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vespisti99

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Everything posted by vespisti99

  1. Ach, ich dachte das muss der Prüfer technisch begründen und die Zulassungsstelle folgt dem dann nur. Dann mache ich das so wie Du sagst.
  2. Ich wollte eigentlich noch die funzelige 6V Kennzeichenbeleuchtung erwähnt haben, die 13cm besser beleuchtet als 20cm. Aber das ist mir erst beim raus fahren wieder eingefallen Jetzt suche ich mir gerade erstmal was Schönes für den 30€ SIP-Gutschein aus, der heute in der Post lag.
  3. Ich meine genau das 125 Kennzeichen für die 150er. Er hat einen "Gliedermaßstab" (jaja, ich weiß) drangehalten und ein Foto gemacht. Mal sehen, wie er sich entscheidet. Ein 180x200 Motorradkennzeichen könnte aber doch auch noch gut aussehen, oder?
  4. Jetzt drängel auch noch Bin gerade wieder hier eingetrudelt. Netto Prüfdauer: 10 Minuten. Probleme: 0. Die Papiere bekomme ich aber erst Anfang nächster Woche, weil die personell gerade etwas unterbesetzt sind. Termin beim Amt ist erst am Mittwoch, passt also. Bei meinem Wunsch nach einem kleinen Kennzeichen war er aber etwas skeptisch. Hmm, Nervenkitzel. Kurz zum Ablauf: Zuerstmal war ich der einzige Kunde weit und breit, alle Tore waren geschlossen und Google hat mir bei meiner Abfahrt angezeigt, dass die Prüfstelle heute geschlossen hätte. Bin dann trotzdem hin und dann rein (obwohl da 10 Schilder hängen, dass man nur am Fahrzeug warten soll) und dort ein paar Infos und Unterlagen mit dem Prüfer ausgetauscht. Ich schätze ihn mal auf Ende 20. Nachdem er mit einigen Kollegen Infos ausgetauscht hatte, sind wir zum Transporter und er hat mir netterweise beim Ein- und Ausladen geholfen. Zur Prüfung hat er von allen Seiten Fotos gemacht und die Fahrgestellnummern verglichen. Dann ging es auch schon an den Start (der bei 8 Grad etwas mehr Zuwendung brauchte) und den Lichttest. Und dann drehte er eine Runde durch die total vollgestellte Halle um Tacho und Bremsen zu testen. Das die Reifen noch nicht eingefahren waren, hat er hoffentlich selbst bemerkt. Beim Tacho meinte er, dass der garantiert falsch geht und eh bei 5 Km/h klemmt. War mir gar nicht aufgefallen und stimmte auch nicht. Die Anschlagnadel hält die Nadel auf der 5. Fanden wir dann beide irgendwie witzig. Ich hieß ihn dann willkommen in den 50ern ... und in Italien. Er meinte, das sei wohl eher der Grund. Kurz noch Stoßdämpfer getestet ("Mehr ist da vorne wohl nicht los? Aber so alt wie der ist, gehört das ja dazu"). Unterboden, Vergaserraum und Verlegung der Züge am Auslasskrümmer noch angeschaut. Das war's. Also ich kann da jetzt nichts schlechtes drüber sagen. War entspannt und nett und hilfsbereit. Da fahr ich jetzt jede Woche hin.
  5. Und wieder Kehrt gemacht. Aus reinem Geiz habe ich das Klemmbrett wieder eingebaut. Dazu habe ich die Zündgrundplatte nochmal ausgebaut und die Ösen, die auf das Klemmbrett geschraubt werden, erneut getauscht. Da sind jetzt wirklich die kleinsten dran, die ich auf Lager hatte und die beiden gelben Kabel der Lichtspulen sind gemeinsam in einer einzigen Öse. Die Kabel gehen (bekanntermaßen) durch das Klemmbrett und werden dann auf den Rand geschraubt. Dazu muss man die Ösen passend umbiegen; wenn das mal so einfach wäre. Ein echt total bedrissenes Patent! War kurz davor einfach einen Stecker dran zu machen. Es könnte alles so einfach sein. Naja, ging dann doch und tadaa: fertig ist sie. Und jetzt steht sie so da, bevor es morgen früh zum TÜV geht. Habe im letzten Moment noch bemerkt, dass die Vorderachse beim Einfedern Geräusche macht. Mein erster Gedanke war, dass die vordere, seitliche Schraube zur Befestigung des Kotflügels an der Feder kratzt; die war beim Zusammenbau schon so knapp dran. Egal. Musste dann weg. Ob das morgen mal gut geht? Ich weiß ja nicht.
