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timundtom

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  1. Ich meine, dass die gesuchten Scheiben für den Zierring "Wellringe" oder "Rosettenscheiben" heißen. Findet man sogar in einigen Baumärkten (oder in meinem Keller).
  2. Ich habe dieselbe Erfahrung auch mal gemacht: vor allem die Schrauben, die stark verrostet etc. sind, sehen nach so einer Vernickelungsprozedur ziemlich beschissen aus. Ich würde zu neuen Schrauben raten. Nur bei wenigen "Vespa-Spezialschrauben" (siehe unten) lohnt der Aufwand von Sandstrahlen etc. Bei meinen restaurierten Roller habe ich eigene Schraubensätze zusammengestellt und dabei immer - so gut es ging - auf die originalen Abmessungen geachtet. Abweichungen gibt es allerdings, vor allem weil die Schrauben heutzutage stärker normiert sind als es vor 40 Jahren der Fall war. So sind z.B. einige Unterlegscheiben ein wenig größer oder dicker als vor 40 Jahren. Das ist doch auch für den Anspruch einer weitgehend "originalen" Restauration verschmerzbar, denke ich. Folgendes weiß der Vespa-Mann: M 8 Muttern hatten bei den alten 8-Zoll Felgen nicht Schlüsselweite 13 (wie heutzutage), sondern SW 11 und haben eine ziemlich dünne Wandung. Bei mir sind die schon oft beim Festziehen auseinandergerissen. Deshalb sind mir die gängigen Muttern mit 13er Schlüsselweite lieber. Übrigens hat man bei Piaggio in den späten 60er und 70er Jahren bei den 10-Zoll Felgen als Reaktion auf die Dünnwandigkeit der M8 Muttern mit SW 11 Muttern mit Schlüsselweite 14 verwendt. Auch die sind nicht so einfach für kleines Geld zu bekommen. Halbrundkopfschrauben mit Schlitz (DIN 84??) wurden häufig bei den Hupenschrauben und an anderen Stellen bei den deutschen Modellen (z.B. Hoffmann) verwendet. Leider werden die nicht mehr "offiziell" produziert, so dass man lange danach suchen muss. Bei den Hoffmännern waren übrigens auch die M5 Muttern (Kotflügelbefestigung) mit größeren Schraubenköpfen versehen (SW 9 statt SW 8). Dann gibt es aber auch Vespa-Spezialschrauben, wie die becherartigen seitlichen Kotflügelschrauben mit Schlitz für die Modelle der 60 u. 70er Jahre, die nicht im normalen Schraubenhandel zu kaufen sind. Schließlich die Entscheidung, ob man verzinkte Schrauben nimmt oder glänzendes Edelstahlmaterial (V2A). Übrigens waren bei Hoffmännern manche Schrauben schwarz-verzinkt. Mir persönlich gefallen an einem restaurierten Roller Edelstahlschrauben sehr gut. Manchen warnen vor "Kontaktkorosion" (das wenig edlere Material, also die "Vespa-Karosserie", rostet), das habe ich aber bisher nicht feststellen können. Der originale Fan achtet dann auch noch auf die Aufschriften auf den Sechskantköpfen (z.B. Ständerschrauben, Kotflügelschrauben). Bei Hoffmännern stand "Bauer" drauf; bei den späteren Vespa-Modellen der 70er Jahren usw. der Schriftzug "LOBO". Welche Besonderheiten es bei der frz. ACMA gibt, würde mich mal interessieren.
  3. Die geringere PS-Zahl ist (glaube ich) auch auf dem Motor eingeschlagen bzw. steht in den Papieren. Auf dem HA-Motor steht 4 BR. PS (Brems-PS??), auf der HC mit altem Motor 5 Br. PS). Leider weiß ich jetzt nicht, was auf den "echten" HC-Motoren steht. Unsere HC mit Altmotor fährt aber recht flott und kann mit den anderen Königinnen mithalten. Hast Du nicht diesen komischen Zigarren-Auspuff montiert?
  4. Noch ein wichtiger Hinweis für Freunde der originalen Herzen: Auch auf der Motorschwinge steht bei den Höffmännern "Vespa"!
