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Verfahren Drehschieberreparatur mit Uhu Endfest


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Habe mir nun auch mal die Mühe gemacht das Datenblatt zu studieren. Das was Ihr für einen Aufwand betreibt ist wohl etwas am Thema vorbei. Die Temperaturbehandlung führt zu einer höheren Zugscherbelas

Ursprungstopic   Nachdem ich hier keine Anleitung oder ähnliches gefunden habe, schreibe ich nun mal selbst eine. Meine Herangehensweise ist natürlich offen für Verbesserungsvorschläge.

Gaaaanz kurz ein Einwand, ich kenn ja das GSF....   Materialdiskussionen darüber was besser ist bitte woanders. Hier geht's nur darum mit Uhu was zu reparieren und wie man es am besten macht

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Vorab ist nur meine Meinung und spiegelt meine Vorgehensweise wieder....

 

so schlimm ist dein ds nicht, ja er hat Macken, und ja man kann da mit uhu was machen. Das habe ich selbst schon gemacht und das hält auch. 
 

Ich würde zunächst mal messen wieviel du an Spalt zw. Das und KuWe hast. Wenn über 0,1 könnte man über ne ds Kur nachdenken, glaub ich nicht. 
 

wenn du dein Gewissen beruhigen willst schmierste uhu drauf und glättest das schön, ist aber hier m.E.  Nicht notwendig.

 

wichtiger ist, dass du weißt, woher der Schaden kam und die Ursache behebst.
 

ich behaupte, dass das mit diesem ds noch gut läuft.

 

grüsse:cheers: 

 

der @Tanatos hat mit uhu auch Erfahrungen 

https://www.vespaonline.de/forum/227377-drehschieberreparatur-mit-2k-kleber-uhu-endfest-300/?pageNo=2

...:rotwerd:

Edited by Dudenhofenssohn
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  • 5 months later...

So, alles noch mal durchgelesen hier. Top Anleitung:thumbsup:

eine Frage stellt sich mir aber noch:

normal bau ich die KuWe ein, wenn sie frisch aus der tiefkühle kommt. Könnt mir aber vorstellen, dass der endfest das nicht so geil findet, wenn er von ner -18 grad KuWe glattgestrichen wird.

Oder ist das unbedenklich? Wie macht ihr das so?

 

danke schon mal,

jan

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Einsetzen der Welle immer mit dem Steuerwangenausschnitt über der Drehschieberfläche, sonst wird der Überschuss seitlich zwischen Wange und Gehäuse gepresst.

Beim Verwenden von Lagerdummys muss die Welle zum Einsetzen nicht tiefgekühlt werden.

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vor 8 Minuten hat makro folgendes von sich gegeben:

Beim Verwenden von Lagerdummys muss die Welle zum Einsetzen nicht tiefgekühlt werden.

 

Wollte ich auch anmerken. Das Ganze funktioniert mit Lagerdummies am besten wobei man entweder beide Seiten buchst, dann aber den Lagerring des LimaLagers noch nicht aufziehen darf oder halt nur kuluseitig den Dummy verwendet.

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Danke für den Satz !

 

wollte mir schon lange n Lagerdummy limaseitig für mit innenring organisieren - hatte es aber vergessen....

An sich genial einfach....nur, dass es den noch nich geben tut...

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vor 36 Minuten hat makro folgendes von sich gegeben:

Einsetzen der Welle immer mit dem Steuerwangenausschnitt über der Drehschieberfläche, sonst wird der Überschuss seitlich zwischen Wange und Gehäuse gepresst.

Beim Verwenden von Lagerdummys muss die Welle zum Einsetzen nicht tiefgekühlt werden.

Ah, geht klar, danke. 
jetzt brauch ich bloß noch nen lagerdummy...:rotwerd:

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vor 42 Minuten hat BerntStein folgendes von sich gegeben:

Danke für den Satz !

 

wollte mir schon lange n Lagerdummy limaseitig für mit innenring organisieren - hatte es aber vergessen....

An sich genial einfach....nur, dass es den noch nich geben tut...

Ist ja schnell ausgedreht.

