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Das Große GARTEN Topic


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Im September hatte ich Fraßschäden an einer Datura und konnte eine Raupe verhaften.

 

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Die Raupe hat sich erst eingesponnen nachdem nix mehr zu fressen da war.

 

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Dann verpuppt:

 

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Dann latürnich ein Falter:

 

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Nun gab es Fraßschäden an überwinternden Chillis und heute wurde eine Raupe verhaftet.

 

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Was kann das für Viechzeug sein?

Ich tippe auf irgendeinen Eulenfalter.

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2,5-3 Jahre ohne Garten, jetzt fängt alles wieder an zu wachsen. Größtenteils von damals, die Bienen, Hummeln und Co sind sehr erfreut wie wir auch 

Danke, ich bin eventuell am Überlegen ob ich jetzt in den Herbst-Wintermonaten bei Interesse ggf. mal so eine komplette Gartengestaltung mit Euch durchgehe, damit man auch sieht was man alles all

Jetzt ist’s offiziell. Zusätzlich zum Haus/ Grundstück gehören vorgelagert 1500qm Ackerfläche. Im nächsten Jahr werde ich in die Planung der Streuobstwiese einsteigen.  Die Zuwegung ist k

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Am 10.1.2021 um 18:31 hat nasobem folgendes von sich gegeben:

Im September hatte ich Fraßschäden an einer Datura und konnte eine Raupe verhaften.

 

690814149_Raupe1.thumb.jpg.e6ac6c59621e06b0b29905374f751f18.jpg

 

 

Die Raupe hat sich erst eingesponnen nachdem nix mehr zu fressen da war.

 

1507852249_Raupe2.thumb.jpg.9158fc41de387368e05869d40742ff25.jpg

 

 

Dann verpuppt:

 

1350253369_Puppe1.thumb.jpg.e49bbb63483b7a7eca8798a21f33faad.jpg

 

 

Dann latürnich ein Falter:

 

1713045687_Falter1.thumb.jpg.04dd40451c2cf35a5a2936c379d87b19.jpg

 

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Nun gab es Fraßschäden an überwinternden Chillis und heute wurde eine Raupe verhaftet.

 

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Was kann das für Viechzeug sein?

Ich tippe auf irgendeinen Eulenfalter.

 

....werfe vorsichtig den Frostspanner ins Spiel!

 

 

 

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Am 15.1.2021 um 13:35 hat nasobem folgendes von sich gegeben:

Der Schnee war wohl etwas schwer. Kastanienbaum vor dem Küchenfenster.

 

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Da hilft nichts! Exclusiven Pflanzen (vor allem immergrüne und Koniferen) müssen bei solch einer Witterung von der Schneelast befreit werden, sonst kann es üble Astbrüche geben.

 

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Kam gestern an unserem Schmetterlingsflieder vorbei. Zumindest nennen wir ihn so. Gilt der auch als immergrün?! Denn der ist fast so belaubt wie in der warmen Jahreszeit.

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vor 53 Minuten hat 125vnb6 folgendes von sich gegeben:

 

....werfe vorsichtig den Frostspanner ins Spiel!

 

 

 

Daran hatte ich auch gedacht, aber die Frostspanner sehen nicht ähnlich geneug aus. Zudem dürfte es für ein Frostspannerweibchen etwas mühselig sein, bis in die Veranda zu dem Topf mit der Datura vorzudringen. Unmöglich ist es natürlich nicht.

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vor 53 Minuten hat 125vnb6 folgendes von sich gegeben:

Da hilft nichts! Exclusiven Pflanzen (vor allem immergrüne und Koniferen) müssen bei solch einer Witterung von der Schneelast befreit werden, sonst kann es üble Astbrüche geben.

 

Etwas schwierig bei einem ausgewachsenen Baum. Ich hätte auf den Baum klettern müssen und das wäre einfach zu gefährlich gewesen.

