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Kurbelwelle revidieren, sowie Zusammenbau von Neuen Wellen

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Da hier in letzter Zeit sehr heftig über die Rundlaufgenauigkeit von Wellen diskutiert wird,

wenn diese Wellen vom Rundlaufprüfgerät genommen werden,

teils mit Videoaufnahmen dokumentiert.

 

Je nach Kunde,

wenn dieser die Möglichkeit hat den Rundlauf und Schlag gegenzuprüfen,

diese angeblich auf fast "null" laufenden Wellen plötzlich 6-7/100 schlagen.:-(

 

Ich weiss zu 1000% das dies nicht am unsachgemäßem Umgang mit den Paketen liegt!

 

Das hat absolut nichts mit der Unfähigkeit des Welleninstandsetzers,

oder bei Neuwellen mit dem Werker zu tun, der die Welle verpresst und richtet,

sondern liegt einzig und allein daran,

das in den Presspassungen des HZ in den Wangen Spannungen vom "drücken" und "spreizen" sowie "Verdrehung" vorhanden sind.

 

Ich bemerkte dies auch durch Zufall vor etlichen Jahren,

als ich abends eine Welle fertig gepresst, gerichtet,

mit perfektem Rundlauf im Prüfgerät hängen ließ.

 

Nächsten Morgen nochmals den Rundlauf geprüft,

da traf mich fast der Schlag.

Die Welle hatte tatsächlich einen Schlag auf gleicher Höhe von fast 8/100!:-(

Die Welle musste nochmals gespreitzt werden,

sprich, die Wangen federten wieder zurück.

 

Seitdem werden bei mir die Wangen,

wenn nötig extrem "überdrückt" oder "überspreizt",

dann wieder leicht zurückgedrückt oder zurückgespreitzt.

 

Dann wird die Welle nochmals nach ca. 30min. geprüft,

wenn die Welle dann "steht,

kommt diese Welle erst in den Versand!

 

Vor kurzem warteten zwei Teamchefs vom Zuera Rennen auf Ihre gerichteten und frisch gepressten Wellen,

beide konnten vor Ort mit ansehen,

was sich da in einer halben Stunde an so einer Welle tut,

dies konnten beide kaum fassen.

 

Manche Wellen bekommt man auf lange Sicht gar nicht hin,

da sind solche Spannungen vorhanden.

Für den Moment der Videoaufnahmen "stehen" diese Wellen,

aber nach einiger Zeit laufen diese Wellen eben nicht mehr so toll.:satisfied:

 

Kommt dann im Fahrbetrieb die Belastung der Wellendurchbiegung dazu,

wandern die Wangen nochmals Richtung der größeren Vorspannung,

 

pr

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