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Uncle Tom behauptet Viton hat bei Motoren nichts zu suchen. Auf eine Begründung warte ich immer noch.

 

Daher hab ich mir beide Eigenschaften von NBR und FKM angeschaut, welche ziemlich ähnlich sind, wobei ich Viton im Vorteil sehe.

 

Das Motul 800 ist auf Ester-Basis (welches ich fahre).

Ich bin kein Chemiker, aber evtl. ist da die Langzeitverträglichkeit nicht so prall. Keine Ahnung was Ester-Basis überhaupt bedeutet.

 

Soll jetzt um Gottes Willen kein Öl-Topic werden. :lookaround: Ich hab halt gerne Fakten, um Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

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Ich auch, mit zusätzlicher aussenstaublippe. Zwischen innen und aussenlippe ein wenig Fett. Bis jetzt fand ich das immer voll Toll. Jetzt sagt der Böse Onkel , das der da nix zusuchen hatt........................................................

und jetzt?

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weiterfahren bis der Vitonring die Kurbelwelle kaputt geschliffen hat...Viton ist viel agressiver was den abrieb auf Stahl betrifft wir normale NBR Ringe.. wurde auch schon x-mal hier im GSF behandelt.. auch gern nochmal.. Viton hat im Motor nix zu suchen. das Gehäuse wird auch gar nie so warm das der Viton da einen Vorteil haben könnte !!  und wenn es doch so warm wird dann würde ich mal nach dem Fehler suchen anstelle ander Wedis zu vebauen...

aber jeder wie er will - mag oder eben nicht kann ;-)

 

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Da muss ich Onkel Tom Recht geben, Viton ist ein fieses Zeug. Ob es wirklich nötig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. 

 

Jedenfalls ist in der Industrie das Zeug schon sehr im Augenschein, denn Verschleiß steht auch hier an erster Stelle der Problematik. Bei Industriemaschinen werden Laufringe eingesetzt, die gewechselt werden können. Beim Zusammenbau wird Spezialfett verwendet um eine Anlaufschmierung und ggf Notschmierung zu haben. Es wird dazu Klüber GL 261 verwendet, und der Zulieferer spannt die Wedi`s weniger vor, für den Bedarf den sie an einer Webmaschine erfüllen müssen (will das nicht auf den Vespa Bereich übertragen)

 

Hier ein paar Bilder aus dem Industrialltag:

 

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Bearbeitet von Rally 221
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ich würde pauschal nicht behaupten wollen, das ein wedimaterial gut oder schlecht ist. sie funktionieren alle wenn die rahmenbedingungen stimmen. auch viton macht kein problem wenn der gegenpart, also die kurbelwelle dazu passend ausgelegt wurde. oberflächenhärte und rautiefe sind da für die haltbarkeit entscheidend. fett wäre da bei höherdrehenden geschichten, also bei motoren, ziemlich fehl am platze, da hier der reibwert drastisch erhöht wird und ein einziehen von staubpartikeln die reibung und den verschleiß drastisch erhöhen. desweiteren wirkt fett der dichtheit entgegen, da bei motoren ein ölfilm für die dichtheit, bei der pumpwirkung eines 2 takters, unbedingt von nöten ist. was ich eigentlich sagen wollte ist, dass man nicht pauschal was verteufeln sollte wo man die rahmenbedingungen gar nicht festmachen kann ;-)

Bearbeitet von PXler

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man fährt viton ringe ja nicht wegen der wärmebeständigkeit, sondern wegen den modernen kraftsstoffen und deren zusammensetzung.

keine ahnung was das mit industriemaschinen zu tun hat.

 

hier könnte sich mal der brosit wichtig machen und  allen erklären warum.

 

Bearbeitet von gravedigger
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vor 18 Minuten schrieb gravedigger:

man fährt viton ringe ja nicht wegen der wärmebeständigkeit, sondern wegen den modernen kraftsstoffen und deren zusammensetzung.

keine ahnung was das mit industriemaschinen zu tun hat.

 

hier könnte sich mal der brosit wichtig machen und  allen erklären warum.