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Weil es ganz gut passt und gerade die konventionelle Schnittsaison ist und ihr jetzt eh längere Zeit von mir in Ruhe gelassen wurdet:satisfied:!

 

Thema: unfachmännischer Baumschnitt (ausgeführt durch sogenannte Firma vom Fach!)

 

Schnittmaßnahmen an Ahornbäumen bei einer bekannten Fastfood-Kette im Münchner Umland.

Nachdem es eine Rahmenausschreibung war, sind mehrere Filialen im Landkreis betroffen gewesen.

 

Bilder davor: völlig intakte Acer (ca. 20 Jahre), wo ggf. max. Totholzentfernung, Auslichten und Schnittmaßnahmen zur Einhaltung der Lichtraumprofils in Frage gekommen wären.

 

 

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Jänner 2020 

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komplette Beschattung der Terrasse und des Spielplatzes ist sinnlos zerstört

worden!

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Das ist überhaupt der Gipfel! Im Jargon der Baumpfleger nennt man es Matterpfahl!

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Der sogenannte Kleiderhakenschnitt !

Da ist ganz gut zu erkennen, dass der Idiot nicht mal zu eine Entlastungsschnitt angesetzt

hat um eine ordentliche Sollbruchstelle einzuleiten. Das ganze wurde mit einer Kleinbühne

verbrochen.

 

 

Das versteht man im Volksmund unter Baumfrevel bzw. Verstümmelung! 

Dafür müsste man den Auftraggeber und den Auftragnehmer eigentlich haftbar machen.

Hier zeigt sich mal wieder, was durch Preisdumping und Bevorzugung nicht seriöser "Fachfirmen" an irreparablen Schäden entstehen können.

Die Bäume müssen aufgrund ihrer massiven Schädigungen, spätestens in 2-3 Jahren gerodet werden, da von den zu erwartenden Rutentrieben eine erhöhte Bruchgefahr ausgehen wird, da keine ordentliche Anbindung an das Stammholz aufgrund der Schnittführungen erfolgen kann.

Was eine Rodung (inkl. Stockfräsung) und Neuauspflanzung kostet, übersteigt das zig-fache von dem was für einen korrekten Baumschnitt zum Veranschlagen gewesen wäre.

 

 

Weil ich auch ganz gerne immer die Ausrüstung präsentiere, die für solche Arbeiten notwendig ist bzw. es sich gerade ergeben hat, dass ich meine Kletterausrüstung auf den neuesten Stand gebracht habe (Ausscheidung der zeitlich begrenzten Ausrüstungsgegenstände).

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Da hätte ich für den Auftrag nicht mal die Hebebühne benötigt und hätte alleine, auch nur einen guten Tag benötigt um die Bäume fachgerecht zu schneiden. Wobei "alleine" beim Baumschnitt so eine Sache ist, da grundsätzlich in der Seilklettertechnik, bei gewerblicher Aktivität immer zwei ausgebildete Kletterer vor Ort sein müssen. Dann wäre es aber noch schneller gegangen, denn dann hätte der Bodenmann gleich aufgeräumt und gehäckselt bzw. das Schnittgut geladen.

 

 

Also bitte denkt daran, wenn Ihr Euch an den eigen Bäumen vergreift!

Ein wenig einlesen hilft da schon weiter um gravierende Schnittfehler zu vermeiden.

Du brauchst auch im "Privatbereich" nicht unbedingt eine umfangreiche Profiausrüstung (wobei die doch deutlich mehr Spaß macht und arbeitsmotivierend ist:-D).

Allerdings wenn privat geklettert wird, dann sollte schone eine Mindestausrüstung vorhanden sein! Zumindest Klettergurt mit Kurzsicherung (Stahlseil bei Kettensäge) und beim Schneiden mit der Ketttensäge eine ordentliche Schnittschutzhose! Wer in Brusthöhe schneidet sollte auch die entsprechende Schnittschutzweste anlegen.

Nicht übernehmen, es hat schon einen Grund warum es die Seilkletterkurse SKT 1 (Basic) und den SKT2 (+Motorsäge) bzw. auch den Motorsägenschein gibt. 

