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Das Große GARTEN Topic


michgibtsauch
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vor 13 Stunden hat salami folgendes von sich gegeben:

Für meine Gartenpumpe würde ich gerne einen Saugschlauch ( 1 1/4 Zoll) eingraben. Kommt nur ca. 30 cm unter die Erde (eine Böschung runter) und wird im Winter vollständig entleert. Ein Verlegerohr kann/will ich nicht nehmen, da 2 Knicke/Kurven verlegt werden müssen. Da ich den Schlauch nicht regelmäßig erneuern möchte, hätte ich da gerne etwas Langlebiges. Gibt es da Tipps oder Erfahrungen? Es ginge auch Schlauch in Schlauch, falls es damit leichter wird.

 

Ich würde trotzdem die Hauptleitung in einem PE-Rohr (40mm) ausführen und nur an den verwinkelten Anschlüssen bei der Pumpe bzw. Magnetventilbox ggf. auf einen Flex-Schlauch ausweichen.

 

Bei Dir um die "Ecke" wäre

https://www.toifl.co.at/  (früher Fa. Parga)

oder 

https://shop.raintime.at/ 

 

da kann dir mit Sicherheit auch weitergeholfen werden!

 

lg

 

 

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Am 10.8.2022 um 09:06 hat Sebi1111 folgendes von sich gegeben:

Servus,

 

bei mir steht auch ein neues Projekt an... dafür muss ich jetzt erst mal eine Natursteinwand errichten (insgesamt ca. 17 Laufmeter).

Plan ist jetzt, die erste Reihe mal auf ein Betonfundament zu setzen. Die Wand hat jedoch "Kurven drinnen" also kann ich mir keine Schnur ziehen.

 

Wie kann ich denn am einfachsten sicherstellen, dass ich mit der ersten Reihe mit allen Steinen auf gleicher Höhe bin? Gibts da irgendwo ein

günstiges Gerät?

 

Die Wand wird nur 1m bis max 1,20m hoch, die Steine haben das Maß 40x20x20 cm... Auflagefläche geschnitten. Würdet ihr die Steine kleben oder

einfach nur so verlegen? (1 Stein wiegt knapp 36 Kilo).

 

Kennt sich hier jemand mit sowas aus?

 

Wenn du in München Umgebung wohnst, dann kannst du Dir von mir ein Laser- bzw. ein normales Standard Nivelliergerät ausborgen!

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vor 23 Stunden hat milan folgendes von sich gegeben:

 

 

 

Bei uns das gleiche, wobei die Dielen aufgrund schlechter Qualität bereits deutlich früher zu reißen uns splittern begonnen haben. Sind jetzt in der neunten Saison drauf und sollen auch noch das ein oder andere Jahr drauf bleiben. Allerdings begehen wir die Dielen meist, wenn auch nicht immer, mit Latschen.

 

Unlängst empfahl mir ein Gartenbauer in einem Gespräch Mukulungoholz. Er würde ausschließlich noch solches verbauen.

Milan hat es bereits angesprochen!

Die Qualitätsmerkmale (Astlöcher, Trocknungsgrad) beim Holz spiegeln sich immer auch im Preis, daher ist es auch da ratsam im Holzhandel (Sägewerk) zu kaufen und nicht unbedingt im Bauhaus.

 

Die relativ günstige sibirische Lärche kannst du nicht gleichsetzen mit der heimischen Lärche.

Ich verwende beim Terrassenbau ausschließlich die Lungauer Hochgebirgslärche (geschlägert ab 1500m) eines Salzburger Spielgeräteherstellers und fahre damit recht gut.

Ich habe mich auch von den geriffelten Dielen verabschiedet und montiere nur noch glatte Bretter. Ist sicherlich rutschiger, dafür ist aber die Absplitterung kein wirkliches Thema mehr.

 

Die Verarbeitung von Tropenhölzer ist deutlich zeitaufwändiger und anstrengender.

 

Das Hauptaugenmerk würde ich beim Holzdeckbau  immer auf die Belüftung der Unterkonstruktion legen. Wenn das ordentlich funktioniert und es zu einer raschen Abtrocknung der UK und der Dielenbretter (Unterseite) kommt, dann ist das Deck auch deutlich langlebiger. Distanzhalter zw. UK und Diele sind ebenfalls Pflicht.

 

WPC - Dielen und Thermohölzer sind auch nicht wirklich meins......

 

Edited by 125vnb6
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hat jemand eine Idee warum es unsere Kirsche erwischt hat?

vor 1 Jahr gepflanzt und immer brav gegossen. 

 

Hatte einen relativ starken Läusebefall im Frühsommer, da haben wir sie 1x mit verdünnter Brennnesseljauche behandelt. Läuse waren auch weg, und alles war ganz ok.

 

Andere Pflanzen haben wir parallel auch behandelt, denen geht es gut. 

 

Besteht die Chance, dass die Kirsche wieder ausschlägt?

