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Das große allumfassende E-Auto Topic


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vor 31 Minuten hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

....

Wie der das im Detail gemacht hat ist doch vollkommen wumpe. Es ging um ein Beispiel, welches aufzeigt, dass weder Fahrzeug noch Akku beschränkend für hohe Laufleistungen sein müssen.

Das kann man doch einfach mal so akzeptieren und in seine Argumentation aufnehmen. Oder nicht? :???:

 

Dann musst Du die abfackelnden (und kaum löschbaren) Tesla`s aber auch auf`m Schirm haben, denn Tesla`s mit ner Mio km und welche, die abgefackelt sind, dürften in etwa in gleichen Stückzahlen vorliegen (Stichwort: Sicherheit)...*duckundwech*

 

Im Ernst, man wird abwarten müssen, ob sich das ganze wirklich durchsetzen kann, ich persönlich sehe den E-Antrieb eher als Ergänzung denn als Ersatz. Diejenigen Fahrzeuge, die sich für Langstrecken anbieten kann (und will) ich mir nicht leisten. Einen "kleinen" vom Format eines Zoe o.ä. für kürzere Strecken könnte ich mir schon eher vorstellen.

 

Nun könnte man sagen: "kauf dir doch zwei kleine und leih Dir für ein paar Urlaubsfahrten einen Großen". Ja, das könnte man theoretisch machen. Aber das will ich nicht. Ich leihe mir keine Autos, ich möchte "mein" Auto haben, bin da eher altmodisch gestrickt. Ich leih mir auch keine Roller oder Motorräder, für mich ist ein Fahrzeug mehr als ein bloßes Fortbewegungsmittel und daher soll es auch meinen Vorstellungen entsprechen. Würde man da sganze rein wirtschaftlich sehen, dann macht das möglicherweise keinen Sinn. Das machen unsere Vespa`s aber auch nicht zwingend.

Edited by *Wolfgang*
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Herrlich. 8 pauschalisierende und tendenzielle Wörter in einem Satz. So kommt man argumentativ weiter.

Witzig hier.    Allen Schönrechnern, Selbstbescheißern, Möchtegerngrünen und vermeintlichen Klimarettern sei mal gesagt, dass die Industrie nur ein Einziges Ziel hat.   Wer da nur a

Darf ich hier mal die Grundfrage zum Thema E-Mobilität stellen? Also ich meine damit: "Wozu?" Wenn hier die Antwort ist: Um einen sinnvollen Beitrag zum Stopp einer zunehmenden Klimaveränderung zu lei

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@kuchenfreund: Du machst es zur Glaubensfrage. Finde, dass auch hier schon genug Fakten gebracht wurden um Deine anfänglichen Zweifel zu zerstreuen. Ok, wenig zitiert, aber wenn Du willst, wirst Du genug Belege für den Fortschritt der letzten 10 Jahre finden. 

 

Die daraus entstehenden Zukunftspläne und Projekte erstmal pauschal als wenig aussichitsreich zu berurteilen ist Deine Entscheidung, aber ohne Begründung bleibt's wohl nur ein Bauchgefühl. :satisfied:

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vor 36 Minuten hat kuchenfreund folgendes von sich gegeben:

Bei 250 Arbeitstagen im Jahr müsste man in dem Fall von einer täglichen Fahrleistung von 570 Kilometern ausgehen. Das sind pro Tag rund 6 Stunden Fahrzeit. Plus Ladepausen! Sicher, theoretisch wäre das irgendwie zu machen. Aber alles in allem wird es wohl ziemlich eng. 

Auch wenn ich es bescheuert finde auf deine Rechnung einzugehen, hier bitteschön:

https://www.bild.de/auto/mobilitaet-reisen-motorrad/mobilitaet-und-mehr/langstreckenrekord-im-model-s-dieser-tesla-fuhr-1-million-kilometer-66337464.bild.html

 

@*Wolfgang*
ja, die Abfackelei muss man auch beobachten. Das stimmt. Ich fühle mich aber aktuell außer Stande dazu irgendwas beitragen zu können, da ich die Umstände nicht kenne.