Auch ich klettere altersbedingt nur noch auf Bäume um die 15m, die Höheren lasse ich getrost den jüngeren Kollegen.

Falscher Ehrgeiz und Selbstüberschätzung ist hier wirklich fehl am Platz und können im schlimmsten Fall tödlich enden. 

 

Viele Kletterschulen bieten da auch für den Privatanwender recht kostenneutrale Einführungskurse an, in denen die Basics des Baumschnittes und der Kletterei behandelt werden.

 

 

 

Edited by 125vnb6
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vor einer Stunde hat nasobem folgendes von sich gegeben:

Etwas schwierig bei einem ausgewachsenen Baum. Ich hätte auf den Baum klettern müssen und das wäre einfach zu gefährlich gewesen.

 

Da waren auch nicht die Großbäume gemeint:satisfied:, sondern vorwiegend Gehölze die vom Boden aus zum Befreien sind. Koniferen (-Hecken), Bambus, Kirschlorbeer, Ilex. japan. Schlitzahörner etc.

 

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vor 1 Stunde hat M210 folgendes von sich gegeben:

Kam gestern an unserem Schmetterlingsflieder vorbei. Zumindest nennen wir ihn so. Gilt der auch als immergrün?! Denn der ist fast so belaubt wie in der warmen Jahreszeit.

Nein, der Buddleja davidii (Sommer- oder Schmetterlingsflieder) zählt nicht zu den immergrünen Gehölzen! Bei dem verhält es sich ähnlich wie bei den Hainbuchen, da bleibt das Laub auch teilweise über den Winter am Gehölz und wird erst endgültig mit Austrieb der neuen Blätter abgeworfen. 

Der reduziert den Stoffwechsel aufgrund seiner späten Blüte (bis in den Herbst) erst in den frühen Wintermonaten, dadurch produziert er bis in den Frühwinter noch das sogenannte Blattgrün und kommt dadurch nicht in die bekannten verschiedenen Herbstfärbungsvarianten des Laubes.

Dadurch das das Blatt auch leicht gräulich wirkt, erkennt man die Blattwelke nicht wirklich.

 

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vor 2 Stunden hat 125vnb6 folgendes von sich gegeben:

Baumfrevel

Hier in der Nähe hatte mal ein Gartenbaubetrieb, ich nenne ihn mal Meier (Name von der Red. geändert), den Auftrag eine Linde zu pflegen. Der Baum hatte danach seinen Namen weg: Meierpappel.

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Am 29.11.2020 um 19:22 hat milan folgendes von sich gegeben:

 

Glaub’ ich eher nicht. Der kommt eher in Niederbayern und angrenzenden Regionen vor. Aber bei den aktuellen Migrationsbewegungen, weiß man‘s?

 

wir hatten mal ähnliche Krater im Rasen. Irgendwann könnten wir einen Grünspecht beobachten, der wie ein Berserker Ameisennester geplündert hat.

 

Bingo! Ein Specht konnte hier nun ebenfalls beobachtet werden! Rätsel gelöst, doch kein Wolpertinger...

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Es muss nicht immer gleich gefällt werden!

 

 

Baumpflegemaßnahmen nach Schräglage und Starkholzspaltungen durch Sturmtiefs der letzten Jahre bei einem Juniperus chinensis (Baumwacholder). 

Die Vorgeschichte: Durch das Sturmtief Kyrill (2007) kam es zu Wurzelabrissen bzw. Anhebung des Wuzeltellers, wodurch der Baum in eine Schräglage gelangte (ca. 20° zur vertikal Ausrichtung).

Nachdem leider die Winddynamiken in den letzten Jahren immer mehr zunahmen, konnte sich der

Wurzelballen auch nicht mehr wirklich im Erdreich neuerlich stabilisieren. Dazu kamen diverse Ast und Stammspaltungen durch extreme Schneelasten. Da sind leider  immergrüne oder benadelte Gehölze besonders anfällig, weil sie genug Auflagefläche liefern.