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vor 4 Stunden hat Tupamaro folgendes von sich gegeben:

 

Wollte ich auch anmerken. Das Ganze funktioniert mit Lagerdummies am besten wobei man entweder beide Seiten buchst, dann aber den Lagerring des LimaLagers noch nicht aufziehen darf oder halt nur kuluseitig den Dummy verwendet.

 

limaseitig hab ich einen Dummy der mit Innenring auf der Welle passt.

 

Dann hab ich mir einen alten Innenring geschlitzt und kann den nun einfach aufschieben wenn ich ne Welle ohne Innenring habe.

Und wenn ich eine Welle habe wo der Innenring schon drauf ist dann passt eben der Lagerdummie auch ;-)

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vor 3 Minuten hat polinist folgendes von sich gegeben:

 

limaseitig hab ich einen Dummy der mit Innenring auf der Welle passt.

 

Dann hab ich mir einen alten Innenring geschlitzt und kann den nun einfach aufschieben wenn ich ne Welle ohne Innenring habe.

Und wenn ich eine Welle habe wo der Innenring schon drauf ist dann passt eben der Lagerdummie auch ;-)

Du Fuchs....

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Noch ne Frage, bin mir nicht ganz sicher was ich da inzwischen so über den aktuellen „Baumarkt endfest“ gelesen hab:


ist das jetzt mittlerweile wie der damalige 300er?

frage, weil ich die Wahl habe:

 

ne 10 Jahre alte angebrochene Packung vom guten 300er, noch flüssig aber in der Garage über die Jahre schon mal leichtem Frost ausgesetzt.

 

oder aber nen nagelneuen „normalen“ Endfest aus’m Baumarkt.

 

was würdet ihr nehmen???

 

(Profi Bezug vom 300er is bei mir leider nich. Hab aber mitunter gelesen, dass das inzwischen beides die gleiche Mischung sein soll...)

 

jan

Edited by freerider13
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Am 1.10.2016 um 19:55 hat Han.F folgendes von sich gegeben:

 

Nein, muß es nicht, aber Uhu Endfest300 ist gut verfügbar und hat sich schon sehr oft bewährt!

 

Also warum experimentieren?

 

 

Schon etwas älter die Fragestellung aber ich habe es so gelöst: 


Das untere Zeug zum planen des Drehschiebers genommen. Oben das kann man auch fürs Füllen von Überströmern etc. nehmen.

Ist Industrie/Maschbau Qualität (nix Baumarkt)

 

 

50_Kaltmetall 26.07.2016.jpg

51_Dichfläche Drehschieber gefüllt 26.07.2016.jpg

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So, mein endfest 300 ist heut gekommen, morgen endlich richten.:thumbsup:

 

frage noch:

wenn ich fertig bin mit reparieren - macht es Sinn, das Gehäuse über Nacht zum aushärten in den Ofen zu legen? Evtl. Auch bei relativ niedrigen (50-60 grad) Temperaturen? Oder ist das eher schädlich?

hintergrund der Frage: wir erwarten in den kommenden Tagen hier wieder Temperaturen um den Gefrierpunkt. Zwar kann ich die Werkstatt mit holzofen beim arbeiten anheizen - über Nacht geht mir das dann aber wieder runter auf 5-10 grad. Nicht toll zum trocknen...

ich hätte daher den Block erst auf ca. 60 grad erhitzt, den Kleber bei Raumtemperatur mitgebracht. Nach dem kleben wieder in den Ofen zurück.

 

spricht da was dagegen? Oder gar noch mehr Dampf zum durchhärten geben?

 

danke schon mal,

jan

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Nimm den block mit nach hause und leg ihn über nacht ins schlafzimmer... Das sollte reichen, und ein statement der chefin gegenüber hast du auch gesetzt!! 

  • Haha 1
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vor 19 Minuten hat booooster folgendes von sich gegeben:

Nimm den block mit nach hause und leg ihn über nacht ins schlafzimmer... Das sollte reichen, und ein statement der chefin gegenüber hast du auch gesetzt!! 

Vorsicht: Chefin besteht auf offenes schlafzimmerfenster bis -10 grad.

bringt mir also nicht zwingend was...