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Die Umstände des abfackelns kenne ich auch nicht, aber Brandschutzexperten waren sich wohl darüber einig, daß ein Elektroauto nur sehr schwer zu löschen geht. Das wird vermutlich erst dann zu einem Problem, wenn mehr E-Autos unterwegs sind bzw. wenn es gehäuft zu Bränden kommt.

 

Auch stelle ich mir die Personenrettung nach Unfällen schwierig vor, immerhin dürfen ja selbst in Werkstätten nur die Leute an E-Autos herumschrauben, welche die entsprechenden Schulungen haben (zumindest dann, wenn an den Antrieben, Akkus usw. herumrepariert wird).

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das ist genau so eine Zelle wie sie zu Tausendem im Tesla verbaut ist...


mechanische gewalteinwirkung haben die halt nicht so gerne,

Jetzt sind die schon in der Bodengruppe recht sicher verbaut, aber auszuschließen ists bei einem Unfall logisch auchnet, da machst du mit den 5000lt Wasser die du im Feuerwehrtank mit hast nix mehr.

Überladung löst ein ähnliches Feuerwerk aus aber das trau ich Tesla dann schon zu mit ihrem BMS im Griff zu haben. :-)
Das wirds dann lustig wenn sich  Lischen Müller ihr Mann aus alten gebrauchten E-Auto Akkus nen Hausspeicher selber baut um den Solarstrom vom Dach abends dann nutzen zu können.


Oder der schlaue Werner seinen Vectrix auf Leaf Zellen umbaut :-D


Anleitung gibts ja im Internet ;-)







 

Edited by Werner Amort
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Mittlerweile gibt's ja für viele Schätzchen massgeschneiderte Umrüstkits, von Mini über Käfer und Ponton-Mercedes bis Hummer, alles dabei. Muss gestehen, so einem klassischen E-Willys Jeep mit dreifacher Leistung könnte ich was abgewinnen. Beim Zweirad natürlich nur unter Zwang...

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vor 2 Stunden hat Werner Amort folgendes von sich gegeben:

mechanische gewalteinwirkung haben die halt nicht so gerne

Und wenn die sich entzündet haben, dann brennen die halt auch erstmal. Bei der Feuerwehr müssen wir das bei einem E-Auto Brand so handhaben, dass das Auto für 24h vollständig unter Wasser steht. Also: Container voll und mit Kran da rein, eine andere Möglichkeit gibts bisher noch nicht.

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@reusendrescher Was heißt Bauchgefühl? Ich habe, wie vermutlich die meisten, schon das eine oder andere eigentlich noch gut funktionierende Elektrogerät in die Tonne gekloppt, weil der Akku nicht mehr mitspielen wollte. Da fällt es mir naturgemäß schwer, zu glauben, dass ausgerechnet ein hochbelasteter Auto-Akku praktisch unendlich hält. Zumal man ja auch schon anderes gehört hat und es mit den heutigen Langzeiterfahrungen nicht weit her ist. 

 

Ich sehe bei diesem E-Auto-Thema eine riesen Fortschrittseuphorie, die dazu führt, dass manch einer den Realitätssinn verloren hat.

Nein, die Reichweitenproblematik wurde nicht gelöst. Man ist lediglich dazu übergegangen, dickere Akkus zu verbauen, mit den bekannten Nachteilen (höheres Gewicht, höhere Kosten, größere Umweltbelastung). Genau wie das Thema Kosten. Dass E-Autos inzwischen deutlich günstiger sind, liegt in erster Linie daran, dass der Staat riesige Subventionen zahlt - nicht am technischen Fortschritt! Meiner Meinung nach ist das ärgerlich. Die Zahl der Drogentoten steigt seit geraumer Zeit um 10% jährlich, Schulen beklagen sich über Lehrermangel und schlechte materielle Ausstattung und an Universitäten kommt es nicht selten vor, dass sich 200 Studis einen Hörsaal teilen müssen, der für 70 Personen gemacht wurde. Könnte man das Geld nicht sinnvoller verwenden, als gut verdienenden Personen den Luxus eines Neuwagen zu finanzieren? 

