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1234567891011 Dinge, die ein Vespista NICHT sagt !


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666. Vespista Edith sagt noch dass das das mit Abstand gayste iss was man sagen kann ...

Vespissdich ...

leider ist a in diesem Fall die männliche Singular-Endung. Wie bei Barista - der Kaffeekocher.   Ansonsten triffts der Reusendrescher ganz gut: Vespista ist im deutschen Kontext für mich einfach komis

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kann mir mal einer erklären was bitte schön ein Scooterists, Scooterboy oder eurer Definition nach ein Vespitsi sein soll bzw. worin die sich unterscheiden?

Edited by Robe007
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tut mir leid...dieser Art von Abneigung gegenüber Menschen, die sich unter all den Fahrzeugen auf der Welt auch für eine Vespa entschieden haben, kann ich nichts abgewinnen.

 

ich finde jeden erstmal toll wenn er auf einer Vespa sitzt, egal ob er zur Eisdiele fährt, wie ich Langstreckenrallyes fährt oder meinetwegen Scooterist ist.

 

Das T-Shirt ist eine Ohrfeige für alle die nicht Scooterist sind oder sein wollen.

 

Wenn man sich da jetzt schon T-Shirts druckt...schämt euch!

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Stimmt, "vespazieren" ist auch fies. Wo bei das mehr so nach VCVD klingt, "Vespisti" dagegen eher nach irgendwelchen Schmierlappen, die qualitativ fragwürdigen Asia-Kram verbimmeln. Gab doch mal diesen Typen, der seinen Laden "Rollerwerke Hofmann" genannt hat, vermutlich, um mit den Hoffmannwerken Lintorf verwechselt zu werden. Der hatte garantiert auch so was wie "Benvenuto Vespisti" auf seiner Homepage stehen.

Nichts gegen Italien, echt nicht, aber dieses schmierige Dolce-Vita-Geschiss ist doch mal genauso peinlich, wie diese Typen, die in einer deutschen Großstadt ihre Pizza in gebrochenem Volksschul-Italienisch bestellen (und nicht verstanden werden, weil der "italienische" Kellner in Wirklichkeit ein Kosovo-Albaner ist).

 

Edith: Ich bin auch kein Scooterist, in den 80er war das einzige Zweirad, auf das ich Zugriff hatte, ein Mountain-Bike. Meine erste Vespa habe ich mir Ende der 90er gekauft, weil ich Student war, keine Kohle hatte und ein Fahrzeug haben wollte, was im Gegensatz zu den Golf2, die damals irgendwie jeder fuhr, geil ist. Den Ausdruck "Vespisti" mag ich trotzdem nicht, dabei schwingt irgendwie so'n bisschen was schmierig-schleimig-glibbriges mit. Warum kann man nicht einfach "Rollerfahrer" sagen, um nichts anderes geht es doch? Wenn ich mich in einen Opel oder Audi setze macht mich das doch auch nicht zum Opelisten oder Audisten.

Edited by kuchenfreund
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Vespisti ist aber nun mal die korrekte ital. Bezeichnung für den Lenker einer Vespa. Gerade wieder im museo piaggio in Pontedera gesehen.

Das Dummgeschwätze hier tut mir in den Ohren weh.

Scooterboy ist eine Bezeichnung für Anhänger einer Subkultur, die neben Vespa bzw. Lambretta auch einen gewissen Lebensstil pflegen, der aus Runbesuchen, der aktiven Teilnahme an Aktivitäten wie Nitern, Treffen befreundeter Anhänger selbigen Subkultur. Kleidung wie Bomberjacke, Tarnhose, doc Martens, run patches etc. sind äußere Erkennungszeichen. Die Liebe zu Soul, Ska und 60er Mukke ist, was viele verbindet. Das Ganze jetzt zu Ende zu erklären macht keinen Sinn hier, dafür gibt's Wikipedia. Mal nach Mod, Skinhead etc. googlen bildet ungemein.

Vespisti ist praktisch jeder, der eine Vesp hat. Scooterboy ist etwas vollkommen anderes und bitte werft das nicht in einen Topf. Scooterboy kann man heute auch nicht mehr werden, man kann heute nur noch den Kleidungsstil imitieren.

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Bei Vespisti denke ich immer an diese Plastikviertakter, die auch als Vespa gebrandet sind.

 

Gibt es eigentlich auch Scomadisti?

 

Aus dem Alter, in dem man sich einer Gruppe/Schublade zugehörig fühlen will, bin ich raus.

Würde mich weder als Vespisti, noch als Scooterboy (lt. Erklärung von mantamanta bin ich auch zu jung :wheeeha:) bezeichnen. Das T-Shirt finde ich trotzdem lustig. (Lieber RUN als Vespatreffen!)

 

Aber es wird immer schwieriger einen Begriff für Schaltblechrollerfahrer der Marke Vespa oder Lambretta zu finden.

Letztens noch: "Vespa fahren wir auch. Aber nur kleine Fünfziger. Meine ist eine ...", und es folgte der Name eines Baumarkplastomaten. (Hab ich verdrängt / mir gar nicht erst gemerkt.) :wacko:

"Scooterists"trifft es wohl noch am ehesten. (Vielleicht meine ich das aber auch nur, weil auf einem meiner ersten RUNs ein Flugzeug mit der Schrift "Welcome Scooterists, Extension" im Schlepptau über dem Platz kreuzte.)

