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Das Fahrrad-Drahtesel-Topic....


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Meistens haben die Glieder einer Fahrradkette eine Länge von 1/2". Bei älteren Touren- oder Hollandrädern gibt es vereinzelt auch Ketten mit 5/8" Teilung. Aber das ist so grob daneben, dass das nicht annähernd kompatibel ist. 

Genauso ist es mit einer unpassenden Breite. Das merkt man eigentlich beim Zusammenbau. 

 

Sicher, dass nicht Ritzel und/oder Kettenblätter verschlissen sind? Oft funktioniert eine Kombination aus alten Ritzeln, alten Kettenblättern und alter Kette so leidlich. Aber wenn man dann eine frische Kette drauf schnallt, wird es nervig. 

Mit wenig Last geht es meistens noch, aber wenn man etwas fester in die Pedale tritt, rutscht es durch. Sehen die Zähne noch einigermaßen symmetrisch aus, oder erinnern sie an Haifischflossen?

Edited by kuchenfreund
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Mist, mein Aufenthalt dort (WAK) war im letzten Jahrhundert. Da gabs noch keine sozialen Netzwerke und von daher auch kein virales Marketing. Solche Schläfer Accounts, die nach 15 Jahren aufwache

Fertig. Was tut man nicht Alles, um die freie Zeit zwischen den Vespa-Reparaturen zu stopfen.   Nicht nur Er hat gut lachen. Unser "neues" Rabeneick Campagnolo.

Hab im letzten Sommer ein altes Peugot aufgebaut.;)Bin kein riesen Rennradfahrer,das schrauben und Teile aufarbeiten hat dennoch sehr viel Spaß gemacht..

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Die Ritzel sehen noch frisch aus – da ist nichts, was auf Verschleiss hinweist. Ist ja auch nicht so, dass es an sich nicht funktionieren würde – bin die Kombi auch schon eine längere Zeit gefahren. Es kam aber immer mal wider vor, dass die Kette beim Schalten nicht vernüntig ihre Position findet, sondern nur oben auf liegt.

 

Das ist aber wirklich schwer nachzuvollziehen – verstehe nicht so wirklich, wie das passieren kann. Wieso die Kette den halben mm nicht noch nachrutscht finde ich seltsam. Wenn man die Kette auf die Ritzel liegt, fällt auch nichts auf, was problematisch werden könnte. Ich vermute fast, dass die Breite nicht 100%ig passt.

 

Da muss mir jemand über den Weg laufen, für den das eine klare Sache ist und der weiß, was da draufgehört – ansonsten ist das schwierig das Vertrauen in die Kiste zu finden. Das war gestern schon eine blöde Situation – hätte aber tatsächlich auch noch blöder laufen können.

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Die Ritzel sehen noch frisch aus – da ist nichts, was auf Verschleiss hinweist. Ist ja auch nicht so, dass es an sich nicht funktionieren würde – bin die Kombi auch schon eine längere Zeit gefahren. Es kam aber immer mal wider vor, dass die Kette beim Schalten nicht vernüntig ihre Position findet, sondern nur oben auf liegt.
 
Das ist aber wirklich schwer nachzuvollziehen – verstehe nicht so wirklich, wie das passieren kann. Wieso die Kette den halben mm nicht noch nachrutscht finde ich seltsam. Wenn man die Kette auf die Ritzel liegt, fällt auch nichts auf, was problematisch werden könnte. Ich vermute fast, dass die Breite nicht 100%ig passt.
 
Da muss mir jemand über den Weg laufen, für den das eine klare Sache ist und der weiß, was da draufgehört – ansonsten ist das schwierig das Vertrauen in die Kiste zu finden. Das war gestern schon eine blöde Situation – hätte aber tatsächlich auch noch blöder laufen können.
Passiert das beim Schalten auf ein kleineres Ritzel? Könnte dann auch an ner Kombination aus ausgeleierter Feder im Schaltwerk und schwergängigem Schaltzug liegen. Wenn du "Seil gibst" schafft es das Schaltwerk nicht in der vorgesehenen Zeit, die Kette auf die entsprechende Position zu bringen.
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  • 2 weeks later...

Ach, gar nicht gesehen, dass hier noch Antworten folgten :-)

 

Am 25.5.2019 um 08:27 schrieb Quickshifter:
Am 25.5.2019 um 07:51 schrieb Motorhuhn:

 

Passiert das beim Schalten auf ein kleineres Ritzel? Könnte dann auch an ner Kombination aus ausgeleierter Feder im Schaltwerk und schwergängigem Schaltzug liegen. 

 

Das Schaltwerk ist neu/NOS. Zudem zerlegt gereinigt und neu geschmiert – das geht alles Butterweich.