Der Eigentümer hat dann noch versucht, das Ganze laienhaft selbst abzustützen, wobei leider auch aufgrund der verwendeten Eisenstange nochmals erhebliche Schaden dem Stamm zugeführt wurde. Auch das Sichern der Kronengabel mittels Kunststoffseil ist jetzt nicht wirklich optimal erfolgt. Nachdem es im Winter 2018/19 wieder massive Schneelasten gegeben hat, kam es neuerlich zu schweren Astspaltungen und ich wurde erstmalig um Hilfe gebeten um den Baum von den schweren Schneelasten zu befreien.

Im Zuge dieser Tätigkeiten konnte ich die massiven Beschädigungen am Baum auch feststellen und es war klar, dass hier Handlungsbedarf besteht. Weniger wegen der Verkehrssicherungspflicht, vielmehr zum Schutz von baulichen Einrichtungen. Im Falle eines Baumwurfes wäre es zu hohen Sachbeschädigungen gekommen (Nachbarzaun, Hecke, Solitärgehölze bzw. teuerste Terrassenausstattung. Da die Eigentümer grundsätzlich immer in Richtung Erhalt tentieren, kam eine Fällung nur als letzte Konsequenz in Frage und somit durfte ich mir Gedanken bezüglich Statik und Kronensicherung mit baumchirurgischem Eingriff machen.

 

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Juniperus ca. 7m hoch und einem Alter von ca. 50 Jahren

 

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Hauptkrone mit Spaltung notdürftig mit Seil fixiert

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Eisenstange als Sicherung gegen Umstürzen, die tatsächliche Schräglage ist auf den Fotos nicht wirklich zu erkennen. 

 

Nach Abklärung der Sanierungskosten (eine Fällung wäre am günstigsten gewesen) haben wir uns für eine Stahlseilabspannung am Mauerwerk und den Einbau von dynamischen Kronensicherungen entschieden. Ich hätte gerne eine Abspannung nach drei Seiten gehabt, aus optischen Gründen wurde dann aber ein Kompromiss mit zwei Seilen ausgeführt. 

Bei den Abspannungsmaterialien habe ich die Ausführungen in Edelstahl gehalten. Bei den Kronensicherungen verwende ich GEFA-Gurtbänder und Schnallen, bei den Kambiumschonern bzw. Schlaufen, Produkte der Marke Treesafe (2-8t Bruchlast). Da gibt es zwar deutlich schönere gespleißte Ausführungen. Da ich aber alleine tätig bin, komme ich einfach im Baum mit den oben angeführten Komponenten besser zu recht, da die Geschichte einfach Plug and Play funktioniert.

 

Im ersten Arbeitsschritt wurde von mir das Totholz aus dem Kronenbereich entfernt und schon mal kleinere Entlastungsschnitte in der Krone vorgenommen. Wichtige Regel so wenig wie möglich, soviel als nötig! 

Die wichtigste Voraussetzung ist aber die Einhaltung der naturschutzrechlichen Vorgaben!

Diese Tätigkeiten sind ausschließlich nur von Oktober bis Februar gestattet! Danach treten die Artenschutzbestimmungen in Kraft und man hat im Baum nichts mehr verloren. Das ist nun mal der Lebensraum vieler Tiere und uns steht es nicht zu, diesen empfindlich bzw. permanent zu stören.

 

Bei den Spaltungen wurde es dann ein wenig komplexer. Hier habe ich Gewindestangen eingebaut und die Risse geglättet (bessere Überwallung) an den Enden der Risse wurden Entlastungsbohrung vorgenommen und diese leicht angesenkt. Die Gewindestanden wurden nach der stärke der betroffenen Durchmesser dimensioniert (M6-M10). Auf zusätzlichen Wundverschluss wurde verzichtet (bin auch kein wirklicher Freund davon), da der in der Regel bei Koniferen vom austretenden Harz erfolgt. Diese Maßnahmen sind als statische Verbindung zu sehen, daher gehören sie im oberen Bereich aufgrund der Hebelwirkung mit den Gurtbändern dynamisch nachgesichert um möglichst wenig Verwindungsmoment bei Drucklasten an den Gewindefixierungen aufkommen zu lassen. 