 

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Am 12.8.2022 um 17:53 hat salami folgendes von sich gegeben:

Für meine Gartenpumpe würde ich gerne einen Saugschlauch ( 1 1/4 Zoll) eingraben. Kommt nur ca. 30 cm unter die Erde (eine Böschung runter) und wird im Winter vollständig entleert. Ein Verlegerohr kann/will ich nicht nehmen, da 2 Knicke/Kurven verlegt werden müssen. Da ich den Schlauch nicht regelmäßig erneuern möchte, hätte ich da gerne etwas Langlebiges. Gibt es da Tipps oder Erfahrungen? Es ginge auch Schlauch in Schlauch, falls es damit leichter wird.

Schon mal über PVC-U Rohr nachgedacht?

Individuell zuschneidbar, diverse Winkel, recht leicht verklebt und bei Beachtung der Verlegeanleitung unter Flur auch ewig haltbar…

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vor 3 Stunden hat Tyler Durden folgendes von sich gegeben:

hat jemand eine Idee warum es unsere Kirsche erwischt hat?

vor 1 Jahr gepflanzt und immer brav gegossen. 

 

Hatte einen relativ starken Läusebefall im Frühsommer, da haben wir sie 1x mit verdünnter Brennnesseljauche behandelt. Läuse waren auch weg, und alles war ganz ok.

 

Andere Pflanzen haben wir parallel auch behandelt, denen geht es gut. 

 

Besteht die Chance, dass die Kirsche wieder ausschlägt?

 

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Ich vermute stark Pilzbefall (Monilia) der zur Spitzen- bzw. Triebdürre geführt hat.

Ich glaube beim Zoomen die Rindenschädigungen am einjährigen Holz durch den Pilz erkennen zu können.

Einziger Rettungsversuch in diesem Stadium ist meiner Meinung nach, ein gewagter Rückschnitt bis ins gesunde Holz. Schaut danach furchtbar aus da wahrscheinlich nur der Leittrieb erhalten bleibt. Seitlichen Triebe scheinen alle diese gräuliche Verfärbung aufzuweisen und sollten daher entfernt werden, da es an den Übergangsstellen zum Gummifluss kommen kann welcher ein zusätzliches Risiko des Absterbens birgt.

Bin mir aber nicht ganz sicher!

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Das hier ist was für das GSFwa, mit Garten-Bezug: Bei uns ist heute Abend eine Wasserschildkröte eingezogen. Nach erster Recherche ist es möglicherweise eine Chinesische Dreikielschildkröte. Diese wäre hier nicht heimisch, also vermutlich ausgesetzt. 😠 Ich hab von den gepanzerten Kollegen überhaupt keine Ahnung. Ich hab sie erstmal aus dem Teich geholt und für die Nacht gut versorgt. Was macht man mit so einem Tier? Den Winter wird sie draußen nicht überstehen. Tierheim? Gibt es für Reptilien spezielle Anlaufstellen?

 

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vor 19 Minuten hat Roggi folgendes von sich gegeben:

Das hier ist was für das GSFwa, mit Garten-Bezug: Bei uns ist heute Abend eine Wasserschildkröte eingezogen. Nach erster Recherche ist es möglicherweise eine Chinesische Dreikielschildkröte. Diese wäre hier nicht heimisch, also vermutlich ausgesetzt. 😠 Ich hab von den gepanzerten Kollegen überhaupt keine Ahnung. Ich hab sie erstmal aus dem Teich geholt und für die Nacht gut versorgt. Was macht man mit so einem Tier? Den Winter wird sie draußen nicht überstehen. Tierheim? Gibt es für Reptilien spezielle Anlaufstellen?

 

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Also hier in München gibt es als Unterabteilung des Tierheims ne eigene Reptilien Auffangstation. Die nehmen sich solcher Fälle an - musst mal gucken ob es so was bei euch auch gibt.

hat der Kollege Krallen an den Pfoten oder nicht? Falls ja ist es ne landschildkröte - so viel weiß ich. Sonst krr der nun ich mich auch nicht wirklich aus.

Als erstes würd ich aber mal in der Nachbarschaft rumfragen. Weit kommen die Kerlchen ja nicht. Erst recht wenn’s ne wasserschildkröte wäre - die käme aus der direkten Umgebung.

wenn’s ne landschildkröte ist dann etwas weiter. Vielleicht ausgebüxt und hatte einfach Durst. Dann haste ihr wohl die Haut gerettet…

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vor einer Stunde hat Roggi folgendes von sich gegeben:

Das hier ist was für das GSFwa, mit Garten-Bezug: Bei uns ist heute Abend eine Wasserschildkröte eingezogen. Nach erster Recherche ist es möglicherweise eine Chinesische Dreikielschildkröte. Diese wäre hier nicht heimisch, also vermutlich ausgesetzt. 😠 Ich hab von den gepanzerten Kollegen überhaupt keine Ahnung. Ich hab sie erstmal aus dem Teich geholt und für die Nacht gut versorgt. Was macht man mit so einem Tier? Den Winter wird sie draußen nicht überstehen. Tierheim? Gibt es für Reptilien spezielle Anlaufstellen?

 

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Ich schließe mich freerider an: auf dem Bild sieht die fast wie eine griechische Landschildkröte aus. Die versäuft dir im Wasser.

Check das erst mal genauer bevor du sie über Nacht in der gefüllten Badewanne lässt.

Check mal ob das Schwanzende hornig ist.

