihren Gas / Benzin Hybriden und fahren die mit 18g CO2 pro km im Alltag. Das ist deutlich niedriger als alles mit von E-Fahrzeugen in Deutschland erzielt werden kann. Kauft aber irgendwie bloß kaum einer. Keine Lobby, dafür vom Tankstellennetz bestimmt besser als E-Fahrzeuge (und außerdem haben diese Fahrzeuge auch noch einen Tank für gewöhnliches Benzin).

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@gertax: 18 g oder 80 g bei Erdgasfahrzeugen? Ich kenne nur Belege für den zweiten Wert und würde mich über eine Quelle zum ersten freuen. 80 g sind dann aber so im üblichen BEV- Bereich bei Annahme Standardstrommix ...

 

vor 21 Minuten hat gertax folgendes von sich gegeben:

 

 

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vor 1 Minute hat aballplus folgendes von sich gegeben:

@gertax: 18 g oder 80 g bei Erdgasfahrzeugen? Ich kenne nur Belege für den zweiten Wert und würde mich über eine Quelle zum ersten freuen. 80 g sind dann aber so im üblichen BEV- Bereich bei Annahme Standardstrommix ...

 

 

 

18g.

Ich frag mal nach, könnte aber ein paar Tage dauern.

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vor einer Stunde hat gertax folgendes von sich gegeben:

 

Kauft aber irgendwie bloß kaum einer. Keine Lobby, dafür vom Tankstellennetz bestimmt besser als E-Fahrzeuge (und außerdem haben diese Fahrzeuge auch noch einen Tank für gewöhnliches Benzin).

 

Da wird es einem als Interessent aber auch echt nicht leicht gemacht. Vom Mercedes W212 gab es eine Gasversion. Leider nur in Verbindung mit dem kleinsten Motor, und leider auch lange Zeit nur mit 5-Gang-Automatik, während der Benziner schon Jahre früher 7 Gänge hatte. Dadurch, und durch das höhere Gewicht der Gasanlage, fielen die Fahrleistungen etwas schlechter aus, als beim gut 20 PS schwächeren 200er Diesel. Den Nachfolger W213 gab es dann nicht mehr mit Gas. 

 

Ich hätte da ja irgendwie Bock drauf. Aber die Nachrüstanlagen sind irgendwie nicht so das Wahre, und das, was es ab Werk gibt, ist, jetzt auch nicht so der Hit. 

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Man kann Elon Musk als Spinner sehen, aber man muss ihm eins lassen.

Er hat der Automobilindustrie gezeigt, dass es auch anders geht.

 

Er orientiert sich, an dem technisch machbaren und verwendet stets die neueste Technologie die es am Markt oder in der Forschung so gibt und verbindet Technologie intelligent miteinander.

Das kann er, weil er auch sämtliche Produkte selber fertigt.

 

Ein sehr gut recherchiertes Video dazu, hat der Herr Bloch gemacht.

Klar, das muss ein Idiot sein, weil er kein Member des GSF ist und bei Vox moderiert :-D, aber wie ich finde, dröselt er das ganze sehr gut auf.

 

Keine Revolution, aber Musk versucht, das umzusetzen, was derzeit Stand der Forschung ist.

 

 

 

Wasserstoff finde ich für Stadt/Überlandfahrzeuge eher suboptimal und frage mich, warum Deutschland genau da jetzt richtig Geld in die Hand nehmen will?

 

 

 

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Wasserstoff nur auf den Verkehr zu beziehen ist zu kurz gedacht. Das Vorhaben entspricht einem durchgängigen Energiekonzept im gesamten Umfang des Energiebedarfs Deutschlands bzw. Europas . So habe ich das zumindest verstanden. Bis zum Fusionsreaktor wird es noch etwas dauern vermute ich :whistling:

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vor 7 Stunden hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

Ich hätte da ja irgendwie Bock drauf. Aber die Nachrüstanlagen sind irgendwie nicht so das Wahre, und das, was es ab Werk gibt, ist, jetzt auch nicht so der Hit. 

 

Auch auf die Gefahr hin, dass das kurz ins off-topic abdriftet: Das mit den Nachrüstanlagen kann ich nicht bestätigen, hab aber auch erst knapp 10 tkm auf Gas gemacht. Hatte auch bock drauf und hab den Umbau machen lassen. Das läuft komplett unauffällig! Gibt es hier ein LPG-Topic? 

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vor 51 Minuten hat Herr Gawasi folgendes von sich gegeben:

Wasserstoff nur auf den Verkehr zu beziehen ist zu kurz gedacht. Das Vorhaben entspricht einem durchgängigen Energiekonzept im gesamten Umfang des Energiebedarfs Deutschlands bzw. Europas . So habe ich das zumindest verstanden. Bis zum Fusionsreaktor wird es noch etwas dauern vermute ich :whistling:

 

Dann hau doch mal raus, was du verstanden hast.

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Sinn macht.

Erst jede Menge Energie in die Wasserstoffgewinnung zu stecken, um dann wieder Verluste beim Wirkungsgrad zu haben.

Die Energie, die bei der notwendigen Komprimierung und Kühlung anfällt, ist auch nicht unerheblich.Zumindest beim Automobil.

 

Bin da aber offen für Argumente.

 

Wie könnte Wasserstofftechnologie unsere Netze  und den Alltag bereichern?

 

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vor 8 Stunden hat frankfree folgendes von sich gegeben:

 

Dann hau doch mal raus, was du verstanden hast.

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Sinn macht.

Erst jede Menge Energie in die Wasserstoffgewinnung zu stecken, um dann wieder Verluste beim Wirkungsgrad zu haben.

Die Energie, die bei der notwendigen Komprimierung und Kühlung anfällt, ist auch nicht unerheblich.Zumindest beim Automobil.

 

Bin da aber offen für Argumente.

 

Wie könnte Wasserstofftechnologie unsere Netze  und den Alltag bereichern?

 

 

Hier findest du eine Hand voll Argumente:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/die-nationale-wasserstoffstrategie.html

 

 

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vor 7 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Die Süddeutsche geht in einem aktuellen Artikel mit der rückständigen heimischen Industrie hart ins Gericht und schreibt auch E-Fuels als kostengünstige und nachhaltige Alternative ab....:

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/kalifornien-verbrennungsmotor-umweltschutz-1.5043182

 

Ich weiß nicht, ob du jemals in einem deutschen Premium-Fahrzeug aus aktueller Produktion gesessen hast, aber die deutsche Auto-Industrie ist nicht rückständig. Ganz im Gegenteil, die Fahrzeuge von Mercedes, BMW, Audi und Porsche gehören nach wie vor zum besten, was man derzeit bekommt. Dass man hierzulande, im Gegensatz zu einem kalifornischen Start-Up, dann doch eher (aber längst nicht mehr ausschließlich) auf den Verbrennungsmotor setzt, hat einen simplen Grund: Irgendwer muss den Kram halt auch kaufen. Ein Auto ist keine Glühbirne, beim PKW gibt es härtere Währungen, als Energieeffizienz. Gerade die Kisten, die so'n bisschen mehr bieten und kosten, als der übliche FordOpelRenault müssen auch Begeisterung wecken. Damit jemand einen mittleren 5stelligen Betrag oder mehr in eine Karre steckt, wird in den meisten Fällen anderes verlangt, als "lautlos-emissionsfreies Dahingleiten mit kostenloser Grünstrom-Lademöglichkeit bei Aldi". 

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