  6. Sooo, habe gestern und heute X-Mal die Zündung zerlegt, die Käbelchen getestet, hier und da neue Stecker drauf gecrimpt und Bauteile getestet. Zum Einen muss man mal sagen, dass bei der Zündgrundplatte der VL3T die Verdrahtung im Original einen gewissen Nachteil hat. Die sieht nämlich vor, dass gleich vier Kabel (Kondensator, Speisespule des Zündkreislaufs, rotes Kabel zur Zündspule und rotes Kabel zum Klemmbrett) direkt an den Unterbrecher geschraubt werden. Das ist deshalb blöd, weil es ein totales Gefummel ist, die Befestigungsschraube durch die vier Kabel, zwei Isolatorblättchen und den Unterbrecher in die Mutter zu drehen. Die Schraube steht dann übrigens so nah an der Speisespule (bei mir ca. 1,5mm), dass es mich nicht wundern würde, wenn es da Fehlströme oder -zündungen gibt. Deshalb habe ich wenigstens das Kabel zum Klemmbrett nicht mehr dort angeschlossen, sondern nach hinten zur Zündspule geführt. Also ein Kabel gespart. Dann habe ich den neuen Kondensator (den ich gekauft aber nicht eingebaut hatte) eingebaut. Der neue Kondensator ist übrigens etwas höher als das Original, passt aber trotzdem. Die Wideframes haben echt schön viel Platz. Dann alles wieder zusammengesetzt und provisorisch eingebaut. Ergebnis: gar kein Zündfunke mehr. Also wieder auseinander gebaut und den Kondensator nach außen gelegt. Da war der Zündfunke plötzlich wieder da. Es folgte eine ewige hin und her Probiererei am Schalter, an den Licht- und Speise-Spulen, an der Verkabelung, dem Klemmbrett undundund. Und auf einmal merkte ich, dass bei einer halb angezogenen Schraube auf dem Klemmbrett alles korrekt funktionierte, aber bei komlplett festgezogener Schraube das Kabel zum Kurzschließen des Motors permanent auf Masse lag. Also war irgendetwas im Bereich des Klemmbrettes nicht in Ordnung. Und siehe da: Das Klemmbrett war das Problem. Es fehlt ein Stückchen und das Messingteil löst sich beim festziehen. Offenbar gab es dann Kontakt zum Motorgehäuse (?). Ist leider zu eng um dahin sehen zu können. Ich habe die Kabel jetzt einfach mit zwei Schrauben mit Muttern zusammengeschraubt und mit Isolierband geschützt. Dann gestartet und alles funktioniert TA-DEL-LOS! Ich muss mal schauen, wie ich das mit den Kabeln und dem Klemmbrett löse. --- Das Klemmbrett war eh schon etwas beschädigt. Der untere Teil mit dem Gewinde ist nur noch zur Hälfte vorhanden. Das ist übrigens der Grund, warum ich die Kabelöse für den Masseanschluss von @thomaGS bisher nicht verwenden konnte. Dann greift das Gewinde kaum im Motorgehäuse. Nach einer halben Umdrehung ist Schluss. Also habe ich die Zeit genutzt und wenigstens den Masseanschluss von alten Kabelresten und Grünspan befreit und wieder zurecht gebogen. Bisschen Lot ist noch dran und sieht dann so aus: Und für @wladimir noch ein paar Maße dazu: Achso, und dann habe ich noch das Typenschild befestigt. Die Kerbnägel habe ich einfach durch das Schild gesteckt und von hinten breit geklopft. Anschließend das Schild einfach mit Montage-Klebeband festgeklebt. Ich wollte da auf keinen Fall bohren. Erst wollte ich das Schild unter die Motorbacke, oben im Bereich des Kabelausgangs und des vorderen Scharnieres kleben. Aber bevor der TÜV-Mensch nervt... Obwohl, ich muss noch eine Honeypot einbauen, damit er motzen und ich das Problem leicht beheben kann. Mal schauen.