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vor 11 Stunden hat 125vnb6 folgendes von sich gegeben:

Ich vermute stark Pilzbefall (Monilia) der zur Spitzen- bzw. Triebdürre geführt hat.

Ich glaube beim Zoomen die Rindenschädigungen am einjährigen Holz durch den Pilz erkennen zu können.

Einziger Rettungsversuch in diesem Stadium ist meiner Meinung nach, ein gewagter Rückschnitt bis ins gesunde Holz. Schaut danach furchtbar aus da wahrscheinlich nur der Leittrieb erhalten bleibt. Seitlichen Triebe scheinen alle diese gräuliche Verfärbung aufzuweisen und sollten daher entfernt werden, da es an den Übergangsstellen zum Gummifluss kommen kann welcher ein zusätzliches Risiko des Absterbens birgt.

Bin mir aber nicht ganz sicher!

Danke, das klingt ja nicht so gut…

 

Ich kann ja noch mal ein paar Nahaufnahmen machen heute Abend.

Und dann werde ich die Tage mal zurückschneiden.

 

Schnittholz wahrscheinlich besser in den Restmüll richtig?

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vor 2 Stunden hat Tyler Durden folgendes von sich gegeben:

Schnittholz wahrscheinlich besser in den Restmüll richtig?

Ja!

....aber genauso wichtig ist es das Schneidewerkzeug anschließend ordentlich zu desinfizieren.

(z.B. Bremsenreiniger ...sollte bei einem Schrauber ja vorrätig sein :satisfied:)

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vor 21 Stunden hat 125vnb6 folgendes von sich gegeben:

Ja!

....aber genauso wichtig ist es das Schneidewerkzeug anschließend ordentlich zu desinfizieren.

(z.B. Bremsenreiniger ...sollte bei einem Schrauber ja vorrätig sein :satisfied:)

Klar :-)

 

hier noch ein paar Detailbilder. 

Muss ich jetzt alle Äste bis zum Stamm kürzen?

Sieht so aus als wenn der Stamm auch noch betroffen ist. Etwas Harz ist dort auch ausgetreten. 

Danke!

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Das Harzige wäre schon der oben erwähnte Gummifluss der gerne gerne mal bei Jungpflanzen mit unausgeglichenen Wasserhaushalt auftritt!

In der Regel, wenn zu viel gewässert wurde bzw. ein ungünstiger Standort vorliegt.

Die Kirsche verträgt keine Staunässe (vor allem über die Wintermonate) und benötigt einen gut

durchlässigen Boden bzw. sonnigen Standort (der wäre bei Dir allerdings eh gegeben).

 

 

Wobei zum Abklären wäre, ob der Gummifluss zusätzlich im Zuge einer Pilzerkrankung erfolgte (eben dem Triebspitzensterben verursacht durch Monilia) oder alleinig für das Absterben der Seitentriebe verantwortlich ist ohne Einwirkung einer Pilzinfektion.

Es kann durchaus auch sein, dass dieser harzige geleeartige Ausbruch am Haupttrieb alleinig für das Absterben des Jungbaumes verantwortlich ist.

 

Du kannst dich jetzt mal vorsichtig herantasten und mal schauen inwieweit die Triebe wirklich komplett abgestorben sind. Man erkennt eh ganz gut an den Schnittflächen (bzw. am Kambium) ab wann der Trieb wieder Saft führend ist und dann setzt du zur Sicherheit nochmals ca. 20cm ins "gesunde" Holz nach.

 

Ob sich der Aufriss allerdings lohnt, ist eine andere Frage. Ich würde vermutlich eher in Richtung Entsorgung und Neupflanzung tentieren.

Es muss aber nicht wirklich jetzt an deiner Pflege oder dem Standort gelegen haben!

Es kann durchaus sein, dass du eine nicht vitale Pflanze gekauft hast und die Auswirkungen erst jetzt offensichtlich werden bzw. die Läuse (bzw. Ameisen) im Frühjahr Überträger von Infektionen waren.

 

Ansonsten hast ja auch vorbeugend Leimringe angelegt, das war schon mal ganz gut.

Bei der nächsten Pflanzung würde ich allerdings auch noch eine kleine Baumscheibe mit Giessrand anlegen und leicht mit Rinde abdecken. Zumindest nicht mit der Wiese in der Anwachsphase bis zum Stamm gehen! Wenn es blöd läuft ragen dann einzelne Halme über die Leimringsperre und bieten dann den Ameisen eine sogenannte Brücke auf den Stamm und deine Leimringe werden wirkungslos.

 

lg

Andreas

 

 

 

 

 

 

 

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Vielen Dank, wir haben den Baum letztes Jahr ungeplant geschenkt bekommen. Stammt aus einem lokalen Gartencentern.

Wir haben den im frühen Herbst gepflanzt, Staunässe ist bei uns eigentlich kein Thema. Boden ist sehr sandig und durchlässig. 

Evtl. anfangs zu viel gegossen. Kam auch phasenweise viel Niederschlag und dann wieder wochenlang nix, da haben wir auch immer zugegossen. Rasen hatten wir auf etwa 1 m Durchmeser abgetragen und Pflanzloch mit guter Erden und etwas Humus gefüllt. Im Frühjahr mit Schafswollpellets gedüngt.

