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... ich muss mal das Thema hier ausgraben – ich denke mal das ich nicht der Einzige bin der hier in letzter Zeit Probleme hat.

Ich habe aufgrund von Zeitmangel meine 3 Vespas (GS3 / VBB / VNA)  in den letzten Jahren in den letzten Jahren etwas stiefmütterlich vor sich hingammeln lassen! D.h. sind trocken in der Garage gestanden, Tank war voll (Super 95 Oktan mit vollsynthetischen 2T Öl).

Ergebnis: 3 x Benzinhahn zu (komplett) … nicht mal im Ultraschallbad einfach zu reinigen … 3 x Tank komplett versieft und verrostet (unvorstellbar was da rauskam).

Ich hatte den Tanks natürlich keine Beschichtung / Lackierung gegönnt da mir so ein Problem in den letzten 30 Jahren unbekannt war … die Mopetten konnten Problemlos nach 2-3 Jahren gestartet werden (Tank ablassen / neuen Sprudel rein und gut wars). Ablassen war ja schon nicht mehr möglich da der Benzinhahn komplett dicht war.

Liegt wahrscheinlich an dem SCH… SPRIT der uns von der EU usw. aufgezwungen wird (E5/E10) … siehe z.B: www.tankmanufaktur.de/ursachen.html:

…Benzin der Sorten E5 und E10 sind unter Sauerstoffeinfluss nicht mehr dauerhaft stabil und beginnen ihren Zerfall bereits nach wenigen Monaten. Die stabilisierenden Zusätze werden wirkungslos, Essig- und Ameisensäure entstehen. Übliche Einkomponenten- bzw. Zweikomponentenbeschichtungen können diesen aggressiven Kraftstoffen unserer Erfahrung auf Dauer nicht standhalten. Rostende Tanks, verstopfte Ventile und verharzte oder oxidierte Vergaser sind die Folge…

Derzeitiger Stand: 

Tanks sind jetzt alle ausgebaut, alle Benzinhähne sind ausgetauscht gereinigt bzw. kommen die neu und der Tank wird jetzt chemisch gereinigt / entrostet und dann entsprechend beschichtet (mit POR15).

Da ich jetzt nicht unbedingt ein Vielfahrer bin und daher der Preis für den Sprit keine Rolle spielt bzw. in keiner Relation zu den Schäden die entstehen steht möchte ich hier auch Spritmässig entsprechend gegensteuern und zukünftig ASPEN 2T oder ASPEN 4T (selber mischen) tanken.

Für die VNA (Original Motor 150 ccm)  und die VBB (mit 12 PS 200er PX motor) sehe ich hier kein Problem!

Bei meiner GS habe ich aber einmal das volle Programm verbaut (210er Malossi / PHBH 30er / Malossi Membram / … to much to list)!

95 Oktan sollten es hier gesichert sein und da sehe ich den ASPEN Standard 4T/2T eher kritisch … alternativ gäbe es nun ASPAN Racing:

 

https://www.aspengmbh.de/wordpress/index.php/produkte/aspen-sonderkraftstoffe

 

ASPEN R (Racing) 

ASPEN R ist ein sehr hochwertiges Rennbenzin von gleichbleibender Qualität, das eine Optimierung der Zünd- und Kraftstoffanlagen von Motoren erleichtert. Das Ergebnis ist eine sehr gute Verbrennung, hohe Leistung und saubere Motoren mit keinen Rückständen. Das ASPEN R hat 102 Oktan und ist lagerstabil. Außerdem entspricht es den internationalen Auflagen gemäß EN 228, FIM, FIA und FIK.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: hat jemand schon mal ASPEN R benutzt und gei einem mittelstark getunten Motor eingesetzt (~25 PS)?

102 Oktan ... ist auch schon etwas heftig!

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Zum "Vergaser zumachen" ist am Lenker rechts ein Drehgriff dran. 

Ich dachte der Drehgriff rechter Hand ist für "Vergaser aufmachen".....natürlich kann ich mich auch irren. Gruß Chris 

Ist doch original schon mit lackiert.