  7. Ok, hab jetzt auf 1:20 herunter gemischt. Da ich keine Möglichkeit habe sie ohne Nummernschild warm zu fahren, kann ich den Vergaser nicht nennenswert einstellen. Mit dem Gasgriff kann ich sie aber gut am laufen halten. Sollte für den TÜV reichen. Anders sieht es bei dem Elektrikproblem aus (Zündung geht aus, wenn ich das Fahrlicht einschalte). Ich hatte auf den Schalter-Deckel getippt, der war es aber nicht. Ich probiere als nächstes den Wechselstrom fürs Licht (gelb) direkt auf den Scheinwerfer zu Brücken, dann hab ich den Schalter als Problem ausgeschlossen. Wenn er dann immer noch aus geht, kann ich gleich an der Zündgrundplatte arbeiten. Habe schon gelesen, dass auch so ein Verhalten am Kondensator oder Zündspule liegen kann. Sie hat übrigens auch eine leichte Tendenz zu Fehlzündungen. Dachte erst es läge an zu viel Getupfe am Vergaser. Vielleicht reicht die Kapazität des Kondensators aber einfach nicht mehr aus. zündfunke ist aber schön satt
  8. Wie original kann eine Vespa denn noch aussehen? Mal blöd gefragt: wo war denn dein Vater mit dem Roller immer beim TÜV? Die könnten sich doch erinnern. Und in welche Gegend wohnst du denn (ganz grob)?
  9. Eigentlich war ich ja ein bisschen enttäuscht. Dachte ich doch, die Frecce Tricolori würden in dem Moment unsere Straße überfliegen. Hätte meine Frau doch organisieren können. War aber nur der Nachbarstraktor hinter mir. Hat die Messerschmitt (T1?) auch zwei Kanäle und Nasenkolben? (Heißt doch Nasenkolben das Ding, oder?)
  10. Jetzt nochmal zum gestrigen Start: Zuerst habe ich gestern brav die gepostete Liste abgearbeitet: - Hupe eingebaut - Luftfilter dran geschraubt: ich muss noch die originalen, selbstsichernden Muttern in der Restekiste suchen. Habe leider erst vorletzte Woche kapiert, dass die bei der VL3T original waren. - Tachowelle eingesetzt: leider scheint irgendwo ein Grat am Durchgang des Lenkrohres zu sein, der sie auf der Oberseite etwas ... patiniert. Die 4cm kürzere Version (CIF, 970mm außen, 1000mm innen) passt aber perfekt. - Tacho wieder mit der ersten, chicen Dichtung eingebaut. Dann verdrückt sie sich halt ein bisschen. - Tachobeleuchtung eingesetzt und getestet: War dann doch kein Problem und die von mir bearbeitete Aufnahme passt ganz gut. - Scheinwerfer eingesetzt. - Gegendruckfeder Schwingsattel schön gespannt. - Batterie angeschlossen und final eingebaut. - Spiegel an den Lenker geklemmt und eingestellt (Stadium, hält echt sehr gut) Dann wäre der Auspuff dran gewesen. Aber leider war absolut kein Platz mehr zum arbeiten. Wenn man immer nur 1-2 Stunden Zeit hat, verplempert man sie ungern mit Aufräumen. Habe dann also erstmal aufräumen müssen. Dann kam aber der Auspuff dran. Erstmal Handarbeit mit Drahtbürste, dann auf den Akkuschrauber mit Bürstenaufsatz gewechselt. Anschließend schnell mit Bremsenreiniger abgewischt und montiert. Fast hätte ich noch die drei Schlitzmuttern (Hebel und Schalteinheit) vergessen. Und da stand sie dann und wartete ... auf Frau und Kind. Denn die wollten natürlich dabei sein und wissen ob es sich gelohnt hat, so oft und lange auf mich zu verzichten. Ist ja nicht so, als wär die Wahrscheinlichkeit für ein Problem recht groß und ich habe mich eigentlich schon hunderte Meter schieben sehen. Aber die Tochter kam mit Luftschlangen und schmückte Lenker und Sattel. Und meine Frau kam mit vollem Akku um zu filmen und mit einer Flasche Sekt. Und ich sagte noch so, dass das jetzt bestimmt nicht klappt. Aber dann, dreimal getupft, beim ersten Tritt schon Zündungen, und beim vierten Tritt lief sie. WOW! Vorsichtig die Drehzahl hochgezogen, bis sie einigermaßen stabil war und gleich aufgesprungen und die Straße hoch gefahren. Bremsen getestet, Schaltung super, aber (wie in den vorigen Posts schon kurz besprochen) sehr viel Rauch in den Abgasen. Ich gebe ja zu, dass ich mit dem Öl sehr großzügig war. Werde dann erstmal auf 1:20 herunter mischen. Weil ich vom ersten Gang nicht in den Leerlauf kam (schönen Gruß an meine V50!), habe ich sie dann ausgeschaltet. Kurz danach wieder angetreten, um noch die anderen Verbraucher zu testen. Schnarre tut was sie soll, aber beim einschalten des Hauptlichts, geht der Motor aus. Entweder der Schalter hat noch eine Macke (ist mein Tipp), oder ich habe die Kabel am Motor falsch angeschlossen (halte ich aber für unwahrscheinlich). Teste ich morgen. Sonntag ist immer ein guter Tag im Wohngebiet Motoren laufen zu lassen und Vergaser einzustellen. Dienstag mache ich 'nen TÜV-Termin.