  5. Hier noch Ansichten vom original Motroblock der Hoffmann und den typischen Vespa-Schriftzügen. Findet sich auch auf der Schwinge des A-Modells (wenn jemand daran Interesse hat: Schwinge ist nagelneu und ich würde sie tauschen oder verk.; siehe z.B. unten)
  6. So sieht der echte Hoffmann-Zylinder mit eingeprägtem Vespa-Schriftzug aus, der übrigens auch auf dem Motorblock zu finden ist. Hoffmann ist eben nur, wo "Vespa" draufsteht
  7. "Normalerweise" musst Du die Achse (auf der die Bremstrommel) sitzt, ein wenig Drehen, um dann mit einer Spitzzange das Ende der Tachoschnecke zu angeln. - Wenn die sich so fest in das Gegenstück der Achse eingefressen hat, kann es auch Probleme beim Ausbau der Achse geben. Hast Du den Staubschutzdeckel schon ab? Wenn ja: Darunter liegt eine weitere Mutter, die Du am besten geöffnet bekommst, wenn Du auf der andere Seite wieder die Bremstrommel samt Rad befestigt und das Ganze als Gegenhalter benutzt. Die Achse wird dann zur Bremstrommel raus geklopft. Wenn die abgebrochene Tachoschnecke nicht draussen ist, könnte es sein, dass sich die Schnecke irgendwie in der Achse verklemmt. Sollte alles freigängig sein: Die Schwinge schon warm/heiß machen, dann gehen auch die Lager mit raus. - Viel Erfolg
  8. Der Reserveradhalter bei der Sechstage Vespa war ja für 2 Reifen gedacht (8 Zoll u. 10 Zoll?) Der Bügel oben drüber diente auch als Halterung für das "Navigationssystem".
  9. Bei den A-Modellen ist das Polrad golden/gelblich und wesentlich(!) schwerer als das der Königin (HC), das silbrig ist. Beide sind von Bosch.
  10. Nur für die, die es interessiert, was man mit einer Moto-Vespa früher alles gemacht hat: "In 79 Tagen um die Welt". Der Roller steht jetzt im Vespa-Museum mit einer unauffälligen Zeichnung von Dali (der mit dem Schnurrbart) auf der Seitenbacke. http://www.germanscooterforum.de/index.php...dpost&p=1046975
  11. Na, wenigstens ist der erste Bolzen ohne Zerstörung aus der Schwinge herausgekommen. Der zweite Bolzen (Nr. 20) wird meines Wissens in dieselbe Richtung (also Richtung Bremsbeläge) herausgedrückt. Eigentlich geht der Bolzen besser raus als der andere, weil er ja weniger im Freien verläuft und daher weniger gammelt. Wenn Du eine Fettpresse hast, solltest Du das Nadellager der Steuerrohraufnahme nochmal fetten. Und natürlich irgendein Kriechöl etc. gebrauchen. Auch hier hilft Hitze (kleine Lötlampe oder starker Fön). Staubschutz-Mutter (Nr. 28) würde ich mal anständig heiß machen (bis es qualmt), danach so gut es geht säubern (vor allen am Rand zum Gewinde hin) und richtig in Kriechöl oder Rostlöser baden (über Nacht einwirken lassen). Wenn am Kopf kein Schraubenschlüssel mehr hält, dann eben anständige Zange (Gripzange) ansetzen. Oder mit einem Beitel, Körner, breiter Schraubenzieher etc. möglichst am Außenrand und dann in Drehrichtung hämmern. Das weiche Metall gibt ja schnell nach Wird schon gehen ...
  12. Danke für die Farbtabellen! Endlich mal ein richtig guter Tipp!! Werde bestimmt darauf zurückkkommen. Der Unterboden der GT 125 hat im Spritzbereich des Vordrerrades, also ungefähr da, wo der untere Teil des Beinschildes in den Trittbrettbereich übergeht (von aussen) ein böses Loch, das zugeschweisst werden muss. Komischerweise ist dort von innen ein Blech zu fühlen, dass sozusagen eine Engestelle im Tinnelbereich darstellt. Züge und Kabelbaum passen da gerade vorbei. Beim Einfädeln des neuen Kabelbaumes wird das bestimmt ziemlich eng!