Posted Images

...btw: es gäbe auch noch ASPEN+ mit 98 Oktan habe ich gerade gesehen.

Wahrscheinlich ist das die beste Lösung für die Thematik, mich würde aber trotzdem interessieren ob schon wer mehr Erfahrungen mit ASPEN Kraftstoffen hat!

Speziell für Sammler die viele Fahrzeuge lange Zeit stehen haben dürfte das ja eine essentiell wichtige Thematik sein!

 

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Ich fahre seit Jahren nur Super Plus mit 102 Oktan und bisher noch keine Probleme gehabt. 

Nach dem Winter ist vor dem Winter, habe da noch keine Ablagerungen etc... gesehen, geschweige denn Probleme mit zugesetzten Benzinhahn gehabt. 

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Das ist ja übel!

 

Ich musste letztens mit meinen 17 Kisten so 1km umziehen und hab davon 15 angeschmissen: sprangen alle an bis auf die Cosa :-D

8 Roller standen von 2-8 Jahren unbewegt mit halb bis vollem Tank rum und alle sprangen normal auf den 2. bis 5. Kick an

 

Seit wann gibt es das E5 Zeug? Und wo kann man die Aspen Plörre kaufen?

 

 

(Die O 200er Cosa laufend abgestellt stand vielleicht 2 Jahre: ließ sich auch mit mittelmäßigem Anschieben nicht überzeugen)

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Leute, macht euch nicht unglücklich mit Aspen-Sprit!!!!1

Das macht euch arm und kann nix. Nicht mal stinken. Da sind einfach nur jede Menge teure Additive vong Umweltschutz her drin.

Ich würde jetzt nicht zwanghaft ein Problem generieren wo keines ist.

Selbst ein metallisch blanker Tank rostet nicht wenn genug 2T Öl im Sprit ist und der Deckel gut zu ist. Fakt. Also lasst euch nix erzählen. ;-)

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Interessantes Thema. 

 

Hab da n moped, das hol ich höchstens ein Mal im Jahr zum Rennen fahren raus, sprit is da super 95 drin. Jedes mal muss ich die düsen im Vergaser frei kratzen. 

 

Bei meiner 250er enduro war auch mal  nach 3 Monaten standzeit die nebendüse dicht. Mit super Plus 98 im Tank. 

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Wenn ihr schon euer Geld so unnötig verbrennen wollt dann denkt bitte daran das man das Alkylatbenzin nicht benutzen sollte wenn die Kiste vorher schon etliche tausend Kilometer gelaufen ist. Steht glaube ich sogar im Datenblatt. Das Zeug hat eine gewaltige Reinigungswirkung und löst euch alle Kohlerückstände im Zylinder und Kolben. Der Motor wird das sicher nicht mögen wenn da plötzlich der Schmodder der letzten Jahrzente im Kreis läuft. Jeder der mal einen Kolben von einer mit Aspen gelaufenen Kettensäge gesehen hat kann das bestätigen.

 

@ MrED

Das Aspen+ oder Racing kannst dir eh sparen. Warum sollte der 210er mit 95 Oktan nicht laufen? Das ist ein Vespa Motor. Der Läuft auch mit 95 Oktan und 1:25 Öl

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Bei so Stehuhren würde ich einen Kraftstoffstabilisator von Briggs&Statton o.ä. verwenden. Im Motorgerätebereich ist das ja Problem Nr. 1, weil Rasenmäher, Schneefräsen, Laubsauger etc. immer nur saisonbedingt benutzt werden und dann lange stehen. Aber Vorsicht, der Stabilisator sorgt zwar dafür, dass sich der Kraftstoff nicht zersetzet, die Klopffestigkeit sinkt aber trotzdem. Angeblich ca. ein "Oktan" pro Monat.

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Ich mach am Wochenende mal den letzten Tank sauber und stelle mal ein Foto rein was da so zum Vorschein kommt... vielleicht herrscht ja Ruhe wenn ich die Tankinnenbeschichtung habe.