  11. Im Screenshot von @matzmann haben sie ja vernünftigerweise geschrieben, dass es sich links um eine Seriennummer handelt. Damit ist das Feuer raus. Trotzdem kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, wieso der eindeutige Eintrag im Brief mir nichts, dir nichts ignoriert werden kann.
  12. Klasse, dann strecke ich die 3L nochmal mit 2L Super. Damit komme ich dann auf knapp 1:20.
  13. Läuft! Bin gerade unterwegs, deshalb später Details. Viermal getreten und ich hatte sie. Aber: starke Rauchentwicklung. Ich hoffe, der Link zum Video funktioniert: https://share.icloud.com/photos/08eH_I3W6PhKC4bYEZ9q4dg0g Ich hab diesmal gar nicht so viel Öl zum Einbau Kolben benutzt. Der Motor lief zum Zeitpunkt des Videos schon so 3-4 Minuten. Gemisch sind 80ml pro Liter (Empfehlung laut Handbuch während der Einfahrzeit). Ist das noch im Rahmen? Oder muss ich schon mal neue WeDis ordern?
  14. Und ich erst. Mal ne Frage, wie stellt man denn die Gemischschraube ein? Wenn der Luftfilter drauf ist, kommt man gar nicht dran, oder? Geht einstellen auch ohne?
  15. Und plötzlich geht es ganz schnell ... Leider heute ohne Fotos, aber es ist ein Ende in Sicht. Morgen wird gestartet. Drückt die Daumen! Heute habe ich erstmal die Griffe montiert. Wenn man hier zuerst die Erfahrungen der Profis liest und dann mit Plan vorgeht, klappt das super (im Gegensatz zu früher, als ich regelmäßig diese Driss-Arbeit verflucht habe). So ging es problemlos: Erstmal den Griff gleichmäßig rundum mit dem Heißluftfön gefönt, bis er deutlich elastischer wurde (waren eh nur 11 Grad heute). Immer schön vorsichtig, damit nichts schmilzt oder so. Dann zügig (3 Meter entfernt wegen Entzündungsgefahr!!!) Bremsenreiniger in den Griff gesprüht, ausgeschüttet und auf den Lenker geschoben. Mit gleichmäßigem Druck gingen die Griffe über den gesamten Weg (ich sage mal 1cm/Sek.) komplett auf den Lenker. Da war die Stimmung schonmal super. Danach kam das Thema mit dem Kurzschluss (siehe oben): <blabla> Also erstmal mit dem Stuhl daneben setzen und über die Verkabelung nachdenken. Und denken. Und nochmal nachdenken. Und eigentlich sollte bei einem Kurzschluss ja die Sicherung (die original nicht vorhanden ist, ich aber einbaute) durch sein. Also Sicherung gecheckt und ... nicht durchgegangen. Komisch. Na dann, Batterie nochmal dran. Nichts geht. Obwohl Tachobeleuchtung und Scheinwerfer abgebaut sind. Beim Schalten des Schalters kam mir ja schon so komisch vor, dass er plötzlich so knochig drehte; jetzt wackelt er etwas. Und der Kipphebel, der im Schalter die Kontakte verbindet (dieses Gussteil an dem der tropfenförmige Drehknopf steckt), ist heiß? An die Oberlippe mit dem Ding und: tatsächlich heiß. Wann wird ein elektrisches Bauteil ohne Funktion heiß? Wenn Strom fließt aber der Widerstand hoch ist. Also das Rücklicht abgeschraubt und die Soffitte raus genommen. Den Gleichrichter vom Rahmen getrennt (grünes und gelbes Kabel an den Rändelschrauben in der Backe abgeschraubt). Alle Verbraucher (Leuchtmittel, Hupe, Gleichrichter) und Stromquellen (Batterie, Zündgrundplatte) sind also raus aus dem Stromkreis. Jetzt kann man mit dem Messgerät die Leitungen durchpiepen. Erst mal die Kurzstrecken, also die Leitungen einzeln, weil ich schon befürchtet hatte, beim Einbau (oder durch die Hitze des Stroms) eine Isolierung beschädigt zu haben. Dann im Schalter die Schalterstellungen messen; da ist schon irgendwie was komisch. Anschließend aber