 

Ich werd’s mal mit schneiden probieren und sonst war’s das leider. 

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Guten Morgen,

 

mein Vorgarten geht nach Süden. Ich habe schon die alten Bodendecker gegen sonnentolerante Gräserstauden und Sonnenhut ersetzt, diese gedeihen gut und ich habe den Eindruck, dass es auch einen positiven Effekt auf die Temperatur vor dem Haus gibt.

Jetzt würde ich gerne einen Baum setzen, der zusätzlichen Schatten spenden soll. Er sollte tolerant gegenüber Trockenheit sein und nicht allzu tief wurzeln - in der Nähe verläuft die Abwasserleitung des Hauses, Höhe bis 4-5 Meter....

Ich habe noch einen Gingko Bilboa im Topf - könnte ich den im Topf eingraben? was bote sich noch an?

 

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vor 13 Minuten hat Alte_Karre folgendes von sich gegeben:

Gingko Bilboa

 

Die meisten Ginkos sind m.E. recht sparrig und drängen sich als Schattenspender jetzt nicht so auf. Im Topf wird er irgendwann Probleme/Stress bekommen und eingehen. Ohne Topf können Ginkos sehr hoch werden, wachsen allerdings recht gemächlich. Meiner laienhaften Ansicht nach nicht so wirklich passend, für dein Vorhaben.

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Meine momentanen Favoriten bei Kleinbäumen auf Hochstamm gezogen (2,2 bis 2,5m):

 

1.) Pyrus calleryana `Canticleer´ (chinesische Wildbirne oder auch als Stadtbirne bekannt)

2.) Crataegus laevigata `Paul Scarlet´ oder `Carrierei´  (Rot bzw. Apfel-Dorn)

 

Wobei es da wahrlich eine Vielfalt an Gehölzen gibt! In der Regel hast du von allen Gattungen auch Zwergformen. Da geht es eigentlich mehr ums persönliche Gefallen.

1.) Wuchsform (säulenförmig, kugelig, kegelig etc.)

2.) Blatt, Blüte und ggf. Frucht

 

etc.

 

Auch diverse Formgehölze könntest du in Erwägung ziehen (Schirm, Rechteck  etc.)

 

Wobei es immer schwierig ist Empfehlungen zu geben wenn nicht wirklich das komplette Umfeld erkennbar ist. Ein kleines Foto vom Vorgarten wäre in solchen Fällen nicht schlecht, dann könnte man die Lage deutlich besser einschätzen.

 

bezüglich Kanal:

wirklich Probleme gibt es eigentlich nur wenn altes Steingut-Rohr verlegt ist und dieses undicht bzw. brüchig ist. 

Bei Neuanlage wird in der Regel eigentlich fast ausschließlich wurzelfestes Kunststoffrohr (mit entsprechenden Muffen) verlegt:

Die Faustformel besagt: Kronenbreite entspricht in etwa dem Durchmesser des Wurzeltellers + 1,5m (Sicherheitsabstand)

Edited by 125vnb6
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Wieder etwas bezüglich Bewässerung:satisfied:!

Nachdem ich mir letzte Woche einen Garten angeschaut habe, wo der Wunsch nach einer Bewässerung anstand und der Kunde seine komplette Gartenausstattung (Mähroboter, Licht etc.) über das Gardena smart System laufen hat, war auch ich gezwungen mich mit den Gardena Produkten mal genauer auseinander zusetzten. 

Ihr wisst ja aus meinen Erzählungen, dass ich schon seit Jahren beim Bewässerungssystem auf Produkte der Firma Hunter schwöre und ich bei den Gardena Bewässerungsgeschichten äußerst skeptisch bin.

Betrifft vor allem die von Gardena verwendeten Dauerdruckverbindungen mittels Wassersteckdose und Gardena-Schlauchsteckkupplung bzw. auch deren Konturen- bzw. Versenkregner für größere Flächen. Das ist mir von der Festigkeit und Haltbarkeit einfach zu kritisch.

Die Beurteilungen im Netz sprechen da auch Bände.

Der wirkliche Vorteil von Gardena Produkten ist für mich in der schnellen Verfügbarkeit in den meisten Baumärkten begründet.

 

Bei der Recherche bezüglich des Bewässerungscomputers von Gardena  und deren Anbindung an das smart Home System bin ich allerdings dann über ein Video gestolpert, das den Einbau von Hunter Ventilen in die Magnetventilbox von Gardena beschreibt und ich wurde neugierig, da die Abmessungen der Gardena Ventilboxen V1 und V3 deutlich geringer sind als die, die ich von rainbird oder irritec im Einsatz habe. 

 

Nachdem ich schon des öfteren mit der wuchtigen Größe der Boxen bei kleinen Gärten gehadert habe und ich ggf. auch in diesen Garten auf etwas kleineres angewiesen bin, habe ich mich entschlossen der Sache auf den Grund zu gehen und mir mal das Ganze genauer anzuschauen bzw. auch zu testen.

Die zwei Ventilboxen und auch das Gardena-Magnetventil 24V habe ich dann gleich mal geordert um es vergleichen zu können.