 

Am 25.5.2019 um 09:36 schrieb Mad Marc:

Kannst du mal zwei Fotos machen? 

Und du könntest uns verraten um welches Fabrikat es sich bei deiner Schaltung handelt, oder hab ich diese Information überlesen?

 

Das Schaltwerk ist ein Simplex Prestige #S001

 

Hier ein Foto auf die Schnelle unter widrigen Verhältnissen. Muss das die Tage mal vernünftig machen.

Der Effekt ist, dass ich z.B. bei Schalten auf ein größeres Ritzel, vermutlich wegen verkehrter Kettenbreite Probleme bekomme. Denn theoretisch – und ich denke auch praktisch ist es so, dass wenn die Position nicht direkt gefunden wird, die Kette in Fahrtrichtung links am Ritzel anliegt und mit der rechten Flanke auf dem eigentlich gewählten Ritzel läuft. Wäre die Kette ein Stück schmaler, würde ich zwischen beide Ritzel landen. Wäre die Kette ein Stück breiter, würde der Effekt vermutlich nicht auftreten.

Ich finde den Abstand/Luft, den die Kette beim korrekten Sitz zum nächsten Ritzel hat, auch etwas groß. Da könnten durchaus die einen oder andere Zehntel rausgenommen werden.

Bleibt die Frage, ob es in diesem Maßbereich tatsächlich unterschiedliche Ketten gibt – oder ob da eventuell schon Fertigungstoleranzen ausreichen?



Naja, das Bild ist scheisse – mal sehen, dass ich die Tage was nachgereicht bekomme.

 

KetteRitzel.thumb.jpg.26dcf6a5893c858fb1b59596e96f4208.jpg

Edited by Motorhuhn
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Eigentlich heißt es immer, das 7fach bzw. 8fach Ketten auch für 6fach-Systeme passen. Aber offenbar hat das niemand deinem Rad erzählt ;-)

 

Früher hat man zwischen Ketten für 6-, 7- und 8fach-Systeme unterschieden, heute gibt es nur noch 8fach-Ketten, die alles abdecken sollen. 

 

Vielleicht solltest du eine ältere, echte 6fach-Ketten verwenden. Ich könnte mir vorstellen, dass man die alten Shimano Uniglide-Ketten hin und wieder mal als NOS-Ware bekommt. 

 

Singlespeed- bzw. Nabenschaltungsketten bekommt man auch noch in einer etwas breiteren (1/8" statt 3/32") Variante. Allerdings tuen die sich oft etwas schwer mit Schräglauf, der bei einer Kettenschaltung ja unvermeidlich ist. Wie gesagt, ich denke mal, wenn du es irgendwie hinkriegst, so ne Uniglide-Ketten zu kriegen, dürfte die ziemlich optimal sein.

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  • 2 weeks later...
Am 16.6.2018 um 09:38 schrieb Chase Gioberti:

Moin in die Runde,

 

ich will unser Bäcker-/ Werksrad ein wenig leichtgängiger machen.  Aktuell ist eine (defekte) Dreigangnabe verbaut.

 

Randbedingungen: Felge: 559*25 (möchte ich gerne so breit behalten), Breite zw. Ausfallenden: 122mm

 

Ich hätte gerne eine 7 oder 8-Gang-Schaltung (Nabe) am allerbesten mit Freilauf und handgesteuerter Trommelbremse (muss nicht zwingend sein) oder Rücktrittbremse. Wo kann ich das suchen? Soweit ich mich eingelesen habe, sind die Nexus-Naben alle breiter. Oder muss ich doch bei Dreigang bleiben?

 

Danke schonmal für die Tipps.

 

 

Soooo,  genau ein Jahr später kann ich Vollzug melden. Hatte damals die dreigang nochmal fit gemacht, da vor einer Woche jedoch die Lager ihren Geist aufgegeben haben, musste gehandelt werden.

Es stellte sich heraus,  dass die Breite 127 ist,  und just in diesem Moment auf Ebay Kleinanzeigen ein Nexus7 Laufrad Angebote wurde.  Gekauft, montiert und heute noch den Zug und Schalter installiert, was wirklich idiotensicher ist.

 

Fazit:: alle zufrieden,  danke GSF für die guten Tipps.

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Erstmal mit dem 70er Hirsch ne Runde gedreht und Bier getrunken. 

Dann mit dem 60er oder so aus dem Schrottcontainer einen schönen Tank geborgen, und zu guter Letzt eine feine Gazelle wieder zum Leben erweckt. 

Für 30€ kann man die mal mitnehmen. 

Der Vorbesitzer hat die Speichen so angeballert, daß sie teilweise die Nippel gesprengt haben. 