 

Das mit der Reinigungswirkung vom Akylatbenzin klingt gefährlich...wo steht das?

 

Bin ja auch sicher selber schuld wenn ich 2  1/2 Jahre nicht fahre bzw nur mit dem großen Bruder und 1100 ccm unterwegs bin :sigh:...wird jetzt wieder anders werden.

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effektiv ist es schon jetzt irre, was ich so gesehen habe.

Ablagerungen im Vergaser wie Butter.

ein Tank, den jeder für komplett rostig hielt.

Da war nur superfett Schlarz drin. rost nur mini Pünktchen.

Teilweise harzig wie Kolophonium.

Konnte man mit Alu gut abkratzen.

Tank war halt aufgeflext für Vergrößerung.

 

Wovon auch immer das alles kam.

 

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Nein, bist du nicht. Hab meine O-GL 2 Winter mit vollem Tank stehen gehabt, die Vergaserdüsen waren grün oxydiert und nach Ultraschall war dann der Vergaser auch wieder zu gebrauchen. Die Haltbarkeit vom (in meinem Fall) 95Okt Benz hat die letzten Jahre mit Garantie ab- und die aggressivität zugenommen. Ab jetzt wird zumindest der Vergaser über den Winter geleert.

Edited by Scumandy
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  • 3 weeks later...

Jetzt muss ich nochmal nachfragen:

Schadet z.B. einer PX150 Alt im Original Zustand ein Benzin mit ROZ höher 98? Ich meine jetzt keine Standzeiten etc... sondern beim Fahren.

 

Bei uns in der Gegend sind die OMV Tankstellen in Überzahl und hier gibt es entweder Super mit ROZ95 oder gleich ROZ102.

 

Laut Schneider Werkstatthandbuch ist nur ROZ 98 freigegeben.

Edited by Jimmy_Bod
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vor 2 Stunden schrieb Jimmy_Bod:

Jetzt muss ich nochmal nachfragen:

Schadet z.B. einer PX150 Alt im Original Zustand ein Benzin mit ROZ höher 98? Ich meine jetzt keine Standzeiten etc... sondern beim Fahren.

 

Bei uns in der Gegend sind die OMV Tankstellen in Überzahl und hier gibt es entweder Super mit ROZ95 oder gleich ROZ102.

 

Laut Schneider Werkstatthandbuch ist nur ROZ 98 freigegeben.

Um die Frage zu beantworten: nein, das wird ihr sicher nicht schaden. Grob gesagt sinkt mit steigender Oktanzahl die Zündwilligkeit des Kraftstoffs, was bei hoch verdichteten und grundsätzlich ziemlich heiß laufenden Motoren gewünscht ist um eine sog. klopfende Verbrennung (also ein ungewolltes Entzünden des zündfähigen Kraftstoff-Luft-Gemischs, bzw. ein Entzünden dessen zu einem ungewünschten Zeitpunkt aufgrund heißer Spalte im Brennraum) zu vermindern.

Bei geregelten Systemen, die mit Klopfsensoren und Steuergeräten und Einspritzanlagen arbeiten wird beim Eintritt des Klopfens mehr Kraftstoff eingespritzt um die Brennraumtemperatur durch Verdunsten zu senken, was aber gleichbedeutend einer Leistungsminderung im messbaren Bereich ist.

Bei unseren alten dummen Vergasersystemen wird natürlich während des Betriebs nichts najustiert. Dennoch bleibt bei Klopfneigung des Motors grundsätzlich erstmal die Möglichkeit die Oktanzahl des Kraftstoffs zu erhöhen, wenn der Motor bis auf das Klopfen eben sonst gut läuft und man keine konstruktiven Maßnahmen ergreifen will und auch nicht fetter fahren will. Bei der originalen PX150 ist das aber mit Kanonen auf Spatzen und wir Rainer schon schrub, ist der Gerät völlig problemlos mit ROZ95 zu betreiben. Sogar altes Normalbenzin mit ROZ 91 ist für die Motoren ausreichend. (wird nur in D nicht mehr verkauft)

Edited by PK-HD
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  • 9 months later...
Am 6.8.2018 um 22:41 schrieb MrED:

...ich denke eine Saison oder ein paar Monate spielen nicht die Rolle...problematisch wird´ s bei längeren Standzeiten mit einer Tankfüllung.