 

Die Boxen von Gardena haben die angenehmen Maße von:

 

V1 (für ein Magnetventil) ........27*19*20cm

V3 (für drei Magnetventile).....37*28*20cm

 

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Die kleinste Standartbox für max. 4 Magnetventile inkl. Absperrung von Irritec verbucht da schon stolze

50*38*32cm!

 

Beim Magnetventil hat das Hunterventil (PGV) die gleiche Einbautiefe wie das Gardenaprodukt. Ich habe dann mal beide Ventile optisch verglichen. Das Hunterventil macht insgesamt einen wertigeren Eindruck (Magnetspule und Kabeln, Entlüftungsschraube etc.) ggü. dem Gardena-Ventil.

Bei Gardena Ventil hat mich auch ein wenig, der gesteckte manuelle Betätigungshebel zum Aus- bzw. einschalten des Ventils gestört (der ist nur gesteckt und über drei O-Ringe abgedichtet).

Insgesamt trägt das Gardena Ventil auch deutlich stärker auf.

 

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Gardena Ventil wurde von mir nur optisch beurteilt! In der Anwendung habe

ich das Ventil nicht getestet. Daher kann ich diesbezüglich keine Aussage machen.

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Preis Hunter knapp €23,00.--             Gardena knapp €30,00.--

 

Nachdem im Vorfeld im Gespräch schon klar war, dass für die Bewässerungskomponeten nur Hunter Teile in Frage kommen, habe ich dann versucht das Ganze in der Box umzusetzen.

Ich verbaue bei Bewässerungen grundsätzlich nur Teile die ich entweder schon ewig im Einsatz habe und für "gut" befinde oder bei einer Neumontage eines Produktes zumindest im Vorfeld mal ausgiebig getestet habe.

 

Leider ist die Ventilbox von Gardena auf Ventile mit Innengewinde ausgelegt, daher musste auch ich zum baugleichen Ventil von Hunter mit Innengewinde wechseln. Der Nachteil von Innengewinden ist, dass durchaus auch mal die Gefahr besteht, dass bei Verwendung von zu viel

Dichtmaterial das Gehäuse gesprengt wird. 

Ist auch öfters bei den Kritiken bezüglich des Gardena-Ventils zu lesen. Ich vermute hier allerdings ein groben Anwendungsfehler. In den meisten Videos (auf You-Tube) wird beim "zusätzlichen" Eindichten des Magnetventils die Dichtschnur verwendet. Ich kann mir gut vorstellen, dass durch zu viel Aufbringen von Wicklungen, es dann speziell im Winter zu Spannungsrissen kommt. Mir ist eigentlich auch unerklärlich warum hier zusätzlich abgedichtet wird, da die Einschraubhülsen über einen ausreichend dimensionierten O-Ring verfügen, welcher unproblematisch abdichtet (auch beim Hunter Ventil!)

Kunststoffgewinde dichte ich schon seit Jahren ausschließlich mit Teflonband ein, welches deutlich dünner aufträgt. Bei Dauerdruck reichen 15-20 Umwicklungen um das Ganze dicht zu bekommen.

Kunststoffverbindungen werden auch mit Gefühl angezogen und nicht mit der Rohrzange bis zum letzten Anschlag gequetscht. Beim Gewinde am Regnergehäusse sind es max. 7-10 Umwicklungen.

Da wird von Hunter extra darauf hingewiesen, da ansonsten Risse im Gehäuse entstehen können. 

Ich konnte auch in der Beilage zum Ventil oder zur Box nirgends die Anwendung oder Vorgabe eines zusätzlichen Dichtmaterials herauslesen!

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Vergleich Hunter PGV 1" Innengewinde mit 1" Außengewinde

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Beim individuellen Zusammenstellen von Verteiler verwende ich schon seit Jahren nur noch die Hunter-Ventile mit Außengewinde (unterschiedliche Einbautiefe ! ca. 7mm länger). Hat den Vorteil, dass Kopfstationen mit Überwurfverschraubungen (Holländer) verwendet werden können bzw. gleiches gilt für die abgehenden Fittinge auf das PE-Rohr. Somit erspart man sich das lästige Eindichten, da die Überwurfmuttern in der Regel über eingestochene O-Ringe oder herkömmliche Flachdichtungen verfügen.

 

Der Zusammenbau der Ventilboxen mit den Hunter-Ventilen verlief dann bei den Gardena Boxen gegen meiner Erwartung :satisfied: völlig problemlos.

Anfänglich war ich bezüglich der Teleskop Anschlüsse ein wenig skeptisch, aber auch das erwies sich als unbegründet. Wichtig ist allerdings wirklich, dass alle O-Ringe und auch die Bügelfixierungen mit dem beigelegten Silikonfett ordentlich bestrichen werden.

Im Netz gibt es zwar einen sogenannten Ventilschlüssel für die Befestigung der Ventile (habe ich ebenfalls geordert, aber noch nicht bekommen), der sehr hilfreich sein soll, ich kann aber sagen, dass es auch ohne funktioniert.

 

Die Anschlussklemmen für die Spulenverdrahtung sind zwar nett gemeint, da werde ich aber ebenfalls auf wasserdichte Kabelverbinder wechseln, da in Magnetboxen immer Kondenswasser und dadurch eine hohe Luftfeuchtigkeit vorherrscht. Auch bei einer "Flutung" der Box ist dann gewährleistet, dass die Magnetventile schalten.