erstmal die Langstrecken (z.B. grüner Gleichstrom-Anschluss in der Backe über den Schalter bis zum Standlicht im Scheinwerfer) abgepiept. Manches geht, manches nicht. Ergebnis: Der Übeltäter ist der Schalter, der nicht tut wie er soll. Und die Erkenntnis, dass der Scheinwerfer erst leuchten kann, wenn das weiße Massekabel an den Motorblock angeschlossen ist (das Kabel mit dem Messingteil von @thomaGS). </blabla> Also der Schalter war das Problem. Ich habe mir mit dem Ding ja echt mühe gegeben und alles fein geputzt. Offenbar waren die Kontakte aber tiefer oxydiert als gedacht. Bin dann nochmal an alle Kontaktflächen mit Schleifpapier ran gegangen und hoffe, dass das so reicht. Zweites Problem war die kleine Feder (roter Kreis), die im Kipphebel (grüner Kreis) den Kontaktabnehmer im Führungsbolzen (linker, blauer Kreis) und den halbkugelförmigen Kontakt (bleuer, rechter Kreis) auf Spannung hält. Die tat ihren Job nämlich nicht mehr. Vielleicht ist die einfach etwas altersschwach, da sie beim Einbau erstmal totale Motivation vorgegaukelt hatte. Ich habe sie etwas geweitet und wieder eigebaut. Damit ist der Schalter vorerst wieder fit. Alles erneut durchgepiept, Rücklicht ging, Standlicht auch. Dabei gleich noch den Unterbrecher (Motor aus) und den Hupenknopf gemessen; die haben kaum Betätigungsweg, funktionieren aber korrekt. Kurz zum Durchpiepen: Ich meine damit einen Durchgangsprüfer. Der ist meist auch in die billigen elektrischen Messgeräte eingebaut. Er misst dann eben keine Spannung oder Stromstärke, sonder piept einfach, wenn die Messfühler Kontakt haben. Bei meinem Modell zeigt das Display gleichzeitig noch (gewissermaßen) einen Widerstandswert an. Ohne Kontakt steht da eine 1, dann ist der Widerstand unendlich groß. Bei Kontakt der Fühler piept es und der Wert sinkt auf 0,01 (kaum Widerstand). Warum hilft der Wert, wo er doch eigentlich nichtssagend ist? Der Durchgang von der Wechselstromquelle (gelbes Kabel, kommt später an die Zündung) bis zum Fernlicht (lila/braunes Kabel am Scheinwerfer) gab bei mir maximal einen Wert von ca. 0,4. Da war der Kontakt einfach irgendwo schlecht und damit der Widerstand etwas erhöht. War in meinem Fall natürlich der Schalter, an dem ich eine Messinglasche etwas hochbiegen konnte. Kann aber auch eine Oxidation oder eine schlecht sitzende Klemmschraube sein. Ergebnis solcher miesen Kontakte: Kaum Licht, schlechter Zündfunke, leere Batterien, usw. Anschließend alles Elektrische wieder zusammengebaut, Kabel an den Motor angeschlossen (wobei da noch einiges zu tun war), Gummimanschetten am Lenker (die an den Schaltzügen und am Schalter) angebracht, Zylinderhaube angeschraubt, Zündkerze rein, Zündkabel dran und dann schnell wieder abgedüst. Morgen noch folgendes: - Hupe wieder dran - Luftfilter wieder drauf - Tachowelle (hab ne neue, 4 cm kürzere gekauft) - Tacho (mit anderer Dichtung) - Tachobeleuchtung - Scheinwerfer - Kontermuttern (Schlitzmuttern) an Hebeln und Schaltgriff - Spiegel - Auspuff (muss ich noch sauber machen ) - Gegendruckfeder Schwingsattel einstellen - Batterie anschließen DANN AUFRÄUMEN!! UND ERST DANACH: - Benzinhahn auf - Tupfer dreimal tippen - antreten - fertig.
  16. Jemand der sich extra zur Post aufmacht, um ein läppisches, verschmutztes Stück Messing an jemand völlig unbekannten zu schicken, ist mindestens genauso liebenswert! (Hab extra was rein gepackt, was es bei Euch garantiert nicht im Wald-und Wiesen-Supermarkt gibt.)