Ich habe dann immer einzelne Äste mittels Gurtband vorgespannt und die "Astsicherungen" eingebracht. Es muss nicht immer sauteures Baumbindematerial verwendet werden, als Privatanwender kann man natürlich auch einen normaler Spanngurt mit einem improvisierten Kambiumschoner verwenden.

Bei den Abspannungen zum Haus wurden Edelstahlhalterungen und Seilspanner verwendet.

Die Gewindestangen der Halterungen mit Spezialkleber eingebaut und mit Hutmuttern befestigt.

Dann mittels Flaschenzug die notwendige Vorspannung erzeugt um das Stahlseil einzubauen.

Einmal im Jahr überprüfe ich die Kronensicherungselemente und die Verspannungen, wobei sich

da aufgrund der "Überdimensionierung" noch nicht wirklich eine Lockerung erkennen lies.

 

 

Bilder folgen im zweiten Beitrag!

 

 

 

 

 

 

Edited by 125vnb6
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Astspaltung mit Ausfransungen 

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Einbau von Gewindestangenstabilisatoren. Diese bewussten Beschädigungen sind weit weniger gravierend, als z.B. ein großflächiger Anfahrschaden bei einem Verkehrsunfall. Aufgrund des punktuellen Eingriffes wird wenig wichtiges Kambium zerstört und es kommt in der Regel zu keinen Komplikationen. Ich bohre in der Regel im gleichen Durchmesser wie die Gewindestange. Dann wird die Stange desinfiziert und mit Baumwachs bestrichen. Beim Eintreiben der Stange verschließt das Wachs den Bohrkanal und in Kombination mit den Unterlegscheiben dichtet das Ganze wunderbar ab. Wichtig ist immer das in weiterer Folge keine Feuchtigkeit eindringen kann, wodurch Fäulnis und Abmorschungen entstehen können.

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im verbauten Zustand plus Abdeckkappe

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Gurtmaterial von Gefa

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Astsicherungen und Abspannung zum Haus

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Halteplatte - Edelstahl aus dem Zubehör für Sonnensegel 

 

 

Weil weiter ober der Astbruch an einer Kirsche gezeigt wurde.

Wichtig ist bei einer solchen Witterung, speziell heute wo es in der Nacht zu regnen beginnt, dass man da ggf. ein wenig Vorarbeit leistet und sensible Gehölze vom Schneedruck befreit.

Ich bin heute am Nachmittag auch unterwegs in solch einer Tätigkeit. Dafür habe ich eine von meinen Stangensägen (bis knapp 5m) umgebaut und mit einem Wurfhaken bestückt, damit kann ich ganz gut kleinere Bäume entlasten.

Es ist speziell bei den dichten Koniferen wichtig, dass die untersten Region befreit sind, da hier der meiste Gewichtsdruck entsteht, der dann noch massiv durch nassen abgleitenden Schnee der oberen Regionen zusätzlich belastet wird. Daher sind eigentlich die stärksten Brüche fast immer in den unteren Region zu erwarten und das deckt man mit 5m ganz gut ab. Zur Not muss halt auch mal in den Baum eingestiegen werden, aber das ist halt bei der Witterung auch mit gutem Material nicht ganz ungefährlich.

Edited by 125vnb6
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Am 8.9.2020 um 19:28 hat M210 folgendes von sich gegeben:

Nun haben sich diesen Sommer offensichtlich Läuse dort breitgemacht. Die Läuse scheiden irgendeine Grütze aus, die anderes Viehzeug anzieht.