 

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Hier mal das sogenannte Masterventil im verbauten Zustand und bereits unter Druck.

Das Masterventil wird ggf. den Bewässerungen vorgeschaltet und dient als Absicherung, sollte eines der Bewässerungsventile eventuell nicht mehr schließen. Ist nicht zwingend erforderlich, reduziert aber ein technisches Gebrechen deutlich.

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Hier beide Boxen verbunden und unter Druck.

Zum Größenvergleich mal die sogenannte Jumbo - Box von Irritec (Platz für 6 Magnetventile plus Absperrung Zuleitung)

 

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Weil ihr am Foto die Gardena Schlauchsteckverbindung seht. Die war nur zum Leitungsabdrücken.

Für den 48 Std. Test habe ich diese Konstruktion vor geschalten, welche dann ggf. auch in Natura Anwendung findet.

 

Messingverteiler mit Schraubfittingen und PE-Rohr oder über eine schraubbare Stahlflex-Leitung!

 

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Fazit nach 48 Std. Dauerdruck:

 

Test gelungen!

Die Boxen sind dicht (davon bin ich selbst überrascht) Ich hatte keinen Wasseraustritt. Die im Netz grassierenden Videos bezüglich Undichtheit kann ich nicht bestätigen. Ich vermute da eher schlampigen Zusammenbau. Wenn man sich an die Vorgaben seitens Gardena hält, dann sollte da eigentlich nicht wirklich viel schief gehen

Wie sich das ganze dann in Natura verhält kann ich allerdings erst sagen, wenn sie tatsächlich zum Einsatz kommen. Der Zusammenbau war unspektakulär und ging recht flott (ca. 45 Minuten für beide).

 

Qualität der Boxen sind meines Erachtens ausreichend. Die Irritec bzw. Rainbird Boxen sind sicherlich deutlich massiver können begangen werden bzw. zur Not auch überfahren werden, das spielt es bei der Gardena Ausführung mit Sicherheit nicht. (Da ist auch der Werkstoff ein komplett anderer)

Enormer Vorteil ist aber, dass diese Boxen auf der Unterseite geschlossen sind und über eine geschützte Wasserablauföffnung verfügen, somit ist ein sauberer Einbau gewährleistet.

Auch die mit Gummistöpseln versehenen Bohrungen für die Steuerkabel habe ich wohlwollend zu Kenntnis genommen.

 

An dieser Stelle sei natürlich auch erwähnt, dass Gardena ausdrücklich in der Beschreibung auf die bestimmungsgemäße Verwendung der Box in Kombination mit Gardena - Bewässerungsventilen hinweist (Gewährleistung- bzw. Garantieverlust!). Daher auch von mir! Ich betreibe dieses Spielchen aus reiner Privatfreude und will schon gar keinen von Euch zur Nachahmung animieren :-D!!

 

Standart-Boxen sind unten offen und sollten zumindest mittels Baustellenvlies abgedeckt werden. Außerdem müssen Löcher gesägt werden etc. etc. Ist auch immer mit entsprechendem Aufwand verbunden. Das fällt bei dieser Box weg

 

Ich sehe die Gardena-Box als Alternative bezüglich Wasserverteilung, wenn wenig Platz vorhanden ist. Dort wo allerdings genügend Freiraum zum Unterbringen von Magnetventilboxen besteht, würde ich die deutlich massiveren Standartboxen bevorzugen, wo auch eine deutlich größere

Produktauswahl bzw. Möglichkeit das in Innenleben individuell zu gestalten besteht.

 

.......die Abmessungen der Box sehe ich als den wirklich großen Bonuspunkt!

Manches hätte ich allerdings als Produktingenieur von Gardena anders gelöst, wäre aber wahrscheinlich nicht mit der Gardenafirmenphilosophie konform gewesen.

Wobei man fairerweise schon auch sagen muss, dass Gardena da einiges dazugelernt hat. Wenn man bedenkt, dass in früheren Zeiten das Kombinieren der einzelnen Leitungssysteme ein Krampf war, da bewusst andere Durchmesser gewählt wurden um ja eine Produkttreue förmlich zu erzwingen. Ist man jetzt wenigstens bemüht gewisse Unterschiede zu harmonisieren bzw. anzugleichen. Beim Smart Irrigation Computer wird (allerdings nicht ganz uneigennützig) sehr wohl auf die Kompatibilität mit anderen Magnetventilen hingewiesen.

 

Ich habe mir die App bzw. das Gardena smart System jetzt noch nicht genauer angeschaut . Aber bezüglich Aufbau und Features kann es mit Sicherheit nicht mit dem Hunter Hydrawise HC mithalten. Da liegen noch Welten dazwischen bzw. besteht enormer Handlungsbedarf.

 

.......und weil ich immer wieder mit der Aussage konfrontiert werde, dass ja Gardena deutlich günstiger sei, das habe ich Euch am Kostenfaktor Ventil widerlegt.