 

Und vieles ist halt auch einfach nur ein lahmer Verweis auf die Zukunft. Tesla arbeitet an der 1,6-Millionen-Kilometer-Batterie. Ein Wunder, dass die nicht gleich 1,6 Milliarden Kilometer versprochen haben. In den 50ern ging man davon aus, die Autos von morgen würden mit Atomkraft fahren. ;-)

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Tun wir erstmal das mit der Brandgefahr ins Bett... Zitiere mal statistische Auswertungen aus Norwegen, weil hier wie gesagt alles schon etwas länger und umfangreicher etabliert ist (aktueller Anteil der E-Autos ca. 10% am Gesamtfuhrpark, ca. 40% bei den Neuzulassungen). Die Landzeitstudien laufen seit 10 Jahren, vorläufiges Ergebnis:

 

Diesel/Benziner haben ein 5-6 mal höheres Risiko zu brennen (Werte bereinigt, ist also das tatsächliche Verhältnis der Brandgefahr zueinander unabhängig vom jeweiligen Aufkommen im Fuhrpark)

 

Hier handelt es sich um Brände in/an Autos allgemein, d.h. die Studie umfasst auch runtergefallene Kippen und Kollateralschäden durch Garagenbrände mit anderer Ursache, etc. Die reinen Akkubrände sind also noch mal um einiges geringer als die Fallzahlen.

 

Statistik in den USA zeigt ähnliches: 2016 hat 1 von 1.300 Verbrenner-GM's gebrannt. Und 1 von 33.000 Teslas. Auch hier ohne Bestimmung des Brandherdes. Erwiesene Brandursache Akku-Pack bei Erreichung der 100.000er-Marke: 4 von 100.000 Teslas (2x USA, 1x Mexico, 1x Norwegen). Ja, seriös, alle Fälle sind gut von der Presse dokumentiert worden, mehr gab's wohl wirklich nicht. (Wenn ein Tesla wegen eines technischen Defekts brennt, dann weiss es die Welt. Wenn auf dem Standstreifen was "normales" abfackelt, kommt's ganz vielleicht in die Lokalpresse).

 

Dokumentation wird auf Wunsch nachgereicht. 

 

Wer jetzt immer noch zur Hysterie neigt, darf sich an explodierende Handys, Laptops und E-Zigaretten in der Presse erinnern und solches Teufelszeug umgehend in die Tiefkühltruhe legen und diese hinterhier gut versiegeln... ;-)

 

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Ich halb jetzt nicht alles gelesen. Aber wer kauft sich in einen 6-8 Jahre alten Zoe ne 8000,- Batterie?  Denn das kostet er ja mehr wenn keine Miete bezahlt wird.  Die Batterie für den Schmalspur Mitsubishi kostet 12.000,-  ein Bekannter brauchte nach 4 Jahren ne neue.  Garantie abgelaufen. Nach viel Streit bekam er sie für 6000,-  Es wird keine alten E Autos geben. Da diese viel früher als Verbrenner verschrottet werden.  Ob das ökologisch ist?  

 

und neuen. Die Akkus werden im Hochofen verheizt und können nicht recycelt werden da sie solch eine Batterie nicht leer ist wenn sie leer ist wie zb ne Bleibatterie.  Nein, die chemische Reaktion ist immer im Gange und daher immer gefährlich.  Alte Fahrrad Akkus für den Haushalt usw.  das klingt alles in der Theorie fein. Aber in der Realität schauts dann hald anders aus.  
 

brennstoffzelle ist serien reif und gibts ja auch schon.  Busse in Stuttgart fahren mit Wasserstoff. 
 