 

So brummen die die Bäume seit zwei Monaten wie ein Hubschrauber und man kann sich kaum mehr näher als auf wenige Meter herantrauen. Tausende Wespen und Duzende Hornissen, dicke fette Fliegen und anderes Geschlurre haben die Bäume übernommen.

 

[...]

Der hintere Teil.des Gartens ist für die spielenden Kinder seither tabu und ich rechne auf kurz oder lang mit massivem Ärger vom Nachbarn her. Verständlicherweise, denn das ist unzumutbar.

 

 

 

 

Update. Aufgrund oben beschriebener Situation vom Sommer, ging es Samstag ans Sägen der Weiden. Dabei sind die bebilderten Löcher in großer Zahl und Ausprägung (teils > 10cm) aufgefallen mit herausgelaufener Scheißsoße. Die Schäden sehen massiv aus. Wer war hier der Verursacher und in welchem Zusammenhang steht das Schadenbild mit dem unbeschreiblichen Aufkommen der Wespen und Hornissen?

 

 

 

 

Edited by M210
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...immer aus der Ferne und anhand von Bildern schwierig zum Feststellen, vor allem wenn man nicht unbedingt der große Fachmann in der Schädlingserkennung ist ;-).

 

Soweit ich es allerdings auf den Bildern erkennen sind für mich Fraßgänge erkennbar. Somit käme für mich mal der Weidenbohrer in Frage. Würde sich auch damit abdecken, dass durch die Eiablage bzw. Raupenbildung andere Insekten (Jäger) angezogen wurden (Wespen, Hornissen etc.).

Nachteil dieser Raupen, sie sind sehr gefräßig und ihre Bohrlöcher bilden gerne optimale Bedingungen für holzzersetzende Pilzinfektionen. Meistens begleitet so einen Befall auch noch ein unangenehmer säuerlicher Geruch. Die schwarze Verfärbung kann durch vermodern aufgrund von Feuchtigkeit entstanden sein. Können aber auch Wanzen, Asseln etc. sein, die sich hinter der Rindenborke eingenistet haben und dabei so Feuchtstellen ausbilden.

 

Ich hatte ebenfalls vor zwei Jahren einen solchen Befall an einer vierstämmigen Weide. Auch mit der Begleiterscheinung Wespen, Hornissen, Spechte etc., wodurch ein Hauptstamm innerhalb eines Jahres komplett abgestorben war und dieser entfernt werden musste. Leider kam es dadurch auch zu einer Pilzinfektion (Anis Tramete) am Stamm, wodurch die sogenannte Weißfäule entstand.

Die Weißfäule hat den unangenehmen Beigeschmack, dass sie leider das Lignin zerstört, welches in weiterer Folge für die Verholzung der Zellen notwendig ist und somit ein wichtiger Faktor für die Stabilität eines Baumes.

 

Ich habe heute, damit man mal erkennen kann welche Gefahren dahinter stecken, die Schnittstelle von vorigem Jahr nochmals nachgeschnitten.

 

1.) Ursache .....Schädlingsbefall durch Weidenbohrer (Rodung eines Hauptstammes)

2.) dadurch Infektion mit holzzersetzenden Pilz, welcher in weiterer Folge Weißfäule verursachte.

 

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schön erkennbar die Pilzfruchtkörper und im Vordergrund den weißlichen Belag (Weißfäule)

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Stammquerschnitt (Lignin wird zerstört, dadurch komplette Auflösung des Holzkernes)IMG_4936.thumb.JPG.83fddb3673438acc28b06186e37dc944.JPG

Hier schön ersichtlich: Stabilität und Festigkeit nur noch im Kambiumbereich zwischen Rinde und Holz gegeben.

(helle Flecken, die an die leicht rötliche Rinde angrenzen)

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an den schwarzen Stellen ist Feuchtigkeit eingetreten, wodurch Fäulnis entstand.

Dort wird dann in der Regel von Insekten (Schädlingen) angesetzt, weil dort die

Rinde am leichtesten zum Durchbrechen ist um an den Holzkern zu gelangen.