 

Die Resistenz von Viton gegenüber gewissen chemischen Verbindungen ist sicher ein Hauptgrund für die Verwendung in der meisten Fällen. Temperatur sehe ich auch nicht als vorrangig.

 

Der Bezug zur Industrie kam nur, da auch hier gekämpft wird mit Verschleiß  obwohl die Laufringe bereits +- 60 HRC (Kugellagerhärte) haben und die Lager wie auch Dichtringe aktiv geschmiert werden.

 

Ich persönlich hatte noch nie ein Problem mit Viton, meine Roller laufen ausschließlich mit den Wellendichtringen von Piaggio = Viton ohne Verschleiß!

 

Unsere Wellen seit 2017 sind alle nitriert, das ist u.a. zumindest die Lauffläche verschleisfester für solch eine Problematik.

 

Es sei noch gesagt, dass Magnet Ölablassschrauben sehr hilfreich sein können um metallischen abrieb im Getriebe Öl zu fangen bevor es sich schleichen in der Dichtlippe absetzt :-)

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vor 32 Minuten schrieb Rally 221:

Die Resistenz von Viton gegenüber gewissen chemischen Verbindungen ist sicher ein Hauptgrund für die Verwendung in der meisten Fällen. Temperatur sehe ich auch nicht als vorrangig.

 

Der Bezug zur Industrie kam nur, da auch hier gekämpft wird mit Verschleiß  obwohl die Laufringe bereits +- 60 HRC (Kugellagerhärte) haben und die Lager wie auch Dichtringe aktiv geschmiert werden.

 

Ich persönlich hatte noch nie ein Problem mit Viton, meine Roller laufen ausschließlich mit den Wellendichtringen von Piaggio = Viton ohne Verschleiß!

 

Unsere Wellen seit 2017 sind alle nitriert, das ist u.a. zumindest die Lauffläche verschleisfester für solch eine Problematik.

 

Es sei noch gesagt, dass Magnet Ölablassschrauben sehr hilfreich sein können um metallischen abrieb im Getriebe Öl zu fangen bevor es sich schleichen in der Dichtlippe absetzt :-)

und bei alureibscheiben an der kupplung sollte man auch des öfteren mal das öl wechseln

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vor 19 Minuten schrieb PXler:

und bei alureibscheiben an der kupplung sollte man auch des öfteren mal das öl wechseln

Oder man wechselt auf eine Kupplung die keine Alureibscheiben braucht :satisfied:

 

 

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Wichtiges und richtiges zum Thema "Radialwellendichtringe" siehe Fachwissen-Dichtungstechnik.

 

Das alles zu lesen dauert zwar einige Minuten, es loht sich aber ungemein. Insbes. zur zulässigen Umfangsgeschwindigkeit für verschiedene Elastomer-Werkstoffen Seite 21.  ;-)

 

 

 

 

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Bzgl. des Kupplungsreibscheibenmaterials muss man sich zumindest beim LiMa WeDi wohl wenig Sorgen machen, oder sehe ich das falsch?

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vor 15 Minuten schrieb freibier:

Bzgl. des Kupplungsreibscheibenmaterials muss man sich zumindest beim LiMa WeDi wohl wenig Sorgen machen, oder sehe ich das falsch?

sehr gut erkannt

 

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vor 7 Stunden schrieb PXler:

ich würde pauschal nicht behaupten wollen, das ein wedimaterial gut oder schlecht ist. sie funktionieren alle wenn die rahmenbedingungen stimmen. auch viton macht kein problem wenn der gegenpart, also die kurbelwelle dazu passend ausgelegt wurde. oberflächenhärte und rautiefe sind da für die haltbarkeit entscheidend. fett wäre da bei höherdrehenden geschichten, also bei motoren, ziemlich fehl am platze, da hier der reibwert drastisch erhöht wird und ein einziehen von staubpartikeln die reibung und den verschleiß drastisch erhöhen. desweiteren wirkt fett der dichtheit entgegen, da bei motoren ein ölfilm für die dichtheit, bei der pumpwirkung eines 2 takters, unbedingt von nöten ist. was ich eigentlich sagen wollte ist, dass man nicht pauschal was verteufeln sollte wo man die rahmenbedingungen gar nicht festmachen kann ;-)