Es gibt sicherlich ein paar Artikeln wo die Top-Bewässerungsmarken  teurer sind, wenn aber eine Anlage komplett durchgerechnet wird, dann kompensiert sich das recht schnell. Ich habe z.B vor ca. zwei Jahren einem Bekannten eine Gardena - Anlage und eine Hunter Anlage durchgerechnet. Es bestand ein minimaler Unterschied  (ich glaube von € 180) ggü der Hunter-Anlage.

Wir haben uns dann auf eine Mischvariante geeinigt. Die Wasserverteilung und Steuerung von Hunter den sogenannten Vieleckregner (350m²) hat er mir dann aufs Auge gedrückt (Aqua - Contour automatic von Gardena).

 

Zwischenzeitlich zweimal reklamiert und getauscht, weil ständig ein Fehler bei der Stromversorgung mittels Solarzellen bestand, wodurch der Antrieb blockiert hat. Zwischenzeitlich ist anscheinend die Produktion dieses Regners eingestellt worden bzw. wurde auf ein neues Modell mittels Akku gewechselt. Das Ganze meines Erachtens nicht ohne Grund. Der Regner war auch zum Einstellen der Horror.

Daher bleibe ich bei den Regnern bei meiner Überzeugung! :satisfied:Da gibt es wahrlich besseres fürs selbe Geld!

 

 

 

 

Edited by 125vnb6
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Ich klinke mich mal zur Bewässerung ein. 
Gibt es Empfehlungen für Wasserschläuche? 
 

Hintergrund… wir pflanzen im Herbst eine Streuobstwiese auf dem vorgelagerten Grundstück.
Die Bäume möchte ich ab der nächsten Bewässerungsperiode (Frühjahr/Sommer 2023) mit Gießsäcken bestücken. Vom Wasserhahn im Garten oder Garage, bis zum entferntesten Baum sind es gut 150m. Meine Anforderung an den Schlauch wäre eine gute Haltbarkeit. Super flexibel muss er nicht unbedingt sein. Eine Möglichkeit zum Aufrollen wäre super. 
 

Gießsäcken von baumbad.de sind zur Zeit an ein paar anderen Gehölzen im Garten. Mit denen bin ich bisher ziemlich zufrieden. 
Falls es in diese Richtung noch Empfehlungen gibt, probiere ich diese gerne aus. 

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bzw. kannst Dir auch überlegen, ob nicht ggf. eine Wurzelzonenbewässerung Sinn macht?

 

https://dvs-beregnung.de/system-zollbubbler-zoll-25-cm-095l-m-1-2-zoll-ag-hunter-rzws-10-25

 

Dann ersparst du Dir Schlauch, Wassersäcke und vor allem Zeit!

 

Kleine Grabenfräse ausborgen und du bist in spätestens drei Stunden mit den Gräben fertig.

Bei 0,9 l / min kannst Daumen mal pi sicherlich so an die 8-10 Bäume an eine 1/2" Leitung  anhängen, wenn gar eine 3/4" oder 1" Leitung vorliegt natürlich deutlich mehr. 

Das hängt natürlich auch von deinem eigenen Anspruch ab. 

Wobei ich der Ansicht bin, dass bei Jungbäumen wenn die Wurzelzonenbewässerung 1 Stunde läuft es ausreichend ist, wenn nur ein Bubbler gesetzt wird. Wenn du allerdings vor hast die Bäume über die Anwachsphase hinaus weiterhin zu bewässern, dann empfiehlt sich natürlich sehr wohl ein zweiter. Könntest aber bei Bedarf dann immer noch nachrüsten.

 

Von mir immer gerne verwendet die Tropfspieße:

https://shop.raintime.at/produkt/tropfspiess-mit-regulierbarer-tropfkappe-360-0-40lh-bis-50-bar-wasserabgabe-mit-8-einzelstrahlen/

 

Da musst du nur dann wirklich beim Ausmähen aufpassen, dass du den Microschlauch nicht beschädigst. Gib es mit Strahlfunktion oder auch als Sprüher.

 

IMG_0818.thumb.JPG.3d5227695d16e83d18172fbda79711af.JPG

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Um dem Bewässerungswahn zu entkommen, den ich für nicht mehr zeitgemäß erachte, frage ich folgendes:

 

Was kann unser Meister seines Faches hier berichten zur Pflanzung von Kugelrubinien, Amber und Atlaszeder?

Bei allen erscheint mir das zukünftig anzutragende Wasservolumen klein trotz Trockenperioden und Hitzewellen.

Dazu fleischige Bodendecker, Sommer- und Schmetterlungsflieder, Mandelbaumchen und Gräser, um die Beete zu füllen.

Dieses Jahr wurden die ersten Hanfpalmen gesetzt, die wassergierigen Hortensien fliegen dafür im Herbst auf ewig auf den Kompost.

 

Liege ich bei der Umgestaltung mit Fokus auf Trinkwassersparen ungefähr richtig?

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Ist mit ziemlicher Sicherheit ein guter Ansatz!

Es wird sich bezüglich Erwärmung sicherlich einiges ändern bzw. zu einem gewissen Teil auch die Botanik an die Umstände anpassen. So ein Anpassungsprotzes dauert aber. Die Umsetzung der Maßnahmen durch die Bevölkerung wird wohl auch noch ein Weilchen dauern.

 

Nicht jeder möchte die Hortensie gegen eine Hanfpalme tauschen:satisfied:!