:whistling::-D:wheeeha:

 

jan

  • Haha 1
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@freerider13

Hallo Jan,

An und für sich ist insbesonders bei endfest300 die Festigkeit durch Wärmeeinwirkung steigerbar, wobei dafür ltm Erinnerung etwas an Flexibilität verloren geht.

Allerdings war bzw ist am Karton eh ein Hinweis auf die verschiedenen Aushärtetemperaturen aufgedruckt.

Wenn net sollte es aber im www unter Produktbeschreibung auffindbar sein.

Epoxy braucht zur chemischen Aushärtung aber auf jeden Fall gewisse mindesttemperaturen, die ich persönlich falls möglich net unter +20grad ansiedeln würde, sonst braucht's ewig zum aushärten.

 

Rlg und gutes Gelingen

 

Christian

 

PS: ich habe das damals relativ pragmatisch bzw russisch (und mir somit den großen Held des  internationalen Pfusches Orden)  verdient) gelöst, und habe den überschüssigen Kleber einfach (mit alten kW lagern) durch Rotation der kW mit Akkuschrauber weggeschabt.

Edited by Yamawudri
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vor 1 Stunde hat Yamawudri folgendes von sich gegeben:

@freerider13

Hallo Jan,

An und für sich ist insbesonders bei endfest300 die Festigkeit durch Wärmeeinwirkung steigerbar, wobei dafür ltm Erinnerung etwas an Flexibilität verloren geht.

Allerdings war bzw ist am Karton eh ein Hinweis auf die verschiedenen Aushärtetemperaturen aufgedruckt.

Wenn net sollte es aber im www unter Produktbeschreibung auffindbar sein.

Epoxy braucht zur chemischen Aushärtung aber auf jeden Fall gewisse mindesttemperaturen, die ich persönlich falls möglich net unter +20grad ansiedeln würde, sonst braucht's ewig zum aushärten.

 

Rlg und gutes Gelingen

 

Christian

 

PS: ich habe das damals relativ pragmatisch bzw russisch (und mir somit den großen Held des  internationalen Pfusches Orden)  verdient) gelöst, und habe den überschüssigen Kleber einfach (mit alten kW lagern) durch Rotation der kW mit Akkuschrauber weggeschabt.

Danke dir, dass Produktblatt hab ich mir eben auch angesehen. Mehr Härte ist ja beim DS eigentlich tendenziell besser - nur von daher wär ich jetzt sogar in Richtung 100 grad gegangen...

 

was ich aber nicht weiß:

du schreibst ja auch - weniger Flexibilität dadurch.

bekomm ich dann trotzdem genug Flexibilität, dass sich das dann ordentlich mit dem (riefigen und aufgerauten DS) verbindet???

oder produzier ich damit einen extrem harten Klotz, der sich nachher am Stück vom DS löst und im Motor verteilt?

 

was ist also besser: „Raumtemperatur“ und Zeit lassen oder „Hitze und gib ihm“?:satisfied:

 

jan

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Servus,

 

Ja ehrlich gesagt bin ich mir da auch net ganz soo sicher, wobei bei ich annehme das im Sommer bei Volllast der Block auch um die 50grad bekommen könnte, und ich würde ihn halt wahrscheinlich mit ca 70-80 tempern und zur Sicherheit die Baz' net voll aushärten lassen.

Weiters kann ich mir net vorstellen daß die ursprüngliche Adhäsion (durch Oberflächenverklammerung oder wie das hieß) vom tempern negativ beeinflußt wird, jedoch könnte ich mir vorstellen das im Falle von wegbrechen sich größere Stücke ablösen als bei duktileren Verbindungen.

Ich hab den DS beider Vespen mit Endfest nicht vollaushärtend geklebt und hatte bisher nie troubles.

 

Dh mein Fazit, schön langsam bei ca 20-30grad setzen und verklammern lassen und nach ca 1tag mit mehrmaliger Abstufung rauftempern und aufpassen das beim Aufwärmen das Endfest net zähflüssig wird!

 

Rlg

 

Christian

Edited by Yamawudri
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