 

Edited by pv211
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Mir kann doch hier keiner erzählen, dass es unvorstellbar ist, dass die Lebensdauer eines Akkus über X-Faktoren, wie Qualität, Nutzungsprofil, Lademanagement etc. beeinflussbar ist.

Da vermutet einer hinter jeder Studie den Einfluss der bösen Automobilindustrie und kommt nicht auf die Idee, dass einem alle 2 Jahre ein neues Smartphone angedreht werden soll?

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vor 54 Minuten hat pv211 folgendes von sich gegeben:

  brennstoffzelle ist serien reif und gibts ja auch schon.  Busse in Stuttgart fahren mit Wasserstoff. 

 

 

für alles was über 2T wiegen muss und permanent Leistung abruft, also jegliches Nutzfahrzeug, vom Traktor bis zum Lastwagen oder Omnibus ist das sowieso die einzige sehbare Alternative, und das wird auch ein Musk nicht ändern, Physik ist halt unbestechlich.

 

vor 1 Stunde hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Diesel/Benziner haben ein 5-6 mal höheres Risiko zu brennen (Werte bereinigt, ist also das tatsächliche Verhältnis der Brandgefahr zueinander unabhängig vom jeweiligen Aufkommen im Fuhrpark)

 

Hier handelt es sich um Brände in/an Autos allgemein, d.h. die Studie umfasst auch runtergefallene Kippen und Kollateralschäden durch Garagenbrände mit anderer Ursache, etc. Die reinen Akkubrände sind also noch mal um einiges geringer als die Fallzahlen.


warscheinlich ist der gemeine Teslafahrer halt eher nichtraucher :-)

die Sache ist halt wenns brennt, dann ist halt ungleich mehr Alarm als beim reinen Verbrenner.
nen Verbrenner hast du mit a bissl Schaum und einer Tankladung schon gelöscht
Ein Stromer im vollbrand wird immer zum Akkubrand werden, egal wovon der Brand ausging.
Man sitzt halt nunmal auf ner Palette Feuerwerkskörper, das muss klar sein.

aber es  gibt auch jetzt schon harmlosere Zellen halt mit geringerer Energiedichte, da wird die entwicklung schon weitergehen.

alte Fahrakkus führn Haushalt
hier werden eher Akkus von Unfallwagen hergenommen wo die Zellen noch gut sind, ein Akku der nichtmehr zum fahren taugt mit dem wirst auch nix kochen können.

Hab sogar nen Bekannten der sich das gebaut hat, ich müssts net haben, hab so schon oft genug Schlaflose nächte weil mir einfällt dass der Akku vom Akkuschrauber wohl noch im Ladegerät drin ist:-)

 

 



 

Edited by Werner Amort
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vor 9 Stunden hat reusendrescher folgendes von sich gegeben:

Und ja, ich find's vereinbar mit Zweitaktfahren, CO2 ist ja nicht das Problem, und wenn hoffentlich mal das Alkylatbenzin flächendeckend verfügbar ist, dann fällt auch das Benzol als unser Hauptproblem weg

 

Das gibt es ja schon flächendeckend im Versand in Form von fertig gemischtem 1:50 Aspen oder anderen Marken. Nur leider für 3-4 Euro pro Liter...

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vor 5 Stunden hat *Wolfgang* folgendes von sich gegeben:

immerhin dürfen ja selbst in Werkstätten nur die Leute an E-Autos herumschrauben, welche die entsprechenden Schulungen haben (zumindest dann, wenn an den Antrieben, Akkus usw. herumrepariert wird).

Richtig.

Und da sind wir ja auf dem richtigen Weg. Jeder Kfz-Mechatroniker ist mit Bestehen seiner Gesellenprüfung bereits soweit geschult, dass er theoretisch befähigt ist ein Elektrofahrzeug spannungsfrei zu schalten.