 

 

...nach 1,5 Jahren Standzeit mit Super 95. Gaser sah nicht besser aus.

 

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Gruß,

Gert

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  • 7 months later...
Am 24.6.2019 um 12:39 hat IGCH folgendes von sich gegeben:

 

...nach 1,5 Jahren Standzeit mit Super 95. Gaser sah nicht besser aus.

 

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Gruß,

Gert

 

Ich grabe mal ein altes Topic aus. So (und noch um einiges schlimmer) sieht mein Tank nach 2 Jahren Pause aus. Der Hahn ist dicht und hat es wohl hinter sich. Habe den Tank mal ausgebaut und nur mit heißem Wasser und Reiniger mehrfach durchgespült, was schon gefühlt 100 g Ablagerungen gelöst hat. Es ist wohl kein Rost. Im Bereich um die Benzinhanöffnung konnte ich das Zeug mit dem Finger weitgehend lösen. Darunter kam die unversehrte Oberfläche zum Vorschein. Wie bekommt die Ablagerungen am besten raus? Was löst das Zeug? Irgendwelche Tipps?

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vor 3 Minuten hat Austria 1933 folgendes von sich gegeben:

Wie bekommt die Ablagerungen am besten raus? Was löst das Zeug? Irgendwelche Tipps?

Dazu gibt's hier ein Topic zum Thema Tank reinigen.

 

Ich mache das meist mit einer Mischung aus Zitronensäure, Waschpulver und Spülmaschinentabs. Heißes Wasser dazu und ein paar alte Schrauben und Muttern. Unteres Loch großflächig mit Panzertape verkleben oder den alten Hahn wieder rein.

Darf gerne einige Stunden oder über Nascht einwirken und immer mal kräftig schütteln. Danach gründlich mit dem Dampfreiniger ausspülen und sofort mit WD40 o. ä. von innen einsprühen (sonst gibt's innerhalb von 'ner Stunde Oberflächenrost). Trocknen lassen und feddich.

Wer will, kann dann noch versiegeln, kostet mir aber zuviel. Mein erster derart gereinigter Tank sieht auch nach 9 Jahren noch gut aus. Regelmäßige Nutzung vorausgesetzt.

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vor 8 Minuten hat Spiderdust folgendes von sich gegeben:

Dazu gibt's hier ein Topic zum Thema Tank reinigen.

 

Ich mache das meist mit einer Mischung aus Zitronensäure, Waschpulver und Spülmaschinentabs. Heißes Wasser dazu und ein paar alte Schrauben und Muttern. Unteres Loch großflächig mit Panzertape verkleben oder den alten Hahn wieder rein.

Darf gerne einige Stunden oder über Nascht einwirken und immer mal kräftig schütteln. Danach gründlich mit dem Dampfreiniger ausspülen und sofort mit WD40 o. ä. von innen einsprühen (sonst gibt's innerhalb von 'ner Stunde Oberflächenrost). Trocknen lassen und feddich.

Wer will, kann dann noch versiegeln, kostet mir aber zuviel. Mein erster derart gereinigter Tank sieht auch nach 9 Jahren noch gut aus. Regelmäßige Nutzung vorausgesetzt.

 

Ja, die Topcs betreffend rostige Tanks sind mir bekannt (habe die Suche natürlich vorher bemüht). Der Tank ist aber nicht verrostet, daher wäre eine mechanische Bearbeitung mit Kanonen auf Spatzen geschossen (zumal der Tank dann - wie Du auch schriebst - versiegelt werden müsste). Mir geht es um das "chemische" Lösen dieser Ablagerungen. Wie ich schrieb, scheint unter dem Schmodder "gesunde" Oberfläche zu sein.

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