  13. Der Bolzen, den Du meinst, lässt sich nur zur Bremsseite hin rausschlagen, d.h. Klopfen muss man auf den Gewindeteil (Mutter drauf, Hartholz etc.). Manchmal ist in dem Bolzen auch ein kleines Loch, wo man einen Körner oder ähnliches ansetzen kann. Wenn Du vorher den sichtbaren Teil des Bolzen mit einer Feile, Schmiergelpapier oder Dremel bearbeitest, geht er wesentlich leichter raus. Du kannst auch nochmal am Schmiernippel der Federaufnahme "nachfetten". - Bei mir ist er auch so rausgegangen und die Schwinge sah übel aus. Die große Mutter der Staubkappe in der Schwinge (28) macht eigentlich selten Probleme. Wenn der Kopf kaputt ist, mit einer Gripzange oder Rohrzange öffnen. Du musst nur beim Wiedereinsetzen aufpassen, da geht sehr leicht das Gewinde kaputt. Die darunterliegende Mutter hat (wenn ich mich recht entsinne) Linksgewinde<??>. Zu den Bolzen, Lager, Wellendichtring und Bremsbeläge kommt dann noch Dämpfer und Feder - aber dann ist sie wieder wie neu.
  14. Schade. - Aber bei mir hats mit der Lackierung noch Zeit. Erst einmal alles zum Sandstrahlen und dann weitersehen.
  15. Bei Deiner GT interessiert mich natürlich die Farbbezeichnung. Gefällt mir sehr gut. Auch danke für den Hinweis auf das Topic "Alles ..." . Würde besser umbenannt in "Nichts über die GT". Da kriegt man ja ne Gänsehaut, wenn man das an einem Stück liest ... (
  16. Wenn Du die Nummern S.13775 (linke Seite) und S.13776 (rechte Seite) aus dem Ersatzteilkatalog der GS meinst: Dafür gibt es spezielle (gehärtete) Stahlausgleichsscheiben in unterschiedlichen Dicken (und Größen, wie von Klingelkasper angegeben). Eigentlich müssten beide Scheiben denselben Innendurchmesser haben, denn beiden sitzen auf dem dicken Teil des Bolzens, nicht auf dem Gewinde.
  17. Danke für die schnelle Hilfe. Wenn das von den Rundlenkern passen solte, wäre das super, denn da habe ich selbst noch was. Obwohl, wenn ich mir den Trapezlenkert so anschaue ...
  18. Ne, das Blau ist ziemlich hässlich und darunter schimmert das originale weiß(?). Und so soll sie wieder werden. Ist wahrscheinlich eine von den May Meyer Farben: Azzurro Acqua marina dal 1966 MaxMeyer 1,298,7305 oder Azzurro chiaro metallizzato dal 1968 MaxMeyer 1,298,0110. Leider ist das Schaltrohr für den Trapezlenker der GT 125 krumm. Hat jemand noch eins oder passt was von anderen Lenkern?
  19. Mir ist nicht ganz klar, was Du meinst: Gabelzapfen oder Radachse? - Bei der GT 125 (und die ist in den meisten Teilen identisch mit der Sprint) hat der Wellendichtring für die Vorderradachse die Maße 17/40/7, also hat die Radachse an dieser Stelle etwa 18 mm Durchmesser.
  20. Beginne gerade mit der Restauration einer GT 125, da dürften ja keine großen Probleme auftauchen. Ist eine billige Alternative zu den mittlerweile überteuerten Rally Modellen. Schöner Roller! Weiß jemand etwas über diese Sitzbank (Aufschrift "E.G.V. Arcugnano Vicenza"). Hat sich jemand mal mit den originalen Farben der GT 125 beschäftigt??
  21. Suche einen funktionstüchtigen (nicht krummen) Schaltgriff für den Trapezscheinwerfer-Lenkkopf von GT bzw. Sprint oder SS 180. Danke Thomas
  22. Natürlich tut mir das auch leid mit der schlechten Lackierung und ich kann den Ärger nachvollziehen. Aber was ich nicht ganz verstehe: wenn der Lackierer schlechte Arbeit geleistet hat, dann muss er es halt noch mal machen. Du wirst ja wohl Geld für die Arbeit bezahlt haben?? -
  23. Im Werkstattbuch für alle Modelle ab 1955 gibt es einige Hinweise für den VNA Vergaser, z.B.: Vielleicht hilfts ..
  24. Normalerweise ist die Finne mit Klemmringen befestigt, die über die Jahre eine innige Verbindung mit dem Kotflügel eingehen. Am besten von der Innenseite des Kotflügel aufschleifen (beim Rumhebeln mit dem Schraubenzieher gehen die Pinne von der Finne ab) ...
  25. Zum Thema Langstreckenreise gab es mal was im Hoffmann-Prospekt von 1954. Habe davon nur ein sehr schlechtes Bild. Gibt es einen freundlichen Menschen, der mir die Seiten mal als Scan zuschicken kann??

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