Die Alten müssen eben noch den 8-sündigen Lehrgang mitmachen. Für Arbeiten am Hochvoltsystem braucht es dann den sogenannten Hochvoltschein. Auch der wird bereits in vielen Berufsschulen ausbildungsbegleitend angeboten.

Du siehst, das Problem ist erkannt und wird konsequent bearbeitet. :thumbsup:

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vor einer Stunde hat pv211 folgendes von sich gegeben:

brennstoffzelle ist serien reif und gibts ja auch schon.  Busse in Stuttgart fahren mit Wasserstoff. 

 

Hallo!
Interessant in diesem Zusammenhang ist ja, dass Toyota (wechselt sich ja regelmäßig mit VW an der Spitze als größter Autohersteller ab) natürlich führend bei Hybridfahrzeugen ist, aber komplett auf reine Elektrofahrzeuge verzichtete, nun aber schon seit Jahren in Serie Wasserstoffautos verkauft, und zwar in Form des Mirai.

Ich bin ja von Elektroautos im Prinzip überzeugt, habe seit fünf Jahren einen Citroen C-Zero (mit 5000km als Vorführer für 8500 Euro gekauft, billiger kann man nicht Auto fahren), aber dass Toyota das komplett überspringt, sollte einem zu denken geben. Die sind ja nicht doof.

VG Henning

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vor einer Stunde hat pv211 folgendes von sich gegeben:

 Es wird keine alten E Autos geben. Da diese viel früher als Verbrenner verschrottet werden.  

Das halte ich für weit hergeholt und kanm der Argumentation noch nicht ganz folgen.

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vor 5 Minuten hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

Richtig.

Und da sind wir ja auf dem richtigen Weg. Jeder Kfz-Mechatroniker ist mit Bestehen seiner Gesellenprüfung bereits soweit geschult, dass er theoretisch befähigt ist ein Elektrofahrzeug spannungsfrei zu schalten.

Die Alten müssen eben noch den 8-sündigen Lehrgang mitmachen. Für Arbeiten am Hochvoltsystem braucht es dann den sogenannten Hochvoltschein. Auch der wird bereits in vielen Berufsschulen ausbildungsbegleitend angeboten.

Du siehst, das Problem ist erkannt und wird konsequent bearbeitet. :thumbsup:

Da hat mein Pyrotechnik-Schein für Airbags, Gurtstraffer und Gedöns länger gebraucht und der ist nur 5 Jahre gut.

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Ach ja: Ergänzung zum C-Zero: der ist jetzt 8 Jahre alt, hat immerhin 50000km runter und noch keinen Kilometer Reichweite eingebüßt. Falls mal etwas kaputt sein sollte: es gibt eine rührige Szene, die günstig Teile und Know-How austauscht.

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vor 29 Minuten hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

 

Die Alten müssen eben noch den 8-sündigen Lehrgang mitmachen. Für Arbeiten am Hochvoltsystem braucht es dann den sogenannten Hochvoltschein.

 

der ging bei mir 3 tage, war  sehr aufschlußreich.

 

mein "traum" seit einigen jahren: ein Panda Elettra.

für mein fahrprofil top geeignet: 19km einfach zur arbeit, nur ein kurzes stück "hochgeschwindigkeitsstrecke"

parken und laden könnte ich auf dem hof.

 

gruß, stefan

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Vielleicht nochmal ein paar unbelegte Gedanken, zu dem was die Automobilindustrie wollen könnte:

 

Die OEMs haben sicherlich ne 5-Stellige Zahl an Powertrain-Experten in Lohn und Brot, die von der Einspritzung bis zum Getriebe alles entwickeln. Die alle zu verrenten und umzuschulen kostet viel Geld. Wenn du auf E umstellst, sind die sonst über.