Dadurch ist dann meistens auch der schwarze "Ausfluss" zu erklären.

 

 

 

In deinem Fall würde ich mal die Stellen ein wenig säubern und eventuell mit einem scharfen Messer (Okuliermesser oder Hippe),

eine Stelle vorsichtig freilegen, damit sich erkennen lässt, ob Schädlingsbefall oder ggf. Spannungsrisse etc. ausschlaggebend waren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Edited by 125vnb6
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Am 1.2.2021 um 10:27 hat M210 folgendes von sich gegeben:

 

 

Update. Aufgrund oben beschriebener Situation vom Sommer, ging es Samstag ans Sägen der Weiden. Dabei sind die bebilderten Löcher in großer Zahl und Ausprägung (teils > 10cm) aufgefallen mit herausgelaufener Scheißsoße. Die Schäden sehen massiv aus. Wer war hier der Verursacher und in welchem Zusammenhang steht das Schadenbild mit dem unbeschreiblichen Aufkommen der Wespen und Hornissen?

 

 

 

20210201_100746.jpg

 

Ich habe heute nochmals anhand meiner Unterlagen versucht das Schadbild zu analysieren.

Es könnte sich  bei schwarzem Ausfluss und Verfärbung ggf. auch um den Brandkrustenpilz handeln. Wäre unangenehm, da dann in weiterer Folge eine Fällung anstehen könnte. 

Befallen werden da vorwiegend die Wurzelanläufe bzw. die unteren Hauptstammpartie.

 

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Heute Mittag ruft die Frau vom PK-HD völlig panisch ausm Garten sie hätte da so "ganz eklige Raupen in einer Blume" entdeckt....

 

 

 

Es waren 8 ordentlich große Engerlinge in der Erde in einem kleinen Blumentopf.

 

Stadtkinder.... Ttzz. :wacko:

 

Ernähren die sich eigentlich von den Wurzeln?

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Da ist jetzt langsam einiges zu erwarten bei den steigenden Temperaturen im Süden.

Die Boden- und Insektenaktivität nimmt langsam Fahrt auf und mit März beginnt der  normale Kreislauf dann wieder:sigh:!

 

Wobei im Norden und Mitteldeutschland dürfte es jetzt nochmals interessant werden, da wird aufgrund der Kältewelle der frühzeitigen Aktivität von Insekten ein jähes Ende bereitet.

 

 

 

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Ich darf mich ab diesem Jahr um einen Garten kümmern. Meines Erachtens gehört einiges zurück geschnitten und in Form gebracht, bzw. möchte ich es anders haben. Wirklich Zeit habe ich nur noch diesen Monat da ab März dieses Gesetz (wie heißt das noch gleich?) in Bayern greift und ich hab keine Ahnung, was ich hier alles stehen habe.

Es existiert eine Liste aller Pflanzen (vor ~8 Jahren gepflanzt) aber was wo steht, weiß ich nicht und ist aktuell für einen Laien schwer identifizierbar.

Wie gehe ich am besten vor?

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vor 18 Minuten hat Quickshifter folgendes von sich gegeben:

Ich darf mich ab diesem Jahr um einen Garten kümmern. Meines Erachtens gehört einiges zurück geschnitten und in Form gebracht, bzw. möchte ich es anders haben. Wirklich Zeit habe ich nur noch diesen Monat da ab März dieses Gesetz (wie heißt das noch gleich?) in Bayern greift und ich hab keine Ahnung, was ich hier alles stehen habe.

Es existiert eine Liste aller Pflanzen (vor ~8 Jahren gepflanzt) aber was wo steht, weiß ich nicht und ist aktuell für einen Laien schwer identifizierbar.

Wie gehe ich am besten vor?

Ich habe eine App auf dem Handy. Du fotografierst deine Pflanze, wahlweise Rinde oder Blätter oder Früchte und die App zeigt dir in absteigender Wahrscheinlichkeit die möglichen Pflanzen an, die das sein könnten.

Funzt gut bei mir.

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