  17. Heute den Benzinschlauch nochmal neu gemacht, der letzte war zu lang und ging so irre schwer drauf, weil er durch das tropfende Benzin langsam aushärtete. Habe dann den Fön bemüht, etwas aufgedehnt und schon flutschte es. Außerdem bin ich mit dem Drehmomentschlüssel drum rum gelaufen und habe nochmal so einiges Kontrolliert. Lüfterrad/Polrad ist auch gut fest und Zylinderhaube testweise drauf gesetzt. Getriebeöl ist drin und Splint der Hinterradachse sitzt. Wird langsam mal Zeit, den Auspuff sauber zu machen. Der lag bisher so in der Ecke und wollte zum strahlen, aber dafür ist keine Zeit mehr. Ansonsten hab ich noch viel an Elektrik. Vor allem frage ich mich, wie ich jetzt noch den Kabelbaum an den Motor bekommen soll. Ist alles so eng da. Habt Ihr mehr Platz, oder geht die Backe generell nicht höher? Noch eine Frage zum Vergaser und dem Tupfer. Ich habe den Schlauch ja wie geschrieben getauscht. Beim öffnen des Benzinhahns hätte ich eigentlich erwartet, dass ich sehe, wie die Luftblase im Schlauch verschwindet. Hab ich aber nicht gesehen. Dann war ich nicht mehr sicher, ob sie nicht doch schon raus ist. Dann kam ich auf die Idee, den Tupfer mal zu drücken. Dann ein bisschen öfter und ein bisschen länger und hatte den Eindruck, dass im Schlauch, am Rand, Benzin an einer Luftblase entlanglaufen könnte. Da hatte ich aber schon die Hände voll Benzin. Ich habe vorhin erst gelesen, dass das Benzin aus dem Tupfer läuft, wenn man zu lange rumdödelt. Einiges ist auch über oder im Vergaser entlang gelaufen. Habe jetzt erstmal alles offen stehen lassen, damit es gut verdunsten kann. Jetzt zur Frage: was muss ich beim Schlauch beachten und kommt es auch bei den Wideframe vor, dass sich Luftblasen im Schlauch halten? Ich hatte das Problem bei LF wegen des niedrigen Gefälles.
  18. {*** SCH..SS.**%#} … Hat super funktioniert. Vielen Dank! (Wird Zeit, dass ich fertig werde. Gehirn ist nur noch Quark)
  19. Sollte Original sein und kann natürlich Patina haben. Ob jetzt ursprünglich von einer VL oder kurz davor, kurz danach oder etwas daneben, egal. Freue mich über Fotos.
  20. Perfekte Struzzos gibt’s gerade viele https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/vespa-150-struzzo-restauriert-aus-sammlung/2163197587-305-8773 Oder auch eine feine VM zur „mechanische Renovierung“ um sie dann „mit ganz viel Patina“ zu fahren. https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/originale-54er-vespa-piaggio-faro-basso-vm2t-zum-restaurieren/2223775900-305-1279
  21. Also mal konkreter: Alles geht irgendwie schwerer im Winter und es gehen auch andere Sachen Kaputt als im Sommer. Außerdem wird man im Winter schneller mal übersehen. Den damals modischen Chrom-Look habe ich jeden Frühling neu gekauft, weil sofort alles weg rostete. Und wenn es richtig kalt war, bin ich brav hinterm Linienbus hergezuckelt und habe die kuschelig warmen Abgase genossen. Aber die Motoren (V50 und GL) haben super mitgespielt. Da gab es keinerlei Probleme, wenn sie denn richtig heiß werden pro Fahrt. Heute würde ich persönlich aber nicht mehr bei Wind und Wetter täglich eine Schalte betreiben, nicht mal mehr 'ne Cosa, weil mir die Dinger zu schade sind (und die Kriegsverletzungen kribbeln). Aber an schönen Wintertagen die braune Sitzbank drauf schnallen, mit der Vespa zum REWE düsen und unter bewundernden Augen einen Flutschfinger wegputzen ist sicher besser, als die Mühle 6 Monate in die langweilige Garage zu verbannen.
  22. Zwei Minuten zu spät, aber bei https://gerbingshop.de/produkt/12v-beheizbare-socken/ gibts auch beheizbare Socken für 12V.
  23. Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber schaltend durch den Winter: technisch kein Thema. Die Kleidung muss halt stimmen und bei Schnee und Eis wird es "spaßig". Welchem Roller Du das antust, ist Ermessenssache. Aber die altern in Kälte und Salz m.E. schon erheblich.
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