 

 

Interessiert jemanden meine Meinung? Zu spät, jetzt hast Du sie gelesen. :-D

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dann sind Scooterists, diejenigen, die Scooterboys imitieren?

Nein, ein Scooterist ist einfach nur international ausgerichtet, i.d.R. blutet der für sein Fahrzeug, seine Kultur (welche auch immer!), irgendwo zwischen Grönland und Nairobi. Ein (nicht-italienischer) Vespisti ist dagegen regional/national, imitiert eben Italiener an sich... Wobei ein italienischer Vespisti also durchaus auch ein Scooterist sein kann, ein nicht-italienischer (Fake!) dagegen eher nicht, weil er ja die anderen Kulturen negligiert.

"Echte", also italienische, Vespisti sind keine (Sub-)Kultur, genausowenig wie das deutsche Pendant "Rollerfahrer", das sagt erstmal gar nichts aus!

Scooterboys sind ein (!) traditioneller ursprünglich sehr britischer Stamm der Scooterists. Ohne die wären viele nicht hier, denn die Briten haben angefangen mit "Rollerfah'n und Scheissebauen", also einem ursprünglich angesehenen Mittelklassefahrzeug einen fetten Anstrich sozialer Zweifelhaftigkeit verpasst. Nix italienisches Flair...

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Diesem ganzen Scooterboi-Gebimmel konnte ich nie so recht was abgewinnen. Da hatte ich in den 80ern (ok, eher 90ern) auch nicht die Frisur für.

Den Clubs war ich damals sehr dankbar für viele tolle Wochenenden auf der Wiese und - was für mich persönlich noch wichtiger war - gute Gründe durch die Nation und die Anrainerstaaten zu gondeln.

Einige Blechschaltrollervereinigungen haben sich bald wie die Mobster aufgeführt, das hat mich angekotzt. Oder elitäre kleine Grüppchen, wo man nichmal rübergucken darf. Gabs vorher auch schon. Da klingelt mir noch der Depp vom Jet Set Hannover im Ohr: "Mods hören keine Beatles." Hmm, verstehe... Nicht mein Problem.

Andere standen absolut drüber und jeder, auch ne Zecke wie ich war willkommen. Das hat letzten Endes dazu geführt dass der BSR*-Virus immer noch in mir wütet.

Es hab mal eine Zeit da existierten bereits braune Sitzbänke, aber ein gewisser Werbespot eines Münchner Kaffeerösters war noch nicht abgedreht, so dass der Name für die heute stattfindende Brandmarkung noch nicht feststand.

Wir haben damals Lussofahrer mit Hansapils-Dosen beworfen, mehr "Feindbild" war nicht. Die Dosen haben wir dann mit den Lussofahrern zusammen geleert.

Scooterboy Scooterist Prokurist Linksträger. Scomadi Prodomo Hodenhomo Drüsenjäger. Anstrengend. ich fahr Roller. son Massenwarending aus den 70ern.

BTW: ist Vespisti nicht die Mehrzahl von Vespisto (m) bzw Vespista (w)? Gibts da nich noch die Diminuitive Vespistino/Vespistina?

Fragen über Fragen...

Ich hör lieber auf und trink noch einen :-D:cheers:

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i am Emde ist Mehrzahl von o am Ende -> männlich

e am Emde ist Mehrzahl von a am Ende -> weiblich

leider ist a in diesem Fall die männliche Singular-Endung. Wie bei Barista - der Kaffeekocher.

 

Ansonsten triffts der Reusendrescher ganz gut: Vespista ist im deutschen Kontext für mich einfach komisch, weils so nach "Dolce vita" und italienischem Lebensgefühl, Adria, und "un bicchiere die vino rosso encora aber subito" riecht, die deutsche Hansemänner zu Pseudo-Giovannis und damit zu Vollhorsten  machen. Letztendlich sind das alle fashion victims, was aber nicht ihr Lebensrecht einschränkt.

 

Ebensowenig kann ich mit deutschen Wilhelmen was anfangen, die als scooterboy verkleidet den Billy machen und böseböse auf ihre eigenen Roller kotzen. Wobei zugucken schon lustig sein kann, solange sie nicht aus Versehen meinen Roller erwischen.

 

Ich liebe Topcases (weil ich darin alles mitschleppen kann), habe meine älteste Sitzbank vor 15 Jahren braun beziehen lassen, weil das gut zu dunkelgrün passt (sie riecht mittlerweile, aber nicht nach Kaffee...), fahre Roller seit der Zeit, als Krankenschwestern damit auf Nachtschicht gefahren sind und habe meinen Schwiegerpappa als Vorbild, der mit 78 Jahren aufgehört hat, zu fahren, weil er die kranken Beine an der Ampel nicht mehr rechtzeitig auf den Boden gekriegt hat.

 

Ich bin lieber auf Runs als auf VCD-Treffen, weil da einfach mehr los ist, übernachte dabei aber gerne in einer Pension (zu der dann die ganzen campenden Clubkameraden zum Duschen kommen).

 

Ich hab zu lange Haare und ärger mich über die ganzen Hipster-Buben, die jetzt auch versuchen, nen Männer-Bart zu tragen.

 

Ich bin wohl einfach ein Blechschaltrollerfahrer. Reicht.

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