Aus nem Schlachtlaufrad Speichen und Nippel ergänzt, lüppt wieder. Keine 2h und 0€

Die Werkstatt hat ihm gesagt mindestens 250€ Reparaturkosten... 

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vor 13 Stunden schrieb butze:

 

Der Vorbesitzer hat die Speichen so angeballert, daß sie teilweise die Nippel gesprengt haben. 

Aus nem Schlachtlaufrad Speichen und Nippel ergänzt, lüppt wieder. Keine 2h und 0€

Die Werkstatt hat ihm gesagt mindestens 250€ Reparaturkosten... 

 

 

Manchen Handwerkern wurde echt ins Gehirn geschissen. Ein Satz Edelstahl-Speichen kostet keine 15 Euro. Und wenn ein professioneller Mechaniker eine Stunde braucht, um aus der alten Felge, der alten Nabe und den neuen Speichen ein Hinterrad zu häkeln, dann sollten hinterher vielleicht 60-70 Euro auf der Rechnung stehen. 

 

Der hat sich wohl gedacht, wenn die Rechnung hoch genug ausfällt, nimmt der Kunde das zum Anlass, sich ein neues E-Bike andrehen zu lassen :thumbsdown:

 

Naja, Glückwunsch zum Schnäppchen. :cheers:

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Kurze Info zu meinem Kettenproblem – ich habe auf Info eine NOS-Kette für damalige 5-/6-Gang-Modelle geordert und die 2-Zehntel Breitenunterschiede machen bisher den Braten fett. Leider habe ich zur der neuen alten keine Maße vorliegen. Keine Ahnung ob das überhaupt in Zahlen festgehalten wird, oder ob das einfach produktionsbedingte Unterschiede sind? Woher soll man so einen Scheiss auf wissen, bzw. macht das beim Teilesuchen die Geschichte noch mal etwas komplizierter. Wie auch immer – die hier wird bei mir vermutlich ein paar Jahre halten.

 

 

Edited by Motorhuhn
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Fertig. Was tut man nicht Alles, um die freie Zeit zwischen den Vespa-Reparaturen zu stopfen.

 

Nicht nur Er hat gut lachen. Unser "neues" Rabeneick Campagnolo.

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Edited by micha
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  • 4 weeks later...

Habe eben auf der Suche nach einem Vorbau ein Staiger Sprinter gekauft. Da ich nur den Vorbau brauche, bitte melden, wenn ihr was davon benötigt. Das Rad wandert sonst nächste Woche Samstag (20.07.) zum Alteisen.

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Am 17.6.2019 um 12:20 schrieb micha:

Fertig. Was tut man nicht Alles, um die freie Zeit zwischen den Vespa-Reparaturen zu stopfen.

 

Nicht nur Er hat gut lachen. Unser "neues" Rabeneick Campagnolo.

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Geiler Lenker

vg

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  • 2 months later...
  • 3 months later...

Will mir ein Drahtesel für den Weg zur Arbeit zulegen. Ein Cyclecross find ich eigentlich ganz gut, sind da den unbedingt Scheibenbremsen nötig oder tun es die normalen Bremsbacken auch?Soll ein gebrauchtes werden.

Mein 80 Jahre Rennrad von Peugeot wurde mir leider aus dem Keller geklaut :crybaby:

 

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Auf trockener Straße liefern gut eingestellte V-Brakes mit vernünftigen Klötzen - ebenso wie Scheibenbremsen - mehr Bremskraft, als man braucht. Scheibenbremsen haben vor allem ein besseres Nassbremsverhalten und kommen mit weniger Wartung aus. Letztendlich ist es Geschmackssache. Ich persönlich denke, bei einem Rad, mit dem man täglich zur Arbeit gurkt, gehen Felgenbremsen völlig okay. 

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vor 4 Stunden hat micha folgendes von sich gegeben:

Ein Koga Miyata :thumbsup:

 

Qualitativ eines der besten Fahrrädern, die ich je hatte.

 

 

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Danke, das sehe ich auch so ! :) :)  Wohne aber direkt am Berg, muss also mal schauen, ob da andere Übersetzungen mit wenig Aufwand draufpassen. Bin da nicht so bewandert. Passen da evtl. MTB Ritzel drauf ? Danke !

 

Edited by Marc Werner
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MTB-Technik an dem Rad? Ich fürchte, das fällt in die Rubrik "Kann man machen, aber ist dann halt scheiße". 

 

Ich würde eher mal gucken, was das kleinste Kettenblatt ist, das man für die Kurbel bekommt, und dazu ein Ritzelpaket montieren, das möglichst weit gestuft ist. 

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