 

 

Nur als kleines Beispiel: Man hat Versuche mit Erdbeer-Pflanzen gefahren um festzustellen wie diese auf die prognostizierte Erwärmung reagieren. Kamen optisch ganz gut zu recht, allerdings hat man festgestellt, dass die Erdbeerblüte dann ihren Duft verliert. Der Duft einer Blüte ist allerdings der Lockstoff für Insekten (z.b Bienen) welche für die Bestäubung und somit Befruchtung wichtig sind. 

Keine Befruchtung ----keine Frucht---keine verzehrbare Erdbeere!

 

Aber ich gebe Dir recht, mit dem Trinkwasser ist sorgsam umzugehen. Daher ist auch bei den Bewässerungen und deren Planung viel Wert zu legen, dass hier vernünftige  Alternativen ins Auge gefasst werden (Regenwasser Zisternen, Wasserrückhalteeinrichtungen etc.).

In einer Großstadt ist es nun mal enorm wichtig Bestandsgrün zu erhalten, damit uns der positiven Nutzen der Bepflanzung weiterhin erhalten bleibt (Feinstaubbindung, Minderung der

 

Aufheizung, Stauerstoffproduzent etc.). Wenn das Grün in den Städten verdorrt und die Flächen verkarsten, dann hat das meiner Meinung nach noch schwerwiegendere Folgen.

 

Daher war ich auch so erfreut, dass Bewässerungsfirmen Steuerungen gebaut haben, die eine sorgsame Nutzung des Trinkwassers erlauben. Einbeziehung und Verwertung von Wetterdaten bzw. Niederschlagsmengen in die aufgesetzten Bewässerungsprogramme. Ordentliche Bodenfeuchtigkeitsmesser und Regensensoren tragen ebenfalls dazu bei, um sorgsam das Wasser aufzubringen etc..

 

Beim Bewässern führe ich das Wasser eigentlich wieder dem natürlichen Kreislauf zu. Es wird von den Pflanzen aufgenommen umgesetzt bzw. verdunstet oder versickert. 

Da gibt es momentan weit kritischerer Bereiche, wo meines Erachten noch deutlich höherer  Handlungsbedarf besteht.

 

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@125vnb6

 

Erstmal ein Danke für Antwort! 
 

Die Ackerfläche liegt in kompletter Südausrichtung ohne jegliche Beschattung. Vom Morgen bis Abend knallt dort die Sonne. 
 

Die (Obst)bäume müssen in meinen Augen die ersten Jahre gewässert werden- ansonsten sehe ich was den Standort und Trockenheit angeht, keine Chance. Auf ein Bewässerungssystem würde ich gerne verzichten. Da möchte ich gerne flexibel bleiben und mir eventuelle Wartungen ersparen. 
Wenn die Bäume gut angewachsen sind, müssten sie es meiner Meinung nach auch ohne viel Bewässerung schaffen. Das wäre jedenfalls mein Ziel. 

 

Wir sind mittlerweile vom Gedanken der klassischen Streuobstwiese abgerückt. Die Grundzüge nehmen wir aber auf. Von anfänglich geplanten 12 Obstbäumen werden wir nur 7-8 setzen. Dazu kommt dann noch der Mammutbaum. 
Ein weiteres Ziel bei der Umgestaltung der Ackerfläche in „Streuobstwiese/ Nutzgartenfläche“ wäre, Schatten und Minimierung von Verdunstung zu schaffen. 
Da würden wir auf Sträucher und Bodendecker/Kräuter setzen.

Ginster, Hagebute, Berberitze, Winterjasmin, Flieder Spiräe und Schmetterlingsstrauch sowie Haselnuss stehen da bisher auf der Liste. 

So bisher der Plan. 

 

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vor 10 Stunden hat M210 folgendes von sich gegeben:

Um dem Bewässerungswahn zu entkommen, den ich für nicht mehr zeitgemäß erachte, frage ich folgendes:

 

Was kann unser Meister seines Faches hier berichten zur Pflanzung von Kugelrubinien, Amber und Atlaszeder?

Bei allen erscheint mir das zukünftig anzutragende Wasservolumen klein trotz Trockenperioden und Hitzewellen.

Dazu fleischige Bodendecker, Sommer- und Schmetterlungsflieder, Mandelbaumchen und Gräser, um die Beete zu füllen.

Dieses Jahr wurden die ersten Hanfpalmen gesetzt, die wassergierigen Hortensien fliegen dafür im Herbst auf ewig auf den Kompost.

 

Liege ich bei der Umgestaltung mit Fokus auf Trinkwassersparen ungefähr richtig?

Zu Hanfpalme und Schmetterlingsflieder kann ich sagen: richtiger Ansatz.

Bei uns im Ort seit 45 Tagen in Folge teilweise weit über 25 °C. Höchsttemperatur von 39,5 °C.

Seit Anfang Mai bis heute genau 70 l/m² Niederschlag.

Die o.g. Pflanzen wurden nicht separat gegossen, lediglich die Grasnarbe unter den Palmen am Leben gehalten.

Alle Pflanzen noch am Leben. Zwei Flieder musste ich sogar wegen Lausbefall schon zurückschneiden, treibt schon wieder mächtig aus.

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