Das mit dem Fett mach ich auch nur bei Wellenringen mit zusatz staublippe aussen. Keine Ahnung ab da jetzt in den Zwischenraum soviel staub gelangt , das eine art schleifpasste entsteht. Öl zieht ja auch Staub an.  Fahr so schon ewig rum , und Welle ist nicht eingelaufen, und hab anderweitig nie Palaver mit gehabt. Alles Teufelswerk hier...............:satisfied:

Achso , kann mir wer sagen , welches  das Beste 2 Takt öl ist, für mein Motor??

 

 

:gsf_tumbleweed:

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vor 29 Minuten schrieb Fahrbrecher:

 

Achso , kann mir wer sagen , welches  das Beste 2 Takt öl ist, für mein Motor??

 

 

:gsf_tumbleweed:

Klar, da gibt's nur ein einziges Mazola Keimöl 

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vor 6 Stunden schrieb Rally 221:

Oder man wechselt auf eine Kupplung die keine Alureibscheiben braucht :satisfied:

 

 

 

oder einfach n alumagneten reinhängen. fahre sowas auch am

kolbenbolzen.. für den abrieb des ALU-kolbens. ganz harte jungs gießen sich n stahlkolben und fahren standard magneten. 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Fahrbrecher:

Das mit dem Fett mach ich auch nur bei Wellenringen mit zusatz staublippe aussen. Keine Ahnung ab da jetzt in den Zwischenraum soviel staub gelangt , das eine art schleifpasste entsteht. Öl zieht ja auch Staub an.  Fahr so schon ewig rum , und Welle ist nicht eingelaufen, und hab anderweitig nie Palaver mit gehabt. Alles Teufelswerk hier...............:satisfied:

Achso , kann mir wer sagen , welches  das Beste 2 Takt öl ist, für mein Motor??

 

 

:gsf_tumbleweed:

das grüne

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ich glaube, ihr werft hier 2 versionen von "viton" etwas durcheinander. 

 

es gibt "viton"-ptfe (also FKM mit teflon laufring) ringe, und solche, die rein aus dem elastomer bestehen. letztere sollten dieses "einlaufverhalten" auf dem simmerringlaufsitz nicht zeigen. FKM ringe im allgemeinen neigen allerdings eher zur versprödung bei kälte, im gegenzug sind sie resistenter gegen jede form von alkohol. 

NBR oder auch modifizierte NBR ringe haben grundsätzlich ein festigkeitsproblem bei alkoholen. die sorgen für eine verhärtung und versprödung des ringes, zusammen mit einer erhöhten wahrscheinlcihkeit von schäden am simmerringsitz.

 

wie man es dreht und wendet, nachteile gibts immer zu jedem Vorteil. Und jetzt bitte nicht mehr streiten.

 

 

ich mache das eher vom zweck aus: 

 

FKM ringe halten tendenziell höhere drehzahlen aus, weswegen ich sie bei den hochdrehenden motoren einsetze. bei dem ganzen standardstraßenzeug hau ich einfach die blauen corteco rein, es seidenn es ist nur noch braun da ;).

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vor 8 Stunden schrieb chup5:

FKM ringe halten tendenziell höhere drehzahlen aus, weswegen ich sie bei den hochdrehenden motoren einsetze. bei dem ganzen standardstraßenzeug hau ich einfach die blauen corteco rein, es seidenn es ist nur noch braun da ;).

 

Also ich bau die immer so ein, das sich die nicht mitdrehen. :-D

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NIch denke mit dem nacharbeiten der schmierbohrung limaseitig und ein gscheites öl ist da einiges getan...

 

Die sind da immer sehr minimalistisch angebracht...

 

Luk

 

Meine ölempfehlung 

Silkolene kr2 für hochdrehende rennmotoren ( dämmwollkiller wie motul 800) 

Und silkolene comp 2 plus für alles andere...

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