Wenn bei allen spezialisierten Zulieferern im Raum Stuttgart die Lichter ausgehen, haste da bald Ruhrgebiet 2.0. Ein Konzept dafür hat keiner.

 

Einen Nachfolger für Golf, E-Klasse etc. zu entwickeln ist billiger, als eine neue elektrische Plattform. Da gibt's satt Übernahme-Teile. Baukästen für E-Autos gibt es noch nicht. Was da grad beim VW ID passiert ist doch hochnotpeinlich. Einiges funktioniert beim Tesla auch besser, weil es eben kein umgestrickter Verbrenner ist.

 

Viel Know-How liegt beim Zulieferer. Wenn ich sehe, wie wenig unsere Kunden unsere Produkte, oder was sie davon erwarten, verstehen, wird mir oft schwindlig. Bei uns ist das Antrieskonzept egal, aber auch da hat man Vertrauensverhältnisse zu Lieferanten aufgebaut, die meistens direkt vor der Haustür sitzen.

 

Ölwechsel? Zündkerzen? Luftfilter? An der Wartung werden die Niederlassungen deutlich weniger verdienen. Bremsen verschelißen dank Rekupation weniger...

Mehr Gewicht geht evtl. auf Fahrwerksteile, aber ob es das rausreißen kann?

 

Ich glaub ja, dass Länder ohne Nennenswerte Automobilindustrie da deutlich weniger verschleppen.

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Ich würde gerne mitdiskutieren, aber mir fehlt leider die Zeit. Für diejenigen, die gerne etwas tiefer in die Materie einsteigen möchten daher nachfolgend ein paar Links zum Thema elektrische und klimaneutrale Mobilität sowie Tesla.

 

https://ecomento.de/2020/09/01/porsche-ueber-die-perfekte-zelle-fuer-elektroauto-batterien

 

https://www.automobil-industrie.vogel.de/porsche-steigt-in-e-fuels-entwicklung-ein-a-960265

 

https://www.automobil-industrie.vogel.de/vda-ohne-wasserstoff-und-e-fuels-keine-klimaneutrale-mobilitaet-a-912513/

 

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kann-Wasserstoff-die-Autoindustrie-retten-article21929712.html

 

 

https://ecomento.de/2020/07/23/adac-ermittelt-elektroauto-ladeverluste/

 

https://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/bmw-beauftragt-start-up-northvolt-mit-dem-bau-von-batteriezellen-a-ed754990-8fe6-4e2b-a901-e179496e618

 

https://ecomento.de/2020/07/16/shell-erste-eigene-elektroauto-schnellladesaeulen-in-betrieb

 

https://www.welt.de/wirtschaft/article211616083/Irrefuehrende-Werbung-Teslas-Maerchen-vom-Autopiloten-endet.html

 

https://www.nzz.ch/wirtschaft/elektromobilitaet-tesla-und-glencore-in-der-kobalt-zwickmuehle-ld.1564415

 

https://www.forbes.com/sites/jamesmorris/2020/07/11/teslas-shift-to-cobalt-free-batteries-is-its-most-important-move-yet

 

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/es-gibt-ein-dringendes-problem-beim-e-auto-r-2/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=es-gibt-ein-dringendes-problem-beim-e-auto-r-2

 

https://www.cnbc.com/2020/06/30/tesla-and-the-science-of-low-cost-next-gen-ev-million-mile-battery.html

 

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/e-autos-schaden-der-umwelt-mehr-als-diesel-r/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=e-autos-schaden-der-umwelt-mehr-als-diesel-r

 

https://www.automobil-industrie.vogel.de/studie-wie-die-brennstoffzelle-die-zulieferindustrie-veraendert-a-943256

 

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/tesla-model-s-akku-gefaehrlicher-fehler-braende-kurzschluesse-interne-mails-1/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=tesla-model-s-akku-gefaehrlicher-fehler-braende-kurzschluesse-interne-mails-1

 

https://www.forbes.com/sites/jamesmorris/2020/06/27/can-tesla-be-beaten-by-its-own-quality-control

 

https://www.focus.de/auto/elektroauto/j-d-power-studie-zu-tesla-desaster-fuer-tesla-elektroautos-schneiden-katastrophal-in-wichtigem-kunden-ranking-ab_id_12139797.html

 

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Und da sind wir ja auf dem richtigen Weg. Jeder Kfz-Mechatroniker ist mit Bestehen seiner Gesellenprüfung bereits soweit geschult, dass er theoretisch befähigt ist ein Elektrofahrzeug spannungsfrei zu schalten.

Die Alten müssen eben noch den 8-sündigen Lehrgang mitmachen. Für Arbeiten am Hochvoltsystem braucht es dann den sogenannten Hochvoltschein. Auch der wird bereits in vielen Berufsschulen ausbildungsbegleitend angeboten.

Du siehst, das Problem ist erkannt und wird konsequent bearbeitet. :thumbsup:

 

 

Das stelle ich auch nicht in Frage, immerhin muß es schon im Sinne des Werkstattbetreibers sein, daß seine Leute die richtigen Schulungen haben und dementsprechend auch befähigt sind, ihre Arbeit fach- und sachgerecht zu erldigen. Das funktioniert und funktionierte  ja bei anderen Dingen auch (z.B. Airbags, neue Reparaturmethoden, CAN-Bus im Fahrzeug, etc)

 

Mein Gedanke ging eher in Richtung Feuerwehr, welche ja bei Unfällen zur Stelle sein muß und vor Ort nicht erst lange herumrecherchieren kann, wie man im konkreten Fall nun vorgeht. Wenn ich nun weiter überlege, welcher Aufstand teils gemacht wird, wenn meinetwegen eine freiwillige (!) Feuerwehr ihr 25 oder 30 jahre altes Auto (also, ihr Arbeitsgerät!!) ersetzt haben möchte, dann wüsste ich doch gerne, wie lange es dauert bis man die Ausrüstung zur Personenrettung bei Unfällen mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen up-gedatet hat. Und die Feuerwehrler müssen ja auch geschult werden (alle, man weiß ja nie  welcher Feuerwehrmann bei einem Unfall vor Ort sein wird). Nicht, daß das unmöglich ist, aber schon heute dauern solche Dinge ja mitunter seeehr lange.

Edited by *Wolfgang*
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vor 38 Minuten hat *Wolfgang* folgendes von sich gegeben:

immerhin muß es schon im Sinne des Werkstattbetreibers sein

Stop.

Ich spreche nicht von Wünschen der Ausbilder in der Werkstatt, sondern von Vorgaben aus dem Kultusministerium.

Nach Wünschen aus vielen Werkstätten würde man den ganzen Elektrokram weglassen, weil die oft nur das hier und jetzt sehen.

 

 

Ich bin kein Feuerwehrler, aber ich meine mich zu erinnern, dass es Pläne gibt, wo man bei welchem Auto mit der Zange ansetzen darf, und wo nicht.

Vielmeicht meldet sich hier jemand vom Fach zu Wort?

 

Nachtrag: ich persönlich finde es übrigens auch ziemlich shice, dass die Azubis die elementaren Dinge der Mechanik nur noch vereinfacht erlernen. Schweißen Drehen Fräsen stehen gar nicht mehr im Bildungsplan. Außer in der Berufsfachschule.

Edited by PK-HD
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vor 14 Minuten hat PK-HD folgendes von sich gegeben:

wo man bei welchem Auto mit der Zange ansetzen darf, und wo nicht.

Ja gibt es seit mehreren Jahren. In meiner standardisierten Bude hat das jeder Firmenwagen in der Sonnenblende klemmen, TÜV N macht das auch und viele mehr. Sogenannte Rettungskarte.

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